Stanhope Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Selbe AdresseRechtsanwaltskanzleien und Notariate
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lennart Marius Volker Streibel seit 22.6.2026 | Prokura |
Marcel Thomas Paul Walz seit 16.6.2023 | Prokura |
Tobias Kristian Gebhardt seit 22.5.2019 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
aiiot GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hypros GmbHStralsundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024BilanzAktiva scroll
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Geschäftsführung stellt den Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung auf. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage und begrenzter Liquidität ist die Fortführung der Gesellschaft abhängig von dem Erreichen der unternehmerischen Ziele in Bezug auf Umsatz und Ertrag sowie von der notwendigen Zuführung von zusätzlichem Eigen- oder Fremdkapital (bestandsgefährdendes Risiko). Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarungen nicht in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Während des Geschäftsjahres 2024 erfolgten mehrere Verschmelzungs- bzw. Anwachsungsvorgänge, teilweise mit Rückwirkung auf den 1. Januar 2024, wobei folgende Gesellschaften beteiligt waren, die alle im Jahresabschluss 2024 der Hypros GmbH (ehemals: GWA Hygiene GmbH) enthalten sind : - aiiot GmbH - Hypros IoT GmbH - Hypros GmbH & Co. KG Die Umfirmierung der Gesellschaft von GWA Hygiene GmbH in Hypros GmbH erfolgte im Rahmen der Gesellschafterversammlung vom 14. August 2024. Die Eintragung des geänderten Firmennamens im Handelsregister erfolgte am 10. September 2024. Ausgehend von einem gezeichneten Kapital in Höhe von € 101.181,00 zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres wurde das gezeichnete Kapital im Berichtsjahr in den nachfolgenden drei Schritten (Gesellschafterversammlungen) aufgrund der genannten Vorgänge auf € 166.765,00 erhöht: scroll
Die zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres vorhandenen eigenen Anteile in Höhe von € 5.926,00 wurden im Rahmen einer Vereinbarung über den Verkauf und der Übertragung von Anteilen am 28. März 2024 ebenfalls veräußert. Die Zuführungen zur Kapitalrücklage erfolgten durch die Zeichner der neuen Gesellschaftsanteile im Rahmen der drei vorgenannten Kapitalerhöhungen. Die Bilanzierungsmethoden der oben genannten integrierten Gesellschaften wurden an die Bilanzierungsmethoden der Gesellschaft Hypros GmbH (ehemals: GWA Hygiene GmbH) angeglichen. So werden nun auch für die ehemaligen Gesellschaften selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens bilanziert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung angesetzt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Von dem Wahlrecht der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird Gebrauch gemacht. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um die planmäßigen linearen Abschreibungen vermindert. Es wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Ermittlung der Herstellungskosten werden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von € 646.714,89 (Vorjahr: € 234.362,76) vorgenommen. Im Geschäftsjahr sind Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von € 340.268,95 entstanden. Auf die Entwicklung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entfallen € 340.268,95. scroll
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Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Rechnungsabgrenzungsposten Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vollständig innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 10.675,73 (Vorjahr: € 6.640,73). Eigenkapital Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert zum einen aus der Durchführung von Kapitalrunden mit der das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage erhöht wurden. Zum anderen sind in der Veränderung des Eigenkapitals Effekte aus der Verschmelzung und der Anwachsung von Gesellschaften (siehe "Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss") enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von € 26.312,00 (Vorjahr: € 35.792,00), für mögliche nachzuzahlende Beiratsvergütungen in Höhe von € 60.000,00 (Vorjahr: € 0,00) und für die Erstellung des Jahresabschlusses in Höhe von € 33.826,00 (Vorjahr: € 18.600,00). Eine Rückstellung für latente Steuern wurde nicht gebildet, da davon ausgegangen wird, dass die vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge solange bestehen, solange die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände vorhanden sind. Daher erfolgt im Abschluss gem § 274 iVm. § 274a HGB eine Saldierung der ermittelten passiven latenten Steuern mit dem steuerlichen Verlustvortrag. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten enthält keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 150.319,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich aus Leasingverträgen, einem zugesagten (aber noch nicht abgerufenen) Mitarbeiterdarlehen sowie den abgeschlossenen Mietverträgen ergeben. Zum 31. Dezember 2024 bestehen virtuelle Beteiligungsoptionsprogramme für Mitarbeiter. Da die virtuellen Optionen nicht mit gewöhnlichen Optionen vergleichbar sind, ergibt sich hieraus kein Anspruch auf die Übernahme von Geschäftsanteilen. Im Falle des Eintritts eines Ausübungsereignisses entsteht lediglich ein Anspruch auf Zahlung eines Geldbetrags. Zu diesem Sachverhalt wurde keine Rückstellung gebildet. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die außerplanmäßige Abschreibung auf in Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens i.H.v. € 646.714,89 (Vorjahr: € 234.362,76) wurden aus Gründen der Vorsicht aufgrund der teilweisen Veraltung einzelner Komponenten und der zwischenzeitlichen Weiterentwicklung fortgeschrittenerer Technologien vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten zu € 819.173,93 einen Verlust aus der Verschmelzung der aiiot GmbH auf die Hypros GmbH (ehemals: GWA Hygiene GmbH) sowie zu € 169.676,09 einen Verlust aus der Anwachsung der Hypros GmbH & Co KG auf die Hypros GmbH. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten im Wesentlichen Gewerbesteueraufwand der ehemaligen Hypros GmbH & Co. KG. Entsprechende Zahlungsverpflichtungen sind mit der Anwachsung auf die Hypros GmbH übergegeangen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2024 die nachfolgende Person: Herr Tobias Gebhardt, Innovationsmanager Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 35 Mitarbeiter und 1 Geschäftsführer beschäftigt (Vorjahr: 36 Mitarbeiter und 2 Geschäftsführer). Ausschüttungsgesperrte Beträge Aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von € 1.100.330,95 (Vorjahr: € 1.710.719,57). Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von € 3.154.085,54 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Fortbestand der Gesellschaft Bei der Erstellung des Jahresabschlusses haben wir zu prüfen, ob der Jahresabschluss unter Berücksichtigung der sog. Going-Concern-Prämisse gem. § 252 Abs. 1 Nr. HGB aufgestellt werden kann. Dabei geht es darum, ob die Annahme der Unternehmensführung über einen absehbaren Zeitraum (idR. 12 Monate nach Berichtsdatum) gerechtfertigt ist. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag zwar einen positiven Eigenkapitalbestand in Höhe von € 2.283.236,63 sowie einen positiven Cashbestand in Höhe von € 986.042,52 aus, allerdings sind bis Erstellungszeitpunkt des Jahresabschluss 2024 bereits wieder nennenswerte Verluste im Geschäftsjahr 2025 entstanden. Da im Geschäftsjahr 2025 und 2026 mit einem deutlichen Jahresfehlbetrag aus operativer Tätigkeit in Vorjahreshöhe und einem negativen Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit gerechnet wird, ist der Fortbestand der Gesellschaft von der Erreichung der geplanten Vertriebsziele sowie von der Zuführung neuen Kapitals durch die Gesellschafter bis Februar 2026 sowie planmäßig erneut Ende 2026 abhängig. Diese Gegebenheit stellt ein bestandsgefährdendes Ereignis dar. Die Hauptgesellschafter haben hierzu schriftlich unverbindlich erklärt, dass grundsätzlich die Bereitschaft besteht, die Gesellschaft gemeinsam mit den anderen Finanzinvestoren bei Bedarf mit weiterem Kapital auszustatten. Die Werthaltigkeit der bilanzierten immateriellen Vermögenswerte im Anlagevermögen in Höhe von € 1.112.149,95 (Vorjahr: € 1.724.326,57), insbesondere der aktivierten selbsterstellten immateriellen Vermögenswerte in Höhe von € 1.100.330,95 (Vorjahr: € 1.599.742,50) hängt von der weiteren Fortführung der Gesellschaft sowie der zukünftigen Nutzung der Vermögenswerte in der Umsatzgenerierung ab. Sofern eine Nutzung der Vermögenswerte nicht mehr möglich wird, müssten weitere außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt werden. Sollten die Bedingungen für weitere Kapitalzuführungen verfehlt werden oder die Bereitschaft der Investoren zur Bereitstellung weiterer Finanzmittel entfallen, ist der Fortbestand der Gesellschaft kurzfristig gefährdet. Der Abschluss zum 31. Dezember 2024 wurde nach dem Hinweis auf die bestandsgefährdenden Ereignisse und die damit eingehende Notwendigkeit der Liquiditätszuführung, der Absichtserklärung der Investoren sowie den genannten Werthaltigkeitsgesichtspunkten zu den selbsterstellten immateriellen Vermögenswerten unter Berücksichtigung der Going-Concern-Prämisse gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
Stralsund, 18. Dezember 2025 gez. Tobias Gebhardt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.01.2026 festgestellt. |
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