Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 46517
Eingetragen
29.12.1988
Branche
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.
Gegenstand
Verleasen und Vermieten mobiler Wirtschaftsgüter jeder Art und der Handel mit solchen Gegenständen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Norbert Brings
seit 4.2.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Heinz Weiden jun. Stiftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Heinz Weiden jun. Stiftung
Germany
51.129 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Novalease GmbH

Overath

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
1. Barreserve Kassenbestand 509,20 0,4
2. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 988.129,11 91,0
3. Forderungen an Kunden 32.720,85 46,5
4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 0,00 570,0
6. Leasingvermögen 12.593.798,17 13.404,6
7. Sachanlagen 61.202,00 81,9
8. Sonstige Vermögensgegenstände 43.608,75 150,7
13.719.968,08 14.345,1

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 2.738,75 357,8
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 9.830.026,12 9.832.764,87 10.969,1
2. Sonstige Verbindlichkeiten 658.353,78 295,9
3. Rechnungsabgrenzungsposten 871.192,00 701,3
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 206.721,00 153,7
b) andere Rückstellungen 20.000,00 226.721,00 20,0
5. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 51.129,18 51,1
b) Gewinnrücklagen ba) andere Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000,0
c) Bilanzgewinn 1.079.807,25 2.130.936,43 796,2
13.719.968,08 14.345,1

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar - 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
1. Leasingerträge 8.835.339,45 8.733,6
2. Leasingaufwendungen 1.672.548,46 1.280,4
3. Zinserträge aus
a) anderen Geschäften 2.634,63 0,0
b) festverzinslichen Wertpapieren 22.800,00 22,8
225.434,63 22,8
4. Zinsaufwendungen 392.641,97 340,1
-367.207,34 -317,3
5. Provisionsaufwendungen 123.082,32 134,1
6. sonstige betriebliche Erträge 64.978,24 93,6
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 271.555,92 322,2
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 49.002,79 57,3
darunter:
für Altersversorgung: € 24.000,00
b) andere Verwaltungsaufwendungen 101.353,21 102,3
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen 5.745.952,96 6.081,7
b) auf immaterielle Anlagewerte 24,4
und Sachanlagen
21.732,58 5.767.685,54 6.106,1
9. Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft - 33.981,16 - 22,9
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit + 513.900,95 + 484,6
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 199.256,62 165,7
12. Sonstige Steuern 1.021,00 0,5
13. Jahresüberschuss 313.623,33 328,4
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 796.183,92 487,8
15. Ausschüttung 30.000,00 20,0
15. Bilanzgewinn 1.079.807,25 796,2

ANHANG

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma Novalease GmbH mit Sitz in Overath im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter Nummer HRB 46517 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist weiterhin nach den für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften des HGB (§§ 340 ff. HGB) und den sie ergänzenden Bestimmungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) i. d. F. vom 11. Dezember 1998, die zuletzt durch Artikel 25 Abs. 6 des Gesetzes vom 07.08.2021 geändert worden ist, aufgestellt worden. Für die Gliederung der Bilanz ist Formblatt 1 gemäß 8& 2 Abs. 1 RechKredV zur Anwendung gekommen.

Da das in der Rechnungslegungspraxis der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute weit verbreitete Formblatt 3 (Staffelform) der RechKredV eine besser lesbare Darstellung bietet, wurde dieses Gliederungsschema für die Gewinn- und Verlustrechnung angewendet.

Die Tätigkeit der Gesellschaft in der Leasingbranche macht eine durch den Geschäftszweig bedingte Abweichung in der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlich. Abweichend vom Gliederungsschema in Formblatt 3 beginnt die Gewinn- und Verlustrechnung zur Verbesserung der Transparenz mit den Positionen "Erlöse aus Leasinggeschäften" und "Aufwendungen aus Leasinggeschäften".

Eine Durchbrechung der Darstellungsstetigkeit fand grundsätzlich nicht statt. Im Dezember 2021 hat die Gesellschafterin die Abwicklung der Novalease GmbH bis zum 31.12.2026 beschlossen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt.

Das eigenbetrieblich genutzte Anlagevermögen und die Leasingobjekte werden gemäß § 253 Abs. 3 HGB linear abgeschrieben. Bei den eigenbetrieblich genutzten Anlagegegenständen werden Nutzungsdauern zwischen 3 und 8 Jahren zugrunde gelegt.

Die hierbei zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern basieren bei Leasingobjekten mit Vollamortisationsverträgen auf den vereinbarten Vertragslaufzeiten. Bei Leasingobjekten mit Teilamortisationsverträgen erfolgen die Abschreibungen auf den vereinbarten Restwert. Soweit bei Leasingobjekten am Ende der Vertragslaufzeit ein geringerer gemeiner Wert erwartet wird, findet dieser Berücksichtigung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Wenn der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Diese waren im Berichtsjahr nicht notwendig.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Beim Umlaufvermögen werden bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordene negative Veränderungen durch Abschreibungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert. Soweit nicht anders vermerkt, sind die Werte in den tabellarischen Aufgliederungen in TEUR angegeben.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Leasingobjekte 26.297.605,58 6.592.375,66 8.216.295,00 24.673.685,55
b) eigenbetrieblich genutzte Vermögensgegenstände 183.047,99 1.080,58 1.000,00 183.128,57
26.480.653,57 6.814.796,17 6.890.393,49 24.856.814,12
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge 1) Abgänge Stand 31.12.2023
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Leasingobjekte 12.892.966,14 5.745.952,96 6.559.031,72 12.079.887,38
b) eigenbetrieblich genutzte Vermögensgegenstände 101.192,99 21.732,58 999,00 121.926,57
12.994.159,13 5.767.685,54 6.560.030,72 12.201.813,95
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
T€
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Leasingobjekte 12.593.798,17 13.404,6
b) eigenbetrieblich genutzte Vermögensgegenstände 61.202,00 81,9
12.655.000,17 13.486,5

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
TEUR
Forderungen an Kunden 32,7
davon mit einer Restlaufzeit bis 3 Monate 32,7
Sonstige Vermögensgegenstände 43,6

Wertpapiere

Die im Vorjahr börsennotierte Wertpapiere wurden im November 2023 bei Fälligkeit eingelöst.

Andere Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:

31.12.2023
EUR
1.1.2023 1.000.000,00
Zuführung/Abgang 0,00
31.12.2023 1.000.000,00

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen wurden für die Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer der Jahre 2022 und 2023 gebildet.

Andere Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen enthalten Beträge für das Risiko aus Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

davon Restlaufzeit
Gesamt bis 3 Monate bis 1 Jahr mehr als 1-5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 2,7 27 0,0 0,0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 9.830,0 118,5 368,3 9.343,2
erhaltene Kautionen 47,5 0,0 47,5 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 542,5 542,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 68,4 36,9 315 0,0
davon aus Steuern TEUR 6,0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0,9

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Finanzierung von Leasingverträgen sind durch Übereignung der finanzierten Leasingobjekte und durch Abtretung der Leasingforderungen gesichert.

Zur Absicherung eines Bank-Kontokorrentkredits von TEUR 100,0 (Betriebsmittelkredit) verpfändete die Novalease ein Festgeldkonto in Höhe von TEUR 100,0 an den Kreditgeber.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 30,0 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit bis 3 Monate.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

 

Köln,
Bankkaufmann

Norbert Brings,
Geschäftsführer

Beträge gemäß § 285 Nr. 9a HGB

Von der Ausnahmeregelung des § 286 Absatz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Novalease GmbH haben, liegen nicht vor.

Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Im laufenden Geschäftsjahr ist für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers ein Honorar in Höhe von T€ 17,8 (Vorjahr T€ 16,0) angefallen.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich zwei Angestellte beschäftigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Steuerberechnung basiert auf folgendem Ergebnisverwendungsvorschlag:

31.12.2023
Bilanzgewinn 31.12.2022 796.183,92
Ausschüttung 30.000,00
766.183,92
Jahresüberschuss 313.623,383
Bilanzgewinn 31.12.2023 1.079.807,25

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TE 1.079,8 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Overath, im Juli 2024

Norbert Brings
Geschäftsführer

LAGEBERICHT gemäß 8 289 HGB zum 31. Dezember 2022

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Novalease GmbH ist eine mittelständische Finanzierungs-Leasinggesellschaft und betreibt das Verleasen von mobilen Wirtschaftsgütern jeglicher Art als hersteller- und bankenunabhängiges Unternehmen.

Die Produktpalette umfasst Leasingverträge als Teil- und Vollamortisationsmodelle im Rahmen der einschlägigen Leasingerlasse. Kundenzielgruppe sind die mittelständische Wirtschaft und kleinere Gewerbetreibende.

Gemessen am Investitionswert liegen die Vermietobjekte mit einem Anteil von 6 % im Bereich der Maschinen-/Ausrüstungsgüter, mit einem Anteil von 32 % im Bereich Kraftfahrzeuge und mit einem Anteil von 63 % im Bereich der Einrichtungen und Ausstattungen für das konsumausgerichtete Gewerbe (Gastronomie-, Wellness- und Freizeitindustrie).

Bei Anlage-Neuzugängen von 6.834 T€ wurden Leasingerlöse von 7.798 T€ und ein Gewinn von 240 Te erzielt. Der Nettoertrag aus Finanzgeschäften betrug 742 T€.

Im Jahr 2021 konnte das erwartete Neugeschäft i.H.v. 5.000 T€ um 36,7 % übertroffen werden.

Im Rahmen der Corona-Krise hatten wir in 2020 mit den Kunden Stundungsvereinbarungen in Höhe von ca. 180 T€ getroffen, welche in 2021 vollständig ausgeglichen wurden. Hierzu hatten wir in 2020 einen KfW-Unternehmerkredit in Höhe von 176,0 T€ aufgenommen, der per 30.03.2022 noch mit 12,5 T€ valutiert.

2. Lage der Gesellschaft

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über eine den Risiko-Aktiva angemessene Eigenkapitalausstattung von ca. 10 %. Zur Refinanzierung des Leasinggeschäftes stehen ausreichend kongruente Kreditlinien bereit. Eine gute Liquiditätsvorsorge von 976 T€ sichert die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft.

Die vier Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführung) sind für den Umfang der Geschäftstätigkeit ausreichend. Darüber hinaus ist eine Stabsstelle für das Risikomanagement eingerichtet. Eine speziell eingesetzte Leasingsoftware kommt mittels DFÜ beim Softwarepartner zum Einsatz.

Die Vergütungen der Mitarbeiter orientieren sich an den in der Leasingbranche üblichen Tarifen und beinhalten ausschließlich feste Komponenten.

3. Voraussichtliche Entwicklung

Im Dezember 2021 wurde per Gesellschafterbeschluss die Abwicklung des Leasing- Vertragsbestandes bzw. der Gesellschaft bis zum 31.12.2026 beschlossen.

Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir im Hinblick auf die noch maximal mögliche Laufzeit von neuen Leasingverträgen bis 30.09.2026 einen moderaten Anlage-Neuzugang in Höhe von 6.000 T€.

Hinsichtlich der Ertragslage verfolgen wir auch weiterhin unseren Kurs nachhaltiger Margen.

4. Risikomanagementziele und -methoden der Gesellschaft

Unser Unternehmen verfügt über ein funktionierendes materielles Risikomanagement, welches den bankenaufsichtlichen Vorgaben entspricht.

Aufgrund der geringen Unternehmensgröße ist die Geschäftsführung in sämtliche operativen und administrativen Prozesse involviert, somit auch in die Durchführung und Kontrolle des Risikomanagements.

Unsere Risikostrategie basiert auf dem Grundsatz, dass die Rentabilität dem Wachstum vorzuziehen ist. Wir streben nur den Abschluss von Geschäften mit rentablen Margen an. Geschäfte mit niedrigen Margen, die eine Mengenausweitung nach sich ziehen müssen, sehen wir aufgrund unserer Unternehmensgröße als kritisch an.

Wir streben bei unseren Geschäften eine Diversifikation der Branchen und der Leasinggegenstände an.

Das Kernrisiko einer Leasinggesellschaft ist das Adressausfallrisiko. Dieses bezeichnet die Gefahr eines Verlustes, der dadurch entsteht, dass ein Geschäftspartner seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie zur Minderung des Adressausfallrisiıkos werden neben der Identifizierung des Kunden von uns vor jeder Kreditentscheidung ausführliche Bonitätsnachweise eingeholt und geprüft. Dazu werden Informationen von Wirtschaftsauskunfteien, Bankauskünfte, Jahresabschlüsse und betriebswirtschaftliche Auswertungen sowie eigene Erfahrungen zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse herangezogen.

In Abhängigkeit von der Bonität der Kunden werden über die normale Objektsicherheit hinaus weitere Sicherheiten verlangt.

In Abhängigkeit von der Höhe des einzelnen Vertragsvolumens werden während der Leasingvertragslaufzeit zur Uberprüfung und zur Früherkennung von wirtschaftlichen Schieflagen der Leasingnehmer einmal jährlich aktuelle Bonitätsunterlagen der Leasingnehmer angefordert.

Weiterhin wird unser Adressausfallrisiko durch ein angemessenes Mahnwesen gesenkt. Dieses umfasst eine zeitnahe Kontrolle von Rücklastschriften und eine intensive Nachverfolgung offener Forderungen.

Ein weiteres Risiko, dem Leasinggesellschaften ausgesetzt sind, ist das Marktpreisrisiko, welches das Zinsänderungsrisiko, das Währungsrisiko sowie das Restwertrisiko aus der Objektverwertung umfasst.

Diese Risiken sehen wir für unsere Gesellschaft als gering bzw. unwesentlich an.

Das Zinsänderungsrisiko können wir beherrschen, da wir im Rahmen unserer Refinanzierungsvorgaben ausschließlich fristenkongruente Refinanzierungen mit für die Laufzeit des Refinanzierungsdarlehens festen Zinssätzen unserer Geschäfte vornehmen.

Währungsrisiken ist unsere Gesellschaft nicht ausgesetzt, da wir nur auf dem deutschen Markt agieren.

Das Restwertrisiko der Leasingobjekte wird auf die Kunden übertragen. Nur in den Fällen, in denen unsere Kunden ihre aus den Leasingverträgen obliegenden Pflichten nicht mehr erfüllen können, kann dies bei uns zu Risiken im Zusammenhang mit der Verwertung des Objektes führen.

Das Liquiditätsrisiko unserer Gesellschaft ist aufgrund der fristenkongruenten Finanzierung ebenfalls nur als gering einzuschätzen. Es stehen ausreichende Kreditlinien zur Refinanzierung des Leasinggeschäftes bereit und es stehen Liquiditätsreserven zur Verfügung, die eine jederzeitige Zahlungsbereitschaft des Unternehmens sichern.

Den strategischen Risiken und Geschäftsrisiken, die sich aus unerwarteten Veränderungen der Marktbedingungen mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage ergeben können, begegnet die Gesellschaft durch ein entsprechendes IT-Umfeld. Zur Minderung der rechtlichen Risiken arbeitet die Gesellschaft mit juristischen Beratern zusammen.

Nachhaltigkeitsrisiken können negativen Einfluss auf alle anderen Risikoarten haben. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur werden die Aspekte im Sinne des Nachhaltigkeitsrisikos innerhalb der verschieden Risikoarten mit betrachtet. Im Hinblick auf das Geschäftsfeld der Gesellschaft wird die Eintrittswahrscheinlichkeit als nicht sehr wahrscheinlich und nicht schwerwiegend eingeschätzt.

Die Geschäftsführung beobachtet laufend die weitere aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges zur Identifikation der damit verbundenen Risiken und reagiert bedarfsweise unter Zugrundelegung des Risikomanagementsystems des Unternehmens mit angemessenen Maßnahmen.

Im Rahmen des quartalsweisen Risikoreportings werden die einzelnen Risiken bewertet und dem Risikodeckungspotential gegenübergestellt. Als Risikodeckungspotential wird der Substanzwert der Gesellschaft herangezogen.

 

Overath, den 28. April 2022

Norbert Brings
Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NOVALEASE GmbH, Overath

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NOVALEASE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NOVALEASE GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten (GoA KMU) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und unter Beachtung der Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten (GoA KMU) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 30. Juli 2024

HENZE & KOLLEGEN GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

(Dr. Henze)
Wirtschaftsprüfer

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