Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 110003
Vorher
Schmees-Verwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
10.6.1975
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Körperpflegemitteln und DuftstoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Herstellung und Vertrieb von chemisch-technischen und kosmetischen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Linda Schmees
seit 21.8.2020
Prokura
Prokura
Knut jun. Schmees
seit 3.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
98.00%
Germany
500 €
2.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schmees GmbH

Twistringen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Schmees GmbH, 27239Twistringen

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Schmees GmbH ist im Bereich der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Kosmetikprodukten und Düngemitteln tätig. Hierbei werden sowohl eigene Marken produziert als auch diverse Handelsmarken für den Lebensmittelhandel, Drogeriemärkte, Pharmagroßhandel oder auch Baumärkte im In- und Ausland. Der Exportanteil liegt bei ca. 20%.

Ziele und Strategien

Unsere vorrangigen Ziele sind die Optimierung und Weiterentwicklung vorhandener Produkte und Prozesse sowie der Ausbau und die Festigung der Vertriebs- und Kundenstruktur bzw. -bindungen, um damit langfristig die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu erhalten und ferner für die Mitarbeiter sichere Arbeitsplätze dauerhaft anzubieten.

Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen

Zur Steuerung und Kontrolle der Gesellschaft bestehen regelmäßige Auswertungen betriebswirtschaftlicher Kennzahlen (Umsatz, Bezugspreise, Einsatzfaktoren, Ergebnis, Investitionen) zur Verfügung. Zentrale Steuerungsfaktoren sind die Umsatzerlöse, die Liquidität und die Eigenkapitalquote.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Daten des Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW) liegt der Markt für Körperpflege bei 15,8 Mrd. Euro und somit 10,6% über dem Vorjahr und beruht auf den Verkäufen des Handels, bewertet zu Endverbraucherpreisen. Der Markt für Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel ist 2023 mit einem Umsatz von 5,3 Mrd. Euro um 2,9% gestiegen.

Der Industrieverband Garten (IVG) geht für den gesamten Gartenmarkt in 2023 von einem leichten Umsatzrückgang auf 19,7 Mrd. Euro aus (ca. -3%). Infolge der schlechten Witterungsverhältnisse während des Frühjahrsgeschäftes sowie der stark negativen Einflüsse des Ukraine -Krieges auf den privaten Konsum hat der Gartenmarkt das zweite Jahr in Folge Umsatz verloren. Angesichts der nicht unerheblichen Preissteigerungen in einigen Teilmärkten wird der Markt real in einem deutlichen Minusbereich tendieren.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Absatz- und Umsatz- und Kostenentwicklung

Der Gesamtumsatz in 2023 konnte im Vergleich zum Vorjahr fast um 20% gesteigert werden. Dieses hatte gleich mehrere Ursachen. In erster Linie konnten die Verkaufspreise teils deutlich angepasst werden, was durch die gestiegenen Rohstoff- und Logistikkosten allerdings auch erforderlich war. Des weiteren haben wir seit 2023 eine verstärkte Nachfrage nach Private Label Produkten, was nahezu bei allen Kunden zu Umsatzsteigerungen geführt hat. Auch der Umsatz mit Neukunden war sehr erfreulich.

Die Rohstoff, Verpackungs- und Logistikkosten sind seit Anfang 2021 bis zum vieren Quartal 2022 kontinuierlich gestiegen. Während die Logistikosten, Energie sowie Lohn- und Gehaltskosten in 2023 weiter gestiegen sind, haben sich die Kosten für die meisten Rohstoffe und Verpackungen stabilisiert bzw. sind in einigen Bereichen bereits gesunken.

Investitionen

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Investitionen im Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro 240 getätigt. Sie betreffen vor allem Maschinen der Produktion. Für das Wirtschaftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe der laufenden Abschreibungen geplant.

Personalbereich

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl belief sich im Geschäftsjahr auf 103 (Vorjahr 93) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und Auszubildende). Die Mitarbeiterfluktuation ist weiterhin gering und auf dem Niveau der Vorjahre und unsere Erwartung des Vorjahres von einer weiterhin geringen Mitarbeiterfluktuation ist damit eingetreten.

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Gesellschaft ist in hohem Maße durch Eigenkapital finanziert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Größere Finanzierungsvorhaben sind im kommenden Geschäftsjahr nicht geplant.

Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2023
TEuro
% 31.12.2022
TEuro
% 31.12.2021
TEuro
%
Anlagevermögen 1.802 16,7 2.157 19,4 2.429 25,1
Umlaufvermögen 8.993 83,2 8.975 80,5 7.234 74,9
Rechnungsabgrenzungsposten 6 0,1 6 0,1 0 0,0
Aktiva 10.801 100,0 11.137 100,0 9.662 100,0
31.12.2023
TEuro
% 31.12.2022
TEuro
% 31.12.2021
TEuro
%
Eigenkapital 5.534 51,2 4.877 43,8 6.382 66,1
Rückstellungen 146 1,4 113 1,0 77 0,8
Fremdkapital 5.121 47,4 6.147 55,2 3.203 33,2
Passiva 10.801 100,0 11.137 100,0 9.662 100,0

Das Eigenkapital der Schmees GmbH hat sich durch das Jahresergebnis um TEuro 657 auf TEuro 5.534 erhöht. Bei einer Bilanzsumme von TEuro 10.801 ergibt sich somit eine Eigenkapitalquote von 51,2% (Vorjahr 43,8%). Das Eigenkapital deckt damit das vollständige Anlagevermögen und wesentliche Teile des Umlaufvermögens ab.

Finanzlage

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist gut. Alle Zahlungsverpflichtungen konnten erfüllt werden. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023
TEuro
2022
TEuro
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.886 -700
Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit -212 -292
Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanztätigkeit -1.393 805
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 281 -187
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 0 187
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 281 0
Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie die Guthaben bei Kreditinstituten.

Ertragslage

Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

2023
TEuro
2022
TEuro
+/- Vorj.
TEuro
Rohertrag 8.562 5.170 3.392
Betriebsergebnis 776 -1.640 2.416
Finanzergebnis -93 -53 -40
Jahresergebnis 657 -1.505 2.162

Das Rohergebnis beträgt in 2023 TEuro 8.562. Dies entspricht einer Veränderung zum Vorjahr von TEuro 3.392 (65,61%).

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage

Sowohl der Umsatz als auch der Ertrag im Geschäftsjahr 2023 liegen im Rahmen der Erwartungen. Dank einer Preisanpassung bei unseren Verkaufspreisen und der guten Nachfrage nach Handelsmarken unserer Kunden konnte der Umsatz in 2023 stark gesteigert werden. Zwar liegt das Ergebnis leicht unter den Erwartungen, aber aufgrund des stark negativen Ergebnisses von 2022 sind wir zufrieden, da der Turnaround in 2023 geschafft wurde. Die verzögerte Erholung beim Betriebsergebnis liegt in erster Linie daran, dass Anfang 2023 die Kosten einiger Rohstoffe noch sehr hoch waren und diverse Kosten, u.a. die Lohnkosten noch weiter stark gestiegen sind.

Die Geschäftsleitung ist mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 zufrieden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Ein höher zu bewertendes Risiko stellen die Warenbeschaffungskosten für Produktionsstoffe dar, die in den letzten Jahren stärkeren Schwankungen unterlagen. Bei den Kosmetikprodukten befinden wir uns im Bereich der schnelldrehenden Konsumgüter. Somit ist das Unternehmen hier weniger von allgemeinen Konjunkturschwankungen betroffen. Die Produktion von Düngemitteln ist sehr stark vom Witterungsverlauf der Saison abhängig.

Wir gehen von einem sich weiter intensivierenden Wettbewerb aus. Durch neue Produkte, Neukundenakquise (speziell im Ausland) und einer fortlaufenden Rationalisierung der Produktionsprozesse sind wir jedoch zuversichtlich, den zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Dank der Investitionen der letzten Jahre steht uns zur Erfüllung der Kundenaufträge ein moderner Maschinenpark zur Verfügung.

Durch die Stabilisierung der Preise und dem Ausbau der aktuellen Kundenbeziehungen gehen wir in 2024 von einem Umsatzwachstum von ca. 2-3% aus .

Aufgrund bereits umgesetzter Preisanpassungen bei unseren Kunden und einer Beruhigung der Rohstoff- bzw. Verpackungsmärkte sind wir gut in das Jahr 2024 gestartet und gehen für das Gesamtjahr 2024 von einem Ergebnis leicht über dem Vorjahr aus.

Es sind keine Klagen oder Prozesse anhängig, die das Unternehmen gefährden.

 

Twistringen, den 10. Juni 2024

Schmees GmbH 27239 Twistringen

Knut Schmees jun., Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.801.933,00 2.156.640,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,00 6,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6,00 6,00
II. Sachanlagen 1.801.927,00 2.156.634,00
1. technische Anlagen und Maschinen 1.290.187,00 1.578.986,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 511.740,00 516.523,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 61.125,00
B. Umlaufvermögen 8.993.207,06 8.974.806,81
I. Vorräte 4.948.459,90 4.857.654,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.763.258,75 4.116.974,65
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.639,46 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.747.619,29 4.116.974,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 281.488,41 178,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.600,00 5.600,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.800.740,06 11.137.046,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.533.739,41 4.876.812,68
I. gezeichnetes Kapital 26.500,00 26.500,00
II. Kapitalrücklage 3.648.538,96 3.648.538,96
III. Gewinnvortrag 1.201.773,72 2.707.089,94
IV. Jahresüberschuss 656.926,73 -1.505.316,22
B. Rückstellungen 146.203,86 113.439,60
C. Verbindlichkeiten 5.120.796,79 6.146.794,53
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.931.050,54 3.231.759,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.107.649,18 1.719.406,06
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.082.097,07 1.195.629,46
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.800.740,06 11.137.046,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.629.293,32 5.241.411,54
2. Personalaufwand 3.868.800,33 3.277.691,37
a) Löhne und Gehälter 3.150.598,08 2.708.639,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 718.202,25 569.052,28
davon für Altersversorgung 34.115,04 32.527,00
3. Abschreibungen 584.339,73 574.145,60
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 584.339,73 574.145,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.398.874,88 3.026.197,69
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126,18 94,32
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 93.128,57 52.921,42
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 26.102,26 -185.594,00
8. Ergebnis nach Steuern 658.173,73 -1.503.856,22
9. sonstige Steuern 1.247,00 1.460,00
Jahresüberschuss 656.926,73 -1.505.316,22

Anhang zum 31. Dezember 2023

der Schmees GmbH, 27239Twistringen

A. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

1. Allgemeine Angaben

Die Schmees GmbH, Twistringen, (AG Walsrode, HRB 110003) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der §§ 242 ff, 264 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

2. Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich vorgenommener Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung einbezogen.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode und soweit günstiger nach der degressiven Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den vollen Monat der Anschaffung und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis Euro 800,00 wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

3. Passiva

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend in Höhe des nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

4. Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 HGB aufgestellt.

B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

1. Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB

Vortrag 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Anschaffungskosten- und Herstellkosten
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 225.960,74 0,00 0,00 0,00 225.960,74
technische Anlagen und Maschinen 5.937.776,80 121.772,17 40.830,00 0,00 6.100.378,97
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.170.026,26 118.568,56 20.295,00 70.168,07 1.238.721,75
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61.125,00 0,00 -61.125,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.394.888,80 240.340,73 0,00 70.168,07 7.565.061,46
Abschreibungen
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 225.954,74 0,00 0,00 0,00 225.954,74
technische Anlagen und Maschinen 4.358.790,80 451.401,17 0,00 0,00 4.810.191,97
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 653.503,26 132.938,56 0,00 59.460,07 726.981,75
Summe Anlagevermögen 5.238.248,80 584.339,73 0,00 59.460,07 5.763.128,46
Buchwert
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 6,00 6,00
technische Anlagen und Maschinen 1.578.986,00 1.290.187,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 516.523,00 511.740,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61.125,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.156.640,00 1.801.933,00

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr
Euro
mehr als einem Jahr
Euro
gesamt
Euro
davon mehr als fünf Jahre
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 377.421,59 1.553.628,95 1.931.050,54 127.966,91
Vorjahr 1.156.497,35 2.075.261,66 3.231.759,01 522.466,15
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 934.545,17 0,00 934.545,17 0,00
Vorjahr 991.297,51 0,00 991.297,51 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.107.649,18 0,00 2.107.649,18 0,00
Vorjahr 1.719.406,06 0,00 1.719.406,06 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 147.551,90 0,00 147.551,90 0,00
Vorjahr 204.331,95 0,00 204.331,95 0,00
3.567.167,84 1.553.628,95 5.120.796,79 127.966,91
Vorjahr 4.071.532,87 2.075.261,66 6.146.794,53 522.466,15

Sicherheiten:

Von den Verbindlichkeiten sind TEuro 1.931 durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten:

aus Steuern Euro 28.254,18
Vorjahr: Euro 26.570,52

C. Sonstige Pflichtangaben

1. Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Miet- und Pachtverträge in Höhe von jährlich TEuro 330 und Leasingverträge in Höhe von jährlich TEuro 37, davon entfallen TEuro 330 auf nahestehende Unternehmen der Gruppe Schmees.

2. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer:

2023 2022
Angestellte 21 19
gewerbliche Arbeitnehmer 77 67
Aushilfen 5 7
103 93

3. Organe der Gesellschaft

Zum Geschäftsführer ist Herr Knut Schmees jun., Twistringen, bestellt.

4. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Größenabhängige Erleichterungen

Die Gesellschaft hat entsprechend § 286 Abs. 4 HGB keine Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung gemacht. Im Übrigen werden die größenabhängigen Erleichtungen gemäß § 288 HGB in Anspruch genommen.

 

Twistringen, den 10. Juni 2024

Schmees GmbH
27239 Twistringen

Knut Schmees jun., Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schmees GmbH, Twistringen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schmees GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schmees GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Vechta, den 10.06.2024

Freese Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Aloys Deeken, Wirtschaftsprüfer

Hartmut Moormann, Wirtschaftsprüfer

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