Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 10662
Vorher
Bong Deutschland GmbHBONG RCT GmbH
Eingetragen
13.3.2003
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion, die Vermarktung und der Vertrieb von Briefumschlägen und artverwandten Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Säglitz
seit 4.9.2025
Prokura
Mathias Meißner
seit 20.4.2023
Prokura
Dirk Böttcher
seit 2.2.2015
Prokura
Kai Steigleder
seit 23.12.2014
Geschäftsführer
Carsten Grimmer
seit 17.7.2014
Prokura
Mario Boltz
seit 17.7.2014
Prokura
Michael Oltmanns
seit 7.4.2010
Prokura
Uwe Walter Kujawski
seit 13.3.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bong ABSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bong AB
Sweden
9.400.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BONG GmbH

Solingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die BONG GmbH gehört zur schwedischen BONG Gruppe mit der BONG AB, Kristianstad / Schweden, als Konzernobergesellschaft, die auch die Alleingesellschafterin der BONG GmbH ist. Die BONG-Gruppe gehört als international auftretendes Unternehmen mit mehreren Fertigungs- und Vertriebsstandorten in ihrem spezifischen und qualitativ hochwertigen Produktsegment zu den führenden Briefumschlagherstellern in Europa. Die BONG GmbH entwickelt, produziert und vertreibt an zwei Standorten, in Solingen und Torgau Briefumschläge und artverwandte Produkte im Wesentlichen für den deutschen Markt (83 %). Die Auslandsumsätze wurden im europäischen Ausland, hauptsächlich in Belgien und den Niederlanden getätigt. Die zwei Produktionsstandorte in Solingen und Torgau verfügen über ähnliche Produktionskapazitäten.

Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden Unternehmen:

INLAND

BONG Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Solingen (100 %)

Pflüger Lober Kuvert GmbH, Erlangen (100 %)

AUSLAND

BONG Caly Swiat Kopert Sp.z o.o., Poznań/Polen (100 %)

Bong Belgium SA, Kortrijk/Belgien (100 %)

Mit allen inländischen Gesellschaften bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge.

2. Forschung und Entwicklung

In Forschung und Entwicklung arbeitet die Gesellschaft mit der Zentrale der Gruppe in Schweden zusammen, um die Erkenntnisse aus dem Vertriebsbereich in die Entwicklung neuer oder Verbesserung bestehender Produkte einzubringen und den Anforderungen der Kunden auf den Absatzmärkten der BONG GmbH zu entsprechen. Eigene Forschungs- und Entwicklungskosten sind - wie im Vorjahr - nicht angefallen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Lage

Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht zurück (-0,3 %). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich.

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.

Die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahr - lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %).

Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15./16. Januar 2024).

b) Branchenentwicklung

Der Briefumschlagverbrauch sank 2023 im Vergleich zu 2022 in Europa um 15%. In den ersten Monaten 2023 wirkten sich hohe Lagerbestände der Kunden negativ aus. In den Sommermonaten gab es einen unerwarteten Mangel an Kundennachfrage. Der Grund dafür dürften Spätfolgen der bisherigen Preiserhöhungen infolge der Papierknappheit im Jahr 2022 sein, was möglicherweise zur Beschleunigung der bereits bestehenden Substitution beigetragen hat. Im Jahr 2023 belief sich der Absatz in Europa auf 36 Billionen Stück und der Trend bis 2025 zeigt eine mögliche Reduzierung der Menge auf, unter Umständen, weniger als 31 Billionen Stück auf.

Der Direct Mail Bereich verzeichnete in 2023 Rückgänge im Vorjahresvergleich um mehr als 25%.

(FEPE (Federation for Envelop and for light and ecommerce packaging) Envelope market update 2023/24 von Udo Karpowitz)

2. Geschäftsverlauf

Die BONG GmbH verzeichnete im Jahr 2023 deutliche Umsatz- und Ertragsverluste, die sich zu einem wesentlichen Teil auf die gesunkenen Rohstoffkosten und einhergehenden Preisreduzierungen sowie im allgemeinen Mengenrückgang zurückführen lassen. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Mio. € bzw. 13,1% gesunken.

Im Lagebericht 2022 haben wir für unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 formuliert. Die nachfolgende Tabelle gibt einen zusammenfassenden Überblick über die Ergebnisse 2022, die für das aktuelle Berichtsjahr erwarteten Ergebnisse und die tatsächlich erzielten Ergebnisse 2023.

Soll-Ist-Vergleich der finanziellen Leistungsindikatoren Ergebnisse 2022 Erwartungen 2023 Ergebnisse 2023
Umsatz T€ 52.345 leicht über Vorjahresniveau 45.482
Operatives Ergebnis T€ 1.897 zwischen 1.100 und 1.600 T€ 1.122
Ergebnis vor Steuern T€ 3.228 zwischen 1.500 und 2.100 T€ 764
Jahresüberschuss T€ 2.822 zwischen 1.300 und 1.700 T€ 692

Aufgrund der im Vergleich zu 2022 durchschnittlich deutlich niedrigeren Rohstoffkosten und den sich daraus ergebenen Preisreduzierungen an die Kunden, konnten die Erwartungen an den Umsatz nicht erfüllt werden. Hingegen lag das operative Ergebnis durch gutes Kostenmanagement am unteren Ende der Erwartungen. Bedingt durch das deutlich negative Beteiligungsergebnis konnten die Erwartungen hinsichtlich Ergebnisses vor Steuern sowie des Jahresüberschusses nicht erfüllt werden.

Die BONG GmbH beschäftigte zum Jahresende 235 Mitarbeiter (Vorjahr 250).

3. Lage der Gesellschaft

a. Vermögenslage

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ T€ T€ %
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2 4 -2 -50,0%
II. Sachanlagen 514 756 -242 -32,0%
III. Finanzanlagen 8.409 8.493 -84 -1,0%
8.925 9.253 -328 -3,5%
Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.152 5.311 -1.159 -21,8%
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.744 16.018 -1.274 -8,0%
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.501 5.698 -197 -3,5%
24.397 27.027 -2.630 -9,7%
Rechnungsabgrenzungsposten 53 27 26 96,3%
33.375 36.307 -2.932 -8,1%

Die Bilanzsumme der BONG GmbH betrug zum 31. Dezember 2023 33,4 Mio. €. Sie lag damit um 2,9 Mio. € bzw. 8,1% unter dem Wert zum Vorjahresende.

Das Anlagevermögen verringerte sich im Vergleich zum Jahr 2022 auf Grund planmäßiger Abschreibungen sowie Ab- und Zugängen um 0,3 Mio. €. Die im Vorjahr gehaltene Beteiligung an der Bong AG in Liquidation, Gossau, Schweiz, wurde mit Eintragung ins Handelsregister am 5. Juli 2023 und anschließender Publikation vom 10. Juli 2023 liquidiert.

Das Umlaufvermögen verringerte sich im Vergleich zum Jahr 2022 um 2,6 Mio. €. Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf niedrigere Papierpreise und den daraus resultierenden niedrigeren Verkaufspreisen zurückzuführen. Die Vorräte verringerten sich im Wesentlichen aufgrund des Bestandsabbaus und der gesunkenen Rohstoffpreise.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der niedrigeren Umsatzerlöse bedingt durch Mengenrückgang und gesunkene Rohstoffpreise gesunken.

Sonstige Vermögensgegenstände liegen unter Vorjahresniveau und resultieren, wie im Vorjahr, im Wesentlichen aus dem Factoring durch bereits verkaufte, jedoch zum Bilanzstichtag noch nicht bezahlte Forderungen. Der Rückgang ist wie bei Forderungen bedingt durch niedrigere Umsätze und niedrigere Rohstoffpreise.

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ T€ T€ %
Eigenkapital 19.808 19.117 691 3,6%
Rückstellungen 5.909 6.351 -442 -7,0%
Verbindlichkeiten 7.658 10.839 -3.181 -29,3%
33.375 36.307 -2.932 -8,1%

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 0,7 Mio. € bedingt durch den Jahresüberschuss 2023. Die Eigenkapitalquote betrug 2023 59,3% nach 52,7 % zum Jahresende 2022.

Rückstellungen verringerten sich um 0,4 Mio. € im Wesentlichen aufgrund von niedrigeren Rückstellungen für Kundenboni.

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 3,2 Mio. € gesunken. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus planmäßigen Tilgungen der Darlehen sowie des Mietkaufvertrages.

Die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen von 0,8 Mio. € ist insbesondere auf die niedrigeren Rohstoffpreise zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich um 0,7 Mio. € im Wesentlichen aufgrund von niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Reduzierung der sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr getätigten planmäßigen Tilgungen auf den abgeschlossen Mietkaufvertrag von 1,9 Mio. über 11 gebrauchte Umschlagmaschinen zurückzuführen, welcher sich zum Bilanzstichtag mit 0,5 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) niederschlägt.

Finanzlage

Die BONG GmbH ist in das Cash-Management-System der BONG Gruppe eingebunden.

Die zur Verfügung gestellten Kreditlinien sind ausreichend und ermöglichen uns einen entsprechenden Handlungsspielraum.

Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über eigene Mittel bzw. dem operativen Cashflow sowie über Factoring der Forderungen. Die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenen Finanzforderungen aus Darlehen, Cashpool-Guthaben und erhaltenen Ergebnisabführungen betrugen zum Stichtag 11,3 Mio. € (Vorjahr 11,4 Mio. €).

b. Ertragslage

2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€ in %
Umsatzerlöse 45.482 52.345 -6.863 -13,1%
Bestandsveränderungen -722 919 -1.641 -178,6%
Materialaufwand -26.823 -33.054 6.231 -18,9%
Rohertrag 17.937 20.210 -2.273 -11,2%
Sonstige betriebliche Erträge 228 637 -409 -64,2%
Personalaufwand -9.881 -10.267 386 -3,8%
Abschreibungen -198 -240 42 -17,5%
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.964 -8.443 1.479 -17,5%
Operatives Ergebnis 1.122 1.897 -775 -40,9%
Beteiligungsergebnis -756 1.151 -1.907 -165,7%
Finanzergebnis 398 180 218 121,1%
Ergebnis vor Steuern 764 3.228 -2.464 -76,3%
Ertragsteuern -72 -406 334 -82,3%
Jahresüberschuss 692 2.822 -2.130 -75,5%

Die Ertragslage der BONG GmbH wird neben ihrer eigenen Geschäftstätigkeit auch durch die Ergebnisabführung ihrer inländischen Tochtergesellschaften beeinflusst. Dabei unterliegen die Tochtergesellschaften einer ähnlichen Branchenentwicklung wie die BONG GmbH.

Die Verringerung der Umsatzerlöse von 6.863 T€ oder 13,1 % ist im Wesentlichen auf den Mengenrückgang im Briefumschlagbereich sowie reduzierter Rohstoffkosten zurückzuführen.

Der Rückgang des Rohertrages resultiert im Wesentlichen aus den reduzierten Umsatzerlösen und der negativen Bestandsveränderung aufgrund der gesunkenen Rohstoffpreise und Bestandsabbau der Vorräte.

Sonstige betriebliche Erträge reduzierten sich im Wesentlichen dadurch, dass im Vorjahr Erträge Veräußerung von Maschinen in Höhe von 358 T€ erzielt wurden.

Der Personalaufwand verringerte sich trotz höherer Löhne und Gehälter aufgrund geringerer Personalzahl um 386 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich im Wesentlichen durch geringeren Einsatz von Leihpersonal und niedrigeren Kommissionen aus der Rohstoffbeschaffung.

In Summe verringerte sich das operative Ergebnis dadurch um 775 T€ auf 1.122 T€.

Das Beteiligungsergebnis reduzierte sich durch das im Jahr 2023 im Verglich zu 2022 negative Ergebnis der Pflüger Lober Kuvert GmbH.

Die Verbesserung des Finanzergebnisses um 218 T€ ist auf höhere konzerninterne Zinserträge aus der Weitergabe der Darlehen aus der Refinanzierung an die Gruppe in 2021 zurückzuführen.

Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung war das Geschäftsjahr trotz des Ergebnisrückgangs zufriedenstellend. Die Gesellschaft erzielte ein um 2.464 T€ verringertes Ergebnis vor Steuern sowie ein um 2.130 T€ reduzierten Jahresüberschuss.

III. Risiko- und Prognosebericht

1. Risikomanagement

Oberste Aufgabe des Managements und aller Mitarbeiter ist es, unternehmerische Chancen wahrzunehmen und damit verbundene Risiken zu minimieren. Die Risiken werden durch ein effizientes Überwachungssystem überschaubar gemacht. Dieses gliedert sich in ein gruppenweites System sowie zusätzliche lokale Bestandteile. Durch einen detaillierten Budgetprozess werden Maßnahmen für die zukünftige Ausrichtung abgeleitet und zielgerichtet verfolgt. Im Zuge der Erstellung der Monatsergebnisse werden "Soll-Ist-Vergleiche" durchgeführt und Abweichungen analysiert. Forderungsausfälle werden durch Kreditversicherung und strenge interne Regularien auf ein Minimum reduziert.

Die Finanzierung erfolgt über die Gruppe und über Factoring. Die zur Verfügung gestellten internen Kreditlinien über Cash-Pool sind ausreichend und ermöglichen uns einen entsprechenden Handlungsspielraum. Es bestehen nur in geringerem Maße Forderungen / Verbindlichkeiten in Fremdwährungen.

2. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Erläuterung der nachfolgend aufgeführten Chancen und Risiken erfolgt entsprechend ihrer Bedeutung.

a) Risiken

Bedeutsame Risiken

Konjunkturelle und Branchenrisiken

Als einer der europäischen Marktführer sehen wir uns in der Gruppe in der Position auf die Marktanforderungen angemessen zu reagieren. Wir sind davon überzeugt, dass der Briefumschlag eine Zukunft hat - wenn auch mit deutlich reduziertem Volumen.

Absatzrisiken

Absatzrisiken resultieren vor allem aus einer steigenden Wettbewerbsintensität. Der Wettbewerbsdruck wird sich vermutlich auch im kommenden Jahr weiter aufgrund der Volumenrückgänge verschärfen. Wir werden uns daher auf weiteren Preisdruck einstellen müssen. Dieser zum Teil ruinöse Wettbewerb wird in letzter Konsequenz zu einer weiteren Marktbereinigung führen. Wir wollen aber durch hohe Kundenbindung sowie höchste Effizienz und Kostendisziplin diesen Marktanforderungen gerecht werden. Darüber hinaus sind wir bereit unsere Kapazitäten weiter anzupassen, um nicht kostendeckende Aufträge abzulehnen.

Personalrisiken

Die Gewinnung von qualifiziertem Personal gestaltet sich zunehmend schwieriger. Der branchenübergreifende Wettbewerb nimmt immer stärkere Formen an. Wir sind überzeugt diesem Druck als attraktiver Arbeitgeber entgegenwirken zu können.

Beschaffungsrisiken

Verfügbarkeiten unserer zur Produktion eingesetzten Rohstoffe sind und werden durch die Störung der Lieferketten sowie durch Schließung und Bestreikung von Fabriken zur Herstellung von Papier deutlich verschlechtert. Diesem Risiko begegnen wir, falls möglich, durch Hereinnahme alternativer Anbieter zu allerdings deutlich höheren Kosten.

Preisrisiken

Rohstoffpreise reduzierten sich im Jahr 2023, verblieben aber dennoch auf einem hohen Niveau. Nach unserer heutigen Einschätzung sollten die Rohstoffpreise im Jahr 2024 leicht steigen, oder zumindest aber auf dem jetzigen hohen Niveau verbleiben. Erhöhte Einstandskosten werden wir, wo immer möglich, an unsere Kunden weitergeben müssen.

IT- und Cyberrisiken

Bong GmbH ist sich der Gefahr durch Cyber-Attacken und anderen Bedrohungen, für die Sicherheit und Integrität unserer geschäftskritischen IT-Systeme und den uns anvertrauten Daten bewusst.

Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse der BONG GmbH. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitrechende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können (IT-Risiken). Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Für den Fall von wesentlichen Störungen oder Datenverlusten existieren Notfallpläne

Weitere weniger bedeutsame Risiken

Bei den folgenden Risiken werden entweder die Eintrittswahrscheinlichkeiten als gering eingeschätzt oder von einer effektiven Absicherung ausgegangen.

Produktionsrisiken betreffen technische Störungen oder menschliches Versagen an unseren Produktionsanlagen, die zu Personen- oder Umweltschäden führen können. Es existieren klar definierte Prozess- und Qualitätsstandards, deren Schulung für unsere Belegschaft in den entsprechenden Bereichen verpflichtend ist.

Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen werden durch regelmäßige Analysen der Altersstruktur der Forderungen zusammen mit einem ausgeprägten Mahnwesen begegnet. Bei einem Großteil der Forderungen werden durch Factoring die Ausfallrisiken minimiert. Investitionen müssen im Rahmen eines vorgegebenen Verfahrens beantragt und anschließend genehmigt werden.

An den Risiken der Beteiligungen und Tochterunternehmen partizipiert die BONG GmbH grundsätzlich entsprechend ihrer jeweiligen Beteiligungsquote. Durch eine geschäftliche Neuausrichtung einer Beteiligung können sich Risiken und Chancen bezogen auf den Beteiligungsbuchwert ergeben. Alle Beteiligungen unterliegen einem kontinuierlichen Überwachungsprozess, um sie bei Bedarf zeitnah zu unterstützen und deren Profitabilität sicherzustellen.

Aus den Beziehungen zu unseren Beteiligungen und Tochtergesellschaften können zusätzlich aus gesetzlichen oder vertraglichen Haftungsverhältnissen (insbesondere Finanzierungen) Belastungen resultieren. Diese Haftungsverhältnisse werden im Anhang der BONG GmbH dargestellt.

Die operativen Beteiligungen und Tochterunternehmen unterliegen mit ihrer Tätigkeit den markt- und branchenüblichen Risiken, denen auch die BONG GmbH ausgesetzt ist. Diese umfassen neben länderspezifischen Risiken insbesondere Mengen- und Preisschwankungen auf den Absatz- sowie Beschaffungsmärkten. Die BONG GmbH begegnet diesen Risiken mit einem einheitlichen Reporting und kontinuierlichen Controlling.

Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikolage überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

b) Chancen

Wir sehen unsere größte Chance weiterhin in dem Wachstum mit unseren verschiedenen Verpackungslösungen. Hier ist insbesondere der Bereich der Leichtverpackungen zu nennen.

Die Konsolidierung der europäischen Briefumschlagsbranche ist neben den oben dargestellten Risiken ebenso als Chance zu begreifen. Wir werden versuchen unseren Marktanteil zu vergrößern.

3. Prognose / Entwicklung

Der Markt für Briefumschläge wird weiterhin unter dem Druck des Mengenrückgangs stehen.

Für 2024 erwarten wir nach unserer Einschätzung weitere Marktrückgänge im Briefumschlagmarkt von bis zu 10 %. Unser Fokus liegt weiterhin auf der Margenverbesserung aber auch auf der Vergrößerung unseres Marktanteils. Die erweiterten Produktionskapazitäten im Bereich der Leichtverpackungen sollten dazu beitragen, den Umsatzrückgang im Briefumschlagsbereich teilweise zu kompensieren.

Aus operativer Sicht erwarten wir bei Eintreffen der oben dargestellten Marktentwicklung, dass im Jahr 2024 die Umsatzerlöse bedingt durch den Marktrückgang im Briefumschlag leicht unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Das operative Ergebnis erwarten wir in einer Bandbreite von 0,9 und 1,5 Mio. € und das Ergebnis vor Steuern in einer Bandbreite von 1,1 bis 1,7 Mio. €. Insgesamt erwarten wir, das Jahr 2024 mit einem Jahresüberschuss zwischen 0,7 und 1,2 Mio. € abzuschließen.

 

Solingen, den 28. März 2024

BONG GmbH

Kai Steigleder, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.015,00 3.521,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.245,88 13.431,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 420.573,41 459.939,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.717,43 110.278,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.200,00 172.624,95
513.736,72 756.275,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.409.513,44 8.493.160,45
8.925.265,16 9.252.956,91
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.706.825,29 2.228.588,36
2. Unfertige Erzeugnisse 0,00 22.413,51
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.445.334,39 3.060.153,01
4.152.159,68 5.311.154,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 831.324,27 1.010.570,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.789.792,99 12.044.604,99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.123.177,76 2.962.752,34
14.744.295,02 16.017.927,95
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.500.585,73 5.697.560,89
24.397.040,43 27.026.643,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.023,43 27.212,91
33.375.329,02 36.306.813,54

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 9.400.000,00 9.400.000,00
II. Gewinnvortrag 9.716.564,28 6.894.627,99
III. Jahresüberschuss 691.622,05 2.821.936,29
19.808.186,33 19.116.564,28
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 3.552.356,00 3.794.056,00
2. Steuerrückstellungen 481.293,16 439.993,06
3. Sonstige Rückstellungen 1.875.641,60 2.117.488,75
5.909.290,76 6.351.537,81
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.750.000,09 3.750.000,05
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.214.567,20 4.055.325,55
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 513.558,19 1.209.388,98
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.179.726,45 1.823.996,87
(davon aus Steuern € 312.556,62; Vorjahr € 376.939,15)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 43.237,89; Vorjahr € 43.237,89)
7.657.851,93 10.838.711,45
33.375.329,02 36.306.813,54

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 45.482.239,89 52.345.287,98
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -722.472,32 919.480,20
3. Sonstige betriebliche Erträge 227.874,67 637.453,21
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -25.658.432,42 -32.336.288,96
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.164.153,56 -718.006,29
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.214.108,70 -8.509.574,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.667.198,17 -1.757.870,19
(davon für Altersversorgung € 33.566,58 Vorjahr € 97.430,80)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -198.109,59 -240.478,74
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.960.082,99 -8.438.765,82
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 89.668,14 1.151.373,25
9. Aufwendungen aus Verlustübernahmenme -846.045,08 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 754.549,36 593.773,28
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen -23.700,25 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -332.501,68 -414.114,93
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -72.187,25 -405.834,83
14. Ergebnis nach Steuern 695.340,05 2.826.434,02
15. Sonstige Steuern -3.718,00 -4.497,73
16. Jahresüberschuss 691.622,05 2.821.936,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die BONG GmbH hat ihren Sitz in Solingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal (HR B Reg.Nr. 10662).

Die BONG GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Anlagevermögen

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die entgeltlich erworbene Software wird über 8 Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Bauten 10 bis 25 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20 Jahre

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter der Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt anhand des Durchschnittwertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Vornahme individueller Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen werden im Falle der Zahlungsunfähigkeit (Insolvenz) oder sonstiger einschätzbarer Risiken in voller Höhe vorgenommen.

Eine Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen wurde nicht vorgenommen. Potenziellen Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus besteht für einen Großteil der Forderungen eine Warenkreditversicherung. Das verbleibende Restrisiko ist auf Basis der Ausfälle der Vergangenheit als gering einzustufen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den ausgewiesenen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich ausschließlich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen beruhen auf den versicherungsmathematischen Gutachten der AON Hewitt, Stuttgart.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat November 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % und unterscheidet sich nicht von dem Zinssatz zum 31. Dezember 2023. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Rentensteigerungen von jährlich 0 % zugrunde gelegt. Aufgrund der Art der Zusagen sind Lohn- und Gehaltssteigerungen nicht zu berücksichtigen.

Sonstige Rückstellungen

Alle übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge ermittelt, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist.

Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Gesellschaft als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen.

Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften bei der Ermittlung latenter Steuern auf Ebene der BONG GmbH berücksichtigt.

Aktive und passive latente Steuern werden ggf. in der Bilanz saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und folglich auf eine Aktivierung eines Aktivüberhangs verzichtet.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,24 % zugrunde (15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,41 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 475%.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:

Anteilsbesitz

Anteil am Nennkapital Eigenkapital Ergebnis
31.12.2023 2023
Verbundene Unternehmen:
BONG Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH,Solingen/Deutschland 100% T€ 26 T€ 90 1)
BONG Caly Swiat Kopert Sp.z o.o., Poznan/Polen 100% TPLN 25.014 TPLN 4.118 2)
100% T€ 5.766 T€ 912
Pflüger Lober Kuvert GmbH Erlangen/Deutschland 100% T€ 1.150 T€ -846 1)
Bong Belgium N.V., Kortrijk/Belgien 100% T€ 816 T€ 33 2)

1) vor Ergebnisabführung -übernahme Bong GmbH

2) vorläufig

Die im Vorjahr gehaltene Beteiligung an der Bong AG in Liquidation, Gossau, Schweiz, wurde mit Eintragung ins Handelsregister am 5. Juli 2023 und anschließender Publikation vom 10. Juli 2023 liquidiert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr.

Gleichartige Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen pro Gesellschaft werden saldiert ausgewiesen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 11.790 (Vorjahr: T€ 12.045) resultieren aus:

Lieferungen und Leistungen (T€ 523; Vorjahr: T€ 660)

Darlehen/Finanzierung (T€ 11.063; Vorjahr T€ 10.234)

Ergebnisabführungen (T€ 204; Vorjahr: T€ 1.151)

Forderungen gegen die Gesellschafterin BONG AB bestehen in Höhe von T€ 7.182 (Vorjahr: T€ 6.777).

Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Es ist nicht auszuschließen, dass die faktische Restlaufzeit für die Darlehen mehr als ein Jahr betragen wird.

Die sonstigen Vermögensgegenständen enthalten Forderungen mit einer Restlaufeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 138 (Vorjahr T€ 143).

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 9.400. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 6. Juni 2023 wurde der Jahresüberschuss 2022 i.H.v. T€ 2.822 auf neue Rechnung vorgetragen.

Entwicklung des Gewinnvortrags T€
Stand 31. Dezember 2022 6.895
Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 2.822
Stand 31. Dezember 2023 9.717

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden mit dem Durchschnittszinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst.

Zum 31. Dezember 2023 ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 3.552 (Vorjahr: T€ 3.794). Diese liegen um T€ 29 (Vorjahr: T€ 114) (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,72 %) ergeben hätte.

Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im Finanzergebnis erfasst.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Kundenboni, ausstehende Eingangsrechnungen, Urlaubsansprüche und Überstunden, Berufsgenossenschaft, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und Garantieansprüche zusammen.

Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten zum 31.12.2023
Art der Verbindlichkeiten Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr
T€
davon mehr als 5 Jahre
T€
Gesicherte Beträge
T€
Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.750 2.750 0 0 2.750 Grundschuldbestellung
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.214 3.214 0 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 514 514 0 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.180 1.132 48 0 454 Sicherheitsübereignung von Maschinen
7.658 7.610 48 0 3.204

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 514 (Vorjahr: T€ 1.209) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Es bestehen gegenüber der Gesellschafterin keine Verbindlichkeiten.

Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergeben sich ausschließlich aktivische Steuerlatenzen

Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt.

Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus folgenden temporären Differenzen bzw. steuerlichen Verlustvorträgen auf Ebene der Gesellschaft als Organträgerin oder der im Rahmen der steuerlichen Organschaft einbezogenen Organgesellschaften:

abweichende Abschreibungen (Geschäfts- oder Firmenwerte),

abweichende Wertansätze der Pensionsrückstellungen

steuerliche Ansatzverbote (Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften) sowie

körperschaftsteuerliche Verlustvortrag, welcher innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartungsgemäß nutzbar ist.

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden sowohl im Inland (83%) als auch im Ausland (17%) nahezu ausschließlich aus dem Verkauf von Briefumschlägen und Verpackungen sowie deren Bedruckung erzielt. Die Auslandsumsätze wurden hauptsächlich getätigt in Belgien und den Niederlanden.

Sonstige betriebliche Erträge

Periodenfremde Erträge belaufen sich auf T€ 57 (Vorjahr T€ 462). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Vereinnahmung von Verbindlichkeiten (T€ 33; Vorjahr T€ 71), aus der Veräußerung von Anlagevermögen (T€ 12; Vorjahr T€ 358) sowie der Auflösung von Rückstellungen (T€ 12; Vorjahr T€ 20).

Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen T€ 9 (Vorjahr: T€ 60).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Periodenfremde Aufwendungen belaufen sich auf T€ 27 (Vorjahr T€ 172) und resultieren im Wesentlichen aus auf Vorjahre entfallende Aufwendungen in Höhe von T€ 17 (Vorjahr T€ 42).

Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 11 (Vorjahr: T€ 52).

Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 746 (Vorjahr: T€ 594).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten keine Aufwendungen an verbundene Unternehmen. Sie enthalten Aufwendungen aus Aufzinsung von Rückstellungen von T€ 65 (Vorjahr: T€ 72).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge aus Steuern in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ -6).

V. Ergänzende Angaben

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 229 Mitarbeiter (251 im Vorjahr). Es handelte sich um 174 (Vorjahr 192) gewerbliche und 55 (Vorjahr 59) kaufmännische Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Berichtsjahr 2023 war Herr Kai Steigleder, Erlangen, Betriebswirt, CEO der Bong AB, Kristianstad/Schweden.

Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Unsere Gesellschaft hat Forderungen in Höhe von T€ 2.936 an Commerz Factoring GmbH, Mainz, zum 31. Dezember 2023 veräußert (echtes Factoring). Das Factoring dient der kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation und der Kapitalstruktur. Alle Forderungsausfallrisiken gehen auf die CommerzFactoring über. CommerzFactoring fungiert im Rahmen des Factoringvertrages als Eigentümer, ihr obliegt die allgemeine Verwaltung der Transaktionsvorgänge. Wir behalten jedoch zwecks Kundenpflege das Debitorenmanagement inne.

Zehn Prozent des verkauften Forderungsbetrags werden für nachträgliche Rabatte und Preisnachlässe in ein Reservekonto eingestellt. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen Vermögensgegenständen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt T€ 10.494, davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 139.

31.12.2023
T€
Bis zu 1 Jahr 1.439
Mehr als ein Jahr 9.055
davon mehr als 5 Jahre 4.396

Die Miet- und Leasingverträge betreffen das Betriebsgelände, Produktionsanlage, den Fuhrpark und bestimmte gewerbliche Fahrzeuge sowie Büro- und Geschäftsausstattung. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operate Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wozu es derzeit kein Anzeichen gibt.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die BONG GmbH Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:

Art der Beziehung Art des Geschäfts
in T€
direktes sowie alle übergeordneten Mutterunternehmen Tochterunternehmen übrige verbundene Unternehmen
Käufe von Vermögensgegenständen 0 2.766 1.750
Verkäufe von Vermögensgegenständen 0 2.167 1.580
Bezug von Dienstleistungen 0 60 345
Erbringung von Dienstleistungen 92 61 278
Nutzung von Vermögensgegenständen (Pacht, Miete, Leasing) 0 139 0
Begebene Finanzierungen 7.182 0 3.882
(inkl. Cash-Pooling)
Zins- und ähnliche Erträge 404 0 342

Als nahestehende Personen gelten die Mitglieder der Geschäftsführung.

Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich im Kalenderjahr 2023 auf T€ 76.

Ausschüttungsgesperrte Beträge (§§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB n.F.)

Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:

T€
Rückstellungen für Pensionen (7- Jahres-Durchschnittszinssatz) 3.581
abzüglich Rückstellungen für Pensionen (10-Jahres-Durchschnittszinssatz) -3.552
Ausschüttungsgesperrter Betrag 29

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 übersteigt der Gewinnvortrag den Gesamtbetrag des ausschüttungsgesperrten Betrags. Daher besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die BONG AB, Kristianstad/Schweden, ist Mutterunternehmen der BONG GmbH und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, in den die berichtende Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der BONG AB ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich und wird im schwedischen Handelsregister (Bolagsverket) unter der Registernummer 556034-1579 veröffentlicht.

Die Gesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschusses gemäß § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss der BONG AB wird nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 10.409, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 692 und dem Gewinnvortrag von T€ 9.717 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Solingen, den 28. März 2024

BONG GmbH

Kai Steigleder, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge Umliederungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 2.374.783,26 0,00 0,00 0,00 2.374.783,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 113.817,65 0,00 0,00 0,00 113.817,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.393.411,28 43.870,00 60.377,34 16.805,50 6.393.709,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.823.305,10 31.814,30 0,00 0,00 6.855.119,40
4. Geleistete Anzahlungen 172.624,95 35.880,55 157.500,00 -16.805,50 34.200,00
13.503.158,98 111.564,85 217.877,34 0,00 13.396.846,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.312.160,45 0,00 83.647,01 0,00 10.228.513,44
26.190.102,69 111.564,85 301.524,35 0,00 26.000.143,19
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 2.371.262,16 1.506,10 0,00 2.372.768,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 100.386,00 10.185,77 0,00 110.571,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.933.471,37 100.042,00 60.377,34 5.973.136,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.713.026,25 86.375,72 0,00 6.799.401,97
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
12.746.883,62 196.603,49 60.377,34 12.883.109,77
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.819.000,00 23.700,25 23.700,25 1.819.000,00
16.937.145,78 221.809,84 84.077,59 17.074.878,03
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 2.015,00 3.521,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.245,88 13.431,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 420.573,41 459.939,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.717,43 110.278,85
4. Geleistete Anzahlungen 34.200,00 172.624,95
513.736,72 756.275,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.409.513,44 8.493.160,45
8.925.265,16 9.252.956,91

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bong GmbH, Solingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bong GmbH, Solingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bong GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 24. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ting Bracht, Wirtschaftsprüferin

ppa. Hera Kohnert, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 29.08.2024 festgestellt.

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