Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 254025
Vorher
heptus 339. GmbH
Eingetragen
15.1.2020
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Forschung und Entwicklung, Herstellung sowie Vermarktung von Produkten und Lösungen bzw. die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Cybersicherheit, integriertes Risikomanagement sowie digitales Risikomanagement. Insbesondere (i) die Organisation und Durchführung von Konferenzen, Gipfeln und anderen Veranstaltungen zum Thema Cybersicherheit, und (ii) die Sammlung von Informationen und Material, das Bereitstellen von Plänen sowie die Durchführung von Verkaufs- und Marketingforschung innerhalb des beschriebenen Unternehmensgegenstandes.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nancy Carrigan
seit 29.5.2026
Prokura
Alaa Abdul Nabi
seit 29.1.2026
Prokura
Donal Joseph Taaffe
seit 8.8.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Jill Marie Bartow
seit 9.3.2022
Prokura
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
RSA Security Holdings I Ltd.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

RSA Security Holdings I Ltd.
JEY
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RSA Security Germany GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Bilanz zum 31. Januar 2024

AKTIVA

31.01.2024 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 1,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 960.138,87 4.356.188,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 64.320.161,72 62.719.769,83
3. sonstige Vermögensgegenstände 98.202,97 75.640,24
65.378.503,56 67.151.599,05
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.774.460,57 1.615.088,25
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 590.794,53 633.898,69
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 729.727,08 0,00
70.473.486,74 69.400.586,99

PASSIVA

31.01.2024 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.680.058,40 2.680.058,40
III. Gewinnvortrag 1.684.279,81 754.900,65
IV. Jahresüberschuss 609.207,11 929.379,16
4.998.545,32 4.389.338,21
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 851.009,59 378.030,28
2. sonstige Rückstellungen 460.275,33 792.154,59
1.311.284,92 1.170.184,87
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 120.860,17 (Vorjahr: EUR 359.782,35) 120.860,17 359.782,35
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 54.154.508,77 (Vorjahr: EUR 49.631.242,20) 54.154.508,77 49.631.242,20
3. sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern EUR 294.687,00 (Vorjahr: EUR 1.209.464,50)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 15.945,88 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 316.682,99 (Vorjahr: EUR 1.209.464,50) 316.682,99 1.209.464,50
54.592.051,93 51.200.489,05
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.571.604,57 12.577.632,66
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 0,00 62.942,20
70.473.486,74 69.400.586,99

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 5.992.087,24 7.328.028,47
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.449.995,87 2.499.095,40
b) soziale Abgaben 210.633,15 432.904,51
1.660.629,02 2.931.999,91
3. Abschreibungen
auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 102.452,24 317.969,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 1.641.337,18 (Vorjahr: EUR 141.255,77) 3.420.340,02 2.864.586,19
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen EUR 29.703,73 (Vorjahr: EUR 12.113,14) 29.703,73 12.113,14
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 62.942,20)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 792.669,28 (Vorjahr: EUR 0,00) 169.755,12 403.017,39
7. Ergebnisse nach Steuern 609.207,11 798.342,18
8. sonstige Steuern 0,00 -131.036,98
9. Jahresüberschuss 609.207,11 929.379,16

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: RSA Security Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Unternehmensgegenstand: Forschung und Entwicklung, Herstellung sowie Vermarktung von Produkten und Lösungen bzw. die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Cybersicherheit, integriertes Risikomanagement sowie digitales Risikomanagement.
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht München
Register-Nr.: HRB 254025

Der Jahresabschluss wurde nach dem HGB und dem GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs.1 HGB.

Die Gesellschaft hat von den Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände wurden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen, die Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen erfolgt zu den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen. Der Betrag der sich ergebenden Steuerbelastung wird nicht abgezinst. Das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird dahingehend ausgeübt, dass ein Aktivüberhang ausgewiesen wird. Für einen passiven Überhang wird eine Verbindlichkeit angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 64.320.161,72 (i. Vj. EUR 62.719.769,83), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 960.138,87 (i. Vj. EUR 4.356.188,98), Forderungen aus Ertragsteuerüberzahlungen in Höhe von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 50.640,24) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 98.202,97 (i. Vj. EUR 25.000,00).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 64.320.161,72 (i. Vj. EUR 62.719.769,83) betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.000,00 ist voll eingezahlt.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Nachzahlungen für Körperschaft- sowie Gewerbesteuer in Höhe von EUR 851.009,59 (i. Vj. EUR 378.030,28).

Rückstellungen

Die Rückstellungen in Höhe von EUR 460.275,33 (i. Vj. EUR 792.154,59) beinhalten Rückstellungen für Kommissionen in Höhe von EUR 154.250,96 (i. Vj. EUR 293.568,99).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 54.154.508,77 (i. Vj. EUR 49.631.242,20).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Umsatzsteuer i. H. v. EUR 294.687,00 (i. Vj. EUR 1.085.855,43) enthalten.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Gesamt zum 31.1.2024 Laufzeit bis 1 Jahr Laufzeit > 1 bis 5 Jahre Laufzeit > 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 120.860,17 120.860,17 0,00 0,00
(359.782,35) (359.782,35) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 54.154.508,77 54.154.508,77 0,00 0,00
(49.631.242,20) (49.631.242,20) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 316.682,99 316.682,99 0,00 0,00
(1.209.464,50) (1.209.464,50) (0,00) (0,00)
Gesamt 54.592.051,93 54.592.051,93 0,00 0,00
(51.200.489,05) (51.200.489,05) (0,00) (0,00)

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 729.727,08.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 792.669,28 EUR.

Latente Steuern entstehen aus der handels- und steuerrechtlich unterschiedlichen Behandlung der nicht realisierten Währungsgewinne und -verluste sowie aus dem unterschiedlichen Ansatz der Urlaubsrückstellung. Die aktiven latenten Steuern betragen EUR 729.727,08 (i. Vj. EUR 0,00) Die passiven latenten Steuern betragen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 62.942,20). Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 32,98 % zugrunde gelegt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB zum Bilanzstichtag.

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Zum Bilanzstichtag bestehen keine nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäfte.

Nicht bilanzierte sonstige finanziellen Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Ein Vorgang von außergewöhnlicher Bedeutung war der Verkauf einer Geschäftseinheit: Im Juni 2023 schloss RSA eine Vereinbarung mit Archer Technologies UK Limited über die Abtretung, Novation und Übertragung aller Kunden- und Lieferantenverträge, die mit der Geschäftseinheit verbunden waren, ab. Das Transaktionsvolumen belief sich auf EUR 474.300,00. Der hieraus resultierende Gewinn belief sich auf EUR 613.101,08.

Sonstige Angaben

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 609.207,11 (i. Vj. Jahresüberschuss EUR 929.379,16) und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs und danach wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

John Matthew Sherill, Watertown, Massachusetts/Vereinigte Staaten, Geschäftsführer (bis zum 26.04.2024)

Craig Nickerson, Orlando, Florida/Vereinigte Staaten, Geschäftsführer (bis zum 05.09.2023)

Stuart Malcolm Weigensberg, Westborough, Massachusetts/Vereinigte Staaten, Geschäftsführer (seit dem 05.09.2023)

Kevin James McAdams, Roswell, Georgia/ Vereinigte Staaten, Geschäftsführer (seit dem 26.04.2024)

Vergütung der Geschäftsführer

Die Geschäftsführer werden nicht durch die berichtende Gesellschaft vergütet.

An Organmitglieder gewährte Vorschüsse und Kredite

An Organmitglieder gewährte Vorschüsse und Kredite lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen durchschnittlich 17 Personen beschäftigt. Hiervon waren 17 Vollzeitbeschäftigte und 0 Teilzeitbeschäftigte.

Konzernzugehörigkeit

Die RSA Security Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der Redstone Parent LP einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Redstone Parent LP ist öffentlich zugänglich und kann in der 251 Little Falls Drive, Wilmington, DE 19808, U.S.A., eingesehen werden.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht den marktüblichen Konditionen entsprechen, wurden im aktuellen Geschäftsjahr nicht getätigt.

Unterschrift

 

München, den 6. Juni 2025

Stuart Malcom Weigensberg

Kevin James McAdams

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

1. Grundlagen

Der Geschäftszweck des Unternehmens besteht in erster Linie in der Forschung und Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Produkten und Lösungen sowie in der Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Cybersicherheit, integriertes Risikomanagement und digitales Risikomanagement. Das Unternehmen ist als Distributor von RSA-Produkten und -Technologien tätig, die durch internationale Patente und Urheberrechte geschützt sind. Das Unternehmen bietet auch Vertrieb, Marketing und andere Dienstleistungen in Deutschland an.

Die Aktivitäten des Unternehmens sind wie folgt in die vier Produktsegmente unterteilt:

RSA Archer

Das Segment bietet Governance-, Risiko- und Compliance-Software für Organisationen zur Verwaltung mehrerer Risikodimensionen an und ermöglicht die Implementierung von Risikomanagementprozessen auf der Grundlage von Branchenstandards und Best Practices.

RSA Netwitness-Plattform

Es handelt sich um ein weiterentwickeltes Sicherheitsinformations- und Ereignismanagement, das Bedrohungserkennungsanalysen und automatisierte Reaktionen mit Netzwerk- und Endpunkttelemetrie -, Untersuchungs- und Bedrohungsaufklärungsfunktionen auf einer einzigen Plattform kombiniert, um eine schnellere Vorfalllösung und eine bessere SOD-Effizienz (Security Operations Center) zu ermöglichen.

RSA SecurlD

Es handelt sich um eine risikobasierte Multi-Faktor-Authentifizierungsplattform, die bequemen, intelligenten und sicheren Benutzerzugriff in einer heterogenen Umgebung ermöglicht und eine breite Palette von Authentifizierungsmethoden bietet, darunter Push-Benachrichtigungen, Biometrie, Einmalkennwörter, SMS- Dienste und Token. Die RSA Conference gilt als weltweit größte Zusammenkunft von Anbietern, Praktikern und Topmanagern im Bereich Cybersicherheit und Risikomanagement, um Partnerschaften und Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit zu stärken.

RSA Fraud and Risk Intelligence (im Juni 2021 umbenannt in "Outseer")

Es bietet ein Omnichannel-Softwarepaket zur Betrugsprävention, das Unternehmen dabei hilft, Betrug auf ihren Web- und Mobilkanälen zu verhindern.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Berichtsjahr 2023 weiter verlangsamt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner Januar-Prognose (IWF, Januar 2024) von einem Wachstum der Weltwirtschaftsleistung in Höhe von 3,1 Prozent aus nach 3,5 Prozent im Vorjahr. Unter anderem die Belastungen durch den fortdauernden Ukraine-Krieg, die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und die gestiegenen Lebenshaltungskosten haben zu einer nur schwachen Erholung der Weltwirtschaft beigetragen. Trotz dieser negativen Einflüsse entwickelte sich das reale Bruttoinlandsprodukt nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds, getrieben durch das in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 stärker als erwartete Wirtschaftswachstum in den USA und in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern sowie staatlichen Konjunkturmaßnahmen in China, besser, als noch in der im Oktober 2023 veröffentlichten Prognose angenommen (IWF, Oktober 2023). Ebenfalls positiv wirkte sich der Rückgang der Inflation, der stärker ausfiel als erwartet, aus. Die steigende Wirtschaftsdynamik war nicht überall zu spüren; so fiel das Wachstum im Euroraum aufgrund der schwachen Verbraucherstimmung, der anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise und der Schwächephase des zinssensiblen verarbeitenden Gewerbes und der allgemeinen Unternehmensinvestitionen besonders gedämpft aus.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel in Deutschland im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger aus als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im immer noch krisengeprägten Umfeld kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Jahr 2023 wieder ins Stocken, nachdem seit dem Corona Jahr 2020 die Zeichen auf wirtschaftliche Erholung standen. Gedämpft wurde die Konjunktur durch die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, trotz der jüngeren Entspannung, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP in 2023 um 0,7 % höher (Quelle: Destatis).

Branchenbezogenes Umfeld

Die Zunahme von Remote-Arbeit, globale Krisen, neue Vorschriften, aufkommende Bedrohungen wie KI- und Cyberkriminalität (z.B. Phishing) beschleunigen das Volumen, die Raffinesse und die Auswirkungen der Bedrohungen für die digitale Sicherheit unseres Planeten. RSA unterstützt Unternehmen dabei, diese Herausforderungen zu meistern, auf Zero Trust umzusteigen, ihre Abläufe zu schützen und die Compliance zu wahren. Im November 2023 veröffentlichte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik einen Bericht, in dem es heißt, dass in Deutschland eine deutliche Zunahme von Cyberbedrohungen zu verzeichnen ist, wobei das Risiko von Ransomware-Angriffen bei KMU, die etwa 80 % der deutschen Wirtschaft ausmachen, als außergewöhnlich hoch gilt. Laut DLA Piper wurde die maximale Anzahl von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten im Januar 2023 in den Niederlanden gemeldet, insgesamt etwa 117.434. An zweiter Stelle steht Deutschland mit mehr als 76.000 Meldungen von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten.

Geschäftsentwicklung

Bezogen auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2023 können als Einflussfaktoren auf die Geschäftstätigkeit der RSA zum einen die Wechselkursschwankungen und zum anderen die Auswirkungen der Corona-Krise genannt werden. Hiervon betroffen waren auch Industriekunden der RSA, wodurch es zu Verschiebungen aber auch punktuelle Kürzungen von Investitionen kam. Jedoch konnten trotzdem angesichts der Risiken im Bereich der Cybersicherheit die Umsätze gesteigert werden. Die wesentlichen Maßnahmen der Geschäftsführung konzentrierteren sich 2023 auf eine konsequente Weiterentwicklung sowie auf die strategische Marktpositionierung der deutschen Vertriebsgesellschaft. Im Ergebnis verzeichnete die RSA durch die genannten Faktoren einen Rückgang des finanziellen Leistungsindikator Rohergebnis für das Jahr 2023/2024 entgegen der Prognose eines leicht höheren Rohergebnisses. Das Rohergebnis beträgt TEUR 5.992 gegenüber TEUR 7.328 im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 18 %, dies ist im Wesentlichen auf die Veräußerung des Geschäftsbereichs Archer zurückzuführen und auf die Währungsgewinne im Vorjahr. Die Prognose (konstante Entwicklung) für den zweiten finanziellen Leistungsindikator Jahresergebnis vor Steuern konnte ebenso wenig erreicht werden insbesondere wegen dem geringeren Rohergebnis und den hohen Währungsverlusten. Das Jahresergebnis vor Steuern betrug TEUR 779 (Vorjahr: TEUR 1.201).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der RSA Security Germany GmbH stieg im Geschäftsjahr von TEUR 69.401 auf TEUR 70.473. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von TEUR 4.356 auf TEUR 960, was im Wesentlichen auf den allgemein zurückgegangenen Umsatz und insbesondere auf den Wegfall von Archer zurückzuführen ist. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und erhöhten sich um TEUR 1.600 auf TEUR 64.320, was darauf zurückzuführen ist, dass aus historischen Gründen weiterhin viele Kunden an die österreichische Tochtergesellschaft zahlten. Die sonstigen Vermögenswerte erhöhten sich von 76 TEUR leicht auf TEUR 98. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Steuererstattungsansprüche des Unternehmens gegenüber dem Finanzamt. Der Bankbestand betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 3.774 (Vorjahr: TEUR 1.615). Die Rechnungsabgrenzungsposten verringerten sich von TEUR 634 auf TEUR 591. Es werden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 730 im Zusammenhang mit Währungsumrechnungen ausgewiesen.

Das Eigenkapital erhöhte sich von TEUR 4.389 auf TEUR 4.999. Die Eigenkapitalquote belief sich damit auf 7,1 % (Vorjahr: 6,3 %). Die Rückstellungen erhöhten sich leicht um TEUR 141 auf TEUR 1.311. Dies ist zum anderen auf höhere Steuerrückstellungen und zum anderen auf gesunkene Rückstellungen für Personal zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen um TEUR 239 unter dem Vorjahreswert (TEUR 360). Die Abweichung ist auf den Stichtag zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhöhten sich von TEUR 49.631 auf TEUR 54.155, was im Zusammenhang mit Verrechnungspreisen mit Irland steht. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um TEUR 892 auf TEUR 317 und betreffen im Wesentlichen Umsatzsteuerschulden. Der Rechnungsabgrenzungsposten verringerte sich von TEUR 12.578 auf TEUR 9.572 aufgrund langfristiger Verträge mit Kunden und des Verkaufs des Geschäftsbereichs Archer. Die passiven latenten Steuern beliefen sich auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 63).

Finanzlage

Das Finanzmanagement des Unternehmens umfasst die Überwachung der fristgerechten Zahlungseingänge sowie die tägliche Liquiditätsüberwachung. Das Unternehmen ist Cashflow-Risiken ausgesetzt, die auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sind, wie z. B. Konjunkturabschwünge oder Änderungen der Marktbedingungen. Das Unternehmen steuert das Cashflow-Risiko, indem es eine Barreserve vorhält, über ein gut strukturiertes Budget verfügt und eine Vereinbarung mit der Muttergesellschaft trifft, um finanzielle Stabilität und Liquidität sicherzustellen.

Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.615 auf TEUR 3.774 angestiegen. Das Unternehmen war im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 jederzeit in der Lage, sämtliche finanzielle Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt TEUR 5.992 gegenüber TEUR 7.328 im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 18 %. Das ist im Wesentlichen auf die Veräußerung des Geschäftsbereichs Archer zurückzuführen und auf einen Währungsgewinn im Vorjahr. Der Personalaufwand verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.932 auf TEUR 1.661, was auf den Rückgang der Mitarbeiterzahl im Wesentlichen infolge des Ausscheidens von Archer-Mitarbeitern zurückzuführen ist. Die Abschreibungen verringerten sich um TEUR 216 auf TEUR 102 aufgrund geringerer Wertberichtigungen auf Forderungsausfälle. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 555 TEUR angestiegen, hauptsächlich aufgrund von hohen Währungsverlusten. Die Ertragsteuern betragen TEUR 170, nach TEUR 403 im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein positiver Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 609 (Vorjahr: TEUR 929) erzielt werden.

Personalbereich

Das Unternehmen beschäftigt im Jahresdurchschnitt 17 Mitarbeiter. Die Mitarbeiter des Unternehmens sind hochqualifiziert. Jedes Unternehmen hält vierteljährlich eine für alle Mitarbeiter offene Mitarbeiterversammlung ab, bei der die Unternehmensleitung vergangene Leistungen und Zukunftspläne bespricht und Fragen der Mitarbeiter beantwortet. Diese Sitzungen werden aufgezeichnet, damit die Mitarbeiter sie später ansehen können. Außerdem wird eine Zusammenfassung der gestellten Fragen mit Antworten bereitgestellt.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der Lage des Unternehmens

Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung und Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 als innerhalb der Erwartungen und damit neutral.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Im Folgenden findet sich eine Auswahl wichtigster Risiken und Chancen für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe der möglichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Prognosen und Ziele. Die nachstehend genannten Chancen und Risiken sind zu thematischen Einheiten zusammengefasst.

Chancen

Es wird erwartet, dass die Zunahme der Zahl der Cyberangriffe die Nachfrage nach Cybersicherheitsprodukten ankurbeln wird. RSA hat angesichts der Reputation des Unternehmens, der jahrelangen Erfahrung auf diesem Markt und der engagierten Belegschaft, die in den kommenden Jahren Innovationen vorantreiben wird, eine große Chance, auf dem deutschen Markt zu expandieren.

Umsatzpotentiale

Umsatzpotentiale für RSA ergeben sich insbesondere durch neue Regelungen und Strategien auf europäischer und nationaler Ebene. Die Europäische Kommission hat im Dezember 2020 ihre neue Cybersicherheitsstrategie vorgestellt. Es zielt darauf ab, ein höheres Schutzniveau zu erreichen, das auf vier Grundprinzipien basiert: Vorbeugen, Erkennen, Reagieren, Abschrecken. Die Deutschland-Strategie fällt auch in diesen Rahmen und ist als solche dem Schutz des Cybersicherheitsmarktes verpflichtet.

Die Strategie der Kommission wird wie folgt umgesetzt:

NIS-2 (Richtlinie EU 2022/2555) - zielt darauf ab, die Resilienz kritischer Infrastrukturen zu erhöhen

Rechtsakt zur Cybersicherheit (Verordnung (EU) 2019/881) - schafft einen standardisierten Zertifizierungsrahmen für IKT-Produkte

Cyber Resilience Act (Verordnung EU 2024/2847), der Sicherheitsvorschriften für Produkte mit digitalen Elementen festlegt

Cyber-Solidaritätsgesetz (Verordnung (EU) 2025/38): zielt darauf ab, die grenzüberschreitende Verteidigung gegen Cyberangriffe zu verbessern

Digital Operational Resilience Act "DORA" (Verordnung 2022/2554) - Ziel ist es, die Resilienz im Finanzsektor zu erhöhen, indem Finanzunternehmen höhere Sicherheitsanforderungen auferlegt werden.

Deutschland hat die Cybersicherheitsstrategie Deutschland 2021 entwickelt, die einen strategischen Rahmen für die Cybersicherheitspolitik der Bundesregierung für die nächsten fünf Jahre schafft (Quelle: "Cybersicherheitsstrategie für Deutschland 2021" Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat).

Neue Produkte

Das Unternehmen setzt seine Innovationen fort und befasst sich mit neuen Bereichen der Produktentwicklung.

Im Oktober 2024 gab das Unternehmen bekannt, dass es mit der Einführung seiner Hardware-Authentifikatoren der nächsten Generation RSA iShield Key 2 powered by Swissbit zusammen mit RSA ® ID Plus for Government beginnen wird. Der RSA iShield Key 2 und der RSA iShield Key 2 Pro erfüllen die höchsten Si cherheitsstandards und verfügen über FIDO2 -, PIV- und HOTP-Unterstützung sowie einen FIPS 140-3-zertifizierten Smartchip. Sie können dem Privatsektor und US-Bundesbehörden, Systemintegratoren und Regierungsauftragnehmern einen AAL3-Hardware-Authentifikator zur Verfügung stellen, der Executive Order 14028, OMB M-22-09 und OMB entspricht M-24-14.Die RSA iShield Key 2-Serie wird Ende 2024 verfügbar sein.

Insgesamt werden die Chancen für die Gesellschaft als mittel eingestuft.

Risiken

Um Risiken zu reduzieren, streben wir danach, Risiken frühzeitig zu erkennen und diese den Entscheidungsträgern mitzuteilen sowie diese Risiken zu überwachen und zu kontrollieren. Dazu gehören beispielsweise kurzfristige und langfristige Planung sowie regelmäßige Überwachung der Aktivitäten.

Schutz geistigen Eigentum

Wenn es dem Unternehmen nicht gelingt, seine Rechte an seiner proprietären Technologie zu schützen, können Wettbewerber seine Technologie nutzen, was seine Wettbewerbsposition schwächen, seine Umsätze verringern und seine Kosten erhöhen könnte.

Das Unternehmen verlässt sich zum Schutz seiner proprietären Technologie auf eine Kombination aus Patent-, Geschäftsgeheimnis-, Urheber- und Markenrechten, Softwarelizenzen, Geheimhaltungsvereinbarungen und technischen Maßnahmen. Trotz seiner Bemühungen zum Schutz seiner Eigentumsrechte können unbefugte Dritte dennoch Folgendes erreichen:

Kopieren von in Produkten eingebetteten Technologien.

Erhalten und Verwenden von Informationen, die als urheberrechtlich geschützt gelten; oder

Verletzen von Patenten und anderen Eigentumsrechten

Das Unternehmen verlässt sich auf Patente, um seine Eigentumsrechte an Technologien zu schützen. Es ist jedoch möglich, dass Patente, die wir oder unsere Lizenzgeber besitzen, für ungültig erklärt, umgangen, angefochten oder aufgehoben werden. Es ist auch möglich, dass Patentprüfer, die in unseren anhängigen oder künftigen Patentanmeldungen beschriebenen Ansprüche ablehnen. Darüber hinaus schützen die Gesetze einiger Länder, in denen unsere Produkte jetzt oder in Zukunft entwickelt oder verkauft werden, unsere Produkte und geistigen Eigentumsrechte möglicherweise nicht in demselben Maße wie die Gesetze der Vereinigten Staaten.

Unsere Unfähigkeit, unser geistiges Eigentum angemessen zu schützen, könnte sich negativ auf unsere Finanzlage und unser Betriebsergebnis auswirken.

Regulatorische Risiken

Das Unternehmen hält sich an die Gesetze und Vorschriften aller Länder, in denen es geschäftlich tätig ist, und bleibt über Änderungen der Gesetze und Vorschriften auf dem Laufenden, indem es in jedem Rechtsgebiet Rechtsberatung in Anspruch nimmt.

Finanzielle Risiken

Um das Risiko von Währungsschwankungen zu verringern, tätigt das Unternehmen seine Geschäfte nur in leicht umtauschbaren Währungen.

In Bezug auf das Cashflow-Risiko ist das Unternehmen einem Cashflow-Risiko ausgesetzt, das auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist, wie z. B. Konjunkturabschwünge oder Änderungen der Marktbedingungen. Das Unternehmen steuert das Cashflow-Risiko, indem es eine Barreserve vorhält und über ein gut strukturiertes Budget verfügt, um finanzielle Stabilität und Liquidität sicherzustellen.

In Bezug auf das Kreditrisiko hat das Unternehmen Richtlinien eingeführt, die angemessene Kreditprüfungen potenzieller Kunden vor dem Verkauf erfordern. Kreditprüfungen werden mindestens einmal jährlich durchgeführt und umfassen Faktoren wie die Überprüfung der Kundenfinanzen, der Zahlungshistorie und des erwarteten Geschäftsvolumens.

In Bezug auf das Liquiditätsrisiko wird bei Bedarf einer zusätzlichen Finanzierung des Betriebs ein konzerninterner Kredit von der Muttergesellschaft gewährt, sodass jedes Liquiditätsrisiko auf Konzernebene getragen wird.

In Bezug auf das Zinsrisiko verfügt das Unternehmen nur über zinsbringende Vermögenswerte wie Barguthaben oder Leasingkautionen. In Bezug auf die Verbindlichkeiten bezieht sich dies in erster Linie auf konzerninterne Aktivitäten. Daher besteht für Dritte nur eine minimale Gefährdung durch dieses Risiko, und es wird zentral innerhalb der Gruppe verwaltet.

Export- und Importbeschränkungen für bestimmte Technologien, die als sensibel für nationale Interessen erachtet werden

Einfuhrbeschränkungen und -verbote spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung internationaler Handelspraktiken. Während Länder bestrebt sind, ihre heimischen Industrien zu schützen, die nationale Sicherheit zu wahren und faire Handelspraktiken zu fördern, ergreifen sie verschiedene Maßnahmen, die den Waren- und Dienstleistungsfluss über ihre Grenzen hinweg regulieren und kontrollieren. RSA wiegt diese Risiken ständig ab und nutzt dafür auch die Erfahrungen der Konzernmutter.

Im Vergleich zum Vorjahr könnte die neue amerikanische Regierung aufgrund anstehender Tarifentscheidungen für Unsicherheiten im Markt sorgen. Dies wird vom Unternehmen genau überwacht.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024/2025

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs haben sich die wirtschaftlichen Aussichten für die EU etwas verbessert. Der EU ist es gelungen, sich von russischen Energierohstoffen abzukoppeln. Die Inflation in der Eurozone hat sich von den Höhen der COVID-19-Pandemie erholt, eine hohe Inflation könnte jedoch ein globales Problem für Handel und Lieferketten darstellen. Die neue amerikanische Regierung könnte aufgrund anstehender Zollentscheidungen für Unsicherheiten im Markt sorgen. Dies wird vom Unternehmen genau überwacht.

Trotz der bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung geht das Management davon aus, dass das Rohergebnis im Geschäftsjahr 2024/2025 leicht höher liegen wird als im Vorjahr. Es wird mit einem konstanten Jahresergebnis vor Steuern geplant.

 

München, den 6. Juni 2025

Die Geschäftsführung

Stuart Malcolm Weigensberg

Kevin James McAdams

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RSA Security Germany GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RSA Security Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RSA Security Germany GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 6. Juni 2025

BMG Braun Moser Graf PartG
mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Johannes Moser, Wirtschaftsprüfer

Thomas Graf, Wirtschaftsprüfer

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS WRITTEN SHAREHOLDER RESOLUTION
Die Unterzeichnete The undersigned
RSA Security Holdings I Limited
eingetragen in Jersey unter Registernummer 131605 / registered in Jersey under registration number 131605
("Gesellschafterin " / "Shareholder")
in ihrer Eigenschaft als einzige Gesellschafterin der in its capacity as sole shareholder of
RSA Security Germany GmbH
eingetragen im Handelsregister beim Amt registered in the commercial register HRB Amtsgericht München unter HRB 254025 / with the Local Court of Munich under 254025
("Gesellschaft" / "Company")
beschließt hiermit unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher nach Gesetz und dem Gesellschaftsvertrag der Gesellschaft bestehenden Form- und Fristerfordernisse wie folgt: hereby adopts among waiving the fulfilment of all requirements provided for by law and the articles of association of the Company the following :shareholder' s resolution:
1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 mit einer Bilanzsumme von EUR 70.473.486,74 wird hiermit festgestellt und angenommen. 1. The annual financial statement of the Company as of 31 January 2024, showing a balance sheet total of EUR 70,473,486.74 is herewith approved and adopted.
2. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 609.207,11 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. The profit of the fiscal year amounting to EUR 609,207.11 shall be carried forward.
3. Der Geschäftsführung der Gesellschaft wird für das am 31.Januar 2024 endende Geschäftsjahr Entlastung erteilt. 3. The discharge of the management of the Company is resolved for the business year ending 31 January 2024.
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. Further resolutions are not taken.
Nur der deutsche Wortlaut ist maßgebend. Only the German version applies.

 

Georgia, USA June 6, 2025,

RSA Security Holdings I Limited

Kevin McAdams, Director

 

United Kingdom, June 6, 2025

Sue Lawrence, Director

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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