Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 520255
Vorher
Fiat Automobil-Vertriebs GmbHFCA MOTOR VILLAGE GERMANY GmbH
Eingetragen
28.3.1996
Branche
Herstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von Personenkraftwagen und PersonenkraftwagenmotorenHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Gegenstand
ist die Herstellung auch als Lohn- oder Auftragsfertiger, insbesondere von Kraftfahrzeugen, von Teilen, Bestandteilen und Zubehör von Beförderungsmitteln, von Erzeugnissen ähnlicher Art und die Erbringung von Dienstleistungen, die mit den vorgenannten Tätigkeiten im Zusammenhang stehen, sowie der Abschluss solcher Geschäfte, die in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit dem Gegenstand des Unternehmens stehen

Historie

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Management

NameRolle
Rafal Henryk Trojca
seit 20.3.2025
Geschäftsführer
Dean Kis
seit 12.12.2022
Prokura
Ralph Wangemann
seit 12.12.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stellantis N.V.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
8.700.100 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

FCA MOTOR VILLAGE GERMANY GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Gewinn- und Verlustrechnung für 2019

2019 2018
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 213.302.990,55 220.323.622,61
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.017.664,75 3.446.686,26
214.320.655,30 223.770.308,87
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 177.549.962,50 183.983.330,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.759.264,99 2.948.342,47
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 23.035.281,62 20.758.395,50
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.420.416,57 4.401.218,22
davon für Altersversorgung EUR 140.131,00 (Vj. EUR 50.102,00)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.015.758,46 2.553.747,51
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.680.806,13 19.273.720,60
229.461.490,27 233.918.754,92
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 201.649,67 158.258,93
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.980,70 38.968,97
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 5.461,84 (Vj. EUR 38.968,97)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 317.850,48 575.917,10
davon an verbundene Unternehmen EUR 20.176,91 (Vj. EUR 173.793,94)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 276.837,00 (Vj. EUR 296.466,00)
10. Ergebnis nach Steuern -15.244.055,08 -10.527.135,25
11. Sonstige Steuern 102.053,79 91.647,72
12. Erträge aus der Verlustübernahme 15.346.108,87 10.618.782,97
13. Jahresergebnis 0,00 0,00

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.856,13 51.073,88
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.242.241,62 1.220.894,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 805.899,60 898.234,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 486.071,00 590.567,75
4. Kraftfahrzeuge 5.407.735,37 7.064.518,90
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 145.741,80 13.942,30
8.087.689,39 9.788.157,91
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 27.500,00 27.500,00
8.150.045,52 9.866.731,79
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 68.815.913,01 63.775.786,56
2. Geleistete Anzahlungen 3.500,00 22.197,91
68.819.413,01 63.797.984,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.874.760,50 8.707.546,37
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 36.881.941,56 31.959.325,82
3. Sonstige Vermögensgegenstände 452.117,09 283.517,94
47.208.819,15 40.950.390,13
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 132.218,64 357.052,77
116.160.450,80 105.105.427,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.517,89 10.996,65
124.314.014,21 114.983.155,81

Passiva

31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 8.700.000,00 8.700.000,00
II. Kapitalrücklage 13.194.070,77 13.194.070,77
III. Verlustvortrag -6.967.789,01 -6.967.789,01
14.926.281,76 14.926.281,76
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.274.880,00 4.294.588,00
2. Sonstige Rückstellungen 7.030.811,63 5.498.499,16
11.305.691,63 9.793.087,16
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 546.030,88 684.909,41
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.577.365,25 2.481.235,17
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 92.803.433,57 86.399.551,49
4. Sonstige Verbindlichkeiten 868.994,49 508.288,98
davon aus Steuern EUR 319.999,18 (Vj. EUR 271.355,36)
97.795.824,19 90.073.985,05
D. Rechnungsabgrenzungsposten 286.216,63 189.801,84
124.314.014,21 114.983.155,81

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

A. Grundlagen des Unternehmens

Unternehmensgegenstand ist der Verkauf von Neufahrzeugen der Marken Fiat, Abarth, Alfa Romeo, Jeep und Fiat-Transporter, der Verkauf von Gebrauchtwagen, der Verkauf von Original-Ersatzteilen und Zubehör sowie das Erbringen der Kundendienstleistungen Reparatur, Wartung und Finanzdienstleistungen. Hauptabnehmer sind im Wesentlichen Privatkunden und Leasing-Gesellschaften.

Die FCA Motor Village Germany GmbH (kurz FMV oder Gesellschaft) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der FCA Germany AG, Frankfurt am Main, deren oberstes Mutterunternehmen die Fiat Chrysler Automobiles N.V., Amsterdam, Niederlande ist. Die FMV verfügt über Niederlassungen in Rhein-Main, Rhein-Ruhr, Hamburg und Berlin.

Die Niederlassung Rhein-Main umfasst Autohäuser in Frankfurt am Main, Wiesbaden und Maintal. Das Autohaus in der Mainzer Landstraße in Frankfurt a.M. wurde aufgrund des auslaufenden Mietvertrages zum Jahresende geschlossen und durch einen neuen Standort in Maintal ersetzt. Alleiniger Standort in Frankfurt a.M. ist nun das Autohaus in der Hanauer Landstraße 164-166.

Die Niederlassung Rhein-Ruhr betreibt Autohäuser in Düsseldorf, Duisburg, Essen und Dortmund-Süd. Das Autohaus in Dortmund Nord wurde aufgrund unwirtschaftlicher Rahmenbedingungen zum 30.09.2019 geschlossen.

Die Niederlassung Hamburg wird seit dem 01.10.2019 nur noch von Hamburg-Lokstedt aus betrieben. Der Standort in Hamburg-Schnelsen wurde ebenfalls aufgrund unwirtschaftlicher Rahmenbedingungen geschlossen.

Die Niederlassung Berlin betreibt weiterhin die Autohäuser in Berlin-Reinickendorf, Berlin-Wilmersdorf und Berlin-Marzahn.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Allgemeine wirtschaftliche Lage

Die deutsche Wirtschaft ist 2019 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1 das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Die konjunkturelle Dynamik hat sich allerdings merklich verlangsamt. Dies ist insbesondere auf die Schwäche der Industrie zurückzuführen. Die gesamtwirtschaftliche Leistung, das Bruttoinlandsprodukt (BIP), nahm im Jahr 2019 um 0,6 Prozent zu. Dies war deutlich weniger als in den fünf vorangegangenen Jahren, in denen das BIP um durchschnittlich etwa 2,0 Prozent pro Jahr stieg.

Zum Jahreswechsel hat die deutsche Wirtschaft ihre konjunkturelle Schwächephase noch nicht überwunden. Nach Analyse des Sachverständigenrates der Bundesregierung war das Wachstum Ende 2019 sogar leicht negativ und dürfte erst im Jahresverlauf 2020 wieder stärker anziehen 2 . Für 2020 erwarten die sogenannten "Wirtschaftsweisen" ein Wachstum des BIP von 0,9 Prozent.

Weiterhin positiv stellt sich die Entwicklung beim Konsum dar. Wie bereits in den Vorjahren gingen auch 2019 vonseiten des privaten Konsums die größten Wachstumsbeiträge aus - er stieg um 1,6 Prozent 3 . Vor allem die gute Arbeitsmarktlage und die damit verbundenen Zuwächse der verfügbaren Einkommen stützen die Konsumnachfrage. Nach Berechnungen des WSI-Tarifarchivs der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung 4 sind die Tarifgehälter 2019 um durchschnittlich drei Prozent gestiegen und damit erneut stärker als die Verbraucherpreise. Die Inflationsrate wird im Jahr 2019 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes voraussichtlich bei 1,4 Prozent liegen nach 1,8 Prozent im Vorjahr. Für den nachlassenden Preisauftrieb spielten rückläufige Kraftstoffpreise eine wichtige Rolle. Hinzu kommen die historisch niedrigen Zinsen, die die Budgets der privaten Haushalte entlasten.

1 Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 15.1.2020; https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2020/2020115-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2020.html
2 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/ jg201920/JG201920_01_Konjunktur. pdf
3 Statistik des BMWI: "Ausgewählte Daten zur wirtschaftlichen Lage", Januar 2020
4 https://www.boeckler.de/wsi_blog_ 123508.htm#

Der Arbeitsmarkt reagierte auf die konjunkturelle Abschwächung robust, Spuren sind jedoch erkennbar. So haben sich Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zwar weiter erhöht, allerdings nicht mehr so stark wie in den Jahren zuvor. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes 5 hat die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2019 um 402.000 oder 0,9 Prozent auf 45,26 Millionen zugenommen. Damit erreichte die Erwerbstätigkeit ihren höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Im Jahr 2019 waren durchschnittlich 774.000 Arbeitsstellen gemeldet, 22.000 oder 3 Prozent weniger als vor einem Jahr 6 .

Der Markt für Kraftfahrzeuge 2019 in Deutschland

Nach Statistik 7 des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) ist der deutsche Kfz-Markt 2019 deutlich gewachsen. Insgesamt wurden 3.607.258 Fahrzeuge neu zugelassen, rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Zulassungen erreichte damit den höchsten Stand seit 2009 (3,8 Mio.). Dabei entfiel knapp ein Drittel aller Neuzulassungen auf die Segmente SUV (21,1 Prozent) und Geländewagen (10 Prozent). Beide Kategorien verzeichneten im Vergleich zu 2018 deutliche Zuwächse: SUVs mit einem Plus von 21,0 Prozent und Geländewagen mit plus 20,3 Prozent.

Der Anteil benzinbetriebener Pkw (59,2 Prozent) lag laut KBA 8 leicht unter dem Vorjahresniveau (62,4 Prozent); das ist im 10-Jahres-Vergleich trotzdem das zweithöchste Volumen. Der Anteil dieselbetriebener Pkw wies in der Jahresbilanz 32,0 Prozent (Vorjahr: 32,3 Prozent) auf. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2019 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (239.250/+83.7 Prozent) lagen bei einem Anteil von 6,6 Prozent, darunter die Plug-in-Hybride (45.348/+44,2 Prozent) bei einem Anteil von 1,3 Prozent. Elektro-Pkw (63.281/+75,5 Prozent) konnten einen Anteil von 1,8 Prozent ausweisen. Erdgasbetriebene Pkw (7.623/-29,4 Prozent) und flüssiggasangetriebene Pkw (7.256/+55,6 Prozent) waren mit einem Anteil von je 0,2 Prozent vertreten.

Auch für die Importeure war 2019 ein gutes Jahr in Deutschland. Die internationalen Hersteller haben nach Zahlen des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) 9 im zurückliegenden Jahr in Deutschland 1,4 Millionen Pkw abgesetzt. Das sind rund 70.000 Fahrzeuge oder gut 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Ihr Marktanteil lag damit stabil bei knapp 39 Prozent. Vier von zehn neuen Autos in Deutschland tragen das Logo einer internationalen Marke.

5 Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt Dezember und Jahr 2019, Seite 38
6 Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt Dezember und Jahr 2019, Seite 42
7 Pressemeldung des KBA vom 6.1.2020, https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/Fahrzeugzulassungen/pm01_2020_n_12_19_pm_komplett.html?nn=2562684
8 Pressemeldung des KBA vom 6.1.2020, https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/Fahrzeugzulassungen/pm01_2020_n_ 12_ 19_pm_komplett.html?nn=2562684
9 Pressemeldung des VDIK vom 6.1.2020, https://www.vdik.de/361-millionen-neue-pkw-automarkt-2019-erreicht-rekordniveau/

Laut KBA machten im Jahr 2019 gewerbliche Zulassungen 65,5 Prozent (+8,1 Prozent) aus, 34,5 Prozent (-0,4 Prozent) der Neuwagen wurden privat zugelassen. Damit verschob sich das Verhältnis leicht in Richtung der gewerblichen Zulassungen. Die Importmarken steigerten nach Zahlen des VDIK 10 ihren Privatmarktanteil im Gesamtjahr auf gut 46 Prozent. Die zweite wichtige Säule der Zulassungen bilden die Flottenverkäufe, die 2019 deutlich zulegten und einen Anteil von 28 Prozent am Gesamtmarkt haben.

2. Absatz- und Umsatzentwicklung

Der Absatz von Neu-, Vorführ- und Tageszulassungen bei der FMV belief sich in 2019 auf 7.088 (Vj. 7.586) Einheiten.

Absatzzahlen FMV

Ist 2019 Ist 2018 Veränderung
Anzahl Anzahl %
Fiat 4.380 4.581 -4,4
Alfa Romeo 562 662 -15,1
Jeep 1.250 1.364 -8,4
Summe PKW 6.192 6.607 -6,3
Fiat Professional 896 979 -8,5
Gesamt Anzahl 7.088 7.586 -6,6

Damit ist im abgelaufenen Geschäftsjahr der Gesamtabsatz an Neuwagen um 6,6 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ein wesentlicher Grund dafür ist der beabsichtigte Rückgang der Geschäfte mit niedrigen Margen und Rückkaufverpflichtungen. So verzeichnete das Geschäftsfeld mit Flottenkunden (inkl. Autovermietern) einen Rückgang von 540 Einheiten, während das Geschäft mit privaten Endkunden stabil blieb (+42 Einheiten). Die Marke Fiat musste im Zuge dessen einen Rückgang der verkauften Einheiten um 4,4% hinnehmen, was vor allem an weniger verkauften Fahrzeugen des Fiat Panda (-50,5%), dem Fiat Tipo (-31,0%) und dem ausgelaufenen Fiat Punto (-100%) lag. Meistverkauftes Modell mit 2.587 Einheiten ist weiterhin der Fiat 500, dessen Verkäufe gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden konnten (+19,5%). Die sportliche Marke Alfa Romeo musste eine Reduktion des Absatzes um 15.1% hinnehmen. Beim Auslaufmodell Mito verringerten sich die abgesetzten Einheiten um 81,6% und bei der sportlichen Limousine Giulia um 21,0%. Auch die Marke Jeep musste im Jahr 2019 einen Rückgang der verkauften Einheiten um 8,4% hinnehmen, was vor allem an weniger verkauften Einheiten des Grand Cherokee zurückzuführen ist (-28.5%). Fiat Professional schloss das Jahr 2019 mit einem Rückgang von 8,5% der abgesetzten Einheiten auf 896 ab.

Der Absatz der Gebrauchtwagen erhöhte sich leicht auf 3.988 (Vj. 3.909) Einheiten, was vor allem auf erhöhte Verkäufe an gewerbliche Kunden zurückzuführen ist (+155 Einheiten).

10 Pressemeldung des VDIK vom 6.1.2020, https://www.vdik.de/361-millionen-neue-pkw-automarkt-2019-erreicht-rekordniveau/

3. Beschaffung

Die Neufahrzeuge werden auf Basis der für die Marken Fiat, Alfa Romeo, Abarth, Jeep und Fiat Professional mit der FCA Germany AG geschlossenen Händlerverträge bezogen. Die aktuellen Verträge sind unbefristet gültig.

Bei den Gebrauchtwagen handelt es sich um von der FCA Germany AG bezogene oder von Kunden in Zahlung genommene Fahrzeuge und um Leasingrückkäufe.

Die Originalteile werden innerhalb des FCA Konzerns bezogen. Im Bereich Zubehör wird von entsprechenden Zubehörlieferanten eingekauft.

4. Investitionen

Im Jahre 2019 wurden TEUR 8.441 in den Bestand an Vorführ- und Werkstattersatzwagen investiert. Weitere TEUR 841 in Anlagen im Bau und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

5. Personal

Im Durchschnitt des Jahres 2019 waren 382 Mitarbeiter und 46 Auszubildende, also insgesamt 428 Mitarbeiter (Vj. 398 Mitarbeiter und 58 Auszubildende) beschäftigt.

An dieser Stelle gilt unser Dank unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr.

C. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Als Leistungsindikatoren werden vor allem der Bestand und die Altersstruktur des Vorratsbestandes an Neuwagen, Vorführwagen, Tageszulassungen, Gebrauchtwagen und Ersatzteilen als auch der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen herangezogen.

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 9,3 Mio. Euro auf 124,3 Mio. Euro gestiegen.

Das Anlagevermögen fällt insgesamt um 1,7 Mio. Euro auf 8,2 Mio. Euro hauptsächlich bedingt durch eine Reduzierung des Bestandes an Vorführwagen um 61 Einheiten (Minus 1.7 Mio. Euro).

Der Vorratsbestand erhöht sich um 5,0 Mio. Euro auf 68,8 Mio. Euro. Dabei stieg der Bestand an Neuwagen um 11,5 Mio. Euro (+568 Einheiten auf 2.307 Einheiten) auf 51,9 Mio. Euro. Der Gebrauchtwagenbestand reduzierte sich um 5,6 Mio. Euro auf 13,0 Mio. Euro (-292 Einheiten auf 1.027 Einheiten).

Der Anstieg der Forderungen von 41,0 Mio. Euro auf 47,2 Mio. Euro resultiert aus höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Boni, Werbekostenzuschüssen, sonstigen Zuschüssen und Verlustübernahme. Des Weiteren haben sich die Forderungen gegen die FCA Bank Deutschland GmbH aus Lieferungen und Leistungen (Finanzierungs- und Leasinggeschäft) um 0,5 Mio. Euro auf 4,9 Mio. Euro erhöht.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 7,7 Mio. Euro auf 97,8 Mio. Euro, was aus einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der FCA Germany AG um 6,4 Mio. (davon 2,5 Mio. Cash Pool Verbindlichkeiten) und einer Erhöhung der Verbindlichkeiten um 1,3 Mio. gegen die FCA Bank Deutschland GmbH resultiert.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 12,0% (Vj. 13,0%).

2. Finanzlage

Aufgrund der fehlenden Innenfinanzierung ist die Gesellschaft nicht in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen ohne die Unterstützung der Muttergesellschaft nachzukommen. Dies erfolgt im Rahmen einer Cash Pool Vereinbarung mit der FCA Germany AG.

3. Ertragslage

Der Erfolg der Gesellschaft wird vor allem an der Anzahl der verkauften Neuwagen, Vorführwagen und Gebrauchtwagen, der Tageszulassungen, sowie dem Umsatz im Ersatzteil- und Werkstattgeschäft gemessen. Des Weiteren wird das Betriebsergebnis der einzelnen Abteilungen (Neu-, Gebrauchtwagen, Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft) als auch der einzelnen Niederlassungen als weitere Messgrößen betrachtet. Die Leistungen werden dabei gegenüber Vorjahr und der aktuellen Planung monatlich verglichen und Abweichungen analysiert.

Ertragslage

2019 2018 Veränderung
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
Umsatzerlöse 213,3 220,3 - 7,0
Materialaufwand 180,3 186,9 - 6,6
Rohertrag 33,0 33,4 - 0,4
Personalaufwand 27,5 25,2 2,3
Abschreibungen auf Anlagevermögen 2,0 2,5 - 0,5
Übrige Aufwendungen und Erträge 18,8 15,9 2,9
Betriebsergebnis -15,3 -10,2 -5,1
Finanzergebnis -0,1 -0,4 0,3
Ergebnis vor Verlustübernahme -15,4 -10,6 -4,8

Die Umsatzerlöse lagen mit 213,3 Mio. Euro (Vj. 220,3 Mio. Euro) um 3,2% unter dem Vorjahr. Die Umsätze setzen sich im Wesentlichen aus Umsätzen mit Neu- und Vorführwagen (139,2 Mio. Euro, Vj. 149,3 Mio. Euro), mit Gebrauchtwagen (42,2 Mio. Euro, Vj. 37,3 Mio. Euro), dem Verkauf von Ersatzteilen und Handelswaren (16,1 Mio. Euro, Vj. 17,4 Mio. Euro), den Werkstattleistungen (12,1 Mio. Euro, Vj. 13,0 Mio. Euro), Fahrzeugvermietungen (0,2 Mio. Euro, Vj. 0,0 Mio. Euro) und Miete / Sonstiges (3,6 Mio. Euro, Vj. 3,3 Mio. Euro) zusammen.

Der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Mio. Euro auf 15,4 Mio. Euro erhöht. Die einzelnen Abteilungen haben sich wie folgt entwickelt:

Im Neuwagenbereich kam es trotz der Verringerung der abgesetzten Einheiten (- 498 EH) zu einer Verbesserung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr (+ 1,0 Mio. Euro), hauptsächlich verursacht durch ein verbessertes Bestandmanagement und damit einhergehenden geringeren Wertberichtigungen als auch durch höhere Vermittlungsprovisionen.

Das Gebrauchtwagenergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. Euro verschlechtert, was vor allem an der Verschlechterung des Bruttoertrages pro verkaufter Einheit lag. Hauptgrund war die beabsichtigte Reduzierung des Gebrauchtwagenbestandes in Verbindung mit Höheren Preisnachlässen. Der Absatz konnte im Zuge des Bestandabbaus leicht gesteigert werden (+79 Einheiten).

Im Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft hat sich der Restrukturierungsprozess mit der Schließung der Standorte in Dortmund Nord und Hamburg Schnelsen als auch des Umzuges von Frankfurt Mainzer Landstraße nach Maintal im Umsatz und Ergebnis bemerkbar gemacht. Der Umsatz verzeichnete einen Rückgang um 2,3 Mio. Euro und das operative Ergebnis hat sich um 0,5 Mio. Euro verschlechtert.

Wesentliche ergebnisbelastende Faktoren waren vor allem der Wegfall des Mietzuschusses seitens der FCA Germany AG in Höhe von 2,7 Mio. Euro als auch erhöhte Kosten im Rahmen der Restrukturierung. Das führte zu Aufwendungen für Vorruhestandsregelungen und Abfindungen in Höhe von 2,1 Mio. Euro, dem Verlust aus dem Verkauf von Anlagevermögen von 0,2 Mio. als auch erhöhten Aufwendungen für die Rechtsberatung von 0,1 Mio. Euro. Demgegenüber stehen verminderte Zinsaufwendungen im Rahmen der Cashpoolfinanzierung (0,3 Mio. Euro).

Die FMV weist bei Umsatzerlösen von 213,3 Mio. Euro einen Verlust von 15,4 Mio. Euro (Vorjahr 10,6 Mio. Euro) aus. Die Verschlechterung ist auf das negative Betriebsergebnis mit 15,3 Mio. Euro (Vorjahr 10,2 Mio. Euro) zurückzuführen. Auf Basis des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der Verlust von der FCA Germany AG übernommen.

Die Veränderung des Ergebnisses vor Verlustübernahme um -4,8 Mio. Euro stellt sich nach Bereichen wie folgt dar:

• Neuwagen und Vorführwagen + 1,0 Mio. Euro
• Gebrauchtwagen - 0,4 Mio. Euro
• Werkstatt - 0,3 Mio. Euro
• Ersatzteile - 0,3 Mio. Euro
• Strukturkosten, Zinsen und Steuern - 4,8 Mio. Euro

Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit dem Tochterunternehmen FCA Real Estate Germany GmbH wurde ein Gewinn von 0,2 Mio. Euro (Vj. 0,2 Mio. Euro) übernommen.

4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesellschaft ist nicht in der Lage ein positives Jahresergebnis zu erreichen, da die Margen aus den operativen Bereichen die Strukturkosten nicht abdecken können. Der erwirtschaftete Verlust wird auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der FCA Germany AG übernommen, und die erforderliche Liquidität war über den Cash Pool gesichert.

D. Risikomanagement und Risikobericht

Die FMV als 100% Tochtergesellschaft der FCA Germany AG, Frankfurt am Main, deren Oberstes Mutterunternehmen die Fiat Chrysler Automobiles N.V., Amsterdam, Niederlande ist, ist in das konzerneinheitliche Risikomanagement mit seinen internationalen Kontrollmechanismen eingebunden, um das operationale Risiko zu minimieren.

Das primäre Beobachtungsfeld zur Risiko-Einschätzung ist für die FMV neben der allgemeinen wirtschaftlichen Lage naturgemäß die Entwicklung der Nachfrage nach Automobilen auf dem deutschen Markt sowie nach Reparatur- und Werkstatt-Dienstleistungen.

Leistungswirtschaftliche Risiken können insbesondere in der schwächeren Auslastung der Werkstätten und einer schwächeren Nachfrage nach Neu- und Gebrauchtfahrzeugen bestehen. Als Konzerngesellschaft der Fiat Chrysler Automobiles N.V. nutzt die FMV deren eingesetzte kurz-, mittel- und langfristige Planungsinstrumente. Die Marktbeobachtung verläuft permanent, jede Veränderung wird unmittelbar analysiert, entsprechende Maßnahmen erfolgen kurzfristig.

Standortbedingte Risiken hinsichtlich der Laufzeiten von Miet- und Pachtverträgen existieren insoweit, dass bei 3 von 12 Autohäusern bis Ende 2020 der Pachtvertrag ausläuft. Risiken bestehen insbesondere im Abschluss von Anschlussverträgen mit ungünstigeren Konditionen.

Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Um das Risiko des Forderungsausfalls und der damit zusammenhängenden Liquiditätsrisiken einzudämmen, erfolgt eine permanente Forderungsüberwachung und darauf aufbauend ein implementiertes Mahnwesen. Wir gehen davon aus, dass durch die Wertberichtigungen auf Forderungen das tatsächliche Risiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Vermögensrisiken sind - soweit versicherbar - durch Versicherungen abgedeckt. Dies betrifft insbesondere den Fahrzeugbestand und das Sachanlagevermögen.

Die Bilanzierung unter Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit trotz des negativen Ergebnisses der Gesellschaft und der damit verbundenen Liquiditätsabflüsse ist durch den bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag und der damit verbundenen Verlustübernahme sowie die Einbindung ins Cash-Pooling nach Ansicht der Geschäftsführung gerechtfertigt. Dass die Gesellschaft nicht in der Lage ist, ein positives Jahresergebnis und positive Zahlungsmittelflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit zu erreichen, da die Margen aus den operativen Bereichen die Strukturkosten nicht abdecken können, was weiterhin die finanzielle Unterstützung durch das Mutterunternehmen erforderlich machen wird, stellt jedoch ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Risiken bestehen darin, dass der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, der eine Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Jahresende enthält, durch die FCA Germany AG gekündigt werden könnte. Hinweise darauf, dass die FCA Germany AG diesen Vertrag kündigen wird, liegen uns nicht vor.

Finanzrisiken bestehen insbesondere aus der fehlenden Innenfinanzierung der Gesellschaft, die weiterhin die finanzielle Unterstützung durch die FCA Germany AG im Rahmen der getroffenen Cash Pool Vereinbarung erforderlich machen. Die Cash Pool Vereinbarung hat eine unbegrenzte Laufzeit mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Quartalsende. Der Fortbestand der Gesellschaft ist bedroht, da die Cash Pool Vereinbarung gekündigt werden kann. Hinweise darauf, dass die FCA Germany AG die Cash Pool Vereinbarung kündigen wird, liegen uns nicht vor.

Die Geschäftsführung überprüft regelmäßig die Risikosituation des Unternehmens. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Risikoprofil im Geschäftsjahr 2019 nicht wesentlich verändert. Die Geschäftsführung erwartet aus den Risiken keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.

E. Prognose und Chancenbericht

Geschäftsentwicklung / Ausblick - Chancen & Risiken

Im Verlauf des Jahres 2020 werden sich nach Prognose des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Wachstumskräfte allmählich wieder stärker durchsetzen 11 . Die Binnennachfrage wird weiterhin robust expandieren. Beschäftigung und Löhne steigen weiter an und mit ihnen die privaten Konsumausgaben. Hinzu kommen kräftige expansive Impulse aus der Umsetzung von Maßnahmen des Koalitionsvertrages, wie zum Beispiel Entlastungen bei der Einkommenssteuer und die Erhöhung des Kindergeldes.

Im Ergebnis geht die Bundesregierung für das Jahr 2020 von einem Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent aus. Im kommenden Jahr schlägt aufgrund einer höheren Zahl an Arbeitstagen (plus 4) ein deutlicher Kalendereffekt zu Buche; die kalenderbereinigte Wachstumsrate entspricht 0,6 Prozent.

Für 2020 rechnet das BMWi mit einem Zuwachs der Erwerbstätigen um 120.000 Personen im Vergleich zu 2019. Damit würde das Beschäftigungsniveau eine neue Rekordmarke von durchschnittlich 45,4 Millionen Personen erreichen. Vor allem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird kräftig ausgeweitet

Das Marktforschungsinstitut GfK prognostiziert für 2020 einen Zuwachs der privaten Konsumausgaben 12 . Für den weiteren Verlauf des Jahres werde demnach mitentscheidend sein, wie die Sozialpartner bei den anstehenden Tarifverhandlungen auftreten. Nach wie vor profitiere der Einkommensindikator von der überaus guten Beschäftigungslage in Deutschland. Allerdings hat deren Dynamik zuletzt spürbar nachgelassen.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex 13 , der Umfragen in den Chefetagen des Verarbeitenden Gewerbes, im Baugewerbe sowie im Groß- und Einzelhandel auswertet, sank im Laufe des Jahres 2019 von 99,6 im Januar auf 96,3 im Dezember. Im Jahresdurchschnitt lag der Index bei 97,1. Im Jahr 2018 betrug der Durchschnitt noch 103,1. Im Januar 2020 zeigte die Tendenz erneut nach unten.

Der Wandel vom Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität steht auch für die FMV im Jahr 2020 im Fokus. Im Februar 2020 werden die Hybridvarianten, der Topseller Fiat 500 sowie Fiat Panda, im deutschen Handelsnetz präsentiert. Gefolgt werden die beiden Fiat Modelle durch Plug-In-Hybrid-Versionen der beiden Jeep Baureihen Renegade und Compass, die ab Mitte des Jahres im Handel verfügbar sein werden sowie der Plug-In-Hybrid-Version des Jeep Wrangler zum Jahresende.

Vollelektrisch angetriebene Modelle wird die FMV ebenfalls ab 2020 anbieten: der Fiat 500 sowie der Fiat Ducato werden jeweils im dritten Quartal als BEV (Battery Electric Vehicle) auf dem deutschen Markt eingeführt.

11 Pressemeldung des BMWI vom 6.11.2019, https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2019/11/kapitel-1-3-wirtschaft-noch-im-abschwung.html
12 Pressemeldung der GFK vom 29.1.2020, https://www.gfk.com/de/insights/press-release/konsumoptimismus-kehrt-zurueck/
13 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1307/umfrage/entwicklung-monatswerte-des-ifo-geschaeftsklimaindex/

Gesamtprognose FMV

Für die FMV gingen wir für das Geschäftsjahr 2020 ursprünglich von folgenden wesentlichen Entwicklungen aus:

Einen Absatz auf Vorjahresniveau im Neuwagenbereich, gestützt durch die Erweiterung des Produktportfolios um Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

Ein leichtes Absatzwachstum im Gebrauchtwagengeschäft, aufgrund einer Verringerung des Bestandes an Euro 5 Fahrzeugen bei gleichbleibender Zunahme an Euro 6 Fahrzeugen.

Ein leichtes Umsatzwachstum im Bereich Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft durch eine Steigerung der Produktivität und konsequenter Markbearbeitung.

Einer Verringerung der Kosten durch die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen, vor allem einer deutlichen Reduktion der Mietkosten als auch vermindertem Personalaufwand.

Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2020 hat sich durch die fortschreitende globale Ausbreitung des Corona-Virus (Sars-CoV-2) die Risikosituation u. a. in den Risikofeldern Beschaffungsmarkt und Absatzmarkt verändert. Dies insbesondere aufgrund behördlicher und freiwilliger Sicherheitsvorkehrungen, die zur Eindämmung des Virus getroffen werden. Eine genaue Risikoeinschätzung ist zum Aufstellungszeitpunkt dieses Lageberichts noch nicht möglich. Sollte sich eine Ausbreitung des Virus weiterhin dauerhaft fortsetzen, kann sich dies u. a. negativ auf die Nachfrage unserer Kunden nach Neu- und Gebrauchtwagen und auf die Verfügbarkeit und damit einhergehend auf die Auslieferungsfähigkeit von Neufahrzeugen auswirken. Globale Wertschöpfungsketten können beeinträchtigt werden. Negative Auswirkungen können sich auch auf die Gesundheit und Einsatzfähigkeit von Mitarbeitern und somit letztendlich auch auf die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft auswirken.

Abweichend von unserer bisherigen Planung gehen wir für die FMV für das Geschäftsjahr 2020 von folgenden geänderten wesentlichen Entwicklungen aus:

Einen deutlichen Rückgang des Absatzes gegenüber dem Vorjahr im Neuwagenbereich, aufgrund der Unwägbarkeiten zum Corona-Virus (Sars-CoV-2) und dem daraus resultierenden gedämpften Konsumverhalten der Kunden. Gegebenenfalls kompensierende Effekte können sich durch die Erweiterung des Produktportfolios um Hybrid- und Elektrofahrzeuge ergeben.

Ein deutlicher Absatzrückgang im Gebrauchtwagengeschäft, aufgrund der Unwägbarkeiten zum Corona-Virus (Sars-CoV-2) und dem daraus resultierenden gedämpften Konsumverhalten der Kunden.

Ein leichter Umsatzrückgang im Bereich Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft.

Einer Verringerung der Kosten durch die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen, vor allem einer deutlichen Reduktion der Mietkosten als auch vermindertem Personalaufwand.

Für das Jahr 2020 wird im Vergleich zu 2019 eine Erhöhung des Verlustes erwartet, der wegen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von der FCA Germany AG ausgeglichen wird. Wegen der mangelnden Innenfinanzierung ist die Gesellschaft weiterhin auf die finanzielle Unterstützung durch das Mutterunternehmen angewiesen.

F. Nachtragsbericht

Unsere Verkaufsräume wurden aufgrund behördlicher Auflagen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen. Unsere Werkstätten sind weiterhin geöffnet. Fahrzeugauslieferungen finden ebenso statt.

 

Frankfurt am Main, 31. März 2020

Günay Kircaoğlu, Geschäftsführer

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 238ff und 264ff HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Mit dem Mutterunternehmen FCA Germany AG, Frankfurt am Main, und dem Tochterunternehmen FCA Real Estate Germany GmbH, Frankfurt am Main, und der Gesellschaft bestehen steuerliche Organschaftsverhältnisse und Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge.

2. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma FCA MOTOR VILLAGE GERMANY GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 41254 eingetragen.

3. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Hinsichtlich der Bestandsrisiken verweisen wir auf Abschnitt "Risikomanagement und Risikobericht" des Lageberichts.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend der geschätzten voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear über einen Zeitraum von 3 bis 14 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten und soweit abnutzbar vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt über die geschätzte voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 25 Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit einem Nettoeinzelwert von mehr als EUR 250 bis EUR 1.000 werden aus Vereinfachungsgründen in der Handelsbilanz als jahresbezogener Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die unter den Sachanlagen ausgewiesenen Vorführfahrzeuge werden linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigerem beizulegenden Wert grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Gründe für eine dauernde Wertminderung liegen nicht vor.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht der niedrigere beizulegende Wert anzusetzen ist. Hierbei erfolgt für die Fahrzeuge eine Einzelbewertung. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Bei der verlustfreien Bewertung von Gebrauchtfahrzeugen werden aktuelle Deutsche Automobil Treuhand GmbH-Schätzungen zu Grunde gelegt. Zur Bestimmung des niedrigeren beizulegenden Wertes bei Tageszulassungen wird der Marktpreis aus Erfahrungswerten abgeleitet, deren Grundlage die durchschnittlich realisierten Margen je Fahrzeugmodell sind. Für Ersatzteile werden Abwertungen wegen Ungängigkeit bzw. geplanter Verschrottungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Bildung erfolgt gem. § 250 Abs. 1 HGB.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Projected-Unit-Credit (PUC) Verfahren berechnet. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Danach dürfen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 2,71 % p.a. (Vj. 3,21%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009. Als unternehmensspezifische Parameter wurde für Anwärter für langfristige Gehaltssteigerungen eine Rate von 1,7 % p.a. (Vj. 2,0%), ein Rententrend von 1,2% p.a (Vj. 1,75%) verwendet. Fluktuationsabschläge waren nicht zu berücksichtigen. Das der Bewertung zugrunde liegende rechnerische Pensionsalter entspricht dem Zeitpunkt der frühestmöglichen Inanspruchnahme einer vorzeitigen Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Berechnung der Pensionsverpflichtungen liegen die Wahrscheinlichkeitswerte nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag und berücksichtigt alle ungewisse Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag mit laufzeitadäquaten Zinssätzen gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung unter Verwendung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze vorgenommen. Rückstellungen für drohende Verluste aus der Rücknahme von Fahrzeugen sind zu Vollkosten bewertet.

Für die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens mit der PUC-Methode vorgenommen. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,97 % sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 1,7 % zugrunde gelegt. Die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters-und Geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten von Mercer angesetzt. Zudem wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Bildung erfolgt gem. § 250 Abs. 2 HGB.

Die Bilanzierung latenter Steuern ist aufgrund des bestehenden Organschaftsverhältnisses mit dem Mutterunternehmen FCA Germany AG, Frankfurt am Main, auf Ebene der Gesellschaft nicht erforderlich.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der als Anlage zum Anhang beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anteilsbesitz:

Name und Sitz Anteil am Kapital in Eigenkapital Ergebnis für das Geschäftsjahr
% TEUR TEUR
FCA Real Estate Germany GmbH, Frankfurt am Main 100 25 0 1)

1) Ergebnisabführungsvertrag

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 24.832 (Vorjahr TEUR 19.959) auf die Gesellschafterin. Wesentlicher Teil sind die Forderungen aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 15.346 (Vorjahr TEUR 10.619) und Boni-Forderungen in Höhe von TEUR 6.775 (Vorjahr TEUR 7.030).

Gegenüber dem Tochterunternehmen FCA Real Estate Germany GmbH bestehende Forderungen in Höhe von TEUR 11.891 (Vj. TEUR 11.904) resultieren im Wesentlichen aus dem Cash-Pool-Konto (TEUR 11.687).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der FCA Motor Village Germany GmbH beträgt TEUR 8.700 und ist voll eingezahlt. Alleingesellschafterin ist die FCA Germany AG, Frankfurt am Main.

Rückstellungen für Pensionen

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB aus der handelsrechtlichen Ermittlung der Pensionszusagen bei der Anwendung der unterschiedlichen Durchschnittszinssätze (7 vs. 10 Jahre) beträgt TEUR -206.

Der in der regulären Rückstellungsdotierung enthaltene Zinsanteil in Höhe von TEUR 263 wird gesondert im Zinsaufwand ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 3.203), drohende Verluste aus Rücknahmeverpflichtungen (TEUR 1.755), Rechtsstreitigkeiten (TEUR 139) und ausstehende Rechnungen (TEUR 974).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt wie im Vorjahr jeweils bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 92.181 (Vorjahr 86.398). Sie betreffen mit insgesamt TEUR 46.044 (Vorjahr TEUR 43.531) Cash-Pool-Verbindlichkeiten von TEUR 46.024 und aufgelaufene Zinsverbindlichkeiten von TEUR 20. Weitere TEUR 41.311 (Vorjahr TEUR 38.287) Verbindlichkeiten resultieren überwiegend aus Fahrzeug- und Ersatzteileinkäufen sowie mit TEUR 3.730 (Vorjahr TEUR 4.081) die Umsatzsteuer im Rahmen der Organschaft, und mit TEUR 1.096 übrige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber weiteren verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 622 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten des Berichts- und des Vorjahres sind nicht besonders besichert.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2019 2018
TEUR TEUR
Neu- und Vorführwagen 139.151 149.318
Gebrauchtwagen 42.177 37.341
Ersatzteile und Handelswaren 16.059 17.366
Werkstattleistungen 12.125 12.974
Fahrzeugvermietungen 8 27
Miete und sonstige Erträge 3.783 3.298
Gesamt 213.303 220.324

Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 212.383 auf das Inland, mit TEUR 920 auf das EU-Ausland.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 1.018) enthalten im Wesentlichen Erträge von der FCA Germany AG in Höhe von TEUR 84 aus Zuschüssen für Netzentwicklung. Die weiteren sonstigen betrieblichen Erträge sind periodenfremd und betreffen in Höhe von TEUR 799 die Auflösung von Rückstellungen, sowie in Höhe von TEUR 115 die Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und in Höhe von TEUR 16 die Erträge aus Eingängen abgeschriebener Forderungen.

Sonstiger betrieblicher Aufwand

In diesem Posten sind u. a. enthalten: TEUR 7.294 Pacht und Miete, TEUR 800 für Stromkosten, TEUR 2.861 Dienstleistungen wie z. B. für Instandhaltung, EDV-Kosten, Verwaltungs-, Rechts- und Beratungskosten, TEUR 2.980 Werbekosten, TEUR 502 Transportkosten für Ersatzteile und Fahrzeuge, TEUR 533 Versicherungsaufwendungen sowie Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 96. Im Rahmen konzerninterner Weiterbelastungen wurden TEUR 1.622 für Miete an die Gesellschaft berechnet.

Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

Mit der FCA Real Estate Germany GmbH, Frankfurt am Main, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Im Berichtsjahr ist ein Ertrag aus der Gewinnabführung von TEUR 202 angefallen, im Vorjahr von TEUR 158.

6. Sonstige Angaben

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Rücknahmeverpflichtungen von Leasingfahrzeugen TEUR 50.942
Pachtvertrag über verschiedene Niederlassungen TEUR 8.254
Mietverträge über verschiedene Filialen der Niederlassungen TEUR 13.430
Summe TEUR 72.626
Davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 8.407

Angabe zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften nach § 285 Nr. 3 HGB

Zur Förderung des Absatzes werden insbesondere über die FCA Bank Deutschland GmbH, Heilbronn, Neufahrzeuge mit Leasingfinanzierung vertrieben. Zum Bilanzstichtag bestehen für 3.746 Fahrzeuge Rückkaufverpflichtungen in Höhe von TEUR 50.942. Die Rückkaufpreise sind teilweise fest als auch variabel vereinbart. Risiken bestehen hieraus insbesondere aus Verträgen mit fest vereinbarten Rückkaufwerten, die unter den zukünftigen Veräußerungspreisen der Fahrzeuge liegen können. Basierend auf den Marktkenntnissen der Jahre 2017 bis 2019 bestehen zum Bilanzstichtag Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von TEUR 1.755.

Grundstücke der Niederlassungen Düsseldorf, Hamburg und Berlin sind seit Jahren von einem Dritten mit fest vereinbarten Pachten zurückgemietet (Sale and Lease Back-Verfahren). Die Pachtverträge der Niederlassungen Düsseldorf und Berlin wurden bis Ende 2020 verlängert, während für die Niederlassung in Hamburg eine Verlängerung um 15 Jahre vereinbart wurde. Der Pachtaufwand in 2020 beläuft sich auf EUR 2,5 Mio. Über die Restlaufzeit der Verträge von 1 Jahr bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 2,1 Mio. und den um 15 Jahre verlängerten Vertrag von 6,1 Mio. Euro. Risiken bestehen insbesondere bei fehlenden Anschlussverträgen in Aufwendungen für die Beseitigung von Mietereinbauten bzw. im Abschluss von Anschlussverträgen mit ungünstigeren Konditionen.

Angabe zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen nach § 285 Nr. 21 HGB

Mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, zu denen die Gesellschaft mittel- oder unmittelbar in weniger als 100-prozentigem Anteilsbesitz steht, sind keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.

Bestandsgefährdende Tatsachen

Trotz des ausgewiesenen Verlustes vor Ergebnisübernahme hält die Geschäftsführung die Unternehmensfortführung für überwiegend wahrscheinlich. Der Jahresabschluss wurde daher unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Wir verweisen auf unsere Erläuterungen im Lagebericht im Abschnitt "Risikomanagement und Risikobericht".

Nachtragsbericht

Unsere Verkaufsräume wurden aufgrund behördlicher Auflagen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen. Unsere Werkstätten sind weiterhin geöffnet. Fahrzeugauslieferungen finden ebenso statt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2019 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 66.

Arbeitnehmerzahl

Im Jahr 2019 waren insgesamt durchschnittlich 382 (Vorjahr 398) Arbeitnehmer beschäftigt.

Mitarbeiterstruktur durchschnittlich 2019 2018
Lohnempfänger 117 123
Gehaltsempfänger 265 275
Zwischensumme 382 398
Auszubildende 46 58
Gesamt 428 456

Geschäftsführung

Herr Markus Hungerkamp, Geschäftsführer, Odenthal bis 31.07.2019.

Herr Christian Pacussi, Geschäftsführer, Turin bis 31.08.2019

Herr Günay Kircaoglu, Geschäftsführer Nierstein, seit 01.09.2019

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Mutterunternehmen

Oberstes Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt, ist die Fiat Chrysler Automobiles N.V., Amsterdam, Niederlande. Der Konzernabschluss der Fiat Chrysler Automobiles N.V. wird nach den von der EU übernommenen International Financial Reporting Standard (IFRS) aufgestellt. Der Konzernabschluss der Fiat Chrysler Automobiles N.V., Amsterdam, ist am Sitz der Fiat Chrysler Automobiles N.V. in Amsterdam (Chamber of Commerce) HR-Nr. 60372958 erhältlich.

Die FCA Motor Village Germany GmbH stellt keinen eigenen Konzernabschluss auf, sondern nimmt die Befreiung nach § 291 HGB in Anspruch.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Fiat Chrysler Automobiles N.V. für das Geschäftsjahr 2019 wird von der FCA Services Germany GmbH, Ulm, in deutscher Sprache durch Bekanntmachung im Bundesanzeiger offen gelegt.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Fiat Chrysler Automobiles N.V. für das Geschäftsjahr 2018 wurde am 10.10.2019 von der FCA Services Germany GmbH, Ulm, in deutscher Sprache durch Bekanntmachung im Bundesanzeiger offen gelegt.

 

Frankfurt am Main, 31. März 2020

Die Geschäftsführung

Günay Kircaoğlu

B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FCA Motor Village Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FCA Motor Village Germany GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FCA Motor Village Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Darstellung in Abschnitt "Risikomanagement und Risikobericht" des Lageberichts, in der die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft nicht in der Lage ist, ein positives Jahresergebnis und positive Zahlungsmittelflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit zu erreichen, da die Margen aus den operativen Bereichen die Strukturkosten nicht abdecken können, was weiterhin die finanzielle Unterstützung durch das Mutterunternehmen erforderlich machen wird.

Diese Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsamen Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

F. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 der FCA Motor Village Germany GmbH, Frankfurt am Main, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F.).

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 31. März 2020

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