HT Labor + Hospitaltechnik GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz Christian Hofbeck seit 8.5.2014 | Prokura |
Thomas Fritsch seit 13.4.2010 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HT Labor + Hospitaltechnik AGHeideckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht des Vorstands für das Geschäftsjahr 20131. Grundlagen der GesellschaftDie HT Labor + Hospitaltechnik AG ist seit Jahrzehnten als Hersteller für Türen und Wandelemente zur Errichtung von Operationssälen, medizinischen Räumen und Hochsicherheitslaboren tätig. In den letzten Jahren ist jedoch immer mehr der ganzheitliche Projektansatz in den Vordergrund gerückt. Es werden nicht mehr nur einzelne Produkte oder Leistungen nachgefragt, vielmehr möchte der Kunde funktionierende Einheiten bei einem Anbieter in Auftrag geben. Somit wurde in den letzten Jahren die Wandelung des Unternehmens vom Hersteller von einzelnen Komponenten zum Systemanbieter mit eigener Fertigung hin erfolgreich vollzogen. Dabei kommen sowohl die neuesten Fertigungsverfahren als auch neue Technologien zur intelligenten Vernetzung von medizinischen IT- Anwendungen und Gebäu-deautomationssystem in den zu erstellenden Operationsbereichen zum Einsatz. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftlicher Rahmen Nach der Erholung der Konjunktur in 2010 hat sich die Weltwirtschaft in den Jahren 2011 und 2012 weiter stabilisiert. Seither ist die weltweite Entwicklung aber uneinheitlich verlaufen. Durch Immobilen- und Bankenkrisen sowie anfällige Wirtschaftsstrukturen insbesondere im Finanzbereich sind mehrere Volkswirtschaften tief getroffen und verunsichert. Dadurch besteht eine tiefgreifende Verunsicherung der Märkte was die Stabilität des Bankensektors und die Auswirkungen der Verschuldungssituation verschiedener Länder der EURO-Zone für den EURO bedeutet. Auch hohe politische Verwerfungen in diversen Ländern und Regionen haben sich negativ auf die Nachfragesituation ausgewirkt. In Deutschland zeigte sich im relevanten Markt eine weitere deutliche Abkühlung, welche zu einer sich in weiter verringernder Anzahl an öffentlichen Ausschreibungen führte. Im Jahr 2013 wurden nur zwei Krankenhausneubauten in Deutschland begonnen. Die Wettbewerbssituation hat sich im Geschäftsjahr etwas entschärft, da einige Wettbewerber ihrer aggressiven Preisstrategie Tribut zollen und aus dem internationalen Geschäft aussteigen mussten. 3. Forschungs- und EntwicklungsberichtDie Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. Um unsere Marktposition zu stärken und weiter nachhaltig auszubauen, haben wir uns in Richtung Komplettlösungsanbieter entwickelt. So sind es die Themen Gebäude, Gebäudetechnik und im Speziellen die Gebäudeleittechnik, mit welchen wir uns deutlich vom Wettbewerb absetzen können. Im Bereich der Gebäudeleittechnik ist es uns gelungen, mit einem eigenen BMS (Building-Management-System) ein Alleinstellungsmerkmal auf den Markt zu erzielen. Unser HT-Control-System schließt die Anforderungslücke zwischen der Medizintechnik im Operationsraum und der Regel- und Steuerungstechnik des Gebäudes. Um die wachsende Unternehmensstruktur nachhaltig weltweit zu etablieren, sind diverse Investitionen und laufende Ausgaben für den Bereich Projektmanagement und Vertrieb notwendig. Dem sehr erfolgreichen Vorstoß in verschiedensten Ländern muss eine geeignete Personalstruktur folgen. Dafür werden zusätzliche laufende Aufwendungen in den kommenden Geschäftsjahren notwendig sein. Ferner wird auch die weitere Fortentwicklung von HT-Control und die Schaffung der dafür notwendigen Strukturen das Ergebnis des Unternehmens belasten. Hingegen ermöglichen die Teilgewerke Gebäudetechnik, Steuerungstechnik und IT-Lösung im Nachgang zum erfolgreichen Projektabschluss Dienstleistungen in den Bereichen Wartung, Service und Softwareupgrades und bieten dadurch auch dauerhaft neue Ertragschancen. Hieraus kann u.U. künftig ein erheblicher Beitrag zur Existenzsicherung des Unternehmens geleistet werden. Genau hierfür sind in den nächsten zwei Jahren Investitionen im Bereich internationaler Service und Vertriebsstützpunkte, sowie eine CRM-/ Projektcontrolling-Softwarelösung (Kundenbeziehungsmanagement) geplant. Mittelfristig soll sich das Unternehmen vom exportierenden Produktlieferant zum weltweit agierenden Systemanbieter mit einzelnen Profitcentern fortentwickeln. 4. GeschäftsverlaufDie gesetzten Wachstums- und Ertragsziele des Unternehmens konnten mit Hilfe des ganzheitlichen Lösungsansatzes (System- und Full-Service-Anbieter) und einem effizienterem Projektmanagement, unter Beibehaltung der bisherigen Strategie, erreicht werden. Umsatzentwicklung Bedingt durch die Verschiebung des Projektablaufs bei dem Großprojekt "Irak" (vgl. auch Ertragslage) musste eine deutliche Umsatzabweichung in Höhe von ca. -22 % zur Planung und von ca. -21 % zur Vorjahresumsatzleistung verzeichnet werden. Ein Teil dieser Umsatzdifferenz konnte jedoch schon im I. Quartal 2014 wieder ausgeglichen werden. Auftragsentwicklung Auch im Berichtszeitraum 2013 wurde der größte Teil der erteilten Aufträge außerhalb Deutschlands und Europas erwirtschaftet. Diese Tendenz ist den vorangegangenen Geschäftsjahren ebenso erkennbar gewesen. Vielmehr muss durch die vorbezeichnete Entwicklung festgestellt werden, dass auch für das Unternehmen HT Labor + Hospitaltechnik AG die außereuropäischen Märkte künftig den wesentlichen Anteil zur weiteren positiven Entwicklung und zur nachhaltigen Existenzsicherung der Unternehmung beitragen werden. Insgesamt kann das generierte Auftragsvolumen von 39,9 Mio. € als zufriedenstellend bezeichnet werden. Personal- und Sozialbereich Für die HT Labor + Hospitaltechnik AG ist der Bereich Personal und Soziales ein wichtiger Bestandteil ihrer bisherigen Entwicklung und der zukünftig geplanten strategischen Ausrichtung. Aufgrund der Anforderungen vor allem im Rahmen der zunehmenden Internationalisierung verstärken wir unsere Bemühungen hinsichtlich der Personalrekrutierung und der Einstellungen von Mitarbeitern, um uns in diesen Bereich weiterhin erfolgreich gegen die Wettbewerber zu behaupten. Durch die zunehmende Bedeutung der Projektent- und Projektabwicklung in unserem Unternehmen wird der Schwerpunkt der Mitarbeiterentwicklung auch in diesem Segment liegen. Tendenziell wird der Anteil der Mitarbeiter, die im Bereich der Blechbearbeitung und Serienfertigung beschäftigt werden, anteilig sinken. Insgesamt waren zum Ende des Geschäftsjahres 191 (Vj. 196) Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) beschäftigt. Wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Die bisher zu 100 % im Besitz der Gesellschaft befindlichen Geschäftsanteile an der Duplex GmbH, Pilsting, wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2013 an den Geschäftsführer der Duplex, Herrn Hermann Griesbeck, veräußert. Das Firmengelände wurde durch den Zukauf eines Grundstücks samt Gebäude in der Industriestraße 9, Heideck, erweitert. Vermögens- Finanz- und Ertragslage Ertragslage Der Verlauf des Geschäftsjahres 2013 ist insgesamt als positiv zu werten. Beim Umsatzrückgang von TEUR 48.475 (-20,9 %) auf TEUR 38.322 sank das Nettoergebnis von TEUR 9.633 im Vorjahr auf TEUR 2.266. Bedingt durch die Abrechnung eines Großprojekts 2012 und die Verschiebung eines Großprojekts im Irak, ergibt sich für 2013 ein Umsatzrückgang um TEUR 10.153 auf TEUR 38.322. Das erzielte Umsatzniveau spiegelt jedoch - bezogen auf ein Normaljahr - einen guten Geschäftsverlauf in 2013 wider. Der Materialaufwand ist demgegenüber um TEUR 745 auf TEUR 20.605 angestiegen. Die Materialeinsatzquote hat sich von 39,8 % auf 48,9 % erhöht. Dies resultiert aus einem gegenüber dem Vorjahr anderen Produktmix. Der Personalaufwand stieg bedingt durch Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie Neueinstellungen um TEUR 356 auf TEUR 9.916. Im Vergleich zum Vorjahr veränderten sich EBITDA, EBIT und EBT wie folgt:
Geplant war ein Jahresergebnis vor Steuern von TEUR 7.066, realisiert wurden tatsächlich TEUR 2.970. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.074 auf TEUR 26.700 verringert. Dies ist im Wesentlichen auf folgende Sachverhalte zurückzuführen: Auf der Aktivseite der Bilanz verringerten sich insbesondere die Liquiden Mittel um TEUR 7.042 auf TEUR 5.977. Gegenläufig wirkte sich die Entwicklung der Vorräte sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände aus. Dabei stiegen die Vorräte im Wesentlichen aufgrund des höheren Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen um insgesamt TEUR 3.893 auf TEUR 3.895. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 2.563 auf TEUR 7.947. Das Eigenkapital hat sich durch das geringere Jahresergebnis und durch die im Jahr 2013 erfolgte Ausschüttung von TEUR 16.651 auf TEUR 15.916 verringert. Dagegen haben sich die Verbindlichkeiten stichtagsbedingt um TEUR 3.372 auf TEUR 9.396 erhöht. Finanzlage Die Finanzlage stellt sich anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung wie folgt dar:
Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 3.147 wurde verstärkt durch den Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 645 sowie aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 3.250 (davon TEUR 3.000 Ausschüttung an Gesellschafter). Dadurch verringerte sich der Finanzmittelfonds um TEUR 7.042 und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 5.977. Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus der Bezahlung zurückgestellter Ertragsteuern für das ertragsstarke Geschäftsjahr 2012. Die Gesellschaft war stets in der Lage, alle Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Neben dem Barmittelbestand von TEUR 5.977 bestehen freie Kreditlinien. 5. NachtragsberichtAufgrund der in 2014 eingetretenen politischen Unruhen im Irak sind die Realisationsmöglichkeiten der geplanten Projekte im Irak mit erheblichen Risiken behaftet. 6. Prognose-, Chancen- und RisikenberichtZiel des Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Größere Projekte werden in der Regel nur bei entsprechend abgesicherter Projektfinanzierung (durch Anzahlungen, Bürgschaften oder Akkreditiven) gestartet. Risiken: a) Gesamtwirtschaftliche Risiken Trotz des hohen Anteils des Auslandsgeschäftes sind die Währungsrisiken eher gering einzustufen, da der überwiegende Anteil der Aufträge in Euro abgerechnet wird. Hingegen ist zu bemerken, dass auftretende Währungsschwankungen in einzelnen Teilmärkten erheblichen Einfluss auf die Absatzmöglichkeiten in der jeweiligen Region haben, wie z. Bsp. dem russischen Markt. Dem erheblichen Wettbewerbsdruck am Markt und den gestiegenen Kundenanforderungen muss mit einem gesamtheitlichen Vertriebsansatz entgegnet werden. Insbesondere ist es notwendig Mitarbeiter welche über ein breites Erfahrungsspektrum im internationalen Umfeld verfügen, einzusetzen. b) Branchenspezifische Risiken Trotz der verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung im Allgemeinen ist im medizintechnischen Sektor eine konstante Inlandsnachfrage auf niedrigem Niveau und in Exportmärkten sogar eine leicht steigende Nachfrage zu verzeichnen. Dies liegt vorrangig darin begründet, dass Nachholbedarf in diversen Ländern wie z. Bsp. Russland und im arabischen Raum vorhanden ist. Darüber hinaus können wir dem Kunden mit unseren technisch ausgereiften Raum-modullösungen einen Qualitätsstandard bieten, welcher vom Wettbewerb nicht erreicht wird. Ferner können wir weiterhin unsere Marktposition durch die Weiterentwicklung der vollumfassenden EDV-Lösung "HT-Control" festigen. Auch hier nimmt die Firma HT Labor + Hospitaltechnik AG die Rolle des Technologieführers in diesem Marktbereich ein.- c) Risiken im Beschaffungsbereich Mittelfristig erwarten wir weiter steigende Rohstoffpreise. Durch den projektbezogen Materialeinsatz sind wir in der Lage, Preissteigerungen größtenteils direkt an unseren Kunden weitergeben zu können. d) Risiken im Produktionsbereich Die Produktion wurde in den vergangen Jahren weitgehend automatisiert und per CAD-Anbindung optimiert. Die Produktionsprozesse konnten weiter verfeinert werden und stellen dadurch dem Unternehmen zusätzliche Produktionskapazitäten zur Verfügung. Um die jetzt vorhandenen Produktionskapazitäten besser auszulasten, wird die Abteilung "Externes Fertigungsmanagement" im 1. Quartal 2014 geschaffen, die zusätzlich zum eigenen Projektgeschäft, externe Fertigungsaufträge als Dienstleister für Dritte anbieten wird. e) Risiken im Absatzbereich/ Projektentwicklung Im Absatzbereich profitiert die Gesellschaft von der stets internationalen Ausrichtung. Das Wachstum in den Entwicklungs- und Schwellenländern kann zukünftig wesentlich zur Ausweitung der Umsatzerfolge des Unternehmens beitragen. Wir gehen davon aus, dass unsere technisch führenden Produkte verbunden mit dem stetigen Verbesserungsprozess, unsere Position am Weltmarkt weiterhin stabilisieren und verbessern wird. Ferner gehen wir davon aus, dass wir überproportional am Marktwachstum partizipieren können, da wir verstärkt die hochwertige Gesamtlösung am Markt platzieren werden. Trotz einiger Großprojekte sind wir bestrebt, durch Diversifizierung einen wirtschaftlich tragfähigen Kundenmix zu generieren. Dabei steigt das Auftragsvolumen der einzelnen Projekte an. Dies liegt vorrangig daran, dass wir unseren Kunden nicht nur einzelne Produkte/Produktgruppen, sondern komplexe Systemlösungen anbieten können. Die Verträge mit Kunden sind rechtssicher gestaltet. Zahlungsströme sind stets durch Sicherungsinstrumente abgesichert. f) Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich Für das Jahr 2014 sind bereits zahlreiche Investitionen geplant und teilweise eingeleitet. Die geplante weitere Expansion erfordert weitere Investitionen in Immobilien und technische Anlagen sowie im Vertriebs- und Projektmanagement. Aufgrund ihrer guten Ertragskraft ist die Gesellschaft grundsätzlich in der Lage, Investitionen in ausreichendem Umfang durch Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit und externer Finanzpartner zu finanzieren. Auch die zunehmende internationale Ausrichtung erfordert auch weiterhin finanzielle Mittel, welche für die Verbesserung von Systemen, insbesondere EDV-Anwendungen und die Ausrichtung der internen Abläufe und Marktbearbeitung, aufgebracht werden müssen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen sind kurzfristig erforderlich, um den Wettbewerbsvorteil am Markt erhalten zu können. Die Bankverbindlichkeiten bestehen nur aus langfristigen Darlehen mit festem Zins, wodurch eine Planungssicherheit gegeben ist. Es bestehen genügend frei verfügbare Kontokorrent-und Avallinien zur Finanzierung des Projektgeschäftes. g) Risiken im Personalbereich Bisher konnte die Gesellschaft alle nötigen Personalbeschaffungsmaßnahmen erfolgreich umsetzen. Hier stellen sich insbesondere bei der Beschaffung von qualifiziertem technischem Personal die Kontakte mit der Grundig-Akademie und der Rudolf-Diesel-Fachschule in Nürnberg positiv dar. Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Wir werden erstmalig Mitarbeiter im Rahmen eines dualen Studiengangs "Medizintechnik" ausbilden. Ferner sind wir bemüht, auch weiterhin qualifiziertes Personal vorrangig in den Bereichen Vertrieb, Projektmanagement und Entwicklung zu gewinnen. Prognosebericht Für 2014 rechnen wir mit einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung. Ein besonders gutes Jahresergebnis wie in 2012 kann für zukünftige Jahre nicht als Maßstab herangezogen werden. Der Auftragseingang der ersten 4 Monate im Jahr 2014 verläuft sehr zufriedenstellend. Die Strategie als Systemanbieter mit eigener Fertigung und internationaler Ausrichtung sowie einer Ausweitung des Leistungsangebotes wird konsequent fortgesetzt. Als Prognose für das Jahr 2014 sehen wir einen leicht steigenden Auftragseingang gegenüber 2013. Der Jahresumsatz wird ca. EUR 44 Mio. betragen. Sollte wie geplant ein Einzelprojekt aus dem Gesamtprojekt "Irak" fertiggestellt werden, kann sich der Umsatz um EUR 8 Mio. auf EUR 52 Mio. erhöhen. Die Ertragslage wird jedoch durch den höheren Investitionsbedarf für Personal, Software und die Anpassung unserer Organisationsstruktur beeinflusst. Wir planen daher für die Wirtschaftsjahre 2014 und 2015 ein Jahresergebnis auf einem für unsere Struktur realisierbaren Niveau, das die dargestellten Einflussfaktoren berücksichtigt. Das Jahresergebnis 2014 wird geplant auf dem Niveau des Vorjahres liegen.
Heideck, im März 2014 Josef Flierl, Vorstandsvorsitzender Thomas Fritsch, Stellv. Vorstandsvorsitzender Bilanz zum 31. Dezember 2013der HT Labor + Hospitaltechnik AG, HeideckAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013der HT Labor + Hospitaltechnik AG, Heideck
Anhang für das Geschäftsjahr 2013I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss 2013 der HT Labor + Hospitaltechnik AG ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Soweit aktive latente Steuern zu verzeichnen waren, wurde vom Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht und diese nicht angesetzt. Sofern Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt worden sind, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktiva Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und - sofern sie der Abnutzung unterlagen - um planmäßige Abschreibung vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlich betrieblichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechenden Vorschriften grundsätzlich linear vorgenommen. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, mit Anschaffungskosten bis EUR 150, wurden im Jahr des Zugangs sofort aufwandswirksam erfasst. Die beweglichen Vermögensgegenstände zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Einkaufspreisen bewertet, wobei deren Ermittlung nach dem gewogenen Durchschnitt erfolgte. Abwertungen auf den niedrigeren Marktpreis - soweit erforderlich - wurden vorgenommen. Sofern auf laufende Aufträge erhaltene Anzahlungen entfallen sind, wurden diese, offen von den Vorräten abgesetzt. Erhaltene Anzahlungen, die in Fremdwährung vereinnahmt wurden, sind am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden. Die Berechnung des Bilanzwertes der unfertigen Leistungen erfolgte auf der Basis der Kostenrechnung. Die unfertigen Leistungen wurden mit den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten, unter Berücksichtigung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, angesetzt. Anschließend erfolgte ein Vergleich anhand der retrograden Bewertung, der nach dem Fertigstellungsgrad ermittelten anteiligen Verkaufspreise, der um nicht aktivierungsfähige Verwaltungskosten und Vertriebskosten gekürzt wurde. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten, gekürzt um notwendige Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten und Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nennwert aktiviert. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden bei Entstehung, mit dem am Tage der Rechnungslegung gültigen Devisenkassamittelkurs bewertet. Auf fremde Währung lautende Forderungen mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr wurden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Mittel- und langfristige Fremdwährungsforderungen sind gemäß dem Niederstwertprinzip, entweder mit dem Kurs am Tag des Erwerbs, oder wenn niedriger, mit dem Devisenkassamittelkurs vom 31. Dezember 2013 angesetzt worden. Passiva Eigenkapital Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Hierbei wurde der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden bei der Entstehung mit dem am Tage der Rechnungslegung gültigen Devisenkassamittelkurs bewertet. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr wurden am Abschlussstichtag zum De-visenkassamittelkurs umgerechnet. Mittel- und langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden gemäß dem Höchstwertprinzip zu Anschaffungskosten oder dem Stichtagkurs bewertet (Devisenkassamittelkurs vom 31. Dezember 2013). Erhaltene Anzahlungen von Kunden werden, soweit diese nicht den laufenden Aufträgen zugeordnet werden können bzw. diese übersteigen, auf der Passivseite ausgewiesen. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wurde im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang wiedergegeben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte in Höhe von TEUR 7.947 (i.Vj. TEUR 4.532). Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Einzelwertberichtigungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 730 (Vj. TEUR 404). Die Pauschalwertberichtigung wurde in Höhe von TEUR 200 (Vj. TEUR 87) angesetzt. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital von TEUR 2.500 ist in 3.000 nennwertlose Stückaktien, in Form von Namensaktien unterteilt. Dies entspricht einem Anteil von EUR 833,33 je Aktie. Gewinnrücklage Die gesetzliche Rücklage beträgt TEUR 250 (Vj. TEUR 250). In den anderen Gewinnrücklagen sind TEUR 1.500 (Vj.: TEUR 1.500) bilanziert. Jahresüberschuss Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurde, gemäß Beschluss der Hauptversammlung, eine Dividende von TEUR 3.000 ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von TEUR 334 (Vj: TEUR 23), für Urlaub in Höhe von TEUR 246 (Vj: TEUR 250) und für Gewährleistung/Nachlaufkosten in Höhe von TEUR 192 (Vj: TEUR 242). Verbindlichkeiten Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachstehenden Verbindlichkeitsspiegel dargestellt: Verbindlichkeitsspiegel
Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen wie üblich Eigentumsvorbehalte. Es wurden keine Sicherheiten, in Form von Grundpfandrechten oder Sicherheitsübereignungen, bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, gestellt. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungKursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne von TEUR 173 (Vj. TEUR 113) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste von TEUR 412 (Vj. TEUR 16) enthalten. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 0,1 (Vj. TEUR 2). Die periodenfremden Erträge belaufen sich auf TEUR 57 (Vj. TEUR 11). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis in Höhe von TEUR 704 (Vj. TEUR 3.461). V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Zum Stichtag bestehen Importakkreditive i. H v. TEUR 789. Der gegenüber der 100%igen Tochtergesellschaft Duplex GmbH, Pilsting, bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde zum 31.12.2012 aufgrund des Verkaufes der Geschäftsanteile zum 01.01.2013 beendet. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 175 (Vj. 166) Personen beschäftigt, davon:
Organbezüge Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im laufenden Geschäftsjahr TEUR 891, die des Aufsichtsrats TEUR 67,5. Vorstände Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Aufsichtsrat Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates der HT Labor + Hospitaltechnik AG, Heideck stellt sich wie folgt dar:
Heideck, den 31. März 2014 Der Vorstand Josef Flierl, Vorstandsvorsitzender Thomas Fritsch, Vorstand 5. Wiedergabe des BestätigungsvermerksWir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 der HT Labor + Hospitaltechnik AG, Heideck, in der diesem Bericht als Anlage 2 - 4 (Jahresabschluss) und Anlage 1 (Lagebericht) beigefügten Fassung den unter dem Datum vom 11. Juni 2014 in Nürnberg unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HT Labor + Hospitaltechnik AG, Heideck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Für Veröffentlichung oder die Weitergabe des Jahresabschlusses und I oder des Lageberichts in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des § 328 HGB hin.
Nürnberg, 11. Juni 2014 Baker Tilly Roelfs AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Edenhofer, Wirtschaftsprüfer Meyer, Wirtschaftsprüferin |
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