TELUS Digital Experience Berlin GmbH

Greifswalder Straße 156, 10409 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 82390
Vorher
Competence Call Center GmbH
Eingetragen
5.7.2004
Branche
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationErbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
(i) Entgegennahme und Weiterleitung telefonischer Notrufe und Aufträge, (ii) Anfragen, Informationen und entsprechender Telefonservice für alle gesetzlich erlaubten Tätigkeiten sowie im Bereich von Lösungen für professionelle Kundenkommunikation auf allen Kanälen (u.a. Telefonie, E-Mail, Live-Chat, Social Media, Messenger-Services, Künstliche Intelligenz, etc.), (iii) Aufbau und Betrieb von Contact-Centern, (iv) Organisation und Durchführung von Seminaren und Veranstaltungen, (v) Markt- und Meinungsforschung, (vi) Direktmarketing, (vii) Personalvermittlung, Personaltraining, Personalüberlassung nach Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), Lohnabrechnungen, (viii) Einzug fremder oder zum Zwecke der Einziehung auf fremde Rechnung abgetretener Forderungen, (ix) Inhaltskontrolle von Social-Media-Beiträgen und gegebenenfalls deren Löschung sowie (x) alle mit diesen Bereichen zusammenhängenden Tätigkeiten, (xi) keine erlaubnispflichtigen Geschäfte nach dem Kreditwesengesetz (KWG).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Julia Novak-Pointner
seit 10.2.2025
Geschäftsführer
Christoph Müller
seit 14.4.2023
Prokura
Andreas Ortmann
seit 17.8.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TELUS International Outsourcing Services LimitedIRL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TELUS Digital Experience Berlin GmbH (vormals: Competence Call Center GmbH)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Grundlagen

Der Gegenstand der Competence Call Center GmbH (nachfolgend auch "CCC") ist die Erbringung folgender Leistungen:

Incoming (Inbound) Dienstleistungen (Beantwortung und Weiterleitung telefonischer und schriftlicher Anfragen, Aufträge, Informationen, Servicegespräche, Notrufe und telefonischer Kundenservice für alle gesetzlich erlaubten Tätigkeiten)

Outbound-Dienstleistungen (Marketing-Kampagnen und Umfragen)

Support (Erbringung von Call Center-Dienstleistungen direkt beim Auftraggeber)

BPO (Business Process Outsourcing) Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Übernahme kompletter Geschäftsprozesse vom Auftraggeber

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

"Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal 2023 stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2 % (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorquartal. Positive Impulse gingen dabei von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus. Auch die Konsumausgaben des Staates nahmen mit +0,3 % leicht gegenüber dem Vorquartal zu.

Die Investitionen gingen im Vorquartalsvergleich dagegen deutlich zurück: So nahmen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,7 % ab, nachdem sie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen rückläufig waren. Die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - gingen zum Jahresende mit -3,5 % sogar noch deutlicher zurück.

Im 4. Quartal 2023 wurden preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,6 % weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im 3. Quartal 2023. Die Importe sanken mit -1,7 % noch etwas stärker. Eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise machten sich besonders im schwächeren Warenhandel bemerkbar" (Quelle: Pressemitteilung Nr. 66 vom 23. Februar 2024 des Statistischen Bundesamtes).

Der Markt in der Dienstleistungsbranche ist weiter von Margen- und Kostendruck geprägt. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich die Konsolidierungswelle fortsetzen wird. Die Geschäftsführung hat beobachtet, dass die Aktivitäten von Finanzinvestoren gegenüber den vorangegangenen Jahren deutlich zugenommen haben.

Während reine Telefonie-Anbieter versuchen, diesen Kostendruck durch niedrige Preise und hohe Volumina zu kompensieren, haben andere Anbieter den Weg vom Call Center zum Contact Center eingeschlagen. Die Digitalisierung bietet hier neue Möglichkeiten, mit Kunden über Kanäle wie E-Mail, Chat oder Social-Media-Plattformen zu kommunizieren.

CCC hat diesen Trend, nicht zuletzt aufgrund der jahrelangen Zusammenarbeit vor allem mit Partnern im E-Commerce-Bereich, früh identifiziert und umgesetzt. Die Positionierung als Qualitätsanbieter für unsere Kommunikationslösungen konnte auch dieses Jahr konsequent fortgeführt werden.

Die Auswirkungen der weltweiten COVID-Pandemie konnten durch schnelles Handeln und eine weitgehende Umstellung auf Home-Office durch CCC gut gemeistert werden. Eine unverändert hohe Nachfrage der Dienstleistungen auch während der Pandemie war hierbei eine Voraussetzung.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung wertet den Geschäftsverlauf insgesamt als positiv.

Der Umsatz von CCC im Jahr 2023 beträgt TEUR 29.030 und ist somit um 4,8 % höher als im Vorjahr.

CCC weist eine solide Kundenstruktur auf. Der Call Center-Markt - insbesondere in Westeuropa - zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Call Center-Betreibern aus. Die Personalkostenintensität für die operativen Gesellschaften ist weiterhin sehr hoch.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgrund der gestiegenen Geschäftstätigkeit positiv entwickelt.

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind zu nennen: die externen Umsatzerlöse 1 , das adjustierte EBITDA 2 und die Gross Marge 3.

1 Ohne Umsatzerlöse Intercompany
2 bereinigt um Restrukturierungskosten
3 (externe Umsatzerlöse - direkte Kosten)/externe Umsatzerlöse (direkte Kosten = Kosten, welche in direktem Zusammenhang mit der Leistungserstellung stehen (im Wesentlichen Materialaufwendungen und Aufwendungen für die Agents))

2.3.1 Ertragslage

Der Umsatz von CCC beträgt im Jahre 2023 TEUR 29.030 und ist somit 4,8 % höher als im Vorjahr. Die externen Umsatzerlöse betragen TEUR 14.537 (Vorjahr: TEUR 11.999) und liegen deutlich unter dem geplanten Wert.

Der Personalaufwand beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 11.504 (Vorjahr: TEUR 10.472) und ist im Vergleich zum leichten Anstieg des Umsatzes verhältnismäßig etwas stärker gestiegen. Dies ist begründet durch gestiegene Personalkosten durch z.B. Mindestlohnerhöhungen und Engpässe am Arbeitsmarkt. Demzufolge stieg die Personalkostenintensität (Personalaufwand/Umsatzerlöse) von 37,8 % auf 39,6 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.032 enthalten im Wesentlichen Mietkosten, Kosten für Instandhaltung, Beratungskosten sowie Marketingkosten.

Das adjustierte EBITDA beträgt TEUR 1.320 (Vorjahr: TEUR -221) und liegt damit deutlich unter dem erwarteten Wert. Die Gross Marge beträgt 25,3 % (Vorjahr: 21,1 %) und liegt somit um 2,4 % unter dem geplanten Wert in Höhe von 27,7 %.

Die planmäßigen Abschreibungen betragen TEUR 110.

Es wurde ein Gewinn in Höhe von TEUR 997 erwirtschaftet, welcher aufgrund des leicht gestiegenen Umsatzes bei gleichzeitig gefallenen Abschreibungen und Mietaufwendungen seine Ursache hat.

2.3.2 Finanz- und Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist abschreibungsbedingt um TEUR 65 (von TEUR 222) auf TEUR 157 zurückgegangen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.323 gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere gegen die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, sind insgesamt um TEUR 8.462 gestiegen; dies ist insbesondere durch die höhere Forderung aus Cash Pooling bedingt (+ TEUR 8.844).

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 23,3 % (Vorjahr: 58,8 %). Ursächlich ist dies auf die um TEUR 9.871 gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen.

Die Rückstellungen sind um TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 417) auf TEUR 441 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sind, insbesondere bei den Intercompany-Beziehungen, von TEUR 2.241 auf TEUR 12.088 gestiegen. Dies ist vor allem auf den kumulierten Ausweis der Umsatzsteuer-Verbindlichkeit und den Anstieg der Verbindlichkeit aus Cashpooling gegenüber der TELUS International Germany GmbH, Berlin, zurückzuführen.

Das Liquiditätsmanagement wird gesellschaftsübergreifend durch die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, und die TELUS International Germany GmbH, Berlin, durchgeführt. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cash-Pooling der CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, und seit Mai 2023 ebenfalls in das konzernweite Cashpooling der TELUS International Germany GmbH, Berlin, einbezogen. Die Gesellschaft konnte im Jahr 2023 ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen.

Aufgrund einer harten Patronatserklärung sowie einer Rangrücktrittsvereinbarung mit bzw. durch die Gesellschafterin sowie die Einbindung ist das konzernweite Cash-Pooling ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft mittelfristig sichergestellt.

Durch die am 2. März 2022 abgegebene Patronatserklärung verpflichtet sich die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin (Gesellschafterin), die Gesellschaft bis zu einem Betrag von TEUR 1.000 finanziell stets so ausgestattet zu halten, dass sie alle gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit erfüllen kann, sofern solche Verbindlichkeiten nicht aus den bestehenden Mitteln und dem laufenden Geschäftsbetrieb gedeckt werden können. Sie ist mit einer Frist von 15 Monaten jeweils zum Ende des Geschäftsjahres kündbar.

Neben der Patronatserklärung hat die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, der Gesellschaft auch eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, mit sämtlichen Forderungen gegen die Gesellschaft nachrangig hinter alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller anderen Gläubiger zurücktreten. Diese Rangrücktrittserklärung ist unwiderruflich und unbefristet.

3. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken

3.1 Voraussichtliche Entwicklung

Der bestehende Kostendruck wird sich auch 2024 weiterhin fortsetzen. Dies wird auch im Jahr 2024 dazu führen, dass Unternehmen vermehrt ganzheitliche Lösungen fordern.

Erstens ist hier ein gesunder Mix aus On-Shore (Servicierung im Heimatland) und Near-Shore (Servicierung in Nachbarländern) gefragt. Die CCC-Gruppe ist hier durch ihr breites geographisches Profil bestens aufgestellt, wovon auch die Competence Call Center GmbH profitiert.

Zweitens wird auch der Mix der Kommunikationskanäle und deren Digitalisierung bzw. Self- Service-Optionen eine immer größere Rolle spielen.

Der Kostendruck der Unternehmen ist für die Outsourcing-Branche ebenfalls eine Chance, da teurere Inhouse-Callcenter vermehrt aufgegeben werden.

Für das Jahr 2024 gehen wir von externen Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 13.824 aus. Das adjustierte EBITDA soll auf TEUR 1.888 steigen. Es soll eine Gross Marge in Höhe von 26,6 % realisiert werden.

3.2 Wesentliche Chancen

- Wettbewerbssituation

Durch die hohe Kundenzufriedenheit und die Tatsache, dass die meisten unserer Auftraggeber auf mehreren Märkten aktiv sind, besteht eine nicht unerhebliche Chance, Kunden, die an einem Standort bereits erfolgreich serviciert werden, auch an anderen Standorten als Partner zu gewinnen.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als mittel eingestuft. Bisher konnten die Kundenbeziehungen in der Regel ausgebaut werden.

3.3 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Ein gesamtwirtschaftliches Risiko stellen die Änderungen in Bezug auf das Konsumverhalten der Endkunden, wie auch auf die Stabilität von Auftraggebern, dar. Die wesentlichen betrieblichen Risiken für die Competence Call Center GmbH sind in den folgenden Punkten zusammengefasst:

- Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken

Verspätete Zahlungen von Kunden werden mit einer niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit gewertet. Regelmäßige Cash Forecast- und Forderungsüberprüfungen auf Ausfallrisiken minimieren das Risiko. Wir konnten bisher keine nennenswerten Forderungsausfälle verzeichnen.

Das Liquiditätsrisiko wird auf Konzernebene gesteuert (vergleiche Abschnitt 2.3.2), insofern besteht aufgrund der Finanzstärke der Unternehmensgruppe kein wesentliches Risiko für die Gesellschaft.

- Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal

Ein qualifiziertes und motiviertes Personal ist die wichtigste Ressource in der Erbringung von Contact Center- und BPO-Dienstleistungen. Wir rechnen mit keiner negativen Auswirkung des Arbeitsmarkts auf das Recruiting. Das Schadenspotential, eine nicht ausreichende Anzahl bzw. nicht die gewünschte Qualität an Mitarbeitern zu rekrutieren und somit weniger Aufträge bearbeiten zu können, wird als mittel eingestuft.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als niedrig angesehen. In der Vergangenheit ist es dem Konzern gelungen, in sehr kurzer Zeit die benötigten Qualifikationen in entsprechender Anzahl zu finden. Durch unser Bestreben nach einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit können wir eine hohe Weiterempfehlungsquote der Bestandsmitarbeiter verzeichnen, welche erfolgreich zum Recruiting beigetragen hat. Wir werden daher auch weiterhin die Mitarbeiterzufriedenheit als eines der wichtigsten qualitativen Ziele beibehalten.

- Abhängigkeit von wenigen Kunden

Ein weiteres Risiko stellt die Abhängigkeit von wenigen Kunden dar, welches sich wie folgt untergliedern lässt:

Negative Entwicklung beim Auftraggeber, die sich in einer Reduktion der Dienstleistungen an den Endkunden oder einem gestiegenen Preisdruck widerspiegelt, was bei den Konzerngesellschaften zu einem Umsatzrückgang führen und Auswirkungen auf die EBITDA- Marge haben kann. Das Schadenspotential ist als mittel eingestuft.

Das Risiko eines Forderungsausfalles steigt mit der Konzentration auf einige wenige Kunden. Das Schadenspotential ist als hoch eingestuft.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als niedrig eingestuft. Die Competence Call Center GmbH verfügt über eine solide Kundenstruktur. Weiterhin arbeitet die Gesellschaft mit namhaften Auftraggebern, welche als Branchenleader gelten. Auch eine hohe Kundenzufriedenheit begrenzt das Risiko eines Umsatzrückganges. Umfragen bei unseren Kunden zeigen, dass die Zufriedenheit unserer Auftraggeber mit den von uns erbrachten Services konstant auf hohem Niveau ist.

- Technische Ausfälle/Wettbewerbsfähige Technologie

Eine State-of-the-art-Technik ist eine wesentliche Voraussetzung für die Erbringung von qualitativ hochwertigen Contact Center- und BPO-Dienstleistungen. Die gestiegenen Anforderungen an die Datensicherheit, die Komplexitäten der Anbindung und die hohe Verfügbarkeit lassen das Schadenspotential als hoch bewerten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als niedrig eingestuft. Die laufenden technologischen Updates/Investitionen wie auch die externen Überprüfungen unserer Technik stellen dies sicher.

- Wettbewerbssituation

Während einer wirtschaftlich herausfordernden Zeit ist mit einem konkreten Preisdruck zu rechnen, da Überkapazitäten am Markt existieren. Diese Überkapazitäten werden in der Regel von großen Unternehmen besser verarbeitet als von kleineren Unternehmenseinheiten.

Die Competence Call Center GmbH rechnet daher bei Eintritt des Risikos mit einem Anstieg der Insolvenzen bei kleinen fremdkapitalfinanzierten Call Center-Dienstleistern.

Das Schadenspotential aufgrund von Überkapazitäten am Markt wird für die Gesellschaft als niedrig bewertet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird mit niedrig bewertet.

Die Competence Call Center GmbH wird in weiterer Folge auch davon profitieren, Teil der weltweit agierenden TELUS International-Gruppe zu sein, weil dadurch größere Kooperationen möglich sein werden.

4. Forschung und Entwicklung

Im Zuge der fortlaufenden Digitalisierung hat die TELUS International Gruppe sich im Bereich Künstliche Intelligenz auf Kundenanliegen spezialisiert. Wir erforschten hierzu im abgelaufenen Geschäftsjahr neuronale Netze, die es uns ermöglichen, Kundenanliegen zu erkennen und zu kategorisieren. Wir nutzen die neuronalen Netze, um die Nutzung der "Self-Service"- Angebote auf Kunden Webseiten zu steigern. Dazu haben wir Kontaktformulare und FAQs unserer Kunden mit der von uns gehosteten Plattform verbunden und mithilfe des neuronalen Netzes die Kunden auf die "Self-Service"-Angebote hingewiesen.

Die dafür genutzte Technik beherbergen wir innerhalb unserer Datacenter und ermöglichen unseren Kunden das Angebot ohne Drittparteien.

 

Berlin, den 24. Juni 2024

Die Geschäftsführung:

Amanda Jayne Mawson

David Lowther

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.433,36 37
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135.417,36 185
156.850,72 222
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.334.518,10 5.012
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.675.220,08 1.213
3. sonstige Vermögensgegenstände 161.237,06 12
16.170.975,24 6.237
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.468,80 0
16.330.294,76 6.459

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 363.400,00 363
III. Gewinnvortrag 3.412.529,19 3.413
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 441.102,21 417
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 903,67 0
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 903,67 (Vorjahr: TEUR 0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.569.033,29 1.718
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 11.569.033,29 (Vorjahr: TEUR 1.718)
3. sonstige Verbindlichkeiten 518.326,40 523
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 518.326,40 (Vorjahr: TEUR 517)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 5)
davon aus Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 5)
12.088.263,36 2.241
16.330.294,76 6.459

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 29.030.376,05 27.688
2. sonstige betriebliche Erträge 112.233,61 146
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.514.401,71 15.912
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.550.103,70 8.634
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.953.999,99 1.838
davon für Altersversorgung: EUR 1.669,68 (Vorjahr: TEUR 2)
11.504.103,69 10.472
5. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 109.965,58 240
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.032.094,83 1.671
davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,06 (Vorjahr: TEUR 0)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.463,42 6
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 15.513,65 (Vorjahr: TEUR 6)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -71
9. Ergebnis nach Steuern 997.507,27 -384
10. sonstige Steuern 176,00 0
11. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn/Verlust -997.331,27 384
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1. Allgemeine Angaben

Die Firma Competence Call Center GmbH mit Sitz in Berlin wird am Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 82390 B geführt.

Der Jahresabschluss wurde von der Geschäftsführung der Gesellschaft nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

Alleinige Gesellschafterin ist die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie nach der Generalnorm des § 264 Abs. 2 Satz 1 HGB, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Bei den Vermögenswerten und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung angewandt.

Dem Vorsichtsgrundsatz wurde Rechnung getragen, indem insbesondere nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen werden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste, die im Geschäftsjahr 2023 oder in einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, wurden berücksichtigt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 275 ff. HGB; es wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden bei der Aufstellung des Anhangs teilweise in Anspruch genommen.

1.2. Anlagevermögen

1.2.1. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Der Wertansatz von entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen.

Geringwertige Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert unter je EUR 1.000) werden sofort als Aufwand erfasst.

Die Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung folgender Nutzungsdauer:

Jahre
Software 3
Sonstige 3-5

1.2.2. Sachanlagen

Der Wertansatz von Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben.

Die Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung folgender Nutzungsdauern:

Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-8
Mietereinbauten 5-10

Außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind.

1.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Im Falle erkennbarer Einzelrisiken wird der niedrigere beizulegende Wert ermittelt und angesetzt.

1.4. Flüssige Mittel

Kassenbestände und Bankguthaben werden zum Nennwert angesetzt.

1.5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

1.6. Rückstellungen

In den Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe sowie dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit ihren notwendigen Erfüllungsbeträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Alle Rückstellungen sind kurzfristig und werden daher nicht abgezinst.

1.7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

1.8. Steuern und Steuerabgrenzungen

Die Gesellschaft ist kein eigenes Steuersubjekt auf Grund der Einbeziehung als Organgesellschaft in die steuerliche Organschaft der CCC Erste Beteiligungs GmbH als Organträgerin, so dass latente Steuern nach § 274 HGB bei der Organträgerin gebildet werden. Der Steuerumlagevertrag mit der Organträgerin wurde zum 31.12.2022 gekündigt.

1.9 Umsatzrealisierung

Eine Umsatzrealisierung erfolgt grundsätzlich nach Leistungserbringung.

2. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

2.1. Erläuterungen zur Bilanz

2.1.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

2.1.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit Bilanzwert
< ein Jahr > ein Jahr
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.334.518,10 0,00 6.334.518,10
Vorjahr: 5.011.713,33 0,00 5.011.713,33
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.675.220,08 0,00 9.675.220,08
Vorjahr: 1.213.319,73 0,00 1.213.319,73
Sonstige Vermögensgegenstände 161.237,06 0,00 161.237,06
Vorjahr: 11.940,61 0,00 11.940,61
Gesamt 16.170.975,24 0,00 16.170.975,24
Vorjahr: 6.236.973,67 0,00 6.236.973,67

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 205 (Vorjahr: TEUR 203) Forderungen aus sonstigen Leistungen, in Höhe von TEUR 71 Forderungen aus der Steuerumlage des Vorjahres (Vorjahr: TEUR 71), in Höhe von TEUR 0 Forderungen auf Verlustausgleich (Vorjahr: TEUR 384) und in Höhe von TEUR 9.399 (Vorjahr: TEUR 555) Forderungen aus dem Cash Pooling. Die Forderungen aus dem Cash Pooling und aus der Steuerumlage des Vorjahres sind auch gleichzeitig Forderungen gegen die Gesellschafterin.

2.1.3. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 25.000 und ist vollständig eingezahlt.

2.1.4. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen vor allem Personalrückstellungen für Urlaub (TEUR 143), sonstige Personalrückstellungen (TEUR 131) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 167).

Alle Rückstellungen haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

2.1.5. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
< ein Jahr > ein Jahr > fünf Jahre Bilanz-Wert
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr: 105,82 0,00 0,00 105,82
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 903,67 0,00 0,00 903,67
Vorjahr: 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegen verbunden Unternehmen 11.569.033,29 0,00 0,00 11.569.033,29
Vorjahr: 1.718.499,84 0,00 0,00 1.718.499,84
Sonstige Verbindlichkeiten 518.326,40 0,00 0,00 518.326,40
Vorjahr: 517.236.82 4.800,00 0,00 522.036,82
Gesamt 12.088.263,36 0,00 0,00 12.088.263,36
Vorjahr: 2.235.842,48 4.800,00 0,00 2.240.642,48

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf sonstige Leistungen und die Ergebnisabführung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen TEUR 1.071 (Vorjahr: TEUR 0).

2.1.6. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat ein "Postponement and Subordination Undertaking" zugunsten des besicherten Darlehensgebers der TELUS International (Cda) Inc. bezüglich ihrer Forderungen gegen andere CCC-Gruppen-Gesellschaften unterzeichnet.

Dieses "Postponement and Subordination Undertaking" bezieht sich auf den Darlehensvertrag der TELUS International (Cda) Inc. - aufgenommen bei der Bank of Novia Scotia - in der letzten Revisionsfassung vom 20. Dezember 2022 mit einem Gesamtvolumen von USD 2 Milliarden.

Das Unternehmen hat sein gesamtes gegenwärtiges und nachträglich erworbenes Eigentum als Sicherheit im Zusammenhang mit seiner Eigenschaft als Garantiegeber verpfändet.

Diese Garantie ergibt sich aus der Vereinbarung, bezüglich der Verschuldung von TELUS International (Cda) Inc. ("TI Canada") im Rahmen der dritten geänderten und angepassten Kreditvereinbarung vom 20. Dezember 2022 zwischen TI Canada und der Bank of Nova Scotia.

Die von der Gesellschaft gewährte Sicherheit wird durch einen Garantievertrag, einen Sicherungsvertrag für bewegliches Eigentum, einen Aktienpfandvertrag, einen Kontopfandvertrag und eine Aufschub- und Unterordnungserklärung vom 26. Mai 2020 in der jeweils gültigen Fassung geregelt.

Die Gesellschaft hat Zugang zu den Quartalsberichten der TELUS International Gruppe und verfolgt diese Ergebnisse regelmäßig. Zurzeit ist daher nicht mit einer Inanspruchnahme der Garantie zu rechnen.

Durch die am 2. März 2022 abgegebene Patronatserklärung verpflichtet sich die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin (Gesellschafterin), die Gesellschaft bis zu einem Betrag von TEUR 1.000 finanziell stets so ausgestattet zu halten, dass sie alle gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit erfüllen kann, sofern solche Verbindlichkeiten nicht aus den bestehenden Mitteln und dem laufenden Geschäftsbetrieb gedeckt werden können. Sie ist mit einer Frist von 15 Monaten jeweils zum Ende des Geschäftsjahres kündbar.

Neben der Patronatserklärung hat die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, der Gesellschaft auch eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, mit sämtlichen Forderungen gegen die Gesellschaft nachrangig hinter alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller anderen Gläubiger zurückzutreten. Diese Rangrücktrittserklärung ist unwiderruflich und unbefristet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angaben in EUR des folgenden Geschäftsjahres der folgenden 5 Geschäftsjahre
Verpflichtungen aus Mietverträgen 235.200 313.600

Bei den Mietverpflichtungen handelt es sich um einen Untermietvertrag mit dem verbundenen Unternehmen Competence Call Center Berlin GmbH, Berlin.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen fanden im Geschäftsjahr nur zu fremdüblichen Konditionen statt.

Konzernumlagen wurden getätigt, um die Aufwendungen der TELUS International Germany GmbH, welche für Leistungen der Einzelgesellschaften anfallen, auf den Verursacher umzulegen. Hierzu gehören u.a. die Umlage der Managementaufwendungen, die Kosten der IT, der Buchhaltung, Kosten der HR Abteilung, der Personalabrechnung und administrative Aufgaben im Zusammenhang mit der Rechnungslegung.

2.2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2.2.1. Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt die Umsatzerlöse durch die Erbringung von Call Center- und BPO- Dienstleistungen. Die Umsätze beinhalten auch Training und Support, bei denen komplette Geschäftsprozesse des Kunden übernommen werden.

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend mit Auftraggebern im Inland erzielt. Ein geringerer Teil der Umsatzerlöse wurde mit Auftraggebern mit Sitz in der EU und in der Schweiz erzielt.

2.2.2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 146) beinhalten überwiegend die Auflösung der Einzelwertberichtigung des Vorjahres und die Verrechnung sonstiger Sachbezüge. Im Jahr 2023 liegen keine periodenfremden Erträge vor.

2.2.3. Aufwendungen für bezogene Leistungen

In den bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 14.514 (Vorjahr: TEUR 15.912) sind im Wesentlichen operative eingekaufte Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen sowie Kosten für Fremdpersonal enthalten.

2.2.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.032 (Vorjahr: TEUR 1.671) sind insbesondere Konzernverrechnung, Miet- und Mietnebenkosten, Nutzungskosten für das Buchhaltungsprogramm, sonstige Personalkosten (z.B. Personalsuche) und Beratungskosten ausgewiesen. Es liegen keine periodenfremden Aufwendungen vor. Forderungen wurden in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 111) wertberichtigt.

2.2.5. Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnlichen Erträge bestehen aus Intercompany-Beziehungen.

2.2.6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Steuerumlage)

Im Rahmen des bisherigen Steuerumlagevertrages zwischen der Gesellschaft und der Organträgerin CCC Erste Beteiligungs GmbH wurden im Berichtsjahr Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR -71) verbucht.

3. Sonstige Angaben

3.1. Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr waren folgende Geschäftsführer tätig:

Herr Jan Wolff, VP Operations Northern Europe (seit 15. November 2021 bis 18. September 2023)

Herr Gregor Willenberg, VP of IT (seit 15. Februar 2022 bis 31. März 2023)

Frau Amanda Jayne Mawson, VP Law & Governance, Operations (seit 15. Februar 2022)

Herr Thomas Anthony Barry, VP Regional CFO Europe (seit 15. Februar 2022 bis 31. März 2023)

Herr David Lowther, VP of Administration, Support and Operations for TINE (seit 31. März 2023)

Die Geschäftsführer werden nicht von der Gesellschaft vergütet.

3.2. Arbeitnehmer

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Geschäftsjahr Vorjahr
Gehaltsempfänger 57 58
Stundenlohnempfänger 291 299
Gesamt 348 357

3.3. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Mit der CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, bestehen ein Ergebnisabführungsvertrag sowie ein Beherrschungsvertrag. Der bisher bestehende Steuerumlagevertrag mit der CCC Erste Beteiligungs GmbH als Organträgerin wurde zum 31.12.2022 gekündigt.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der TELUS Corporation, Kanada, als oberste Muttergesellschaft einbezogen, die zugleich den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis aufstellt. Der Konzernabschluss der TELUS Corporation wird in Sedar, Kanada, offengelegt und ist unter der Internetseite:

https://www.sedar.com/DisplayCompanyDocuments.do?lang=EN&issuerNo=00011998 abrufbar.

3.4 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Mit dem Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich die globalen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert. Wir erwarten negative Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf 2024 durch den Krieg in der Ukraine, u. a. durch gestiegene Energiekosten.

Daneben sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Berlin, am 24. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Amanda Jayne Mawson

David Lowther

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1. Jan. 23 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31. Dez. 23
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 362.859,48 8.267,82 - 10.864,05 381.991,35
II. Sachanlagen 362.859,48 8.267,82 - 10.864,05 381.991,35
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.886.768,87 39.464,98 558.704,98 -10.864,05 2.356.664,82
2.886.768,87 39.464,98 558.704,98 -10.864,05 2.356.664,82
3.249.628,35 47.732,80 558.704,98 0,00 2.738.656,17
Abschreibungen
Stand 1. Jan. 23 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31. Dez. 23
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 326.086,48 23.874,23 - 10.597,28 360.557,99
II. Sachanlagen 326.086,48 23.874,23 - -10.597,28 360.557,99
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.701.830,87 86.091,35 556.077,48 -10.597,28 2.221.247,46
2.701.830,87 86.091,35 556.077,48 10.597,28 2.221.247,46
3.027.917,35 109.965,58 556.077,48 0,00 2.581.805,45
Restbuchwerte
Stand 31. Dez. 23 Stand 31. Dez. 22
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.433,36 36.773,00
II. Sachanlagen 21.433,36 36.773,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135.417,36 184.938,00
135.417,36 184.938,00
156.850,72 221.711,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Competence Call Center GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Competence Call Center GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Competence Call Center GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 24. Juni 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer

Carsten Decker, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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23 nahegelegene Organisationen

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