Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 19156
Eingetragen
5.8.1998
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Erarbeitung, Konzeptionierung und Vertrieb von DV und IT Systemen nebst Schulung, Beratung, Handel mit Soft- und Hardware so wie aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hendrik Kurz
seit 12.3.2025
Prokura
Philip Dr. Tauschek
seit 28.8.2023
Vorstandsmitglied
Marc Claas
seit 24.8.2020
Prokura

Gesellschafter
Beta

Keine Daten verfügbar

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SYRACOM AG

Idstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

der syracom AG

1. Überblick über die syracom-Gruppe

Der Geschäftszweck des Unternehmens ist in der Satzung mit "Erarbeitung, Konzeptionierung und Vertrieb von DV und IT-Systemen nebst Schulung und Beratung, Handel mit Soft- und Hardware sowie aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten" beschrieben. Unseren Tätigkeitsschwerpunkt legen wir insbesondere auf die Beratung und Projektierung. Unser Tätigkeitsziel ist das Schaffen von operativer Effizienz über eine durchgängige Integration von Business Strategien und Business Prozessen mit Technologie.

Die syracom positioniert sich am Markt als unabhängiges Business- und IT-Beratungshaus spezialisiert auf die Entwicklung und Gestaltung effizienter Geschäftsprozesse im Kontext der digitalen Transformation. Gemäß diesem Selbstverständnis als "Business Efficiency Engineers" entwickelt syracom mit hoher Fachexpertise und IT-Kompetenz maßgeschneidert Lösungen für große und mittelständische Kunden unterschiedlicher Branchen. Das professionelle Management und die Durchführung anspruchsvoller (IT-) Projekte ist die Basis des Leistungsangebots. Und gerade die integrale Verbindung zwischen Business-Verständnis auf der einen und unser Umsetzung-Knowhow auf der anderen Seite schafft einen starken Wettbewerbsvorteil gegenüber vergleichbaren Wettbewerbern, die eher entweder den Business Bereich adressieren (klassische Unternehmensberatung) oder rein auf die IT-Umsetzung fokussiert sind (klassische IT-Beratung).

Als zuverlässiger Beratungspartner verfolgt syracom einen ganzheitlichen Beratungsansatz. Wir begleiten unsere Kunden bei der Transformation ihrer analog getriebenen Geschäftsprozesse entlang der Wertschöpfungskette in die digitale Welt: Von der Planung über die Steuerung bis zur Umsetzung fachlicher und technischer Lösungen.

Die fachliche Lösungskompetenz wird über Geschäftsbereiche abgebildet, die auf einzelne Branchen ausgerichtet sind und so die Bedürfnisse des Kunden gezielt aufnehmen und das Leistungsportfolie der syracom zielgerichtet auf diese Kundenbedürfnisse anpassen. Über die Geschäftsbereiche werden derzeit folgende fachlichen Branchenschwerpunkte adressiert: Banking, Finanzdienstleister Sonstige, Transport & Logistik und Automotiv & Industrie.

Kern unserer Beratungsleistungen sind dabei:

• Geschäftsprozessmanagement und Geschäftsprozessoptimierung

• Branchenspezifische Fachberatung (Schwerpunkt Banking und Finanzdienstleistung)

• Governance Risk Compliance und IT Sicherheit

• Projektmanagement

• Solution Engineering (inkl. SW-Entwicklung)

• Cloudifizierung

Neben dem klassischen Beratungsgeschäft versteht sich syracom als Umsetzer von Ideen und Lösungen in marktfähige Produkte und damit als kompetenter Partner des Kunden mit einem übergreifenden Verständnis für seine Geschäfte. Gemeinsam mit dem Kunden werden Marktpotenziale erkannt und überzeugende Ideen entwickelt, die dann erfolgreich im Markt eingeführt werden. Auch wenn syracom sich nicht als Produkthersteller versteht, so ist diese Fähigkeit jedoch ein wichtiger Faktor, um Stabilität und weiteres substanzielles Wachstum zu ermöglichen.

Seit 30.06.2012 ist die Consileon Business Consulting (CBC) Karlsruhe an der syracom AG mehrheitlich beteiligt. Mit dieser strategischen Beteiligung durch die CBC sollen Synergiepotentiale einer gemeinschaftlichen Unternehmensberatung realisiert werden. Consileon besitzt über ihr hochkarätiges Netzwerk an Beiräten einen exzellenten Kundenzugang und ergänzt das Leistungsportfolio der syracom-Gruppe gerade im wichtigen Bereich der Strategieberatung. Sie löst in diesem Bereich anspruchsvolle Aufgaben von der Positionierung des Klienten am Markt über die Entwicklung von Vertriebskonzepten (CRM) bis zur konkreten Umsetzung. Durch das etablierte Netzwerk des strategischen Beteiligungspartners schafft sich syracom damit ebenfalls einen Zugang zu weiteren Branchen wie die Automobilindustrie, den Handel und das Gesundheitswesen.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Volkswirtschaft hat sich 2021 nach der pandemiebedingten schweren Rezession im Vorjahr spürbar erholt und befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt um 2,8 % gestiegen, nachdem im Vorjahr mit -4,6 % ein kräftiger Rückgang zu verzeichnen war. Der Wert liegt mit 0,2 Prozentpunkten leicht unterhalb der mit der Jahresprojektion 2021 Ende Januar des Vorjahrs von der Bundesregierung veröffentlichte Erwartung. Die zwischenzeitlich noch positivere Frühjahrsprojektion wurde angesichts von Lieferengpässen und hoher Energiepreise mit dem Herbstgutachten revidiert. Zu diesem Zeitpunkt war nur noch ein Wachstum von 2,6 % erwartet worden.

Unterjährig wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft vor allem durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen zum Jahresende gestoppt. Infolge wieder notwendiger Beschränkungen in den kontaktintensiven Dienstleistungen und Produktionsschwierigkeiten in der Industrie aufgrund der anhaltenden Lieferengpässe ist die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal um -0,7 % gesunken, nachdem sie in den beiden Vorquartalen trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe wieder kräftig gewachsen war. Insgesamt zeigte sich somit über das Jahr eine uneinheitliche und weiterhin vom Pandemiegeschehen stark beeinflusste gesamtwirtschaftliche Entwicklung.

Im Dezember habe sich die Stimmung in den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes erstmals seit sechs Monaten aufgrund optimistischerer Erwartungen wieder verbessert. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes erzielte der Einzelhandel in Deutschland 2021 einen neuen Rekordumsatz, allerdings mit sehr unterschiedlichen Entwicklungen in einzelnen Bereichen. Trotz der konjunkturellen Schwäche der Industrie und erneuter Einschränkungen in den Dienstleistungsbereichen hielt die Erholung am Arbeitsmarkt 2021 an.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2021 waren in den Wirtschaftsräumen, in denen syracom hauptsächlich tätig ist, trotz einer weiterhin volatilen Pandemielage weitgehend als gut zu werten. Nach dem Corona-Krisenjahr 2020 haben sich die Volkswirtschaften weitgehend wie ursprünglich zum Jahresbeginn erwartet erholt und sind auf einen Wachstumspfad zurückgekehrt. Die unterjährig teils deutlich angehobenen Wachstumsprognosen mussten indes revidiert werden. Die Jahresaussichten verblieben somit in allen für syracom relevanten Volkswirtschaften entlang dem Pandemiegeschehen auf volatilem Pfad. Zudem wirkten sich zunehmend Liefer- und Materialengpässe aus.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die Covid-19-Pandemie hat den Trend zur Digitalisierung im vergangenen Jahr weiter beschleunigt. Dabei haben sich weniger die Technologien selbst verändert als die Notwendigkeit und Bereitschaft diese zu nutzen. Laut Marktforschungsinstitut Gartner verzeichnete der globale IT-Markt 2021 einen Anstieg um 9,0%. Der Bereich Software wies ein Plus von 14,4% auf; das Geschäft mit IT-Services stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 10,7%. Weiterhin dominierender IT-Trend des vergangenen Jahres waren die Cloud-Technologien - durch ihre Flexibilität und Stabilität haben sich die Cloud-Lösungen während der Pandemie bewährt, zudem sind die Anwendungen reifer geworden. Auch wenn im Reifegrad weniger weit, wurden im Jahr 2021 mehr Lösungen rund um DLT/Blockchain sowie um künstliche Intelligenz als im Vorjahr entwickelt.

Für 2021 berichtet der Branchenverband Bitkom über kräftiges Wachstum des deutschen Marktes für Anbieter von Dienstleistungen und Produkten im Bereich Informationstechnik in Höhe von 6,3 % auf 102,5 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahr mit 1,3 % hat sich die Dynamik erheblich beschleunigt. Maßgeblich hierfür waren vor allem die Zuwächse von 8,0 % im Bereich Software (Vorjahr: 5,1 %) und bei IT-Hardware von 8,3 % (Vorjahr: 3,1 %). Nach einem Rückgang von -2,4 % bei den IT-Services verzeichnet dieser Bereich mit 3,7 % wieder kräftiges Wachstum, auch in Relation zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Das Segment Software erzielt den Schätzungen des Bitkom zufolge 2021 ein Marktvolumen von 29,8 Mrd. € und das für syracom wichtige Segment IT-Services 41,4 Mrd. €.

In der von uns besonders wichtigen Branche der Banken und Finanzdienstleister sind die IT-Ausgaben im Jahr 2021 nach Angaben von Gartner um 9,0% und damit deutlich stärker gewachsen als im ersten Jahr der Covid-19-Pandemie. Im Retail-Bankenbereich war der Anstieg gegenüber dem Vorjahr noch größer, die IT-Budgets im Retail Banking wuchsen um 10,3%. Die Ausgaben im Investment Banking wuchsen um 7,2% Somit sind selbst im herausfordernden Pandemieumfeld die IT-Budgets der Banken nominal nicht zurückgegangen. Dies zeigt, welche hohe Priorität Digitalisierung hat. Zudem lagen im Vergleich zu allen anderen von Gartner untersuchten Sektoren unverändert die größten IT-Budgets im Bankenbereich. In der Versicherungsbranche wuchsen nach einem Rückgang im Vorjahr die IT-Investitionen um 8,2%. Auch hier zeigt sich in der Covid-19-Pandemie die große Bedeutung der Digitalisierung. Deutlicher ausgebremst wurde die digitale Transformation im Industriebereich. Trotz Anstieg um 4,7% erreichten die IT-Budgets nominal noch nicht das Vorkrisenniveau. Dieser Markt wurde im Vergleich zu den Banken und Versicherungen härter von den Einschränkungen der Covid-19-Pandemie getroffen, was die Nachfrage dämpfte.

Die pandemiebedingte Krise hat auch im Jahr 2021 die digitale Transformation in vielen Bereichen verstärkt. In den für syracom wichtigen Zielmärkten, dem Banken- und Versicherungssektor, schreitet die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Dabei spielen die von syracom fokussierten Technologien und Beratungsschwerpunkte eine wichtige Rolle und erweisen sich als Wachstumstreiber. Dabei ist syracom als Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf effiziente Geschäftsprozesse und digitale Transformation sehr gut aufgestellt, um unsere Klientel bei diesem Prozess des digitalen Wandels als Partner mit Prozess- und IT-Verständnis und Fokus auf die digitale Transformation vielfältig zu unterstützen, was das vergangene Jahr eindrucksvoll belegt hat.

Geschäftsverlauf der syracom

syracom kann auf ein insgesamt sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dabei geholfen hat sicher die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung. syracom hat unter den teilweise schwierigen Rahmenbedingungen dank außergewöhnlicher Anstrengungen seiner Belegschaft, insbesondere im letzten Quartal, die sehr positive Entwicklung aus dem Vorjahr weiter fortsetzen können. So wurde mit 24,6 Mio. EUR der beste Umsatz in der nun 23-jährigen Firmengeschichte erzielt mit einer Steigerung von 5% im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuer liegt mit 1,8 Mio. EUR auf Höhe des durch diverse Sonderfaktoren positiv beeinflussten guten Vorjahresergebnisses und damit im Rahmen der Erwartung. Unser besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Mitarbeitern, welche mit vollem Einsatz zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

Auch die Auslastung, als wesentlicher Erfolgsfaktor für eine Unternehmensberatung, konnte im gesamten Geschäftsjahr 2021 auf einem sehr guten Niveau gehalten werden.

Im Ergebnis spiegelt sich eine leichte Steigerung bei den Gesamtkosten wieder, die überwiegend aus erhöhten Personalaufwendungen resultieren. Diese sind auf Nachholeffekte aus CORONA-bedingten Einschnitten bei der Mitarbeiterentlohnung aus 2020 zurückzuführen und der hohen Nachfrage nach Fachkräften, die eine signifikante Anpassung bei den Gehältern unserer Mitarbeiter zur Folge hatten und weiter haben werden.

Personalbereich

Zum Stichtag 31.12.2021 beträgt die Personalstärke in der syracom AG einschließlich Vorstand 45 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 43). Die Gesamtzahl der Mitarbeiter (inkl. Werkstudenten, Praktikanten und Auszubildende) betrug zum Stichtag in Summe 66 Mitarbeiter (Vorjahr: 67). Das Unternehmen beschäftigte zum Stichtag 6 Auszubildende im Ausbildungsberuf Bürokauffrau und Fachinformatiker Systemintegration und Anwendungsentwicklung sowie 4 duale Studenten in den Studienrichtungen angewandte Informatik und Medieninformatik, sowie 11 Studenten.

syracom Beteiligungen

Seit Anfang 2009 agiert syracom in der Beratung dediziert über die Beratungstochter syracom Consulting AG. Das sehr gute Gesamtergebnis in der syracom Gruppe ist maßgeblich auf das prosperierende Beratungsgeschäft zurückzuführen, das in der syracom Consulting AG gebündelt ist. So liegt der Umsatz für das Gesamtjahr mit 15,5 Mio. EUR leicht über dem Vorjahreswert. Auch der EBIT liegt mit 1,30 Mio. EUR auf Höhe des Vorjahres und damit im Rahmen der Erwartungen.

Unser Beratungsgeschäft in der Schweiz wird durch die syracom Schweiz AG im Rahmen einer eigenständigen Tochtergesellschaft mit Sitz in Zürich abgewickelt. Das Geschäft in der Schweiz entwickelt sich bereits seit Jahren sehr dynamisch. Für das Jahr 2021 konnte dabei der Umsatz mit 5,6 Mio. CHF um über 20% im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Das Ergebnis vor Steuer hat sich von 80 TCHF auf 600 TCHF mehr als versiebenfacht und lag weit über den Erwartungen. Es gilt dabei zu berücksichtigen, dass sich die syracom Schweiz weiter im Aufbau befindet und einem starken Wachstumskurs folgt, was vom Verwaltungsrat und den Aktionären vollumfänglich unterstützt wird. Insbesondere vor diesem Hintergrund stellt das hervorragende Ergebnis für das Jahr 2021 eine außerordentliche Leistung dar.

3. Darstellung der Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 2.903 TEUR auf 10.203 TEUR gestiegen.

Der Anteil des Anlagevermögens beträgt 6,9 % (im Vorjahr 7,6%). Die Veränderungen ergaben sich durch Investitionen von 81 TEUR und planmäßige Abschreibungen. Der Anteil der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt insgesamt 38,9% (im Vorjahr 33,8%) der Bilanzsumme. Die Quote der flüssigen Mittel beträgt 45,6% (im Vorjahr 52,4%). Ihre Zunahme (+1.380 TEUR) folgt der Zunahme der Rückstellungen (+255) und Verbindlichkeiten (+1.308 TEUR) sowie der Zunahme der Umsatzerlöse.

Bei den Rückstellungen und Verbindlichkeiten handelt es sich um kurzfristige Verpflichtungen.

Finanzlage

Das Grundkapital beträgt 453 TEUR. Hieraus ergibt sich eine Grundkapitalquote von 4,4% (2020: 6,2%). Das Eigenkapital insgesamt beträgt 6.060 TEUR (= 59,4% der Bilanzsumme, im Vorjahr 56,9%). Es deckt das Anlagevermögen sowie die Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war mit 61 TEUR um 1.025,6 TEUR niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang ist auf die Zunahme der Vorräte sowie von anderen Aktiva und der Zunahme anderer Passiva gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug 1.236,9,5 TEUR (im Vorjahr 1.184,3 TEUR). Investiert wurde im Geschäftsjahr in Geschäftsausstattung.

Mit einer Nettoverschuldung von - 513,2 TEUR besitzt der Konzern zum Jahresende genügend Flüssige Mittel um alle Verpflichtungen begleichen zu können.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen als Mietverpflichtungen für Immobilien und Leasing für Mobilien in Höhe von 539 TEUR (im Vorjahr 564 TEUR) und haben gegenüber dem Vorjahr um 25 TEUR abgenommen.

Ertragslage und Ergebnisentwicklung

Die Gesamtleistung des Unternehmens ist im Geschäftsjahr 2021 mit 24.595 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (2020: 23.404 TEUR) um 1.191 TEUR gestiegen.

Die betrieblichen Aufwendungen (24.882 TEUR) sind im Vergleich zum Vorjahr (23.785 TEUR) um 1.097 TEUR gestiegen. Bezogen auf die Gesamtleistung ist der Anteil der Materialaufwendungen (Fremdleistungen) mit 74,0% leicht gestiegen (Vorjahr 73,6%).

Im Personalbereich haben sich die Aufwendungen um 180 TEUR auf 4.249 TEUR erhöht. Die Quote stieg gegenüber dem Vorjahr auf 17,3%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 64 TEUR auf nun 1.402 TEUR erhöht.

Das Ergebnis nach Steuern lag im Jahr 2021 bei TEUR 1.286 TEUR und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 90 TEUR erhöht.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Kennzahlen 2021 2020
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.286.384,72 1.196.774,94
Eigenkapital 6.060.313,15 4.719.699,95
Eigenkapitalrendite in % 21,23 25,36
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.286.907,52 1.196.774,94
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.160,87 18.708,83
Bilanzsumme 10.203.263,98 7.299.688,64
Gesamtkapitalrendite in % 12,93 16,65
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.286.907,52 1.196.774,94
Umsatzerlöse 24.267.123,90 24.111.766,33
Umsatzlrendite in %(Umsatzlrendite I in %) 5,30 4,96
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.286.907,52 1.196.774,94
+ Abschreibungen (auf immat. VGdAV und SAV + VGdUV) 123.789,13 161.206,15
Cashflow 1.410.696,65 1.357.981,09
EBIT (Earning Before Interest and Taxes)
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.286.907,52 1.196.774,94
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 510.598,25 557.602,23
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.160,87 18.708,83
EBIT 1.829.666,64 1.773.086,00
EBITDA (Earning Before Interest, Taxes, Depreciation and Armortization)
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.286.907,52 1.196.774,94
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 510.598,25 557.602,23
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.160,87 18.708,83
+ Abschreibungen 123.789,13 161.206,15
EBITDA 1.953.455,77 1.934.292,15

Liquidität

Die Liquiditätssituation der syracom ist derzeit ausgezeichnet und war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Der derzeitige Liquiditätsspielraum sichert das Überleben des Unternehmens knapp fünf Monate ohne Einnahmen, auf Basis der derzeitigen Fixkostensituation.

Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsjahres

Insgesamt lässt sich festhalten, dass das Jahr 2021 - trotz der nach wie vor herrschenden Unsicherheiten bedingt durch die CORONA Pandemie - für die syracom AG eines der besten Geschäftsjahre ihrer Geschichte war. Operativ konnte der Umsatz um über eine Mio. EUR gesteigert werden und aufgrund der weiter reduzierten Kostenseite wieder ein ansprechendes Jahresergebnis erzielt werden. Bei Umsatz und Ertrag lagen wir damit über unseren Erwartungen.

4. Prognosebericht, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Künftige gesamtwirtschaftliche Situation

Nach dem Corona-Krisenjahr 2020 haben sich die meisten Volkswirtschaften wie ursprünglich zum Jahresbeginn 2021 von den führenden Ökonomen erwartet erholt und sind auf einen Wachstumspfad zurückgekehrt. Nach einer Steigerung der Wirtschaftsleistung 2021 um 2,8 % ist die Bundesregierung im Rahmen ihrer Jahresprojektion vom Januar 2022 aber zuversichtlich, dass das preisbereinigte BIP-Wachstum mit einem Plus von 3,6 % weiter Fahrt aufnimmt und wieder über dem Vorkrisenniveau liegt. Die dämpfenden Faktoren haben den Zeitraum der Erholung aber nach hinten verschoben. Im Herbst waren für 2022 noch 4,1 % erwartet worden. Dafür sind die Prognosen für 2023 mit einem Wachstum von 2,3 % optimistischer als noch im vorigen Herbst mit 1,6 %.

Somit bietet sich für syracom 2022 ein erneut positives gesamtwirtschaftliches Marktumfeld mit einer recht heterogenen Erwartung an die Wachstumsdynamik über die einzelnen Volkswirtschaften. Nach einem noch belasteten Jahresstart rechnet man in Deutschland mit einer noch einmal im Vergleich zum Vorjahr gesteigerten Wachstumsdynamik. Insgesamt verläuft die Erholungsphase nach den dämpfenden Effekten zum Jahresende 2021 langsamer, was zu einer etwas schwächeren Entwicklung 2022 und einer etwas stärkeren Entwicklung 2023 führt als bislang angenommen. Die tatsächliche Dynamik des Wirtschaftswachstums wird insbesondere vom weiteren Pandemieverlauf abhängen und ist somit mit erheblichen Risiken belastet. Weiter könnten sich länger anhaltende Einschränkungen und Lieferengpässe negativ auf die Wertschöpfung im produzierenden Gewerbe auswirken. Sollte der Inflationsdruck zunehmen, könnten sich zudem die Notenbanken zu einer restriktiveren Politik veranlasst sehen. Weitere potenzielle Risiken ergeben sich insbesondere durch die im globalen Umfeld hohe Verschuldung des Unternehmenssektors, die hohe Verschuldung von Staaten sowie mögliche Überhitzungen an Finanz- und Immobilienmärkten.

Mit der Eskalation im Ukraine-Konflikt und dem Kriegseintritt am 24.02.2022 ist ein zusätzlicher Risikofaktor für die Erholung der Weltwirtschaft hinzugekommen, der zu diesem Zeitpunkt in all seinen Konsequenzen und Auswirkungen noch nicht zuverlässig eingeschätzt werden kann. Jedoch warnt das Institut für Weltwirtschaft (IfW) auch vor langfristigen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die globalisierte Weltwirtschaft. Die weltwirtschaftliche Verflechtung sei ein wichtiger Wohlstandsmotor, weil sie allen Beteiligten Spezialisierungsgewinne bietet. Rückschritte bei der Globalisierung ließen demnach Wachstumseinbußen erwarten. Im Modell führten Handelsbeschränkungen mit Russland dem IfW zufolge zu Verlusten von 0,4 % des BIP in Deutschland. Kurzfristig erhöhen steigende Energiepreise die Produktionskosten. Vorleistungen aus der Ukraine beziehungsweise Russland können nicht geliefert werden, wovon unter anderem die Automobilindustrie bereits betroffen ist. Auch wenn syracom eine direkte Kundenbeziehungen mit einem in Russland ansässigen Unternehmen unterhält (Gazprom Bank), was aber vom Geschäftsvolumen keinen signifikanten Einfluss auf die Unternehmensentwicklung hat, ist dennoch nicht auszuschließen, dass Kundenunternehmen, die selbst unmittelbar betroffen sind, Investitionsvorhaben verschieben. Dies könnte mittelbar und zeitversetzt sowie vereinzelt einen Einfluss auf syracom entfalten.

Nach Einschätzung des Branchenverbands Bitkom wird der deutsche Markt für Anbieter von Dienstleistungen und Produkten im Bereich Informationstechnik auch 2022 wieder kräftig wachsen. 2022 soll ein Plus von 5,9 % auf 108, 6 Mrd. € Marktvolumen erreicht werden. Im Berichtsjahr war ein deutlicher Zuwachs von 6,3 % zu verzeichnen. Dabei wird der Bereich Hardware mit einem Plus von 5,7 % auf 33,2 Mrd. € im Vorjahresvergleich an Dynamik verlieren und wieder geringeren Einfluss nehmen. Die für syracom besonders relevanten Teilsegmente Software und IT-Services legen erneut kräftig um 9,0 % auf 32,4 Mrd. € beziehungsweise um 3,9 % auf 43,0 Mrd. € Marktvolumen zu. Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 39.000 zusätzliche Jobs schaffen. Aktuell sind 1,25 Mio. Menschen in der Branche beschäftigt. Die Unternehmen könnten ohne den Fachkräftemangel in der Branche noch weitaus mehr Personal einstellen. Das Geschäftsklima bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Nach Einschätzung des Bitkom ist Digitalisierung die Antwort und ein entscheidender Teil der Lösung der Krisen und Herausforderungen unserer Zeit. Wirtschaft, Staat und große Teile der Gesellschaft wollen die Digitalisierung beschleunigen und investieren in digitale Infrastrukturen, Geräte, Software und Services. Die Corona-Pandemie habe der Digitalisierung Schwung gegeben und belebe den Markt.

Das Geschäftsjahr 2022 hat grundsätzlich ähnlich gute Voraussetzungen für das Dienstleistungsgeschäft was die Auslastungsmöglichkeit anbelangt wie das Jahr 2021. syracom hat auch vor weitere hochqualifizierte Mitarbeiter einzustellen und damit die Möglichkeit für weiteres Wachstum zu schaffen. Insofern wird es entscheidend sein, die Auslastung trotz der möglichen vorhandenen negativen Rahmenbedingungen auf einem guten Niveau zu halten. So sind die Vorzeichen für das Dienstleistungsgeschäft positiv, da aufgrund der durch Corona verstärkt erfolgten Homeoffice-Regelungen weiterhin von einer geringeren Kostenbasis im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auszugehen ist. Darüber hinaus ist die Pipeline für das Beratungsgeschäft gut gefüllt. Hier bestehen Chancen, dass sich diese 2022 materialisieren.

Künftige Entwicklung des Unternehmens

Für das Jahr 2022 rechnen wir bedingt durch eine weiter hohe Nachfrage nach Beratungsleistung im Umfeld von Digitalisierung und Prozessautomatisierung mit einem leichten Umsatzwachstum verbunden mit einem entsprechenden Ergebniswachstum.

Dabei gilt es die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Risiken im Auge zu behalten. Neben möglichen Belastungen durch Auswirkungen der CORONA Pandemie, zählt dazu an erster Stelle vor allem die geopolitischen Risiken durch den Krieg in der Ukraine. Auswirkungen und Belastung des eskalierenden Konflikts zeigen sich insbesondere bei der Belastung der Lieferketten, der starken Erhöhung der Energiepreise und damit einhergehend dem starken Anziehen der Inflation. Dies wird sicher negative Auswirkungen auf unsere Kostenstrukturen haben, insbesondere bei unseren Personalkosten.

Ein Risiko für die weitere Entwicklung des Unternehmens stellt die derzeit noch nicht erfolgte Vorstandsbesetzung dar. Mit dem Ausscheiden von Günther Jakobi aus dem Vorstand sollte die Vorstandsfrage und die Nachfolge in der Unternehmensspitze und der damit verbundenen Ressort- und Aufgabenverteilung kurzfristig geklärt werden. Dies ist jedoch bis zum Berichtszeitpunkt noch nicht erfolgt.

Unser Handlungsbedarf für das Jahr 2022 und die folgenden Monate liegt aufgrund der beschriebenen Unsicherheiten vor allem darin, das vorhandene Bestandskundengeschäft zu sichern und auszubauen. Dazu gilt es die Besetzung der vakanten Vorstandspositionen so schnell wie möglich zu klären. In diesem unsicheren Umfeld ist es oberstes Ziel, dem Personal Sicherheit zu geben und den bestehenden Personalstamm zu halten. Dazu ist es wichtig neues Personal zu rekrutieren, um das derzeitige Momentum einer hohen Nachfrage nach unseren Leistungen in weiteres Wachstum und damit Mehr-Umsatz umsetzen zu können.

Der Start in das Jahr 2022 ist sehr gut gelungen und lag weit über unseren Erwartungen und Prognosen.

syracom hat in der Krise gelernt, mit Unsicherheiten umzugehen. Dabei hat sich unser Geschäftsmodell als vergleichsweise resilient erwiesen. Dabei zeigt sich insbesondere die hohe Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit als Schlüssel für den Erfolg und ein stabiles Geschäft. Daher geht der Vorstand auch weiterhin von einer guten Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 aus, trotz der hohen Unsicherheiten und Belastungen durch die allgemeinen Rahmenbedingungen.

Risikobericht

Risikomanagement ist ein Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. syracom versteht Risiken im weitesten Sinne als die Gefahr, die finanziellen und operativen Ziele nicht wie geplant zu erreichen und im engsten Sinne, die Existenz des Unternehmens zu gefährden. Um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern, ist es daher unerlässlich, die Risiken effektiv zu identifizieren, zu analysieren und durch geeignete Steuerungsmaßnahmen zu beseitigen oder zu begrenzen. Das aktive Risikomanagement von syracom eröffnet somit auch Chancen.

Das Coronavirus (COVID-19) breitete sich seit Dezember 2019 weltweit aus und hat anhaltende negative Auswirkungen auf die Weltkonjunktur hervorgerufen. Die Einschränkungen dauerten auch das Jahr 2021 über an und zeigen sich bis heute. Die Risiken bedingt aus der Eskalation des Ukraine Konflikts zeigen sich in ihren Auswirkungen erst in 2022 und hatten damit keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft im Geschäftsjahr 2021.

syracom ist trotz der insgesamt schwierigen Markt- und gesellschaftlichen Bedingungen gut durch das Geschäftsjahr 2021 gekommen. Die im Jahr 2020 eingeleiteten Maßnahmen zur Risiko- und Kostenoptimierung aufgrund der CORONA Pandemie wurden erfolgreich weitergeführt. Syracom beobachtet die Situation dennoch sehr genau und ist in der Lage sich veränderten Marktgegebenheiten schnell anzupassen.

Der Vorstand der syracom überwacht aufgrund seiner Einbindung in das Tagesgeschäft und seiner guten Kommunikation die Geschäftsrisiken der Gruppe. Es finden regelmäßig Sitzungen statt, in denen - auch unter Einbindung unserer Aufsichtsräte - Entwicklungen diskutiert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zielsetzung ist es, auftretende Risiken schnell zu erkennen und durch entsprechende Gegenmaßnahmen negative Auswirkungen auf die Lage der syracom zu vermeiden. Risiken in der syracom entstehen im Wesentlichen aufgrund unserer täglichen Projektarbeit bei unseren Kunden und möglicher Lieferprobleme in Time und in Quality. Das Risiko eines Forderungsausfalls wird aufgrund unserer hoch ausgezeichneten Kundenstruktur als sehr gering angesehen.

Im Rahmen des monatlichen Reportings werden die Ist-Zahlen mit der Planung und dem Vorjahr verglichen sowie zyklisch ein überarbeiteter Forecast erstellt. Dadurch werden sich abzeichnende Unterschreitungen von Planumsätzen frühzeitig aufgezeigt und bilden die Grundlage für die monatlichen Gespräche über die Geschäftsentwicklung und -perspektiven. Dies gilt für alle wesentlichen Geschäftsbereiche.

Gesamtaussage zur Risikosituation des Unternehmens

Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass syracom für das Jahr 2022 insgesamt gut aufgestellt ist. Es existiert eine hohe Nachfrage und interessante Potentiale für Geschäftsmöglichkeiten über alle Geschäftsbereiche. syracom besitzt ein klar definiertes Leitbild, aus dem sich die Unternehmensstrategie mit einem definierten Leistungs- und Produktangebot ableitet, einem fest in das Unternehmen und seinen Prinzipien verankertes Wertesystem, verbunden mit motivierten und hoch qualifizierten Mitarbeitern und nicht zuletzt langjährige Kundenbeziehungen, die uns und unser Unternehmen als verlässlichen und kompetenten Partner wertschätzen.

Als großes Risiko mit Auswirkungen auf alle Aspekte unseres Geschäfts sehen wir die Anfang 2022 stattgefundene Eskalation der Ukraine Krise. Durch die von der Regierung verhängten Sanktionen gegenüber Russland mit den daraus folgenden negativen Auswirkungen auf Lieferketten und den Energie- und Rohstofflieferungen, mit einer damit einhergehenden exorbitanten Steigerung der Preise, ist hier mit starken Auswirkungen auf unsere Kostensituation, insbesondere bei den Personalkosten und unsere Lieferfähigkeit zu rechnen.

Ebenso stellen aus Sicht des Vorstands die bisher noch nicht geklärte Nachfolgeregelungen auf Vorstandsebene ein Risiko dar. Dies erzeugt Unsicherheit in der Belegschaft mit möglichen Auswirkungen auf die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Es gilt, der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche Unternehmensberatung sind motivierte und loyale Mitarbeiter. Gerade hier hat syracom eine außerordentlich hohe Identifikation der Belegschaft mit dem Unternehmen, seiner Kultur und der von der Geschäftsführung verfolgten Geschäftspolitik vorzuweisen.

Der Vorstand der syracom geht davon aus, dass die identifizierten Risiken begrenzt und beherrschbar sind und sich die noch offene Nachfolgeregelung einvernehmlich in Kürze lösen lassen. Es sind zum heuten Zeitpunkt deshalb keine Risiken zu erkennen, die einzeln oder in der Gesamtbetrachtung den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

5. Abhängigkeitsbericht

Aufgrund der Beteiligung der Consileon Business Consultancy, kurz CBC, in Höhe von 51% ist die syracom AG ein abhängiges Unternehmen. Ein Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrag besteht nicht.

Der Vorstand der syracom AG erstellt daher gemäß §312 AktG einen Abhängigkeitsbericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Am Ende des Berichts hat der Vorstand folgende Erklärung abgegeben: "Der Vorstand erklärt, dass nach den Umständen, die uns jeweils in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, die syracom AG bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Im Berichtsjahr wurden Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der CBC oder mit CBC verbundenen Unternehmen nicht getroffen oder unterlassen."

6. Nachtragsbericht

Weitere wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag liegen nicht vor.

7. Prognosebericht

Der Vorstand der syracom blickt derzeit optimistisch in das Jahr 2022. Aufgrund der Unsicherheiten bedingt durch die politische Weltlage, der nach wie vor existierenden CORONA Pandemie und der dadurch erhöhten Preisdynamik und einer Inflationsrate von über 8% ist sich der Vorstand aber bewusst, dass sich dies durchaus auch signifikant auf das laufende Geschäft der syracom auswirken kann. Der Vorstand hat deshalb alle nötigen Maßnahmen in die Wege geleitet, um den Geschäftsbetrieb auch unter erschwerten Bedingungen und auf längere Sicht sicherzustellen.

Die Geschäftsführung und das Führungsteam, Mitarbeiter und Vorstand arbeiten als starkes Team kollegial und motiviert zusammen was sich gerade in diesen schwierigen Zeiten wieder zeigt. Unser Dank gilt deshalb unseren Kunden, unseren Mitarbeitern und unseren Partnern. Wir wissen, dass sie alle nicht nachlassen, sich gemeinsam für die Entwicklung und das Wohlergehen unseres Unternehmens einzusetzen.

Der Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Unternehmensabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.

 

Wiesbaden, 14. September 2022

gez. Joachim Raczek

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 701.061,27 743.925,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 55.643,00 67.042,00
II. Sachanlagen 345.711,00 377.176,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 345.711,00 377.176,00
III. Finanzanlagen 299.707,27 299.707,27
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 270.857,27 270.857,27
2. Beteiligungen 28.850,00 28.850,00
B. Umlaufvermögen 9.382.833,92 6.486.883,37
I. Vorräte 762.637,32 434.568,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.963.954,63 2.775.822,56
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.700.326,25 549.059,75
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.263.628,38 2.226.762,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 8.444,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.656.241,97 3.276.492,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 107.618,23 68.880,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 11.750,56
Aktiva 10.203.263,98 7.299.688,64

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 6.060.313,15 4.719.699,95
I. Gezeichnetes Kapital 453.004,00 453.004,00
II. Kapitalrücklage 24.243,09 24.243,09
III. Gewinnrücklagen 45.300,00 45.300,00
IV. Bilanzgewinn 5.537.766,06 4.197.152,86
davon Gewinnvortrag 4.251.381,34 3.000.377,92
B. Rückstellungen 1.117.420,48 862.259,94
C. Verbindlichkeiten 3.025.530,35 1.717.728,75
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.223,03 205.881,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 45.223,03 205.881,22
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.980.307,32 1.511.847,53
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.980.307,32 1.511.847,53
Passiva 10.203.263,98 7.299.688,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 6.272.956,24 6.040.141,25
2. Personalaufwand 4.248.669,37 4.069.630,48
a) Löhne und Gehälter 3.560.526,50 3.416.108,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 688.142,87 653.521,69
davon für Altersversorgung 104.376,60 100.682,76
3. Abschreibungen 123.789,13 161.206,15
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 123.789,13 161.206,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.401.967,72 1.337.612,55
5. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 1.316.547,54 1.301.517,16
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.589,08 388,52
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.160,87 18.708,83
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 2.833,00 383,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 510.598,25 557.602,23
9. Ergebnis nach Steuern 1.286.907,52 1.197.286,69
10. sonstige Steuern 522,80 511,75
11. Jahresüberschuss 1.286.384,72 1.196.774,94
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.251.381,34 3.000.377,92
13. Bilanzgewinn 5.537.766,06 4.197.152,86

Anhang

Allgemeine Angaben

Die syracom AG mit Sitz in Idstein ist im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter HRB 19156 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung vom 10. August 2021, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes in der aktuellen gültigen Fassung und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Sie erfüllt die Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Aufgrund des § 11 Abs. 3 des Gesellschaftsvertrages erfolgt die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes - unter Beachtung der allgemeinen handelsrechtlichen Bestimmungen gemäß §§ 242 ff. HGB - nach den Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften.

Ferner erfolgt die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und wurden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten (Rechnungspreise zuzüglich Nebenkosten abzüglich Skonti), vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die zugegangenen beweglichen Anlagegüter wurden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen drei und einunddreißig Jahren.

Das Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG ist für 2021 in Anspruch genommen worden.

Die Finanzanlagen für Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten sowie die Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung, Zinsen für Fremdkapital sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung wurden nicht aktiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde gemäß § 272 HGB mit dem Nennbetrag angesetzt.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

6. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Zur besseren Verständlichkeit wurden Positionen im Berichtsjahr und auch im Vorjahr zusammengefasst.

Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Die syracom AG ist zu 100 % an der syracom consulting AG beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 6.060.313,15. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages weist die syracom AG gegen die syracom consulting AG hieraus eine Forderung in Höhe von EUR 1.316.547,54 aus.

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Ausweis beinhaltet alle jahresübergreifenden Zahlungen für das Folgejahr.

4. Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 453.004,00 und ist eingeteilt in 453.004,00 auf den Namen lautende nennbetragslose Stammaktien.

Nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 i.V.m. § 20 Abs. 1 AktG zu nennende Anteilseigner der syracom AG waren im Berichtsjahr:

Consileon Business Consultancy GmbH, Karlsruhe 51,00 %
Herr Joachim Raczek 36,09 %

5. Rückstellungen

Für eine Altersversorgungszusage, die über eine Rückdeckungsversicherung finanziert wird, hat die Gesellschaft von § 246 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und den Versicherungsanspruch mit der zu bildenden Rückstellung verrechnet. Aus der Verrechnung hat sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 11.750,56 ergeben.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 101.007,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 112.757,56
Unterschiedsbetrag 11.750,56

Die Bestimmung des Zeitwertes der Rückstellung erfolgte nach dem international geltenden versicherungsmathematischen anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit - Methode") unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 1,87 % bzw. 1,35 % p.a.. Als rechnungsmäßige Altersgrenze wurde das vertraglich zugesagte Pensionsalter angesetzt. Rententrend, Gehaltstrend und Fluktuationswahrscheinlichkeiten waren aufgrund der Art der Zusagen nicht zu berücksichtigen.

Die Rückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für Urlaub; Tantieme und Mitarbeiter Erfolgsprämie (T€ 319,5/Vorjahr: T€ 421,3), Jahresabschlusserstellung (T€ 15/Vorjahr: T€ 15,5), Schwerbehindertenausgleichsabgabe (T€ 5,9/Vorjahr: T€ 5,3).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

6. Verbindlichkeiten

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >5 Jahre und der Sicherungsrechte

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (wie im Vorjahr). Sicherheiten wurden keine eingeräumt.

Der Aufbau der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten stellt sich wie folgt dar:

Restlaufzeiten
Verbindlichkeiten bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
- aus Lieferungen und Leistungen 346 0 0 346
- gegenüber verbundenen Unternehmen 45 0 0 45
- Sonstige 954 0 0 954
1.345 0 0 1.345

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Für Verbindlichkeiten ihrer 100%igen Tochtergesellschaft, der syracom Consulting AG, hat die Berichtsgesellschaft Bürgschaften gegeben. Zum 31.12.2021 beträgt die Verpflichtung daraus EUR 211.500,00 (31.12.2020 EUR 211.500,00).

Eine Passivierung der Verbindlichkeit ist nicht notwendig, da die Verbindlichkeiten des Hauptschuldners bisher planmäßig getilgt wurden und nach dem vorliegenden Jahresabschluss 2021 auch zukünftig getilgt werden können.

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte Zweck

Kfz-Leasing Verringerung der Kapitalbindung

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Höhe der Verpflichtung
TEUR
Jahresbetrag
TEUR
Mietverträge Immobilien 447,7 447,7
Mietverträge/Leasing Mobilien 91,4 91,4

Es bestehen Sonderkündigungsrechte für die KFZ - Leasingverträge (Leasing Mobilien) bei Ausscheiden des jeweiligen Mitarbeiters.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Darstellung und Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die sonstigen Aufwendungen und Erträge betreffen das laufende Geschäftsjahr.Darin sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 27.217,82 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

In 2021 wurden im Durchschnitt 69 Mitarbeiter beschäftigt, im Vorjahr 52 Mitarbeiter (§§ 285 Nr. 7 i.V.m. § 288 Abs. 1 HGB). Bei sämtlichen Arbeitnehmern handelt es sich um Angestellte (ohne Vorstandsmitglieder).

2. Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Die Vorstände im abgelaufenen Geschäftsjahr waren:

Herr Joachim Raczek (CEO), Dipl.-Informatiker (Vorstandvorsitzende)

zuständig für Financing & Controlling, Marketing & Vertrieb, Infrastruktur und

Herr Günther Jakobi (COO), Dipl. Informatiker, zuständig für Organisation und Personal (bis 31.12.2021).

Der Vorstand ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehören folgende Personen an:

Vorsitzender:

Herr Wolfgang Werner

Stellv. Vorsitzender:

Herr Markus Jorquera Imbernón

Herr Prof. Dr. Patrick Griesar (bis 10.01.2022)

Herr Günther Jakobi (ab 12.01.2022)

3. Konzernzugehörigkeit

Die syracom Consulting AG wurde in den Konzernabschluss der Consileon Business Consultancy GmbH, Karlsruhe, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

4. Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag liegen nicht vor. Der Verlauf der Corona-Pandemie ergibt aktuell keine unerwarteten neuen Ereignisse. Die Situation bleibt unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Mit der Eskalation im Ukraine-Konflikt und dem Kriegseintritt am 24.02.2022 ist ein zusätzlicher Risikofaktor für die Erholung der Weltwirtschaft hinzugekommen, der zu diesem Zeitpunkt in all seinen Konsequenzen und Auswirkungen für die Gesellschaft noch nicht zuverlässig eingeschätzt werden kann.

5. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, über die Verwendung des Jahresüberschusses von EUR 1.286.384,72 die Hauptversammlung entscheiden zu lassen.

Unterschrift Vorstand

 

Wiesbaden, den 14. September 2022

gez. Joachim Raczek

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 112.613,70 0,00 8.000,00 1.500,00 106.113,70
2. geleistete Anzahlungen 1.500,00 0,00 0,00 -1.500,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 114.113,70 0,00 8.000,00 0,00 106.113,70
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.039.218,71 81.626,13 18.033,81 0,00 1.102.811,03
Summe Sachanlagen 1.039.218,71 81.626,13 18.033,81 0,00 1.102.811,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 270.857,27 0,00 0,00 0,00 270.857,27
2. Beteiligungen 28.850,00 0,00 0,00 0,00 28.850,00
Summe Finanzanlagen 299.707,27 0,00 0,00 0,00 299.707,27
Summe Anlagevermögen 1.453.039,68 81.626,13 26.033,81 0,00 1.508.632,00
kumulierte Abschreibung 01.01.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.821,70 11.259,00 7.998,00 388,00 50.470,70
2. geleistete Anzahlungen 250,00 138,00 0,00 -388,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 47.071,70 11.397,00 7.998,00 0,00 50.470,70
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 662.042,71 112.392,13 17.334,81 0,00 757.100,03
Summe Sachanlagen 662.042,71 112.392,13 17.334,81 0,00 757.100,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 709.114,41 123.789,13 25.332,81 0,00 807.570,73
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2021
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 55.643,00 65.792,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 1.250,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 55.643,00 67.042,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 345.711,00 377.176,00
Summe Sachanlagen 0,00 345.711,00 377.176,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 270.857,27 270.857,27
2. Beteiligungen 0,00 28.850,00 28.850,00
Summe Finanzanlagen 0,00 299.707,27 299.707,27
Summe Anlagevermögen 0,00 701.061,27 743.925,27

Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung

Sehr geehrte Aktionärin, sehr geehrte Aktionäre, Die Geschäfte des syracom Konzerns und der syracom AG haben sich im Geschäftsjahr 2021 im Rahmen der Erwartungen entwickelt.

Auf Konzernebene ist die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr 2020 um ca. 5,5% auf rund 21,6 Mio. Euro gestiegen. Die Planung für die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2021 konnte somit um ca. 1,1 Mio. Euro übertroffen werden. Insbesondere der Geschäftsbereich "Other Financial Institutes" hat die Erwartungen deutlich übertroffen und maßgeblich zur gestiegenen Gesamtleitung beigetragen. Auch der Geschäftsbereich "Banking" hat sich im Geschäftsjahr 2021 besser als geplant entwickelt. Die Geschäftsbereiche "Automotive & Industrie" und "Transport & Logistik", sowie "GRC" und "Sonstige" haben ihre jeweiligen Ziele für 2021 dagegen deutlich verfehlt. Der Geschäftsbereich "IT Solutions" hat das Geschäftsjahr 2021 im Wesentlichen im Bereich der Erwartungen abgeschlossen. Für das Geschäftsjahr 2022 wurden die Geschäftsbereiche neu strukturiert. Neben den Geschäftsbereichen "Banking" und "Other Financial Institutes" wurden die verbleibenden Bereiche im neuen Geschäftsbereich "Potenzial" gebündelt. Der Vorstand verfolgt mit der Neustrukturierung das Ziel, die mit der Steuerung der Geschäftsbereiche einhergehenden Aufwände zu reduzieren und Potenzialthemen mit gezielten Maßnahmen besser fördern und entwickeln zu können.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen im Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt mit ca. 1,8 Mio. Euro und einem Zuwachs von ca. 3% leicht über dem Niveau des Vorjahres.

Oberhalb des genehmigten Kostenbudgets 2021 liegende Aufwendungen für Fremdleistungen wurden durch die erhöhte Gesamtleistung in 2021 überkompensiert. Das für das Geschäftsjahr 2021 genehmigte Kostenbudget vor Fremdleistungen konnte dagegen in Summe nicht eingehalten werden. Im Ergebnis wurde für das Geschäftsjahr 2021, unter Berücksichtigung eines im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Rohertrags auf Konzernebene, die Leitplanke für die Ertragskraft des Konzerns - das Erreichen einer jährlichen Umsatzrendite von mindestens 8% bezogen auf das Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen - erfüllt. Ebenso wurde die Leitplanke für die Liquiditätsentwicklung des Konzerns - das Erreichen eines positiven operativen Konzern Cash-Flows -im abgelaufenen Geschäftsjahr erfüllt.

In Wahrnehmung seiner Aufgaben tagte der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2021 in 10 Sitzungen und hat sich darüber hinaus auch außerhalb von Sitzungen regelmäßig wechselseitig informiert und abgestimmt.

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand der syracom AG und die Geschäftsführung des Konzerns bei der Führung der syracom AG und des Konzerns beraten und deren Tätigkeiten überwacht. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand der syracom AG und der Geschäftsführung des Konzerns sowohl innerhalb als auch außerhalb von Sitzungen regelmäßig und zeitnah auf Basis von Berichten über die aktuelle Unternehmensentwicklung informieren lassen, diese Berichte erörtert und sich ein eigenes Bild von der Lage der syracom AG und des Konzerns verschafft. Im Rahmen der Überwachung wurde insbesondere die Rechts-, Ordnungs- und Zweckmäßigkeit sowie die Wirtschaftlichkeit der Vorstandsarbeit und der Arbeit der Geschäftsführung hinterfragt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die für das betriebswirtschaftliche Berichtswesen eingeführten Termine zum Versand von schriftlichen Berichten des Vorstands und der Geschäftsführung an den Aufsichtsrat eingehalten bzw. der Aufsichtsrat über terminliche Verschiebungen rechtzeitig informiert. Das monatliche Berichtswesen wurde im abgelaufenen Berichtszeitraum um die monatlich liquiditätswirksamen Zahlungen für Investitionen ergänzt und die quartalsweise erfolgende Berichterstattung um eine vereinfachte, der Indikation dienende Erfolgsrechnung auf Geschäftsbereichsebene ergänzt. Der Schwerpunkt der Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2021 lag bei der Einhaltung der genehmigten Leitplanken (Ertragskraft, Liquiditätsentwicklung) auf Konzernebene. Die sich aus dem Berichtswesen im Vergleich zum Konzernabschluss ergebenden Abweichungen zum 31.12.2021, sowohl hinsichtlich Ertragskraft als auch Liquiditätsentwicklung, hat der Aufsichtsrat in seinen unterjährigen Beurteilungen der Geschäftsentwicklung des Konzerns berücksichtigt.

Die von den Vorständen der beiden Rechtsträger des syracom Konzerns beabsichtigte rückwirkende Verschmelzung zum 01.01.2021 wurde im Berichtszeitraum vom Aufsichtsrat begrüßt. Die Vorstände haben im Berichtszeitraum keinen entsprechenden Verschmelzungsvertrag vorgelegt und stattdessen beabsichtigt, eine Verschmelzung im Geschäftsjahr 2022 umzusetzen.

Im Rahmen der Umsetzung der agilen Transformation wurde im Berichtszeitraum die Umstellung des Prämienmodells für Mitarbeiter hin zu einer gleichgewichteten Berücksichtigung von Individualerfolg und Unternehmenserfolg bei der Berechnung der Mitarbeiterprämien umgesetzt. Abhängig vom Vollzug einer Verschmelzung wird eine für Mitarbeiter und Führungskräfte einheitliche Bemessungsgrundlage für die an den Unternehmenserfolg geknüpfte Komponente von Prämien, Tantiemen und sonstigen Erfolgsbeteiligungen angestrebt.

Der Vorstand hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Entwurf für eine überarbeitete mittelfristige Planung des Konzerns erarbeitet. Der Planungsentwurf geht von einem moderaten Wachstum der Gesamtleistung des Konzerns von ca. 5% p.a. und einem diesbezüglich überproportionalen Ertragswachstum auf Konzernebene von ca. 8 % p.a. aus. Der Planungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Die vom Aufsichtsrat formulierten Leitplanken (Ertragskraft, Liquiditätsentwicklung) sind in den Planungsentwürfen berücksichtigt.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden keine Aktien der syracom AG oder der syracom Consulting AG übertragen. Der Anteilsbesitz an beiden Gesellschaften ist im Vergleich zum Vorjahr 2020 unverändert.

Bei der syracom AG ist Herr Günther Jakobi planmäßig mit Auslaufen seines Vorstandsvertrages zum Ablauf des Berichtszeitraums am 31.12.2021 aus dem Vorstand ausgeschieden. Der verbleibende Vorstand der syracom AG Herr Joachim Raczek hat den Aufsichtsrat im Berichtszeitraum darüber informiert, dass er seine Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands der syracom AG im Geschäftsjahr 2022 niederlegt. Die Bestellung von Herrn Joachim Raczek als Vorstand der syracom AG bleibt von dieser Niederlegung des Vorsitzes unberührt.

Der Aufsichtsrat hat im Berichtszeitraum die Geschäftsordnung für den Vorstand der syracom AG mit Blick auf eine künftig zustimmungspflichtige Ausübung von Stimmechten oder sonstigen Gesellschafterrechten des Vorstands in Organen der mit der syracom AG verbundenen Unternehmen geändert. Die Geschäftsordnung für den Vorstand der syracom AG wurde hierbei auch um eine Regelung ergänzt, nach der die Aufgaben des Vorsitzenden des Vorstands vom Gesamtvorstand der syracom AG wahrzunehmen sind, sofern kein Vorsitzender ernannt oder dessen Ernennung widerrufen wurde.

Auf Ebene der syracom Consulting AG wurde im Berichtszeitraum der Vorstandsvertrag mit Herrn Hendrik Kurz zunächst vorzeitig um 3 Jahre verlängert. Auf eigenen Wunsch wird Herr Hendrik Kurz aber bereits mit Ablauf des 31.12.2022 aus dem Vorstand der syracom Consulting AG ausscheiden. Die Geschäftsführung im Konzern wurde im Geschäftsjahr 2021 durch die Vorstände der im Konzern konsolidierten Rechtsträger und Herrn Philip Tauschek wahrgenommen.

Auf Ebene der syracom AG hat Herr Prof. Dr. Patrick Griesar im abgelaufenen Berichtszeitraum die

- Niederlegung seines Aufsichtsratsmandats aus persönlichen Gründen zum 10.01.2022 erklärt. Für die verbleibende Amtszeit wurde in einer außerordentlichen Hauptversammlung der syracom AG am 12.01.2022 Herr Günther Jakobi zum Nachfolger gewählt. Auf Ebene der syracom Consulting AG hat Herr Prof. Dr. Patrick Griesar, vor dem Hintergrund der Niederlegung seines Aufsichtsratsmandats bei der syracom AG, im abgelaufenen Berichtszeitraum die Niederlegung seines Aufsichtsratsmandats zum Ablauf der Hauptversammlung der syracom Consulting AG, die über den Jahresabschluss der syracom Consulting AG zum 31.12.2021 entscheidet, erklärt. Der Satzung der syracom Consulting AG entsprechend ist der gesamte Aufsichtsrat der syracom Consulting AG im Geschäftsjahr 2022 neu zu wählen. In keinem der beiden Aufsichtsräte der im Konzern konsolidierten Rechtsträger wurden im Geschäftsjahr 2021 Ausschüsse gebildet.

Mit der Erstellung des Jahresabschluss der syracom AG zum 31.12.2021 wurde erstmals die ETL STEURAT Wiesbaden GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Wiesbaden beauftragt.

Die außerordentliche Hauptversammlung der syracom AG vom 14.12.2021 hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grant Thornton AG, Düsseldorf (alte Firmierung: Warth & Klein Grant Thornton AG) als Wirtschaftsprüfer der syracom AG für das Geschäftsjahr 2021 gewählt. Auf Grundlage dieses Beschlusses hat der Aufsichtsrat der syracom AG den Prüfungsauftrag für den Jahresabschluss der syracom AG zum 31.12.2021 erteilt. Der Abschlussprüfer hat seine Unabhängigkeit erklärt.

Der Aufsichtsrat der syracom AG hat die Prüfung des Jahresabschlusses der syracom AG zum 31.12.2021 durch den Abschlussprüfer begleitet und sich in mehreren Sitzungen mit dem Abschlussprüfer ausgetauscht. In Abstimmung mit dem Abschlussprüfer und dem Vorstand der syracom AG wurden folgende Themen adressiert:

• Überprüfung und Korrektur der fehlerhaften Buchungen aus Vorjahren - im Zusammenhang mit durch das Finanzamt Wiesbaden nach einer Außenprüfung der syracom AG festgesetzten Steuernachzahlungen in Vorjahren - entsprechend der Hinweise des Aufsichtsrats im Berichtszeitraum. Im Ergebnis beinhaltet der Bilanzgewinn der syracom AG eine durch Passivtausch zum 31.12.2021 erfolgte Korrektur in Höhe von ca. 54 Tsd. Euro.

• Berücksichtigung der Ergebnisse der im Berichtszeitraum begonnen Außenprüfung der syracom AG durch das Finanzamt Wiesbaden. Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Prüfung beendet. Die der Besteuerung zu Grunde liegenden Prüfungsfeststellungen führen zu Steuernachzahlungen in Höhe von ca. 8 Tsd. Euro, die im Jahresabschluss der syracom AG zum 31.12.2021 erfasst sind.

• Überprüfung und Korrektur von im Personalaufwand der syracom AG zum 31.12.2021 zu erfassenden Tantiemen. Die entsprechenden Anpassungsbuchungen haben den Personalaufwand der syracom AG um ca. 62 Tsd. Euro reduziert und sind im Jahresabschluss der syracom AG zum 31.12.2021 berücksichtigt.

• Überprüfung und Korrektur von Haftungsverhältnissen aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten. In diesem Zusammenhang wurden auch Avale und selbstschuldnerische Bürgschaften von Aktionären der syracom AG zur Sicherung der Betriebsmittel-Linien zum 31.12.2021 geprüft. Die Höhe der nicht bilanzierten sonstigen Verpflichtungen wird im Jahresabschluss der syracom AG zum 31.12.2021 ausgewiesen. Avale für die angemieteten Büroflächen bestehen bei den kontoführenden Banken der syracom AG zum 31.12.2021 in Höhe von ca. 103 Tsd. Euro. Selbstschuldnerische Bürgschaften von Aktionären der syracom AG zum 31.12.2021 zu Gunsten der kontoführenden Banken der syracom AG bestehen zum 31.12.2021 in Höhe von ca. 400 Tsd. Euro.

Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat den Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der syracom AG zum 31.12.2021 vorgelegt. Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 führte laut Abschlussprüfer zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts der syracom AG zum 31.12.2021.

Im Rahmen der grundsätzlichen Feststellungen hat der Abschlussprüfer die folgenden Verstöße gegen gesetzliche Regelungen festgestellt:

• Entgegen der gesetzlichen Vorschriften hat der Vorstand der syracom AG den Jahresabschluss und den Lagebricht der syracom AG nicht innerhalb der gesetzlichen Fristen aufgestellt.

• Entgegen der gesetzlichen Vorschriften hat die Hauptversammlung der syracom AG nicht innerhalb der gesetzlichen Fristen stattgefunden.

Der vom Vorstand aufgestellte syracom Konzernabschluss zum 31.12.2021 wurde nicht von einem Wirtschaftsprüfer geprüft. Entsprechend hat der Aufsichtsrat den Konzernabschluss zum 31.12.2021 nicht geprüft oder gebilligt. Der freiwillig erstellte syracom Konzernabschluss zum 31.12.2021 ist somit nicht festgestellt und hat nur nachrichtlichen Charakter.

Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Abschlussprüfers zum Jahresabschluss der syracom AG zum 31.12.2021 und den Jahresabschluss der syracom AG zum 31.12.2021, sowie den Lagebericht der syracom AG zum 31.12.2021 selbst geprüft und eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat der syracom AG hat die Erklärung des Vorstands der syracom AG zu verbundenen Unternehmen auf Plausibilität geprüft.

Der Aufsichtsrat kommt zu folgenden ergänzenden Feststellungen:

• Bezüglich des Anlageverzeichnisses besteht bei den Sachanlagen eine Differenz in Höhe von ca. 2 Tsd. Euro im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020. Nach Angaben der mit der Erstellung des Jahresabschlusses der syracom AG zum 31.12.2021 beauftragten Steuerberatungsgesellschaft betrifft die Differenz nur die historischen Anschaffungskosten, nicht die in den Sachanlagen ausgewiesenen Buchwerte. Eine korrigierende Änderung ist basierend auf den von der in der Vergangenheit mit der Erstellung der Jahresabschlüsse beauftragten Steuerberatungsgesellschaft zur Verfügung gestellten Daten der Finanzbuchhaltung nicht möglich. Auf die Differenz ist bei einer ggf. vorzunehmenden Konsolidierung des Jahresabschlusses der syracom AG in den Abschlüssen Dritter hinzuweisen.

• Hinsichtlich des Lageberichts wird klargestellt, dass die mit dem Ausscheiden von Herrn Günther Jakobi aus dem Vorstand der syracom AG verbundenen Ressort- und Aufgabenverteilung unterhalb der Vorstandsebene neu geregelt werden. Über die Frage künftiger Vorstandsbestellungen auf Ebene der syracom AG wird der Aufsichtsrat im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 entscheiden.

Mit Umlaufbeschluss vom 12./14.12.2022 hat der Aufsichtsrat der syracom Consulting AG den Jahresabschluss der syracom Consulting AG zum 31.12.2021 in der von der dhpg themis GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testierten Fassung gebilligt und festgestellt. Darauf aufbauend hat der Aufsichtsrat der syracom AG am 14.12.2022 eine Bilanzsitzung unter Anwesenheit des Abschlussprüfers abgehalten. Der Aufsichtsrat der syracom AG erhebt keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss zum 31.12.2021 der syracom AG in der von der Grant Thornton AG testierten Fassung und hat diesen gebilligt und festgestellt.

Dem Aufsichtsrat der syracom AG liegen derzeit keine abschließenden Informationen des Vorstands der syracom AG zur vorgeschlagenen Tagesordnung und zu vorgeschlagenen Beschlussfassungen für eine Hauptversammlung der syracom AG vor. Eine Kommentierung, Zustimmung oder Ablehnung von Beschlussvorlagen des Vorstands ist daher nicht möglich. Als Abschlussprüfer für den Jahresabschluss der syracom AG zum 31.12.2022 und den syracom Konzernabschluss zum 31.12.2022 schlägt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Wahl der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grant Thornton AG, Düsseldorf vor.

Der Aufsichtsrat der syracom AG dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der syracom AG und der Geschäftsführung des Konzerns, sowie dem ausgeschiedenen Aufsichtsrat Herrn Prof. Dr. Patrick Griesar für das gezeigte Engagement.

 

Wiesbaden, den 18. Dezember 2022

gez. Wolfgang Werner, Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

 

Wiesbaden 14. September 2022

gez. Joachim Raczek

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die syracom AG, Wiesbaden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der syracom AG, Wiesbaden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der syracom AG, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 14. September 2022

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Juliette Gill, Wirtschaftsprüferin

Andrea Fröschke, Wirtschaftsprüferin

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