Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 72766
Eingetragen
14.2.1984
Branche
Zahntechnische LaboratorienHerstellung von orthopädischen ErzeugnissenZahnarztpraxen
Gegenstand
Herstellung von Zahnersatz sowie die Erbringung von zahntechnischen Leistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl Schieritz
seit 7.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Pliening
50000
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schieritz-Dental-Technik GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 79.772,00 78.303,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.142,00 7.920,00
II. Sachanlagen 75.580,00 70.383,00
III. Finanzanlagen 50,00  
B. Umlaufvermögen 868.599,63 802.103,13
I. Vorräte 59.428,73 75.931,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 318.680,38 279.768,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 490.490,52 446.402,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.657,18 4.302,79
D. Aktive latente Steuern 126.340,00 112.490,00
Aktiva 1.087.368,81 997.198,92

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 241.907,95 166.093,76
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 11.666,31 11.666,31
III. Bilanzgewinn 204.677,05 128.862,86
B. Rückstellungen 748.969,48 720.627,28
C. Verbindlichkeiten 96.491,38 110.477,88
Passiva 1.087.368,81 997.198,92

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Schieritz-Dental-Technik GmbH mit Sitz in München ist beim Registergericht München unter der Nummer HRB 72766 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Die zur Veröffentlichung bestimmte Fassung des Jahresabschlusses enthält lediglich die ver­kürz­te Bilanz nach § 326 HGB i. V. m. § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht, wenn dies zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses erforderlich erscheint.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Zeitpunkt der Vollabschreibung wird der Abgang unterstellt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu An­schaf­fungs­kosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag ak­ti­viert. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind in angemessenem und ausreichendem Umfang berücksichtigt.

Allen risikobehafteten Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenständen wird - soweit erforderlich - durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Ansonsten erfolgt der Ansatz zum Nennwert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Grundlage hierfür ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method).

In den übrigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Ri­si­ken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kauf­män­nischer Beurteilung zu deren Erfüllung erforderlich sind.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Aufwendungen und Erträge sind hinsichtlich des Geschäftsjahres abgegrenzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 99.096,96 (Vorjahr € 97.999,37).

Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von € 128.862,86 (Vorjahr € 29.217,20).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gebildet. Für die Berechnung lagen folgende Annahmen zugrunde (§ 285 Nr. 24 HGB):

·  Durchschnittlicher Marktzins von 1,87 % (10-Jahresdurchschnitt); ·  Ein Rententrend war nicht zu berücksichtigen; ·  Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2021 € 73.039,00, welcher gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt ist.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von € 43.190,00. Die Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Es wurden je 1/15, also je € 2.879,00, der Rückstellung für Pensionen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung zum 31. Dezember 2021 beträgt somit € 8.638,00.

Aufgrund der Regelung des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde der zum 31. Dezember 2021 bewertete Rückstellungsbetrag der Pensionsverpflichtung mit dem zur Absicherung der Pensionsansprüche an den Geschäftsführer mit Verpfändungsvereinbarung vom 06.04.2020 verpfändeten Bankguthaben bei der UniCredit Bank AG in Höhe von € 446.116,52 verrechnet.

Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

Haftungsverhältnisse
Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angabe gemäß § 277 Abs. 5 S. 1 HGB
Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von € 25.458,00 (Vj. € 29.298,00) in der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.

VI. Sonstige Angaben

Mitarbeiter
Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 33 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung und ohne Auszubildende) beschäftigt.

Ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 268 Abs. 8 HGB
Der Gesamtbetrag der Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB, welcher aus der Aktivierung von aktiven latenten Steuern resultiert, beträgt € 126.340,00.

Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 204.677,05 auf neue Rechnung vorzutragen.

München, den 28. September 2022
Die Geschäftsführung gez. Karl Schieritz gez. Maximilian Schieritz

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.09.2022 festgestellt.

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