CC - Pharma GmbH
In den Feldern 2, 54570 Densborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rajnish Ohri Satinder Nath Ohri seit 14.11.2025 | Geschäftsführer |
Marc Veauthier seit 5.6.2025 | Prokura |
Mathias Bossen seit 30.10.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Nuuvera Holdings Limited „Government of Canada“ | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CC - Pharma GmbHDensbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2020 bis zum 31.05.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020/211. Grundlagen unseres GeschäftsDie CC - Pharma GmbH zählt zu den sieben größten Unternehmen im Import und Vertrieb von EU-Arzneimitteln. Neben den langjährigen Schwerpunkten in der Vermarktung vor allem hochpreisiger Arzneimittel in speziellen Indikationsgebieten bietet die CC - Pharma GmbH heute ein breites, marktgerechtes Produktportfolio über Onkologie, Dialyse, Zentrales Nervensystem, HIV, Multiple Sklerose, Mukoviszidose oder Impfstoffe bis hin zu frei verkäuflichen Arzneimitteln und Medizinprodukten an. Zu unseren Hauptkunden zählen vor allem öffentliche Apotheken, Versorgungsapotheken, Krankenhäuser sowie der vollsortierte pharmazeutische Großhandel. Durch die ständige Anpassung des Produktportfolios verbunden mit einer guten Verfügbarkeit und guten Preisen schätzen wir uns als einen attraktiven, leistungsfähigen Dienstleister für die Arzneimittelversorgung mit EU-Importen in Deutschland. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche Situation Die wirtschaftliche Lage präsentierte sich im Mai 2021 zweigeteilt: Während Teile der Dienstleistungsbranche nach wie vor durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie eingeschränkt sind, zeigt sich die Industriekonjunktur vergleichsweise robust. Der industrielle Ausstoß ist im ersten Quartal des Kalenderjahres 2021 zwar leicht gesunken, aber die Gründe hierfür sind nicht in einer mangelnden Nachfrage zu sehen, sondern beruhen auf Lieferengpässen insbesondere von Halbleiterprodukten, die vor allem die Produktion in der Automobilindustrie beeinträchtigten. So stehen dem Rückgang bei der Produktion eine positive Entwicklung bei den Auftragseingängen und sehr zuversichtliche Exporterwartungen gegenüber, was eine derzeit positive Unternehmensstimmung begründet. Die wirtschaftliche Aktivität in vielen Dienstleistungsbereichen bleibt derweil von den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung geprägt. Das GfK Konsumklima hat sich im April aufgrund der anhaltenden Lockdownbestimmungen verschlechtert und verbleibt auf niedrigem Niveau. Allerdings stimmen die neuesten Zahlen zum Impffortschritt zuversichtlich und machen Hoffnung für die von den Beschränkungen betroffenen Bereiche. Die weitere Entwicklung der Wirtschaft hängt nun maßgeblich davon ab, wie nachhaltig das Infektionsgeschehen kontrolliert werden kann und wie schnell damit weitere Lockerungen möglich werden. Im Rückblick hat die konjunkturelle Erholung im vierten Quartal des Kalenderjahres 2020 durch eine zweite Pandemiewelle und den daraufhin vorgenommenen Maßnahmen zur Eindämmung deutlich an Schwung verloren. Für das Gesamtjahr 2021 wird ein Aufschwung erwartet, auch wenn die dritte Welle der Pandemie für ein schwaches erstes Quartal 2021 gesorgt hat (-1,8 % laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts). Umso stärker können jedoch die Wachstumsimpulse sein, wenn die Beschränkungen vollständig aufgehoben werden und alle Bürgerinnen und Bürger ein Impfangebot bekommen haben. Dann dürfte auch der zuletzt schwächelnde private Konsum wieder anziehen, der besonders stark auf soziale Kontakte angewiesen ist. Gleichzeitig zeigt sich der deutsche Außenhandel und die damit eng verbundene Industriekonjunktur robust. Auch der Arbeitsmarkt konnte trotz der Belastungen durch die Pandemie eine Frühjahrsbelebung verzeichnen. Die Anzeigen für Kurzarbeit am aktuellen Rand deuten darauf hin, dass der Höhepunkt überschritten sein könnte und von nun an mit rückläufigen Zahlen zu rechnen ist. 1 2.2 Wirtschaftliche Situation CC Pharma Das Geschäftsjahr 2021 war für die CC-Pharma im Wesentlichen geprägt von der Coronapandemie und den damit einhergehenden Beeinträchtigungen von verfügbaren Arzneimitteln aus Europa. Außerdem ist in dieses Geschäftsjahr der Brexit gefallen. Anfang 2021 konnten wir keine Waren mehr aus UK beziehen. Auch dieser politische Vorgang hatte trotz guter Vorbereitung zunächst negativen Einfluss auf die gesamte Parallelimportbranche. Dadurch konnten unter anderem die Ziele des Geschäftsjahres nicht in allen Indikationsgebieten erreicht werden. Durch die Impfkampagnen ab Januar 2021 sind die Wareneingänge und Umsätze wieder fast auf Vorjahresniveau angestiegen. Zusätzlichen negativen Einfluss auf unser Geschäft haben noch die Festpreise der TNF Alpha Inhibatoren ab März 2021 gehabt. Die dadurch hervorgerufenen Lagerwertverluste haben das Gesamtergebnis ebenfalls beeinflusst. 2.3 Branchensituation Mit der Zustimmung des Bundesrates am 28. Juni 2019 zum Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) entsteht umfängliche Planungssicherheit für die Abgabe von Importarzneimitteln: Sowohl die neuen Maßnahmen zum weiteren Ausbau der Arzneimittelsicherheit (securPharm), als auch neue Abgaberegelungen zur Realisierung weiterer Kosteneinsparungen werden per Gesetzgebung gemäß §129 SGB V festgeschrieben. Gleichzeitig ist der Bundesrahmenvertrag des GVK-Spitzenverbandes und DAV mit verbindlichen Änderungen zur verpflichtenden Abgabe von Importarzneimitteln seit dem Beginn des Kalenderjahres 2019 in Kraft. Preisgünstige Reimporte helfen Apotheken, das 2%ige Einsparziel bei Arzneimittelimporten gemäß Rahmenvertrag der Krankenkassen zu erreichen und sichern gleichzeitig Erträge in der Apotheke. Der Bundesrat hat am 31. März 2017 das "Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung" (AMVSG - Bundestags-Drucksache 18/10208) gebilligt, welches der Bundestag am 9. März 2017 verabschiedet hat. Ziel des Gesetzes ist, die Arzneimittelversorgung in Deutschland weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen und die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhalten. Dazu wird das Preismoratorium für alle patentfreien Medikamente, die bis zum 1. August 2010 bereits auf dem Markt waren, über 2017 hinaus bis Ende 2022 verlängert. Eine jährliche Preisanpassung in Höhe der Inflationsrate ist mit diesem Gesetz jedoch möglich. Der Markt für Arzneimittelimporte ist im Geschäftsjahr 2021 auf EUR 3.096 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 3.194 Mio.) leicht gesunken. Im Geschäftsjahr 2020/21 sind wiederum einige Patente umsatzstarker Präparate der Arzneimittelhersteller abgelaufen, wovon jedoch wenige Produkte das Produktportfolio der CC - Pharma GmbH betreffen. Es wurden rechtzeitig neue Medikamente angemeldet, um die Umsatzausfälle mit den abgelaufenen Medikamenten zu kompensieren. 2.4 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2020/21 hat die CC - Pharma GmbH in der 12 Monats-Betrachtung (Basis: Marktanteilsstudie IMS Health) Rang 7 auf Unternehmensebene unter den Arzneimittelimporteuren in Deutschland gehalten. Zu Beginn des Jahres 2021 konnte die CC - Pharma GmbH ihre Marktanteile im Arzneimittel-Reimportmarkt im Vergleich zum Oktober 2020 um etwas mehr als 0,3 Prozentpunkte erhöhen. TOP WETTBEWERBER JUNI 2020 und bis Mai 2021
(Grafik und Quelle: Insight Health) Die durchschnittlichen Roherträge der CC-Pharma im Geschäftsjahr 2020/21 sind aufgrund der coronabedingten verbesserten Liquiditätssituation und Beschaffungsmöglichkeiten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Reimportmarkt ist mittlerweile ein starker Verkäufermarkt und deshalb ist diese Situation weiter anhaltend, was zum Teil weiterhin zu einem Preiswettbewerb beiträgt. Die CC - Pharma GmbH hat den bereits in 2015 begonnenen deutlichen Abbau der Fixkostenstrukturen insbesondere bei Personal aber auch bei Sachgemeinkosten im Geschäftsjahr 2020/21 weiter fortgesetzt. Die Zielrichtung, sich auf margenstarke Artikel zu konzentrieren und deren Verfügbarkeit zu verbessern, wurde im Geschäftsjahr 2020/21 weiter intensiv fortgesetzt. Das Geschäftsjahr 2020/21 ist im Wesentlichen geprägt durch die Stabilisierung der Produktionskapazitäten und damit einhergehend die Fortführung des Aufbaus einer Spätschicht und einer Samstagsschicht in den Bereichen des Erstellens der Verpackung und der Verpackungsbeilage nach deutschen Vorschriften. Der weitere Aufbau von neuen Geschäftsfeldern im Bereich Cannabis wurde fortgesetzt. Wir hatten im Vorjahr mit einer Steigerung der Umsatzerlöse im unteren einstelligen Prozentbereich bei einem EBIT auf Höhe des Vorjahres gerechnet. Die geplanten Umsatzerlöse konnten wir aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit unserer Produkte im Bereich Cannabis und Parallelimport leider nicht erreichen. Das EBIT liegt dementsprechend und aufgrund unseres geänderten Produktmix unter dem des Vorjahres. 2.5 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die Brutto-Umsatzerlöse betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 233.961 und lagen damit um TEUR - 32.961 unter dem Wert des Geschäftsjahres 2019/20. Der Netto-Umsatz im Berichtsjahr ist um TEUR 28.836 auf TEUR 215.018 gesunken. Der Rückgang des Umsatzes liegt im Wesentlichen an den durch die Corona Pandemie bedingten rückläufigen Warenlieferungen aus den betroffenen EU-Ländern. Neben dem leichten Umsatzrückgang bei Cannabis im Geschäftsjahr 2020/21 haben ebenso relativ hohe Lagerwertverluste, die etwas eingeschränktere Warenverfügbarkeit von einigen hochpreisigen Importarzneimitteln im Herbst und Winter 2020 sowie das geänderte Patientenverhalten in Bezug auf die Häufigkeit der Arztbesuche zu dem Rückgang beigetragen. Insbesondere während der Pandemiehochzeiten hat sich die Anzahl der Arztbesuche und infolgedessen die Medikamentenverschreibung vermindert, was zu einem Rückgang der Umsätze führte. Erwirtschaftet wurde dieser Umsatz mit einem geänderten Produktmix von durchschnittlich 299 (Vorjahr: 271) Mitarbeitern. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Berichtsjahr außerordentliche Erlöse i.H.v. TEUR 5.500 aus dem Verkauf des bisherigen Firmen Logos an einen großen US Pharma Konzern. Der Materialaufwand ist von TEUR 213.606 (2019/20) auf TEUR 190.374 gesunken. Der Rückgang des Materialaufwands liegt im Wesentlichen an den Auswirkungen der Corona Pandemie, infolgedessen einhergehenden Grenzschließungen im europäischen Raum und an der nicht verfügbaren Cannabisware im Geschäftsjahr 2020/21 (12 Monate) gegenüber dem Geschäftsjahr 2020/21. Neben dem verschlechterten Produktmix und aufgrund der Corona-Pandemie etwas eingeschränkten Einkaufs- und Sortimentspolitik ist die Rohmarge leicht zurückgegangen. Dies wird sich voraussichtlich noch bis zum Ende des Kalenderjahres 2021 weiter fortsetzen. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr von 12,4 % auf 11,5 % gesunken. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 429 auf TEUR 11.298 gestiegen, was unter anderem auf erhöhte freiwillige soziale Aufwendungen (Corona Prämie) zurückzuführen ist. Zudem wurde Personal für den Cannabis-PM und Vertriebsbereich eingestellt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr auf TEUR 17.688 (Vorjahr: TEUR 14.725) gestiegen. Dieser Anstieg ist insbesondere auf die Bildung der Rückstellungen für Rabattverträge sowie gestiegenen Vertriebs- und Marketingkosten aufgrund erhöhter Aktivitäten in diesen Bereichen zurückzuführen. Die Abschreibungen sind im Berichtsjahr um TEUR 331 auf TEUR 1.028 gestiegen. Aufgrund der Eröffnung des neuen Gebäudes 3 im Juni 2020 sind die Abschreibungen wegen der getätigten Investitionen und Aktivierungen wie geplant gestiegen. Das EBIT hat sich somit um TEUR 3.124 auf TEUR 1.334 gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Dies ist im Wesentlichen die außerordentlichen Erlöse aus dem Verkauf des bisherigen Firmen Logos an einen großen US Pharma Konzern zurückzuführen. Insgesamt hat sich das Finanzergebnis um TEUR +76 auf TEUR -581 verbessert. Das Jahresergebnis hat sich von TEUR 2.731 im Vorjahr auf TEUR 536 verschlechtert. Der Rückgang von TEUR 2.196 ist insbesondere auf den bereits beschriebenen geänderten Produktmix sowie einen höheren preisintensiven Wettbewerb und relativ hohe Lagerwertverluste im letzten Quartal zurückzuführen. Finanzlage Kreditlinien bestehen bei der Rheinland-Pfalz Bank, Mainz, der KBC Bank Eupen/ Belgien und der Vereingten Volksbank, Wittlich. Im April 2020 hat die Geschäftsführung der CC - Pharma aufgrund möglicher Einbrüche der Warenlieferungen durch die Corona Pandemie bedingten europäischen Grenzschließungen zwei "Covid" Kredite über jeweils 1,5 Mio. Euro bei der Rheinland-Pfalz Bank, Mainz, und der KBC Bank Eupen/ Belgien, aufgenommen. Damit verfügte die CC - Pharma GmbH zum Bilanzstichtag über kurzfristige Kreditlinien in einer Gesamthöhe von EUR 9,0 Mio. sowie langfristige Kreditlinien von EUR 13 Mio. Die Inanspruchnahme wird folgend dargestellt:
Die ab August 2016 laufende Factoring-Finanzierung steht mit einem seit 1,5 Jahren unveränderten Limit von insgesamt EUR 25 Mio. weiterhin zur Verfügung, davon wurden 18 Mio. in Anspruch genommen. Bis Ende Mai 2021 hat die CC - Pharma die planmäßig für das Geschäftsjahr 2020 vorgesehenen TEUR 2.000 von den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten getilgt. Die Kontokorrent-Linie wurde zum 31. Mai 2021 in Anspruch genommen. Insgesamt stehen ein verfügbares Guthaben und freie kurzfristige Kreditlinien von über EUR 2 Mio. zur Verfügung. Der Finanzmittelbestand ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.411 auf TEUR 23 gesunken. Ausgehend von einem positiven Brutto-Cashflow in Höhe von TEUR 3.531 (Vorjahr: TEUR 984) wurde der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit insb. durch die die Zunahme der der Vorräte in Höhe von TEUR 4.105 beeinflusst. Wir gehen davon aus, dass die CC - Pharma GmbH im Geschäftsjahr 2021/22 jederzeit in der Lage sein wird, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Im Zuge der Erhöhung der Aktiva um 18,74 % auf TEUR 54.512 ist insbesondere das buchmäßige Anlagevermögen von TEUR 11.498 um 49,98 % auf TEUR 17.129 sowie das Umlaufvermögen von TEUR 32.680 um +10,57 % auf TEUR 36.133 gestiegen. Damit ist der Hauptteil des Kapitals nach wie vor kurzfristig im Umlaufvermögen investiert. Durch eine Ausleihung an verbundene Unternehmen über EUR 4,6 Mio. und weitere Investitionen in die technische Ausstattung und ERP Software hat sich das Anlagevermögen um EUR 5,6 Mio. erhöht. Das Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen beträgt im Berichtsjahr 31,42 % (Vorjahr: 25,05 %). Bei einem um + 10,57 % gestiegenen Umlaufvermögen haben sich die Vorräte insgesamt von TEUR 23.897 (+17,2 %) auf TEUR 28.002 erhöht. Sie bilden nach wie vor den überwiegenden Teil des Umlaufvermögens. Der Anstieg kann insbesondere durch die generelle Absatz- und Umsatzsituation und eine deutlich verbesserte Warenverfügbarkeit Mitte bis Ende Mai 2021 begründet werden. Das Umlaufvermögen wird durch den Anstieg des Warenbestandes und den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 5.570 (+25,92 %) auf TEUR 7.014 beeinflusst. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den gestiegenen Umsatz vor dem Stichtag im Mai 2021 - im Vergleich zum Vorjahresmonat - zurückzuführen. Die flüssigen Mittel sind um TEUR 2.387 auf TEUR 24 gesunken, was insb. die Erhöhung der Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie die Zunahme der Vorräte zurück zu führen ist. Die aktiven latenten Steuern haben sich aufgrund der Nutzung der bestehenden Verlustvorträge vermindert. Auf der Passivseite sind insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die Rückstellungen gestiegen. Weiterhin ist das Eigenkapital gestiegen. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von TEUR 23.742 auf TEUR 24.278 erhöht. Aufgrund der höheren Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote von 51,7 % auf 44,5 % gesunken. Die Fremdkapitalquote ist von 48,3 % auf 55,5 % gestiegen. Die Rückzahlung der Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 25.198 kann durch das kurzfristig realisierbare Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 36.133 finanziert werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Wesentlichen aufgrund der Neuaufnahme eines Darlehen in Höhe von TEUR 7.143 erhöht. 2.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter Die Mitarbeiter der CC - Pharma GmbH prägen mit Engagement und Verantwortungsbereitschaft das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit. Sie tragen in ihren jeweiligen Aufgabenfeldern zum Erfolg unseres Unternehmens bei und bestimmen durch ihre Einstellung entscheidend die Zukunft unserer Gesellschaft mit. Als Know-how-Träger übernehmen sie Verantwortung und sichern so die Wettbewerbsposition des Unternehmens. Sämtliche Einrichtungen und das eingesetzte Personal erfüllen die behördlichen Bestimmungen und unterliegen einer regelmäßigen Überwachung durch die Aufsichtsbehörden. Zuletzt wurde unser Unternehmen zum Ende des 2. Quartals des Jahres 2020 geprüft durch unsere Aufsichtsbehörde, Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Zweigstelle des Landesamtes beim Amt für soziale Angelegenheiten, Moltkestr. 19, 54292 Trier, wobei sich keine Beanstandungen ergaben. Die Anzahl der Arbeitsplätze wurde im Berichtsjahr 2020/21 insbesondere in Produktion, QM, Versand und im Bereich BTM Logistik im Berichtsjahr erhöht. Wie in den Vorjahren haben wir überwiegend Vollzeitkräfte beschäftigt. Zum 31. Mai 2021 beschäftigte unsere Gesellschaft 298 (Vorjahr: 271) Mitarbeiter. Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement Um einen hohen Standard der Produkte zu gewährleisten, werden in regelmäßigen Abständen Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsaudits durchgeführt. Mit dieser systematischen und dokumentierten Überprüfung sorgt das Unternehmen für die Einhaltung interner und gesetzlicher Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsvorgaben. Die strenge Beachtung der Aspekte Qualität, Sicherheit und Schutz der Umwelt sind elementare Bestandteile der Unternehmensphilosophie der CC - Pharma GmbH und tragen zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei. Qualitätsmanagementsystem: Prozessanalyse und -verbesserung Qualitätsziele werden jährlich definiert und bewertet und die Zielerfüllung wird entsprechend gemessen. Zudem haben wir den in 2015 eingeführten Prozess zur Optimierung der Geschäftsprozesse auch im Geschäftsjahr 20/21 weiter fortgesetzt. Im Mai 2020 haben wir die Serialisierungssoftware problemfrei gewechselt. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit sind zwei gleichberechtigte Ziele, die von der CC - Pharma GmbH konsequent weiterentwickelt werden. Die ASA Sitzungen werden regelmäßig 4-mal im Jahr unter der Leitung des kaufm. Geschäftsführers durchgeführt. Die Arbeitsgruppe Gesundheitsmanagement hat dabei große Erfolge erzielt. Die Krankenquote liegt bei allen aktiven Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2020/21 mit 4,41 % (Vorjahr: 4,59 %) auf dem Niveau des Vorjahres. Im April 2021 hat die CC - Pharma GmbH ein aktives Intranet für alle Mitarbeiter eingeführt. Neben allen wichtigen Dokumenten für neue und bestehende Mitarbeiter wurde im Juni ein Dokumentationsworkflow unter MS Sharepoint für alle SOP's erfolgreich eingeführt. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft selbst betreibt keine Forschung und Entwicklung. Bei der Aufnahme neuer Präparate in das Produktportfolio konzentriert sich die CC - Pharma GmbH darauf, bestimmte Indikationsgebiete mit hohem Preisniveau und/oder hohem Potenzial im Markt zu erschließen und in möglichst kurzer Zeit ein marktgerechtes Portfolio an Importarzneimitteln anzubieten. So wurden in den vergangenen Jahren die Bereiche Zytostatika, HIV, Dialyse, Rheuma/Arthritis und Multiple Sklerose aufgebaut. Entscheidend für die Auswahl von Medikamenten zur Markteinführung ist zunächst die Marktbedeutung des Originalarzneimittels, die Verfügbarkeit der Produkte im europäischen Ausland zu profitablen Preisen und die Zulassungsgeschwindigkeit der Medikamente. Die Rentabilitätsbewertung auf Produktebene wurde im Jahr 2021 weiter verfeinert, um eine detaillierte Bewertung des Sortiments auf Deckungsbeitragsebene der einzelnen Produkte vornehmen zu können. 3. Prognose, Chancen- und Risikobericht3.1 Risikobericht Risikomanagement Die CC - Pharma GmbH ist als Großhändler in der Pharmaindustrie einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für die CC - Pharma GmbH als mittelständisches Unternehmen ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen. Mit dem Fokus auf ausgewogene Chance-Risiko-Relation geht die CC - Pharma GmbH Risiken nur ein, wenn die damit verbundenen Möglichkeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Wertsteigerung des Unternehmens mit sich bringen. Voraussetzung ist stets, dass die Risiken auch bei genauer Prüfung überschaubar und beherrschbar bleiben. Aufgabe des Managements und aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist es, die Eintrittswahrscheinlichkeit beider Faktoren im Sinne des Unternehmens zu optimieren. Kernpunkt der internen Überwachung ist eine sinnvolle, undurchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur, Prozesse und die Stellenbeschreibungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sichergestellt. Sie sind im Qualitätsmanagement-Handbuch des Unternehmens definiert und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft. Das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur wird ständig verfeinert und regelmäßig überprüft. Dies gilt gleichermaßen für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen. Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Reports und Protokolle im Unternehmen über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt. So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden können und die Ergebnisse in unternehmensübergreifendes Handeln umgesetzt werden können. Strategisches, operatives und funktionales Controlling wird in allen Geschäftsbereichen betrieben. Die Grundlage bildet zunächst die Erstellung einer jährlichen integrierten Unternehmensplanung. Daraus resultiert eine systematische Darstellung kurz- und langfristiger Geschäftsziele inklusive des mittelfristigen Aufbaus möglicher neuer Geschäftsfelder. Monatlich erstellt die CC - Pharma GmbH ein Reporting über die Geschäftsentwicklung in Bezug auf Umsatz, Ergebnis und Rohertragsentwicklung. Ebenfalls wird ein Soll-Ist-Abgleich je Kostenstelle erstellt. Zum Geschäftsjahreswechsel wird der Business-Plan für die folgenden zwei Jahre fortgeschrieben und verabschiedet. Die Planung basiert auf den erzielten Ergebnissen sowie auf den Veränderungen des Marktes und des Umfeldes. Die Zielerreichung (Soll/Ist-Vergleich) wird auf allen Führungsebenen im Rahmen regelmäßiger Besprechungen und Reportings überprüft, Steuerungsmaßnahmen werden dort vereinbart und deren Wirksamkeit wieder überprüft. Allgemein lässt sich festhalten, dass die CC - Pharma GmbH insbesondere durch die Implementierung der SOX Berichterstattung im Geschäftsjahr 2019/20 über ein starkes internes Kontrollsystem und damit sichere Maßnahmen, welche die Qualität, der mit der Rechnungslegung erstellten Quartals- und Jahresabschlüsse gewährleisten, verfügt. Risikofaktoren Aus der Gesamtheit, der im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements identifizierten Risiken werden nachstehend wesentliche Risikofelder und Einzelrisiken erläutert. Marktrisiken Die Nachfrage nach dem Leistungsangebot der Gesellschaft wird insbesondere davon bestimmt, in welcher Weise sich der Markt für Import-Medikamente insgesamt entwickelt. Nach Ansicht der Gesellschaft kann trotz aller Änderungen weiterhin mit einer Nachfrage nach Import-Medikamenten auf längere Sicht gerechnet werden. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass sich dieser Markt oder einzelne Teilmärkte nicht in der von der Gesellschaft erwarteten Weise entwickeln. Die politische Entwicklung ist nicht vorhersehbar. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich in der Zukunft wieder Veränderungen ergeben können, die sich negativ, aber auch positiv auf die gesamte Branche auswirken können. Durch die Änderung der Importförderklausel verfehlen Importarzneimittel, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des AMNOG exakt oder ziemlich exakt den geforderten Abstand (15 %/EUR 15) der Importförderklausel einhielten, den neu definierten Abstand um wenige Prozent/Euro und gelten daher als nicht mehr preisgünstig. Hiervon sind je nach Hersteller 40 % bis 70 % der Präparate betroffen. In diesen Fällen gilt nicht mehr die Abgabeverpflichtung aus dem Rahmenvertrag zur Arzneimittelversorgung, die Präparate tragen nicht mehr zur Importquote bei und können daher nur über im Vergleich zum Original bessere Bezugskonditionen verkauft werden. Das hat zu einem teilweise ruinösen Wettbewerb bei den Skonti geführt. Durch die vorgegebenen Berechnungsmethoden bei den Herstellerrabatten sind zudem etwa 7 % der Importarzneimittel netto teurer als das Bezugsarzneimittel. Hier riskieren die Apotheker Retaxationen, wenn sie statt des Originals den Import abgeben, was die Importbereitschaft nicht fördert. Diese Phänomene lassen sich nicht durch Preissenkungen korrigieren, da die Preissenkungen bis zu 10 % mit dem Herstellerrabatt verrechnet werden. Im Einzelfall müssten die Abgabepreise um bis zu 20 % gesenkt werden, um eine Nettokorrektur zu erreichen, was jedoch bedeutende Lagerwertverlustausgleichsforderungen seitens der Apotheken und des Großhandels auslösen würde. Durch die Abgabeverpflichtung für Rabattvertragsarzneimittel ist je nach Abdeckung der Krankenkassen der Importmarkt für eine Reihe von Arzneimitteln um bis zu 85 % kleiner geworden. Hiervon sind einige bisher umsatzstarke Importarzneimittel u.a. von der CC - Pharma GmbH betroffen. Die CC - Pharma GmbH hat ab Dezember 2016 für ausgewählte gut verfügbare Arzneimittel Rabattverträge abgeschlossen. Die aktuellen Marktzahlen zeigen, dass sich Produkte von Firmen - insbesondere Originalhersteller - mit Rabattverträgen deutlich besser entwickeln als andere. Beteiligt sich ein Importeur an Rabattvertragsausschreibungen und gewinnt diese, werden die Margen für die betroffenen Arzneimittel weiter verkürzt. Die Anzahl möglicher neuer Importpräparate sinkt durch die frühe Kosten-Nutzen-Bewertung und die spätestens 15 Monate nach Einführung einer neuen Substanz festgesetzten Erstattungspreise. Bis zu diesem Zeitpunkt ist ein Import sinnvoll, danach dürften die Margen (Unterschied zwischen deutschem Erstattungspreis und Einkaufspreis im Ausland) nicht mehr ausreichen. Etliche vorher sehr umsatzstarke Präparate sind nicht mehr rentabel auf dem europäischen Markt zu beziehen bzw. nur in deutlich kleineren Mengen. Durch das Ende der Übergangsfrist des Brexits zwischen Großbritannien und der EU am 31.Dezember 2020 können erste negative und positive Folgen für die CC - Pharma GmbH in Zukunft erwartet werden. Dabei kann man aus heutiger Sicht sowohl Risiken mit dem Wegfall von Importen aus Großbritannien erkennen, auf der anderen Seite wird der Import nach Großbritannien ggf. von anderen Ländern erheblich eingeschränkt. Dadurch können sich wiederrum andere Länder mit neuen Bezugsquellen entwickeln, die diese Mengen wieder anbieten. Entsprechende Maßnahmen für Produkte, die bisher aus Großbritannien eingekauft worden sind, sind bereits erfolgt. Für die Zukunft sind die Arzneimittelimporteure weiterhin gefordert, durch eine Neuausrichtung ihr Geschäft unabhängiger von den gesetzlichen Rahmenbedingungen zu gestalten. Auch wenn der Zwangsrabatt nunmehr durch die Bundesregierung ab dem 1. April 2014 bis zum 31. Dezember 2022 auf 7 % festgeschrieben worden ist, kann es in der Zukunft immer wieder zu einer weiteren Reform des Gesundheitssystems mit neuen Zwangsrabatten bzw. Zwangsrabattstaffelungen kommen, weil der größte Kostenverursacher, der Krankenhausbereich, bisher nur teilweise berücksichtigt wurde und aufgrund der Alterspyramide die Kosten in Gesundheitswesen weiter steigen werden. Wettbewerbsrisiken Die Wettbewerbsintensität auf dem Markt für Import-Medikamente ist im Kalenderjahr 2020, wie schon in den Vorjahren, insgesamt als intensiv zu bezeichnen. Es ist möglich, dass neue, bislang noch nicht in diesem Markt tätige Unternehmen in den Wettbewerb mit der Gesellschaft treten. Auch kann es sein, dass Konkurrenten der Gesellschaft Zulassungen neuer Produkte ankündigen oder einführen, die bereits vorher oder zum gleichen Zeitpunkt von der CC - Pharma GmbH eingeführt worden sind. Dies kann dazu führen, dass sich die Verfügbarkeit dieser Importarzneimittel im EU-Raum für CC - Pharma GmbH quantitativ als auch preislich verschlechtern wird, was sich nachteilig auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft insgesamt auswirken kann. Aus diesem Grund setzt die CC - Pharma GmbH u.a. auf eine rasche Ausweitung neuer Produkte, um einen Nettozuwachs an vermarktbaren Importarzneimitteln zu erzeugen. Hierzu wurde die Marktbeobachtung in der neu strukturierten Abteilung Produktmanagement personell und strukturell bereits Ende 2016 neu ausgerichtet. Als weitere Maßnahme wurde Anfang 2018 eine neue Abteilung für neue Geschäftsfelder gegründet. Eine der Hauptaufgaben dieser Abteilung ist es, neue interessante, profitable zukünftige Geschäftsfelder mittel- und langfristig zu erschließen. Der Re-Importmarkt in Europa ist stark abhängig von der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes sowie der nationalen Gesundheitspolitik. Durch das GKV-Änderungsgesetz und das AMNOG ist der Wettbewerbsdruck größer geworden. Vor allem der Re-Import von Arzneimitteln aus verschiedenen osteuropäischen Ländern wird durch gesetzliche Restriktionen beschränkt. Sogenannte "Banned Lists" verpflichten die Lieferanten dazu, dass bestimmte Arzneimittel ausschließlich für den Bedarf im eigenen Land abgegeben werden dürfen. Durch die bestehenden Einschränkungen kann es auch kurzfristig zu Lieferengpässen für die betroffenen Arzneimittel kommen. Für langfristig bestehende und stabile Versorgungsketten besteht ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Die von CC - Pharma GmbH in 2020/21 getätigten und für 2021/22 geplanten Aufwendungen in Bereich Innovation, Vertrieb, Kostenreduzierung und Qualitätssteigerung sollen den Veränderungen des Marktes und dem Wettbewerb Rechnung tragen. Ein Teil des Produktportfolios kann durch die Währungsentwicklung nicht mehr rentabel im europäischen Ausland erworben werden. Eine zeitgerechte Weiterentwicklung des Portfolios ist das Rückgrat eines pharmazeutischen Unternehmens, insbesondere im Importsektor. Die enge Rückkopplung zwischen Vertrieb mit guten Kenntnissen über Kundenwünsche und dem Bereich Einkauf/Zulassung forciert marktgetriebene und damit auch marktstarke Produkte. Branchenüblich stellt sich für die CC - Pharma GmbH die Herausforderung, die entsprechenden Ressourcen in diesem Bereich vorzuhalten. Weiterhin bauen wir nach wie vor auf unsere schnelle Lieferfähigkeit. Die CC - Pharma GmbH hat im Bereich der Entwicklung Prozesse und Zuständigkeiten eindeutig definiert sowie Planungstools eingeführt, die dazu beitragen, dass Produktneueinführungen in der Regel innerhalb des geplanten Zeit- und Kostenrahmens abgeschlossen werden. Risiken abnehmender Umsätze und Erträge sind häufig anhand der Entwicklung der Kundenzufriedenheit erkennbar. Die Ermittlung des Customer Value steht daher im Mittelpunkt der Evaluation der Marketing- und Entwicklungsaktivitäten. Die CC - Pharma GmbH führt in den Geschäftsbereichen Kundenzufriedenheitsanalysen durch und steuert ihren Marketing-Mix u.a. auf Basis dieser Ergebnisse. Auch die Corona-Krise stellt ein Risiko für die CC - Pharma GmbH dar. Durch weitere Lockdowns könnte die Verfügbarkeit oder der Transport von Waren aus dem Ausland eingeschränkt werden. Um das Risiko vor Ausfällen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu minimieren, wurde bereits im Februar/März ein Pandemie-Plan mit Verhaltensregelungen entwickelt und diese bis heute den aktuellen Situationen angepasst. So wurde beispielsweise die Produktion räumlich entzerrt und in kaufmännischen Abteilungen teilweise auf Homeoffice umgestellt. Geistiges Eigentum und Lizenzen Die Gesellschaft ist auf den Schutz ihrer Nutzungsrechte (Nationale und Europäische Zulassungen für Arneimittel) angewiesen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass nicht alle für den Weitervertrieb und die Fortentwicklung des Geschäftsbereichs der Gesellschaft erforderlichen Rechte in Zukunft wirksam verteidigt werden können. Sollte dies nicht gelingen, besteht die Möglichkeit, dass dies einen wesentlichen nachteiligen Einfluss auf die allgemeine Geschäftstätigkeit insgesamt haben könnte. Partnerschaften und Kooperationen Derzeit bestehen verschiedene Kooperationen und Partnerschaften. Die CC - Pharma GmbH beabsichtigt, in Zukunft weitere Partnerschaften unterschiedlicher Art einzugehen. Um den skandinavischen Markt besser zu erreichen, wurde im April 2018 die CC - Pharma Nordic ApS Kopenhagen gegründet, an der die CC - Pharma GmbH 75 % der Gesellschaftsanteile hält. Im Geschäftsjahre 2020/21 wurden Umsätze in Höhe von 670 TEUR erwirtschaftet. Für das Geschäftsjahr 2021/22 planen wir mit stetig steigenden Umsätzen bei der CC - Pharma Nordic ApS, Kopenhagen. Die Gründung der Tochtergesellschaft CC - Pharma Luxembourg Sàrl, Luxemburg, wurde im September 2020 umgesetzt, um auf dem luxemburgischen Markt für Parallelimport und Cannabis RX Geschäfte agieren zu können. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch veränderte Marktbedingungen sowie durch eine geänderte Unternehmensstrategie neue Partnerschaften nicht eingegangen werden können oder geplante bzw. bestehende Partnerschaften auf Dauer nicht weitergeführt bzw. erweitert werden können. Es kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Ergebnisse bei bestehenden und zukünftigen Partnerschaften anders als geplant entwickeln. Finanzrisiken Schwankende Währungskorrelationen haben Einfluss auf Markterfolge und Bruttoerträge importierender Unternehmen. Ein klar formuliertes System des Forderungsmanagements sichert der CC - Pharma GmbH die Verfügbarkeit der Liquidität sowie die Planbarkeit anstehender Investitionen. Aufgrund der Kundenstruktur der CC - Pharma GmbH bestehen keine Klumpenrisiken. Bedingt durch die überwiegend hohe Bonität der Kunden sind die Forderungsausfallrisiken gering. Dies wird unterstützt durch ein Früherkennungssystem in Form einer detaillierten monatlichen Umsatz- und Finanzplanung. Dadurch kann auch ein eventueller Finanzbedarf rechtzeitig erkannt werden. Die CC - Pharma GmbH finanziert sich im Wesentlichen über langfristige Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 13 Mio. über 5 Jahre und über ein Kundenfactoring mit einem maximalen Volumen von EUR 25 Mio. Dazu kommen drei Kontokorrentkredite in Höhe von insgesamt EUR 9 Mio. Risiken durch Rechtsstreitigkeiten Im Importsektor sind die Originalhersteller zunehmend bedacht, durch Kontingentierungsmaßnahmen in den Lieferländern oder durch Ahndung angeblicher Wettbewerbsverstöße den Import der Medikamente nach Deutschland zu erschweren. Dies könnte den Bezug von Arzneimittel behindern und damit unser Geschäftsmodell in Teilen in Frage stellen. Personalrisiken Die CC - Pharma GmbH führt regelmäßig eine Personalplanung durch, um sich den benötigten Ressourcen anzupassen. Abgesehen von dem Personalabbau im letzten Jahr ist die Personalfluktuation als normal einzuschätzen. Grundsätzlich stellt die Eifel als strukturschwaches Gebiet genügend Arbeitskräfte für das Unternehmen zur Verfügung. Gesamtrisiko Die Gesamtrisikosituation hat sich für die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020/21 gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert und ist als befriedigend zu beurteilen. Neben den genannten Risiken sehen wir keine weiteren insbesondere keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken. 3.2 Prognose- und Chancenbericht Das wirtschaftliche Umfeld im Gesundheitswesen ist für die CC - Pharma GmbH auch im Geschäftsjahr 2021/22 von enormen Herausforderungen geprägt. Nach wie vor ist der Fokus auf die Neuausrichtung unseres Portfolios gelegt. Darunter verstehen wir die Neuanmeldung von mindestens 10 neuen Produkten bei der EMA in identifizierten Indikationsgebieten und die Ausrichtung des Kundenservices und der Outboundlogistik hinsichtlich des Versands von großen Cannabismengen. Chancen sehen wir insbesondere in der Erweiterung unseres Produktportfolios und der damit verbundenen Möglichkeit zusätzlichen Wachstums. Zudem sehen wir, aufgrund der Eingliederung unserer Gesellschaft in die Tilray Inc. Gruppe, die zusätzliche Chance eine Logistikkette für die Aphria und Tilray Cannabisprodukte in Deutschland und Europa aufzubauen und, durch die finanzielle Stärke der Gruppe, weitere Möglichkeiten, unsere Marktdurchdringung zu erweitern und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Unserer Gesellschaft ist es auch im Geschäftsjahr 2020/21 gelungen, ihre Marktposition zu festigen und kontinuierlich weiter auszubauen. Der Ausbau der Marktposition soll insbesondere im mittleren Preissegment bei RX Produkten (verschreibungspflichtige Medikamente) erfolgen. Der Fokus im Geschäftsjahr 2021/22 liegt zum einen im Ausbau des Stammgeschäftes, zum anderen in der aktiven Erschließung neuer, profitabler Marktsegmente, vornehmlich im Bereich von medizinischem Cannabis. Primäres Ziel dabei ist die Ausrichtung auf profitables Wachstum bei konstanter Steigerung der Erträge. Hierzu werden geeignete Maßnahmen, wie verändertes Einkaufsverhalten, die Anpassung von Kostenstrukturen sowie das Erschließen neuer Marktsegmente durchgeführt. Durch die geplanten Maßnahmen gehen wir davon aus, das Geschäftsjahr 2021/22 bei einer Umsatzsteigerung im unteren einstelligen Prozentbereich mit einem EBIT, das leicht über dem Vorjahresniveau liegen wird, abschließen zu können. Diese Prognose wird durch die tatsächliche bisherige Entwicklung im Geschäftsjahr 2021/22 bestätigt. In Bezug auf die Personalaufwendungen wird im Geschäftsjahr 2021/22 mit etwa gleichbleibenden Personalkosten gerechnet. Obwohl die Produktionszahlen sich deutlich erhöhen werden, wird aufgrund effizienter Prozesse keine Erhöhung der Personalkosten erwartet. Weiterhin haben wir im August 2021 den bestehenden Factoringvertrag auf einen neuen Anbieter problemlos zu deutlich verbesserten Konditionen übertragen. Die Auswirkungen der Flutkatastrophe sind im Juli, August und September in den monatlichen Ergebnissen aufgrund der Versicherungsabdeckung neutral verarbeitet worden. Zukünftig werden diesbezüglich weitere Schutzmaßnahmen durchgeführt. Auch ein Projekt zur klimaneutralen CC Pharma in den kommenden Jahren ist im Herbst 2021 gestartet worden. Dazu wird monatlich regelmäßig im Managementteam berichtet. Die CC - Pharma GmbH hat das bereits in 2016 gestartete Projekt zur Einführung der Serialisierung pünktlich im Februar 2019 erfolgreich abgeschlossen und ist im Mai 2020 auf eine neue technische Plattform umgestellt worden. Neben der erfolgreichen Einführung und Erweiterung des MS Dynamix ERP System in 2020/21 und des Ausbaus des neuen Data Warehouse haben wir ein firmeneigenes Intranet aufgebaut.
Densborn, den 3. Dezember 2021 CC - Pharma GmbH Dr. Manfred Ziegler, Geschäftsführer Denise Faltischeck, Geschäftsführerin Klaus Becker, Geschäftsführer
1 Vgl . Pressemitteilung BMWi Wirtschaftliche
Entwicklung vom 1 3 .0 5 .20 21
Bilanz zum 31. Mai 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juni 2020 bis 31. Mai 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2020/211. Allgemeine AngabenDie CC - Pharma GmbH hat ihren Sitz in Densborn. Sie wird geführt unter der Nummer HRB 12481 des Amtsgerichts Wittlich. Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften erstellt. Die CC - Pharma GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Angaben zu Posten der BilanzDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige nutzungsbedingte lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für immaterielle Anlagengüter beträgt 1 bis 5 Jahre. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert, die nach den voraussichtlichen Nutzungsdauern bemessen wurden. Die Nutzungsdauer für Sachanlagen liegt zwischen 3 und 13 Jahren. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Im Jahr der Anschaffung wurden die Abschreibungen zeitanteilig (pro rata temporis) berechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von netto EUR 250 bis EUR 800 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und werden im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs gleichzeitig als Abgang ausgewiesen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung vorgenommen. Eine solche Wertminderung lag in dem Geschäftsjahr 2020/21 nicht vor. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert bewertet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert bewertet. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung erfolgt nach der Methode des gewichteten Durchschnitts. Darüber hinaus wurden die Material- und Fertigungsgemeinkosten und der Wertverzehr des der Fertigung dienenden Anlagevermögens in die Ermittlung der Kosten der Fertigware mit einem Zuschlagsatz einbezogen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen und werden zum Nennwert bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken bewertet; dem allgemeinen Ausfall-, Skonto- und Zinsrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Soweit notwendig werden Forderungen einzelwertberichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem jeweiligen Nennwert bilanziert. Wertberichtigungen für sonstige Vermögensgegenstände wurden, soweit erforderlich, vorgenommen. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Zum Bilanzstichtag ergab sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzbetrachtung) ein Aktivüberhang. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, so dass ein Ansatz des Aktivüberhangs in der Bilanz erfolgt. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 12,775 % für die Gewerbesteuer und von 15,825 % für die Körperschaftsteuer zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Die ausgewiesenen latenten Steuer beruhen ausschließlich auf steuerlichen Verlustvorträgen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bewertet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellungen für die Krankenkassenrabatte (Open House) werden auf Basis der verbuchten Istwerte aus dem jeweiligen letzten Geschäftsquartal sowie der entsprechenden Mengenentwicklung der spezifischen Produkte gemäß der Ist-Umsätze ermittelt. Zusätzlich werden Erfahrungen aus der Vergangenheit - in Bezug auf die Absatzmengen der wesentlichen Produkte - berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger), liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen sowie Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag gem. § 256a HGB mit den Devisenkassamittelkursen bewertet. 3. Angaben zu den Posten der BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf TEUR 384 (Vorjahr: TEUR 24) und stellen Darlehensforderungen gegenüber der Alldoc GmbH und der Adiplast GmbH sowie Forderungen gegenüber dem Personal dar. Alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 333) aus der Weiterbelastung der Kosten für den Aufbau der Vertriebsgesellschaft CC - Pharma Nordic, Kopenhagen, Dänemark sowie Forderungen aus einem an die Fönix Airways GmbH begebenen kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 35. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen die Abgrenzung der Produkthaftpflichtversicherung und der Lizenzen für Yaveon Enhancement 2021 in Höhe von TEUR 570 (Vorjahr: TEUR 849). Die aktiven latenten Steuern resultieren aus KSt-Verlustvorträgen in Höhe von rd. EUR 3,2 Mio. (Vorjahr: rd. EUR 3,8 Mio.) sowie GewSt-Verlustvorträgen von rd. EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: rd. EUR 2,1 Mio.). Gemäß der Planung für die nächsten fünf Jahre werden die Verlustvorträge im folgenden Jahr in voller Höhe aufgezehrt. Unter Berücksichtigung eines Prognoseunsicherheitsabschlags wurden im Berichtsjahr insgesamt TEUR 680 (Vorjahr: TEUR 880) als aktive latente Steuer (Ertragssteuersatz: rd. 28,6 %; Vorjahr: 28,6 %) aktiviert. Dieser Betrag ist gem. § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen variable Vergütungen für Rabattverträge und Herstellerrabatte (TEUR 1.860; Vorjahr: TEUR 1.178), ausstehende Rechnungen und Rabatte (TEUR 472; Vorjahr: TEUR 361) sowie Personalkosten (TEUR 131; Vorjahr: TEUR 149). Des Weiteren bestehen Rückstellungen für Prozess- und Rechtskosten in Höhe von TEUR 940 (Vorjahr: TEUR 0). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Verbindlichkeiten mit einem Wert von TEUR 7.143 (Vorjahr: TEUR 351) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr haben einen Wert von TEUR 8.500 (Vorjahr: TEUR 9.000). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren liegen nicht vor. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 8.500 durch Grundschulden, Sicherheitsübereignung des beweglichen Anlagevermögens und des Vorratsvermögens sowie Sicherheitsabtretung von Forderungen und Verpfändung von Bankguthaben besichert. In Höhe von TEUR 1.668 (Vorjahr: TEUR 1.770) bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten aus einem Darlehen gegenüber der Alleingesellschafterin mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr liegen weiterhin in Höhe von TEUR 2.727 (Vorjahr: TEUR 2.272) vor. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Brutto-Umsätze wurden im Wesentlichen im Inland getätigt.
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 501 auf insgesamt TEUR 6.703 angestiegen, was im Wesentlichen auf die außerordentlichen Erlöse aus dem Verkauf des bisherigen Firmen Logos an einen großen US Pharma Konzern zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 7). Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen sind um TEUR 429 auf TEUR 11.298 angestiegen, wovon TEUR 24 Aufwendungen für Altersvorsorge betreffen. Aufgrund einer Kontenumgliederung im laufenden Geschäftsjahr korrigiert sich der Vorjahreswert der Aufwendungen für Altersvorsorge auf TEUR 21. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 17.668 (Vorjahr: TEUR 14.725) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen Werbe- und Reisekosten, Kosten der Warenabgabe, Rechts- und Beratungskosten, Versicherungen, Kosten für Factoring. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in Höhe von TEUR 4.300 (Vorjahr: TEUR 2.399) periodenfremde Aufwendungen, die im Wesentlichen Kosten für Rabattverträge aus dem Vorjahr betrafen. 5. Sonstige AngabenDas Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2021 beträgt TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 40) (Abschlussprüfungsleistungen). Zur Beschaffung zusätzlicher Liquidität, zum Schutz vor Ausfallrisiken und zur Optimierung der Bilanzstruktur wurden von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag 31. Mai 2021 TEUR 15.325 (Vorjahr: TEUR 18.323) an einen Factor verkauft. Die Gesellschaft trägt das Veritätsrisiko. Im Zusammenhang mit dem Verkauf der Forderungen hat die CC - Pharma GmbH ein Bankkonto an den Factor verpfändet. Der Saldo des verpfändeten Kontos beläuft sich auf TEUR 1.600 (Vorjahr: TEUR 1.161). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB betreffen ausschließlich zum Bilanzstichtag bestehende Leasingverpflichtungen. Die sich aus den Verträgen bis zum Vertragsende ergebenden finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt TEUR 662. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Im Jahre 2021 waren durchschnittlich 191 Mitarbeiter in Vollzeit (Vorjahr: 179), 86 Mitarbeiter in Teilzeit (Vorjahr: 72) und 22 Aushilfe (Vorjahr: 20) angestellt. Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Auf die Angabe der Bezüge der Organmitglieder wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur einer der Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält. 6. KonzernabschlussDer Jahresabschluss der CC - Pharma wird in den Konzernabschluss der Tilray Inc., New York, USA, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Als verbundenes Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der Tilray Inc. zu rechnenden Tochter- und Mutterunternehmen angesehen. Der Konzernabschluss ist erhältlich unter:
7. NachtragsberichtDie Corona-Pandemie kann trotz vielversprechender Fortschritte in deren Bekämpfung durch weltweites Impfen und Testen der Bevölkerung weiterhin Auswirkungen auf unsere Umsatz- und Ertragskraft, insbesondere aufgrund der Einschränkung der Warenverfügbarkeit, haben. Für das anstehende Geschäftsjahr 2021/22 wird dennoch ein Aufschwung erwartet, welcher ebenso in der Planung berücksichtigt wurde. Die Prognose wird durch die bisherige Entwicklung im Geschäftsjahr 2021/22 bestätigt. Durch die Flutkatastrophe am 15. Juli 2021 wurde der Geschäftsbetrieb für mehrere Tage unterbrochen. Jedoch konnten die Schäden an den Gebäuden und der Umsatzausfall durch sofort eingeleitete Maßnahmen und Beanspruchung der Betriebsunterbrechungs- und Gebäudeversicherung minimiert werden. Eine weitere Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs ist dadurch nicht mehr gegeben. 8. Vorschlag über die GewinnverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 536 und der Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 22.742 sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Densborn, den 3. Dezember 2021 CC - Pharma GmbH gez. Dr. Manfred Ziegler, Geschäftsführer gez. Denise Faltischeck, Geschäftsführerin gez. Klaus Becker, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Juni 2020 bis 31. Mai 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CC - Pharma GmbH, Densborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CC - Pharma GmbH, Densborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2020 bis zum 31. Mai 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CC - Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2020 bis zum 31. Mai 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 6. Dezember 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.05.2021 wurde am 17.12.2021 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
1 4 U Pharma GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Tilray Deutschland GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Adel Pharma GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Return GmbH
98mHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen