Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 22749
Eingetragen
15.1.1979
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist: a) der Vertrieb von Hörgeräten, Hörsprechanlagen, Audiometern und allen anderen Gegenständen im Zusammenhang mit der Schwerhörigkeit und Akustik, b) der Vertrieb von Bau- und Ersatzteilen für die unter § 4 Abs. 1 lit. a) genannten Erzeugnisse, c) die Fertigung von Erzeugnissen der unter § 4 Abs. 1 lit. a) und b) genannten Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Annette Gill
seit 16.4.2026
Prokura
Geschäftsführer
Selina Stickel
seit 30.6.2022
Prokura
Maxim Rudyche
seit 2.6.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sonova AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sonova AG
Switzerland
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
83.35%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hansaton Akustik GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

Das Wirtschaftsjahr der Hansaton Akustik GmbH läuft vom 1. April eines jeden Jahres bis zum 31. März im folgenden Jahr.

A) Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die Hansaton Akustik GmbH ist eine deutsche Vertriebsgesellschaft der Sonova-Gruppe, einem weltweit tätigen Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung innovativer Hörsysteme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden, den Hörakustikern, möchte die Hansaton Akustik GmbH Personen mit einer Hörminderung ein uneingeschränktes und aktives Leben ermöglichen. Dafür vertreibt die Hansaton Akustik GmbH fortschrittliche Technologie und vielseitige Hörlösungen, die dem Endkunden besseres Hören und Verstehen - selbst in den anspruchsvollsten Hörumgebungen - ermöglicht.

Im Wesentlichen verkauft die Hansaton Akustik GmbH:

Hörsysteme, welche in die Gruppen "im Ohr Geräte" und "Hinter dem Ohr Geräte" untergliedert werden,

Zubehör wie Reinigungsprodukte (Cleansing & Care), sowie

Batterien.

B) Wirtschaftsbericht

1. Konjunkturelle Entwicklung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland wurde auch im Kalenderjahr 2023 von einem krisengeprägten Umfeld beeinflusst. Anhaltende hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen sowie ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 0,3% und das kalenderbereinigte BIP um 0,1% gesunken.

Nichtsdestotrotz verzeichnete der deutsche Hörgerätemarkt im Kalenderjahr 2023 ein Absatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 0,5% auf 1,61 Millionen Stück. Im Geschäftsjahresvergleich (April bis März) 2023/24 gegenüber 2022/23 stieg die Anzahl abgesetzter Hörgeräte um 2,1%.

2. Entwicklung der Hörgeräte-Branche

Eine große Zahl von Menschen mit Hörverlusten ist weiterhin nicht mit Hörgeräten versorgt. Dies zeigt auch die EuroTrak-Studie Deutschland 2022 des Europäischen Verbandes der Hörgerätehersteller (EHIMA). Den Ergebnissen zufolge haben über 9,24 Mio. Bundesbürger eine Hörminderung, aber lediglich 41% davon sind mit einem Hörgerät versorgt. Daher ist für die Zukunft mit einem weiteren Anstieg des Marktvolumens zu rechnen. Weitere positive Marktfaktoren sind die demografische Entwicklung und die gestiegene Kaufkraft bei den in Frage kommenden Kunden. Der Konzentrationsprozess in der Branche der Hörgeräteakustiker hielt auch im vergangenen Jahr unverändert an. Die Marktpräsenz der Großfilialisten nimmt mit großem Tempo zu. Ebenso setzt sich die Entwicklung von Einkaufsgemeinschaften zu größeren Einheiten fort. Der schon in den letzten Jahren bestehende Preisdruck wird weiter bestehen bleiben.

Die Hansaton Akustik GmbH gehört seit 2015 zur Sonova-Gruppe und arbeitet seit über 60 Jahren im Hörgeräte-Markt. In den letzten Jahren war zu beobachten, dass die finanzstarken Industriefirmen die Vorwärtsintegration in den Fachhandel verstärkt vorangetrieben haben. Ferner kommt es durch eine zunehmende Filialisierung im Einzelhandel zu einem erheblichen Preisverfall auf der Herstellerseite.

Im Kalenderjahr 2023 hat die Anzahl der Hörakustikbetriebe weiter zugenommen. In Deutschland gab es 2023 über 7.300 Hörakustik-Fachgeschäfte (Vj. 7.200; +1,4 % im Vergleich zum Vorjahr), die wirtschaftlich zu circa 2.600 (unverändert im Vergleich zum Vorjahr) Hörakustikunternehmen gehörten. Damit verfügt Deutschland über eines der dichtesten Hörakustik-Filialnetze der Welt.

Das Wettbewerbsumfeld ist bereits stark konsolidiert, so dass nur noch wenige Zusammenschlüsse von Industriefirmen zu erwarten sind. Die Konzentration auf der Produktentwicklungsseite findet in den Bereichen Chiptechnologien und Softwareplattformen statt.

Die Vorwärtsintegration der Industrie und die voranschreitende Filialisierung im Einzelhandel belasten die Marktposition der Hansaton Akustik GmbH. Durch eine klare Markenpositionierung sowie durch die Zugehörigkeit zur Sonova-Gruppe profitiert die Hansaton Akustik GmbH von der Innovationsstärke der Konzernmutter und stärkt hierdurch langfristig ihre Position im schwieriger werdenden Marktumfeld.

Aufgrund der negativen Umsatzentwicklung in den letzten Jahren hat die Hansaton Akustik GmbH im deutschen Hörgerätemarkt Marktanteilsverluste hinnehmen müssen.

C) Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 16.254 auf TEUR 17.499 erhöht, was einem Wachstum von 7,7% entspricht. Auf Grund der Rücknahme von Hörgeräten im Sonova-eigenen Einzelhandel, wurde ein negativer Umsatz von TEUR 560 erzielt. Ein gegenläufiger Effekt ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen durch die Rückstellungsveränderung der Retouren ausgewiesen. Die Umsatzerlöse im Drittkundengeschäft betragen TEUR 18.059 (Vj. TEUR 16.041). Davon entfallen im Berichtsjahr TEUR 4.589 (Vj. TEUR 5.184) auf das Inlandsgeschäft und TEUR 12.910 (Vj. TEUR 10.858) auf das Auslandsgeschäft.

Grund für diese Erhöhung im Vorjahresvergleich waren vor allem die Umsatzerlöse des Auslandsgeschäfts. Das Wachstum des Auslandsgeschäfts wurde durch steigende Verkäufe in einigen Schlüsselmärkten (u.a. Norwegen, Saudi- Arabien, Vereinigte Arabische Emirate) positiv beeinflusst.

Das Inlandsgeschäft spürte neben dem Strategiewechsel bei der Ausrichtung der Marke Hansaton im deutschen Markt insbesondere die vertrieblichen Umstrukturierungen, welche im vergangenen Jahr durchgeführt wurden.

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 375 (Vj. TEUR 292) ab.

Der Rückgang der Personalaufwendungen um 4,1% ist vor allem auf einen reduzierten Mitarbeiterbestand zurückzuführen. Auch der sonstige betriebliche Aufwand hat sich von TEUR 3.562 auf TEUR 3.510 im Berichtsjahr leicht reduziert. Diese Reduktion steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit geringeren Marketingausgaben und Reisekosten, welche die deutlich gestiegenen Wertberichtigungen für uneinbringliche Forderungen aus dem Export Geschäft kompensieren konnten.

Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,4% von TEUR 12.059 auf TEUR 13.316 erhöht. Im Verhältnis zur Erhöhung der Umsatzerlöse ist diese Entwicklung überproportional und die Materialeinsatzquote steigt somit von 74,2% im Vorjahr auf 76,1%. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen getrieben durch eine deutlich angestiegene Materialeinsatzquote im Export Geschäft und der damit verbundenen Transferpreisentwicklung.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2023/24 gegenüber 2022/23 um TEUR 4.438 erhöht.

Die Erhöhung auf der Aktivseite betrifft im Wesentlichen die Forderungen und aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.676) sowie das Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 3.144).

Die Forderungen haben sich in Vergleich zum Vorjahr vor allem im Auslandsgeschäft signifikant erhöht, zum einen bedingt durch eine deutliche Umsatzsteigerung und zum anderen aufgrund höherer überfälliger Posten einzelner Drittkunden, bei denen aktuell von einer Werthaltigkeit ausgegangen wird. Dem Risiko wurde durch eine Wertberichtigung Rechnung getragen.

Demgegenüber verzeichneten die sonstigen Vermögensgegenstände eine Reduzierung (TEUR -92), im Wesentlichen bedingt durch geringere Steuervorauszahlungen.

Auf der Passivseite weist die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Verbindlichkeiten (TEUR 4.410) aus. Dies ist im Wesentlichen durch die Veränderung des Cashpools zu erklären. Bei den Rückstellungen war hingegen ein Rückgang zu verzeichnen (TEUR -388). Dieser resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung der Rückstellung für Warenrücksendungen.

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 375 erhöht. Sowohl der Jahresüberschuss konnte gesteigert werden (TEUR 83) als auch der Gewinnvortrag durch den Jahresüberschuss aus dem Vorjahr (TEUR 292).

3. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der höheren Bilanzsumme von 26,4% auf 20,2% im Geschäftsjahr 2023/24 reduziert.

Die Gesellschaft war im zurückliegenden Geschäftsjahr zu jeder Zeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Hansaton Akustik GmbH ist in den Cashpool der Sonova Gruppe integriert. Im Geschäftsjahr wird dieser auf den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

4. Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren

Als Hauptleistungsindikatoren der Gesellschaft sind aufgrund des Tätigkeitsfeldes im Großhandel die Umsatzerlöse, der Absatz sowie der durchschnittliche Verkaufspreis der Hörgeräte maßgeblich. Kostenseitig werden die Local OPEX (operative Aufwendungen der Bereiche Vertrieb, Marketing, General Management und Administration) ebenfalls als Kenngröße herangezogen.

Diese steuerungsrelevanten Leistungsindikatoren der Hansaton Akustik GmbH gelten ohne Berücksichtigung des Exportgeschäftes. Einzige Ausnahme hiervon stellen die Wertberichtigungen für uneinbringliche Forderungen dar.

5. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Trotz eines Rückgangs der Marktanteile gemessen an der Hörgeräte Stückzahl von -0,2 Prozentpunkten lag die Geschäftsentwicklung innerhalb des zu erwartenden Bereichs. Unter Einbezug der vertrieblichen Umstrukturierung bei Hansaton und auf der Grundlage vorläufiger Vorjahreszahlen hatten wir die Aufwendungen und Erträge für das Geschäftsjahr vorsichtig geplant. Zu diesen Planzahlen haben sich Abweichungen ergeben.

Gesamthaft liegen die Umsatzerlöse der Drittkunden 5,6% über dem geplanten Budget von rund EUR 17 Mio. Dies war vor allem auf das wachsende Auslandsgeschäft zurückzuführen.

Im Inlandsgeschäft konnte das Geschäftsjahr 8,2% unter dem geplanten Budget und ebenfalls 14,7% unter dem Vorjahresumsatz abgeschlossen werden. Der Absatz der Hörgeräte im Drittkundengeschäft hat sich im Inlandsgeschäft negativ entwickelt und liegt 5,1% unter dem geplanten Budget. Aufgrund höherer durchschnittlicher Verkaufspreise (+9,7% ggü. Budget) lagen die Umsatzerlöse mit Hörgeräten im Drittkundengeschäft im Inland allerdings 4,1% über dem Budget.

Im Vergleich zum Budget lagen die Local OPEX mit TEUR 2.572 10% über dem geplanten Budget in Höhe von TEUR 2.338. Das Überschreiten des Budgets ist vor allem auf die höheren Wertberichtigungen für uneinbringliche Forderungen zurückzuführen, welche aber größtenteils dem Exportgeschäft zuzurechnen sind.

In Anbetracht der Marktentwicklung ist der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023/24 als ungünstig, aber unter Berücksichtigung der strukturellen Veränderung insgesamt als zufriedenstellend zu beurteilen.

D) Chancen- und Risikobericht

a. Risiken

Das vergangene Jahr war geprägt durch die Situation in der Ukraine und der damit einhergehenden steigenden Inflation und sinkenden Kaufkraft.

Das durch die steigenden Kosten post Covid-19 belastete Gesundheitswesen sucht weiterhin nach Einsparmöglichkeiten. So haben zum Beispiel erste Krankenkassenvereinigungen die Folgeversorgung nach 6 Jahren auf den Prüfstand gestellt.

Risiken sehen wir wie schon in den vergangenen Jahren in der zunehmenden Filialisierung der Branche. Auch Optiker und Optikerketten sind verstärkt auf dem Gebiet der Hörakustik tätig und verstärken den Effekt der Filialisierung. Der damit einhergehende Markteintritt durch neue Wettbewerber, die bereits auf ein bestehendes Vertriebsnetz zurückgreifen können, würde den Preiswettbewerb weiterhin verschärfen. Insbesondere die Großfilialisten mit ihrer erheblichen Einkaufsmacht versuchen über Akquisitionen und Neueröffnungen ihre Position weiter auszubauen und positionieren sich als Preisführer bei gleichzeitig solider Qualität.

Als Handelsgesellschaft unterliegen unsere Geschäfte keinen spezifischen Umweltrisiken.

Darüberhinausgehende Einzelrisiken sind zurzeit nicht erkennbar.

Absatzseitigen Konzentrationsrisiken, also Marktrisiken, begegnet die Hansaton Akustik GmbH mit einem ausgewogenen Kundenmix. Es gibt ein Forderungsausfallrisiko welches maßgeblich durch das Exportgeschäft getrieben ist. Dem Risiko wurde durch Forderungswertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Gesellschaft unterhält keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen nach Russland und zur Ukraine. Dementsprechend geht die Geschäftsführung im Zusammenhang dieses Konflikts nicht von über dem üblichen Maße (Energie- und Inflationskrise) hinaus gehenden damit verbunden Risiken für die Gesellschaft aus.

Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken.

b. Chancen

Chancen sieht die Hansaton Akustik GmbH in der klaren strategischen Ausrichtung in der Fokussierung auf den unabhängigen Akustiker. Dadurch kann zukünftig erfolgreich agiert werden.

Die strategische Ausrichtung der Gesellschaft wird auf die Erhaltung und Erweiterung des Kundenstammes, die Produktpflege sowie auf die Entwicklung der Produkte gerichtet sein.

Die Hansaton Akustik GmbH favorisiert weiterhin High-Tech-Produkte für den unabhängigen Akustiker und passt ihre Hörgeräteproduktpalette und Marketinginstrumente dementsprechend an. Produktseitig agiert die Hansaton Akustik GmbH als Vollsortimenter auf dem Markt. In diesem Kontext wird die Softwareentwicklung vorangetrieben. Aufgrund der neuen Hörgeräte-Generation, bei der die Themen Klangqualität sowie Wiederaufladbarkeit und drahtlose Konnektivität noch stärker in den Mittelpunkt rücken, sieht sich die Hansaton Akustik GmbH weiter mit einem Produktportfolio ausgestattet, um erfolgreich am Markt agieren zu können.

Die anhaltende steigende Lebenserwartung in Deutschland, hauptsächlich zurückzuführen auf den Fortschritt in der medizinischen Versorgung und höheren Lebensstandards in Hygiene, Ernährung, Arbeitsbedingungen und materiellen Wohlstand, sowie das Bevölkerungswachstum führt zu einem kontinuierlich wachsenden Kundenpotential.

E) Prognosebericht der zukünftigen Entwicklung

Die Gesellschaft hat für das neue Geschäftsjahr 2024/25 für den Drittkundenmarkt ein Umsatzziel in Höhe von TEUR 19.638. Für das steuerungsrelevante Inlandsgeschäft liegt das Umsatzbudget bei TEUR 5.584, welches unter anderem durch einen Absatz von 14.577 Hörgeräten erzielt werden soll. Der durchschnittliche Verkaufspreis der Hörgeräte liegt dabei bei EUR 267.

Die Umsatzentwicklung im den ersten Geschäftsmonaten im neuen Wirtschaftsjahr der Drittkunden im Inlandsgeschäft lag unter den Erwartungen (-22,8%) und unter Vorjahresniveau (-10,5%). Die Lücke zum Budget ist im Wesentlichen auf Kundenabwanderungen zurückzuführen. Wir sind zuversichtlich, dass einige Kunden zurückgewonnen respektive hinzugewonnen werden können. Zudem gehen wir von einem sukzessiven Umsatzanstieg im Bereich der Reinigungsprodukte aus.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 geht die Geschäftsführung für Gesamtunternehmen-von einer Budgetsteigerung von 13,2% aus.

Für die Local OPEX sind für das Geschäftsjahr 2024/25 rund EUR 1,8 Mio. geplant. In den ersten Geschäftsmonaten lagen die Local OPEX TEUR 143 über dem geplanten Budget von TEUR 297. Dies war hauptsächlich getrieben durch die Wertberichtigung im Exportgeschäft. Wir blicken zuversichtlich auf die kommenden Monate und auf eine Zielerreichung des geplanten Budgets.

Mittel- bis langfristig gehen wir aufgrund des demographischen Wandels, der technologischen Entwicklung und der Digitalisierung sowie der zunehmenden Akzeptanz von Hörhilfen in der Gesellschaft von einer positiven Marktentwicklung aus, so dass die Hörgeräteabsatzzahlen trotz des krisengeprägten Umfelds weiterhin ansteigen dürften. Dabei dürfte der Digitalisierung und der Entwicklung von innovativen eSolutions und eServices in Zukunft eine immer größere Bedeutung zukommen.

 

Hamburg, 24. Juli 2024

Cristina Cantarell Pedemonte, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.03.2024 31.03.2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.780 4.978
1.780 4.978
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.119.646 4.119.646
4.121.426 4.124.624
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe 12.261 78.969
2. Waren 56.954 267.306
69.215 346.275
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.294.892 3.618.874
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.892 5.222
3. sonstige Vermögensgegenstände 36.189 127.730
5.332.973 3.751.826
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.374.652 230.806
8.776.840 4.328.907
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.793 13.922
12.905.058 8.467.453

Passiva

31.03.2024 31.03.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000 1.000.000
II. Kapitalrücklage 300.500 300.500
III. Gewinnrücklagen 1.021 1.021
IV. Gewinnvortrag 934.894 642.620
V. Jahresüberschuss 375.482 292.274
2.611.897 2.236.415
2.611.897 2.236.415
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 751.683 1.139.521
751.683 1.139.521
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 74.028 81.164
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.011.756 4.690.489
3. sonstige Verbindlichkeiten 182.514 86.401
9.268.298 4.858.054
D. Rechnungsabgrenzungsposten 273.180 233.463
12.905.058 8.467.453

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

1. April 2023 - 31. März 2024 1. April 2022 - 31. März 2023
1. Umsatzerlöse 17.499.348 16.253.562
2. sonstige betriebliche Erträge 862.328 716.933
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen -13.316.400 -12.058.520
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -806.638 -809.773
b) soziale Abgaben -116.958 -153.740
-923.596 -963.513
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens -3.229 -4.297
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.509.882 -3.562.046
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10 400
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -233.733 -88.644
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.143 954
10. Ergebnis nach Steuern 376.989 294.829
11. sonstige Steuern -1.508 -2.555
12. Jahresüberschuss 375.482 292.274

Amtsgerichts Hamburg, HRB 22749

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 der Hansaton Akustik GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 288 und 327 HGB wurde grundsätzlich Gebrauch gemacht.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. April eines jeden Jahres bis zum 31. März im folgenden Jahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Im Interesse einer erhöhten Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, teilweise im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Aktiva

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen 3 Jahre, lineare Methode, vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (Büro- und Geschäftsausstattung: zwischen 3 und 13 Jahre, Technische Anlagen: zwischen 8 und 16 Jahre) linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Anteile an verbundenen Unternehmen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Vorräte der Gesellschaft umfassen im Wesentlichen Handelswaren.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Auf fremde Währung lautende Forderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuerstätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Passiva

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Bei der Ermittlung der Garantierückstellungen wird von einer über die Garantielaufzeit gleich verteilten Geltendmachung von Garantieleistungen ausgegangen. Die Restlaufzeiten verteilen sich demnach wie folgt:

Restlaufzeit Prozentualer Anteil
Kleiner 1 Jahr 56 %
1 Jahr bis 3 Jahre 44 %

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name und Sitz der Gesellschaft Jahresüberschuss Eigenkapital Kapitalanteil
TEUR TEUR in %
AUDIA AKUSTIK GMBH, Sömmerda 1.168 * 3.444 * 100,0

* Die Angaben zu Jahresüberschuss und Eigenkapital betreffen den Jahresabschluss zum 31. März 2024.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2, Vj. TEUR 5).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Passiva

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 97, Vj. TEUR 142), Trennungskosten (TEUR 95, Vj. TEUR 0), Garantieverpflichtungen (TEUR 168, Vj. TEUR 224), Warenrücksendungen (TEUR 16, Vj. TEUR 535), Kundenrückvergütungen (TEUR 314, Vj. TEUR 114), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 31, Vj. TEUR 44), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 4, Vj. TEUR 4) sowie übrige Rückstellungen (TEUR 27, Vj. TEUR 76).

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die Sicherheiten stellen sich per 31. März 2024 wie folgt dar (Vorjahresbeträge per 31. März 2023 in Klammern):

Restlaufzeiten Davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtsumme 31.03.2024 bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre Besicherung
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 74.028 74.028 0 0 keine
(Vorjahr) (81.164) (81.164) (0) (0) keine
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.011.756 9.011.756 0 0 keine
(Vorjahr) (4.690.489) (4.690.489) (0) (0) keine
3. Sonstige Verbindlichkeiten 182.514 182.514 0 0 keine
(Vorjahr) (86.401) (86.401) (0) (0) keine
9.268.298 9.268.298 0 0
(4.858.054) (4.858.054) (0) (0) keine

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 289, Vj. TEUR 240), eine kurzfristige Darlehensverbindlichkeit (TEUR 4.000, Vj. TEUR 4.000), sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus dem Cashpool (TEUR 4.723, Vj. TEUR 450). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von insgesamt TEUR 8.803 (Vj. TEUR 4.496).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt die Umsatzerlöse im Wesentlichen aus dem Vertrieb von Hörgeräten in Deutschland sowie im Ausland (Exportgeschäft).

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von TEUR 219 (Vj. TEUR 370) aus Währungsumrechnungen enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 148 (Vj. TEUR 404) aus der Währungsumrechnung enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsen in Höhe von TEUR 230 (Vj. TEUR 88) an verbundene Unternehmen.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht aus der Bilanz ersichtlichen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 8 (Vj. TEUR 84).

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

TEUR
Verpflichtungen aus angemieteten Betriebsräumen 7
Verpflichtungen aus Pkw- und EDV-Leasingverträgen 1

Die Miet- und Leasingverträge enden alle im Kalenderjahr 2024.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 6 (Vj. 9).

Geschäftsführer

Herr Daniel Schiel (bis 20. Februar 2024) war zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt.

Frau Cristina Cantarell Pedemonte war im Berichtsjahr ab dem 20. Februar 2024 zur einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführerin bestellt.

Die Angaben zu den Bezügen unterbleiben unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Mutterunternehmen

Sämtliche Anteile der Hansaton Akustik GmbH werden von der Sonova AG, Stäfa/ Schweiz, gehalten.

Das oberste Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die börsennotierte Sonova Holding AG, Stäfa/Schweiz. Die Gesellschaft wird in den öffentlich publizierten Konzernabschluss der Sonova Holding AG (größter und kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.310 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 24. Juli 2024

Hansaton Akustik GmbH

Cristina Cantarell Pedemonte, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.037 0 0 146.037
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 50.277 0 0 50.277
2. technische Anlagen und Maschinen 125.958 0 0 125.958
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.103.610 31 31 1.103.610
1.279.845 31 31 1.279.845
I. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.119.646 0 0 4.119.646
5.545.528 31 31 5.545.528
Abschreibungen
01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.037 0 0 146.037
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 50.277 0 0 50.277
2. technische Anlagen und Maschinen 125.958 0 0 125.958
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.098.632 3.229 31 1.101.830
1.274.867 3.229 31 1.278.065
I. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
1.420.904 3.229 31 1.424.102
Restbuchwerte
31.03.2024 31.03.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0 0
2. technische Anlagen und Maschinen 0 0
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.780 4.978
1.780 4.978
I. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.119.646 4.119.646
4.121.426 4.124.624

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hansaton Akustik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hansaton Akustik GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hansaton Akustik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 25. Juli 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sieder, Wirtschaftsprüfer

Junker, Wirtschaftsprüfer

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