EDEKA Nord Vertriebsgesellschaft mbH

Gadelander Straße 120, 24539 Neumünster, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 12160 KI
Vorher
EDEKA Mecklenburg-Vorpommern Vertriebs GmbH
Eingetragen
21.6.1968
Branche
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten SchwerpunktGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Waren aller Art, insbesondere mit Lebensmitteln, sowie jede wirtschaftliche Tätigkeit zur Ergänzung der Haupttätigkeit

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Ludwig
seit 22.5.2025
Prokura
Hauke Kallsen
seit 4.9.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EDEKA Handelsgesellschaft GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

EDEKA Handelsgesellschaft GmbH
Germany
562.422 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH

Neumünster

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzern-Lagebericht 2021

der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH

Konjunkturbericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Trotz aller Widrigkeiten ist die deutsche Wirtschaft vergangenes Jahr um 2,9% gewachsen. Mit dem Abklingen der Corona-Pandemie wäre aber ein viel stärkerer Aufholeffekt zu erwarten gewesen. Der hat sich jedoch in der Breite der deutschen Wirtschaft nicht eingestellt. Vielmehr zeigen die Daten, dass fast alle deutschen Regionen Ende 2021 inflationsbereinigt noch nicht wieder die Wirtschaftskraft wie vor der Pandemie hatten. Dass das Plus nicht größer ausfiel, lag an den Corona- Einschränkungen und Lieferengpässen im vierten Quartal, sie bremsten den Aufholprozess.

Das Finanzierungsdefizit der staatlichen Haushalte lag in 2021 bei Mrd.€ 153,9. Gemessen am nominalen, nicht preisbereinigten BIP lag die Defizitquote bei 4,3 Prozent.

Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Dezember kletterte die Inflationsrate auf 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr verteuerten sich Dinge des täglichen Lebens um durchschnittlich 3,1 Prozent - die höchste Jahresteuerungsrate seit 1993. Die Preisentwicklung 2021 hat verschiedene Ursachen, darunter Basiseffekte durch niedrige Preise im Jahr 2020. Hier wirkten sich insbesondere die temporäre Senkung der Umsatzsteuersätze im 2. Halbjahr 2020 sowie der Preisverfall der Mineralölprodukte im Vorjahr erhöhend auf die aktuelle Gesamtteuerung aus.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2021 gegenüber 2020 um 3,2 Prozent. Im 2. Halbjahr 2021 hat sich der Preisauftrieb durch den Basiseffekt aufgrund der Senkung der Umsatzsteuersätze sprunghaft verstärkt. Dabei waren alle Nahrungsmittelgruppen 2021 deutlich teurer, insbesondere Speiseöle und Speisefette (+5,3 %) sowie Gemüse (+3,9 %).

Das Umsatzwachstum im Einzelhandel betrug lt. Statischen Bundesamt 2,5 Prozent. Dabei wuchs der Onlinehandel um 13,2 Prozent, während der stationäre Handel im ersten Quartal unter den Einschränkungen des Lockdowns und im vierten Quartal unter Zutrittsbeschränkungen nach den "2G-Regeln" litt. Der Lebensmitteleinzelhandel konnte nach dem Rekordjahr 2020 noch einmal um 1 Prozent zulegen. Davon profitierten insbesondere die Vollsortimenter im Vergleich zu den Discountern.

Wirtschaftsbericht

Der Konzern der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH ist Teil des deutschlandweit tätigen EDEKA-Verbundes. Die EDEKA Nord erbringt mit ihren Tochtergesellschaften gegenüber den selbstständigen Einzelhändlern essentielle Dienstleistungen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und fördert die Entstehung und Erhaltung wirtschaftlicher und zukunftsfähiger Einzelhandelsstandorte unter der Marke EDEKA.

Die Geschäftsfelder des Konzerns der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH bestehen im Wesentlichen aus:

Zustellgroßhandel für den Lebensmitteleinzelhandel

Betreibung von Lebensmitteleinzelhandelsstandorten und SB-Warenhäusern

Produktion und Handel von Fleisch- und Wurstwaren

Produktion und Vertrieb von Backwaren über die Beteiligung (45%) an der HvA Holding GmbH

Daneben erbringt der Konzern EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH gegenüber den selbstständigen Kaufleuten folgende Dienstleistungen:

Standortplanung, -entwicklung und -sicherung von Lebensmitteleinzelhandelsobjekten

Serviceleistungen im Bereich Aus- und Weiterbildung sowie IT und Marketing

Vertriebs-, Betriebs- und Fachberatung

Unterstützung bei Investitionen und Finanzierungen

Das Absatzgebiet umfasst schwerpunktmäßig die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie nördliche Teile von Brandenburg und Niedersachsen.

Großhandel

Der Großhandel beliefert im Wesentlichen die selbstständigen EDEKA-Kaufleute und die zum Konzernverbund gehörenden Regie-Märkte. Die logistische Abwicklung erfolgt über die Lagerstandorte in Neumünster, Malchow und Zarrentin. Der logistische Betrieb in Zarrentin wird von der EDEKA Nord Service- und Logistikgesellschaft mbH übernommen. Die EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH betreibt die beiden anderen Großhandelslager.

Flächenentwicklung

Zum 31. Dezember 2021 belieferte EDEKA Nord 658 selbstständige Kaufleute und Regie-Märkte mit insgesamt 814.894 m 2 Verkaufsfläche. Es wurden drei Objekte mit einer Gesamtverkaufsfläche von 4.380 m 2 neu eröffnet, es wurden drei Objekte mit einer Fläche von 8.724 m 2 übernommen und zehn Objekte um insgesamt 4.612 m 2 erweitert. Dem standen Flächenschließungen und Reduzierungen bei 18 Objekten mit insgesamt 12.356 m 2 gegenüber. Die Gesamtverkaufsfläche erhöhte sich inklusive Aufmaßkorrekturen um 9.801 m 2 (+1,2 %).

Der Anteil des selbstständigen Einzelhandels an der belieferten Gesamtverkaufsfläche betrug zum Stichtag 92,4 % (2020: 90,8 %) und hat damit weiterhin einen der höchsten Werte im gesamten EDEKA-Verbund.

Die durchschnittliche Verkaufsfläche konnte auf 1.238,4 m 2 (Vorjahr: 1.201,6 m 2 ) gesteigert werden, aufgrund der Schließung von kleineren, unrentablen Flächen.

Vertrieb

Die Betreuung der selbstständigen Einzelhandel:nnen steht im Fokus des Vertriebs. Es ist ein Anliegen des Vertriebs, den Einzelhändler:innen eine zielgerichtete Ausschöpfung seiner vorhandenen Potenziale zu ermöglichen, damit die EDEKA Händler:innen ihre Position im Wettbewerb des Lebensmitteleinzelhandels weiter stärken kann.

Damit der Vertrieb die Unterstützung der selbstständigen Einzelhändler:innen noch besser umsetzen kann, wurde der Vertriebsbereich neu strukturiert. Die Neustrukturierung beinhaltet einen stärkeren Fokus auf die Beratung und Unterstützung der selbstständigen Einzelhändler:innen und einer personellen Aufwertung des Vertriebsbereichs.

Die DeutschlandCard als Multipartner-Bonusprogramm ist im Absatzgebiet der EDEKA Nord flächendeckend eingeführt worden. Die Karte ermöglicht den Kunden:innen in teilnehmenden Märkten, sich pro zwei Euro Einkaufswert einen Punkt gutschreiben zu lassen.

Nachhaltigkeit

Um unseren Teil zu einer nachhaltigeren Entwicklung der Gesellschaft und Umwelt beizutragen, orientieren wir uns an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs). Bei der Ausweitung des Nachhaltigkeitsmanagements ist eine Vielzahl von Maßnahmen vorgenommen worden. Als Beispiele sind zu nennen: die Umstellung auf Grünstrom, der Start des Nachhaltigkeitskonzeptes Einzelhandel und die Rezertifizierung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001. Die Dokumentation nach dem Berichtsstandard des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) bildet eine Basis, um weitere Zielsetzungen zu erreichen.

Regie-Einzelhandel

Der Warenumsatz der unter "EDEKA" und "Marktkauf" in Eigenregie betriebenen Einzelhandelsgeschäfte belief sich im Geschäftsjahr 2021 auf Mio. € 268,8 (Vorjahr Mio. € 279,9). Zum Ende des Geschäftsjahres umfasste der Regie-Einzelhandel sechs Marktkauf-Märkte und neun EDEKA-Märkte.

EDEKA-Regie-Märkte

Der Betrieb der EDEKA-Regie-Märkte erfolgt in den folgenden Gesellschaften:

EDEKA Nord Vertriebsgesellschaft mbH

EDEKA Nord Harburg Vertriebsgesellschaft mbH

EDEKA Nord Bergedorf Vertriebsgesellschaft mbH

EDEKA Nord zweite Vertriebsgesellschaft mbH

Der Warenumsatz in den von der EDEKA Nord Vertriebsgesellschaft mbH betriebenen Märkte war im Jahr 2021 mit Mio. € 37,3 gegenüber dem Vorjahr (Mio. € 36,4) um 2,6 % höher.

Die EDEKA Nord Harburg Vertriebsgesellschaft mbH und EDEKA Nord Bergedorf Vertriebsgesellschaft mbH bestehen jeweils aus einem Markt, die vorher unter der EDEKA Nord SB-Warenhaus GmbH als Marktkauf betrieben worden sind. Der Markt in Harburg wird seit 1. Oktober 2020 und der Markt in Bergedorf seit dem 1. August 2021 als E-Center betrieben. Die beiden Märkte erzielten im Geschäftsjahr 2021 einen Warenumsatz von Mio.€ 18,2.

Im Zuge der Übernahme der real-Supermärkte werden die Standorte in Lübeck ab dem 1. September 2021 und in Neuruppin ab dem 1. November 2021 durch die EDEKA Nord zweite Vertriebsgesellschaft mbH betrieben. Der Warenumsatz betrug in 2021 Mio.€ 7,4.

Marktkauf-Regie-Märkte

Der Betrieb der MARKTKAUF-Märkte erfolgt in der EDEKA Nord SB-Warenhaus GmbH. Die Märkte erzielten in 2021 einen Warenumsatz in Höhe von Mio. € 205,9 (Vorjahr: Mio. € 240,4). Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 14,3 %. Die Märkte in Mölln, Rostock und Prisdorf sind in 2021 privatisiert worden. In den Marktkauf-Märkten mit vergleichbarer Fläche konnte in 2021 ein Umsatzzuwachs von 5,1 % verzeichnet werden.

Produktion - Fleischwerk

Für die Herstellung und den Vertrieb von Fleisch und Fleischerzeugnissen betreibt EDEKA Nord ein eigenes Fleischwerk in Valluhn (Mecklenburg-Vorpommern). Die Tochtergesellschaft Fleischwerk EDEKA Nord GmbH ist für den Geschäftsbetrieb zuständig. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Warenumsatz Mio. € 370,8 (Vorjahr: Mio. € 366,6).

Die Inbetriebnahme des halbautomatischen Wareneingangs und die Gesamtabnahme der Intralogistikanlage im Jahr 2021 bilden den Schlusspunkt der Neuausrichtung der Logistik im Fleischwerk.

Das Fischsortiment wurde um ein Gut & Günstig Angebot und eine Eigenmarke für Frischfisch erweitert.

Im Juni ist eine dreijährige Vereinbarung für das Markenfleischprogramm NATUR PUR mit der BIOPARK MARKT Erzeuger- und Vermarktungsgesellschaft und der LFW Ludwigsluster Fleisch- und Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG mbH abgeschlossen worden. Mit dem Markenfleischprogramm wird das Ziel verfolgt, eine regionale Bio-Fleischmarke zu schaffen, unter der ausschließlich Fleischprodukte vermarktet werden, die sowohl im Hinblick auf Tier- und Umweltschutz als auch auf ihre naturbelassene Qualität besser sind als vergleichbare Produkte.

Umsatzentwicklung und Ertragslage

Umsatzentwicklung (ohne Innenumsätze) der letzten drei Jahre:

2019 2020 2021 Veränderung Vj
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € in %
Großhandel 2.295,4 2.720,9 2.990,4 269,5 9,9
Fleischwerk 312,7 348,9 350,3 1,4 0,4
Backwaren 5,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Regie-Märkte 318,6 279,4 264,4 -15,0 -5,4
Sonstige 174,0 190,1 206,8 16,7 8,8
3.106,5 3.539,3 3.811,9 272,6 7,7

Ergebnisentwicklung der letzten drei Jahre:

2019 2020 2021
T€ T€ T€
Ergebnis Warengeschäft (EBIT) 25.328 51.198 47.518
Zinsergebnis -1.230 -1.268 508
Neutrales Ergebnis 11.842 -22.161 -19.203
Steueraufwand -2.555 -6.440 -10.365
Konzernergebnis 33.385 21.329 18.458

EDEKA Nord erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021 einen Konzernjahresüberschuss von Mio. € 18,5. Dies bedeutet einen Rückgang von Mio. € 2,9 zum Vorjahr.

Das Ergebnis aus dem Warengeschäft hat sich bei einem weiterhin hohen Umsatzniveau sowohl absolut als auch in Relation zum Umsatz vermindert. Trotz umsatzbezogen gesunkener Sachaufwendungen konnte der leichte Rückgang der Rohmarge nicht kompensiert werden. Der Rückgang der Rohmarge steht auch im Zusammenhang mit den deutlich gestiegenen Verrechnungsumsätzen mit der Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG.

Das verbesserte Ergebnis im neutralen Bereich und die positive Entwicklung beim Zinsergebnis konnten das verminderte Ergebnis aus dem Warengeschäft und dem höheren Steueraufwand insgesamt nicht kompensieren, so dass es zu einem Rückgang des Konzernergebnisses gekommen ist.

Die positive Entwicklung im neutralen Bereich beruht auf einer Verminderung von Drohverlustrückstellungen im Zusammenhang mit der Untervermietung an selbstständige Einzelhändler.

Der höhere Steueraufwand geht insbesondere auf die Veränderung der latenten Steuern zurück. Während im Geschäftsjahr ein Aufwand ausgewiesen worden ist, wurde im Vorjahr noch ein Ertrag erzielt.

Die Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft war insgesamt zufriedenstellend.

Das Konzernergebnis entspricht der Vorjahresprognose.

Vermögens- und Finanzlage

2019 2020 2021 Veränd. VJ
Aktivseite T€ T€ T€ in %
Anlagevermögen 332.020 343.954 414.485 20,5
Umlaufvermögen 356.464 400.225 422.371 5,5
Abgrenzungsposten 32.017 40.766 42.069 3,2
720.501 784.945 878.925 12,0
Passivseite
Eigenkapital 251.271 271.640 285.122 5,0
Rückstellungen 79.899 102.970 93.436 -9,3
Verbindlichkeiten 384.866 406.733 497.018 22,2
Abgrenzungsposten 4.465 3.602 3.349 -7,0
720.501 784.945 878.925 12,0

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme zum Bilanzstichtag erhöhte sich gegenüber 2021 um 3,4 %-Punkte auf 47,2 %. Dagegen sank der Anlagendeckungsgrad durch Eigenkapital auf 68,8 % (Vorjahr: 79,0 %).

Die Eigenkapitalquote betrug 32,4 % (31. Dezember 2020: 34,6 %) bei einem Eigenkapital von Mio. € 285,1.

Die Bilanzsumme stieg um Mio. € 94,0. Auf der Vermögensseite der Bilanz erhöhte sich das Anlagevermögen um Mio. € 70,5 und die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände um Mio. € 91,4.

Die Finanzierung erfolgt über eine Reduzierung der Guthaben bei Kreditinstituten um Mio. € 66,2, die Aufnahme von kurzfristigen Krediten von Mio. € 90,0 bei gleichzeitiger Tilgung des Schuldscheindarlehens von Mio. € 50,0, und einer Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Mio. € 48,4. Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von Mio. € 48,6 eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Cash-Flow

Der Jahres-Cashflow, bestehend aus Jahresüberschuss, Abschreibungen und zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträgen, verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 0,7 auf Mio. € 62,8.

Insgesamt sank der Finanzmittelfonds im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 73,2 auf Mio. € 33,3. Der Mittelabfluss aufgrund von hohen Investitionen von Mio. € 120,8 konnte nicht durch den Jahres-Cashflow gedeckt werden.

Die Finanzierung wurde durch die Aufnahme von kurzfristigen Krediten sichergestellt.

2020 2021
T€ T€
Konzernjahresüberschuss 21.329 18.458
Abschreibungen 35.768 37.530
Zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 6.380 6.802
Jahres-Cashflow 63.477 62.790
Veränderung Working Capital 23.670 -51.587
Investitionen Anlagevermögen -55.363 -120.824
Auszahlung aus dem Erwerb von Anteilen an Tochterunternehmen 0 -4.016
Einzahlungen aus Abgängen 3.002 7.701
Erhaltene Zinsen und Dividenden 382 343
Cashflow aus Investitionstätigkeit -51.979 -116.796
Auszahlungen an Gesellschafter -960 -960
Tilgung von Darlehen -5.513 -55.513
Aufnahme von Darlehen 0 90.000
gezahlte Zinsen -1.370 -1.113
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -7.843 32.414

Der Konzern war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2021 hatten einen Umfang von Mio. € 120,8. Die Investitionen bezogen sich im Wesentlichen auf Standorte des selbstständigen Einzelhandels und den Umbau der Logistik, insbesondere den Neubau des Lagers Neumünster Eichhof.

IT

Im Jahr 2021 konnten weitere 175 EDEKA-Märkte auf das neue Warenwirtschaftssystem Lunar EH umgestellt werden. Die Umstellung verläuft damit weiterhin plangemäß und wird Ende des ersten Quartals 2023 abgeschlossen werden. Erfreulich ist, dass mit allen Kaufleuten schon feste Umstellungstermine vereinbart werden konnten. Durch die Optimierung der internen Prozesse ist die Zufriedenheit der Kaufleute mit LUNAR EH weiter gestärkt worden.

Im ersten Halbjahr 2021 konnten in allen EDEKA Märkten die Kassensicherungsverordnung erfolgreich umgesetzt werden. Die Umsetzung dieser gesetzlichen Anforderung an den mehr als 2.500 Kassen ist eine große Herausforderung gewesen.

Ein großer Erfolg war auch die Einführung des eBons in fast allen EDEKA Märkten. Die Endverbraucher:innen können sich an der Kasse entscheiden, ob sie einen Bon in Papier- oder in digitaler Form haben möchten.

Die Funktionalität Scan&Go ist in über 90 Märkten ausgerollt worden. Damit ist es den Kunden:innen möglich, ihre Einkäufe selber zu erfassen und sie müssen sich nicht mehr an der klassischen Kasse anstellen. So ist der Einkauf bei der EDEKA noch moderner möglich und in Zeiten der Pandemie können sogar Kontakte reduziert werden.

Ein weiterer Punkt bei der Digitalisierung im selbstständigen Einzelhandel ist die Bereitstellung eines digitalen Ordersatzes für Obst & Gemüse. Immer aktuelle Daten direkt an der Ware und auch hier wieder der Verzicht auf den Ausdruck sind die Vorteile.

Die weitere Digitalisierung der Geschäftsprozesse und die Unterstützung der Logistikprojekte mit der notwendigen IT-Infrastruktur ist gerade in Zeiten von schwierigen Beschaffungssituationen herausfordernd, konnten aber erfolgreich umgesetzt werden.

Logistik

Das Projekt "Logistik 2030" stand in 2021 im Mittelpunkt der Logistik. Am Standort in Zarrentin ist der Neubau des Tiefkühllagers noch zum Weihnachtsgeschäft in Betrieb genommen worden. In Malchow wurden die Neubauten des Frischdienst- und Tiefkühllagers im Oktober 2021 fertiggestellt. Am neuen Lagerstandort Neumünster-Eichhof ist mit dem ersten Bauabschnitt für den Bereich des Frischedienstes im vollen Umfang begonnen worden.

Mitarbeiter:innen & Ausbildung

EDEKA Nord beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2021 4.768 Mitarbeiter:innen und zählt damit zu den größten Arbeitgebern in der Region. Im Absatzgebiet von EDEKA Nord sind inklusive der selbstständigen Einzelhändler über 1.400 Auszubildende tätig. Die jungen Menschen sind dabei in den Bereichen Einzelhandel, Großhandel oder Fleischwerk eingesetzt.

Wenn es um die Themen Weiterentwicklung und Karriere geht, stehen unseren Mitarbeiter:innen alle Türen offen. Wir setzen auf ein modernes Führungsverständnis, bei dem die Führungskraft neben der unternehmerischen Verantwortung als Vorbild, Teamplayer und Coach agiert. Um dieses Verständnis zu leben, haben wir ein umfangreiches Führungskräfte-Entwicklungsprogramm über alle Führungsebenen aufgesetzt. Neben zentralen Qualifizierungsmaßnahmen sehen wir vor allem den Austausch der Führungskräfte untereinander als zentralen Erfolgsfaktor. Aufgrund moderner Arbeitsweisen gewinnt bei uns neben der klassischen Führungslaufbahn die Fachlaufbahn immer mehr an Bedeutung. Neben den speziellen Qualifizierungsprogrammen für Fach- und Führungskräfte in der Karrierelaufbahn bieten wir allen Mitarbeiterinnen ein umfangreiches internes Aus- und Weiterbildungsangebot, das fachliche und persönliche Entwicklung gleichermaßen berücksichtigt.

Das Jahr 2021 steckte weiterhin voller Herausforderungen, die wir gemeinsam im Seminargeschäft mit unseren internen und externen Trainern angenommen und gemeistert haben. So boten unsere Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter:innen, sowohl im Einzelhandel wie auch im Großhandel, ein umfangreiches Qualifizierungsangebot mit einem bewusst ausgewähltem Spektrum, das auf alle aktuellen Bedürfnisse am Markt und auf die Einsatzbereiche im Unternehmen abgestimmt ist.

Vom Auszubildenden bis hin zur Führungskraft wurden viele Mitarbeiter:innen über unsere Seminarkataloge für den Einzel- und Großhandel (inkl. der Seminare für unsere Auszubildenden) mit Hardfacts- und Softskilltrainings geschult. Trotz der äußeren Umstände durch die Pandemie wurden 2021 an 803 Schulungstagen 10.531 Mitarbeiter:innen geschult.

Viele unserer Schulungsmaßnahmen sind noch einmal verstärkt um den Blended Learning Ansatz erweitert worden. Hierbei werden den Präsenz-/ Onlinetrainings die passenden E-Learning Kurse zugeordnet, die von den Teilnehmer:innen vor bzw. nach einem Seminar zusätzlich absolviert werden. Blended Learning ist damit, insbesondere in diesen Zeiten, eine innovative Möglichkeit, nachhaltiges, spannendes und motivierendes Lernen im Beruf zu verwirklichen. Hierzu gehört ebenfalls die EDEKA Lern-App "WizzUp!" vom EDEKA Wissensportal.

Das EDEKA Wissensportal ist bei EDEKA Nord ein internes Lernwerkzeug, mit dessen Hilfe alle Beschäftigten verpflichtende oder auch freiwillige Online-Kurse absolvieren. Es wurde außerdem in insgesamt 509 angeschlossenen Märkten genutzt. Unsere Nutzer erzielten dabei mehr als 88.434 Zertifikate in über 120 Kursen. Das entspricht einer Steigerung von über 70 Prozent zum Vorjahr.

Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementsystem

EDEKA Nord setzt zur Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Durch das Controlling werden regelmäßig Berichte zur Unternehmenssteuerung für die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie -gremien erstellt. Darüber hinaus überwacht die interne Revision die betrieblichen Prozesse. Das Risikomanagement integriert alle Unternehmensbereiche in ein strukturiertes Meldesystem, um eine einheitliche, systematische Bewertung der Risiken zu gewährleisten. Die Risiken werden aggregiert und quartalsweise oder bei Bedarf ad hoc der Geschäftsführung zur Verfügung gestellt.

Risikobericht

Mit der Einbindung von EDEKA Nord in die zentralen Einkaufsprozesse des EDEKA-Verbundes wird den Risiken aus Preisänderungen begegnet. Den Ausfallrisiken von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber selbstständigen Einzelhändlern wird durch ein straffes Debitorenmanagement Rechnung getragen.

Risiken im IT-Umfeld wird mit einem Backup-Rechenzentrum sowie einem aktiven Risikomanagement vorbeugend begegnet. Weiterhin steht die Ertragslage (insbesondere die mietvertraglichen Verpflichtungen) der EDEKA Nord SB-Warenhaus GmbH als Tochtergesellschaft der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH besonders im Fokus.

Die Geschäftsführung überwacht laufend die operativen Prozesse zur optimalen Belieferung und Steuerung. Die Überprüfung der gesamten Risikosituation hat ergeben, dass derzeit keine Risiken wesentlichen Umfanges bestehen, die sich nachhaltig auf den weiteren Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken.

Chancenbericht

Existenzgründer:innen wird aufgrund der Erfahrung und Marktstellung von EDEKA Nord ein stabiler Einstieg in die Selbstständigkeit ermöglicht. Ein Ausbau des Umsatzes auf bestehenden Flächen wird durch Potenzialanalysen unterstützt, die den operativen Prozess begleiten. Die Grundlage dafür bilden Bewertungssysteme, mit deren Hilfe dem Vertrieb die Möglichkeit gegeben wird, erfolgreiche Einzelhandelskonzepte bereits am Markt tätiger selbstständiger Kaufleute auf andere zu übertragen.

Prognosebericht

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für das Jahr 2022 nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,2 bis 3,1 %. Der russische Krieg gegen die Ukraine führt zu steigenden Rohstoffpreisen und zu Lieferengpässen bei Rohmaterialien und Vorprodukten sowie erhöhten wirtschaftlichen Unsicherheiten. Es wird daher mit einer Inflation bis zu 6,1 % gerechnet, statt der bisher angenommenen 3,3 %. In die Prognosen sind die Auswirkungen eines Embargos russischer Energielieferungen nicht mit einbezogen. Bei einer Unterbrechung der Energielieferungen aus Russland wäre die Wahrscheinlichkeit einer Rezession groß.

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2022 führte zu einem Rückgang der Umsätze. Dies ist zum einen auf Lockerungen der Corona-Maßnahmen zurückzuführen und zum anderen darauf, dass die Abrechnung der Iwan Budnikowsky-Filialen nicht mehr über das Streckengeschäft vorgenommen wird. Der Wegfall dieser Streckenumsätze hat keine maßgebliche Auswirkung auf die Ertragslage des Konzerns.

Im ersten Tertial 2022 hat EDEKA Nord die restlichen 55 % der Unternehmensanteile an der HvA Holding GmbH erworben und somit die Bäckerei Allwörden komplett übernommen. Mit diesem Erwerb stellt sich EDEKA Nord zukunftsorientiert im Backwarensegment auf und übernimmt rund 2.500 Mitarbeiter:innen.

Die Umsetzung der Konzeption "Logistik 2030" wird weiterhin im Mittelpunkt der Logistiksparte in 2022 stehen. Am Lagerstandort Zarrentin wird in 2022 rund um das Tiefkühllager die Straßenerweiterung und -sanierung abgeschlossen. Für den neuen Lagerstandort im Gewerbepark Eichhof soll Ende 2022 das Frischelager in Betrieb genommen werden.

Im Regiebereich sollen weitere MARKTKAUF-Märkte an selbstständige Einzelhändler:innen abgegeben werden. Des Weiteren ist geplant, noch zwei real-Supermärkte zu übernehmen. Im ersten Quartal 2022 ist der übernommene real-Supermarkt in Lübeck bereits an einen selbstständigen Kaufmann abgegeben worden.

Im Jahr 2022 ist eine Ablösung der kurzfristigen Kredite durch die Aufnahme eines langfristigen Konsortialdarlehens geplant.

Im Fleischwerk wird die Aufschaltung weiterer Sortimente im Bereich der fleischlosen Alternativen vorangetrieben. Gleichzeitig wird die Vermarktung von Schweinefleisch der Haltungsstufe drei im Selbstbedienungsbereich aufgenommen. Unterstützt wird diese Maßnahme durch die Inbetriebnahme einer neuen technischen Anlage für die Verpackung von Fleisch- und Wurstwaren.

Die Planungen von EDEKA Nord sehen den Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 knapp über Mio. € 20, bei um etwa 10% verminderten Umsatzerlösen.

 

Neumünster im 10. Mai 2022

EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH

Bilanz-

-Aktivseite

Vorjahr
Anhang T€ T€ T€
Entgeltlich erworbene Konzessionen,gewerbliche Schutzrechte und und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.672 5.191
Geschäfts- oder Firmenwert 0 73
Geleistete Anzahlungen 0 12
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.672 5.276
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.541 53.810
Technische Anlagen und Maschinen 7.570 6.738
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.227 - 76.001
Einbauten in fremde Grundstücke 157.890 132.170
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61.058 11.820
Sachanlagen 353.286 280.539
Anteile an verbundenen Unternehmen 25 25
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.650 0
Anteile an assoziierten Unternehmen 35.060 40.087
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2 2
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16.790 18.025
Finanzanlagen 55.527 58.139
Anlagevermögen D1 414.485 343.954
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.626 3.151
Fertige Erzeugnisse und Waren 116.363 119.929
Vorräte 119.989 123.080
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 99.804 77.675
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 102.824 43.364
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.898 4.213
Sonstige Vermögensgegenstände 56.503 45.370
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände D3 262.029 170.622
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks D4 40.353 106.523
Umlaufvermögen 422.371 400.225
Rechnungsabgrenzungsposten 20.497 17.893
Aktive latente Steuern D5 21.572 22.873
Summe Aktiva 878.925 784.945

-Passivseite

Vorjahr
Anhang T€ T€ T€
Gezeichnetes Kapital D6 16.000 16.000
Kapitalrücklage 10.875 10.875
Gesellschaftsvertragliche Gewinnrücklage 82.983 76.241
Andere Gewinnrücklagen 163.548 149.336
Gewinnrücklagen D7 246.531 225.577
Konzernbilanzgewinn 11.716 15.172
Kapital der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH 285.122 267.624
Nicht beherrschende Anteile 0 4.016
Eigenkapital 285.122 271.640
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.274 7.833
Steuerrückstellungen 2.581 8.460
Sonstige Rückstellungen 82.581 86.677
Rückstellungen D8 93.436 102.970
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 147.202 105.707
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 82.092 57.545
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.246 2.757
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 240.174 216.352
Sonstige Verbindlichkeiten 25.304 24.372
Verbindlichkeiten D9 497.018 406.733
Rechnungsabgrenzungsposten 3.349 3.602
Summe Passiva 878.925 784.945

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Vorjahr
Anhang T€ T€ T€
Umsatzerlöse D10 3.811.870 3.539.274
Veränderungen des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 114 81
Sonstige betriebliche Erträge D14 36.728 21.179
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.173.552 2.931.960
Aufwendungen für bezogene Leistungen 170.653 168.567
Materialaufwand 3.344.205 3.100.527
Löhne und Gehälter 167.879 151.814
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 33.655 30.107
Aufwendungen für Altersversorgung 861 942
Personalaufwand 202.395 182.863
Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 37.530 35.659
Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 0 109
Abschreibungen D11 37.530 35.768
Sonstige betriebliche Aufwendungen D14 230.251 215.780
Beteiligungsergebnis -5.027 -3.558
Zinsergebnis 508 1.742
Finanzergebnis D12 -4.519 -1.816
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag D13 10.736 2.525
Ergebnis nach Steuern 19.076 21.255
Sonstige Steuern 618 -74
Konzernjahresüberschuss 18.458 21.329
Einstellung in gesellschaftsvertragliche Gewinnrücklagen 6.742 6.157
Konzernbilanzgewinn 11.716 15.172

Konzern-Kapitalflussrechnung der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH

2021 2020
T€ T€
Periodenergebnis 18.458 21.329
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 37.530 35.768
+/- Zunahme/ Abnahme der Rückstellungen -3.655 18.890
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 6.802 6.380
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und -92.694 -46.506
Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 48.536 46.514
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 35 1.102
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge, sofern Entgelt für Kapitalüberlassungen 770 988
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 10.736 2.525
-/+ Ertragsteuerzahlungen -15.315 157
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 11.203 87.147
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.871 -3.104
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 6.466 1.989
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -114.303 -52.259
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 1.235 1.013
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -3.650 0
- Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Tochterunternehmen -4.016 0
+ Erhaltene Zinsen 343 382
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -116.796 -51.979
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 90.000 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten -55.513 -5.513
- Gezahlte Zinsen -1.113 -1.370
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -960 -960
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 32.414 -7.843
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -73.179 27.325
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 106.522 79.197
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 33.343 106.522

Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus dem Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten von insgesamt T€ 40.353 (Vorjahr: T€ 106.523) und jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten sowie anderen kurzfristigen Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, von T€ 7.010 (Vorjahr: T€ 1).

Konzern - Eigenkapitalspiegel der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH

EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH
in T€ Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen - gesellschaftsvertragliche
Stand 1.1. 2021 16.000 10.875 76.241
Rücklagenbildung 0 0 0
Ausschüttung 2021 0 0 0
Erwerb weiterer Anteile an Tochterunternehmen 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 6.742
Stand 31.12.2021 16.000 10.875 82.983
EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH
in T€ Gewinnrücklagen - Andere Rücklagen -Gesamt Bilanzgewinn Summe
Stand 1.1. 2021 149.336 236.452 15.172 267.624
Rücklagenbildung 14.212 14.212 -14.212 0
Ausschüttung 2021 0 0 -960 -960
Erwerb weiterer Anteile an Tochterunternehmen 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 6.742 11.716 18.458
Stand 31.12.2021 163.548 257.406 11.716 285.122
Nicht beherrschende Anteile
in T€ vor Jahresergebnis Summe Eigenkapital
Stand 1.1. 2021 4.016 4.016 271.640
Rücklagenbildung 0 0 0
Ausschüttung 2021 0 0 -960
Erwerb weiterer Anteile an Tochterunternehmen -4.016 -4.016 -4.016
Konzernjahresüberschuss 0 0 18.458
Stand 31.12.2021 0 0 285.122

ANHANG

A. Allgemeine Angaben

Das Mutterunternehmen (EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH) hat seinen Sitz in Neumünster und ist unter der Nr. HRB 785 NM in das Handelsregister des Amtsgerichts Kiel eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen, insbesondere nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB einschließlich der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages, aufgestellt. In der Gliederung ergaben sich keine Veränderungen.

Die Posten Nr. 10, 11 und 13 der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB wurden nach § 265 Abs. 7 HGB zur Verbesserung der Übersichtlichkeit zum Posten Zinsergebnis zusammengefasst und im Anhang aufgegliedert.

B. Konsolidierungsgrundsätze und Konsolidierungskreis

Die Abschlüsse der in den Konsolidierungskreis einbezogenen vollkonsolidierten Unternehmen wurden auf den gleichen Stichtag erstellt.

Seit dem Geschäftsjahr 2010 erfolgte die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode. Bis zum 31. Dezember 2009 kam für die Erstkonsolidierungen die Buchwertmethode auf den Zeitpunkt des Anteilserwerbes zur Anwendung.

Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sowie Zwischenergebnisse, Erträge und Aufwendungen unter den einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert.

Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge und Umbewertungsmaßnahmen werden Steuerabgrenzungen mit einem zukünftig zu erwartendem Steuersatz von 30 % (Vorjahr: 30 %) vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht. Dies gilt auch für aus den Einzelabschlüssen übernommene latente Steuern gemäß § 274 HGB.

Der Konsolidierungskreis umfasst zehn (Vorjahr: zehn) inländische Gesellschaften. Ein verbundenes Unternehmen ist wegen untergeordneter Bedeutung nicht einbezogen (weder konsolidiert noch at Equity bewertet), da das Jahresergebnis der Gesellschaft weniger als 1 % des Konzernergebnisses ausmacht.

In den Konzernabschluss wird die HvA Holding GmbH, Gadebusch, als assoziiertes Unternehmen einbezogen. Konsolidierungsgrundlage bildet der Konzernabschluss der Gesellschaft. Vom Wahlrecht, das Unternehmen als Gemeinschaftsunternehmen einzubeziehen, wurde kein Gebrauch gemacht.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Anschaffungskosten der erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in der Regel in Anlehnung an die entsprechende Mietvertragsdauer der zugrunde liegenden Einzelhandelsstandorte linear abgeschrieben, so dass der tatsächliche Wertverzehr des Geschäfts- oder Firmenwertes zutreffend abgebildet wird. Der Geschäfts- oder Firmenwert stammt ausschließlich aus den Einzelabschlüssen einbezogener Unternehmen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, oder - bei voraussichtlich dauernder Wertminderung - zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Abschreibungen erfolgen linear bei abnutzbaren Vermögensgegenständen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden sofort voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Anschaffungen von unter € 250,00 werden sofort als Aufwand behandelt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Anteile an dem assoziierten Unternehmen werden zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist, nach der Buchwertmethode mit den Anschaffungskosten bilanziert.' Die Anschaffungskosten dieser Beteiligung werden in den Folgejahren nach Maßgabe der Entwicklung des anteiligen bilanziellen Eigenkapitals im Konzernabschluss des assoziierten Unternehmens fortgeschrieben. Die im zugrunde liegenden Konzernabschluss des assoziierten Unternehmens angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden entsprechend § 312 Abs. 5 HGB nicht an die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dieses Konzernabschlusses angepasst. Das Ergebnis aus der Änderung des Equity-Werts wurde nach Kürzung von Ertragsteuern erfasst.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den Anschaffungskosten (gleitender Durchschnitt) oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkostenzuschläge für Fertigungs- und Verwaltungskosten nach § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem latenten Kreditrisiko aus Lieferungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 %, auf nicht einzelwertberichtige Nettoforderungen Rechnung getragen. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Sie enthalten auch unterwegs befindliche Gelder, die den Bankkonten erst im neuen Jahr gutgeschrieben werden.

Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, sind als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen unter Berücksichtigung von in den nächsten fünf Jahren zu erwartenden nutzbaren steuerlichen Verlustvorträgen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung Gebrauch gemacht. Die sich ergebenden Steuerbelastungen und -entlastungen werden dabei verrechnet angesetzt. Eine Abzinsung dieser Beträge erfolgt nicht.

Steuerauswirkungen von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen aus Konsolidierungsvorgängen (ohne Geschäfts- oder Firmenwerte und ohne Differenzen zwischen dem im Konzernabschluss erfassten Vermögen eines Tochterunternehmens und dem steuerbilanziellen Wert der vom Mutterunternehmen an Tochterunternehmen gehaltenen Anteile) nach § 306 HGB werden verrechnet angesetzt und mit dem vorstehenden Steuerabgrenzungsposten nach § 274 HGB zusammengefasst.

Die Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und deren Hinterbliebenen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet worden. Diesem lagen die Heu- beck'schen Sterbetafeln von 2018G, Rentenanpassungen von 1 - 2 % sowie ein Rechnungszins von 1,87 % (Vorjahr: 2,31 %) zugrunde. Dabei handelt es sich um den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte Abzinsungssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB) für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Es bestehen ausschließlich unverfallbare Anwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen, daher war ein Fluktuationsabschlag nicht zu berücksichtigen. Vom Wahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB, Pensionsverpflichtungen aus Altzusagen (Ansprüche, die vor dem 1. Januar 1987 erworben wurden) nicht zu bilanzieren, wurde kein Gebrauch gemacht.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages und unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen von 2,5 % p.a. angesetzt. Der Ermittlung des Kostensteigerungssatzes liegen betriebsinterne Erfahrungswerte zugrunde. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst. Dabei handelt es sich um die von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten Abzinsungssätze gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwandes wurde angenommen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes am Ende der Periode eintritt. Ergebnisauswirkungen aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen den Abschlussstichtagen werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Vom Wahlrecht des Art. 67 Abs. 3 EGHGB (Beibehaltung der Aufwandsrückstellungen) wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen für drohende Verluste aus Mietverhältnissen werden im Geschäftsjahr auf Basis des Einzelfalls mit einem Erfolgsbeitrag aus der Belieferung an die die Objekte betreibenden selbstständigen Einzelhändler zu 3 % des Lagerumsatzes (einschließlich der Umsätze mit dem Fleischwerk) berechnet.

Die Rückstellungen für Betriebsjubiläen von Mitarbeitern werden für 10-, 25-, 40- bzw. 50-jährige Mitarbeiterzugehörigkeit einzeln und hinsichtlich der Abzinsung unter Berücksichtigung einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren berechnet.

Die Rückstellungen für Haftungsverbindlichkeiten sind pauschal in Höhe von 1 % auf die Gesamtvaluta der besicherten Darlehen berechnet. Zudem sind einzelfallbezogene Rückstellungen gebildet worden.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Einnahmen vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, sind als passiver Rechnungsabgrenzungsposten dargestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel auf der Folgeseite zu entnehmen.

Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern stellen sich wie folgt dar:

Posten: Nutzungsdauern:
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3 - 10 Jahre
Geschäfts- oder Firmenwert 10-15 Jahre
Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8 - 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 - 20 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-15 Jahre
Einbauten in fremde Grundstücke 5 - 25 Jahre
Andere Anlagen 5 - 33 Jahre

In Ausnahmefällen ist von den genannten Nutzungsdauern abgewichen worden.

1. Anlagenspiegel Konzern EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH zum 31.12.2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.21 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.21
T€ T€ T€ T€ T€
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.429 2.871 12 93 33.219
Geschäfts- oder Firmenwert 12.377 0 0 12.377 0
Geleistete Anzahlungen 12 0 -12 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 42.818 2.871 0 12.470 33.219
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 78.460 4.035 3.172 831 84.836
Technische Anlagen und Maschinen 26.095 1.882 1.194 886 28.285
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.646 15.442 822 24.041 196.869
Einbauten in fremde Grundstücke 212.514 34.994 3.524 0 251.032
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.820 57.950 -8.712 0 61.058
Sachanlagen 533.535 114.303 0 25.758 622.080
Anteile an verbundenen Unternehmen 25 0 0 0 25
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 3.650 0 0 3.650
Anteile an assoziierten Unternehmen 40.087 0 0 5.027 35.060
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2 0 0 0 2
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18.025 0 0 1.235 16.790
Finanzanlagen 58.139 3.650 0 6.262 55.527
Anlagevermögen 634.492 120.824 0 44.490 710.826
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.21 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.21
T€ T€ T€ T€ T€
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.238 2.402 0 93 27.547
Geschäfts- oder Firmenwert 12.304 73 0 12.377 0
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 37.542 2.475 0 12.470 27.547
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.650 2.370 0 725 26.295
Technische Anlagen und Maschinen 19.357 2.239 0 881 20.715
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.645 17.648 0 17.651 128.642
Einbauten in fremde Grundstücke 80.344 12.798 0 0 93.142
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Sachanlagen 252.996 35.055 0 19.257 268.794
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0 0
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0 0 0 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0 0 0
Anlagevermögen 290.538 37.530 0 31.727 296.341
Buchwerte
Stand 31.12.21 Stand 31.12.19
T€ T€
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.672 5.191
Geschäfts- oder Firmenwert 0 73
Geleistete Anzahlungen 0 12
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.672 5.276
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.541 53.810
Technische Anlagen und Maschinen 7.570 6.738
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.227 76.001
Einbauten in fremde Grundstücke 157.890 132.170
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61.058 11.820
Sachanlagen 353.286 280.539
Anteile an verbundenen Unternehmen 25 25
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.650 0
Anteile an assoziierten Unternehmen 35.060 40.087
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2 2
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16.790 18.025
Finanzanlagen 55.527 58.139
Anlagevermögen 414.485 343.954

2. Liste der Konzernunternehmen

lfd. Nr. Firma Sitz Beteiligungsverhältnis vom Unternehmen Anteil am Gesellschaftskapital Eigenkapital
lfd.Nr. % T€
1 EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH Neumünster 255.554
Vollkonsolidierte Tochterunternehmen
2 Fleischwerk EDEKA Nord GmbH **) Lüttow-Valluhn 1 100 14.169
3 EDEKA Nord Vertriebsgesellschaft mbH **) Neumünster 1 100 5.231
4 EDEKA Nord SB-Warenhaus GmbH **) Neumünster 1 100 8.292
5 EDEKA Nord Service- und Logistikgesellschaft mbH **) Neumünster 1 100 80
6 Hohenwestedter Landbäckerei GmbH **) Neumünster 1 100 196
7 EDEKA Nord Harburg Vertriebsgesellschaft mbH **) Neumünster 1 100 250
8 EDEKA Nord Bergedorf Vertriebsgesellschaft mbH **) Neumünster 1 100 150
9 EDEKA Nord zweite Vertriebsgesellschaft mbH **) Neumünster 1 100 25
10 EDEKA Nord Dienstleistungsgesellschaft mbH **) Neumünster 1 100 26
assoziierte Unternehmen
11 HvA Holding GmbH *** Gadebusch 1 45 52.543
Andere Unternehmen
12 Dritte Abrechnungsgesellschaft EDEKA Nord mbH * Neumünster 1 100 25

* keine Einbeziehung aufgrund untergeordneter Bedeutung
** Die Gesellschaften machen vor dem Hintergrund der Einbeziehung in diesen Konzernabschluss von den Erleichterungen gemäß des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.
*** Einbeziehung im Rahmen der Equity-Methode gemäß § 311 f. HGB.

Im Jahr 2021 wurden die restlichen 50,1 % der Anteile an der EDEKA Nord SB-Warenhaus GmbH erworben. Die Aufstockung der Anteile führte nicht zu einem Statuswechsel des Tochterunternehmens. Die Transaktion wurde gemäß dem Wahlrecht nach DRS 23 Tz. 171 als Kapitalvorgang abgebildet.

Der aus der Erstbewertung der HvA Holding GmbH resultierende Unterschiedsbetrag nach § 312 Abs.1 Satz 2 HGB beträgt am 31. Dezember 2021 T€ 11.948 und entfällt auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Dieser wird über zehn linear Jahre abgeschrieben. Dies entspricht der durchschnittlichen Restlaufzeit der zugrundeliegenden Mietverträge.

3. Forderungsspiegel

Gesamt davon gegen Gesellschafter davon aus Lieferungen und Leistungen davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr
T€ T€ T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 99.804 0 99.804 9.006
(Vorjahr) (77.675) (0) (77.675) ( 8.030)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 102.824 102.145 102.824 0
(Vorjahr) ( 43.364) (43.318) (43.364) (0)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.898 0 2.898 0
(Vorjahr) (4.213) ( 0) (2.213) ( 0)
Sonstige Vermögensgegenstände 56.503 0 0 87
(Vorjahr) (45.370) (0) (0) (87)
Gesamt 262.029 102.145 205.526 9.093
(Vorjahr) ( 170.622) (43.318) ( 123.252) ( 8.117)

4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Von den Guthaben bei Kreditinstituten entfallen auf die EDEKABANK AG T€ 39.639 (Vorjahr: T€ 67.101).

5. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern haben eine Höhe von T€ 21.572 (Vorjahr: T€ 22.873). Dabei wurde eine zukünftige durchschnittliche Ertragsteuerbelastung von 30 % zugrunde gelegt.

Die Zusammensetzung der Steuerabgrenzungen ergibt sich vor allem aus temporären Differenzen sowie quasi-permanenten Differenzen bei den sonstigen Rückstellungen, dem Anlagevermögen sowie den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, die allesamt zu aktiven latenten Steuern führen.

Passive latente Steuern ergeben sich insbesondere aufgrund gebildeter Rücklagen nach § 6b des Einkommensteuergesetzes.

6. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt € 16.000.000,00.

7. Gewinnrücklagenentwicklung

Einstellung in Rücklagen
Stand 01.01. aus dem Konzernergebnis 2020 aus dem Konzernergebnis 2021 Stand 31.12.
T€ T€ T€ T€
Gesellschaftsvertragliche Gewinnrücklage 76.241 0 6.742 82.983
Andere Gewinnrücklagen 149.336 14.212 0 163.548
225.577 14.212 6.742 246.531

8. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene betragen T€ 3.366 (Vorjahr: T€ 3.377). Fehlbeträge bestehen nicht.

Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 662.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverbindlichkeiten (T€ 20.646), für Instandhaltungsmaßnahmen (T€ 2.922), Haftungsverbindlichkeiten (T€ 1.919) und den Mietbereich (T€ 39.003). Daneben bestehen Rückstellungen für Sonderboni und Investitionsförderung des Einzelhandels in Höhe von T€ 6.319.

Die Rückstellungen enthalten mit T€ 2.922 Aufwandsrückstellungen, die gemäß dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 3 EGHGB beibehalten wurden.

9. Verbindlichkeitenspiegel

Gesamt davon gegenüber Gesellschaftern davon gegenüber Kreditinstituten davon aus Lieferungen und Leistungen
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 147.202 0 147.202 0
(Vorjahr) (105.707) (0) (105.707) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 82.092 0 0 82.092
(Vorjahr) (57.545) (0) (0) (57.545)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.246 0 0 0
(Vorjahr) (2.757) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 240.174 216.057 0 240.174
(Vorjahr) (216.352) (160.490) (0) (216.352)
Sonstige Verbindlichkeiten 25.304 0 0 0
(Vorjahr) (24.372) (0) (0) (0)
Gesamt 497.018 216.057 147.202 322.266
(Vorjahr) (406.733) (160.490) (105.707) (273.897)
Sonstige Verbindlichkeiten

* davon aus Steuern

1.621 -
(Vorjahr) (2.352)
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr von mehr als einem bis zu fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99.061 44.551 3.590
(Vorjahr) (55.515) (44.551) (5.641)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 82.092 0
(Vorjahr) (57.545) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.246 0 0
(Vorjahr) (2.757) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 240.174 0 0
(Vorjahr) (216.352) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 24.850 454 0
(Vorjahr) (23.886) (486) (0)
Gesamt 448.423 45.005 3.590
(Vorjahr) (356.055) (45.037) (5.641)
Sonstige Verbindlichkeiten

* davon aus Steuern

1.621
(Vorjahr) (2.352)
davon gesichert
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.526 Buchgrundschulden
(Vorjahr) (15.897)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
(Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
(Vorjahr)
Sonstige Verbindlichkeiten
(Vorjahr)
Gesamt 25.526
(Vorjahr) (15.897)
Sonstige Verbindlichkeiten

* davon aus Steuern

(Vorjahr)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

10. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

2021 2020
Mio. € Mio. €
Großhandel 2.990,4 2.720,9
Einzelhandel 264,4 279,4
Fleischwerk 350,3 348,9
Sonstige 206,8 190,1
Gesamt 3.811,9 3.539,3

Die Sonstigen Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Erträge aus untervermieteten Geschäftsräumen.

11. Abschreibungen

Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr betragen T€ 37.530.

12. Finanzergebnis

Gesamt davon an/aus verbundenen Unternehmen
T€ T€
Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 5.027 0
(Vorjahr) (3.558) (0)
Beteiligungsergebnis -5.027 0
(Vorjahr) (- 3.558) (0)
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 482 139
(Vorjahr) (382) (0)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.131 1.896
(Vorjahr) (2.020) (704)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.105 102
(Vorjahr) (660) (190)
Zinsergebnis 508 1.933
(Vorjahr) (1.742) (514)
Finanzergebnis -4.519
(Vorjahr) (- 1.816)

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 600 (Vorjahr: T€ 715) enthalten.

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Hierin sind Aufwendungen in Höhe von T€ 1.301 (Vorjahr Erträge: T€ 5.132) für latente Steuern enthalten.

14. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 16.976), Mieterträge (T€ 2.297) und Vergütungen von Lieferanten (T€ 3.809).

Die periodenfremden Aufwendungen beziehen sich insbesondere auf Verluste aus Anlagenabgang (T€ 265), Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 2.808) und Mietaufwand (T€ 6.036).

E. Sonstige Angaben

1. Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

T€
Bilanzgewinn 18.236
Ausschüttung einer Kapitaldividende von 6 % 960
Zuführung andere Gewinnrücklagen 17.276

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

a. Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse bestehen aus Bürgschaften in Höhe von T€ 152.326 (Vorjahr: T€ 144.863) gegenüber Dritten.

Den Risiken einer möglichen Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wurde durch Bildung von Einzelrückstellungen und einer Pauschalrückstellung Rechnung getragen. Die Risikoeinschätzung erfolgte auf Ebene der Einzelrückstellungen durch die individuelle Einschätzung der Bürgschaftsnehmer. Auf Ebene der Pauschalrückstellungen ist aus den Erkenntnissen der Vergangenheit eine Risikoprognose erstellt worden. Das Risiko der hier ausgewiesenen Haftungsverhältnisse wird als sehr gering eingeschätzt.

Es bestehen Haftungsverhältnisse zugunsten von Aufsichtsräten aus der Übernahme von Bürgschaften in Höhe von T€ 8.578.

b. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen insbesondere langfristige Mietverpflichtungen für Einzelhandelsstandorte, die zur Sicherung der Absatzbasis der Handelsgesellschaft langfristig angemietet sind. Die Mietverträge sind in Form langfristiger Mietverträge ausgestaltet, bei denen der Vermieter wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögens bleibt. Hierdurch ergibt sich im Vergleich zum Eigentumserwerb für die Gesellschaft ein Liquiditätsvorteil. Außerdem entfällt für die Gesellschaft das Verwertungsrisiko. Jedoch verbleibt die Chance zukünftiger Wertsteigerungen beim rechtlichen Eigentümer. Darüber hinaus enthalten diese Pacht- und Mietverpflichtungen für die Logistikstandorte. Für etwaige Risiken aus den Mietverträgen wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Den Mietaufwendungen stehen in der Regel Mieterträge gegenüber.

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2021 werden fällig in einem Zeitraum von:

bis zu einem Jahr über ein Jahr bis zu fünf Jahren über fünf Jahren Gesamt davon ggü. verbundenen Unternehmen
Mio.€ Mio.€ Mio.€ Mio.€ Mio.€
174,4 615,4 699,6 1.489,4 77,7

3. Arbeitnehmer

Die Anzahl der im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Anzahl
Kaufmännische Arbeitnehmer 2.578
Gewerbliche Arbeitnehmer 2.190
4.768

Daneben wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 199 Auszubildende beschäftigt.

4. Nahestehende Personen und Unternehmen

Die Geschäfte der EDEKA Nord mit nahestehenden Personen und Unternehmen betreffen hauptsächlich das Warengeschäft und die Vermietung von Immobilien.

Aufwand Ertrag
Mio. € Mio.€
Warengeschäft 2.422,3 312,7
davon EDEKA Zentralorganisation 2.422,3 0,0
davon Organmitglieder (Aufsichtsrat) 0,0 312,7
sonstige nahestehende Personen 0,0 0,0
Mietgeschäft 14,7 21,1
davon Organmitglieder (Aufsichtsrat) 0,7 21,1
davon sonstige nahestehende Personen 13,9 0,0
Dienstleistungen 3,5 0,7
davon sonstige nahestehende Personen 3,5 0,7
Gesamt 2.440,5 334,5

Die künftigen Erträge aus Dauerschuldverhältnissen (Mietgeschäft) belaufen sich bis zum Ende der Vertragslaufzeit auf Mio. € 118,5.

5. Prüfungsgebühren

Das voraussichtliche Honorar des Konzernabschlussprüfers einschließlich des Honorars für die Prüfung der eingeflossenen Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften beträgt T€ 220. Die Honorare für andere Bestätigungsleistungen belaufen sich auf T€ 6.

6. Mitglieder der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2021 war die Geschäftsführung wie folgt besetzt:

Stefan Giese, Ahrensburg (Bereiche: Einkauf, Vertrieb und Marketing, Regie, Backwarensparte, Expansion und Standortsicherung, Immobilien und Bauabteilung, Finanz- und Rechnungswesen)
Frank Breuer, Hamburg (Bereiche: IT, Logistik, Personalwesen, Fleischwerk)

Die laufenden Bezüge der ehemaligen Geschäftsführer und deren Hinterbliebener betrugen im Geschäftsjahr 2021 T€ 317.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Wolfgang Matthiessen, Glücksburg (Vorsitzender)
Eric Süllau, Trittau (stellvertretender Vorsitzender)
Marco Hauschildt, Rendsburg
Karsten Bohnhorst, Sternberg
Gabriele Ecks, Hamburg
Andreas Jensen, Büsum
Norbert Korzak, Grevesmühlen
Sönke Kröger, Winsen
Jan Meibohm, Harsefeld
Robin Struve, Hamburg

Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind Inhaber bzw. Geschäftsführer von EDEKA-Einzelhandelsgeschäften. Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2021 T€ 34.

7. Konzernzugehörigkeit

Die EDEKA Nord eG, Neumünster stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen der EDEKA Nord auf, dabei gehört die EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH als Tochterunternehmen dazu.

Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

8. Nachtragsbericht

Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und die damit verbundenen Folgen auf das wirtschaftliche Umfeld unseres Unternehmens werden auch Effekte auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH haben. Inwieweit sich insbesondere die Beschaffung von Lebensmitteln - und damit auch in den Geschäftsbereichen des Konzerns - das Jahresergebnis 2022 beeinflusst, lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt nur schwer vorhersagen.

Infolge des Ukrainekrieges ist der russische Einzelhändler MAGNIT aus der europäischen Einkaufsgemeinschaft EPIC PARTNERS, zu der auch die EDEKA gehört, ausgeschieden. Dadurch wird der Hebel bei den internationalen Preisverhandlungen zwar etwas reduziert, gravierende Nachteile daraus werden jedoch nicht erwartet.

EDEKA Nord hat im April 2022 die restlichen Anteile in Höhe von 55 % an der HvA-Holding GmbH erworben. Die HvA-Holding GmbH und deren Tochtergesellschaften werden ab 2022 in den Konzern EDEKA Nord nicht mehr im Rahmen der Equity-Methode, sondern als vollkonsolidierte Unternehmen miteinbezogen.

 

Neumünster, den 10. Mai 2022

EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH

Giese

Breuer

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH, Neumünster

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH, Neumünster, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH, Neumünster, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile.

beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hamburg, den 10. Mai 2022

UNIVERSA Prüfungs- und
Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hübotter, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages und der Satzung obliegenden Aufgaben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 erfüllt und sich über die Geschäftsentwicklung der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH sowie ihrer Beteiligungsgesellschaften und über alle wichtigen Geschäftsvorfälle unterrichtet.

Soweit Beschlüsse zu fassen waren, wurden diese vorher in eingehenden gemeinsamen Beratungen mit der Geschäftsführung erörtert.

Dem Bericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2021 schließt sich der Aufsichtsrat an. Durch Prüfungen hat er sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt.

Die UNIVERSA Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH, Hamburg, hat den Jahresabschluss geprüft und die Bilanzierung und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung bestätigt. Dem Jahresabschluss wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat hat auch seinerseits den Jahresabschluss mit Anhang und Lagebericht geprüft. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben, so dass der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 der Gesellschafterversammlung zur Feststellung vorgeschlagen wird.

Dem Vorschlag über die Ergebnisverwendung schließt sich der Aufsichtsrat an.

Bei der Wahl zum Aufsichtsrat standen Norbert Korzak und Robin Struve zur Wiederwahl.

In der anschließenden Wahl wurden Norbert Korzak und Robin Struve en bloc in den Aufsichtsrat gewählt.

Der Aufsichtsrat besteht nunmehr aus den Mitgliedern Karsten Bohnhorst, Gabriele Ecks, Marco Hauschildt, Andreas Jensen, Norbert Korzak, Sönke Kröger, Wolfgang Matthiessen, Jan Meibohm, Robin Struve und Eric Süllau.

Der Aufsichtsrat dankt den Geschäftsführern für die im Geschäftsjahr 2021 geleistete erfolgreiche Arbeit.

 

Neumünster, im Mai 2022

EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH

Der Aufsichtsrat

Wolfgang Matthiessen, Vorsitzender

Nachrichten & Medien

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