Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 432889
Eingetragen
4.11.2002
Branche
Großhandel mit Häuten, Fellen und LederGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnGroßhandel mit Schuhen
Gegenstand
An- und Verkauf von rohen und verarbeiteten Häuten, Groß- und Einzelhandel von Leder- und lederähnlichen Erzeugnissen sowie Faser- und Faservliesstoffen im In- und Ausland, Beratungsleistung für die gesamte Ledererzeugung und den weltweiten Leder- und Lederwarenvertrieb

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arne Holubeck
seit 15.8.2023
Prokura
Ulf Philip Holubeck
seit 15.8.2023
Prokura
Massimo Daverio
seit 27.4.2016
Geschäftsführer
Uwe Holubeck
seit 11.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Commissionaria Europelli SpA / Firma Finpel Srl
Italy
27.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weinheimer Leder GmbH

Weinheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

DER WEINHEIMER LEDER GMBH, WEINHEIM

1 Wirtschaftsbericht

1.1 Das Unternehmen

Die Weinheimer Leder GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in 69469 Weinheim. Die Eintragung der Gesellschaft erfolgte im Jahr 2003 unter HRB 432889 im Amtsgericht Mannheim.

Das Unternehmen ist auf die Produktion und den Vertrieb hochwertiger Kalbleder für die Schuh- und Lederwarenindustrie spezialisiert. Die Geschäftstätigkeit umfasst den An- und Verkauf von rohen und verarbeiteten Häuten, den Groß- und Einzelhandel von Leder- und lederähnlichen Erzeugnissen sowie Faservliesstoffen im In- und Ausland. Zudem bietet das Unternehmen Beratungsleistungen für die gesamte Ledererzeugung sowie den weltweiten Leder- und Lederwarenvertrieb an.

1.2 Der Markt

1.2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Exportquote der Weinheimer Leder GmbH liegt stabil bei rund 98 %. Trotz globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten konnten die Exportaktivitäten aufrechterhalten und in einigen Märkten sogar ausgebaut werden. Dies unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz des Unternehmens.

Ein positiver und fortlaufender Trend ist der Ausbau des Geschäfts mit renommierten Luxusmarken in Europa. In Asien, insbesondere in Südkorea und Japan, ist eine Erweiterung der Absatzmärkte zu beobachten. In den USA zeigt sich eine negative Entwicklung, insbesondere im Schuhsegment, bedingt durch die neue Regierung und deren Wirtschaftspolitik.

1.2.2 Branchenspezifische Aufstellung und Rahmenbedingungen

Die Marktanalyse zeigt, dass Europa das wichtigste Absatzgebiet bleibt. Der fortlaufende Ausbau der Präsenz in europäischen Ländern hat zu einer Stabilisierung des Marktanteils beigetragen. Zudem ist in Asien eine zunehmende Nachfrage nach hochwertigen Lederprodukten zu verzeichnen, insbesondere im Luxussegment. In China, Südkorea und Japan steigt weiterhin die Zahl neuer Luxusmarken, die auf lokale Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind.

1.2.3 Marktanteile und Produktion:

Das Marktumfeld für Gerbereien hat sich durch die vertikale Integration der Luxusindustrie nachhaltig verändert. Viele große Luxuskonzerne haben in der Vergangenheit Gerbereien erworben. Trotz dieser Entwicklung konnte die Weinheimer Leder GmbH ihre Marktanteile im Bereich Schuh- und Lederwarenmaterialien behaupten. Um dem Preisdruck entgegenzuwirken, wurde die Produktion weiter angepasst und stabilisiert. Der Einsatz neuer Rohwarengruppen eröffnet neue Möglichkeiten.

1.2.4 Rohstoffmarkt:

Die hohen Rohstoffpreise sind durch wirtschaftliche Unsicherheiten und eine verringerte Kälbermast bedingt, während die Nachfrage nach hochwertiger Rohware steigt. Der anhaltende Trend zu vegetarischen und veganen Produkten könnte langfristig die Rohstoffverfügbarkeit beeinflussen. Nichtsdestotrotz konnte die Weinheimer Leder GmbH die mittelfristige Versorgung der eigenen Supply Chain sichern.

1.3 Geschäftsjahr

1.3.1 Investitionen und Finanzierungen

Im vergangenen Jahr investierte das Unternehmen gezielt in Anlagevermögen wie Maschinen und technische Ausstattung. Zudem wurden weitere Mittel in die IT-Sicherheit investiert. Weiterhin wurden bestehende Zertifizierungen erweitert, um die Qualität und Nachhaltigkeit der Produkte nachweislich zu sichern. In diesem Zusammenhang werden zusätzlich Synergien im Bereich der Absatzmöglichkeiten generiert.

1.3.2 Geschäftsergebnis

Das EBT der Gesellschaft beträgt 3,16 Mio. EUR, was einer Veränderung von -4,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 68,4 %, während das Eigenkapital 9,81 Mio. EUR beträgt. Die Liquiditätslage für das Jahr 2025 ist gesichert.

1.3.3. Sonstiges

Alle Arbeitsplätze konnten erhalten werden. Die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter stärkt die Servicequalität und bleibt ein zentraler Stabilisierungsfaktor. Zudem konnten Rechtstreitigkeiten erfolgreich vermieden werden.

2 Risiken- und Chancenbericht

2.1 Risikobericht

Internationale Märkte und Staaten werden weiterhin durch geopolitische Spannungen beeinflusst. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und unterschiedlicher Inflationsstrategien erschweren Prognosen für zukünftige Umsätze und Gewinne. Die zunehmende Verflechtung globaler Krisen könnte sich verstärkend auswirken.

Trotz dieser Unsicherheiten bleibt die Nachfrage nach hochwertigen Materialien stabil. Die Anpassung der Produktionskapazitäten im Geschäftsjahr 2024 wurde erfolgreich abgeschlossen. Ziel für 2025 ist es, diese Maßnahmen weiter zu festigen und durch innovative Produktentwicklungen neue Marktpotenziale zu erschließen.

2.2 Chancenbericht

Nachhaltige Produkte bieten weiteres Wachstumspotenzial. Die fortschreitende Digitalisierung in der Lederindustrie eröffnet neue Wege in der Produktionsoptimierung, der Kundenkommunikation und im internationalen Vertrieb. Durch Investitionen in moderne Technologien und digitale Prozesse kann die Effizienz gesteigert und die Wettbewerbsfähigkeit ausgebaut werden. Auch die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte, insbesondere innovativer Lederarten mit verbesserten Eigenschaften, ermöglicht die Erschließung neuer Kundensegmente. Der Luxusmarkt bleibt ein stabiler und wachsender Bereich, in dem Qualitätsleder eine zentrale Rolle spielt.

2.3 Prognosebericht

Die globalen Konjunkturaussichten sind durch steigende Produktionskosten und durch die weiterhin unübersichtliche politische Lage schwer vorhersehbar. Dennoch bleibt die Nachfrage nach Luxusartikeln stabil. Leder wird auch in Zukunft ein Kernelement großer Marken bleiben. Das Geschäftsergebnis für 2025 wird voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen oder leicht darüber.

 

Weinheim, 31.03.2025

Weinheimer Leder GmbH

Geschäftsführung

Uwe Holubeck

Daverio Massimo

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 244.855,00 202.852,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.772,00
II. Sachanlagen 214.855,00 167.080,91
III. Finanzanlagen 30.000,00 30.000,00
B. Umlaufvermögen 14.072.442,29 15.720.665,55
I. Vorräte 5.303.853,63 4.448.598,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.760.044,39 2.846.895,05
III. Wertpapiere 2.417.879,30 2.845.153,67
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.590.664,97 5.580.018,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.845,38 29.260,52
Aktiva 14.353.142,67 15.952.778,98

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 9.813.643,19 12.738.954,41
I. ausgegebenes Kapital 49.400,00 49.400,00
1. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
2. Eigene Anteile -2.600,00 -2.600,00
II. Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
III. Gewinnvortrag 7.479.554,41 10.199.372,03
IV. Jahresüberschuss 2.274.688,78 2.480.182,38
B. Rückstellungen 687.436,00 898.146,00
C. Verbindlichkeiten 3.852.063,48 2.315.678,57
Passiva 14.353.142,67 15.952.778,98

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 6.993.393,92 6.562.931,65
2. Personalaufwand 1.925.769,42 1.704.552,95
a) Löhne und Gehälter 1.677.121,66 1.496.747,30
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 248.647,76 207.805,65
davon für Altersversorgung 9.195,00 9.081,00
3. Abschreibungen 83.019,45 61.206,54
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 83.019,45 61.206,54
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.051.193,02 1.609.999,86
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 11.249,78 55.982,69
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 179.129,43 113.613,92
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.024,59 15.120,21
davon aus verbundenen Unternehmen 11.248,09 15.120,21
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 25.606,60 4.140,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.812,50 5.312,50
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 863.169,17 824.360,55
10. Ergebnis nach Steuern 2.276.977,78 2.482.093,38
11. Sonstige Steuern 2.289,00 1.911,00
12. Jahresüberschuss 2.274.688,78 2.480.182,38

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Weinheimer Leder GmbH hat ihren Sitz in Weinheim und ist unter der Nummer HRB 432889 in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Technische Anlagen und Maschinen 5 - 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15 Jahre

Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

4. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

6. Wertpapiere des Umlaufvermögens

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.

7. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

8. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

9. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

10. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

11. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 327.473,75 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 327.473,75 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 345.442,93 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.173,94 73.478,40 24.214,63
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.102,91 51.543,14 0,00
Summe Sachanlagen 908.719,78 125.021,54 24.214,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 30.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.266.193,53 125.021,54 24.214,63
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 327.473,75
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 327.473,75
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 76.646,05 422.088,98
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 587.437,71
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -76.646,05 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.009.526,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen 0,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 30.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.367.000,44
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 321.701,75 5.772,00 0,00 0,00 327.473,75
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 321.701,75 5.772,00 0,00 0,00 327.473,75
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 332.243,93 9.213,05 0,00 0,00 341.456,98
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.394,94 68.034,40 24.214,63 0,00 453.214,71
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 741.638,87 77.247,45 24.214,63 0,00 794.671,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.063.340,62 83.019,45 24.214,63 0,00 1.122.145,44
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 5.772,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 5.772,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 80.632,00 13.199,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 134.223,00 128.779,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 25.102,91
Summe Sachanlagen 0,00 214.855,00 167.080,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 0,00 5.000,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 30.000,00 30.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 244.855,00 202.852,91

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten EUR 538.224,00 (Vj. TEUR 527) Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr
31.12.2024
TEUR
31.12.2023
TEUR
31.12.2024
TEUR
31.12.2023
TEUR
31.12.2024
TEUR
31.12.2023
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 125 375 125 250 0 125
erhaltene Anzahlungen 57 0 57 0 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 3.629 1.893 3.629 1.893 0 0
gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 42 48 42 48 0 0
Summe 3.852 2.316 3.852 2.191 0 125

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
242 560 0 802

5. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich 19 Mitarbeiter, davon 19 Angestellte und 0 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

Uwe Holubeck, Kaufmann

Massimo Daverio, Unternehmer

Vom Schutzrecht nach § 286 HGB wird Gebrauch gemacht.

3. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 100,0 % der Anteile an der Das Lederband GmbH, Weinheim. Das Eigenkapital der Das Lederband GmbH zum 31. Dezember 2024 beträgt EUR 782.416,47, das Jahresergebnis EUR 73.254,80.

4. Abschlussprüferhonorar

Die Angabe wird unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 S. 3 HGB nicht gemacht. Auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer wird dieser Wert umgehend übermittelt.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

6. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt folgende Gewinnverwendung vor:

2024
EUR
Gewinnvortrag 7.479.554,41
Jahresüberschuss 2.274.688,78
Gewinnvortrag auf neue Rechnung 9.754.243,19

 

Weinheim, den 5. März 2025

Weinheimer Leder GmbH

Geschäftsführung

Uwe Holubeck

Massimo Daverio

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss macht von den Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB Gebrauch.

An die Weinheimer Leder GmbH, Weinheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Weinheimer Leder GmbH, Weinheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weinheimer Leder GmbH, Weinheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, den 10. Mai 2025

R&B Revisions- und Beratungs GmbH
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Jochen Klauser, Wirtschaftsprüfer

Alexander Besser, Wirtschaftsprüfer

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