Sun Contracting Germany Property 1 GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVerbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anna Viktoria Lundqvist seit 27.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Liljeholmes Group AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALG Holding GmbHGlindeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Alleinige Gesellschafterin ist die Liljeholmens Group AB, Malmö, Schweden. Vertretungsberechtigte Geschäftsführung der ALG Holding GmbH war im Berichtsjahr Frau Anna Lundqvist, Malmö. In die Konsolidierung wurden nachfolgende Unternehmen einbezogen:
II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 und die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren geprägt von den Folgen der Kriege in der Ukraine und im Mittleren Osten sowie der starken Inflation. Insbesondere die Kriegsauswirkungen rund um das Rote Meer haben in der zweiten Jahreshälfte die Transporte aus Asien erheblich erschwert und verteuert. Rohmaterialien und Fertigprodukte konnten teilweise nur mit erheblicher Verspätung und zu deutlich höherer Kosten importiert werden, da der Schiffverkehr erhebliche Umwege in Kauf nehmen musste. Die Inflation betrug 2023 lt. Statistischen Bundesamt 5,9 %, wobei entsprechend auf Grundlage der Daten der Behörde der Umsatz im Einzelhandel (Hauptabsatzmarkt für Kerzen) preisbereinigt um 3,1 % gesunken ist. Das Jahr 2023 war von einer schwierigen Situation des Nonfood-, Bekleidungs- und Dekorationsgeschäftes gezeichnet. Diese machte sich durch verschiedene Insolvenzen und Restrukturierungen im Handel bemerkbar. Durch neue, sehr preisintensive Nonfoodhändler wie die niederländische "Action" Kette, kam es zu erheblichen Verwerfungen in diesem Segment, z. B. im Bereich der Discounter (vgl. Lebensmittelzeitung, Frankfurt, 12.07.204 "Action vs. Lidl", zuletzt abgerufen am 23.09.24). Basierend auf den Zahlen des Europäischen Kerzenverbandes ECMA ist ein deutlicher Rückgang der Kerzenverkäufe in Deutschland zu beobachten. Im Jahr 2023 sind in Deutschland 163.365 Tonnen Kerzen verkauft worden. Dies entspricht einem Rückgang von 27% gegenüber 2022 (European Candle Manufacturers Association AISBL, Brüssel, 25.07.2024). Der durchschnittliche pro Kopf Verbrauch an Kerzen ist in der EU auf 4,22 € gesunken, dies entspricht einem Minus von 24 %. Neben der Produktion in Deutschland wird ein Großteil der Kerzen aus Polen und China importiert. Das Preisniveau für den Hauptrohstoff Paraffin unterlag im Jahresverlauf Schwankungen, ist im Trend jedoch flach geblieben. 2. Geschäftsverlauf Der Jahresüberschuss der ALG Holding GmbH ist von 1.254 TEUR im Vorjahr auf 620 TEUR gesunken. Der Bilanzverlust sinkt um 620 TEUR auf 2.499 TEUR. 3. Lage a) Ertragslage
b) Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote ist mit 34,99 % gegenüber dem Vorjahr (23,27 %) deutlich gestiegen. Investitionen Investitionen erfolgten im Wesentlichen bei Promol in Portugal in Maschinen und maschinelle Anlagen, in Betriebsausstattungen sowie in EDV-Software. Liquidität Im Berichtsjahr ist der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um 752 TEUR auf 4.804 TEUR gestiegen. Der Mittelbedarf aus Investitionstätigkeit ist mit 260 TEUR im Vergleich zum Vorjahr um 16 TEUR gestiegen. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 3.632 TEUR (Vorjahr: 3.084 TEUR) konnte den Finanzmittelbedarf vollständig decken. Der Finanzmittelbestand wurde insgesamt um 912 TEUR auf 1.833 TEUR erhöht. c) Vermögenslage
d) Produktion und Beschaffung
e) Finanzielle Leistungsindikatoren
1) EBIT: Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern
4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Firmengruppe verfügt über ein hohes Potenzial von Mitarbeitern sowohl in Produktion als auch Vertrieb und Marketing. III. Prognosebericht Das Jahr 2023 war von deutlichen Verkaufsrückgängen von Kerzen der Händler an Endkunden geprägt. Dies hat zur Folge, dass die Bestände unserer Kunden zum Jahresbeginn 2024 deutlich höher waren als in der Vergangenheit. Wir gehen daher bis zum Sommer von einem schwierigen Marktumfeld aus. Dieses Umfeld wird zudem durch stärkere Importe aus China, zuäußerst niedrigen Preisen, verstärkt. Für das Herbst- und Weihnachtsgeschäft wird von einer Normalisierung auf das "Vor - Corona" Niveau ausgegangen. Die Gies Kerzen GmbH fungiert als reine Handelsgesellschaft, mit enger Verknüpfung zur Produktionsgesellschaft Promol Industria de Velas S.A., Portugal. Dabei liefert Promol bis zu 80 % der Fertigwaren von Gies. So werden Importe und der Kauf von konzernfremden Fertigprodukten weiter reduziert. Die Kooperation ist vertieft worden und wird auch im laufenden Geschäftsjahr weiter intensiviert werden. Die Marke Liljeholmens (der Muttergesellschaft) wird ab Sommer 2024 erstmalig als Premium Marke in den deutschen Markt eingeführt und bei ausgewählten Kunden vertrieben. Die Finanzierung für die Gies Kerzen GmbH erfolgt weiter über den Cash-Pool des Liljeholmens Group AB Konzerns, der mit der Nordea Bank diesen Pool bereitstellt und im Rahmen der Finanzplanung von der Gies Kerzen GmbH die Mittel zur Verfügung stellt. Bereitgestellte Kreditlinien wurden reduziert und im daraufhin vereinbarten Rahmen eingehalten. Europaweit ist das Thema der nachhaltigen Rohstoffe für die Kerzenproduktion im Focus. Dies wird durch die "Green Deal" Entscheidungen der Europäischen Union weiter forciert. Ziel ist es, ab 2025 mit der Marke Gies ein Sortiment ausschließlich mit nachhaltigen und umweltfreundlichen Artikeln anzubieten. Bei neuen Produkten unter der Marke Gies wird bereits ab Ende 2024 auf (Palm-)Stearin verzichtet. Stattdessen werden pflanzenbasierte Rohmaterialien (Shea, Rapsöl etc.) eingesetzt. Dabei wird das RAL Gütesiegel und Nordic Swan stets als Qualitätskennzeichen genutzt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Entscheidung des Unternehmens verstärkt auf nachhaltige Artikel aus eigener Produktion zu setzten, erhöht das Risiko ertragsschwache Artikel im Preiseinstiegssegment zu verlieren. Das erste Halbjahr wird außerdem von hohen Beständen der Händler und einer Überkapazität am Markt gekennzeichnet sein. Importe nach China werden durch subventionierte Rohstoffe das Preisniveau für Kerzen, die Paraffin beinhalten, weiter unter Druck setzen. 2. Chancenbericht Der Plan für 2024 sieht eine Transformationsphase vom Händler mit Preiseinstiegsartikeln zum Anbieter für nachhaltige, umweltfreundliche Artikel vor. Durch die veränderte Artikel- und Preisstruktur können die prozentualen Erträge deutlich erhöht werden. In Verbindung mit einer weiteren Verbesserung interner Prozesse und Digitalisierung soll auch bei niedrigeren Umsätzen der Ertrag auch in den Folgejahren gehalten werden. Bei Promol greifen weitere Optimierungsprozesse, die wiederum zu Kostenreduzierungen und Verbesserungen der Einkaufskonditionen führen. Die Strukturen und Qualitätsprozesse wurden verbessert, die ISO-Zertifizierung erfolgreich umgesetzt. Die Finanzierung der Unternehmen bleibt durchgehend gesichert. 3. Gesamtaussage Nach Anpassung der Planung aufgrund der aktuellen Marktentwicklung plant die Gruppe für 2024 einen Umsatz von ca. 17 Mio. EURO und ein ausgeglichenes Ergebnis.
Glinde, 14. Juni 2024 ALG Holding GmbH gez. Anna Lundqvist Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023ALG Holding GmbH, GlindeAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023ALG Holding GmbH, Glinde
Konzernanhang 2023ALG Holding GmbH, GlindeA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft führt die Firma "ALG Holding GmbH". Sitz der Gesellschaft ist Glinde. Die ALG Holding GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter HRB 3130 RE eingetragen. B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Konzernabschluss der ALG Holding GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt worden. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 3 HGB erstellt. C. Konsolidierungskreis Einbezogen sind:
Folgende vollkonsolidierte inländische Tochtergesellschaften nehmen für das Geschäftsjahr 2023 die Befreiungsvorschrift des § 264 Absatz 3 HGB in Anspruch:
D. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde, übereinstimmend mit den Bilanzstichtagen sämtlicher einbezogener Unternehmen, gemäß § 299 Absatz 1 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens zum 31. Dezember 2023 aufgestellt. Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss verrechnet. Sich ergebende aktivische Unterschiedsbeträge werden in Höhe der enthaltenen stillen Reserven auf das Sachanlagevermögen der einbezogenen Tochterunternehmen verteilt. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert. Die sich ergebenen Zwischenergebnisse werden ebenfalls eliminiert. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen ergeben sich zum 31. Dezember 2023 nicht. E. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Vom Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten, d. h. mit den bei der Entwicklung anfallenden Aufwendungen (§ 255 Absatz 2a HGB); diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 Absatz 2 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Wirtschaftsgutes. Die Abschreibungen auf Neuzugänge werden linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Altbestände werden planmäßig fortgeführt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach den steuerlichen Regeln gemäß § 6 EStG abgeschrieben. Die Vorräte wurden im Wege der Stichtagsinventur zum 31. Dezember 2023 aufgenommen und durch eine Inventurliste nachgewiesen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und ihrem Nettoveräußerungswert, d. h. dem im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Fertigstellungs- und Vertriebskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen darüber hinaus durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach betreffen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz 1 HGB). Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Umrechnung von Vermögensgegenständen/Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB. F. Erläuterungen zur konsolidierten Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage 4 beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung ergebenden Unterschiedsbeträge werden dem Sachanlagevermögen zugeschrieben und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Ausgewiesen werden Entwicklungskosten der Promol Industria de Velas, S.A. Die Position wird ratierlich aufgelöst. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1. Dieser Unterschiedsbetrag (§ 253 Absatz 6 HGB) ist für die Ausschüttung gesperrt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für nicht in Anspruch genommenen Jahresurlaub, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Jahresboni. 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:
7. Latente Steuern Aktive latente Steuern wurden aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz auf Ebene des Einzelabschlusses der Promol Industria de Velas, S.A., gebildet. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB waren zum 31. Dezember 2023 keine zu bilden. G. Erläuterung zur konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich geografisch wie folgt:
2. Materialaufwand Der Materialaufwand gliedert sich gemäß § 275 Absatz 2 Nr. 5 HGB wie folgt:
3. Personalaufwand Der Personalaufwand gliedert sich gemäß § 275 Absatz 2 Nr. 6 HGB wie folgt:
Im Personalaufwand sind Beträge für Altersversorgung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 2) enthalten. 4. Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten. H. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
2. Geschäftsführung Vertreten wird die Gesellschaft durch die alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführerin Frau Anna Viktoria Lundqvist, Skanör/Schweden. Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sind gemäß § 286 Absatz 4 HGB unterblieben. 3. Gesellschafterin Alleinige Gesellschafterin ist die Liljeholmens Group AB, Schweden. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Leasingverträge / Mietverträge Der Konzern hat diverse Miet- und Leasingverträge für Büro- und Lagerflächen, für technische Anlagen und Maschinen sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlende Beträge wie folgt:
5. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB und § 268 Absatz 7 HGB Die Muttergesellschaft Liljeholmens Group AB, Malmö, hat zur Konzernfinanzierung einen Kreditvertrag mit der Nordea AB, Malmö, geschlossen. Die in den Konzernabschluss einbezogene Gies Kerzen GmbH hat für diese Finanzierung Sicherheiten in Form von Zessionen von Forderungen sowie Raumsicherungsübereignungen gestellt. Verpflichtungen waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten der Kreditnehmer voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Die gestellten Sicherheiten der Gies Kerzen GmbH beziffern sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 6.194. 6. Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen der vollkonsolidierten Konzerngesellschaften sowie des Konzernabschlusses im Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 51.400,00.
Glinde, 14. Juni 2024 ALG Holding GmbH gez. Anna Viktoria Lundqvist, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens zum Konzernabschluss 2023ALG Holding GmbH, Glinde
Konzern-Kapitalflussrechnung 2023ALG Holding GmbH, Glinde
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2023ALG Holding GmbH, Glinde
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALG Holding GmbH, Glinde Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der ALG Holding GmbH, Glinde, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ALG Holding GmbH, Glinde, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die Erklärung zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren (nichtfinanzielle Berichterstattung) haben wir (als lageberichtstypische Angaben) in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren als lageberichtstypische Angaben. Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern den nicht tatsächlichen oder rechtlichen Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, den 14. Juni 2024 Muth
& Co. GmbH
Marco Bug, Wirtschaftsprüfer Ralf Kammer, Wirtschaftsprüfer |
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