A. Schüth GmbH
Vogelsbergstraße 22, 63679 Schotten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Kloske seit 17.1.2022 | Geschäftsführer |
Annabel Ziepf seit 25.10.2021 | Prokura |
Samuel Hess seit 25.10.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
A. Schüth GmbHSchottenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Schüth GmbH, SchottenI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Das hessische Unternehmen Schüth GmbH stellt Dichtungen und Stanzteile sowie Kautschukbelüftungselemente für verschiedenste Industriezweige und Abnehmerkreise her. In diesem Bereich sind wir im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Partner und Lieferanten der Industrie und des Handels geworden. Dichtungen, DIN-Dichtungen, gebördelte Dichtungen, Stanzteile, Unterlagen, Zuschnitte, Streifen, Isolierteile u. v. m. in verschiedensten Ausführungen werden u. a. an Abnehmer in den Bereichen des Anlagenbaus, der Antriebstechnik, dem Apparatebau, der Automobilindustrie, der Bauindustrie, der Chemischen Industrie, der Elektroindustrie, an Kraftwerke, den Maschinenbau, die Petrochemie, die Pharmaindustrie und Medizintechnik und die Umwelttechnik geliefert. Die Gummibelüftungselemente werden über Ingenieurbüros in dem Bereich Abwasserraufbereitung (Kläranlagen) vertrieben. Von der anwendungstechnischen Beratung über die Erstmuster bis hin zur Großserie ist unser Anspruch ein zufriedener Kunde sowie eine dauerhafte Geschäftsbeziehung. Die Produktion erfolgt am Unternehmensstandort Schotten auf modernsten Stanz- und Schneideanlagen. Wir produzieren Dichtungen und Stanzteile in unterschiedlichen Materialien, hauptsächlich werden kundenspezifische Produkte gefertigt und für die Kunden vorgehalten. Bei der Beschaffung fahren wir eine sogenannte 2-Säulen-Strategie. Zum einen sind dies Hightech-Produkte mit entsprechenden Qualitätsnachweisen, Zeugnissen, IMDS-Einträgen für spezielle und sicherheitsrelevante Anwendungen unserer Kunden, die ausschließlich aus dem deutschen bzw. europäischen Raum bezogen werden. Produkte bzw. Materialien, für die keine hohen Qualitätsanforderungen bestehen, werden importiert. Hierzu bedienen wir uns weltweiter Beschaffungsmärkte. 2. Forschung und Entwicklung Die A. Schüth GmbH entwickelt gemeinsam mit Lieferanten Materialien zur maßgeschneiderten Anwendung und Lösung der Einsatzbereiche ihrer Kunden. Die Schüth GmbH liefert hierzu im Wesentlichen ihre breit gefächerten Erfahrungen aus Anwendungen verschiedenster Industriezweige, sowie unterschiedlichster Materialien. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Umsatz wurde im Jahr 2022 von den kräftigen Teuerungen, die durch die steigenden Kosten in allen Bereichen - insbesondere Energie, Löhne und Gehälter sowie Rohstoffe - entstanden sind, getragen. Insbesondere die anhaltende Energiepreiskrise dämpfte allerdings die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 deutlich und führte zu einer Reduzierung der Investitionstätigkeit sowie zu Kaufkraftverlusten im privaten Bereich. Die Preisdynamik lässt allerdings nach und die Kosten pendeln sich stabil auf einem hohen Niveau ein, so dass die Aussichten für 2024 eher neutral sind. 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Herstellungsbetrieb für Dichtungen und Stanzteile sowie Kautschukbelüftungselemente beliefert die A. Schüth GmbH verschiedene Industriezweige in Deutschland und weltweit. Die Firma A. Schüth GmbH hat im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang verzeichnet, was zum einen Teil daraus resultiert, dass die Kundenbestellungen aus dem Vorjahr wegen der Lieferkettenproblematik auf Lagerbestandserhöhungen ausgerichtet waren und zum anderen im laufenden Jahr wegen der zurückgehenden Wirtschaftsleistung deutlich weniger Aufträge platziert bzw. sogar Aufträge storniert wurden. a) Ertragslage
Die A.Schüth GmbH erwirtschaftete eine um 12,25 % niedrigere Gesamtleistung als im Vorjahr. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr 2023, das sogar den Umsatz aus dem Vorjahr übertraf, gingen die Auftragseingänge zu Beginn des dritten Quartals erheblich zurück. Dies resultierte aus den Vorratsbeschaffungen der Kunden in den letzten Monaten und der nun einsetzenden wirtschaftlichen Rezession. Die Bedarfsmengen ließen insbesondere in den Bereichen Chemie - hier setzte eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der energieintensiven Prozesse und der damit verbundenen stark erhöhten Energiekosten ein - und in den Bereichen Heizung, Sanitär und Bautenschutz - getrieben durch die sehr rückläufige Auftragslage in der Baubranche - erheblich nach. Lediglich der Geschäftsbereich Automotive entwickelte sich im Jahr 2023 weiter positiv und erholte sich weitestgehend von den Lieferkettenproblemen der vergangenen Jahre. Die Umsatzprognose des Vorjahres (ebenso Prognose des Umsatzes pro Mitarbeiter) konnte demnach nicht erreicht werden. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 2,6 % im Gegensatz zu 4,7 % im Vorjahr. Der Auftragseingang lag im Berichtsjahr bei M€ 17,5 und hat damit den Auftragseingang des Vorjahres um M€ 3,2 unterschritten. Der Auftragsbestand liegt mit M€ 3,6 um M€ 1,2 über dem des Vorjahres. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist auf niedrigere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote beträgt 57 % bezogen auf die Gesamtleistung nach 61 % im Vorjahr. Gestiegene Einkaufspreise konnten vollständig an die Kunden weitergegeben werden. Allgemeine Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie die Auszahlungen einer Inflationsausgleichsprämie führen zu einem um TEUR 367 höheren Personalaufwand als im Vorjahr. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist auf die allgemeinen Kostensteigerungen sowie auf Projektkosten für die Einführung eines neuen ERP zurückzuführen. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als sehr gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 1.135. Im Vergleich zum Vorjahr hat er sich demnach um TEUR 517 vermindert, was insbesondere auf das niedriger Jahresergebnis zurückzuführen ist. Die Vorjahresprognose wurde nicht erreicht . Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert werden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 157 gesunken. Dabei stehen den Investitionen in Sachanlagen in Höhe von T€ 542, Abschreibungen in Höhe von T€ 649 und Anlagenverkäufe in Höhe von T€ 51 gegenüber. Die Minderung des Lagerbestands ist insbesondere auf den Abbau von zwei Positionen zurückzuführen, die 2022 wegen angekündigter Preiserhöhung aufgebaut wurden. Der Barmittelbestand ist insbesondere durch die Rückführung der beiden Lagerpositionen auf T€ 1.444 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 53 gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 9.391. Die Eigenkapitalquote liegt bei 92,79 % nach 86,89 % im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr um T€ 71 auf T€ 437 gestiegen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite, Auftragseingang, Auftragsbestand und den Cashflow heran. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant. Das Geschäftsjahr ist insgesamt günstig verlaufen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt über keine Niederlassungen. IV. Prognosebericht Wir rechnen für das Jahr 2024 im ersten Halbjahr noch mit einer verhaltenen Konjunktur. Allgemein wird jedoch prognostiziert, dass im Laufe des Jahres eine minimale Erholung eintreten wird. Im Laufe der nächsten Monate stehen verschiedene Investitionen im Bereich der Fertigung an. Diese werden langfristig geplant und getätigt und sind nicht von der kurzfristigen konjunkturellen Lage beeinflusst. Unsere Unternehmensphilosophie ist weiterhin in allen Bereichen wie Dienstleister, Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit ausgelegt, was uns auch weiterhin helfen wird, unsere Marktposition zu festigen. Wir erwarten eine konstante Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2023. Der Umsatz pro Mitarbeiter wird wieder leicht steigen. Die Umsatzrendite wird auf dem gleichen Niveau wie 2023 liegen. Der Auftragseingang wird sich im Vergleich zu 2023 leicht erhöhen, der Auftragsbestand wird auf gleichem Niveau bleiben. Der Cashflow wird auf dem Niveau aus 2023 liegen. V. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Zu den wesentlichen Risiken zählen insbesondere: Weiterhin steigende Herstellkosten insbesondere durch Anstiege im Lohn- und Gehaltsbereich. Weiterhin steigende Lohn- und Gehaltskosten werden das Unternehmen in den nächsten Jahren begleiten, um als attraktiver Arbeitgeber in der Region Vogelsberg wahrgenommen zu werden und somit langfristig gutes und qualifiziertes Personal an das Unternehmen binden zu können. Des Weiteren belasten deutlich steigende Kosten für Energie, Entsorgung und Logistik weiter die Preise. Durch sich weiter verschärfenden Wettbewerb sind die Aufträge sehr stark umkämpft und Preiserhöhungen teilweise extrem schwierig umzusetzen. Der zunehmende Bürokratieaufwand durch den europäischen und deutschen Regulariendruck - insbesondere Chemikalienverbote (PFAS), Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz u.ä. - birgt darüber hinaus das Risiko einer Einschränkung der Geschäftstätigkeit und führt zu weiteren signifikanten Kostensteigerungen. Durch eine strenge Auftragsüberwachung und die Erhöhung der Produktivität wird diesen Risiken entgegengewirkt. Preiserhöhungen werden konsequent an Kunden weitergegeben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der A. Schüth GmbH ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zu den im Unternehmen bestehenden Maßnahmen der Risikominderung zählen das strenge Monitoring und Management der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der Guthaben bei Kreditinstituten. Die Liquiditätslage ist als stabil zu bewerten. Für das Jahr 2024 sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind zu vernachlässigen. Weiterhin verfügt die Gesellschaft über einen solventen Kundenstamm. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und aus eigenen Mitteln. Langfristige Darlehen werden nicht benötigt. Das vorhandene Eigenkapital hat den wesentlichen Anteil an der Finanzierung, die die Finanzlage der Gesellschaft sichert und stabilisiert. Zur Absicherung gegen ein Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Chancen Zu den wesentlichen Chancen zählen insbesondere: - Durch die hohe Identifikation unserer Mitarbeiter/innen mit dem Unternehmen, können die an unsere Kunden angebotenen Leistungen trotz des bereits sehr hohen Niveaus bezüglich Qualität, Lieferservice und Preis weiter verbessert werden und auf Basis dieses Mehrwerts feste Allianzen geschlossen werden. - Projekte in Bezug auf Digitalisierung und Automatisierung werden in 2024 weiterhin sehr stark betrieben, insbesondere die Umstellung auf ein modernes ERP mit CRM und MES und die Erweiterung des Maschinenparks mit Fokus auf einen höheren Automatisierungsgrad - Die Erweiterung des Produktportfolios hinsichtlich Werkstoffinnovationen - Weitere Erschließung neuer Geschäftsfelder im Bereich der erneuerbaren Energien - Darüber hinaus ergeben sich aufgrund der Relokalisierung von Lieferketten nach Europa zusätzliche Möglichkeiten gerade im Bereich second source. Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, gegenüber dem 31.12.2023 nicht verändert. Die Versorgungskette steht und hat auch im letzten Jahr Versorgungsengpässe vermieden. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Schotten, 23. April 2024 gez. Kai Kloske, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Schüth GmbH, Schotten1. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN Die A. Schüth GmbH hat ihren Sitz in Schotten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Friedberg (Hessen) unter HR B 8211 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB und des GmbHG aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Entsprechend wurden die Vorschriften für Gesellschaften dieser Größenordnung beachtet. 2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des HGB unter besonderer Beachtung der §§ 266 und 275 HGB. Die Bewertung entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über die geplante Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen für die beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Für Risiken, die sich aus der Lagerhaltung oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen die auftragsbezogenen Einzelkosten und die Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht mit einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag bilanziert. Erkennbare Risiken lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Für allgemeine Risiken werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet; Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden stets zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagegüter sowie die Geschäftsjahresabschreibung ist im Anlagenspiegel dargestellt. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 83.440,00 (Vorjahr: Euro 83.440,00). Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzpositionen zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit Euro 17.464,44. Darin enthalten: - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit Euro 17.464,44 (Vorjahr: Euro 0,00). Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für am Bilanzstichtag noch ausstehende Rechnungen (TEuro 63,2), für Personalkosten (TEuro 47.3), für Gewährleistungen (TEuro 93,5) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten (TEuro 14,4) gebildet. Die nach § 285 Nr. 2 HGB vorgeschriebenen Angaben zu den Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel und Sicherungsrechte
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Sonstige Sicherheiten bei anderen Verbindlichkeiten bestehen nicht. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erträge aus der Währungsumrechnung bestehen in Höhe von Euro 11.986,30 (Vorjahr: Euro 1.058,08), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung bestehen in Höhe von Euro 4.705,16 (Vorjahr: Euro 46.068,29). Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. SONSTIGE PFLICHTANGABEN Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: 111 davon:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Namen: Kai Kloske, Lohra Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Konzernzugehörigkeit Die A. Schüth GmbH wird in den Konzernabschluss der OWG Beteiligungs AG, Poing, einbezogen. Die OWG Beteiligungs AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Vorschlag ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Verwendung des Bilanzgewinns vor:
Schotten, 23. April 2024 gez. Kai Kloske, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
gezeichnet Kai Kloske, Geschäftsprüfer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 07.06.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die A. Schüth GmbH, Schotten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der A. Schüth GmbH, Schotten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A. Schüth GmbH, Schotten, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 23. April 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Joerg Schoberth, Wirtschaftsprüfer ppa. Jan Philipp Schwedhelm, Wirtschaftsprüfer |
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