ALBAMETALL GmbHLiquidiert

10365 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 34128
Eingetragen
25.10.2004
Branche
Zerlegen von Schiffs- und Fahrzeugwracks und anderen AltwarenGroßhandel mit Altmaterialien und ReststoffenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Der Handel und Recycling von Schrott und Metallen, Containerservice, Abriß und Demontage von Industriebauten, Autoverwertung, Bauschuttabfuhr, Beratung zum Rohstoffrecycling sowie Aufbereitung und Verwertung von Elektronik.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
INTERSEROH Hansa Recycling GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
7.157.700 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALBAMETALL GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004

Lagebericht



Marktentwicklung

Die Schrott- und Metallrecyclingbranche war 2004 durch drastische Preisanstiege und unterjährige Preissprünge gekennzeichnet.

Die Preise für Schrott bewegten sich zusammen mit denen der konkurrierenden Rohstoffe (insb. Roheisen) nach oben und kletterten teilweise auf historische Höchstwerte. Hauptursachen für diese Entwicklung waren die enorm gestiegene Nachfrage, insbesondere in China, und das insgesamt knappe Angebot. Der deutsche Durchschnittspreis lag z.B. bei der Sorte 1/E 1 im Jahresmittel 60 Prozent über dem Wert des Vorjahres (zum Vergleich 2003 zu 2002 +16 %). Nach Experteneinschätzungen erlebte der Schrotthandel noch nie eine so lange anhaltende Hochpreisphase. Unterjährig waren dabei z.T. große Preisschwankungen zwischen Monatswerten von 131,70 €/t (Juni 2004) und 231,00 €/t (Oktober 2004) zu verzeichnen, so dass häufig der Zeitpunkt des Schrottein- und -verkaufs über den erzielten Ertrag entschied. Das Jahr 2004 war dennoch für die gesamte Branche ein überaus erfolgreiches Jahr, wenngleich die hohe Bindung an Liquidität bei den Schrotthändlern nicht jeder verkraftete. Auch wenn zum Jahresende die Schrottpreise insbesondere bei den Altschrottsorten nachgaben, ändert das nichts an der grundsätzlichen Entwicklung, die sich 2005 fortsetzen wird: weiterhin hohes Preisniveau aufgrund der hohen Nachfrage.

Nach mehrjähriger Talfahrt profitierte der NE-Metallgroßhandel in 2004 von den konjunkturellen Auftriebskräften in der NE-Metallindustrie in Deutschland, Europa und natürlich in Asien. Ausdruck der steigenden Nachfrage war der teilweise enorme Preisanstieg bei einzelnen NE-Metallen. Die Börsennotierungen unter Berücksichtigung der Umrechnung USD in EURO lagen im Jahresmittel bei Aluminium High Grade um über 8 Prozent höher als im Vorjahr, bei Kupfer um über 45 Prozent und bei Nickel um ca. 32 Prozent. Der Nickelpreis erreichte dabei den höchsten Wert seit 14 Jahren.

Die skizzierte Marktentwicklung beeinflusste die Geschäftsentwicklung und dabei insbesondere die durchschnittlichen Ein- und Verkaufspreise maßgeblich. Das hohe Preisniveau und die verstärkten Beschaffungsaktivitäten insbesondere bei Gießereischrotten und Schrott aus Polen führten zu einem weiteren Anstieg beim Mengenumschlag. Im Lagergeschäft wurden 2004 gegenüber 2003 insgesamt 29 Prozent mehr eingekauft und 39 Prozent mehr verkauft. Diese Steigerung wurde im Wesentlichen durch die Positionen Stahlschrott und Guss/Gießereischrotte erzielt. Neben den Schrottplätzen in Dahlwitz-Hoppegarten und Berlin (3) wurde ab Oktober auch ein Umschlagplatz im Hafen von Schwedt/Oder einbezogen. Im Streckengeschäft (einschließlich Vermarktung) war ein Zuwachs von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die Marktposition insbesondere bei Stahlschrott und Guss konnte, nachdem bereits 2003 ein deutliches Wachstum im Mengenumschlag zu verzeichnen war (+ 37 Prozent gegenüber 2002), in 2004 deutlich ausgebaut werden.

Umsatzerlöse

Der enorme Preisanstieg bei den meisten Positionen und der höhere Mengenumschlag führten zu einer bisher noch nie erreichten Entwicklung der Umsatzerlöse. Im Jahr 2004 wurden die Umsatzerlöse des Vorjahres nahezu verdoppelt. Im Kerngeschäft war dabei trotz eines wertmäßigen Bestandsaufbaus von ca. 1 Mio. € der Zuwachs mit etwa 112 Prozent überdurchschnittlich.

Hauptverantwortlich für die Umsatzsteigerung waren die erzielten Umsätze im Inland. Die Exportumsatzerlöse stiegen um 20 Prozent und damit langsamer. Ihr Anteil an den gesamten Umsatzerlösen betrug 2004 7 Prozent (2003 11 Prozent).

Entwicklung des Rohertrages

Der erzielte Rohertrag konnte im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent erhöht werden. Ursachen für diese Entwicklung sind vor allem die deutliche Erhöhung des Rohertrages im Kerngeschäft durch die Mengensteigerung im Lager- und Streckengeschäft und die Margenverbesserung bei fast allen Positionen. Die Verbesserung der erzielten Margen ist vor allem das Ergebnis einer besseren Wertschöpfung (u.a. ganzjähriger Betrieb der Großschrottschere in Berlin-Spandau), der weiteren Optimierung der Logistik (u.a. Erhöhung des Anteils der Wassertransporte) sowie der Marktbeobachtung (Steuerung von Ein- und Verkaufsprozessen). Bemerkenswert ist dabei, dass diese Rohertragsentwicklung bei einem gleichzeitigen Bestandsaufbau erzielt wurde. Infolge der gestiegenen Mengen und der regionalen Ausdehnung des Beschaffungs- und Absatzmarktes (u.a. Beschaffung in Polen, Vermarktung nach Bestpreisprinzip) erhöhten sich auch 2004 die bezogenen Fremdleistungen gegenüber dem Vorjahr (+ 54 Prozent).

Kostenentwicklung

Die Gesamtkosten sind im Geschäftsjahr um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl und Sonderzahlungen im Rahmen von Zielvereinbarungen sind dabei für die Steigerung der Personalkosten um 15 Prozent verantwortlich. Die Betriebskosten wurden insbesondere durch höhere Instandhaltungskosten für den Fuhrpark (Bagger, Radlader) und die maschinellen Anlagen (u.a. Rückstellung für Großschrottschere) beeinflusst. Die Raumkosten reduzierten sich mit dem Kauf des Schrottplatzes in Neukölln und bei erhöhten Reparaturaufwendungen insbesondere für Platzbefestigungen um 6 Prozent.

Wirtschaftlichkeit

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich 2004 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Wesentliche Ursache ist die bereits erwähnte Rohertragssteigerung, die die gestiegenen Kosten und Abschreibungen mehr als kompensiert. Der Ausbau des Kerngeschäftes durch die Erweiterung des Beschaffungs- und Absatzmarktes im Lager- und Streckengeschäft erweist sich als effizient und wachstumssichernd.

Die enorm gestiegenen Preise und der Aufbau von Beständen sowohl unterjährlich als auch zum Jahresende führten zum Abfluss liquider Mittel und zur Verschlechterung des Zinsergebnisses.

Personalbereich

Zum 31.12.2004 waren bei der ALBAMETALL GmbH 74 Mitarbeiter, darunter 12 Frauen, beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Aufbau von 13 Mitarbeitern.

Investitionen

Im Jahre 2004 wurden Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 1.749 TEUR (Vorjahr: 3.737 TEUR) realisiert. Schwerpunkte dabei waren Ersatzinvestitionen im Fuhrpark, die Befestigung von Lagerflächen und Neuinvestitionen in die Aufbereitungstechnik (Schienenbrecher, mobile Baggerschere).

Künftige Entwicklung und Risiken

Nach dem für die Branche und das Unternehmen außerordentlich erfolgreichen Jahr 2004 ist damit zu rechnen, dass nunmehr eine Marktberuhigung bei weiter hohem Preisniveau eintreten wird. Ergebniseffekte durch das Ausnutzen von Preisentwicklungen und eine weitere Aktivierung des Aufkommens an Schrott und NE-Metallen infolge der hohen Preise sind eher weniger zu erwarten.

Für 2005 und die folgenden Jahre wird der Ausbau der Marktposition durch die Inbetriebnahme neuer Standorte für den Schrott- und NE-Metallumschlag, den weiteren Ausbau der Beschaffungs- und Absatzmärkte und die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit gesichert. Wichtige Meilensteine im Jahr 2005 sind dabei die neuen Standorte in Brandenburg (Velten, seit 01/05 und Schwedt, seit 11/04), der weitere Ausbau der Vermarktung von Schrotten aus Polen (seit 09/2004) und der Einsatz mobiler Aufbereitungstechnik für Stahl- und Gießereischrott (Schienenbrecher, Baggerschere).

Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden bzw. einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, sind gegenwärtig nicht bekannt.

 

März 2005

Geschäftsführung



Bilanz zum 31. Dezember 2004



Aktiva

  31.12.2004
31.12.2003
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 21.369,00 23.121,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.072.451,16 3.301.183,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.643.698,00 1.905.124,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.189.631,00 1.283.122,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.126,80 1.870.696,83
  7.907.906,96 8.360.125,83
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 748.348,82 748.348,82
  8.677.624,78 9.131.595,65
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.274,17 13.009,22
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.007.911,81 2.932.374,75
  4.015.185,98 2.945.383,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.638.704,90 3.445.612,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 333.271,74 82.138,17
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 290.292,24 212.476,75
4. Sonstige Vermögensgegenstände 239.060,00 1.162.494,96
  10.501.328,88 4.902.722,49
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 291.151,04 87.244,44
  14.807.665,90 7.935.350,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.723,51 78.246,01
  23.538.014,19 17.145.192,56

Passiva

  31.12.2004
31.12.2003
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 7.157.700,00 7.157.700,00
II. Kapitalrücklage 723.478,01 723.478,01
  7.881.178,01 7.881.178,01
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen sowie für Sonderabschreibungen 861.000,61 958.977,62
C. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 864.000,00 815.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.329.184,22 486.734,31
  2.193.184,22 1.301.734,31
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.437.468,50 3.277.297,81
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 4.145.679,37; Vorjahr € 2.510.026,07)
4.150.038,97 2.510.026,07
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 806.260,98; Vorjahr € 220.618,21)
806.260,98 220.618,21
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 3.662.894,52; Vorjahr € 311.549,91)
3.662.894,52 311.549,91
5. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.187.403,26; Vorjahr € 573.962,37)
1.187.403,26 573.962,37
6. Sonstige Verbindlichkeiten
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 358.585,12; Vorjahr € 109.848,25)
(davon aus Steuern € 49.927,27; Vorjahr € 27.175,88)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 64.665,54; Vorjahr € 57.383,47)
358.585,12 109.848,25
  12.602.651,35 7.003.302,62
  23.538.014,19 17.145.192,56

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004



  2004 2003
 
1. Umsatzerlöse   67.308.965,60   33.676.893,03
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   1.075.537,06   1.471.714,45
3. Sonstige betriebliche Erträge   817.133,84   706.169,76
(davon Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil € 182.334,80; Vorjahr € 157.466,96)   69.201.636,50   35.854.777,24
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 56.922.723,01 27.051.384,76  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.057.779,95 59.980.502,96 1.974.465,04 29.025.849,80
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 2.458.313,14   2.150.718,27  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 447.893,92   431.731,89  
(davon für Altersversorgung € 20,45; Vorjahr € 306,72)   2.906.207,06   2.582.450,16
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   1.149.101,01   852.556,34
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.801.672,74   2.455.786,19
8. Erträge aus Beteiligungen 287.515,50   0,00  
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
(davon aus verbundenen Unternehmen € 79.845,72; Vorjahr € 50.810,98)
79.988,79   50.875,05  
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 306.345,95   258.920,96  
(davon an verbundene Unternehmen
€ 120.594,29; Vorjahr € 0,00)
  61.158,34   -208.045,91
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.425.311,07   730.088,84
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   60.201,58   711.986,93
13. Sonstige Steuern   13.465,81   3.418,59
14. Aufwendungen aus Gewinnabführung   2.351.643,68   14.683,32
15. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   0,00   0,00

Anhang 2004



Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Aus Gründen der Klarheit wurden in der Bilanz die Gesellschaften, die in den Konzernabschluss der ALBA Aktiengesellschaft, Berlin, einbezogen werden, aber keine Beteiligungen oder verbundenen Unternehmen sind, in einem gesonderten Bilanzposten erfasst und als nahe stehende Unternehmen bezeichnet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und nach Ablauf ihrer kalkulatorischen Nutzungsdauer als Abgang gezeigt.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Beschaffungspreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Marktpreisen bewertet.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Angaben zum Anteilsbesitz

  Beteiligung
%
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis 2004
TEUR
Berliner Schrotthandel GmbH 50 52 183
ATR Recycling Potsdam GmbH 50 1451 *

*) Angaben lagen nicht vor.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag in Höhe von TEUR 55, der erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entsteht. Es handelt sich dabei um eine Forderung aus Investitionszulagen für 2004.

Eigenkapital

Das satzungsmäßige Eigenkapital gemäß Gesellschaftsvertrag beträgt EUR 7.157.700,00.

Bilanzgewinn

Seit 2002 besteht mit der ALBA AG ein Ergebnisabführungsvertrag.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Die Sonderposten mit Rücklageanteil enthalten

den Unterschiedsbetrag zwischen steuerlich möglichen erhöhten Absetzungen und Sonderabschreibungen gemäß § 7d EStG, § 82d EStDV und R 35 EStR und den nach handelsrechtlichen Vorschriften vorzunehmenden planmäßigen Abschreibungen als Sonderposten mit Rücklageanteil sowie
Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen.
  01.01.2004
TEUR
Auflösung
TEUR
Abgang
TEUR
Zuführung
TEUR
31.12.2004
TEUR
Sonderabschreibungen 162,7 33,5     129,2
Investitionszulage 674,2 137,0   84,3 621,5
Investitionszuschüsse 122,1 11,7     110,4
  959,0 182,2 0 84,3 861,1

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellung wurde für das Risiko von Steuernachzahlung einschließlich Zinsen (T € 815) für die Jahre 1999 und 2000 aufgrund einer durchgeführten Betriebsprüfung gebildet und in 2004 um eine Zuführung für Zinsen (TEUR 49) erhöht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Sondervergütungen/Tantiemen (TEUR 431), Erlösschmälerungen (TEUR 325), unterlassene Instandhaltung (TEUR 251), drohende Verluste (TEUR 216), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 55), Jahresabschlusskosten/Rechtsberatung (TEUR 27,5) und ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 23).

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit anderen Unternehmen der ALBA-Gruppe für Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 15.000.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 1.791 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 843). Im Einzelnen sind das jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen sowie aus Bestellungen.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2005 und 2017.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erlöse aus der Vermietung Immobilien (TEUR 199), Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklagenanteil (aus Sonderabschreibungen sowie Investitionszuschüssen und -zulagen) in Höhe von TEUR 182, neutrale Erträge (TEUR 159), Erlöse weiterberechnete Fremdkosten (TEUR 139), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 63) und Erlöse selbstgenutzte PKW (TEUR 46).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Betriebskosten (TEUR 1.958), Verwaltungskosten (TEUR 566) und Vertriebskosten (TEUR 70).

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

  Herr Detlef Meyer, Neuenhagen, Dipl.-Ing.
  Herr Peter Benno Mast, Berlin, Dipl.-Kfm.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge verzichtet.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ALBA Aktiengesellschaft, Berlin, einbezogen. Mit der ALBA AG besteht seit 2002 ein Ergebnisabführungsvertrag.

 

Dahlwitz-Hoppegarten, März 2005

Geschäftsführung



Wiedergabe des Bestätigungsvermerks



Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 14. März 2005 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALBAMETALL GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

E. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der ALBAMETALL GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsatzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (lDW PS 450).

Der von uns mit Datum vom 14. März 2005 erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B. III "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.

 

Berlin, den 14. März 2005

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