Betten Duscher GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Matratzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Jacob seit 31.7.2019 | Geschäftsführer |
Markus Brahmer seit 31.7.2019 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Betten Duscher Beteiligungs GmbHRodingKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018BILANZ ZUM 31 DEZEMBER 2018AKTIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2018(Vorperiode zum Vergleich)
KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2018(Vorjahr zum Vergleich)
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2018
Konzernanhang zum 31.12.2018Betten Duscher Beteiligungs GmbH, RodingAllgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss der Betten Duscher Beteiligungs GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften §§ 242 ff., §§ 264 ff. und §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 293 HGB angegebenen Größenkriterien ist für die Gesellschaft ein Konzernabschluss zu erstellen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaften laut Registergericht
Die folgenden Gesellschaften werden als beherrschte Gesellschaften in den Konzernabschluss einbezogen. Der Anteil am Kapital beträgt seit dem 31.08.2016 jeweils 100 Prozent.
Die vorstehenden Tochterunternehmen machen von den Befreiungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB gebrauch. Angaben zu Konsolidierungs- Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Konsolidierungsmethoden Die Erstkonsolidierung erfolgte auf Grundlage der für die oben genannten Tochterunternehmen jeweils aufgestellten Zwischenabschlüsse zum 31.08.2016. Die Bewertung des Eigenkapitals in diesen Abschlüssen erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Zeitwert, wobei in den übernommenen Vermögensgegenständen keinerlei Abweichungen zwischen den Zeitwerten und den Buchwerten festgestellt werden konnte. Bei drei Tochtergesellschaften kam es im Rahmen der Kapitalkonsolidierung zu einem positiven Unterschiedsbetrag, der als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt wurde und über eine Laufzeit von 15 Jahren linear abgeschrieben wird. Die Geschäftsleitung begründet die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts mit den langfristigen Kundenbeziehungen, da bei den Topkunden keine relevante Fluktuation zu verzeichnen ist. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Gemäß § 303 HGB wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen eliminiert. Gemäß § 305 HGB wurden Aufwendungen und Erträge, die zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entstanden sind, gegeneinander aufgerechnet. Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Posten Zwischengewinne aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten waren, wurden sie im Rahmen der Zwischengewinneliminierung erfolgswirksam eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bilds der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zudem jährlich einem Impairment-Test unterzogen. Im Geschäftsjahr hat sich hieraus ein zusätzlicher Wertberichtigungsbedarf in Höhe von EUR 3.968.958,77 ergeben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände wurden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 wurden im aktuellen Wirtschaftsjahr vollständig abgeschrieben. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten über EUR 250,00 liegen und den Betrag von EUR 1.000,00 nicht überschreiten, werden in einen Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Bilanzierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag. Die Ermittlung der Marktpreise erfolgt im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, zudem werden die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten der Bestände berücksichtigt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt ab dem Geschäftsjahr 2018 im Wesentlichen mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Aus der Umstellung der Bewertungsmethode hat sich eine Reduzierung der Vorräte um ca. EUR 235.000,00 ergeben. Zudem erfolgt eine verlustfreie Bewertung unter Berücksichtigung der Verhältnisse am Absatzmarkt. Die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergebenden erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,5 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Project-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Zum 31.12.2018 wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz von 3,21 Prozent (Vorjahr: 3,68 Prozent) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Aufgrund von Festbetragszusagen sind Gehalts- oder Rententrends nicht zu erfassen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR Der Konzernabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie flüssige Mittel werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Neben der oben dargestellten Änderung bei der Bewertung der Fertigen Erzeugnisse fanden keine grundlegenden Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DER ZEIT VOM 1 JANUAR BIS 31 DEZEMBER 2018
Restlaufzeiten der Forderungen Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00. Pensionsrückstellungen Es erfolgte eine Saldierung der Rückdeckungsversicherung, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtung dient, mit der bestehenden Pensionsrückstellung gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung, der den Anschaffungskosten entspricht, wurde lt. Gutachten der Versicherungsgesellschaften zum Bilanzstichtag mit EUR 143.330,45 angesetzt und mit der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 435.480,00 saldiert. Der Ausweis erfolgt bei den Rückstellungen. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 69.895,00. Ausschüttungssperre Zum Bilanzstichtag besteht auf der Ebene der Konzernmutter eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 69.895,00 aus dem Unterschiedsbetrag bei den Pensionsrückstellungen gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen in Höhe von EUR 2.113.376,32 (Vorjahr: EUR 1.602.400,00) sind die nachfolgenden, nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 16.000.000,00). Es handelt sich dabei ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 25.888.888,90 (Vorjahr: EUR 30.833.333,34). Die Sicherheiten betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Es wurden folgende Sicherheiten bestellt:
Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 15.680.270,43 (Vorjahr: EUR 12.908.430,62). Der Betrag umfasst Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 6.183.271,98 (Vorjahr: EUR 4.916.359,76), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von EUR 8.927.370,17 (Vorjahr: EUR 6.883.583,76) sowie sonstige Verbindlichkeiten von EUR 569.628,28 (Vorjahr: EUR 1.108.487,10). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 37.045.658,35 (Vorjahr: EUR 40.616.533,35). Der Betrag beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 20.666.666,68 (Vorjahr: EUR 26.666.666,68) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 16.378.991,67 (Vorjahr: EUR 13.949.866,67). Passive latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 29,650 %. Haftungsverhältnisse Das Mutterunternehmen hat mit Kreditvertrag vom 02.09.2016 Darlehen in Höhe von EUR 32.000.000,00 (zum Bilanzstichtag: EUR 22.888.888,90) und eine bislang in Höhe von EUR 3.000.000,00 in Anspruch genommene Betriebsmittellinie in Höhe von EUR 7.500.000,00 (wahlweise als KK-Kredit, Avalkredit und Eurokredit nutzbar) eingeräumt bekommen. Mit geändertem Kreditvertrag vom 19.10.2018 wurde die Betriebsmittellinie auf EUR 5.500.000,00 reduziert. Die Betriebsmittellinie kann wahlweise von den im Vertrag genannten Gesellschaften der Betten Duscher Gruppe (= verbundene Unternehmen) in Anspruch genommen werden. Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden die Anteile am Mutterunternehmen an die Kreditgeber verpfändet. Die Tochtergesellschaften sind diesem Kreditvertrag zusammen als Betriebsmittelkreditnehmer, Garantiegeber und Sicherheitengeber beigetreten. Die Konzernunternehmen haben gegenüber den Kreditgebern überdies eine unwiderrufliche, unbedingte und wechselseitige Garantie übernommen. Diese Garantie begründet eine selbständige Zahlungsverpflichtung und dient der Sicherung aller bestehenden und künftigen Forderungen der Kreditgeber gegen die Kreditnehmer aus dem Kreditvertrag. In diesem Zusammenhang erfolgte eine:
Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Bürgschaften und aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten (= verbundene Unternehmen) in der Vergangenheit als gering eingeschätzt; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen nicht vor. Bewertungseinheiten Zum Bilanzstichtag bestanden zahlreiche Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Währungsrisikos von schwebenden Beschaffungsgeschäften mit einem gesicherten Volumen von USD 9.982.000,00 und einem Kontraktvolumen von EUR 8.544.112.12. Die Derivate haben im Wesentlichen eine Laufzeit bis zu 18 Monaten. Die Überprüfung der Effektivität erfolgte mit der Critical Term Match Methode. Da es sich um effektive Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB handelt, wurde auf die Aktivierung der bestehenden positiven Marktwerte in Höhe von EUR 33.872,26 verzichtet. Die Ermittlung der Markwerte wurde zum Bilanzstichtag auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung der Barwertmethode durchgeführt. Sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen die am 20.9.2016 mit einer festen Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen wurden. Es fallen jährliche Aufwendungen in Höhe von EUR 758.499,24 an. Die zudem bestehenden Leasingverträge sind für die Beurteilung der Finanzlage nicht von Bedeutung. Es besteht zum Bilanzstichtag ein Zinssicherungsgeschäft mit einer vertraglichen Laufzeit bis zum 30.9.2020 und einem besicherten Volumen von EUR 32.000.000,00. Die bereits bezahlte Prämie wurde unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfasst und zeitanteilig aufgelöst. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden durch den Verkauf von Textilprodukten erzielt. Der Verkauf erfolgte überwiegend im Inland. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf nach Europa und übrige Länder betrugen ca. 18 Prozent. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsbewertung zum Devisenkassamittelkurs in Höhe von EUR 26.035,63 (Vorjahr: EUR 49.091,87) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 101.987,83 (Vorjahr: EUR 21.706,84) enthalten. Erläuterung der Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich um Erträge aus der Weiterberechnung von Zollnachforderungen in Höhe von EUR 222.442,30. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsbewertung von Finanzmittelfonds in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 126,91) enthalten. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 446.861,22 (Vorjahr: EUR 192.926,78) enthalten. Hierbei handelt es sich überwiegend um Aufwendungen für Kundenboni, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 80. Zudem wurden durchschnittlich 7 Auszubildende beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte werden durch folgende Personen geführt:
Vergütung der Organmitglieder Auf die Angabe der Vergütung der Organmitglieder gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6a, 6b HGB wird nach § 314 Abs.3 HGB verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden Gebühren für Abschlussprüferleistungen in Höhe von EUR 59.550,00 berücksichtigt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Aufgrund der schlechten Entwicklung zu Beginn des Geschäftsjahres 2019 wurde im Juni 2019 zur Abwendung einer drohenden Insolvenz die Betten Duscher Gruppe an die Altgesellschafter Andreas und Markus Brahmer veräußert. Im Rahmen dieses Verkaufes wurden die zu diesem Zeitpunkt bestehenden Fremddarlehen zurückgeführt bzw. durch langfristig zu tilgende Gesellschafterdarlehen abgelöst. Zudem erfolgte eine Zuführung von neuem Eigenkapital zur Finanzierung der Restrukturierung. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Es wird vorgeschlagen den Jahresfehlbetrag der Betten Duscher Beteiligungs GmbH in Höhe von EUR 40.895.223,76 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Roding, 25. Oktober 2019 Markus Brahmer Jürgen Jacob Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 4. November 2019 festgestellt. Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Betten Duscher Beteiligungs GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 21.09.2015 als Vorratsgesellschaft MAURITIUS 152. Vermögensverwaltungs GmbH gegründet und erwarb mit Kaufvertrag vom 31.08.2016 sämtliche Anteile an der Betten Duscher GmbH, der Durotex GmbH, der BD Logistic GmbH und der ABX-Handels GmbH. Im Rahmen des Erwerbs der oben genannten Gesellschaften wurde das Stammkapital der Gesellschaft von EUR 25.000 auf EUR 48.194 erhöht. Zudem erfolgten Zuführungen zur Kapitalrücklage in Höhe von EUR 29,969 Mio. Die Erstkonsolidierung der vier oben genannten Gesellschaften erfolgte zum 01.09.2016 auf Grundlage der Zwischenabschlüsse zum 31.08.2016, welche für die vier erworbenen Gesellschaften erstellt wurden. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns wird überwiegend durch die Betten Duscher GmbH erbracht und nur einige wenige Kunden werden von der Durotex GmbH, die ihre Ware von der Betten Duscher GmbH bezieht, beliefert. Die BD Logistic GmbH erbringt Logistik-Dienstleistungen überwiegend an die Konzerngesellschaften, in geringem Umfang aber auch an Kunden außerhalb des Konzerns. Die ABX-Handels GmbH vermittelt bzw. vertreibt Waren aller Art. Die Betten Duscher GmbH ist spezialisiert auf die Produktion von und den Handel mit Bettwaren, Bettfedern und allen damit zusammenhängenden Produkten. Die Produktion findet neben dem Firmensitz in Roding bei Zulieferfirmen in Osteuropa statt (verlängerte Werkbank). Die Strategie der Betten Duscher Gruppe war in 2018 durch die Sicherung und den Ausbau der Marktanteile in bestehenden und neuen Geschäftsfeldern stark auf Umsatzwachstum ausgerichtet. Durch gezielte Diversifikation, einer umfangreichen Produktpalette und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, wird die Leistung am Markt ständig überprüft und das Angebot an neuen Produkten dem Bedarf des Marktes angepasst. Steigende Einkaufpreise in Fernost und der Preisdruck im Heimatmarkt haben die Margen jedoch erheblich sinken lassen. Eine auf starkes Wachstum ausgerichtete Kosten- und Finanzierungsstruktur hat das Ergebnis weiter unter Druck gesetzt. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten bis an ihre Grenzen auslasten. Der Konzernumsatz lag im Jahr 2018 bei EUR 65,834 Mio. (Vorjahr: EUR 65,288 Mio.) und der Konzernfehlbetrag bei EUR 15,205 Mio. (Vorjahr: EUR 2,465 Mio.). 2. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2018 ist die deutsche Wirtschaft das neunte Jahr in Folge gewachsen. Allerdings fiel dieses Wachstum etwas schwächer aus als in den vorangegangenen Jahren. Nach den aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent (2017: 2,2 Prozent). Angetrieben wurde die wirtschaftliche Entwicklung insbesondere durch die starke Binnennachfrage. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die privaten Konsumausgaben und Bruttoanlageinvestitionen um 1,0 Prozent bzw. 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Getragen wurde die konjunkturelle Entwicklung 2018 durch die erneut positive Entwicklung des Arbeitsmarkts. Die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erhöhte sich nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um ca. 562.000 Personen bzw. 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg ergibt sich vornehmlich aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Unter Berücksichtigung ausgleichender altersbedingter demografischer Effekte stieg die Gesamtzahl der Erwerbstätigen von 44,3 Millionen auf 44,8 Millionen.Der Fachkräftemangel, schleppende Verfügbarkeit der digitalen Infrastruktur sowie steigende Anforderungen an Bürokratie belasten die weitere Entwicklung spürbar. Entwicklung der Branche Das Jahr 2018 schließt die deutsche Heim- und Haustextilbranche mit einem leichten Umsatzminus gegenüber dem Vorjahr ab. Der positive Trend aus dem Vorjahr konnte auch aufgrund nachteiliger Preisentwicklungen auf der Beschaffungs- und Absatzseite und unterproportionalem Konsumverhalten sowie erschwerten internationalen Rahmenbedingungen nicht gehalten werden. Die Entwicklung in den USA hin zu mehr Handelsprotektionismus sowie die sich abzeichnenden Gegenmaßnahmen aus Asien und Europa könnten sich weiter negativ auf die Entwicklung auswirken. Auch zeichnet sich weiter keine Entspannung der politischen Krisenherde in Syrien und der Ukraine ab. Auf der Beschaffungsseite sind die Preise für Rohwaren sowohl für Daunen und Federn als auch für Inlett Gewebe aufgrund einer Verknappung von Ressourcen gestiegen. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Erwartungen der Geschäftsleitung an die Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 wurden durch ein Nichterreichen des geplanten Umsatzwachstums und dem damit verbundenen Ausbleiben des Anstiegs des EBIT deutlich verfehlt. Das Ergebnis wurde zudem mit den hohen Abschreibungen auf den Firmenwert von EUR 7,426 Mio. belastet. Insgesamt entspricht das Konzernergebnis nicht den Erwartungen der Geschäftsleitung. Der Markt, in dem sich der Konzern bewegt, ist geprägt von hohem Wettbewerb und Preisdruck. Dem muss sich die Betten Duscher Gruppe stellen und die in 2018 begonnenen Maßnahmen in 2019 konzentriert und mit höherer Geschwindigkeit umsetzen. In 2018 wurde das operative Ergebnis des Konzerns zudem durch hohe Beraterkosten, hohe Zinsbelastungen und sinkende Margen erheblich belastet. Der aktuelle Status wird in 2019 zu einer radikalen Änderung des betriebswirtschaftlichen Vorgehens führen müssen, um das langfristige Bestehen des Konzerns am Markt sichern zu können. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 65,834 Mio. (Vorjahr: EUR 65,288 Mio.). Die Materialaufwendungen des Konzerns betragen EUR 56,134 Mio. (Vorjahr: EUR 50,488 Mio.) und die Personalkosten EUR 3,218 Mio. (Vorjahr: EUR 2,520 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf EUR 11,870 Mio. (Vorjahr: EUR 8,597 Mio.). Das EBITDA des Konzerns im Geschäftsjahr beträgt EUR -4,953 Mio. (Vorjahr: EUR +4,193 Mio.). Unter Berücksichtigung der hohen Abschreibungen auf den Firmenwert von EUR 7,426 Mio. EUR (Vorjahr: EUR 3,457 Mio.) und des hohen negativen Finanzergebnisses von EUR 2,654 Mio. (Vorjahr: EUR 2,390 Mio.) ergibt sich ein Konzernfehlbetrag in Höhe von EUR 15,205 Mio. (Vorjahr: EUR 2,465 Mio.). 2. Finanzlage Die Liquidität des Konzerns wurde im Geschäftsjahr, neben der Verlustfinanzierung, insbesondere durch den Aufbau der Warenbestände sowie durch die nach der Einführung von Factoring erforderlichen Sondertilgungen der Bankverbindlichkeiten belastet. Das Factoring führte im Gegenzug zu einer Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 14,219 Mio. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag EUR 0,998 Mio. (Vorjahr: EUR 0,475 Mio.). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr nochmals auf EUR 8,927 Mio. (Vorjahr: EUR 6,884 Mio.) gestiegen. Der operative Cash-Flow aus Jahresüberschuss und Abschreibungen beträgt EUR -7,517 Mio. (Vorjahr: EUR +1,217 Mio.) und unterschreitet die Investitionen im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 0,259 Mio. (Vorjahr: EUR 0,310 Mio.) deutlich. Da der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von EUR 5,492 Mio. nicht den Bedarf des Cash-Flows aus der Finanzierungstätigkeit von EUR 7,983 Mio. deckt, wurden Darlehen i.H.v. EUR 3,0 Mio. aufgenommen. Hierdurch ergibt sich ein leicht positiver Finanzmittelfonds von EUR 0,037 Mio. (EUR 0,274 Mio. im Vorjahr). Das Konzerneigenkapital zum 31.12.2018 beläuft sich auf EUR 12,057 Mio. (Vorjahr: EUR 27,262 Mio.), was bei einer Konzernbilanzsumme von EUR 67,265 Mio. (Vorjahr: EUR 83,039 Mio.) einer Konzerneigenkapitalquote von 17,92 Prozent (Vorjahr: 32,83 Prozent) entspricht. Durch das in 2018 ebenfalls nicht realisierte Wachstum und den daraus nicht erreichten positiven Effekten im EBITDA wurden auch 2018 Vereinbarungen in den Finanzierungsverträgen (Covenants) verletzt. Die drohenden Vertragsverstöße wurden erkannt und im Rahmen von kurzfristigen Vereinbarungen (Waiver) kam es formal zu keinem Vertragsverstoß. Vor dem Hintergrund dieser Thematik und zur Absicherung des Bestands des Konzerns wurden in 2018 mit Hilfe einer spezialisierten Beratungsgesellschaft Gespräche mit dem Bankenkonsortium geführt und erfolgreich abgeschlossen. In diesem Zusammenhang erfolgte die Einführung von Factoring und eine Anpassung der Kreditverträge inkl. Sondertilgung. Aufgrund der in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2019 weiterhin negativen Geschäftsentwicklung wurde zur Abwendung einer drohenden Insolvenz die Betten Duscher Gruppe im Juni 2019 an die Altgesellschafter Andreas und Markus Brahmer zurückverkauft. Seitdem stabilisierte sich die finanzielle Lage durch die Zuführung von neuem Eigenkapital und einer deutlichen Reduzierung der Bankverbindlichkeiten nachhaltig. Mit dieser neu geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Vermögenslage An der Bilanzsumme von EUR 67,265 Mio. (Vorjahr: EUR 83,039 Mio.) hat das Umlaufvermögen zum 31. Dezember 2018 einen Anteil von 38,09 Prozent (Vorjahr: 40,59 Prozent). Das Umlaufvermögen, die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und die aktiven latenten Steuern belaufen sich auf EUR 26,361 Mio. (Vorjahr: EUR 34,667 Mio.). Die anteiligen Vorräte betragen EUR 16,710 Mio. (Vorjahr: EUR 11,120 Mio.). Flüssige Mittel umfassen 1,48 Prozent (Vorjahr: 0,57 Prozent) des Gesamtvermögens. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 30,24 Prozent (Vorjahr: 56,36 Prozent), wobei im Anlagevermögen ein Geschäfts- oder Firmenwert von EUR 39,820 Mio. (Vorjahr: EUR 47,246 Mio.) enthalten ist. Zusammen mit dem langfristigen Fremdkapital in Höhe von EUR 37,046 Mio. (Vorjahr: EUR 40,617 Mio.) deckt das Konzerneigenkapital das Anlagevermögen um 123,15 Prozent (Vorjahr: 140,32 Prozent). Der Konzern weist zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 26,850 Mio. (Vorjahr: EUR 31,583 Mio.) aus. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 16,379 Mio. (Vorjahr: EUR 13,950 Mio.). Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt am Bilanzstichtag eine noch ausreichende Finanzierungsbasis. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Unternehmensleitung geht für 2019 von einer nochmals negativen Umsatzentwicklung des Konzerns aus. Ein Restrukturierungskurs wird eingeleitet, der sich im Jahr 2019 nochmals belastend auf das Ergebnis auswirken wird. Mitentscheidend für das Kaufverhalten der Kunden wird die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und deren Auswirkungen auf das den Kunden zur Verfügung stehende verfügbare Einkommen und Vermögen sein. Die Bettwarenindustrie insgesamt steht im Bereich Daunen und Federn den Herausforderungen gegenüber, die Konkurrenzsituation mit asiatischen und osteuropäischen Ländern sowie steigende Einkaufspreise zu bewältigen. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Vertriebsseitig plant der Konzern mit Preis- und damit Margenerhöhungen gegen über den Kunden und damit einer Reduzierung der Umsatzzahlen. Auf der Kostenseite wirken belastend für das Ergebnis die Entwicklung des US Dollar, steigende Einkaufspreise und steigende Frachtraten. Die Geschäftspolitik wird sich wesentlich verändern hin zu schlanken Strukturen und Kosteneinsparungen. Der Start ins Jahr 2019 verlief unter dem Niveau des Vorjahres, entsprach allerdings den Erwartungen. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2019 mit einer Reduzierung beim Konzernumsatz von 20% auf ca. EUR 53,000 Mio. gerechnet. Die hohen Restrukturierungsaufwendungen werden nochmals zu einem negativen operativen Ergebnis führen. Für das Geschäftsjahr 2020 wird bereits mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung gerechnet. Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes können jedoch Verzögerungen bei der Restrukturierung nicht völlig ausgeschlossen werden. D. Chancen und Risiken Der Konzern unterliegt zahlreichen Chancen und Risiken. Die Chancen ergeben sich im Wesentlichen aus der zukünftigen Nutzung von Potentialen, der Automation und Effizienzsteigerung sowie im Wachstum durch den erfolgten Aufbau der Vertriebsbasis. Risikomanagementziele und -methoden Der Konzernführung ist die Relevanz bestehender und funktionierender Systeme der Risikoerkennung, Risikoanalyse und Risikokommunikation bekannt und wird vor dem Hintergrund steigender Risiken als äußerst wichtig eingestuft. Von der Konzernführung wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von diversen Risiken, insbesondere Preis-, Fracht- und Währungsrisiken, existieren Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Das soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Neue Risiken sollen erkannt und durch die Entwicklung neuer Risikomanagementtools erfasst werden. Die Konzernführung verfügt über diverse Instrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Risikomanagement ist ein wesentlicher Bestandteil wichtiger Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Im Rahmen der Reorganisation und eines von der Betten Duscher Gruppe während den Neufinanzierungsgesprächen beauftragten IBR (Independent Business Review) wurden die vorhandenen Steuerungs- und Controllinginstrumente auch nochmals durch eine namhafte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt nach dem Eigentumsübergang durch ein neues, erfahrenes Management. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Um das Ausfallrisiko von Forderungen zu minimieren wurde ein System zur Kreditprüfung und Monitoring aufgesetzt und laufend überwacht. Durch Einführung eines Factoringsystems, bei dem das Ausfallrisiko (Delkredererisiko) auf den Factorer übergeht, wurde dieses Risiko nochmals erheblich begrenzt. Das Risiko der Überalterung von Beständen wurde durch ein neues Monitoring der Bestandsentwicklung und Bestandsmanagement überwacht und gesteuert. Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist der Konzern Wechselkursrisiken ausgesetzt, welche aber größtenteils durch den Abschluss von Devisentermingeschäften minimiert werden sollen. Preissteigerungen im Bereich der Frachtraten im Seegeschäft und bei den Paketversendern werden sich belastend auf das Ergebnis auswirken. Weitere wesentliche Risiken Produktrisiken Die zukünftige Konzernentwicklung hängt unter anderem auch davon ab, innovative Produkte zu entwickeln und neue Märkte und Abnehmer zu erschließen. Investitions-/Finanzierungsrisiken Es sind in nächster Zeit keine Investitionen in das Anlagevermögen von außergewöhnlichem Umfang vorgesehen. Fremdwährungsrisiken sollen mit Absicherungsgeschäften minimiert werden. Im Rahmen des im Juni 2019 erfolgten Rückkauf der Betten Duscher Gruppe durch die Altgesellschafter wurden sämtliche Fremddarlehen zurückbezahlt bzw. durch Gesellschafterdarlehen abgelöst. Durch die verbleibenden langfristigen Tilgungsvereinbarungen werden Risiken aus der Finanzierung deutlich verringert. Personalrisiken Die Betten Duscher Gruppe ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt in der Region ist hoch und macht die Auswahl geeigneten Personals schwierig. Die Entwicklung hat sich hier im Berichtsjahr weiter verschärft. Umweltrisiken Spezielle Umweltrisiken bestehen nicht. Bestandsgefährdende Risiken Neben den vorstehend erwähnten Risiken sind weitere, bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht erkennbar. Die Entwicklung der Betten Duscher Gruppe kann im Wesentlichen nur durch eine weitere Verschärfung der Wettbewerbssituation negativ beeinflusst werden. E. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Beschäftigt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr im Konzern durchschnittlich 80 Personen (Vorjahr: 83), davon 7 Auszubildende (Vorjahr: 7 Auszubildende). Das Thema Arbeitssicherheit hat im Konzern einen hohen Stellenwert. Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für den Konzern hohe Priorität. Die Einhaltung der für den Konzern geltenden umweltschutzbezogenen Rechtsvorschriften ist gewährleistet.
Roding, im Oktober 2019 Markus Brahmer, Geschäftsführer Jürgen Jacob, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Betten Duscher Beteiligungs GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Betten Duscher Beteiligungs GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Betten Duscher Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 25. Oktober 2019 RSM
GmbH
Huber, Wirtschaftsprüfer Hahn, Wirtschaftsprüfer |
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