Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 31632
Eingetragen
23.1.2023
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Vertrieb von technischen Produkten, bevorzugt über den Versandhandel, Marketingberatung und Erbringung von Logistikdienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Puccini
seit 5.1.2024
Prokura
Prokura
Marco Golshani
seit 23.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Golshani Vermögensverwaltungs-GmbH
Germany
96.15%
M**** G*******
3.85%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GOTOOLS GmbH

Bad Aibling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 02.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1) Vorbemerkung / Grundlage des Unternehmens

Die GOTOOLS GmbH wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 02.01.2023 gegründet. Durch Einbringungsvertrag vom 15.06.2023 und mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2023 hat sich Herr Marco Golshani verpflichtet, den Teilbetrieb "Internethandel" seines Einzelunternehmens Golshani e.K., Kolbermoor, gegen Gewährung von Gesellschafterrechten in die neu gegründete GOTOOLS einzubringen (§ 20 UmwStG).

Die nachfolgend zu Vergleichszwecken dargestellten Zahleninformationen basieren auf den Zahlenwerten des eingebrachten Teilbetriebs "Internethandel" des bisherigen Einzelunternehmens Golshani e.K., Kolbermoor.

Die GOTOOLS GmbH mit Sitz in Kolbermoor ist ein mittelständisches Unternehmen.

Die Geschäftstätigkeit ist der Vertrieb von hochwertigen Elektrowerkzeugen, Handwerkzeugen und Zubehör.

Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich über den firmeneigenen Onlineshop www.gotools.de sowie weitere Online-Marktplätze. Für eine termingerechte Auslieferung der Produkte verfügt das Unternehmen über eine vollautomatisierte Verpackungsanlage und drei eigene Logistikstandorte mit einer Gesamtlagerfläche von rund 13.000 Quadratmetern.

2) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 um -0,3 %, nach +1,8 % im Jahr 2022, gesunken. Die Industrie litt im letzten Jahr weiterhin unter gravierenden Lieferengpässen bei zentralen Vorprodukten und konnte ihre Produktion - trotz voller Auftragsbücher - nicht wieder richtig hochfahren.

Hinzu kommt die Verunsicherung infolge des Krieges in der Ukraine. So meldet das GfK für 2023 einen Anstieg der Sparneigung auf 8 %. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinken. Nach dem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 befindet sich Deutschland damit weiter in einer Rezession.

Auch der deutsche Online-Handel berichtet über deutliche Kaufzurückhaltung seit Beginn des Ukraine-Krieges. Die Umsätze im Onlinehandel mit Waren schrumpften im Jahr 2023 erneut um 11,8 %, das Konsumklima konnte sich 2023 nicht erholen und verbessern. Der wichtige Beitrag des privaten Konsums für die deutsche Konjunktur ist aufgrund hoher Inflation und unsicherer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ausgeblieben.

Der stetig steigende Innovationsdruck verschärft den Wettbewerb im Online-Handel zusätzlich. Die Händler bemühen sich daher verstärkt, ihren Kunden eine nahtlose Vernetzung aller Handelskanäle zu bieten. Durch die aktuelle Zinssituation verteuert sich die Vorfinanzierung der Waren. Hinzu kommen eine rückläufige Wirtschaft, hohe Inflationsraten und eine schwächelnde Bauwirtschaft, die zu einer Abschwächung der Nachfrage führen. Darüber hinaus dringen immer mehr Händler aus ganz Europa in den Hauptabsatzmarkt Deutschland ein. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Online-Handel bleiben somit unverändert schwierig und stellen die Branchenunternehmen vor große Herausforderungen.

3) Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von neuen Herausforderungen, aber auch von erfolgreich abgeschlossenen Projekten und einer sehr guten Geschäftsentwicklung.

Das erneute Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich erfüllt die in das Geschäftsjahr 2023 gesetzten Erwartungen.

4) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Online-Handel konnten gegenüber den Vorjahresumsätzen von T€ 54.561 auf T€ 69.204 gesteigert werden. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von rd. 27%. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf T€ 2.674. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses in Höhe von T€ -233 und einer Ertragsteuerbelastung in Höhe von T€ 733, wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.706 erzielt.

5) Vermögenslage

Der Warenbestand hat sich im lfd. Jahr von T€ 17.228 auf T€ 18.491 erhöht. Der Warenbestand bildet mit rd. 79% der Bilanzsumme den größten Anteil am Aktivvermögen.

6) Kapitalstruktur und Finanzlage

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 T€ 7.566. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 rd. 33%.

Die Kreditverbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag T€ 2.016.

Die Finanzierung der Gesellschaft basiert neben der guten Eigenkapitalausstattung auf der ausreichenden Bereitstellung von Fremdkapital durch die kreditgewährenden Banken und durch den Gesellschafter. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet.

7) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die erzielten Umsatzerlöse, der Rohertrag und die EBIT-Marge.

Voraussetzung für die nachhaltig erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens sind leistungsfähige Mitarbeiter. Daher investieren wir in gute Aus- und Weiterbildung sowie hohe Arbeitssicherheit. Im Interesse einer nachhaltigen Unternehmensführung investieren wir fortlaufend in effiziente und ressourcenschonende Lager- und Logistikprozesse.

8) Prognosebericht

Aufgrund des guten Geschäftsverlaufs im 1. Quartal 2024 mit einem Umsatzplus von 25% gegenüber dem Vorjahr, wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Umsatz von rd. T€ 75.000 und ein EBIT auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 von rd. T€ 2.700. erwartet.

9) Chancenbericht

Unsere internen Unternehmensstrukturen, bei denen alle relevanten Positionen mit erfahrenen Mitarbeitern aus den eigenen Reihen besetzt sind, ermöglichen es uns, die Prozesskosten niedrig zu halten und dem Preisdruck standzuhalten.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal in der Branche ist unsere effektive Marketingstrategie, zu der auch unser eigener YouTube-Kanal www.gotools.tv gehört. Diese Reichweite erlaubt es uns, weitgehend unabhängig von den gängigen Online-Marktplätzen zu agieren. GOTOOLS hat somit den Verkauf, das Marketing und die Logistikabwicklung fest in eigener Hand.

Das Unternehmen ist dadurch gut positioniert, um auch in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt erfolgreich zu bestehen.

10) Risikobericht

Wesentliche Bestandteile des Risikoüberwachungssystems sind die laufende Überwachung der Liquidität, der Forderungen und der Vorratsbestände.

Wir sehen derzeit die Inflation und Kaufzurückhaltung der Kunden als größte Herausforderung an. Durch die aktuellen Unternehmensdaten sehen wir in unserem Geschäftsfeld vorerst aber keinen Rückgang.

IT-Risiken: Grundsätzlich ist auch die GOTOOLS GmbH abhängig von einer problemlos laufenden IT-Infrastruktur. Dies betrifft insbesondere den Web-Shop und die Logistikzentren.

Personalrisiken: Viele Mitarbeiter sind seit Jahren im Unternehmen beschäftigt. Abgänge, Ausfälle und Auszeiten können aufgrund der vorhandenen Personalstärke in den einzelnen Bereichen kompensiert werden.

Rechtliche Risiken: Gegen die GOTOOLS GmbH werden keine Ansprüche Dritter geltend gemacht.

Operative Risiken: Die Anlagentechnik und die Logistikzentren sind im guten bzw. neuwertigen Zustand. Bestehende Risiken werden durch sachgemäße Wartung und Pflege durch qualifizierte Dienstleister vermindert.

Marktpreisrisiken: Preisrisiken liegen insbesondere in den gestiegenen Einkaufspreisen im Beschaffungsmarkt und den gestiegenen Energiekosten. Hier wird mit dem Abschluss neuer Lieferverträge, Investitionen in effizientere Anlagentechnik und der Optimierung in der Herstellung selbstgenutzten Stroms entgegengewirkt.

 

Kolbermoor, den 18.10.2024

GOTOOLS GmbH

gez. Marco Golshani, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
2.1.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.759.152,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.571,00
II. Sachanlagen 866.918,30
III. Finanzanlagen 877.663,39
B. Umlaufvermögen 21.541.130,12 25.000,00
I. Vorräte 18.496.029,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.492.979,76 25.000,00
davon eingeforderte noch ausstehende Kapitaleinlagen 0,00 25.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 552.121,25
Aktiva 23.300.282,81 25.000,00

Passiva

31.12.2023
EUR
2.1.2023
EUR
A. Eigenkapital 7.566.400,40 25.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 5.834.049,55
III. Jahresüberschuss 1.706.350,85
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 10.131,47
C. Rückstellungen 209.370,00
D. Verbindlichkeiten 15.514.380,94
davon gegenüber Gesellschaftern 1.825.594,52
Passiva 23.300.282,81 25.000,00

Gewinn- und Verlustrechnung

2.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 13.273.108,25
2. Personalaufwand 2.015.787,09
a) Löhne und Gehälter 1.609.450,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 406.336,25
davon für Altersversorgung 13.869,56
3. Abschreibungen 120.616,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 120.616,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.461.879,40
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 11.168,93
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.357,55
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 247.553,97
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 733.349,59
9. Ergebnis nach Steuern 1.708.447,85
10. sonstige Steuern 2.097,00
11. Jahresüberschuss 1.706.350,85

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 02.01.2023 bis zum 31.12.2023

GOTOOLS GmbH, Bad Aibling

I. Allgemeine Angaben

Die GOTOOLS GmbH mit Sitz in Bad Aibling wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 02.01.2023 gegründet und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB 31632 seit dem 23.01.2023 eingetragen. Mit Notarurkunde vom 15.06.2023 und mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2023 hat sich Herr Marco Golshani verpflichtet, den Teilbetrieb "Internethandel" seines Einzelunternehmens Golshani e.K., Kolbermoor, gegen Gewährung von Gesellschafterrechten in die neu gegründete GOTOOLS GmbH einzubringen (§ 20 UmwStG). Die Einbringung erfolgte zu Buchwerten. Vorjahresvergleichszahlen liegen daher für den Jahresabschluss 2023 der Gesellschaft nicht vor.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 HGB.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgte zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung linear. Entsprechend der steuerlichen Wahlmöglichkeit werden geringwertige Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. zu Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen aufgrund von drohenden Ausfallrisiken waren zum Bilanzstichtag nicht erforderlich.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die in den liquiden Mitteln ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt und entspricht dem Handelsregistereintrag.

Die Kapitalrücklage entspricht dem über dem Nennbetrag der gewährten Gesellschaftsanteile festgestellten Agio aus der zu Buchwerten erfolgten Einbringung des Teilbetriebs "Internethandel" aus dem Einzelunternehmen Golshani e.K., Kolbermoor.

Für Investitionszuschüsse wurde ein Sonderposten gem. § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB erfasst. Dieser wird entsprechend der Abschreibungen der angeschafften Vermögensgegenstände als sonstiger betrieblicher Ertrag aufgelöst.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Temporäre oder quasipermanente Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz sind zum Bilanzstichtag nicht gegeben. Insoweit sind latente Steuern für den Jahresabschluss zum 31.12.2023 nicht von Relevanz.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens sowie die Entwicklung im Geschäftsjahr sind in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Als sonstige Ausleihungen innerhalb des Finanzanlagevermögens sind verzinsliche Darlehen mit EUR 877.663,29 enthalten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 26.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage ist durch die Einbringung des Teilbetriebs "Internethandel" des Einzelunternehmens Golshani e.K., Kolbermoor, gem. § 20 UmwStG entstanden.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:

Stand 01.02.2023
EUR
Verbrauch/ Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Urlaubsrückstellung 10.570,00 10.570,00 9.530,00 9.530,00
Rückstellung Tantieme Geschäftsführer 0,00 0,00 30.000,00 30.000,00
Rückstellung für Jahresabschlusserstellung 10.000,00 10.000,00 17.000,00 17.000,00
Rückstellung für Jahresabschlussprüfung 0,00 0,00 22.500,00 22.500,00
Summe 20.570,00 20.570,00 79.030,00 79.030,00

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeiten
31.12.2023
EUR
bis 1 Jahr
EUR
größer 1 Jahr
EUR
davon mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.016.666,68 388.888,88 1.627.777,80 222.222,28
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.769.571,50 9.769.571,50 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 3.728.142,76 3.728.142,76 0,00 0,00
Summe 15.514.380,94 13.886.603,94 1.627.777,80 222.222,28

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften des Gesellschafters und Sicherungsübereignung der Vorräte besichert.

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch den üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 1.800.000,00 und resultieren aus einem verzinslichen Darlehen mit unbefristeter Laufzeit.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres bis zur Bilanzerstellung, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ausübten, haben sich nicht ereignet.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführung

Herr Marco Golshani, Kolbermoor

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:

Anzahl
Arbeiter 21
Angestellte 30
Gesamt 51

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasing aufwand p.a. TEUR
Gebäudemieten 1.170
Maschinenleasing 173

Die Miet- und Leasingverträge haben eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren.

Bei den außerbilanziellen Geschäften im Bereich der Leasingverbindlichkeiten (Operate Leasing) handelt es sich um eine Kartonverpackungsanlage. Bei den Gebäudemieten um Büro- und Betriebsgebäuden. Diese Verträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalbindung sowie die Übernahme wesentlicher wirtschaftlicher Risiken vermieden werden. Weiterhin besteht Planungs- und Kalkulationssicherheit im Hinblick auf die für die Laufzeit vereinbarten Miet- bzw. Leasingkonditionen. Eventuelle Risiken können sich aus den innerhalb der zeitraumbezogenen Vertragsbindungen feststehenden künftigen Zahlungsabflüssen ergeben.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Im Jahr 2023 lagen keine Geschäfte vor, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Jahres 2023 soll nach dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Bad Aibling, 18.10.2024

GOTOOLS GmbH

gez. Marco Golshani, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr vom 02.01.2023 bis zum 31.12.2023

GOTOOLS GmbH, Bad Aibling

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Zugänge durch
Stand 02.01.2023
EUR
Einbringung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 44.558,94 0,00 0,00 44.558,94
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 6.002,00 0,00 6.002,00
0,00 44.558,94 6.002,00 0,00 50.560,94
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 96.738,08 20.037,68 0,00 116.775,76
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.040.802,48 48.247,15 1.074,62 1.087.975,01
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 62.999,30 0,00 62.999,30
0,00 1.137.540,56 131.284,13 1.074,62 1.267.750,07
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 906.869,42 0,00 29.206,03 877.663,39
0,00 906.869,42 0,00 29.206,03 877.663,39
0,00 2.088.968,92 137.286,13 30.280,65 2.195.974,40
Kumulierte Abschreibungen
Stand 02.01.2023
EUR
Zugänge durch Einbringung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 29.941,94 6.048,00 0,00 35.989,94
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 29.941,94 6.048,00 0,00 35.989,94
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 41.704,58 10.766,68 0,00 52.471,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 245.632,48 103.802,15 1.074,12 348.360,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 287.337,06 114.568,83 1.074,12 400.831,77
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 317.279,00 120.616,83 1.074,12 436.821,71
Buchwerte
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.569,00
2. Geleistete Anzahlungen 6.002,00
14.571,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 64.304,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 739.614,50
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 62.999,30
866.918,30
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 877.663,39
877.663,39
1.759.152,69

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.10.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die GOTOOLS GmbH, Bad Aibling

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GOTOOLS GmbH, Bad Aibling, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 02.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 02.01.2023 bis zum 31.12.2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GOTOOLS GmbH, Bad Aibling, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 02.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 02.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Die Gesellschaft wendet zur mengenmäßigen Aufnahme der Vorratsbestände das Verfahren der permanenten Inventur an. Die Anwendung der permanenten Inventur als Inventurvereinfachungsverfahren im Sinne des § 241 Abs. 2 HGB ist an besondere Voraussetzungen geknüpft. So ist es unter Anderem erforderlich, mindestens einmal innerhalb des Geschäftsjahrs eine vollständige körperliche Inventur aller Bestände durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren. Aus den vorgelegten Unterlagen der Gesellschaft konnten wir nicht nachvollziehen, dass eine vollständige körperliche Inventur aller Bestände im Rumpfgeschäftsjahr vom 02.01.2023 bis zum 31.12.2023 durchgeführt wurde und damit die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des permanenten Inventurverfahrens gegeben sind. Die mengenmäßige Bestandsführung haben wir in Stichproben im Rahmen der Abschlussprüfung geprüft und hierbei keine Abweichungen zwischen dem physischen Bestand und dem buchmäßigen Bestand festgestellt. Durch alternative Prüfungshandlungen im Rahmen der Abschlussprüfung konnten wir jedoch keine hinreichende Sicherheit über die Vollständigkeit der körperlichen Inventuraufnahme gewinnen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den vom IDW veröffentlichten Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Stuttgart, 18.10.2024

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