GV am Stadthafen GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Siegfried Vollmert seit 23.4.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
S-B-O GmbH, Spaltbandtechnik OberhausenOberhausenJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die SBO GmbH ist als Anbieter von Dienstleistungen im Bereich der Stahlbe- und-verarbeitung mit einem Hauptwerk in Oberhausen und einer Zweigniederlassung in Iserlohn tätig. Die Entwicklung am Stahlmarkt hat im Jahr 2011 die gestellten Prognosen erfüllt. Das Preisniveau für Stahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 17,11%. Ebenso die Entwicklung am Absatzmarkt. Es konnten in 2011 38 Neukunden gewonnen werden. Somit hat sich die im Vorjahr getroffene Entscheidung einer verstärkten Marktbearbeitung in Süd- und Ostdeutschland, sowie auch in der Schweiz (zum Teil durch externe Mitarbeiter) als zielführend dargestellt. Die dementsprechend gestiegene Auftragslage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2011 hatte eine zweieinhalbschichtige Auslastung des Unternehmens zur Folge, und wurde durch den Einsatz von Zeitpersonal abgedeckt. Die ausgestoßene Gesamtmenge stieg auf 57.367 to (VJ: 54.162 to) im Bereich des Eigengeschäftes, und sank auf 2.252 to (VJ: 3.452 to) im Bereich Lohnarbeit/Streckengeschäft. Der Negativtrend in der Sparte "Lohngeschäft" konnte damit auch in diesem Jahr nicht gestoppt werden. Die Ursachen hierfür liegen in der Tatsache begründet, dass das Bearbeitungsspektrum unseres derzeitigen Maschinenparks (max. 6 mm Stärke und max. 1200 mm Breite) für die Anforderungen des Marktes nicht genügt. Dennoch verlief das Jahr 2011 insgesamt erwartungsgemäß zufriedenstellend. Das Ziel des Unternehmens, seine Marktposition zu stärken, wurde erreicht. Im Geschäftsjahr 2011 hat die Gesellschaft die in 2010 geplanten Veränderungen, nämlich einerseits die Einbringung von Betriebsgrundstücken aus dem Privatvermögen des Gesellschafterkreises und andererseits die Inangriffnahme eines Standortwechsels für den Betriebsstandort Oberhausen, durchgeführt. In 2011 hat die Gesellschaft die ehemals angemieteten Betriebsgrundstücke in Oberhausen und Iserlohn, die sich vorher im Eigentum einer nahestehenden Person befanden, zur Stärkung der Eigenkapitalsituation in die Gesellschaft eingebracht. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Das Geschäftsvolumen, verglichen mit den Umsatzerlösen des Vorjahres, hat sich in 2011 weiter erholt. Der Umsatz im Berichtsjahr stieg auf 41.186 TEUR (VJ: 33.821 TEUR). Er blieb damit innerhalb der Planung für das Jahr 2011. Der gegenüber derPlanung geringere Rohertrag (Plan: Rohertrag I = 15,0 %, tatsächlicher Rohertrag I = 14,2 %) wurde durch Einsparungen bei den sonstigen Betriebskosten kompensiert. Im Bereich der Finanzaufwendungen wurden die in 2010 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt und gelebt, was den gewünschten Effekt einer deutlichen Entspannung in diesem Bereich zur Folge hatte. So sanken die Aufwendungen für Zinsen im Kurzfristbereich um 66,4 % gegenüber gestiegenen Aufwendungen für Zinsen im Langfristbereich um 34,2 %. In absoluten Zahlen ergab sich eine Verbesserung im Bereich Finanzaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr von 107 TEUR (718 TEUR in 2010 zu 611 TEUR in 2011). Das von der Stadtsparkasse Oberhausen eingeforderte positive Sanierungsgutachten wurde fristgemäß vorgelegt und von der Bank akzeptiert. Somit konnten alle in 2010 eingeleiteten Restrukturierungsbemühungen umgesetzt werden. Das Wirtschaftsjahr 2011 schließt mit einem Gewinn von 436 TEUR. Das gezeichnete Eigenkapital wurde um 1 TEUR auf 26 TEUR aufgestockt, und es wurden 456 TEUR in die Kapitalrücklage eingestellt. Zusammen mit dem Jahresüberschuss 2011 in Höhe von 436 TEUR konnte der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von 4.100 TEUR in 2010 auf 3.200 TEUR in 2011 gesenkt werden. Dennoch ist die Gesellschaft zum Abschlussstichtag 31.12.2011 bilanziell überschuldet und weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 3.200 TEUR aus. Die Überschuldung wurde durch den Rangrücktritt der Hausbank auf Darlehen in Höhe von 4.500 TEUR beseitigt. Zusätzlich existiert ein Rangrücktritt einer dem unternehmen nahestehenden Person auf ein von ihr an die Gesellschaft gewährtes Darlehen von 696 TEUR. Damit liegt eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nicht vor. Ferner dokumentiert die Gesellschaft fortwährend, unterstützt durch eine Beratungsgesellschaft, dass sie über eine positive Fortführungsprognose verfügt. 3. Prognosebericht / Risikobericht Die marktseitigen Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Stahlpreise im Folgejahr 2012 für Warmbreitband mit 596,- €/to, für Kaltband mit 708,- €/to (Stand März 2012) stagnieren. Gegenüber dem Berichtsjahr mit einem durchschnittlichen Tonnagepreis zum 31.12.2011 bei Warmband mit 588,- €/to und für Kaltband mit 718,- €/to, ist dies eine Preissteigerung im Bereich Warmbreitband von 1,36 %, bzw. eine Preissenkung im Bereich Kaltband um 1,41 %. Gleichwohl gelten die Preise der SBO GmbH gegenüber ihren Kunden nur für ca.8 Wochen und werden danach jeweils neu verhandelt, um der mittlerweile schwer zu kalkulierenden Preisentwicklung am Stahlmarkt Rechnung zu tragen. Das Risiko negativer Auswirkungen von plötzlichen Preisänderungen am Markt auf die Werthaltigkeit der Warenbestände bei der SBO GmbH, wird so möglichst gering gehalten. Entsprechend der Entwicklung in 2011 und der sich gegenwärtig abzeichnenden Entwicklung im Auftragseingang nimmt die Gesellschaft für die Planung der Jahre 2012 und 2013 eine positive Entwicklung der Geschäftstätigkeit an. Demnach ist für die ersten zwei Kalendermonate 2012 eine Betriebsleistung (Definition: Summe aus Umsatz +/- Bestandsveränderung + Eigenleistung + sonstige betriebliche Erträge) von rd.10.200 TEUR realisiert worden (VJ: 9.100 TEUR) und erfüllt damit die Planzahlen der Gesellschaft für diese beiden Monate. Per Februar 2012 verfügt das Unternehmen über einen Auftragsvorlauf für das laufende Geschäftsjahr von ca. 6 Monaten mit einem Volumen von rund 10.000 to, und einem Wert von 9.100 TEUR. Im Zuge des Standortwechsels wird die Immobilie Oberhausen veräußert werden. Mit dem konkreten Kaufinteressenten wird zurzeit die Modifizierung des Kaufvertrages erörtert. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Immobilie werden wesentliche Teile der Finanzierung des Standortwechsels finanziert. Ab August 2012 wird die Gesellschaft für den Verbleib in der Immobilie Oberhausen bis zum endgültigen Auszug, der für den Monat Dezember 2012 geplant ist, an den Käufer Miete zahlen. Die seit langem geplante Betriebsverlagerung an einen neuen Standort, sowie dieAusweitung der Kapazitäten und Tätigkeitsfelder durch Modifizierung vorhandener Aggregate sollen bis Ende 2012 umgesetzt sein. Seit Mai 2011 hat die Gesellschaft ein langfristiges Mietobjekt in Essen, das als Standort geeignet ist, angemietet und bereits mit der Investition in die vorhandenen Gebäude begonnen. Weiterhin wurden erste Zahlungen an den durch die Gesellschaft mit dem Bau und der Modifizierung der neuen/alten Spaltanlage beauftragten Maschinenbaubetrieb geleistet. D. h. wir befinden uns zurzeit im Rahmen des für den Standortwechsel erstellten Zeitplanes. Gemäß Vertrag mit dem Käufer unserer Immobilie ist ein Verbleib am Standort Oberhausen jedoch auch bis März 2013 möglich, so dass das Risiko eines Produktionsausfalls wegen unvorhergesehener Verzögerungen beim Standortwechsel ausgeschlossen wurde. Die erwarteten Verbesserungen in der Produktivität, sowie der Wiederbelebung im Bereich "Lohnarbeiten", bedingt durch das dann erheblich größere Spektrum in diesem Bereich, werden nach Umsetzung in 2013 greifen. Ebenso werden auch die erwarteten Einsparungen bei den externen Lagerkosten und den mit der externen Lagerung verbundenen Frachtkosten in 2013 zum Tragen kommen. Unverändert ergeben sich für das Unternehmen aus der sehr kurzfristigen Marktpreisentwicklung auf dem Stahlsektor Risiken. Diese werden von der Gesellschaft einkaufsseitig möglichst dadurch begrenzt, dass die Preisänderungen aufgrund vertraglicher Vereinbarungen binnen eines überschaubaren Zeitraums an die Kunden weitergegeben werden können. Soweit die Bonität der Kunden durch eventuelle Preisveränderungen gefährdet sein sollte, beugt die Gesellschaft verkaufsseitig durch eine angemesseneWarenkreditversicherung vor. Ein weiteres Risiko für die Gesellschaft besteht darin, dass Warenkreditversicherer eine Kürzung des für Lieferanten der SBO GmbH gezeichneten Kreditlimits durchgeführt haben, was zur Folge hat, dass einige Lieferanten nur noch gegen Vorkasse liefern. Es konnte jedoch im Berichtsjahr sowie auch im laufenden Geschäftsjahr 2012, durch den ständigen Austausch von laufenden Geschäftszahlen, hier eine spürbare Entspannung im Verhältnis zu den maßgeblichen Versicherern festgestellt werden. Dennoch besteht nach wie vor das Risiko liquider Engpässe, die wir durch verlängerte Zahlungsziele bei unseren langjährigen Stammlieferanten bisher erfolgreich vermeiden konnten. Andere Risiken, die eine negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts nicht eingetreten.
im Juni 2012 SBO GmbH BilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die SBO Spaltbandtechnik Oberhausen GmbH ist zum 31. Dezember 2011 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Gliederungsschema nach § 266 HGB. Die Gliederung wurde gemäß § 265 Absatz 5 HGB aus Gründen der Klarheit um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter, Forderungen gegen nahestehende Personen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die SBO Spaltbandtechnik Oberhausen GmbH ist zum 31. Dezember 2011 in Höhe von 3.232 T€ bilanziell überschuldet. Zur Vermeidung einer Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne hat die Geschäftsführung - unterstützt durch eine Unternehmensberatungsgesellschaft - laufend dokumentiert, dass die Gesellschaft über eine positive Fortführungsprognose verfügt (§ 19 II InsO). Die bilanzielle Überschuldung hat sich von 4.126 T€ zum 31. Dezember 2010 auf 3.312 T€ zum 31. Dezember 2011 reduziert. Zudem hat die Stadtsparkasse Oberhausen am 26. Oktober 2010 einen zeitlich unbefristeten Rangrücktritt über 4.500 T€ erklärt, der seit diesem Zeitpunkt zusammen mit einem weiteren zeitlich unbefristeten Rangrücktritt einer nahestehenden Person in Höhe von 696 T€ eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne beseitigt. Die Gesellschaft ist damit nicht im insolvenzrechtlichen Sinne überschuldet (§ 19 InsO), so dass kein Insolvenzgrund gegeben ist. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab demMonat der Anschaffung linear abgeschrieben. b) Sachanlagen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüterim Einzelanschaffungspreis bis zu 150,- € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 150,- €, aber nicht 1.000,- € übersteigen, werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG einem jahresbezogenen Sammelposten zugeführt. Dieser Sammelposten wird unabhängig von der tatsächlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst. c) Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. 2. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Wenn der am Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger als die Anschaffungskosten war, wurde der am Abschlussstichtag beizulegende Wert angesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde allen erkennbaren Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 25 T€ berücksichtigt. 4. Liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und Eigenkapital Die liquiden Mittel, die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und die Posten des Eigenkapitals wurden zum Nominalwert bilanziert. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, der Sachanlagen und der Finanzanlagen (Anlagespiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB) wird nach dem Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 177 T€ (Vorjahr: 93 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 2 T€ enthalten. 3. Eigenkapital Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich wie folgt entwickelt:
4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Gewährleistungen (40 T€), für Prozesskosten (25 T€), für Abschluss- und Prüfungskosten (23 T€), für Urlaubsansprüche (22 T€) sowie Zeitkonten (13 T€). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeit:
Für Forderungen gegenüber der SBO Spaltbandtechnik Oberhausen GmbH in Höhe von 4.500 T€ hat die Stadtsparkasse Oberhausen am 26. Oktober 2010 einen unbefristeten Rangrücktritt erklärt. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen beziehen sich in voller Höhe auf ein Darlehen an Frau Elvira Vollmert in Höhe von 696 T€. Diese Darlehensverbindlichkeit geht auf den Verkauf von Produktionsmaschinen durch Frau Vollmert an die SBO Spaltbandtechnik Oberhausen GmbH im Jahr 2000 zurück. Frau Elvira Vollmert hat in Höhe dieses Darlehens einen unbefristeten Rangrücktritt gegenüber der SBO Spaltbandtechnik Oberhausen GmbH erklärt. Stadtsparkasse Oberhausen: · anteilige Bürgschaft des Landes NRW vom 4. Oktober 2007 für Kreditlinie auf dem Konto 532 081 79; · anteilige Bürgschaft des Landes NRW vom 4. Oktober 2007 für Darlehen auf den Konten 6002 649 058 und 6002 649 074; · Abtretung von Außenständen (Globalabtretung); · Sicherungsübereignung der Fertigbandstahl-Längsteilanlage nebst Erweiterung; · Raumsicherungsübertragung der Waren mit Abtretung der Verkaufsforderungen an den Standorten Oberhausen, Iserlohn und Essen sowie allen Außenlagern; · Raumsicherungsübertragung des Inventars und der Maschinen an den Standorten Oberhausen, Iserlohn und Essen sowie allen Außenlagern; · selbstschuldnerische Bürgschaften durch Herrn Siegfried Vollmert über 1.269 T€, 2.000 T€, 936 T€ und über 237 T€; · selbstschuldnerische Bürgschaft durch Frau Elvira Vollmert über 255 T€; · selbstschuldnerische Bürgschaft durch Frau Sigrun Hassenpflug über 255 T€; · Grundschulden über insgesamt 1.099 T€ am Objekt Stenglingser Weg 34, Iserlohn; · Grundschulden über insgesamt 2.556 T€ am Objekt Ebertstraße 6, Oberhausen, einschließlich übernommener abstrakter Schuldversprechen der Eheleute Elvira und Siegfried Vollmert; · Verpfändung der Geschäftsanteilen von Frau Ramona Brükkenkamp, geb. Vollmert, an der SBO GmbH; · Abtretung der Lebensversicherung bei der Gothaer Lebensversicherungs AG über 300 T€ (Siegfried Vollmert); · Abtretung einer Lebensversicherung bei der Gothaer Lebensversicherungs AG über 500 T€ (Siegfried Vollmert); · Verpfändung (jetzige und zukünftige Guthaben) zu Gunsten der Darlehen 6002 649 058 und 6002 649 074; · selbstschuldnerische Bürgschaft durch Frau Ramona Brükkenkamp, geb. Vollmert, über 466 T€. Sobald das Land NRW der verschmelzenden Einbringung der im Eigentum von Frau Ramona Brükkenkamp stehenden Immobilie Ebertstraße 6, Oberhausen, einschließlich des darauf lastenden Privatdarlehens zugestimmt hat, geht dieses Darlehen einschließlich gestellter Sicherheiten (Grundschulden Ebertstraße 6) auf die SBO GmbH über. Ab diesem Zeitpunkt erlangt die von Frau Ramona Brükkenkamp abgegebene selbstschuldnerische Bürgschaft Rechtskraft. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2011 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 99 T€. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen p. a. 40 T€ für das Werk in Iserlohn, 73 T€ für das Werk in Oberhausen und 189 T€ für das Werk in Essen. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
2. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 155 T€ resultieren im Wesentlichen aus Anpassungsbuchungen einer im Laufe des Jahres 2011 durchgeführten Betriebsprüfung, die die Jahre 2006 - 2008 umfasste. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 40 Personen und teilt sich wie folgt auf:
2. Geschäftsführung und Vertretung Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2011 Herr Siegfried Vollmert. Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Dortmund, den 22. Juni 2012 gez. Siegfried Vollmert Anlagespiegel
BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahreabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SBO Spaltbandtechnik Oberhausen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslagewesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne den Bestätigungsvermerk einzuschränken, weisen wir ergänzend darauf hin, dass die Gesellschaft zum 31. Dezember 2011 mit 3.232 T€ bilanziell überschuldet ist. Zur Vermeidung einer Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne hat die Geschäftsführung - unterstützt durch eine Unternehmensberatungsgesellschaft - laufend dokumentiert, dass die Gesellschaft über eine positive Fortführungsprognose verfügt (§ 19 II InsO). Zudem hat die Stadtsparkasse Oberhausen am 26. Oktober 2010 einen zeitlich unbefristeten Rangrücktritt in Höhe von 4.500 T€ erklärt, der seit diesem Zeitpunkt zusammen mit einem weiteren zeitlich unbefristeten Rangrücktritt einer nahestehenden Person in Höhe von 696 T€ eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne beseitigt. Nach Vorlage des positiven Sanierungsgutachtens und Prüfung desselbigen durch die Stadtsparkasse Oberhausen folgt die Umsetzung der mit der Stadtsparkasse Oberhausen getroffenen Sanierungsvereinbarung vom 26. Oktober 2010. Im Rahmen der Sanierung erfolgte die Umstrukturierung des gesamten Kreditengagements für die Stammlinie der SBO Spaltbandtechnik Oberhausen GmbH durch den Kreditgeber. Hinsichtlich der Nachrangdarlehen ist ein Zinsssatz in Höhe von 4% p. a. bis zum 31. Dezember 2013 vorgesehen. Weitere Konditionierungen orientieren sich an dem mit der Sanierungsvereinbarung verfolgten Sanierungsziel, wobei die Zinskonditionen - derzeit zwischen 5,5% und 6,5% p. a. - und die Laufzeiten der Finanzierungsbestandteile sich an der aktuellen Marktentwicklung und an der Kapitaldienstfähigkeit der SBO Spaltbandtechnik Oberhausen GmbH orientieren."
Dortmund, den 22. Juni 2012 audalis
Treuhand GmbH
durch: gez. Olaf Becker, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Witte, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss ist in der Gesellschafterversammlung am 30.06.2012 festgestellt worden. |
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