J & N Weeme Montagen UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Wala seit 12.11.2019 | Prokura |
Stefan Gausepohl seit 12.11.2019 | Prokura |
Frank Gausepohl seit 8.11.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
S.A. Industrias Celulosa Aragonesa | 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PACKNERS GmbHEmsbüren (vormals: Schüttorf)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensDie PACKNERS GmbH wurde im Juni 2009 gegründet und hat ihren Sitz in Schüttorf. Die Gesellschaft ist auf die Weiterverarbeitung von Wellpappe spezialisiert und deckt das komplette Spektrum der konventionellen Verpackung ab. Zu unseren Kunden zählen Industrieunternehmen aus nahezu allen Branchen, wobei der Hauptabsatzbereich in Deutschland, Niederlande und Belgien liegt. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Interne Leistungsindikatoren Die relevanten Kennzahlen, die zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden, sind die Umsatzerlöse, der Absatz sowie das EBITDA. Die Kennzahl EBITDA ermitteln wir wie folgt: Ergebnis nach Steuern zzgl. Steuern vom Einkommen und Ertrag, Finanzergebnis, Abschreibungen auf das Anlagevermögen abzgl. Erträge aus der Auflösung der Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen. 2.2 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Für die deutsche Wirtschaft fiel das Jahr 2023 mit einem um 0,3 % niedrigeren BIP als im Vorjahr wieder schwächer als die beiden Vorjahre aus. Grund waren neben der konjunkturdämpfenden Inflation die steigenden Zinsen und die schwächere Nachfrage auch aus dem Ausland. Das produzierende Gewerbe lag, ohne das Baugewerbe, mit 2,0 % unter dem Vorjahr. Vor allem die sehr niedrige Produktion im Energiesektor hatte daran einen großen Anteil. Bei den Dienstleistungen verzeichnete die Information und Kommunikation einen Zuwachs von 2,6 %. Die privaten Konsumausgaben verringerten sich im Jahr 2023 um 0,8 %, die staatlichen Konsumausgaben um 1,7 %. Letzteres lag vor allem am Wegfall finanzierter Corona-Maßnahmen. Die Exporte sanken preisbereinigt um 1,8 %, die Importe um 3,0 %. Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf 45,9 Millionen (+0,7 %). 1 Der Absatz der im Verband der Wellpappen-Industrie organisierten Unternehmen sank zum Vorjahr um 8,1 %, der Umsatz gar um 13,8 %. Die Durchschnittserlöse verringerten sich zum Vorjahr um 13,3 Cent pro m 2. 2 Der Preis für altpapierbasiertes Wellpappenrohpapier ist im Jahr 2023 um ca. 20 % gesunken. 3 2.3 Geschäftsverlauf Der Umsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres lag mit T€ 57.813 unter dem Vorjahreswert von T€ 70.493 (- 18,0 %) und unterhalb des Planwertes. Über dem geplanten Wert lag mit T€ 3.698 das Betriebsergebnis vor Steuern. Der Absatz lag mit ca. 114 Mio. m 2 ca. 9,9 % unter dem Absatz des Vorjahres und unterhalb des letztjährigen Prognosewertes (130 Mio. m 2 ). Der Durchschnittspreis für Wellpappe ist von € 560 auf € 510 pro tausend m 2 gesunken. Der relevante Papierpreis lag am Ende des Jahres 2023, um ca. € 185 je Tonne (ca. - 25,2 %) unter dem Preis von Ende 2022. 2.3.1 Investitionen Insgesamt sind im Jahr 2023 ca. T€ 55.160 investiert worden. Die Ausgaben entfielen dabei fast ausschließlich auf geleistete Anzahlungen im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Werkes in Emsbüren. 2.3.2 Finanzierung Im Geschäftsjahr 2023 wurden planmäßig weitere Kredittranchen getilgt. Darüber hinaus wurden zur Finanzierung der Investitionen in das neue Werk in Emsbüren neue Darlehen in Höhe von ca. T€ 30.439 aufgenommen. Die zur Verfügung stehenden Linien überstiegen die im Jahr erfolgte Inanspruchnahme. Infolge der erhöhten Fremdfinanzierung sind die Zinsaufwendungen von T€ 243 auf T€ 755 gestiegen. 2.4 Lage 2.4.1 Ertragslage Nachfolgend sind wichtige Kennzahlen/Posten der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:
Die Gesamtleistung ist korrespondierend zu den niedrigeren Umsatzerlösen um T€ 13.471 gesunken. Die Materialaufwendungen (- T€ 14.738) sind überroportional zu den niedrigeren Umsatzerlösen gesunken und resultieren insbesondere aus den geringeren Durchschnittspreisen für Rohstoffe. Die Personalaufwendungen erhöhten sich von T€ 3.679 auf T€ 4.264. Das Finanzergebnis hat sich um T€ 511 auf T€ -754 verringert. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von T€ 2.148 auf T€ 2.608. 2.4.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 46.502 auf T€ 90.173. Das Anlagevermögen erhöhte sich um T€ 53.585 (siehe 2.3.1) und lag bei T€ 83.749. Bei Zugängen von T€ 55.139 beliefen sich die Abschreibungen auf T€ 1.557. Das langfristig gebundene Vermögen beläuft sich auf 92,9 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen ist um T€ 7.123 auf T€ 6.375 gesunken. Begründet ist dies hauptsächlich durch den niedrigeren Bankbestand von T€ 297 (Vorjahr T€ 6.906). Passivseitig ist das Eigenkapital auf T€ 31.233 gestiegen, was einer Eigenkapital-Quote von ca. 34,6 % entspricht. Der Anstieg des bilanziellen Eigenkapitals resultiert neben dem erwirtschafteten Jahresüberschuss aus Erhöhungen des gezeichneten Kapitals (+ T€ 1.041) sowie der Kapitalrücklage (+ T€ 12.722) durch die Gesellschafter. Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen sowie des Sonderpostens für Investitionszuschüsse beträgt das wirtschaftliche Eigenkapital T€ 47.441 (Vorjahr T€ 19.949) und die Eigenkapital-Quote entsprechend 52,6 % (Vorjahr 45,7 %). Nach planmäßigen Darlehenstilgungen und der Aufnahme neuer Darlehensmittel (siehe 2.3.2) erhöhten sich die Bankverbindlichkeiten um T€ 17.418 auf T€ 31.718. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um T€ 746 auf T€ 7.202. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden unter Inanspruchnahme der Skontofristen beglichen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden planmäßig weitere Kredittranchen in Höhe von T€ 1.546 getilgt. Die zur Verfügung stehenden Linien überstiegen dabei die Inanspruchnahme. 2.5 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Das Absatzvolumen lag im Berichtsjahr unterhalb des geplanten Volumens. Die geplante EBITDA-Marge konnte jedoch deutlich übertroffen werden. Dies war unter anderem durch die im Jahresverlauf sinkenden Rohstoffkosten möglich. Zudem lagen die Energiekosten aufgrund von Preisdeckelungen deutlich unterhalb des Planwertes. Nach stark rückläufigem Auftragseingang im Jahr 2022, bedingt durch die außergewöhnlichen Zuwächse in 2020 und 2021, war auch in der ersten Jahreshälfte 2023 ein weiterer Rückgang zum bereits schwachen Vorjahr zu verzeichnen. Erst ab Mitte des Jahres war eine Erholung zu erkennen, es folgte ein Einpendeln auf Vorjahresniveau. 3. Berichterstattung zur voraussichtlichen Entwicklung / Prognosebericht3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der deutschen Wirtschaft wird für das Jahr 2024 ein Rückgang von 0,2 % vorhergesagt. Der Grund für diese Entwicklung wird unter anderem das außenwirtschaftliche Umfeld und die Geld- und Fiskalpolitik sein. Die negativen Auswirkungen durch geringere Investitionsausgaben, vor allem im privaten Wohnungsbau, betragen fast 1 %. Obwohl die Sparquote sich weiter erhöhen wird, könnte der private Konsum sich aufgrund von realen Einkommenszuwächsen positiv entwickeln. Die realen Exporte werden mit 0,5 % nur leicht steigen. Die Disinflation setzt sich fort, bis Anfang 2025 wird von einer Inflationsrate von etwa 2 % ausgegangen, bis Ende 2025 von etwa 2,5 %. Am Arbeitsmarkt wirkt sich die schwache Konjunktur erst mit Verzögerung aus. Die Arbeitslosenquote wird sich voraussichtlich auf 6 % erhöhen und wird erst im Jahr 2025 wieder sinken. 4 3.2 Geschäftsverlauf In Emsbüren wurden im neuen Werk bereits die ersten Bögen auf der neuen Wellpappenanlage produziert, mit der neuen Inlinermaschine weiterverarbeitet und an den Kunden ausgeliefert worden. Im Laufe der ersten Monate des neuen Jahres werden zunächst die neue Rotationsstanze aufgebaut und danach die in Schüttorf stehenden Maschinen verlagert. Bis Ende Mai 2024 soll das komplette Werk inklusive der Verwaltung nach Emsbüren umgezogen sein. 3.2.1 Absatz/Produktion Für das Jahr 2024 wird eine Absatzsteigerung von ca. 33 % erwartet. Dadurch ergibt sich ein Zielwert von ca. 152 Mio. m 2 für den Absatz und von ca. 130 Mio. m 2 für die Produktion. 3.2.2 Investitionen Im Jahr 2024 werden Zahlungen in Höhe von ca. 14 Mio. € für die Baumaßnahmen des neuen Werkes geleistet. 3.2.3 Finanzierung Die Bankverbindlichkeiten werden nach der Aufnahme der benötigten Mittel und planmäßigen Tilgungen der Kredittranchen Ende 2024 gegenüber dem Vorjahr höher ausfallen. Es ist geplant, dass die zur Verfügung stehenden Linien wie im Vorjahr die Inanspruchnahmen übersteigen. 3.2.4 Personal Bedingt durch die Neueinstellung weiterer Mitarbeiter und unter Voraussicht der vollständigen Auszahlung der variablen Lohn- und Gehaltsbestandteile, ist ein deutlicher Anstieg der Personalaufwendungen geplant. 3.3 Lage 3.3.1 Ertragslage Das Ziel für das Jahr 2024 ist ein deutlich steigendes Absatz- und Umsatzvolumen. Wir planen mit einer höheren Rohmarge und EBITDA-Marge gegenüber dem Vorjahr. 3.3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage wird sich im Jahr 2024 weiter verbessern. Das Umlaufvermögen wird sich voraussichtlich deutlich erhöhen. Das wirtschaftliche Eigenkapital, definiert als Eigenkapital zzgl. des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und Gesellschafterdarlehen, wird sich ebenso erhöhen. 3.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Der Fortschritt des Neubaus in Emsbüren liegt insgesamt betrachtet im Zeitplan. Dies lässt uns positiv auf die kommenden Monate blicken. Wir gehen von einem weiterhin wie geplanten Verlauf aus, auch hinsichtlich des Umzugs zum neuen Standort. 4. Chancen- und Risikobericht4.1 Umfeld und Branche Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine herrscht mittlerweile seit zwei Jahren. Dieser Abnutzungskrieg wurde von einigen Experten befürchtet und bewahrheitet sich nun. Diskussionen über die Unterstützung der Ukraine durch die EU und im Besonderen durch Deutschland nehmen zu. Je nach Ausgang der Wahlen in den USA im November 2024 könnte die Unterstützung des stärksten Nato-Mitglieds wegfallen. Dies wäre für die EU nicht nur aus sicherheitstechnischen Aspekten gefährlich. Die langfristigen Kosten, die durch einen Gewinn des Krieges durch Russland entstehen könnten, könnten weitaus größer sein, als die bisher getätigten Investitionen. Forderungen in die Realisierung des möglichen Wahlausgangs mit allen Konsequenzen und eine daraus unabdingbare massive Ausweitung der Investitionen in die eigene Sicherheit werden laut. Durch den Terroranschlag der Hamas und den darauffolgenden Angriffen Israels auf Gaza, wird die ohnehin bestehende Unsicherheit weiter verschärft. Die Angriffe der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im roten Meer, als Antwort auf die israelischen Angriffe, führen zu militärischen Gegenmaßnahmen der westlichen Länder, allen voran der USA. Die Störungen der Lieferketten wirken sich negativ auf den Welthandel und auch auf deutsche Unternehmen aus. In der Automobilindustrie mussten erste Produktionen ausgesetzt werden. Die Preise für Schiffstransporte sind durch weitaus längere Alternativrouten über Südafrika deutlich gestiegen. Von direkten Auswirkungen auf die Preise in Deutschland wird nicht ausgegangen. Trotzdem tragen die aus den Auseinandersetzungen entstehenden Unsicherheiten nicht zur Überwindung der schwächelnden Wirtschaft bei. Spannungen herrschen weiterhin zwischen den USA und China. Im Taiwan-Konflikt ist kein Ende abzusehen. Je nach Wahlausgang in den USA könnte sich dies allerdings ändern. Nach nicht eindeutigen Behauptungen Trumps zur Taiwan-Frage muss befürchtet werden, dass die USA sich in eigenem Interesse mit China einigt und Taiwan nicht länger schützend zur Seite steht. Die Auswirkungen auf den Welthandel und vor allem auf die EU hinsichtlich Chipproduktion und -lieferung geben Grund zur Sorge. Im Markt für Papier und Pappe herrschen für das Jahr 2024 keine hohen Erwartungen, es wird aber mit einer Absatzsteigerung zum Vorjahr gerechnet. Problematisch wird jedoch die Altpapierbeschaffung gesehen. Bei einer positiven Entwicklung der Konjunktur und folglich stark steigenden Preisen, wird von einer Verknappung auf der Angebotsseite ausgegangen. 5 4.2 Finanzwirtschaftliche Risiken Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Der Liquiditätsstatus wird zentral überwacht und gesteuert. Aufgrund der verfügbaren Kreditlinien sehen wir derzeit keine Liquiditätsrisiken für unser Unternehmen. Die Finanzierungs- und Investitionsvorhaben werden wir nach jetzigem Stand wie geplant durchführen. Risiken können sich aus einem weiter steigenden Zinsniveau ergeben. Weitere Risiken bestehen grundsätzlich im Zusammenhang mit dem Ausfall von Forderungen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. 4.3 Gesamtbild der Risikolage Wir sehen uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Die oben dargestellten Risiken bestehen im Rahmen unserer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft beeinträchtigen könnten, sind für uns derzeit nicht erkennbar.
Schüttorf, 3. Mai 2024 PACKNERS GmbH Frank Gausepohl
1
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie PACKNERS GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die PACKNERS GmbH hat ihren Sitz in Schüttorf und ist beim Registergericht Osnabrück unter der Handelsregisternummer 204679 gemeldet. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 2. Bilanzierung und Bewertung Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten, retrograd ermittelt, bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden vollständig abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen handelt es sich um öffentliche Fördermittel im Zusammenhang mit durchgeführten Investitionsmaßnahmen im Bereich des Anlagevermögens. Bei Einhaltung der dem Bewilligungsbescheid zugrunde liegenden Förderbestimmungen sind die ausgewiesenen Investitionszulagen und -zuschüsse grundsätzlich nicht rückzahlbar. Wirtschaftlich handelt es sich bei den Sonderposten um Korrekturbeträge zu den Wertansätzen der geförderten Vermögensgegenstände im Bereich des Anlagevermögens. Entsprechend werden die Sonderposten nach den Abschreibungsregeln des jeweils geförderten Anlagegutes fortgeführt und aufgelöst. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bestehen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden die sich ergebenden Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Der Ermittlung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 27,78 % zugrunde. III. Erläuterungen zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter Es bestehen keine Forderungen gegen die Gesellschafter aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 3.163.333. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen werden wie im Vorjahr im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, Kundenboni, Personalkosten und Jahresabschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel (Werte in Klammern geben Vorjahreszahlen an):
Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch folgende Sicherheiten abgesichert:
Latente Steuern Die in der Bilanz ausgewiesenen passiven latenten Steuern (T€ 153, Vorjahr T€ 70) resultieren aus handels- und steuerrechtlichen Differenzen aus der Bewertung des Anlagevermögens. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden aus dem Verkauf von konventionellen Verpackungen an Industriekunden aus nahezu allen Branchen generiert und teilen sich nach geografisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind wie im Vorjahr periodenfremde Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 79 enthalten. Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von T€ 325 (Vorjahr T€ 60) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aus der Veränderung der latenten Steuern ergibt sich eine Ergebnisbelastung in Höhe von T€ 83 (Vorjahr T€ 0). V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark, IT-Hardware, Lagergebäude sowie das Grundstück. Das Bestellobligo für Investitionsmaßnahmen per 31. Dezember 2023 beträgt T€ 11.397 (Vorjahr T€ 48.069). Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers setzt sich für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:
Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Zum Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt:
Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von T€ 2.608 auf neue Rechnung vorzutragen.
Schüttorf, 3. Mai 2024 PACKNERS GmbH Frank Gausepohl Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PACKNERS GmbH, Schüttorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PACKNERS GmbH, Schüttorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PACKNERS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 3. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer ppa. Marcel Schmöcker, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 13.05.2024 festgestellt. |
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