Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 152781
Vorher
Electronic-Gerätebau D. Walter Gesellschaft mit beschränkter HaftungWaltron Elektronic-Gerätebau D. Walter Gesellschaft mit beschränkter HaftungWaltron Electronic-Gerätebau D. Walter Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
21.4.1977
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
Fertigung und Vertrieb sowie Wartung und Reparatur von elektrischen, elektromechanischen und elektronischen Geräten, Anlagen und Baugruppen aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Cornelia Werner
seit 30.6.2025
Prokura
Bernhard Quaschner
seit 30.6.2025
Prokura
Andreas Dr. Able
seit 5.3.2020
Geschäftsführer
Bernhard Walter
seit 13.1.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Bernhard Walter
85283 Wolnzach
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Waltron GmbH

Wolnzach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.693,00 69.908,00
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 619.398,00 871.429,00
657.091,00 941.337,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.667.970,49 7.866.756,53
2. unfertige Erzeugnisse 2.199.275,95 2.151.372,47
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.277.497,64 1.134.802,98
12.144.744,08 11.152.931,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.297.992,12 2.441.829,93
2. sonstige Vermögensgegenstände 182.531,89 400.204,94
3.480.524,01 2.842.034,87
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.275.150,57 2.176.836,33
17.900.418,66 16.171.803,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.946,40 31.059,91
Summe Aktiva 18.578.456,06 17.144.200,09

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 11.601.531,61 10.264.651,12
III. Jahresüberschuss 2.233.321,46 1.336.880,49
14.334.853,07 12.101.531,61
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 476.765,65 9.464,00
2. Sonstige Rückstellungen 559.170,00 532.260,00
1.035.935,65 541.724,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.770.833,38 2.395.833,34
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 180.167,23 216.686,23
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 850.825,39 1.367.907,83
4. Sonstige Verbindlichkeiten 405.841,34 520.517,08
- davon aus Steuern EUR 53.762,04 (Vj. EUR 48.319,65 )
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.189,46 (Vj. EUR 5.427,43)
3.207.667,34 4.500.944,48
Summe Passiva 18.578.456,06 17.144.200,09

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1.1.-31.12.2023 1.1.-31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.664.951,19 9.762.882,05
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -3.568.590,79 -3.475.316,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.443.534,43 -1.384.542,25
- davon aus Altersversorgung EUR 59.005,60 (Vj. EUR 59.602,06)
-5.012.125,22 -4.859.858,89
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -432.451,12 -448.734,87
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.183.350,92 -2.630.720,85
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.125,71 1.650,68
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -921,74 -846,01
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -810.325,76 -486.114,62
8. Ergebnis nach Steuern 2.228.902,14 1.338.257,49
9. Sonstige Steuern 4.419,32 -1.377,00
10. Jahresüberschuss 2.233.321,46 1.336.880,49

Anhang des Geschäftsjahres 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Waltron GmbH mit Sitz in Wolnzach ist beim Amtsgericht Ingolstadt unter HRB 152781 im Handelsregister eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen der §§ 264 ff HGB und der Vorschriften des Gesetzes der Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Es wird ausschließlich linear abgeschrieben; die Abschreibungen sind nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt worden. Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von weniger als EUR 800 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden sofort abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Soweit Wertminderungen zu berücksichtigen sind, sind diesen durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Der Rechnungsabgrenzungsposten der Aktivseite enthält die Auszahlungen des Geschäftsjahres, die Aufwendungen für die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nominalwert (ohne Mehrwertsteuer) ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Währungsumrechnung erfolgte zum Stichtagskurs.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung (TEUR 99) sowie Forderungen gegenüber dem Finanzamt (TEUR 64).

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 99 (i. Vj. TEUR 169) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Unter den flüssigen Mitteln sind die Kassenbestände und Bankguthaben erfasst.

Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Beträge gegenüber dem Personal (TEUR 522) enthalten.

Wesentlicher Posten in den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Darlehn gegenüber einem Kreditinstitut (TEUR 1.771).

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.092 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die zukünftigen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen werden wie folgt fällig:

TEUR
- bis zu einem Jahr 1.493
- mehr als ein Jahr 4.578
Summe 6.071

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen allgemeine Kosten für Betrieb und Verwaltung, einschließlich Energiekosten, Mieten, Pachten und Versicherungsbeiträge sowie Vertriebs- und Werbekosten.

Aus Währungsumrechnungen ergaben sich Aufwendungen in Höhe von TEUR 27 (i. Vj. TEUR 52) und Erträge in Höhe von TEUR 11 (i. Vj. TEUR 23).

VI. Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch Herr Bernhard Walter, Wolnzach und Herr Dr. Andreas Able, Wolnzach.

Unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführung verzichtet.

Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 73 Mitarbeiter (m/w/d) im Unternehmen beschäftigt; davon waren:

Angestellte Mitarbeiter/-innen 16
Gewerbliche Mitarbeiter/-innen 57
Auszubildende 7

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wolnzach, 10. Juni 2024

Waltron GmbH

Bernhard Walter, Geschäftsführer

Dr. Andreas Able, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 (Bruttodarstellung)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 298.904,62 8.445,00 307.349,62
298.904,62 8.445,00 307.349,62
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 2.115.699,55 139.760,12 2.255.459,67
Summe 2.862.610,42 139.760,12 3.002.370,54
Summe Anlagevermögen 3.161.515,04 148.205,12 3.309.720,16
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 228.996,62 40.660,00 269.656,62
228.996,62 40.660,00 269.656,62
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 1.244.270,55 391.791,12 1.636.061,67
Summe 1.991.181,42 391.791,12 2.382.972,54
Summe Anlagevermögen 2.220.178,04 432.451,12 2.652.629,16
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.693,00 69.908,00
37.693,00 69.908,00
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 619.398,00 871.429,00
Summe 619.398,00 871.429,00
Summe Anlagevermögen 657.091,00 941.337,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die WALTRON GmbH ist Komplettdienstleiter für die Fertigung komplexer elektronischer Baugruppen und Geräte nach kundenspezifischen Daten und Anforderungen. Sie greift dabei auf die Erfahrungen einer fast 50-jährigen Firmengeschichte zurück.

Die Fertigung aller Produkte erfolgt am Standort Wolnzach mit eigenem Personal. WALTRON ist nach ISO 9001 sowie ENISO 13485 zertifiziert. Durch die regelmäßige Optimierung der Geschäfts- und Produktionsprozesse und Investitionen in die jeweils führenden Maschinen und Technologien ist das Unternehmen in der Lage, den steigenden und vielfältigen Anforderungen der Kunden vollumfänglich gerecht zu werden.

Dadurch gelingt es WALTRON, Elektronik in High-End-Qualität und zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen bei gleichbleibend hoher Qualität zu produzieren.

Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäfts- und Kalenderjahr 2023 war für die Elektronikbranche ein wirtschaftlich sehr erfolgreicher Zeitraum. Sowohl Umsätze als auch Gewinne konnten branchenübergreifend deutlich gesteigert werden. Im europäischen Durchschnitt stiegen die Umsätze um ca. 13%.

Grund für diese sehr positive Entwicklung ist im Wesentlichen das Abklingen der "Halbleiterkrise" und die generell deutlich verbesserte Verfügbarkeit der elektronischen Grundkomponenten. Dadurch konnten die hohen im Vorjahr aufgebauten Auftragsbestände kontinuierlich und effektiv verumsatzt werden. Gleichzeitig herrschte zumindest im ersten Halbjahr kundenseitig noch immer eine hohe Bereitschaft zu langfristigen Beauftragungen, sodass die Auftragsbestände trotzdem auf hohem Niveau gehalten werden konnten.

2. Geschäftsverlauf

WALTRON konnte die branchenspezifisch wirtschaftlich guten Rahmenbedingungen sehr erfolgreich für den eigenen Geschäftsverlauf nutzen.

Der deutlich gesteigerte Umsatz bei unterproportional gestiegenen Personal- und Fixkosten trug zum Betriebsergebnis von TEUR 3.042 (i. Vj. TEUR 1.823) bei.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres stieg gegenüber dem Vorjahr um 19,5 % auf 11.665 TEUR (i. Vj. TEUR 9.763). Die Rohertragsquote lag im Geschäftsjahr bei 38,1 % (i. Vj. 36,6 %).

Ca. 91% der Umsatzerlöse wurden dabei im Inland und rund 9 % im Ausland generiert.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (inkl. Geschäftsführung und Auszubildende) beträgt zum Stichtag 82 Personen.

Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert, und mit TEUR 2 nach wie vor vernachlässigbar.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen liegt bei TEUR 3.042 und damit um TEUR 1.219 über dem Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf den deutlich gesteigerten Umsatz bei leicht gestiegener Rohertragsquote und unterproportional gestiegenen Fixkosten zurückzuführen.

b) Vermögenslage

Die Vermögenslage kann als sehr robust bezeichnet werden. Die liquiden Mittel werden überwiegend in Euro vorgehalten. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.436 angestiegen. Im Wesentlichen verursacht ist dies durch den Anstieg bei den Forderungen und des Vorratsbestandes.

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 77,2% und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 6,6% gestiegen.

Die flüssigen Mittel sind mit TEUR 2.275 weiterhin ausreichend. Wir haben damit genügend Reserven, um evtl. Auftrags- und Umsatzschwankungen abzufedern.

c) Finanzlage

Beim Cash-Flow läutete das Jahr 2023 eine außerordentlich positive Trendwende ein. Da die Lagerbestände bereits im Vorjahr deutlich erhöht wurden, war hier kein weiterer Kapitaleinsatz notwendig.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug der Cash-Flow folglich im Geschäftsjahr TEUR 872 und lag so im Vergleich zum letzten Jahr (TEUR -5.907) wieder sehr deutlich im Positiven.

Der Cash-Flow aus Finanzierung liegt bei TEUR -625 (i. Vj. TEUR 2.396).

Die Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 hat sich damit gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich verbessert. Die Finanzierung des laufenden Geschäfts war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Die Liquidität der Gesellschaft ist sehr gut, es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind versichert. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden nicht in Anspruch genommen.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Risikopolitik. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zinsrisiken bei Darlehen sind nicht relevant.

Das Liquiditätsrisiko wird durch eine rollierende Finanzplanung und ein entsprechendes Berichtswesen innerhalb des Unternehmens kontrolliert. Die Liquidität ist durch die Kapitalstruktur gesichert, es sind daher auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator des Unternehmens verlief nach zwei Jahren mit negativem Wert nun wieder deutlich positiv. Daneben sind das Roh- und das Betriebsergebnis finanzielle Indikatoren für unseren Erfolg.

b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

b) Leistungsindikatoren Als Fertigungsunternehmen sind unsere Mitarbeiter die entscheidende Grundlage für ein nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell. Entsprechend ist es eine zentrale Aufgabe der qualitativen Personalarbeit, unsere Mitarbeiter zu fördern und weiterzuentwickeln.

Darüber hinaus sind stabile Kunden- und Lieferantenbeziehungen essenziell für unser Geschäft.

Auf beiden Seiten haben sich in den vergangenen Jahren stabile Beziehungen entwickelt. Diese resultieren zum einen auf kompetenten und zuverlässigen Ansprechpartnern bei der WALT- RON, zum anderen sind in unserem Geschäftssegment Flexibilität und Kundennähe für eine gute Kunden-/Lieferantenbeziehung entscheidend. In diesen Bereichen kann die WALTRON auf gutes Personal in allen Geschäftsbereichen zurückgreifen.

5. Gesamtaussage

Wir bleiben auf erfolgreichem Wachstumskurs und unterstreichen einmal mehr unser Ziel, einer der führenden mittelständischen Dienstleister im Bereich der High End Elektronik in Deutschland zu sein. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, auch in Zukunft mit unseren Produkten die Erwartungen unserer Kunden weiterhin erfüllen, bzw. übertreffen zu können.

C. Prognosebericht

WALTRON, wie auch ein großer Teil der übrigen Elektronikbranche in Europa konnte in den vergangenen beiden Jahren stark von den weltpolitischen Verwerfungen profitieren. Zum einen setzen die Kunden vermehrt auf "local sourcing", zum anderen ist aber war gerade auch der lokale Markt stark in Bewegung, da das Krisenmanagement nicht bei allen Mitbewerbern ähnlich erfolgreich war.

Diese Dynamik ist jedoch deutlich im Abklingen begriffen. Angesichts höherer Verfügbarkeit der Bauteile achten Kunden nun wieder vermehrt auf eine Verringerung der Bestände. Ein Rückgang der Auftragsreichweite, wenn auch auf nach wie vor auf hohem Niveau, ist daher festzustellen.

Auch ist eine spürbar gesteigerte Preissensibilität zu beobachten.

Wir rechnen daher für das Geschäftsjahr 2024 mit einer deutlich beruhigten Geschäftsentwicklung.

E. Chancen- und Risikobericht

Die Unternehmensentwicklung wird fortlaufend durch ein entsprechendes Risikomanagement überwacht, das einen integralen Bestandteil des Planungs- und Steuerungsprozesses bildet. Auf dieser Basis sind wir aus den Herausforderungen der vergangenen Jahre, wie Covid, Lieferkettenproblematik oder Ukraine-Krise stets gestärkt hervorgegangen. Die dabei entstandenen Prozessverbesserungen erweisen sich nun als entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Der Auftragsbestand in Rekordhöhe stellt eine ideale Ausgangsposition und große Chance für die künftige Entwicklung des Unternehmens dar.

Eine Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage, bzw. der sozial-, klima- oder umweltpolitischen Rahmenbedingungen kann selbstverständlich nicht ausgeschlossen werden, jedoch sind zum aktuellen Zeitpunkt keine Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar.

 

Wolnzach, 12.06.2023

WALTRON GmbH

Bernhard Walter, Geschäftsführer

Dr. Andreas Able, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Waltron GmbH, Wolnzach

"Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Waltron GmbH, Wolnzach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Waltron GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

München, den 14. Juni 2024

WZT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Zingraf, Wirtschaftsprüfer

In der Gesellschafterversammlung der Waltron GmbH vom 28.06.2024 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Waltron GmbH festgestellt.

Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

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