Sicherheitsdienste a. n. g.
Plisch GmbH
Großer Stellweg 13, 68519 Viernheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carmelo Mallia seit 4.12.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Telsat s.r.l | 58.30% |
ST System Telecommunications SA | 41.60% |
Plisch GmbHEigenbeteiligung | 0.10% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Plisch GmbHViernheimJahresabschluss zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang zum 31.12.2023A. Allgemeinen Angaben Der Jahresabschluss der Firma Plisch GmbH (HRB 90212 Amtsgericht Darmstadt) mit Sitz in Viernheim zum 31. Dezember 2023 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Gesellschaften geltenden Erleichterungen der §§ 276 Satz 1 und 288 Satz 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden unverändert die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über die Dauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer ergibt sich aus dem Lebenszyklus der Produkte des erworbenen Unternehmens und der voraussichtlichen Tätigkeit von wichtigen Mitarbeitern. Entgeltlich erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren, bewertet. Das Sachanlagenvermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 1 und 15 Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Wertaufholungen werden durchgeführt, wenn die Gründe für die Abschreibungen entfallen sind. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisminderungen bzw. zum niedrigen beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden auf Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten einschließlich angemessener Teile der notwendigen Gemeinkosten bewertet. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufserlösen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Posten Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Posten Rechnungsabgrenzungsposten passivisch abgegrenzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr in Höhe von € 229.723,46 aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von € 229.723,46 an. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert € 1.311.000,00. Vom Stammkapital werden die von der Gesellschaft gehaltenen eigene Anteile offen abgesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 168; Vj. TEUR 285), Prozesskosten (TEUR 60; Vj. TEUR 60) und Gewährleistungen (TEUR 51; Vj. TEUR 54). Es wurde allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Verbindlichkeiten Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 5.328.493,93 (Vj. € 5.328.493,93) enthalten. Die Verbindlichkeiten resultieren aus gewährten Darlehen sowie offenen Zinsen. Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben alle Verbindlichkeiten unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren. Die Gesellschafter der Gesellschaft haben am 15.05.2015 hinsichtlich ihrer gesamten Forderungen an die Gesellschaft den Rangrücktritt erklärt. Passive Latente Steuern
Aus der Veränderung der latenten Steuern ergibt sich im Geschäftsjahr ein Ertrag in Höhe von € 176.819,00 (Vorjahr: Aufwand in Höhe von € -198.609,00).
Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken: Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB TEUR 57 (Vorjahr TEUR 60) Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Abnahmeverträgen in Höhe von TEUR 1.230 (Vj. TEUR 594). Zum Bilanzstichtag betragen die Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge TEUR 55 (Vj. TEUR 56) sowie für sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 468 (Vj. TEUR 15). Leasingverträge wurden zur Vermeidung des sofortigen Abflusses liquider Mittel geschlossen. Dem Vorteil der Verbesserung der Liquiditätslage durch geringeren Mittelabfluss steht das Risiko der über die gesamte Nutzungsdauer insgesamt höheren Zahlungsmittelabflüsse entgegen. D. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen Der Ausweis von TEUR 499 (Vj. TEUR 464) betrifft planmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. E. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 66 (Vj. 69) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt. Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB und nach Berücksichtigung gegenläufiger latenter Steuern eine Gewinnausschüttungssperre:
Geschäftsführung Geschäftsführer der Plisch GmbH ist Carmelo Mallia, Seregno, Monza und Brianza, Italien Hinsichtlich der Abgabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, aber nicht bereits in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung abgebildet sind, gab es nicht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, dass der Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Viernheim, den 13. November 2024 Die Geschäftsführung Carmelo Mallia Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht zum 31.12.2023Die Plisch GmbH befasst sich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Produkten in dem Bereich terrestrischer Nachrichtentechnik. Das Kundeneinzugsgebiet erstreckt sich weltweit. Die Plisch GmbH verfolgt das Ziel, Kunden stets modernste Technik und energieeffiziente Produkte zu bieten. Selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt Innovation für uns zentral. Wir betrachten uns als führend in der Entwicklung neuer Sendergenerationen und setzen mit unserer neuen Senderserie 5000 neue Maßstäbe in Energieeffizienz und Leistung in der terrestrischen Nachrichtentechnik. I. Wirtschaftsbericht Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus. Die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft verschlechterten sich im Jahr 2023 erneut. Die geopolitische Lage verschärfte sich: zu dem fortdauernden Krieg in der Ukraine kamen die Terroranschläge auf Israel, und auch die Beziehungen zwischen China und den westlichen Staaten verschlechterten sich weiter. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Jahr 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Während sich sowohl die Bauinvestitionen als auch die Investitionen in sonstige Anlagen preisbereinigt reduzierten, konnten die preisbereinigten Ausrüstungsinvestitionen 2023 real zulegen (+3,0 %). Hierbei ist jedoch ein Sondereffekt zu beachten, da der staatliche Umweltbonus für gewerblich 3 genutzte Elektrofahrzeuge zu einem deutlichen Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen geführt hat. Die Erwerbslosenquote verminderte sich im Dezember 2023 auf 2,8 % nach 2,9 % im Dezember 2022. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Lieferzeiten der Bauteile leicht verbessert. Dennoch bleibt die Preisstabilität aufgrund steigender Inflation und hoher Zinssätze eine Herausforderung. Wie schon früher legen wir großen Wert auf strikte Qualitätskontrollen und pflegen engen Kontakt zu Lieferanten und Kunden, um schnell reagieren zu können. Die Umsatzerlöse haben sich mit 10,2 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr verringert (Vorjahr: 10,9 Mio. EUR). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aufgrund der Verschiebung der Fertigstellung von Aufträgen. Der Umsatzanteil aus Europa hat sich von 58,1 % in 2022 (Umsatz 2022: 6,3 Mio. EUR) auf 66,0 % (Umsatz 2023: 6,8 Mio. EUR) und der Umsatzanteil Amerika hat sich von 0,0 % (Umsatz 2022: 0,0 Mio. EUR) auf 6,3 % (Umsatz 2023: 0,6 Mio. EUR) erhöht. Der Umsatzanteil Deutschland hat sich von 28,6 % in 2022 (Umsatz 2022: 3,1 Mio. EUR) auf 20,9 % (Umsatz 2023: 2,1 Mio. EUR), der Umsatzanteil Asien hat sich von 12,5 % (Umsatz 2022: 1,4 Mio. EUR) auf 6,1 % (Umsatz 2023: 0,6 Mio. EUR) und der Umsatzanteil Afrika hat sich von 0,9 % in 2022 (Umsatz 2022: 0,09 Mio. EUR) auf 0,7 % (Umsatz 2023: 0,07 Mio. EUR) vermindert. II. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Auftragseingang in Höhe von 12,1 Mio. EUR erzielt und lag damit über dem des Vorjahres. Die Auftragseingänge werden teilweise erst im Jahr 2024 abgearbeitet. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von 9,9 Mio. EUR (Vorjahr: 11,7 Mio. EUR). III. Ertragslage Der Materialaufwand beträgt im Geschäftsjahr 2023 5,4 Mio. EUR (Vorjahr: 7,0 Mio. EUR), der Rückgang um 23,3 % ist überproportional zur Veränderung der Gesamtleistung von 15,8 %. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind mit 0,50 Mio. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres und übersteigen die im Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen von 0,46 Mio. EUR um 0,04 Mio. EUR. Die vorgenommenen Investitionen betrafen im Wesentlichen selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände mit 0,23 Mio. EUR sowie technische Anlagen und Maschinen mit 0,15 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von rund 1,3 Mio. EUR auf rund 1,6 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund gestiegener Raumkosten (+ 0,1 Mio. EUR) und höherer Messekosten (+0,1 Mio. EUR) gestiegen. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von -0,6 Mio. EUR (Vorjahr: -0,4 Mio. EUR) sowie ein Ergebnis nach Steuern von -0,5 Mio. EUR (Vorjahr: -0,6 Mio. EUR). Aufgrund des negativen Jahresergebnisses sowie aufgrund steuerlicher Verlustvorträge waren im Geschäftsjahr keine Steuerzahlungen zu entrichten. Das Jahresergebnis beträgt -0,5 Mio. EUR (Vorjahr: -0,6 Mio. EUR). IV. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 60 TEUR auf 1.871 TEUR reduziert. Der Rückgang resultiert insbesondere aus den im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen, die durch Investitionen nicht gedeckt waren. Es wurden im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen Investitionen im Bereich Entwicklung und für Software, technische Geräte, Maschinen sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung durchgeführt. Die Vorräte sind im Geschäftsjahr von 6.850 TEUR auf 6.423 TEUR gesunken. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich zum Geschäftsjahresende um 0,9 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR erhöht. Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel von insgesamt 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR). Das Eigenkapital beträgt 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR). Die Gesellschafter haben im Frühjahr 2015 hinsichtlich ihrer gesamten Forderungen an die Gesellschaft den Rangrücktritt erklärt. Die Verbindlichkeiten betragen 8,8 Mio. EUR, hiervon sind 5,3 Mio. EUR Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern. Die Rückstellungen betragen 335 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten größtenteils ausstehende Personalkosten sowie Kosten für Gewährleistungen, Prozesskosten und Abschlusskosten. Die passiven latenten Steuern in Höhe von 22 TEUR (Vorjahr 199 TEUR) resultieren im Wesentlichen aus den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände abzüglich den auf die bestehenden Verlustvorträge zu bildenden aktiven latenten Steuern. Die Bilanzsumme hat sich mit 11,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Mio. EUR erhöht. V. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsbemühungen zielen darauf ab, Kunden die neuesten Techniken und energieeffizientesten Produkte zu bieten. Selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleiben Innovationen zentral. Es wurde in neue Produkte investiert, mit einem Fokus auf Energieeffizienz und Kostenersparnis sowie der Erweiterung des Produktportfolios für ein breiteres Angebot im Broadcasting-Bereich. Als Innovationsführer in der Senderentwicklung setzen wir neue Maßstäbe in Energieeffizienz und Leistung mit unserer neuen Senderserie 5000 für terrestrische Nachrichtentechnik. Im Jahr 2023 wurde die Entwicklung der neuen Senderserie 5000 auf dem Frequenzband VHF Band III für den DAB+ Standard beendet. Die Entwicklung eines neuen Verstärkers im Bereich 700 MHz - 860 MHz für den kommenden 5G Broadcast Standard schreitet voran. Es gibt Perspektiven für Kooperationen mit Branchenpartnern, um den 5G Modulator in unsere Sendersysteme zu integrieren. VI. Produktion und Materialwirtschaft Die Produktion ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. VII. Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 mit 3,2 Mio. EUR um 0,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gesunken (Vorjahr 3,6 Mio. EUR). Dies ist im Wesentlichen begründet in der geringeren Anzahl der durchschnittlichen Beschäftigten. Im Geschäftsjahr 2023 lag die Anzahl der Beschäftigten im Durchschnitt bei 66 Mitarbeitern (2022: 69 Mitarbeiter). Die Weiterbildung des Personals erfolgte durch interne und externe Schulungen. VIII. Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren und somit die Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Umsatz und Jahresergebnis, die Entwicklung dieser Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 verglichen mit dem Vorjahr wurde oben unter den entsprechenden Punkten dargestellt. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Bereich Umweltschutz gibt es keine berichtsrelevanten Vorgänge. Die zahlreichen Maßnahmen und Bemühungen in diesem Bereich vermeiden bedeutende Risiken, zumal die Geschäftsführung und Mitarbeitenden sehr umweltbewusst sind. Alle bekannten Umweltvorschriften werden eingehalten, und wir sind nach ISO 14001 zertifiziert. Umweltaspekte wie Energieeffizienz und ökologische Verpackung sind weiterhin maßgeblich bei der Produktentwicklung. Wir haben einen Großteil unserer Fahrzeugflotte auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge umgestellt. Diese nichtfinanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung verwendet. Daher werden hier auch keine Zielerreichungsgrade festgelegt, die sich in Zahlen messen lassen könnten oder prognosefähig sind. Folglich liegt der Fokus auf den oben aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren. IX. Wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage zu erwarten ist. X. Risikobericht Nachfolgend sind Risiken beschrieben, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Plisch GmbH haben können. Während der Corona Pandemie gab es weniger Nachfrage nach terrestrischen Sendegeräten und keine größeren Ausschreibungen. Dies könnte einen nachgelagerten Umsatzeinbruch zur Folge haben, der auch im Jahr 2023 spürbar war. Darüber hinaus haben die Konflikte im Mittleren Osten gravierende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Diese instabilen Bedingungen führen zu volatilen Ölpreisen, Lieferkettenunterbrechungen und erhöhter Unsicherheit auf den globalen Märkten. Ebenso hat der Krieg in der Ukraine weitreichende wirtschaftliche Folgen. Die Sanktionen gegen Russland und die Unterbrechung der Handelsbeziehungen belasten die globalen Lieferketten und Energiepreise. Dies führt zu einer erhöhten Inflation und einer Verschärfung der wirtschaftlichen Unsicherheiten weltweit. Stärkere Wechselkursschwankungen führen weiterhin zu einem deutlichen Rückgang des Weltwirtschaftswachstums und intensivem Wettbewerb, was wiederum zu sinkenden Aufträgen und geringeren Gewinnmargen führt. Ein zusätzliches Risiko stellt der Preiskampf mit den Marktteilnehmern dar. XI. Chancen und Prognose Plisch GmbH ist heute eine weltweite Marke und einer der wichtigsten Player auf dem Markt für terrestrischen Rundfunk. Unsere Produkte werden von Kunden aufgrund ihrer Qualität und Zuverlässigkeit als Premiumprodukte angesehen. Besonders hervorzuheben ist unsere führende Energieeffizienz in der Sendertechnik. Wir streben nach ständiger Verbesserung und Entwicklung effizienterer und wettbewerbsfähigerer Produkte, weswegen wir kontinuierlich in technologische Innovationen investieren. So bieten wir unseren Kunden eine breite Palette an Broadcasting-Produkten. Wir werden durch die Erweiterung und Digitalisierung unseres Kundenservices die Kundenbindung weiter verbessern. Im Jahr 2023 verzeichneten wir weiterhin Erfolge sowohl auf dem europäischen als auch auf dem amerikanischen Markt. Unsere Produkte und Dienstleistungen überzeugten unsere treuen Kunden, was dazu führte, dass sie weitere Bestellungen aufgaben. Im Jahr 2024 planen wir eine internationale Expansion, insbesondere in Europa, Amerika und Asien, wo wir seit einiger Zeit aktiv investieren und unser Vertriebsnetz ausbauen. Wir kooperieren weiterhin eng mit unseren wichtigsten Lieferanten zur Entwicklung leistungsstärkerer und wettbewerbsfähigerer Produkte. Dank unserer strategischen Investitionen und der erweiterten Marktpräsenz prognostizieren wir für 2024 einen Umsatzanstieg, insbesondere in Amerika. Unser erweitertes Produktportfolio und die starken Kundenbeziehungen werden voraussichtlich erhebliches Wachstum in diesem wichtigen Markt fördern. Darüber hinaus sehen wir erhebliche Chancen in den DAB- und FM-Märkten. Wir sind gut aufgestellt, um das erwartete Wachstum in diesen Bereichen zu nutzen und den Rückgang im TV-Markt auszugleichen. Zudem prognostizieren wir durch diese Maßnahmen eine insgesamt positive Entwicklung unseres finanziellen Ergebnisses, was unser Engagement für Energieeffizienz und Innovation widerspiegelt.
Viernheim, den 13. November 2024 Die Geschäftsführung Carmelo Mallia BestätigungsvermerkAn die Plisch GmbH, ViernheimPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Plisch GmbH, Viernheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Plisch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 19. November 2024 UTG
Treuhand GmbH
Martin Denz, Wirtschaftsprüfer Marco Uhler, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss, gleichwohl wurden bei der Offenlegung größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 276 Satz 1 und § 327 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 i. V. m. § 328 HGB in Anspruch genommen. Sonstiger BerichtsteilDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 20.11.2024. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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