Zentokai AI GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Herbold seit 16.1.2025 | Prokura |
Lars Krome seit 16.1.2025 | Prokura |
Jochen Schulz seit 16.1.2025 | Prokura |
Timo Schmidtchen seit 16.1.2025 | Geschäftsführer |
Isabel Grathwohl seit 29.1.2020 | Prokura |
Michael Jakob Steinlein seit 30.6.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Constaff GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtConstaff GmbH, Heidelberg1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Constaff GmbH ist ein IT-Personaldienstleister mit Spezialisierung auf die Besetzung und Durchführung digitaler Zukunftsprojekte in allen Bereichen der Informationstechnologie (IT) sowie dem IT-nahen Umfeld. Neben der Rekrutierung und dem Einsatz freiberuflicher Experten (Contracting), unterstützt die Constaff GmbH ihre Kunden auch durch den Einsatz festangestellter IT-Experten in Arbeitnehmerüberlassung (Temp). Dieses Geschäftsfeld ist infolge der Marktentwicklung in 2023 weitergewachsen und umfasste Ende des Jahres ca. 68 Prozent aller erfolgreichen Projektbesetzungen des Unternehmens. Das Kundenportfolio der Constaff GmbH erstreckt sich primär über DAX40-Konzerne sowie Unternehmen der TOP 500 der deutschen Wirtschaft aller Branchen. Darüber hinaus zählen namhafte Mittelständler zum Kundenstamm. Mit dem Ziel, diese Kunden auch kurzfristig bei der Umsetzung ihrer digitalen Zukunftsprojekte unterstützen zu können, hat sich die Constaff GmbH einen exklusiven Pool an über 45.000 hochqualifizierten IT-Experten aufgebaut. Dieses Netzwerk wird fortlaufend gepflegt und weiter aufgebaut und durch die Einholung von Kundenreferenzen sowie regelmäßige Gespräche, die Aktualität und Qualität des Expertennetzwerks garantiert. Die Constaff GmbH ist einer der Vorreiter in der Etablierung des sogenannten OpenBook-Ansatzes und legt bis heute für alle Vertragsteilnehmer die Marge und Kostenkalkulation proaktiv vollständig offen. So werden faire und transparente Vertragsbedingungen für alle Seiten geschaffen. Als Ausdruck dieser Philosophie definiert sich die Constaff GmbH über ihre gelebten Werte Ehrlichkeit, Transparenz und Kompetenz. Sie bilden die Grundpfeiler einer erfolgreichen und nachhaltigen Partnerschaft auf Augenhöhe, wie sie das Unternehmen mit all seinen Geschäftspartnern lebt. Ziel der Constaff GmbH sind nicht die Realisierung kurzfristiger Unternehmenserfolge, sondern langfristige Partnerschaften sowohl mit den Kunden als auch den Mitarbeitern und Partnern. Seit Gründung der Constaff GmbH im Jahr 2010 befindet sich das Unternehmen auf einem kontinuierlichen Wachstumskurs, welcher bereits vielfach ausgezeichnet wurde. Auch für 2023 verzeichnet die Constaff GmbH wieder ein überdurchschnittliches Unternehmenswachstum und erreicht zudem erstmalig den Meilenstein von 277 festangestellten Mitarbeitern. 1.2 Steuerungssystem Das übergeordnete Ziel der Constaff GmbH ist die kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswachstums und des Unternehmenswertes über eine nachhaltige Verbesserung der Ertragskraft. Zur Steuerung des Unternehmens bedient sich Constaff einem wertorientierten Steuerungssystem, in dessen Mittelpunkt Umsatz, operatives Ergebnis und optimaler Kapitaleinsatz stehen. Aus formalen Gründen unterscheidet Constaff Steuerungskennzahlen im engeren Sinne von solchen im weiteren Sinne. Steuerungskennzahlen im engeren Sinne - hierzu zählen Umsatz sowie Operating EBITDA- dienen der unmittelbaren Beurteilung der laufenden Geschäftsentwicklung. Hiervon abgegrenzt werden Steuerungskennzahlen im weiteren Sinne, die sich zum Teil aus den vorgenannten Kennzahlen ableiten lassen oder durch diese stark beeinflusst werden. Hierzu zählt die EBITDA-Marge. Bestandteil des wertorientierten Steuerungssystems im weiteren Sinne ist darüber hinaus das finanzielle Steuerungssystem mit den intern definierten Finanzierungszielen. Umsatzerlöse sind definiert als Erlöse aus erbrachten Dienstleistungen an externe Kunden, abzüglich Umsatzsteuer und Erlösminderungen, zum Beispiel Rabatte oder Skonti. Umsatzerlöse sind der Hauptindikator für das Geschäftswachstum und deshalb ein wichtiger Parameter zur externen wie auch internen Beurteilung des Geschäftserfolgs. Der Umsatz wird als Wachstumsindikator der Geschäfte herangezogen. Führt der Umsatz nicht zuletzt zu einem wachsenden Marktanteil und einer wachsenden Bekanntheit der Marke Constaff am Markt. Das EBITDA ist die wichtigste interne und externe Bewertungskennzahl im Hinblick auf die laufende operative Tätigkeit. Um ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Entwicklung des operativen Geschäfts zu vermitteln, werden hier Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen sowie Anpassungen beim operativen Ergebnis nicht berücksichtigt. Im Rahmen des internen Performance Managements ermöglicht das EBITDA, Effizienzsteigerungen in den Prozessen durchzuführen, ohne das Ergebnis des operativen Geschäfts durch notwendige Veränderungen oder Restrukturierungsaufwendungen zu schmälern. Im Berichtszeitraum steigert sich das Operating EBITDA. Als ergänzendes Kriterium zur Beurteilung der operativen Geschäftsentwicklung wird die EBITDA-Marge herangezogen. Nicht zum wertorientierten Steuerungssystem im weiteren Sinne zählen die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren (Mitarbeiter, Corporate Responsibility und ähnliche Themenfelder). Aufgrund einer nur eingeschränkten Messbarkeit können keine unmittelbar quantifizierbaren Aussagen zu Wirkungszusammenhängen und Wertsteigerungen getroffen werden. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren werden daher nicht zur Steuerung der Constaff GmbH verwendet. Ein Internes Kontrollsystem als Steuerungssystem ist entsprechend der Entwicklung der Gesellschaft vorhanden. Eine ständige Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung ist gegeben. Chancen und Risiken, die zu Prognose- bzw. Zielabweichungen führen, können so rechtzeitig erkannt werden. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland Die globale und deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 weiterhin maßgeblich durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine geprägt und die stark angestiegene Inflationsrate mit einer einhergehenden wirtschaftlichen Stagnation. Auch gab es in vereinzelten Branchen weiterhin noch Auswirkungen, ausgelöst durch die COVID-19-Pandemie, insbesondere im Bereich der Lieferkettenproblematik, die sich aber im Vergleich zu den beiden Vorjahren deutlich abgeschwächt haben. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank laut statistischem Bundesamt im Vergleich zu 2022 um 0,3 Prozent und liegt somit deutlich unter den beiden Vorjahren. Damit sind die Auswirkungen des Angriffskriegs und der konjunkturellen Abkühlung deutlich sichtbar. Die negativen Signale aus dem 4. Quartal 2022 setzten sich im gesamten Jahr 2023 fort. Im Ersten Quartal 2023 war noch ein leichtes Plus von 0,3% beim BIP zu verzeichnen. Die nachfolgenden Quartale gab es durchweg eine negative Entwicklung auf niedrigem Niveau. Durch ungelöste strukturelle Probleme in Deutschland, die hohen Energiepreise, dem noch immer hohen Zinsniveau, die extrem hohe Bürokratisierung, die eher zunimmt als abnimmt, die Investitionszurückhaltung des Staates, durch starres Festhalten an der Schuldenbremse, dem schwachen privaten Konsum und einem lähmend und ratlos wirkenden politischen Umfeld, wird diese Entwicklung weiterhin verstärkt. Diese Entwicklungen dämpften die Erwartungen und zeitgleich die Erholung der Wirtschaft, insbesondere in energieintensiven Branchen aber auch in der Bau- und Maschinenbauindustrie. Dennoch hält sich der Arbeitsmarkt sehr robust und die konjunkturelle Abkühlung hat sich noch nicht großflächig auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. 2.2 Entwicklung der Branche Nach einer sehr positiven Entwicklung der Personaldienstleistungsbranche im Jahr 2022, hat sich die Nachfragesituation in 2023 erstmalig seit der Corona Pandemie verschlechtert. Zwar ist der Nachholbedarf bei der Digitalisierung in vielen Bereichen nach wie vor stark vorhanden, allerdings existiert bei den Kunden ein erhöhter und spürbarer Kostendruck, ausgelöst u.a. durch die hohe Inflation, die unsichere weltpolitische Lage und die sich abkühlende Weltkonjunktur. Dies führte im Jahr 2023 zu einer spürbaren Abnahme von offenen Projektanfragen. Da der Arbeitsmarkt traditionell verzögert auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagiert, spiegelt sich dies noch nicht in der Entwicklung bei der Anzahl der Erwerbstätigen in der für uns relevanten ITK-Gesamtbranche (Informationstechnik, Telekommunikation ohne Unterhaltungselektronik) wider. Laut dem Branchenverband BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) lag die Zahl der Erwerbstätigen in der gesamten Branche in 2023 mit 1,334 Mio deutlich über dem Vorjahresniveau von 1,296 Mio in 2022 und 1,254 Mio in 2021. Das Marktvolumen des ITK-Markts stieg um 2,33 Prozent auf 215,6 Milliarden im Vergleich zum Jahr 2022. Dies liegt weiterhin vor allem am starken Geschäft mit IT-Services und Software, diese allein konnten um 4,89% bzw. 12,14% im Vergleich zu 2022 zulegen. Für das laufende Jahr 2024 prognostiziert der Branchenverband eine ähnliche Entwicklung wie 2023 und eine weitere Erholung der Branchenkonjunktur und ein Wachstum des ITK-Gesamtmarktes um 4,17 Prozent auf insgesamt 224,8 Mrd. Euro. Dies ist insbesondere auf das überproportionale Wachstum des Informationstechnologiemarktes um 5,44 Prozent (2023: 2,57 Prozent) auf erwartete 151,2 Milliarden Euro zurückzuführen. Abschließend lässt sich sagen, dass die Branche bisher entsprechend solide durch die wirtschaftliche Krise gekommen ist. Für 2024 stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Aber auch der für Constaff besonders relevante Markt für IT-Services (+4,66 Prozent) erwartet einen moderaten Wachstumskurs. Einzige Unsicherheit bleibt hier die anhaltend schwächelnde Konjunktur in Deutschland und das damit einhergehende und bereits jetzt leicht spürbare, zurückhaltende Investitionsverhalten mancher Kunden, was sich in unserer Branche als erstes in der Anzahl der Neuanfragen für Projektbesetzungen bemerkbar macht. 2.2.1 IT-Personaldienstleistung Der Projektmarkt befand sich bis 2022 in einem sehr robusten Zustand. Laut der Studie von Freelancer-Kompass-2023 (Quelle: Freelancermap.de) bewerteten nur noch 8 Prozent der befragten Freelancer die Auftragslage als schlecht bis sehr schlecht. Im Jahr 2020 lag dieser Wert noch bei 19 Prozent. Demnach erholt sich die Auftragslage weiter. Zudem lässt sich ein leichter Anstieg der Stundensätze beobachten. Der durchschnittliche Stundensatz bewegt sich seit 2022 auf einem Niveau von 96 Euro, dies sind 2 Euro pro Stunde mehr als in den beiden Vorjahren. Auch für das Jahr 2023 ist die Stimmung unter den Freelancern weiterhin positiv, nur 13 Prozent erwarten eine schlechtere Auftragslage, alle anderen mindestens eine gleichbleibende oder sogar bessere Auftragslage. Größtes Hindernis für den Einsatz von Freelancern in Unternehmen wird in der unklaren Rechtslage gesehen, immerhin sehen 53 Prozent aller befragten Freelancer darin ein mögliches Hindernis. Derzeit sind aus der Politik auch keine Signale zu empfangen, in diesem Thema für mehr Rechtssicherheit zu sorgen. Aus dieser Unsicherheit heraus entwickelt sich die Zeitarbeit für diese Branche, insbesondere aus Sicht der Kunden, zu einem mehr und mehr unverzichtbarem Instrument, um eine rechtssichere Beauftragung zu gewährleisten, ohne weitere vielleicht sogar tiefgreifende organisatorische Maßnahmen umzusetzen. Laut Lünendonk-Studie ist die Zeitarbeitsbranche im Jahr 2022 um 9,3 Prozent im Vergleich zu 2021 gewachsen und hat nun ein Marktvolumen von 33,9 Mrd. Euro. Die Leiharbeitnehmer mit IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen sind im gleichen Jahr um 2 Prozent angestiegen und machen den kleinsten Teil der Zeitarbeitsmitarbeiter aus (vgl. Bericht Blickpunkt Arbeitsmarkt, Juli 2022, Bundesagentur für Arbeit). 2.3 Entwicklung der Constaff GmbH Die Constaff GmbH ist nach einer sehr positiven Geschäftsentwicklung im Vorjahr optimistisch ins Jahr 2023 gestartet. Die bereits im Jahre 2022 positive geschäftliche Entwicklung der Constaff GmbH konnte zunächst im Jahr 2023 fortgesetzt werden und es wurden die gesteckten Vertriebsziele zunächst erreicht. Allerdings hat sich dann zu Mitte des Jahres die weltweite konjunkturelle Abkühlung auch bei den Kunden der Constaff GmbH bemerkbar gemacht und dies hat dazu geführt, dass die Anzahl an Projektanfragen ab Mitte 2023 sich noch einmal deutlich abgeschwächt hat. Dies hat sich jedoch zunächst in der Anzahl der erfolgreichen Projektbesetzungen kaum niedergeschlagen, da die Anfragensituation zuvor zu Kapazitätsengpässen im Recruiting geführt hat und nicht jede Anfrage gemäß unseren Ansprüchen, bedient werden konnte. Am Ende hat die Constaff GmbH das selbst gesteckte Umsatzziel erreicht, beim Deckungsbeitrag wurde es nur knapp verfehlt. Nicht zuletzt durch die positive Unternehmensentwicklung im Bereich der Zeitarbeit, gehört die Constaff GmbH mittlerweile innerhalb der Zeitarbeitsbranche zu den 33% der größten Anbieter/Arbeitgebern in der Zeitarbeit. (vgl. Bericht Blickpunkt Arbeitsmarkt, Juli 2024, Seite 8, Bundesagentur für Arbeit). 2.3.1 Ertragslage
Der Rohertrag konnte um 7,879 Mio. EUR und damit um 33% auf 31,782 Mio. EUR gesteigert werden. Die Anzahl der beim Kunden eingesetzten Freiberufler (Contracting) und angestellten Berater (Temp) stieg bei der Constaff GmbH um 20% im Vergleich zum Vorjahreswert (Stichtag Dezember). Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich des Consultings ist im Zeitraum Dezember 2022 bis Dezember 2023 um 51% weiter gestiegen. Die Constaff GmbH setzt auch in Zukunft weiter auf einen qualitativen und quantitativen Zuwachs an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um vorhandene Marktchancen in Umsätze und Rohertrag verwandeln zu können. Investitionen wurden, wie schon in den vergangenen Jahren, primär im Bereich des qualifizierten Personalwachstums, der gezielten Aus- und Weiterbildung sowie in der technologischen Weiterentwicklung der unternehmenseigenen System- und Softwareumgebung getätigt. Die IT-Sicherheit bzw. die Sicherheit personenbezogener Daten ist dabei für die Constaff GmbH ein ganz zentraler Aspekt. Auch im Jahr 2023 hat die Constaff GmbH weiter und zusätzlich in IT-Sicherheit und moderne Hard- und Software investiert und zusätzlich Maßnahmen ergriffen, um eine Georedundanz aller digitalen Unternehmensdaten sicherzustellen. 2.3.2 Vermögenslage
Der Bestand an Kundenforderungen betrug 9,78 Mio. €, was 89,2 % der Bilanzsumme entspricht. Diese waren bis zum Zeitpunkt der Erstellung der Bilanz vollständig ausgeglichen. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 30 % erhöht (Vorjahr: 24 %). Zur Sicherung unseres wachstumsbedingten weiter steigenden Liquiditätsbedarfs, haben wir unsere Kreditlinie auf 1,26 Mio. € erhöht. 2.3.3 Finanzlage In der Kapitalflussrechnung (Cashflow-Rechnung) werden die Zahlungsströme der Gesellschaft dargestellt. Die liquiden Mittel sind definiert als Saldo aus dem Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und den kurzfristen Bankschulden.
Der einfache Cashflow beträgt T€ 876. Durch den Abbau von kurzfristigen Verbindlichkeiten und dem Aufbau der Forderungen und sonstiger Aktiva, ergibt sich ein negativer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Durch Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen, die im Wesentlichen für EDV-Hardware und Büroausstattung getätigt wurden, beträgt der Cashflow aus dem Investitionsbereich T€ -177. 3. Chancen und Risiken 3.1 Risikobericht Als Teil der Unternehmensstrategie soll die Risikostrategie einerseits den Fortbestand des Unternehmens sichern und andererseits den Unternehmenswert systematisch und kontinuierlich steigern. Constaff hat ein Überwachungssystem etabliert, um Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen. Das System kann auch wirtschaftliche Verluste begrenzen, indem es rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleitet. Im Rahmen der Risikostrategie bewertet Constaff einerseits Chancen und andererseits Risiken. In den Kernkompetenzbereichen werden angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst eingegangen, wenn sie einen angemessenen Ertrag erwarten lassen. 3.1.1 Risiken Die für die Constaff maßgeblichen Risiken werden nachfolgend, in den einzelnen Risikokategorien jeweils beginnend mit dem höchsten Risiko, beschrieben. Gesamtwirtschaftliche Risiken Die wirtschaftliche Lage hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Die Befürchtungen welche bereits Ende 2022 existierten und auch in den Planungen der Constaff GmbH für das Geschäftsjahr 2023 bereits Berücksichtigung fanden, haben sich leider bestätigt. Es zeichnete sich bereits Anfang 2023, laut dem statistischen Bundesamt, eine deutliche Abschwächung bei der Entwicklung des BIP ab, welches in eine negative Entwicklung in 2023 umschlug. Als problematisch kann gesehen werden, dass auf Grund der anhaltend hohen Energiepreis, der hohen Inflationsrate im Jahr 2022 und der daraus resultierenden Zinspolitik der EZB, sich sowohl die Investitionsfreudigkeit der Unternehmen sehr stark eingetrübt hat, als auch die anhaltende Zurückhaltung der Konsumenten angedauert hat. Branchenrisiken Grundsätzlich birgt die wirtschaftliche Lage der Kundenunternehmen und die damit verbundene Nachfrage nach flexiblen Beschäftigungsformen ein inhärentes Risiko für die zukünftige Entwicklung der Branche und des Segments Personaldienstleistungen der Constaff GmbH. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die IT-Personaldienstleistungsbranche verzögert auf die Zyklen der Wirtschaft regiert. Dies ist ein Risiko, da sich dadurch eine negative Wirtschafts- oder Arbeitsmarktentwicklung verzögert auf die Branche auswirken wird. Die Branche agiert in einem stark regulierten Umfeld mit einem starken politischen und gesellschaftlichen Fokus. Die eingeführten oder geänderten Gesetze und tariflichen Regelungen haben zu einer Verteuerung der Zeitarbeit geführt und einen hohen administrativen Aufwand für Zeitarbeitsunternehmen verursacht. Insbesondere die Sorge vor Fällen einer möglichen "Scheinselbständigkeit" und deren bisher für die Branche nicht zufriedenstellenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, führt an vielen Stellen weiterhin dazu, dass die Managementebenen in deutschen Unternehmen stark verunsichert sind und als Vorsichtsmaßnahme auf einer Änderung der Beauftragungsform bestehen. Es bestehen derzeit leider keine signifikanten Anzeichen, dass die Politik Willens ist für Rechtssicherheit zu sorgen, obwohl im Koalitionsvertrag sich darüber verständigt wurde. Jedoch können jederzeit Verschärfungen des Arbeitsrechts, speziell des Arbeitsnehmerüberlassungsgesetzes, weitere Änderungen des Statusfeststellungsverfahrens sowie die Einführung einer Sozialversicherungspflicht für Selbständige umgesetzt werden und so im Verlauf die rechtlichen Rahmenbedingen innerhalb der Branche weiter verändern. Rechtliche Risiken Die Constaff GmbH agiert in einem gesetzlich streng regulierten Umfeld, sodass sich rechtliche Risiken ständig ändern. Insbesondere im Bereich der Zeitarbeit und dem Arbeitsrecht spielen rechtliche Faktoren eine wichtige Rolle. Zu nennen sind in diesem Fall die teilweise komplizierten rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich aus der Einhaltung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, der Steuergesetze und der Tarifverträge ergeben. Die Constaff GmbH hat hierfür mehrere Prüfstellen installiert. Aufgaben der Prüfstellen sind, die Einhaltung verschiedener gesetzlicher Bestimmungen, die Einhaltung einschlägiger Branchentarifverträge und Branchenzuschlagstarifverträge für die Arbeitnehmerüberlassung sowie die Einhaltung der unternehmensinternen Richtlinien zu überprüfen und sicherzustellen. Die Rechtsabteilung ist außerdem dafür verantwortlich, die Geschäftsführung zu jeder Zeit über Gesetzesänderungen und aktuelle Rechtsprechungen zu informieren. Darüber hinaus bietet die Constaff GmbH regelmäßig Schulungen für interne Mitarbeiter in verwandten Bereichen wie Tarif- und Arbeitsrecht, allgemeines Gleichbehandlungsrecht, Sozialversicherungsrecht ("Scheinselbstständigkeit") an. Diese Schulungen werden durch die interne Rechtsabteilung ausgeführt. Zudem stellt die Rechtsabteilung für den internen sowie externen Gebrauch Leitfäden zur rechtlich konformen Beauftragung von externem Personal zur Verfügung. Ein neu eingeführtes internes Scoring Modell, welches vor jeder freiberuflichen Projektbesetzung bzw. Beauftragung die Risiken einer möglichen Scheinselbständigkeit beurteilt, wurde im 2. Halbjahr 2023 etabliert, um die Risiken in diesem Zusammenhang nochmals zu minimieren und notfalls auf eine Beauftragung zu verzichten. IT-Risiken IT-Sicherheit und IT-Risikomanagement haben bei Constaff seit vielen Jahren höchste Priorität. Deshalb werden die eingesetzten Systeme und die IT-Umgebung regelmäßig nach internationalen Sicherheitsstandards überprüft und regelmäßig an die neusten Anforderungen angepasst. Bei der Constaff GmbH wird den personenbezogenen Daten von Geschäftspartnern und Mitarbeitern besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Vertraulichkeit und Integrität von Informationen sind der Kern der Gewährleistung der IT-Sicherheit. Zudem wächst die Sorge über die weltweit zu beobachtende Zunahme von Malware und Cyberangriffen. Daher steht die aktuelle Risikoentwicklung im Fokus der Betrachtung. Durch den erfolgten Kauf neuer Sicherheitssysteme und die Implementierung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen, wird den erkannten Gefahren versucht entgegenzuwirken. Finanzierungsrisiken Zum 31. Dezember 2023 belief sich die Summe der Forderungen aus Lieferung und Leistungen der Constaff GmbH auf EUR 9,78 Millionen. Diese sind im ersten Quartal 2024 vollständig eingegangen. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über eine Kreditlinie in Höhe von EUR 1,26 Million EUR, die zum Stichtag 31.12.2023 nicht genutzt wird. Die Summe dieser Mittel dient als Grundlage für eine solide Finanzierung des Geschäftsbetriebs, sowie die Option auf weitere Akquisitionen. Aufgrund des in Deutschland stattfindenden Geschäftsbetriebs besteht kein nennenswertes Währungsrisiko. Finanzierungs- und Ausfallrisiken sind derzeit über die geschäftsüblichen Risiken hinaus nicht erkennbar. Personalrisiken Durch den Geschäftszweck der Constaff GmbH ergibt sich ein stetig hoher Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften, sowohl bei internen Mitarbeitern als auch bei Mitarbeitern in der Zeitarbeit. Für eine kontinuierliche Geschäfts- und Unternehmensentwicklung ist es daher unabdingbar, jederzeit über die benötigte Anzahl an Mitarbeitern verfügen zu können. Constaff verfolgt im Rahmen seiner Geschäftspolitik eine restriktive Einstellungspolitik für die Qualifizierung gesuchter Mitarbeiter. Der anhaltend starke Mangel an Fach- und Führungskräften sowie die niedrige Arbeitslosenquote erschweren die Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Trotz des anhaltenden Kriegsgeschehen in Osteuropa und der steigenden Inflationsraten, bewegen sich derzeit die Arbeitslosenzahlen in Deutschland auf einem sehr stabilen Niveau. Die anhaltende Wirtschaftsschwäche ist bisher noch nicht beim Arbeitsmarkt angekommen. Zudem ist die Wechselwilligkeit der bestehenden Mitarbeiter weiterhin auf einem hohen Niveau, sodass die Herausforderungen bei der Rekrutierung und der "Haltestrategie" hoch bleiben werden. Daher bergen weitere Spannungen auf dem Arbeitsmarkt und erschwerte Rekrutierungssituationen potenzielle Risiken für den geplanten Geschäftsprozess. Auch die erfolgreiche Rekrutierung neuer Mitarbeiter oder die Weiterentwicklung eigener Mitarbeiter spielt eine zentrale Rolle beim Ausbau des Geschäfts. Durch branchenübliche Arbeitsbedingungen und Gehälter, bedarfsgerechte Mitarbeiterentwicklung und verschiedene Rekrutierungsmaßnahmen strebt die Constaff GmbH danach, neue Mitarbeiter zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter langfristig zu binden. Zudem investiert die Constaff GmbH seit einigen Jahren verstärkt in eine professionelle Employer Branding Strategie, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und die Bekanntheit zu steigern. Damit soll das Risiko der Volatilität und des Mangels an qualifiziertem Personal verringert werden. Das Risikofeld Personal besitzt eine sehr hohe Priorität im Risikomanagement. Gesamtbeurteilung der Risiken Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist die konsolidierte Betrachtung aller Einzelrisiken und Risikofelder. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Constaff GmbH gefährden könnten. 3.1.2 Chancen Die für die Constaff maßgeblichen Chancen stellen sich wie folgt dar: Branchen- und Marktchancen Chancen im Personaldienstleistungssektor ergeben sich aus einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung als allgemein erwartet. Auf Kundenseite wird dies zum einen zu einer stärkeren Nachfrage nach IT-Personaldienstleistungen führen. Für den Bereich der IT-Personaldienstleistung kann zusätzlich eine Vereinfachung der politischen und gesetzlichen Regulierungen zu einem weiteren Nachfrageschub führen. Die größte Chance bietet die Weiterentwicklung und Strukturierung der Organisation. Durch eine breit aufgestellte Vertriebsmannschaft und ein personell starkes Recruitingteam besteht die Möglichkeit, die Marktpräsenz der Constaff GmbH zu verbessern, Marktanteile zu gewinnen und die bereits bestehenden Dienstleistungen weiterzuentwickeln sowie den Ausbau weiterer Geschäftsfelder zu ermöglichen. Eine unerwartet gute wirtschaftliche Entwicklung könnte in diesem auf konjunkturelle Zyklen reagierenden Markt für eine erhöhte Nachfrage sorgen. Chancen aus Innovation und Optimierung Die durch die Pandemie bedingten Veränderungen der Arbeitsmethoden, wie die weitgehende Nutzung von Videokonferenzen und das Arbeiten von zu Hause, erfordern eine umfassende Reform aller Prozesse. Die IT-Personaldienstleistungsbranche hat die technische Infrastruktur in den letzten Jahren umfassend verbessert. Vor allem bietet die Weiterentwicklung der technischen Systeme die Chance, die Gewinnung von Kunden und Kandidaten kontinuierlich zu verbessern. Getrieben von der Pandemie ändern sich die Gewohnheiten von Kunden und Kandidaten. Der Einsatz von Videointerviews ersetzt teilweise die notwendigen persönlichen Interviews zur Anbahnung von Zeitarbeits- und Personalvermittlungsaufträgen. Behält der Kunde die Änderungen bei, kann dies die Anlaufphase des Auftrags nachhaltig vereinfachen und verkürzen. Des Weiteren führt die zunehmende Akzeptanz von Home-Office innerhalb der Branche zu mehr Flexibilität und damit verbessertem Zugang zu hochqualifiziertem externem Personal. Zudem hat die Phase der Pandemie bei vielen Unternehmen der Mangel an Digitalisierung aufgedeckt. Aus diesen sichtbaren Handlungsfeldern ergeben sich immer wieder neue Projekte, die nicht zuletzt mit Hilfe der Personaldienstleistungsbranche umgesetzt und realisiert werden. Gesamtbeurteilung der Chancen Die größte Chance für die Constaff GmbH ist nach wie vor die anhaltende Performance und Effizienz der Vertriebsorganisation. Ihr Engagement ist maßgeblich, die vorhandenen Chancen nutzen zu können. Dabei investiert die Constaff GmbH gleichermaßen in technische Innovationen und Prozessoptimierungen wie auch in die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Ein weiterer Grundpfeiler des Erfolges der Constaff GmbH ist das Leben der Werte: "Ehrlichkeit, Transparenz und Kompetenz" welche die Basis einer erfolgreichen und nachhaltigen Partnerschaft auf Augenhöhe bildet, wie sie das Unternehmen mit all seinen Geschäftspartner pflegt. Dies führt zu einer hohen Kundenzufriedenheit und langjährigen, erfolgreichen Geschäftsbeziehungen. 4. Prognosebericht und Ausblick Trotz des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der vorhandenen wirtschaftlichen Herausforderungen, hat die Constaff GmbH weiterhin das mittel- und langfristige Ziel zu wachsen und zu einem der Top-IT-Personaldienstleister in Deutschland zu gehören. Sicherlich wird das Jahr 2024 sehr herausfordernd werden und es ist mit einem weiter leicht sinkenden Nachfrageniveau zu rechnen, so dass sich diese Erwartung auch in den Unternehmenszielen für das Jahr 2024 widerspiegelt. Die Constaff GmbH plant dennoch in 2024 mit einem Umsatzwachstum von 10 %. Auf Grund unserer guten Marktpositionierung und unserer sehr guten Reputation am Markt, gelingt es uns stetig neue und große Kunden zu gewinnen und somit unseren Kundenkreis permanent auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, plant die Constaff GmbH auch im Jahr 2024 mit strategischen Investitionen, wie bspw. den weiteren personellen Ausbau von strategisch wichtigen Positionen, oder mit der Weiterentwicklung des webbasierten CRM-Systems, eine wesentliche Grundlage für das künftige Wachstum zu legen. Zusammenfassend verfügt die Constaff GmbH im Geschäftsjahr 2024 über ein wirtschaftlich gesundes Fundament, um weiterhin in Wachstum zu investieren. Die Mitarbeiterschaft ist auf die gemeinsamen Unternehmensziele eingeschworen und überzeugt, den bisher sehr erfolgreichen, qualitativ geprägten Wachstumskurs auch in Zukunft fortzuführen
Heidelberg, den 27. September 2024 Michael Steinlein BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Constaff GmbH, HeidelbergA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Heidelberg und ist beim Amtsgericht Mannheim im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 709145 eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über eine Laufzeit von 3 und 10 Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode ermittelt. Für die Zugänge an beweglichen Anlagegütern werden die zeitanteiligen Jahresabschreibungen angesetzt. Es werden folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt: - Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahre. - Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. Nominalwerten angesetzt. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum jeweiligen Erfüllungsbetrag. C. ANGABEN ZUR BILANZ Wie im Vorjahr bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das Stammkapital beträgt € 25.008,00. Es ist vollständig eingezahlt. Wesentliche Positionen der sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Personalkosten (T€ 938). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von € 25.000,00 (Vorjahr: € 25.000,00). Die Verzinsung erfolgt mit 3,6 %. Es bestehen über die bilanzierten Verpflichtungen hinaus keine weiteren wesentlichen angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Anlagespiegel zum 31.12.2023
D. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Im Posten "sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Erträge) in Höhe von T€ 68 (Vorjahr: T€ 131) enthalten. Es handelt sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 42), Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (T€ 14) und Erträgen aus Leistungen für das Vorjahr (T€ 12). 2. Währungsumrechnung Im Jahr 2023 sind keine Erträge oder Aufwendungen aus Währungsumrechnungen angefallen. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 a HGB anzugeben sind, beträgt T€ 13.628 für den Zeitraum bis zum 30. September 2038, davon sind T€ 713 innerhalb eines Jahres fällig. 2. Organe Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Michael Steinlein, Kaufmann, Ladenburg. 3. Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 277 (Vorjahr: 224) Arbeitnehmer beschäftigt. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 735.560,20 auf neue Rechnung vorzutragen.
Heidelberg, den 27. September 2024 Die Geschäftsführung Michael Steinlein sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Constaff GmbH, Heidelberg Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den beigefügten Jahresabschluss der Constaff GmbH, Heidelberg, zum 31. Dezember 2023 und den beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: An die Constaff GmbH, Heidelberg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Constaff GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Constaff GmbH, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitgehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende • Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsysteme und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SCHLUSSBEMERKUNGEN Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard 450 des Instituts der Wirtschaftsprüfer). Zu dem von uns mit Datum vom 27. September 2024 erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf den vorherigen Abschnitt. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses (und/oder des Lageberichtes) in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 BGB hin.
Mannheim, den 27. September 2024 Dipl.-Kfm. Alfred Nonnenmacher, Wirtschaftsprüfer / Steuerberater |
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