Bernhard Haas Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Zum Hachepark 7, 28857 Syke, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 201859
Eingetragen
6.8.2009
Branche
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende BerufsausübungsgesellschaftenRechtsanwaltskanzleien und NotariateErbringung sonstiger juristischer Dienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist die klassische steuerliche Beratung für den privaten und betrieblichen Bereich sowie die Ausübung der Hilfeleistung in Steuersachen, insbesondere die Anfertigung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten einschließlich der Rechtsberatung durch Übernahme und Ausführung von Anwaltsaufträgen, insbesondere die Beratung und Vertretung in rechtlichen und steuerlichen Angelegenheiten und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte die durch zugelassene Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen unabhängig, weisungsfrei und eigenverantwortlich unter Beachtung des Berufsrechtes ausgeführt werden. Gegenstand der Gesellschaft ist auch die Berufsausübung solcher Berufe, mit denen sich Rechtsanwälte zur gemeinsamen Berufsausübung verbinden dürfen (§ 59 a Abs. 1 Ziff. 1, Abs. 3 BRAO), soweit diese in der Rechtsanwaltsgesellschaft tätig sind.

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard Haas
seit 6.8.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bruchhausen-Vilsen
30.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bernhard Haas Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Syke

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 107.461,16 94.685,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.279,00 7.800,00
II. Sachanlagen 19.813,00 26.021,00
III. Finanzanlagen 80.369,16 60.864,32
B. Umlaufvermögen 339.163,03 377.410,58
I. Vorräte 42.881,80 16.750,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 268.056,80 326.941,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 26.354,54 44.648,31
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.224,43 33.718,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 727,01 727,01
Bilanzsumme, Summe Aktiva 447.351,20 472.822,91

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 151.649,93 136.154,82
I. gezeichnetes Kapital 130.000,00 130.000,00
II. Kapitalrücklage 21.368,95 21.368,95
III. Verlustvortrag 15.214,13 27.854,10
IV. Jahresüberschuss 15.495,11 12.639,97
B. Rückstellungen 158.277,36 132.064,68
C. Verbindlichkeiten 137.423,91 204.603,41
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 127.921,67 188.558,04
Bilanzsumme, Summe Passiva 447.351,20 472.822,91

Anhang

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Regelungen (§§ 238 ff HGB) und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) aufgestellt.

Von den Erleichterungen für diesen Gesellschaftstyp wurde Gebrauch gemacht.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Kleinstkapitalgesellschaft i.S.d. § 267 a HGB.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren, § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung weisen entsprechend der gesetzlichen Vorgabe für jede Position den Vorjahreswert aus.

Gegenüber dem Vorjahr wurden keine abweichenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Der Jahresabschluss ist gemäß § 270 Abs. 2 HGB unter Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden.

II. Bilanzierung und Bewertung

Maßgebend waren die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches. Daneben waren die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu beachten. Steuerliche Vorschriften wurden beachtet, soweit dies erforderlich war.

Im einzelnen wird wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig vier Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen nach linearer Methode ausgewiesen. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen werden Gemeinkosten anteilig berücksichtigt. Abgesehen von aktivierungspflichtigen Beträgen werden die Kosten von Modernisierungsmaßnahmen als Instandhaltungsaufwendungen behandelt.

Den Abschreibungen liegt die Nutzungsdauer gemäß der steuerlichen Richtwerte zugrunde. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 150,00 (ab 2010: € 410) werden im Anschaffungsjahr nach § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten (bis 2009) mehr als € 150,00 und bis € 1.000,00 betragen ist ein Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG zu bilden, der über fünf Jahre in gleichen Beträgen aufgelöst wird. Dieser Sammelposten wurde auch in die Handelsbilanz übernommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter werden degressiv abgeschrieben, soweit dies steuerlich zulässig ist.

Bei degressiv abgeschriebenen Vermögensgegenständen des beweglichen Anlagevermögens wird in dem Zeitpunkt auf die lineare Abschreibungsmethode übergegangen, in dem diese zu einer höheren Abschreibung führt.

Grundsätzlich werden steuerlich höchstmögliche Abschreibungssätze wahrgenommen. Mögliche Sonderabschreibungen (z.B. § 7g EStG) wurden berücksichtigt.

Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bewertet. Niedrigere Wertansätze der Vergangenheit wurden beibehalten, sofern dies steuerlich zulässig ist. Außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne von § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB waren nicht erforderlich.

Die teilfertigen Arbeiten werden zu den zum Bilanzstichtag aufgewendeten Stunden, jedoch höchstens mit dem zu erwartenden Honorar aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Für erkennbare Einzelrisiken wurden Wertberichtigungen gebildet. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Pensionsrückstellungen wurden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nach handelsrechtlichen Grundsätzen bewertet. Von der Möglichkeit, den Anpassungsbedarf auf 15 Jahre zu verteilen, wurde Gebrauch gemacht.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen mit den Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten sind entsprechend dem Imparitätsprinzip, mit den Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Verjährte Verbindlichkeiten werden nicht mehr angesetzt.

Die Haftungsverhältnisse entsprechen den am Bilanzstichtag eingegangenen Verpflichtungen.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und deren Entwicklung im Geschäftsjahr sind in dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen bzw. sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus der Bearbeitung von Rechtberatungs- und Steuerberatungsaufträgen. Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen, soweit dies erforderlich war.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt im Geschäftsjahr Euro 130.000,00. Die Geschäftsanteile wurden zum Bilanzstichtag gehalten von:

Name gezeichneter Anteil
Euro
eingezahlter Anteil
Euro
Bernhard Haas 130.000,00 € 130.000,00 €

Das Stammkapital wurde in voller Höhe durch Bareinlagen eingezahlt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle zum Abschlussstichtag erkennbaren Risiken. Ihre Entwicklung ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im wesentlichen Umsatzsteuer-Vorauszahlungen sowie Lohnsteuern und Sozialabgaben.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielte ihre Umsatzerlöse durch die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten sowie durch steuerliche Beratung.

Im einzelnen entwickelten sich die Umsatzerlöse wie folgt:

  Geschäftsjahr Vorjahr
Rechtsberatung 105.897,00 40.711,22
Steuerberatung 323.606,21 413.036,57
Summen: 429.503,21 453.747,79

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen u.a.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten die üblichen, mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Aufwendungen (Personalkosten, Raumkosten usw.).

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern in Höhe von € 18,00 enthalten ausschließlich Kraftfahrzeugsteuer für betrieblich genutzte PKW.

V. Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nach Einstellung des Ergebnisses ergibt sich folgender Bilanzgewinn, § 268 Abs. 1 HGB:

Stand 1. Januar 2014 -15.214,13 €
Jahresüberschuss 15.495,11 €
Stand 31. Dezember 2014 280,98 €

VI. Sonstige Angaben

Zusammensetzung der Organe

Zur Einzelvertretung berechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Rechtsanwalt Bernhard Haas

-Fachanwalt für Steuerrecht-

Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Haftungsrisiken und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Langfristige, über den Bilanzstichtag hinausreichende und nach § 285 Ziff. 3 HGB anzugebende Verpflichtungen bestanden lediglich aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen sowie aus Bestellungen für Waren und Investitionen wie folgt:

Verpflichtung Gesamt betrag
T€
fällig 2014
T€
fällig 2015-2017
T€
fällig ab 2017
T€
Miet- und Pachtverträge 0 40.440,- 121.320,- 0
Leasingverträge 0 2.712,- 8.136,- 0

Das Bestellobligo für Investitionen bewegt sich im üblichen Rahmen.

Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften oder ähnlichen Verpflichtungen, die nach § 251 HGB auszuweisen sind, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Beschäftigte

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr ( ohne Auszubildende ):

  Arbeiter Angestellte Beschäftigte insgesamt
am 31. 3. 2014 0 5 5
am 30. 6. 2014 0 5 5
am 30. 9. 2014 0 5 5
am 31. 12. 2014 0 5 5
Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug während des Geschäftsjahres 0 5,0 5,0

 

Syke, den 23. Dezember 2015

Bernhard Haas Rechtsanwaltsges. mbH

Bernhard Haas

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2015 festgestellt.

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