Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
semvox GmbH
Konrad-Zuse-Straße 19, 66459 Kirkel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alfred Gass seit 2.4.2024 | Prokura |
Norbert Dr. Pfleger seit 20.8.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
semvox GmbHLimbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht zum 31. Dezember 20241. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell Der Produktmix der semvox GmbH besteht im Wesentlichen aus Lösungen zur Sprachsteuerung, mobilen Anwendungen und proaktiver Assistenz in Interaktionssystemen auf Basis der neusten Technologien der Künstlichen Intelligenz. Die semvox GmbH ist offizieller und deutschlandweit einziger Cerence Master Distributor und vertreibt in diesem Zuge Spracherkennungs- und Sprachausgabetechnologien der Firma Cerence. Die semvox GmbH erwirtschaftet überwiegend Erlöse in der Automobilindustrie und ist strategisch auf die Entwicklung und den Verkauf von Interaktionssystemen auf Basis semantischer Technologien ausgerichtet. Sitz des Unternehmens ist in Kirkel/Limbach. Darüber hinaus unterhält die semvox GmbH seit November 2023 eine unselbständige Niederlassung in Nürnberg b) Forschung und Entwicklung semvox investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung der eigenen Technologieplattformen geni:OS und semvox.vi. Der Bereich Forschung und Entwicklung untergliedert sich in drei Bereiche: 1) Vorentwicklung, 2) Kernentwicklung sowie 3) Lösungsumsetzung in Kundenprojekten. Im Bereich der Vorentwicklung werden neue Technologien erprobt und für die Integration in die geni:OS Plattform vorbereitet. Im Bereich der Kernentwicklung findet die eigentliche Weiterentwicklung der Technologieplattform statt. Diese beiden erstgenannten Bereiche arbeiten auf eigene Rechnung und die erstellten Produkte werden an OEM-Kunden sowohl aus dem Automotive wie auch aus dem Non-Automotive Umfeld lizensiert. Im Bereich der Lösungsumsetzung findet die Umsetzung von Assistenzanwendungen im Kundenauftrag statt. Wir verweisen ferner auf die Angaben im Anhang im Abschnitt II Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2024 stand die deutsche Volkswirtschaft unter dem Eindruck einer Vielzahl an wirtschaftlichen, geopolitischen und technologischen Herausforderungen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wirkte sich auch auf das wirtschaftliche Umfeld der semvox GmbH aus, die als Anbieter sprachbasierter Assistenzsysteme im Bereich Künstliche Intelligenz tätig ist. 1) Konjunkturelles Umfeld Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland verlief im Jahr 2024 verhalten. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte über weite Strecken des Jahres, wobei sich die konjunkturelle Schwäche insbesondere in einer rückläufigen Industrieproduktion und einer schwachen Investitionsbereitschaft in vielen Sektoren zeigte. Der private Konsum war durch eine weiterhin erhöhte Inflation, insbesondere im Energiebereich, belastet. Trotz dieser Herausforderungen konnte im Jahr 2024 ein stabiles Produktionsvolumen in der VW-Gruppe erreicht werden. So reduzierten sich die ausgelieferten Fahrzeuge im Jahr 2024 (weltweit) lediglich um 2,3 % auf 9,027 Mio. (Vorjahr: 9,240 Mio. Fahrzeuge). 2) Arbeitsmarkt und Fachkräftesituation Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich insgesamt robust, jedoch blieb der Fachkräftemangel in der IT- und Technologiebranche ein zentrales Thema. Die semvox GmbH war wie viele Unternehmen der Branche mit einem engen Bewerbermarkt konfrontiert, insbesondere in den Bereichen Softwareentwicklung, Data Science und Künstliche Intelligenz. Um dem entgegenzuwirken, wurden gezielt Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und zur Förderung interner Weiterbildung ergriffen. 3) Technologische Entwicklungen Das Jahr 2024 war geprägt von schnellen technologischen Fortschritten im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens. Der zunehmende Einsatz von generativer KI, multimodalen Assistenzsystemen und sprachbasierter Interaktion eröffnete neue Anwendungsmöglichkeiten, gleichzeitig aber auch erhöhte Anforderungen an Datenschutz, Transparenz und ethische Standards. Die semvox GmbH profitierte von dieser technologischen Dynamik, insbesondere durch die Weiterentwicklung und Integration ihrer eigenen Plattformlösungen in industrielle und kommerzielle Anwendungen. 4) Geopolitisches Umfeld Internationale Spannungen, insbesondere im Nahen Osten und in Teilen Asiens, sowie andauernde Handelskonflikte führten zu Unsicherheiten auf den globalen Märkten. Lieferkettenstörungen nahmen im Vergleich zu den Vorjahren zwar ab, blieben jedoch ein Risikofaktor in bestimmten Hardwarenahen Bereichen. Für die semvox GmbH als überwiegend softwarebasiertes Unternehmen hielten sich die direkten Auswirkungen in Grenzen. b) Geschäftsverlauf des Unternehmens Die Umsatzerlöse und die Ertragslage entwickelten sich im Geschäftsjahr 2024 bei semvox GmbH wie in den Vorjahren positiv. Der Umsatz stieg um 3,5 %. Erwähnenswert ist, dass trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen die Gesellschaft auch im Jahr 2024 erneut ein Umsatzwachstum verzeichnen konnte. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der semvox hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig entwickelt. Daher ist die Geschäftsführung mit der Geschäftsentwicklung, insbesondere der Umsatzentwicklung, der Gesellschaft weiterhin zufrieden. Im Geschäftsjahr 2024 werden im Durchschnitt 166 Angestellte (Vorjahr: 169) beschäftigt. c) Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Wesentlichen ist diese positive Entwicklung auf den Produktionsstart weiterer Fahrzeugmodelle sowie auf eine gestiegene Auslastung im Bereich der Lösungsumsetzung zurückzuführen. Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungsleistungen für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von Mio. EUR 4,2 aktiviert, dies betrifft insbesondere die Weiterentwicklung unserer Technologieplattform geni:OS. Der Anstieg der Personalaufwendungen um 6,6 % auf Mio. EUR 13,9 (Vorjahr: Mio. EUR 13,0) geht einher mit dem höheren Auftragsvolumen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 18,4 % auf Mio. EUR 1,2 (Vorjahr: Mio. EUR 1,0). Das Steuerergebnis beinhaltet einen Steueraufwand in Höhe von Mio. EUR 0,8 resultierend aus der Bildung von passiven latenten Steuern für die aktivierten Entwicklungsleistungen und aus dem Verbrauch der aktiven latenten Steuern, die auf Verlustvorträge in 2020 gebildet worden sind. d) Finanzlage Der Bestand der liquiden Mittel der Gesellschaft erhöhte sich von Mio. EUR 0,5 auf Mio. EUR 1,1. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus dem positiven Cash-Flow heraus. Zusätzlich besteht ein revolvierender Kreditvertrag in Höhe von Mio. EUR 5, der mit Mio. EUR 0 zum 31.12.2024 in Anspruch genommen wurde. e) Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von Mio. EUR 17,7 auf Mio. EUR 19,7. Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich auf Mio. EUR 13,0 (Vorjahr: Mio. EUR 10,9). Dies ist auf den Anstieg der immateriellen Vermögenswerte um 19,8 % auf Mio. EUR 12,9 (Vorjahr: Mio. EUR 10,8) zurückzuführen, da die aktivierten Eigenleistungen die planmäßigen Abschreibungen überstiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich von Mio. EUR 5,8 auf Mio. EUR 2,4. Das Eigenkapital von semvox ist durch das positive Ergebnis um rd. Mio. EUR 1,8 auf Mio. EUR 14,3 (Vorjahr: Mio. EUR 12,4) gestiegen. Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum Bilanzstichtag entsprechend auf 72,5 % (Vorjahr: 70,4 %). Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind um Mio. EUR 0,7 auf Mio. EUR 1,6 gesunken. f) Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT). Das EBIT beträgt im Berichtsjahr Mio. EUR 2,9 (Vorjahr: Mio. EUR 3,2) bei einer EBIT-Marge von 16,9 % (Vorjahr: 20,0 %). 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Prognosebericht Die überwiegend langlaufenden Serienprojekte im Bereich der Automobilwirtschaft (Laufzeiten ca. 5 bis 7 Jahre) lassen in den kommenden Jahren einen planbaren Umsatz erwarten, der mittelfristig ein moderates Wachstum zeigt. Zwischen dem Gewinn eines Neuprojektes und Start der Serienproduktion ist in der Regel ein Entwicklungszeitraum von ca. zwei bis drei Jahren notwendig, so dass Serien-Umsatzerlöse planbar sind, aber erst einige Jahre nach Vergabe eines Projektes eintreten. Die semvox GmbH plant für das Jahr 2025 mit einer konstanten Umsatzentwicklung. Auch unter Berücksichtigung eines höheren Personalaufwandes können das EBIT sowie der Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. b) Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist in ihrem Betätigungsfeld unternehmerischen Chancen und Risiken ausgesetzt: 1) Liquiditätsrisiken Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von Mio. EUR 1,8 (Vorjahr: Mio. EUR 1,5) abgeschlossen. Die Geschäftsführung kommt zu dem Ergebnis, dass der zukünftige Finanzierungsbedarf auf Grund des bestehenden positiven Cash-Flows und des revolvierenden Kreditvertrags im Konzernverbund abgedeckt werden kann. Die Gesellschaft plant auch weiterhin mit konstanten Umsatzerlösen und einem positiven Jahresüberschuss. Einer sehr geringen Eintrittswahrscheinlichkeit folgend könnte ein außerplanmäßiger Umsatzeinbruch den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. 2) Absatzrisiken Die semvox GmbH ist abhängig von der Automobilindustrie und insbesondere von den Produktionszahlen im Konzernverbund der VW-Gruppe. Konjunkturelle Schwankungen dieser Kenngröße wirken sich unmittelbar auf den Umsatz und damit auch auf das Ergebnis und die Liquidität der semvox GmbH aus. Hier sind für semvox GmbH als Zulieferer der Automobilindustrie entsprechende Ertrags- und Liquiditätsrisiken gegeben. Des Weiteren wird der Hauptanteil des Umsatzes mit fünf großen OEMs im Konzernverbund der VW-Gruppe realisiert. Dies ist für eine Tochter eines Automobilkonzerns nicht unüblich. Entsprechend sind Ertrag und Liquidität jedoch in einem großen Maße von diesen Kunden abhängig. Um dieses Risiko zu mindern, werden von der semvox GmbH fortwährend auch Projektanfragen außerhalb des Stammgeschäfts mit der VW-Gruppe generiert und verfolgt. 3) Beschaffungsrisiken Wesentliche Beschaffungsrisiken bestehen bei der semvox GmbH weitestgehend nicht. Semvox ist als reiner Software-Lieferant aufgestellt und hat infolgedessen keine bzw. eine vernachlässigbare Abhängigkeit zu Vorprodukten von Lieferanten. 4) Abwertungsrisiken Die semvox GmbH hat zum Bilanzstichtag Entwicklungsprojekte von neuen Produkten als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände im Wert von Mio. EUR 12,8 aktiviert. Eintrübungen des Marktpotentials der Entwicklungen, Verzögerungen der Serienfertigung oder der Abbruch von Entwicklungsprojekten können zu außerplanmäßigen Abschreibungen auf die aktivierten Vermögengegenstände führen, die zu einer Belastung der Ertrags- und Vermögenslage führen könnten. 5) Chancen Chancen sieht die Gesellschaft durch den Gewinn von neuen Aufträgen infolge der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer bestehenden Technologieplattform geni:OS. Neben den Aktivitäten im Automobilbereich, wird eine mittelfristige stärkere Platzierung der geni:OS Plattform auch im Non-Automotive Bereich angestrebt. 6) Gesamtbild der Risikolage Chancen und Risiken werden von der der semvox GmbH im Rahmen des Planungsprozesses unter Berücksichtigung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit hinsichtlich ihres Ergebniseinflusses bewertet und beurteilt. Die wesentlichen Risiken bestehen im Zusammenhang mit dem Wegfall von Hauptkunden aus dem Konzernverbund sowie in einem Unterschreiten von Planumsätzen mit der Folge von reduzierten Umsätzen und Abwertungsrisiken im Anlagevermögen. Chancen sind insbesondere im Hinblick auf die erfolgreiche Gewinnung von Neuprojekten zu sehen. c) Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Wie oben angeführt nutzt semvox eine revolvierende Kreditlinie zur Finanzierung des operativen Geschäfts. Ein Anstieg des Zinsniveaus (Zinsänderungsrisiken) betrifft im Wesentlichen dieses Darlehen. Der Zinssatz ist variabel. Darüber hinaus verfügt die semvox GmbH über ein konsequentes Debitorenmanagement, um Ausfallrisiken zu minimieren. 4. Schlussbemerkung Seit dem 12.05.2023 hält die CARIAD SE 100 % der Anteile an der semvox GmbH. Die semvox GmbH ist somit als CARIAD-Gruppengesellschaft eine Konzerntochter im Volkswagen Konzern.
Limbach, den 10.04.2025 semvox GmbH Dr.Norbert Pfleger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
3. ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der semvox GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2024 beträgt Mio. EUR 12,8 (Vj. Mio EUR 10,7). Die Gesellschaft hat das Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen gemäß § 248 Abs. 2 S. 1 HGB auch im Geschäftsjahr 2024 in Anspruch genommen. Die aktivierten Herstellungskosten umfassen die der Entwicklung zuordenbaren Personalaufwendungen, Abschreibungen und angemessene Teile der Verwaltungskosten. Fremdkapitalzinsen werden einbezogen. Der Betrag der aktivierten Kosten im Jahr 2024 beträgt TEUR 4.245 (Vj. TEUR 3.666). Dieser Ertrag wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten andere aktivierte Eigenleistungen ausgewiesen. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände werden nach Fertigstellung des Kernprodukts sowie weiterer abgeschlossener Releases linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer (7 Jahre) abgeschrieben. Der Aufwand aus Abschreibungen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen beträgt im Geschäftsjahr 2024 TEUR 2.116 (Vj. TEUR 1.670). Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und ,sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (drei bis acht Jahre) abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angemessen Rechnung getragen. Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Soweit Ausgaben vor dem Abschlussstichtag erfolgt sind, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, werden diese auf der Aktivseite als aktive Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Latente Steuern werden nach § 274 HGB ermittelt. Aus den Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ergab sich zum Bilanzstichtag eine Steuerbelastung von TEUR 841 (Vj. TEUR 1.006) als passive latente Steuern. Diese resultieren aus dem Ansatz der aktiven latenten Steuern, die auf steuerliche Verlustvorträge gebildet wurden, und dem Ansatz von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 12.834 (Vj. TEUR 10.705) in der Handelsbilanz. In der Steuerbilanz besteht hierfür ein Aktivierungsverbot. Im Geschäftsjahr 2024 werden nach Saldierung mit aktiven latenten Steuern TEUR 3.774 (Vj. TEUR 2.934) als passive latente Steuern ausgewiesen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte zum 31.12.2024 in Höhe eines kombinierten Ertragssteuersatzes von 33%. Darin sind ein Körperschaftsteuersatz von 15% sowie ein Solidaritätszuschlag von 5,5% enthalen. Daneben enthält dieser Ertragssteuersatz die Gewerbesteuer unter Berücksichtigung der maßgeblichen Gewerbesteuerhebesätze. Das Gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag liegen keine Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr vor. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung. 3. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethod übernommen werden. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2024 (Anlage I/4) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2024 (Anlage I/4) zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. 2. Angaben zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 37.763,38 € (Vorjahr: 37.735,96 €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin und betreffen den laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. 3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
4. Angabe zu Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel:
5. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Transaktionskurs eingebucht und mit dem Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) bewertet. IV. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 9.060 (Vj. T€ 7.771) Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
3. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Dr.-Ing. Norbert Pfleger, Saarbrücken 4. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist Teil des CARIAD SE-Konzerns (Mutterunternehmen). Dieser wird in den Konzern der VOLKSWAGEN AG (größter Konzernkreis) einbezogen. Die Gesellschaft wird nicht konsolidiert. 6. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 336 (Vj. T€ 317) sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Über die gesamte Restlaufzeit belaufen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf T€ 1.215. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Gebäudemieten - Kfz-Leasing - Miete Büroeinrichtungen 7. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 wird in vollem Umfang auf neue Rechnung vorgetragen. 8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Stichtag nicht ergeben. 9. Unterschrift der Geschäftsführung
Limbach, den 17.03.2025 Dr.-Ing. Norbert Pfleger
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:An die semvox GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der semvox GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der semvox GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 17.04.2025 AUDITTAX Prof. Raber GmbH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer |
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