Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 500869
Vorher
DV-COM Dieter Gretzschel GmbHDV-COM GmbH
Eingetragen
7.4.1978
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: (i) die Beratung und die Erbringung von Serviceleistungen in Verbindung mit dem Betrieb und der Verwaltung von Zentren zur Telefon- oder Fernbetreuung per E-Mail oder auch übers Internet; (ii) der Betrieb von Call- und Servicecentern; (iii) die Vermarktung von lnternetdienstleistungen, insbesondere Werbe, und e-Commerce Angeboten für das eigene und andere Unternehmen; (iv) der Erwerb, die Veräußerung, das Halten und Verwalten von Beteiligungen und Konzessionen aller Art mit dem Schwerpunkt auf Beteiligungen im Bereich der lnternetdienstleitungen; (v) Erbringung von Dienstleistungen verschiedener Art an verbundene Unternehmen im Sinne der §§ 15ff. AktG, insbesondere in den Bereichen Vertrieb, kaufmännische Verwaltung, Recht und lnformationstechnologie, und (vi) alle im Zusammenhang mit den in den Nummern (i) bis (v) stehenden Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Kai-Martin Köhne
seit 16.7.2024
Geschäftsführer
Uwe Lamnek
seit 4.11.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ströer Dialog Group GmbH
Germany
1.131.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Avedo II GmbH (vormals: DV-COM GmbH)

Pforzheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Unternehmensgruppe Avedo II gehört seit über 40 Jahren zu den führenden Anbietern für hochwertige Customer Care Dienstleistungen. Seit der Gründung 1974 baute das Unternehmen zunächst auf Datenverarbeitung und danach auf ein ganzheitliches und nachhaltiges Kundenwert-Management. Inzwischen ist die Avedo II GmbH mit Standorten in Pforzheim, Dresden, Mannheim, Magdeburg und Güstrow sowie in der Hauptstadt Berlin vertreten. Als Servicepartner für maßgeschneiderte Customer-Care-Lösungen und Geschäftsprozess-Outsourcing verfügt das Unternehmen vor allem in den nachfolgend aufgeführten Kernbranchen über jahrzehntelang aufgebaute Management- und Projekterfahrung. Seit März 2018 gehört die Avedo II GmbH zu 100% zur Ströer Dialog Group GmbH und damit zu einer der TOP 5 Anbieter im Bereich von BPM Outsourcing Services. Zur Ströer Dialog Group zählen neben der ehemaligen DV-COM GmbH unter anderem die Marken D+S und Avedo. Mit mehr als 10.000 Mitarbeitern im deutschen Markt hat die Gruppe deutliche Marktrelevanz und ist einer der ernstzunehmenden "Player" im umkämpften Outsoucing Markt. Die Avedo II GmbH konzentrierte sich auch in 2018 auf die wesentlichen Sparten:

Telekommunikation

Energieversorgung

Pharma & Healthcare

E-Commerce & Handel

Finanzen & Versicherungen

Internet und Online Medien

Geschäftsverlauf

Die Avedo II GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 41.178 (Vorjahr: TEUR 42.074) bei einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 611 (Vorjahr: Jahresüberschuss 108 TEUR).

Der Trend zum Outsourcing von Dienstleistungstätigkeiten insbesondere bei komplexen Themen hat sich auch in 2018 fortgesetzt. Nach diversen Fusionen und Übernahmen durch ausländische Konzerne ist zu beobachten, dass Auftraggeber ihr Risiko weiter streuen und damit die Anzahl der externen Dienstleister erweitern. Davon hat auch die Avedo II GmbH in 2018 profitiert. Gleichzeitig sehen wir eine Konsolidierungsaktivitäten, insbesondere bei den großen Telekommunikationskunden, die ihre Zusammenarbeit auf weniger leistungsstarken Partnern konzentrieren. Davon wird die Avedo II GmbH auf Grund ihrer sehr guten Reputation als leistungsstarker und qualitativ hochwertiger Anbieter profitieren.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR -611 lag um TEUR 719 unter dem Ergebnis des Vorjahres. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf einen Sondereffekt in Höhe von TEUR 1.650 zurückzuführen, welcher im Zusammenhang mit der Veräußerung der Geschäftsanteile an der Berichtsgesellschaft steht. Bereinigt um diesen Sondereffekt läge das Jahresergebnis bei TEUR 1.039.

Der Materialaufwand, welcher ausschließlich aus bezogenen Leistungen besteht, hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.139 auf TEUR 7.950 erhöht. Diese Steigerung (16,7 %) ist auf die weiterhin intensivierte Zusammenarbeit mit dem spanischen Tochterunternehmen Avedo PMI S.A.U. zurückzuführen.

Der Personalaufwand hingegen ist gegenüber dem Vorjahr um lediglich 0,6% gestiegen, was mit der nahezu konstanten Mitarbeiteranzahl einhergeht.

Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (7,1%) auf TEUR 5.348 ist insbesondere auf die gestiegenen Kosten für Serviceleistungen des Mutterunternehmens zurückzuführen.

Insofern ergibt sich ein EBITDA im Geschäftsjahr 2018 von TEUR -34 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 2.473.

Das Anlagevermögen hat sich mit 34,8% der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr (30,4%) insbesondere aufgrund der Investitionen in die Finanzanlagen erhöht. Die Investitionen der Gesellschaft beliefen sich auf TEUR 2.552 (Vj. TEUR 809). Hiervon entfallen TEUR 2.358 (Vj. TEUR 689) auf Investitionen in Finanzanlagen im Zusammenhang mit unserem in 2014 erworbenen spanischen Tochterunternehmen AVEDO PMI S.A.U, Palma de Mallorca. Notwendige Ersatz- und Neuinvestitionen für IT werden im Wesentlichen über Leasing finanziert.

Die Umschlagsdauer der Forderungen gegenüber Dritten konnte durch aktives Forderungsmanagement weiter reduziert werden. Der höhere Forderungsbestand zum Jahresende resultiert aus gestiegenen Umsatzerlösen, welche zum Ende des Geschäftsjahres zusätzlich erzielt werden konnten.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 4,8% der Bilanzsumme. Gegenüber dem Vorjahr (17,2%) entspricht dies einem Rückgang von 12,4%-Punkte, was auf den Jahresverlust 2018 zurückzuführen ist.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind nahezu durch die liquiden Mittel gedeckt. Die Finanzierung durch die Banken hat infolge der Gewährung von Gesellschafterdarlehen deutlich an Bedeutung für das Unternehmen verloren. Im laufenden Geschäftsjahr haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.775 auf TEUR 65 vermindert. Zur Sicherung der Liquidität bestehen langfristige Gesellschafterdarlehen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist und unter Abzug von Skonto zu begleichen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Umsatzes, des Personalaufwands und des EBITDA. Die Kennzahlen entwickelten sich weitestgehend entsprechend der geplanten Werte und waren unter anderem durch die Umstrukturierung aufgrund des Gesellschafterwechsels geprägt.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Organisation, Prozesse und Strukturen werden kontinuierlich überprüft und auf Veränderungen der Markt- und Wettbewerbssituation frühzeitig vorbereitet. Der erwirtschaftete Umsatz wurde im Berichtsjahr sowohl mit Neu- als auch Bestandskunden erzielt. Die Gefahr der Konzentration auf die größten Kunden wird als gering eingestuft da es sich um ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis handelt. Darüber hinaus werden die großen Kunden durch Key-Accounts des Konzernsegmentes gesellschaftsübergreifend betreut. Auf diese Art und Weise kann sowohl die Optimierung der externen Kundenbetreuung als auch diese der internen Strategie und Projektsteuerung über mehrere Standorte gewährleistet werden.

Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entspricht weitestgehend unseren Erwartungen.

Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Pforzheim unverändert über inländische Niederlassungen in Dresden, Mannheim, Magdeburg, Güstrow und Berlin. Der durchschnittliche Personalbestand bewegte sich mit 1.069 Mitarbeitern leicht über dem Vorjahresniveau. Es handelt sich um fest angestellte Mitarbeiter, circa ein Drittel davon in Teilzeit.

Prognosebericht

In 2019 wird ein zweistelliges Umsatzwachstum aus dem Bereich der Bestands- und Neukunden erwartet. Korrespondierend dazu wird auch von einer Erhöhung des Personalaufwandes ausgegangen. Ein wesentlicher Fokus wird auf dem Bereich Qualität und dem weiteren Ausbau der Sales Expertise liegen. Hierdurch kann sowohl die Marge für das Unternehmen, als auch die Vergütung für die Mitarbeiter gesteigert werden. Es wird hierdurch von einer moderaten Steigerung des EBITDA ausgegangen.

Chancen und Risiken

Als Teil der Ströer Gruppe sind wir im deutschsprachigen Markt bestens positioniert. Die größte Herausforderung aller Anbieter im deutschen Markt stellt der Fachkräftemangel in unserer Industrie da. Mit der neuen Ströer Marke Avedo erhalten wir deutlichen "Rückenwind" im Employer Branding und Personalmarketing. So nutzen wir beispielsweise die Out Of Home Werbeflächen der Ströer flächendeckend und unübersehbar deutschlandweit für Personalmarketingkampagnen. Ferner werden folgende Gruppennutzen einen anhaltenden positiven Einfluss haben:

Zentraler Einkauf über alle Unternehmen der Ströer und damit Skaleneffekte

Kostensenkungspotentiale durch Konsolidierung verschiedener Querschnittsbereiche (z.B. IT, Finanzen, Einkauf, HR usw…)

Deutlicher Zuwachs an Flexibilität in der Ressourcenplanung durch 25 Center in Deutschland.

Große Marktexpertise durch das Zusammenwachsen von 3 Top Playern im Markt.

Marktrelevanz bei allen deutschen Kunden (Avedo ist nicht zu "übersehen") und wird von den Kunden sehr ernst genommen

Deutliche Steigerung der Innovationskompetenz rund um neue Technologien, Digitalisierung und Innovationen durch die bestehende Gruppenerfahrung.

Gleichermaßen wird sich die Avedo II GmbH im Rahmen der Konsolidierung und Transformation intensiv mit Veränderungen auseinandersetzen müssen. Das kann zu Unsicherheit bei den Mitarbeitern führen. Der Prozess muss sehr sensibel über entsprechende Change- und Kommunikationsprozesse begleitet werden.

Recruitment und Mitarbeiterbeschaffung bleibt die größte Herausforderung im deutschen Markt. Wir entgegnen dem Risiko mit folgenden Maßnahmen:

Anpassung des Grundgehaltes für Agenten deutlich über Mindestlohn

Erhöhung der Urlaubstage

Halteprämien

Präventivmaßnahmen zur Fluktuationsvermeidung

Intensivierung von Employer Branding und Personalmarketing unter Nutzung der Gruppe

 

Pforzheim, 19.03.2019

Roman Zynga, Geschäftsführer

Anlage zum Lagebericht für 2018

Bericht nach dem Entgelttransparenzgesetz für 2017

1. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen

Um die Gleichstellung der Frauen im Unternehmen zu fördern, wurden folgende Maßnahmen eingeführt:

Ermittlung der Beschäftigtenstruktur

Die Leitung Personal erstellt jährlich eine Statistik über die Beschäftigtenstruktur im Unternehmen, die als Basis für die weiteren Maßnahmen dient. Hierzu sind folgende Angaben erforderlich:

Gesamtzahl der im Unternehmen beschäftigten Personen, aufgeteilt nach Männern und Frauen

Gesamtzahl der in den Hauptbereichen beschäftigten Personen, aufgeteilt nach Männern und Frauen

Gesamtzahl der im Unternehmen beschäftigten Personen nach Voll- und Teilzeit, aufgeteilt in Männern und Frauen

Gleichstellungsbeauftragte

Die Geschäftsführung hat sich für den Einsatz einer Gleichstellungsbeauftragten (weiblich oder männlich) für die Amtszeit von zwei Jahren entschieden. Die Amtszeit verlängert sich nach Ablauf stillschweigend um jeweils ein Jahr, sofern die Geschäftsführung nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der jeweiligen Amtszeit eine gegenteilige schriftliche Erklärung abgibt.

In ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte ist diese direkt der Geschäftsführung unterstellt.

Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Aufgabe, darauf hin zu wirken und darüber zu wachen, dass das rechtliche Gebot der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt erfüllt wird. Hierzu dienen insbesondere folgende Maßnahmen:

Entgegennahme von Vorschlägen und Beschwerden zu Problemen der Gleichberechtigung und Gleichstellung und deren Weitergabe an die Geschäftsleitung.

Beratung von Frauen und Männern in Einzelfällen.

Information der Mitarbeiter über das Thema "Chancengleichheit von Frauen und Männern".

Besetzung von Stellen im Unternehmen

Bei Stellenausschreibungen ist grundsätzlich sowohl die weibliche als auch die männliche Form zu verwenden. Die Anforderungs- und Qualifikationsprofile dürfen kein Geschlecht benachteiligen.

Bei Einstellungen, Versetzungen und Umsetzungen dürfen sich Ausfallzeiten durch Kinderbetreuung und/oder Teilzeitarbeit nicht nachteilig auswirken.

In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden alle Bewerberinnen welche die formalen Voraussetzungen erfüllen, in das Auswahlverfahren einbezogen.

Arbeitszeiten/Teilzeitarbeit

Der Antrag von Beschäftigten auf Reduzierung der Arbeitszeit aus persönlichen Gründen wird sorgfältig geprüft. Soweit möglich wird diesem Antrag entsprochen.

Der Antrag von Teilzeitbeschäftigten auf Wiederaufstockung der Arbeitszeit wird sorgfältig geprüft. Wenn möglich wird diesem Antrag entsprochen.

2. Maßnahmen zur Förderung der Herstellung der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer

Um die Entgeltgleichstellung von Männern und Frauen im Unternehmen zu fördern, wurden Gehaltsranges für entsprechende Positionen im Unternehmen eingeführt. Die Gehaltsranges gelten für alle Mitarbeiter, welche eine gleiche oder gleichwertige Arbeit verrichten.

3. Beschäftigte im letzten Kalenderjahr

Männer Frauen
Durchschnittliche Gesamtzahl der Beschäftigten 441 663
Durchschnittliche Zahl der Vollzeitbeschäftigten 340 362
Durchschnittliche Zahl der Teilzeitbeschäftigten 101 301

Bericht über Zielgrößenerreichung Frauenquote (§ 289f Abs. 2 Nr. 4 HGB)

Die Geschäftsführung der Avedo II GmbH hat sich als Zielgröße für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene unter der Geschäftsführung 30% vorgenommen. Diese Zielgröße wurde zum 31. Dezember 2018 bereits überschritten und soll auch in Zukunft zumindest in dieser Höhe beibehalten werden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 4.481.627,98 2.280.208,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 88.492,48 133.504,48
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.492,48 133.504,48
II. Sachanlagen 738.654,00 850.345,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.226,00 14.305,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 733.428,00 836.040,00
III. Finanzanlagen 3.654.481,50 1.296.359,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.154.481,50 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 500.000,00 1.296.357,00
3. Beteiligungen 0,00 1,00
B. Umlaufvermögen 8.291.630,53 5.117.624,63
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.535.726,23 5.088.477,24
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.986.025,32 4.955.701,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 409.958,72 32.498,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 139.742,19 100.278,13
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.755.904,30 29.147,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 103.542,66 101.034,78
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.876.801,17 7.498.867,89

Passiva

   
  31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 622.202,83 1.291.331,35
I. gezeichnetes Kapital 1.131.000,00 1.131.000,00
II. Bilanzverlust 508.797,17 -160.331,35
davon Gewinnvortrag 102.000,00 52.000,00
B. Rückstellungen 1.121.814,12 1.651.400,00
1. Steuerrückstellungen 449.054,00 454.000,00
2. sonstige Rückstellungen 672.760,12 1.197.400,00
C. Verbindlichkeiten 11.132.784,22 4.556.136,54
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64.808,97 1.840.351,28
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 256.551,54 407.830,36
3. Verbindlichkeiten aus dem Zentralregulierungs- und Delkrederegeschäft 9.085.402,87 10.987,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.107.792,78 203.158,49
5. sonstige Verbindlichkeiten 618.228,06 2.093.808,69
davon aus Steuern 591.951,75 813.496,51
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 27.598,15
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.876.801,17 7.498.867,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Umsatzerlöse 41.178.196,03 42.074.314,85
2. sonstige betriebliche Erträge 255.125,38 360.287,61
a) Erträge aus Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil 22,62 0,00
3. Materialaufwand 7.949.984,90 6.810.930,73
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.949.984,90 6.810.930,73
4. Personalaufwand 28.321.947,44 28.156.391,33
a) Löhne und Gehälter 24.076.183,00 23.678.182,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.245.764,44 4.478.209,15
davon für Altersversorgung 31.389,48 36.035,64
5. Abschreibungen 320.609,80 472.594,11
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 320.609,80 472.594,11
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.347.746,63 4.994.111,55
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.071,25 32.302,74
davon aus verbundenen Unternehmen 102.013,81 32.229,00
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 1.257.206,72
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 178.909,87 166.773,79
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 26.061,14 493.461,50
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 41.400,00
11. Ergebnis nach Steuern -609.867,12 115.435,47
12. sonstige Steuern 930,05 7.104,12
13. Jahresfehlbetrag 610.797,17 -108.331,35

Ergebnisverwendung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
13. Jahresfehlbetrag 610.797,17 -108.331,35
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 102.000,00 52.000,00
15. Bilanzverlust 508.797,17 -160.331,35

Anhang

Allgemeine Hinweise

Die Avedo II GmbHhat ihren Sitz in Pforzheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 500869 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Dabei wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00, wurde ein Sammelposten gebildet. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden pauschalierend jeweils 20 % p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Die Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu deren Erfüllung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Die Bilanzierung aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagevermögen

Im Berichtsjahr wurden weitere 48,68% Anteile an der Avedo PMI S.A.U., Palma de Mallorca (Vorjahr: 51,32% an DV-COM PMI S.A.U.) erworben, woraus sich ein Anteilsbesitz von nunmehr 100% ergibt. Zum Bilanzstichtag 31.12.2018 betrug das Eigenkapital der Avedo PMI S.A.U., Palma de Mallorca, EUR 625.775,64 (VJ: EUR 1.800.194,02) bei einem Jahresergebnis von EUR 327.377,66 (VJ: EUR -124.467,09).

Die Beteiligung (18,9 %) an der Vino é Vita GmbH & Co. KG, Salzuflen, wurde nach Beendigung des Insolvenzverfahrens ausgebucht (Vorjahr: EUR 1,00).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, betreffen in Höhe von EUR 409.958,72 solche aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr EUR 32.498,00 ebenfalls aus Lieferungen und Leistungen).

Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 1.131.000,00 ist mit dem Nennbetrag ausgesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 107
Rückstellungen für Berufsgenossenschaft und Ausgleichsabgabe 105
Rückstellungen für Prämien, Abfindungen und Zuschläge 158
Rückstellungen für Urlaub- und Gleitzeitguthaben 271
Rückstellungen für Abschluss und Prüfungskosten 22
Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten 10
  673

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus der nachfolgenden Übersicht ersichtlich:

RLZ < 1 J. 2018
TEUR
RLZ >1 J. 2018
TEUR
RLZ <1 J. 2017
TEUR
RLZ >1 J. 2017
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 64 1.700 140
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 257 0 408 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 146 8.939 11 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.108 0 203 0
sonstige Verbindlichkeiten 618 0 1573 520
  2.129 9.003 3.895 660

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus dem Leistungsverkehr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesenen Beträge in Höhe von TEUR 9.085 (Vorjahr: TEUR 11) handelt es sich um Gesellschafterdarlehen mit langfristigem Charakter. Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter betreffen solche aus verbundenen Unternehmen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufteilung der Umsatzerlöse ist aus der nachfolgenden Tabelle ersichtlich:

TEUR
Telekommunikation 26.818
Energie 5.257
Internet und Online Medien 5.168
Finance und Versicherungen 2.804
Sonstige 870
Versandhandel 200
Pharma und Healthcare 61
  41.178

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 2.597 und mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 2.870.

Geschäftsführung

Als Haupt-Geschäftsführer der Gesellschaft ist seit dem 01.10.2018 Herr Roman Zynga, Neuss. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren bis folgende Zeitpunkte im Berichtsjahr:

Schleicher, Frank, Dresden; bis zum 01.10.2018

Kurulay, Nüket, Mannheim; bis zum 01.10.2018

Gretzschel, Edith, Pforzheim; bis zum 26.07.2018

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird unter Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernabschluss

Die Avedo II GmbH ist ein Konzernunternehmen der Ströer SE & Co. KGaA, Köln. Als oberstes Mutterunternehmen bezieht die Ströer SE & Co. KGaA unsere Gesellschaft in den Konzernabschluss ein, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 40.435. Hiervon entfallen EUR 20.000 auf Abschlussprüfung und EUR 20.435 auf Steuerberatungs- und sonstige Leistungen.

Mitarbeiter

In 2018 waren durchschnittlich 1.069 Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 77 im administrativen und 992 im operativen Bereich tätig.

 

Pforzheim, 19.03.2019

Roman Zynga, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2018
Zugänge
davon FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2018
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.163.573,47 0,00 0,00 0,00 0,00 1.163.573,47
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 546.285,80 23.934,50 0,00 0,00 0,00 570.220,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.709.859,27 23.934,50 0,00 0,00 0,00 1.733.793,77
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.317,29 0,00 0,00 0,00 0,00 36.317,29
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.860.338,55 139.972,30 0,00 0,00 0,00 4.000.310,85
Summe Sachanlagen 3.896.655,84 139.972,30 0,00 0,00 0,00 4.036.628,14
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.257.207,72 1.858.123,50 0,00 0,00 1.296.357,00 4.411.688,22
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.296.357,00 500.000,00 0,00 0,00 -1.296.357,00 500.000,00
Beteiligungen 222.557,25 0,00 0,00 222.557,25 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.776.121,97 2.358.123,50 0,00 222.557,25 0,00 4.911.688,22
Summe Anlagevermögen 8.382.637,08 2.522.030,30 0,00 222.557,25 0,00 10.682.110,13
kumulierte Abschreibungen 01.01.2018
Abschreibungen Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2018
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.163.573,47 0,00 0,00 0,00 0,00 1.163.573,47
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 412.781,32 68.946,50 0,00 0,00 0,00 481.727,82
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.576.354,79 68.946,50 0,00 0,00 0,00 1.645.301,29
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.012,29 9.079,00 0,00 0,00 0,00 31.091,29
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.024.298,55 242.584,30 0,00 0,00 0,00 3.266.882,85
Summe Sachanlagen 3.046.310,84 251.663,30 0,00 0,00 0,00 3.297.974,14
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.257.206,72 0,00 0,00 0,00 0,00 1.257.206,72
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 222.556,25 0,00 0,00 222.556,25 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.479.762,97 0,00 0,00 222.556,25 0,00 1.257.206,72
Summe Anlagevermögen 6.102.428,60 320.609,80 0,00 222.556,25 0,00 6.200.482,15
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2018
Buchwert 31.12.2017
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände      
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 88.492,48 133.504,48
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 88.492,48 133.504,48
Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.226,00 14.305,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 733.428,00 836.040,00
Summe Sachanlagen 0,00 738.654,00 850.345,00
Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 3.154.481,50 1,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 500.000,00 1.296.357,00
Beteiligungen 0,00 0,00 1,00
Summe Finanzanlagen 0,00 3.654.481,50 1.296.359,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.481.627,98 2.280.208,48

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2018 - 31.12.2018

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR.

1.1.2017 - 31.12.2017

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 1.257.206,72 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Avedo II GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Avedo II GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Avedo II GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den in der Anlage zum Lagebericht enthaltenen Bericht nach dem Entgelttransparenzgesetz sowie die dort enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, 20. März 2019

dhmp GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Tobias Nellinger, Wirtschaftsprüfer

Daniel Haug, Wirtschaftsprüfer

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