Encory GmbH
Selbe AdresseRückgewinnung sortierter Werkstoffe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicole Dyga seit 23.2.2026 | Prokura |
Michael Suchodolski seit 23.2.2026 | Prokura |
Hugh Marcus Pelham seit 12.7.2022 | Geschäftsführer |
Felix Förster seit 25.4.2022 | Prokura |
Kay Löffler seit 20.7.2020 | Prokura |
Thomas André Kahl seit 10.2.2020 | Prokura |
Andreas Poloczek seit 26.4.2018 | Prokura |
Christian Simon Römschied seit 20.6.2016 | Geschäftsführer |
Alwin Fürholzer seit 13.3.2012 | Prokura |
Christian Dr. Gläser seit 6.12.2010 | Geschäftsführer |
Gordon Pusch seit 13.5.2009 | Prokura |
Peter Offenberg seit 13.5.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DYWIDAG-Systems International GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DYWIDAG-Systems International GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeines Die DYWIDAG-Systems International GmbH mit Sitz in München ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Register-Nr. HR B 156367 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1) Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt worden. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going concern) aufgestellt. 2) Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Patente, Gebrauchsmuster und Markenrechte werden über eine Nutzungsdauer von 30 Jahren abgeschrieben, die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände über eine solche von drei Jahren. Technische Anlagen und Maschinen werden mit einer Nutzungsdauer zwischen vier und zehn Jahren abgeschrieben. Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zwischen acht und dreizehn Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Zeitwerte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens von 250 EUR bis 800 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich Wertberichtigungen angesetzt. Wertberichtigungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Als verbundene Unternehmen gelten Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis angesetzt. Die selbst erstellten unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die selbst erstellten fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten ohne Fremdkapitalzinsen oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen neben Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen werden abgesetzt. Langfristige Fertigungsaufträge (nicht abgerechnete Bauleistungen) werden mit den angefallenen Herstellungskosten aktiviert. Im Falle eines drohenden Verlustes erfolgt auftragsbezogen eine verlustfreie Bewertung. Das Abwertungsverfahren für schwergängige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse wurde wie im Vorjahr angewendet. Vorräte mit einer Reichweite von sechs bis zwölf Monaten werden mit 50 % und Vorräte mit einer Reichweite größer 12 Monate mit 100 % abgewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für alle erkennbaren Risiken angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wie im Vorjahr eine Pauschal-Abwertung von 3 % auf den Nettoforderungsbestand nach Einzelwertberichtigungen gebildet. Die langfristigen Forderungen werden mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Zeitwert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3) Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Kapitalrücklage wurde gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG - BGBI I Nr. 27 vom 28. 05. 2009, S. 1102) gebildet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Berücksichtigung der Heubeck - Richttafeln 2018 G. Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen gegenüber Konzernunternehmen und Dritten. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256 a HGB am Bilanzstichtag umgerechnet; langfristige werden unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips umgerechnet. Im Rahmen der steuerlichen Organschaft wurden vom Organträger DSI Holding GmbH keine Steuerumlagen in Rechnung gestellt. Latente Steuern werden beim Organträger DSI Holding GmbH ausgewiesen. III. Going-Concern 1) Finanzierung Auf der Grundlage des mittelfristigen Business Plans und der Einbindung der DYWIDAG- Systems International GmbH in die Konzernfinanzierungsorganisation ist ausreichend Liquidität vorhanden. Die Gesellschaft kann jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Der Abschluss der DYWIDAG-Systems International GmbH wurde unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung erstellt. 2) Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich aus 30.000 TEUR gezeichnetem Kapital zuzüglich einer Kapitalrücklage von 233 TEUR zusammen. IV. Erläuterung der Bilanz 1) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2) Vorräte Auf den Bestand von Vorräten wurden Wertabschläge aufgrund gesunkener beizulegender Werte in Höhe von 553 TEUR (VJ 721 TEUR) vorgenommen. Die Analyse von Material im Jahr 2023 ergibt den Wertberichtigungsansatz. 3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Restlaufzeit der Forderungen aus L. u. L. beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. 4) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 35.397 TEUR (VJ 31.976 TEUR) haben wie im Vorjahr keine eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von 27.219 TEUR (VJ 23.567 TEUR) enthalten. 5) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Erstattungsansprüchen der Umsatzsteuer von 1.095 TEUR (VJ 851 TEUR), aus Forderungen im Zusammenhang mit Versicherungen 645 TEUR (VJ 142 TEUR), Forderungen gegen Sozialkassen in Höhe von 551 TEUR (VJ 1.274 TEUR). Aus Kautionshinterlegungen resultieren 298 TEUR (VJ 221 TEUR). Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände stammen im Wesentlichen aus Forderungen gegen sonstige Dritte und debitorischen Kreditoren. Von den sonstigen Vermögensgegenständen sind 122 TEUR (VJ 142 TEUR) in mehr als einem Jahr fällig. 6) Rückstellungen Der Rückstellungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- und Rentenentwicklung ermittelt. Bei der Bewertung wurden eine durchschnittliche Fluktuation von 5,00 % (VJ 5,00 %), ein Anwartschaftstrend (Lohn- und Gehaltssteigerung) von 3,00 % (VJ 3,00 %) und ein Rententrend von 2,00 % (VJ 2,00 %) zugrunde gelegt. Durch die Anwendung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in Übereinstimmung mit Art. 75 Abs. 7 EGHGB wurde die Pensionsrückstellung mit dem zehnjährigen Durchschnittszins von 1,83 % abgezinst und nicht mit dem siebenjährigen Durchschnittszinssatz von 1,76 % bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag aus der Anpassung des Rechnungszinses von 7 auf 10 Jahren bei den Pensionen beträgt 69 TEUR (VJ 384 TEUR) und ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von 2.094 TEUR. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 140 TEUR (VJ 140 TEUR) als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Die Unterdeckung der Rückstellungen beträgt somit zum 31.12.2023 noch 140 TEUR (VJ 279 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen folgende Einzelposten:
7) Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten mit den Angaben zur Fälligkeit ergibt sich aus dem nachfolgenden Spiegel.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen Intercompany-Verrechnungen und andere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. V. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung 1) Umsatzerlöse
Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten:
Die Realisierung der Umsatzerlöse bei Warenlieferungen erfolgt zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs auf den Käufer. Die Realisierung der Umsatzerlöse bei Bauleistungen erfolgt mit Abnahme der Leistung durch den Kunden. Ausgeführte Dienstleistungen werden nach Erbringung der Dienstleistung an den Kunden berechnet. 2) Materialaufwand Die Materialaufwendungen gliedern sich wie folgt:
3) Personalaufwand Die Personalaufwendungen gliedern sich wie folgt: Löhne und Gehälter: 13.830 TEUR (VJ 14.344 TEUR) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung: 2.551 TEUR (VJ 3.668 TEUR), davon für Altersversorgung: 31 TEUR (VJ 45 TEUR) 4) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Schadensersatzleistungen von 518 TEUR (VJ 265 TEUR), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 288 TEUR (VJ 134 TEUR) und Erträge aus dem Zahlungseingang von bereits abgeschriebener Kundenforderungen 257 TEUR (VJ 0 TEUR). Des weiteren sind Erträge aus Währungskurseffekten von 52 TEUR (VJ 447 TEUR); Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen von 7 TEUR (VJ 2.128 TEUR), sowie Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen über 7 TEUR (VJ 307 TEUR) und enthalten. 5) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die Aufwendungen für Konzernumlagen von 2.741 TEUR (VJ 3.958 TEUR) und Schadensersatz in Höhe von 600 TEUR (VJ 300 TEUR) enthalten. Außerdem beinhalten sie Aufwendungen für Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen von 528 TEUR (VJ 557 TEUR), für Abschreibungen auf Konzessionen und Nutzungsrechte von 484 TEUR (VJ 469 TEUR), sowie Aufwendungen der Finanzierung 144 TEUR (VJ 157 TEUR). 6) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Nach in den vergangenen Jahren anhaltend schlechten Ergebnissen der Tochtergesellschaft DYWIDAG-SYSTEMS International Far East Ltd. in Hongkong und nicht zu erwartender Verbesserung in der Zukunft, hat die Konzernleitung beschlossen, den Standort in naher Zukunft zu schließen. Die Beteiligung in Höhe von 2.491 TEUR (VJ 0 TEUR) wurde im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben. 7) Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 185 TEUR (VJ 316 TEUR) aus der Aufzinsung der Verpflichtungen zu Pensionsrückstellungen enthalten. 8) Organschaft Es besteht eine steuerliche Organschaft mit der DSI Holding GmbH, München, als Organträger. VI. Sonstige Angaben 1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Patronatserklärungen in Höhe von 1.530 TEUR (VJ 2.430 TEUR) für Verpflichtungen der Tochtergesellschaften gegenüber deren Geschäftspartner. Die dargestellten finanziellen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Dritte. 2) Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Die Gesellschaft haftet gegenüber einem Bankenkonsortium für Konzernverbindlichkeiten aus einem syndizierten Darlehen der DYWIDAG Luxembourg S.à.r.l. in Höhe von insgesamt 74.836 TEUR (VJ 75.157 TEUR), die zum Bilanzstichtag mit 68.786 TEUR (VJ 73.219 TEUR) in Anspruch genommen sind. Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, dass aufgrund der Liquiditätsplanung die Gesellschaft aus eingegangenen Haftungsverhältnissen nicht in Anspruch genommen werden wird. Zur Absicherung der Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen hat die DYWIDAG- Systems International GmbH alle ihre gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche gegen Kreditinstitute (insbesondere alle gegenwärtigen und künftigen Ansprüche gegen Banken im Hinblick auf Bankkonten und -unterkonten, Guthaben, positive Salden und Zinsen, Tagesgeldeinlagen, Festgeldeinlagen, Geldhandelsgeschäfte und alle Ansprüche auf Zahlungen damit in Zusammenhang stehender Zinsen) verpfändet. Des Weiteren wurden alle gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsansprüche aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Kunden (ausgenommen hiervon sind Zahlungsansprüche, die in den Factoringvertrag einbezogen sind), gegenwärtige und künftige, tatsächliche oder bedingte Ansprüche, Rechte und Forderungen gegen Versicherungen (außer gegen Dritte aus Haftpflichtversicherungen), alle gegenwärtigen und künftigen Zahlungsansprüche als Darlehensgeber aus Intercompany Darlehen und alle damit im Zusammenhang stehenden Neben- und Gestaltungsrechten verpfändet. Daneben erfolgt eine Sicherungsübereignung sämtlicher Vermögensgegenstände, insbesondere alle sich gegenwärtig und künftig im Vertrag näher bezeichneten im Sicherungsgebiet befindlichen Vermögensgegenstände, Vermögensgegenstände im Miteigentum, Anwartschaftsrechte an Vermögensgegenständen und Ansprüche aus Besitz gegen Dritte. Zur Absicherung eines Avalrahmenkredits wurde ein Festgeldkonto in Höhe von 27 TEUR verpfändet. 3) Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten Sämtliche Kurssicherungsgeschäfte waren zum Bilanzstichtag abgeschlossen, so dass weder Chancen noch Risiken bestehen. 4) Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
5) Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung:
Die Bezüge der Geschäftsführer belaufen sich im Jahre 2023 auf 267 TEUR (VJ 823 TEUR). 6) Anteilsbesitz Die DYWIDAG-Systems International GmbH besitzt an den folgenden Gesellschaften Anteile:
Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses waren die lokalen Jahresabschlüsse mehrerer Konzerngesellschaften noch nicht verfügbar. Die Angaben zu Eigenkapital und Ergebnis erfolgen deshalb nach den International Financial Reporting Standards (IFRS).
*) Zur Stärkung der Marktposition in
Brasilien wurden 2023 die drei brasilianischen
Konzerngesellschaften Prepron Sistema de Protensão
Ltda, DYWIDAG Engenharia e Participacoes Ltda. und
Protendidos DYWIDAG Ltda. zur Protendidos DYWIDAG Ltda.
verschmolzen. Dafür wurden weitere Anteile durch die
Muttergesellschaft DSI Holding GmbH ausgegeben und von ihr
konzernintern erworben. Der Anteilsbesitz der
DYWIDAG-Systems International GmbH verringerte sich von
38,02 % im Vorjahr auf 14 %.
7) Mutterunternehmen und Konzernabschluss Alleinige Gesellschafterin ist die DSI Holding GmbH, München, eingetragen im Gesellschaftsregister beim Amtsgericht München unter HRB 157836. Die DYWIDAG-Systems International GmbH wird in den Konzernabschluss der DYWIDAG Luxembourg S.à r.l. (eingetragen im Gesellschaftsregister von Luxemburg unter Nr. B120523) mit Sitz in Luxemburg einbezogen. Die DYWIDAG Luxembourg S.à r.l. stellt einen nach § 291 HGB befreienden Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Die DYWIDAG Luxembourg S.à r.l. wird diesen befreienden Konzernabschluss in englischer Sprache im Unternehmensregister in Deutschland offenlegen. Da dieser Konzernabschluss auf der Grundlage der International Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird, ergeben sich Abweichungen gegenüber den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden nach HGB. Diese Abweichungen ergeben sich insbesondere durch
8) Ergebnisverwendung Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags wurde das negative Jahresergebnis der DYWIDAG-Systems International GmbH von 6.983 TEUR durch die DSI Holding GmbH, München übernommen. 9) Gesamthonorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt 81 TEUR für Abschlussprüfung für den Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, im Aufwand erfasst. 10) Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Vorgänge nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.
München, den 31.07.2024 Hugh Pelham Dr. Christian Gläser Christian Römschied Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell Die DYWIDAG-Systems International GmbH (DYWIDAG Deutschland) ist ein Technologieunternehmen, welches qualitativ hochwertige Produkte und Ingenieurdienstleistungen zur Stabilisierung des Bodens und zur Erstellung, Verstärkung, Inspektion, Überwachung und Stützung von Betonkonstruktionen im Hoch- und Brückenbau anbietet. Das Unternehmen DYWIDAG Deutschland vereint Lösungen für die Geotechnik, Vorspanntechnik (Post-Tensioning) - inklusive Lieferung und Einbau von Vorspannsystemen für Windturmanwendungen sowie für Reparatur- und Verstärkung -, Planung und Installation von Schrägseilsystemen sowie Planung und Lieferung von speziellen Schal- und Abdichtungslösungen (dywidag.com). Durch die Herausforderungen der alternden Infrastruktur, aber auch durch den Einsatz neuer intelligenter Technologien gewinnt die Erhaltung der Bauwerke über deren Lebensdauer zunehmend an Bedeutung. Mit dem erweiterten Fokus auf die Sanierung und digitale Monitoring- und Robotiklösungen zur Überwachung und Inspektion verwandelt DYWIDAG Deutschland Infrastrukturobjekte in langlebige Bauwerke. Der Geschäftsbereich Concrete Technologies (ehemals DY.CO) bietet schwerpunktmäßig im europäischen Markt Produkte und Systeme für den Betonbau an. Die DYWIDAG Deutschland, Unterschleißheim, hat Niederlassungen an den Standorten Königsbrunn, Langenfeld (NRW), Porta Westfalica, Nauen, Leipzig und Köthen sowie ausländische Betriebsstätten in Tschechien und in Hongkong. Die DYWIDAG Deutschland ist Teil der globalen DYWIDAG Group, die vergleichbare Lösungen auf allen fünf Kontinenten über ihre Konzerngesellschaften und Partner anbietet. 1.2. Forschung und Entwicklung Die DYWIDAG Deutschland verfügt über alle wesentlichen Zulassungen für Spanntechnik und Geotechnik im Brücken-, Hoch- und Windturmbau. Sie werden durch die bereichsspezifischen Technikabteilungen in enger Abstimmung mit dem globalen DYWIDAG R&D Bereich sichergestellt. Die Zusammenführung des Know-hows bedeutet eine wesentliche Verbesserung der Effizienz in der Entwicklung neuer Ansätze und bei digitalen Lösungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 fiel das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,3 %. Gesamtwirtschaftlich war die Lage in Deutschland beeinflusst von den Krisen im Umfeld. Auch wenn die Rohmaterialpreise zuletzt zurückgingen, blieben sie auf hohem Niveau. Zusätzlich beeinträchtigten steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage die Erholung der deutschen Wirtschaft. 2.2. Geschäftsverlauf Die Umsätze der DYWIDAG Deutschland haben sich in Summe schwächer entwickelt als in der DYWIDAG Gruppe und stellen sich im Jahresvergleich auf Basis des Managementreportings nach IFRS wie folgt dar:
Folgende bereichsspezifische Effekte waren zu beobachten: Aufgrund der Verlagerung eines Produktionsstandortes von Deutschland ins europäische Ausland im Jahr 2022 und einer dadurch veränderten Wettbewerbssituation sind die Umsätze im Bereich Geotechnik im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Diese Situation hielt bis 2023 an, wobei die Verkaufsmengen im Vergleich zu 2021 und davor niedrig blieben. Das Unternehmen arbeitet an einer Reihe von Initiativen, um die Verkaufsmengen auf frühere Niveaus zu steigern. Das infrastrukturbasierte Post-Tensioning-Geschäft hat einen Umsatzanstieg zu verzeichnen. Dieser geht hauptsächlich auf die Ausweitung des Windturmbau-Bereiches zurück. Im Brücken-Geschäft war die Auftragslage stabil. Aufgrund niedriger Materialkosten gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr bei annähernd gleicher Absatzmenge zurück. Der Verstärkungsbereich zeigte weiterhin eine positive Entwicklung mit steigenden Umsätzen. Im Bereich Megaprojekte konnten die Verkaufsmengen aufgrund der Beiträge von DYWIDAG Deutschland zu großen inländischen Schrägkabelbrücken gehalten werden. Die Margen entsprachen hier denen der Vorjahre. Bei Concrete Technologies (DY.CO) blieb das Geschäftsniveau, auch wirtschaftlich bedingt, unter dem Niveau von 2022. DYWIDAG führt neue Strategien ein, um den Umsatzrückgang sowie die schlechtere Marge und die Unterauslastung innerhalb der Geschäftseinheit zu überwinden. Durch die Verlagerung einer Produktionsstätte ins Ausland im Jahr 2022 verringerten sich die Intercompany Umsätze gegenüber dem Vorjahr erneut. 3. Ertragslage Die Entwicklung der Ertragslage gegenüber dem Vorjahr stellt sich nach HGB wie folgt dar:
Die Bruttomarge in Höhe von 16.427 TEUR (VJ 15.758 TEUR) ist aufgrund von reduzierten Kosten für Rohmaterial und Frachten und aufgrund Margenverbesserungsinitiativen im Vergleich zum Vorjahr um 2,5% Prozentpunkte, gemessen am Gesamtumsatz, deutlich gestiegen. Die Geotechnikbranche kämpft nach wie vor mit einer veränderten Wettbewerbssituation, die im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin eine geringe Marge aufweist. Das Post-Tensioning Geschäft hatte in all seinen Bereichen (Brückenneubau-, Wind-, sowie Verstärkungsbereich) einen Margenanstieg zu verzeichnen. Die Stabilisierung der Lieferketten und sinkende Materialpreise führten zur Erholung der Margen im Bereich der Vorspanntechnik. Die erfolgreiche Abwicklung von Spezialprojekten hat im Verstärkungsbereich zu signifikanten Margenerhöhungen beigetragen. Im Windbereich haben niedrigere Materialpreise sowie angepasste Verkaufspreise zu einem Margenanstieg geführt. Zudem wurde ein neuer Rahmenvertrag vereinbart, der einem Anstieg von Stahlpreisen entgegenwirkt. Im Mega Project Bereich sind die Margen zwischen 2022 und 2023 konstant geblieben, da Fixkosten besser abgedeckt wurden und die Margen der ausgeführten Projekte dem Niveau der Vorjahresmargen entsprachen. Die Bruttomarge im Bereich Concrete Technologies (DY.CO) ging weiter zurück. Insgesamt haben weitere Einsparungen im Vertrieb und den allgemeinen Verwaltungskosten auf Grund von Effizienzsteigerungen durch optimierte Prozessabläufe zu einem besseren Ergebnis beigetragen. Die Geschäftsführung hatte 2020 entschieden, die Produktion in Langenfeld, Porta Westfalica und Königsbrunn nach Polen zu verlagern. Im Vorjahr sind mit Schließung des letzten Standortes 5.656 TEUR höhere nicht operative Erträge erzielt worden, aber auch 4.032 TEUR mehr nicht operative Kosten verursacht worden. Im aktuellen Jahr enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge mit Versicherungsentschädigungen, Auflösungen aus Rückstellungen und Kursgewinne gewöhnliche Sachverhalte der Geschäftstätigkeit. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Konzernverrechnungen, Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen und Kursverlusten. Nach in den vergangenen Jahren anhaltend schlechten Ergebnissen der Tochtergesellschaft DYWIDAG-SYSTEMS International Far East Ltd. in Hongkong und nicht zu erwartender Verbesserung in der Zukunft, hat die Konzernleitung beschlossen, den Standort in naher Zukunft zu schließen. Die Beteiligung wurde im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben. 4. Vermögenslage
Durch den Wegfall der Produktionen erfolgten in der DYWIDAG Deutschland nur noch geringe Investitionen in das Anlagevermögen. Vordergründig wurde als Technologieunternehmen in Entwicklungsprojekte und Patente investiert. Gleichzeitig wurde die polnische Tochtergesellschaft, an welche die Produktionen verlagert wurden, durch eine Erhöhung der Beteiligung mit 7.349 TEUR Eigenkapital gestärkt. Das Vorratsmanagement konnte aufgrund von konsequenten Bedarfsvorhersagen und effizienten Materialplanungsprozessen im Jahr 2023 auf 25 (VJ 27) DIO (Days Inventory on Hand) verbessert werden. Durch die engere Einbindung des Vertriebs in das Forderungsmanagement konnten die DSO (Days Sales Outstanding) auf 21 (VJ 25) verbessert werden und dadurch eine bessere Altersstruktur der Forderungen erreicht werden. Die DYWIDAG Deutschland ist in das zentrale Cash-Management der DYWIDAG-Gruppe einbezogen worden, mit der Maßgabe, die Liquiditätsmittel bestmöglich im Konzern zu verwenden. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind davon wesentlich beeinflusst. Mit den Produktionsverlagerungen kauft die DYWIDAG Deutschland die Produkte bei Konzerngesellschaften ein, wodurch sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöht haben. Der Anstieg bei den sonstigen Rückstellungen resultiert aus neuen Restrukturierungsmaßnahmen, die 2023 getroffen worden sind, sowie aus einem kundenbezogenen Schadensfall, welcher zum überwiegenden Teil durch die Versicherung abgedeckt wurde. 5. Finanzlage Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der DSI Holding GmbH, München, bleibt das Eigenkapital konstant bei 30,2 Mio. EUR. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich konzernintern. Die Finanzierung erfolgt durch ein Konsortialdarlehen über die gesamte DYWIDAG-Gruppe, in die auch die DYWIDAG Deutschland eingebunden ist, sowie über Gesellschafterdarlehen. In 2023 wurden die Gesellschafterdarlehen in der gesamten DYWIDAG-Gruppe um 8.000 TEUR erhöht. Das Konsortialdarlehen enthält sogenannte "Covenants", deren Einhaltung auf Gruppenebene auch für die Gesellschaft relevant ist, da im Falle einer Nichteinhaltung das Konsortium eine sofortige Rückzahlung der Darlehensbeträge fordern kann:
Die Covenants werden quartalsweise geprüft und deren Einhaltung durch die Einreichung eines Compliance-Zertifikates innerhalb von 45 Tagen nach Quartalsabschluss sowie durch ein jährliches Compliance Zertifikat innerhalt 120 Tage nach Jahresende bestätigt. Aufgrund steigender Zinsen sowie eines durch starkes Umsatzwachstum erhöhten Betriebsmittelbedarfes wurden die Covenants im Februar 2023 durch das Syndikat angepasst. Eine weitere Anpassung fand 28.03.2024 statt, so dass die Einhaltung der Covenants auch quartalsweisen Zertifikat für Q1'24 bestätigt werden kann. Die Kennzahlen wurden im Laufe des Geschäftsjahres eingehalten. Die bestehende Konsortialfinanzierung wurde ebenfalls zum 28.03.2024 bis zum 31.05.2027 verlängert (ursprüngliche Fälligkeit 31.12.2024). Das für 2024 verabschiedete Budget geht von der Einhaltung der Covenants und einer somit sichergestellten Konzernfinanzierung aus. Auf der Grundlage der Konzernfinanzierungsstruktur sowie durch die geplanten Liquiditätsüberschüsse innerhalb der DYWIDAG-Gruppe (auf Basis der geplanten Konzernüberschüsse in den kommenden Jahren) ist die Finanzierung der Gesellschaft für die nächsten Jahre gesichert. 6. Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 6.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmenssteuerung der DYWIDAG Deutschland ist vor allem auf die finanziellen Ziele des Unternehmens und nach Geschäftsbereich ausgerichtet. Diese beinhalten den Umsatz, Auftragseingang, die Bruttomarge und das EBITDA, jeweils nach IFRS.
(Angaben nach IFRS) 6.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Fach- und Führungskräfte. Dazu gehören ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot und der Fokus auf hohe ESG Standards. Die Standardisierung und Weiterentwicklung der ESG Standards (Environmental, Safety, Governance) erfolgt auf Gruppenebene durch den Chief Compliance Officer und bindet alle Konzerngesellschaften ein. 7. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 7.1. Prognose Für 2024 plant die DYWIDAG Deutschland mit einem leicht steigenden Außenumsatz von ca. 3 % und einem leichten Anstieg des Auftragseinganges um ca. 2 %. Wachstumstreiber in Deutschland wird der Bereich Post-Tensioning (verbesserte Auftragslage im Windgeschäft) sowie Concrete Technology (DY.CO) mit neuer Angebotsoffensive sein. Durch Kostenverbesserungen und konsequenter Projektüberwachung wird erwartet, dass trotz ungünstigem Projekt-Mix die Bruttomarge stabil bleibt und das EBITDA auf 4,4 % des IFRS- Umsatzes steigt. 7.2. Chancenbericht Der Zustand der öffentlichen Infrastruktur ist in vielen Bereichen kritisch und es ist weiterhin von einer soliden Entwicklung im öffentlichen Bau auszugehen. Der durch die Energiekrise verursachte Bedarf an erneuerbaren Energien sollte zusätzliche Umsätze im Windbereich generieren. Durch das erweiterte Angebot, speziell bei digitalen Lösungen, wird DYWIDAG komplementäre und neue Geschäftsfelder entwickeln können. Die weitere Internationalisierung von Geschäftsabläufen und Prozessen mit globaler Kollaboration wird DYWIDAG bessere Lösungen schneller entwickeln lassen. 7.3. Risikomanagement Die Risiken der DYWIDAG Deutschland und der DYWIDAG Gruppe betreffen insbesondere solche, die aus der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Projektumsetzung, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Ein globales Risikomanagement, eine wöchentliche Liquiditätsplanung sowie ein umfassendes Projektmanagement tragen dem Rechnung. Nachfolgend werden die Hauptrisikobereiche näher erläutert. Beschaffungsrisiken Die DYWIDAG Group hat zur Risikoreduzierung und Optimierung des Einkaufs eine regionale strategische Einkaufsfunktion etabliert, welche die lokalen Gesellschaften unterstützt. Soweit möglich werden für alle Materialien und Services alternative Quellen etabliert, um Abhängigkeitssituationen zu vermeiden. Die Ressourcenverfügbarkeit wird angepasst an die Bedarfsvorhersagen frühzeitig sichergestellt und über geeignete Sicherheitsbestände, falls notwendig, flankiert. Wir schätzen das Beschaffungsrisiko derzeit als gering ein. Materialpreisrisiken DYWIDAG reflektiert zeitnahe Preisveränderungen oder Prognosen in ihren Verkaufspreisen. Bei langfristigen Projekten besteht die Vorgabe zu Back-to-Back-Vereinbarungen oder zu vereinbarenden Rohstoffpreisanpassungsklauseln. Deshalb schätzen wir das Materialpreisrisiko derzeit als moderat ein. Ausfallrisiken Es erfolgen eine strukturierte Prüfung von Neukunden und eine regelmäßige Überprüfung der Kreditwürdigkeit. In Europa ist auch die Nutzung von Kreditversicherungen etabliert. Wir schätzen das Ausfallrisiko derzeit als gering ein. Finanzierungsrisiken Der Liquiditätsstatus wird wöchentlich über ein detailliertes Cash Reporting mit rollierendem 3 Monats Forecast überwacht, um Defizite oder kritische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Als weltweit tätiges Unternehmen ist die DYWIDAG Deutschland Kursänderungsrisiken ausgesetzt. Dem wird durch die Konzernfinanzierungsstruktur, ein Natural-Hedging sowie das Vorhalten von Währungskonten entgegengewirkt. Wir schätzen das Finanzierungsrisiko derzeit als moderat ein. Gesamteinschätzung der Risikolage Im Jahr 2023 haben sich die wirtschaftlichen Auswirkungen des im Februar 2022 begonnenen Krieges in der Ukraine stabilisiert. Langfristige Auswirkungen sind hingegen noch nicht absehbar. Im Allgemeinen ist für 2024 mit einer schwachen Konjunkturentwicklung im Geschäftsgebiet zu rechnen, welche sich jedoch auf das Baugewerbe nur begrenzt auswirken sollte. Durch den Mix an langfristigem Projektgeschäft und kurzfristigem Liefergeschäft ist die DYWIDAG Deutschland Marktschwankungen weniger direkt ausgesetzt und kann besser auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren. Der Abschluss der DYWIDAG-Systems International GmbH wurde unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung erstellt, da derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt sind. 8. Fazit der Geschäftsführung Der vorliegende Lagebericht wurde auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Daten und Unterlagen erstellt und beruht auf heutigem Kenntnisstand. Er enthält neben Vergangenheitsdaten auch zukunftsbezogene Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Dies kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten Ergebnissen abweichen.
München, den 31.07.2024 Hugh Pelham Christian Römschied Dr. Christian Gläser Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DYWIDAG-Systems International GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DYWIDAG-Systems International GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DYWIDAG-Systems International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 3. Juli 2024 KPMG
AG
Christian Duschl, Wirtschaftsprüfer Horst Overbeck, Wirtschaftsprüfer |
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