Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Outdooractive AG
Missener Straße 18, 87509 Immenstadt i. Allgäu, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pirmin Mösle seit 26.2.2026 | Vorstandsmitglied |
Annette Wimmer seit 23.12.2020 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Outdooractive AGImmenstadt i.AllgäuJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Outdooractive ist eines der ältesten Unternehmen am Markt und entwickelt seit 2004 eine Plattform. Die Plattform ist historisch auf B2B Kunden ausgelegt gewesen und das Business Modell ist seit 2004 SaaS (Software-as-a-Service), als Pionier im Outdoor-Tourismus. In 2008 wurde mit der damals neuen Marke Outdooractive das eigene B2C Portal gelauncht. Seitdem gibt es eine zweite Seite mit einem eigenen Business Modell, das in Sachen Umsatz in 2020 die B2B Seite überholt hat und schneller skaliert. Die Outdooractive AG gehört zu den führenden Unternehmen in dem Bereich des digitalen Outdoor-Tourismus. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Immenstadt hat das Ziel, zusammen mit Kunden, Partnern und der Community die größte Outdoor-Plattform der Welt zu werden. Outdooractive ist die einzige Plattform weltweit, die B2B und B2C vereint. Das B2B Businessmodell fokussiert stark auf wiederkehrende Einnahmen in Form von "Software-as-a-Service" Verträgen. Rund 74 % der Einnahmen sind aus wiederkehren Verträgen, die sich selbst verlängern. Der Rest sind damit verbundene Service- und Marketingleistungen. Unseren B2C Kunden ermöglichen wir durch unsere Plattform, welche im Web als auch als App verfügbar ist, ihr Outdoor-Erlebnis vom Anfang bis zum Ende komplett und einfach mit uns zu planen und auszuführen. Auch auf B2C Seite gibt es mit den Pro/Pro+ Mitgliedschaften ein Businessmodell mit wiederkehrenden Einnahmen. Über ein flächendeckendes Servicenetz mit Kooperationspartnern bieten wir unsere Leistungen B2B und B2C auch in weiteren Ländern an. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2023 konnte der erste Handelsvertreter in Südamerika sowie ein Handelsvertreter in Griechenland unter Vertrag genommen werden. Wir verfügen über Tochterunternehmen in Österreich, Italien, Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Norwegen und in den USA sowie über Handelsvertreter und Partner weltweit, die fortlaufend erweitert werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Branchenentwicklung Tourismus ist ein internationaler Wachstumsmarkt, vor allem im Outdoor-Segment. Der internationale Tourismus erreichte in 2023 88 % des Niveaus vor der Corona Pandemie, gestützt durch einen weltweit großen Reise-Nachholbedarf.1 In Europa konnte eine Annährung auf 94 % erreicht werden. Quelle: UN Tourism / World Tourism Organization Für 2024 wird prognostiziert, dass der internationale Tourismus das Niveau vor der Pandemie wieder vollständig erreichen kann, und erste Schätzungen deuten auf ein Wachstum der internationalen Touristenankünfte von 2 % über dem Niveau von 2019 hin.2 Die drei wichtigsten Trendthemen, die die Entwicklung des Tourismus bis zum Jahr 2030 bestimmen werden, sind Digitalisierung, Umwelt/Klima und Nachhaltiges Reisen/Slow Tourism.3 Quelle: Statista - Umfrage zu den wichtigsten Trendthemen des Tourismus bis 2030 Vor allem die junge Reisegeneration treibt diese Trends stark voran und diese werden den Reisemarkt neu definieren und gestalten. Dies wird Jahr für Jahr mit zahlreichen Studien belegt.4 Quelle: Statista - Umsatz in der Reisebranche weltweit Die outdoor-aktiven Menschen sind weiterhin eine hochattraktive Zielgruppe für Destinationen und die Industrie. Die Sport- und Outdoorindustrie wurde im Geschäftsverlauf 2023 zum einen durch die hohen Energiepreise, die Inflation als auch durch rückläufige Umsätze gegenüber den sehr starken Corona Jahren getroffen und dies führte zu Einsparungen, Marktbereinigung und Konsolidierungseffekten unter den Marktteilnehmern. Gleichzeitig beeinflussen die vorab angesprochenen Trendthemen ebenso das Marktgeschehen und es gilt die Herausforderung, B2C Kunden zu nachhaltigen Kaufentscheidungen bei gleichzeitigem Wachstum zu bewegen.5 Die Digitalisierung im Tourismus schreitet u.a. durch den Einsatz von KI mit großen Schritten voran und wird bei der Lösung von zukünftigen Herausforderungen, wie z.B. Besucherlenkung zur Vermeidung von Overtourism, Nachhaltigkeit sowie mit personalisierten Reiseempfehlungen bei Planung und während der Reise helfen.6 Touristische Datenbanken nehmen eine zentrale Rolle ein, wenn Reisende ihre Reise planen, buchen, erleben und weiterempfehlen. Die Realisierung bedeutet eine Vernetzung der bestehenden und zukünftigen Datenbanken und die fortlaufende Vernetzung und Kombination der Daten. 2. Geschäftsverlauf und Lage 1. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf in 2023 ist positiv verlaufen und sowohl Umsatz als auch Ergebnis konnten gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. In einigen Tochtergesellschaften konnte das gesteckte Ziel sogar übertroffen werden. Das B2B Geschäft mit nationalen Tourismusdestinationen und der Industrie im In- und Ausland war zunächst durch große Verunsicherung seitens der Kunden, inwieweit die sprunghaft gestiegenen Energiekosten und die Inflation in 2023 weiter ansteigen oder gegebenenfalls stagnieren werden, geprägt. Dies führte, neben weiteren verschiedenen staatlichen Eingriffen in einzelnen nationalen Märkten (anstehende Landeswahlen; Reduktion staatlicher touristischer Förderprogramme; Verzögerungen in einzelstaatlichen Haushaltsplanungen), zu einer Kaufzurückhaltung zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres. 2. Vermögens- und Finanzlage - Der Anstieg der Bilanzsumme um insgesamt TEUR 1.023 bzw. 8,5 % auf TEUR 13.097 resultiert insbesondere aus um TEUR 1.083 gestiegenen sonstigen Vermögensgegenständen. Analog zu den Vorjahren ist die Aktivseite der Bilanz dabei maßgeblich durch Finanzanlagen mit TEUR 5.725 (Vorjahr: TEUR 5.464) sowie immaterielle Vermögensgegenstände mit TEUR 4.328 (Vorjahr: TEUR 4.745) geprägt. Auf der Passivseite schlägt sich der Anstieg der Bilanzsumme insbesondere in höheren sonstigen Verbindlichkeiten sowie einem Anstieg des passiven Rechnungsabgrenzungspostens (PRAP) nieder. - Das SaaS Geschäftsmodell im B2B als auch das B2C Geschäftsmodell ist fokussiert auf wiederkehrende Umsätze mittels Jahresverträgen. Durch den jährlichen Zuwachs erhöht sich unsere passive Rechnungsabgrenzung jedes Jahr degressiv. In 2023 erhöhte sich unser PRAP um 8,6 % und beträgt TEUR 3.307 aus. Diese führen zu einer stabilen Finanzlage der Gesellschaft. - Die Kapitalflussrechnung verdeutlicht, dass die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit (TEUR -1.097) durch Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit (TEUR 457) sowie aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR 736) finanziert werden konnten. Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelbestand um TEUR 96 auf TEUR 275. Eine Bankkreditlinie wurde nicht vereinbart. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse belaufen sich im Jahr 2023 auf TEUR 8.525 und liegen damit um TEUR 693 über dem Vorjahresniveau. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 8 %. Dies war unter anderem durch das Wachstum unserer Plattform im B2C Bereich möglich. Mit dem Wiedererstarken des Tourismus in 2023 konnte der Umsatz im B2B Geschäft gegenüber dem Vorjahr moderat gesteigert werden, das angestrebte Umsatzziel gemäß Budgetplan konnte nicht voll umfänglich erreicht werden. Einer der Ursachen sind deutliche Einsparungen bei Werbeausgaben der Sport- und Outdoor Industrie ausgelöst durch einen starken Umsatzrückgang nach den außergewöhnlich starken Pandemiejahren. Zum anderen führten die stark ansteigenden Energiekosten und Inflationsbedingte Kostenanstiege bei Tourismusdestinationen zu Einsparungen bei Ausgaben für Onlinemarketing. Unser Focus liegt auf dem Umsatz von wiederkehrenden Einnahmen. Diese machen 74 % (Vorjahr: 70 %) unseres Umsatzes aus. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit TEUR 1.602 (Vorjahr: TEUR 628) insbesondere Zuschusserträge erfasst, deren deutlicher Anstieg hauptsächlich auf die erstmalige Aktivierung von Ansprüchen auf Forschungszulagen im Sinne des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (Forschungszulagengesetz - FZulG) zurückzuführen ist. Darin enthalten ist ein periodenfremder Anteil von TEUR 961. Daneben umfassen die sonstigen betrieblichen Erträge u.a. Zuschreibungen auf im Vorjahr abgewertete Finanzanlagen in Höhe von rund TEUR 355. Es ist uns gelungen, den Mitarbeiterstand im Wesentlichen konstant zu halten und längerfristig bestehende Vakanzen zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 zu besetzen. Bei einem leichten Rückgang der durchschnittlich Beschäftigen (2023: 97; 2022: 100) ist der Anstieg des Personalaufwands dabei im Wesentlichen auf Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Insgesamt konnte durch vorgenannte Sachverhalte das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert und ein Jahresüberschuss von TEUR 84 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 2.071) erwirtschaftet werden. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Reichweitensteigerung Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz B2B und B2C, den Anteil der wiederkehrenden Umsätze und die Reichweite der Plattform heran. In 2023 hatten wir durchschnittlich 500 T Seitenaufrufe pro Tag. Durch generisches Wachstum konnten die registrierten User von 2022 auf 2023 von 13.212 T auf 14.580 T gesteigert werden. Die zahlenden Pro/Pro+ User konnten auf 203 T (Vorjahr: 175 T) gesteigert werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als gut ein. Die Ertragslage hat sich positiv entwickelt und es konnte gegenüber dem Vorjahr, trotz eines durch externe Einflüsse stark verunsicherten Marktumfelds, eine Steigerung erzielt werden. Durch den im Geschäftsjahr 2023 erwirtschafteten Jahresüberschuss konnte die Unterdeckung des Eigenkapitals auf TEUR 592 reduziert werden. Diese Unterdeckung beurteilen wir für die zukünftige Geschäftsfortführung als nicht kritisch, da sich die EBITDA Entwicklung gegenüber dem Vorjahr - auch vor dem Hintergrund, dass die Umsatzerlöse erneut um 8 % (Vorjahr um 19 %) gesteigert werden konnten - stark verbessert zeigt. Für den Geschäftsverlauf 2024 gehen wir von einer weiteren Steigerung der Umsätze aus, so dass die Unterdeckung in den kommenden Jahren aus eigener Ertragsstärke weiter reduziert werden kann. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel zuzüglich kurzfristig fällig werdender Forderungen gedeckt. Nach mehreren Jahren der Investition, die durch Kapitalerhöhungen ermöglicht wurden und durch welche abschreibungsbedingte operativen Verluste erzeugt wurden, konnte in 2023 ein positives Jahresergebnis erwirtschaftet werden. III. Prognosebericht Die Branche der digitalen Outdoor-Plattformen entwickelt sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Durch die Komplexität ist diese Branche deutlich später am Start als andere Branchen im Tourismus, doch mittlerweile hat das große Wachstum begonnen. Die Technologie ist bedienbar und leistungsfähig geworden, der entscheidende Wettbewerbsvorteil liegt in der kundenindividuellen Kombinatorik und Prognostik der Daten und daraus folgend der Ableitung von Empfehlungen. Nach einem schwierigen Jahr 2023 kehrt der Optimismus in der Sport- und Outdoorindustrie zurück, Konsolidierungen im Einzelhandelssegment durch Firmenübernahmen ermöglichen perspektivisches Wachstum für die Folgejahre (z.B. Decathlon übernimmt Bergfreunde7; Übernahme Sport-scheck durch Cisalfa8) und bietet große Chancen für Online Marketing. Die Entwicklung von Outdooractive wird durch internationale Gewinnung von Marktanteilen mit Handelspartnern und durch ein weiteres Wachstum des EBITDAs aus den Kernmärkten gekennzeichnet sein. Es wird weltweit mit einer Konsolidierung des Marktes und mit einer deutlichen Konzentration auf wenige marktführende Player zu rechnen sein. Die zunehmende Digitalisierung wird weiterhin dazu führen, dass Verlage und analoge Anbieter mit uns Kooperationen eingehen und KI zur Erzeugung von redaktionellen und multilingualen Inhalten eine noch größere Bedeutung gewinnen wird. Dies wird zu einer deutlichen Ausweitung unseres Geschäfts im Bereich der Pro Alliance (Digitaler Marktplatz für Profi-Inhalte) führen. Unsere Umsatzentwicklung in 2024 wird durch gesteigerten Marketing- und Saleseinsatz sowie Fokussierung auf unser Kerngeschäft die positive Entwicklung fortsetzen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine Umsatzsteigerung in Höhe von 19 %. Bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter und der Bindung vorhandener Mitarbeiter können wir durch unser attraktives Gesamtpaket mit einem hoch interessanten Thema, bestehenden exzellenten Produkten mit technologischer Marktführerschaft, einer nachhaltigen sinnstiftenden Arbeit sowie flexibler Arbeitszeit punkten. Die Tourismustrends für die kommenden Geschäftsjahre sind u.a. die Digitalisierung zur Rationalisierung von Reiseprozessen und die Personalisierung von Reisen (maßgeschneiderte Reiseerlebnisse) als auch die Nachhaltigkeit der Reise und des Reiseerlebnisses.9 Mit Gründung der T ourism T ech A lliance (TTA) in 2022 und deren kontinuierlichen Fortentwicklung und Gewinnung neuer Partner konnte bereits ein gemeinsamer Standard für Datenaustausch definiert und etabliert werden. Diese Trends bestätigen Outdooractive mit seiner in diesem Jahr erreichten 30 jährigen Firmengeschichte, mit der heute im B2B als auch B2C Bereich seit 20 Jahren entwickelten und eingesetzten Plattform diese Bedürfnisse richtig adaptiert zu haben. IV. Chancen- und Risikobericht Outdooractive nimmt in der Branche der digitalen Outdoor Tourismusplattformen eine global führende Rolle ein. Im internationalen Ranking der Mitbewerber befindet sich Outdooractive derzeit unter den Top 5. Von den Hunderten Startups, die in einer digitalen Branche an den Start gehen, werden es nur wenige schaffen, eine international führende Position einzunehmen. Nach einer Anlaufphase bis zur Etablierung der Branche im Kundenbereich kommt es zu einem "Wettlauf" der Finalisten, der getrieben wird von immer ernsthafteren Investitionen. In der Phase wird auch der Markt konsolidiert, schwache Unternehmen werden verschwinden, die starken Unternehmen werden attraktive mittelgroße Unternehmen übernehmen. Für Unternehmen, die am Ende nicht zu den Top 5 gehören, gibt es noch die Möglichkeit, als Spezialanbieter eine Nische zu besetzen. Die Markenbekanntheit und die Reichweite steigen kontinuierlich und insgesamt festigt sich die Positionierung am globalen Markt als einer der Top 5 Player im Bereich der Outdoor Plattformen. Die Wettbewerber sind alle ausschließlich auf B2C fokussiert. Als einziges Unternehmen weltweit, das gleichzeitig die B2B Welt integriert, bauen wir unsere Alleinstellung am Markt weiter aus. Alle Wettbewerber werden in der Zukunft beginnen, ihre Reichweite an B2B Kunden zu vermarkten. Wir dagegen haben bereits ein vollintegriertes B2B Produkt, das auch den B2C Usern den Mehrwert bietet, ihre ganze Reise mit Outdooractive planen zu können. Die Entscheidung über die zukünftige Marktführerschaft wird auf der B2C Seite entschieden, denn das Geld wird immer dorthin fließen, wo die meisten User sind. In der anglo-amerikanischen Welt ist es bei den Internet-Startups üblich, zuerst mit großen Investitionen große Reichweite aufzubauen, um diese danach zu monetarisieren. Businessmodelle werden oftmals erst zu einem späteren Zeitpunkt gefunden. Outdooractive kommt von der B2B Seite und hat in dem Bereich ein etabliertes Produkt mit Kunden in 25 Ländern und Niederlassungen in 7 Ländern. Die B2B Seite ist aufwendig und nur mit eigenem Personal bzw. Partnern in den jeweiligen Märkten aufzubauen. Das Outdooractive B2B Geschäft ist profitabel mit weltweit ca. 3,6 Mio. wiederkehrenden Lizenzeinnahmen (SaaS). Outdooractive ist das einzige Unternehmen weltweit, das von der B2B Seite kommt und danach die B2C Seite erschließt. Alle anderen B2C Unternehmen bauen zuerst Reichweite auf und schalten danach ein - zumeist auf Reichweitenvermarktung basierendes - Business-Modell dazu. Mittel- und langfristig gehen wir aber davon aus, dass sich dieses einzigartige Modell bewähren wird und damit eine nicht angreifbare Marktposition erreicht wird. Denn Outdooractive bringt die Daten von den Destinationen und den Unternehmen in den Destinationen zum User. Und umgekehrt braucht der User die Daten der Profis alle an einem Platz. Und nicht zuletzt kann Outdooractive den Gast zielgerichtet zu den verschiedenen Anbietern vermitteln - gegen Geld. 74 % (Vorjahr: 70 %) der Umsätze sind derzeit wiederkehrende Einnahmen. Für die Erwirtschaftung der Umsätze sind nur ca. 30 % des Personals notwendig. Dadurch ist mittel bis langfristig eine hohe Marge zu erwarten. Der große Teil der Kosten sind Investitionen in die Weiterentwicklung des Produktes und die Erschließung neuer Märkte. Diese Kosten können recht einfach an die aktuelle Liquidität angepasst werden. Das Geld aus dem Cash-Flow wird derzeit permanent direkt in Wachstum investiert. Das größte Risiko für Outdooractive ist, dass bekannte Mitbewerber schneller wachsen oder dass neue Mitbewerber entstehen, die mit großen Investitionssummen schnell groß gemacht werden. Durch die Komplexität von Outdooractive mit B2B & B2C hat das Unternehmen das weltweit größte Team und damit auch die höchsten Kosten. Ein reines B2C Unternehmen ist schlanker aufgestellt, kann mehr EBITDA ausweisen und ist daher auch für die Investorenwelt attraktiver (zumindest kurzfristig). Wie oben beschrieben bliebe beim Verlust der führenden Position noch der Weg in eine Nische. Daraus kann bei einer guten Positionierung ein gesundes und gewinnbringendes Unternehmen entstehen, jedoch die Bewertung würde um einiges niedriger ausfallen als bei einem globalen Branchen-Marktführer. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir daher keine Risiken, die unsere Entwicklung grundsätzlich beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Wir sehen unser Unternehmen als gut gerüstet an, um schnell auf veränderte wirtschaftliche Bedingungen reagieren zu können.
Immenstadt i. Allgäu, 7. Mai 2024 gez. Hartmut Wimmer, Vorstand 1 https://www.unwto.org/un-tourism-world-tourism-barometer-data 2 https://www.unwto.org/un-tourism-world-tourism-barometer-data 3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1122657/umfrage/tourismus-trendthemen-in-deutschland-bis-2030/ 4 https://de.statista.com/outlook/mmo/reisen-tourismus/weltweit 5 https://www.ispo.com/munich/ausblick-2024-10-challenges-die-die-sportbranche-bewegen 6 https://www.destination.one/wissen/tourismreport/ 7 https://einblicke.decathlon.de/presse/pressekit/decathlon-ubernimmt-bergfreunde/ 8 https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/uebernahme-sportscheck-geht-an-italienischen-sporthaendler-cisalfa/29705018.html 9 https://www.revfine.com/de/tourismus-trends/ BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Outdooractive AG, Immenstadt i. AllgäuA. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Allgemeines Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Firma wird bei dem Amtsgericht Kempten unter der Nr. HRB 15575 geführt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 23.12.2020. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Euroreferenzkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" vermerkt. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit Anschaffungskosten bewertet und soweit nutzungsbedingt abnutzbar, um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegen betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern. Neuzugänge wurden grundsätzlich linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 wurden im Berichtsjahr gem. § 6 Abs. 2 EStG voll als Betriebsausgabe abgesetzt. Für bewegliche Wirtschaftsgüter mit einem Wert von EUR 250,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurde gem. § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertminderungen wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauerschätzung basiert auf betriebsinternen Erfahrungswerten. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgen zum Nennwert. Alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt und durch angemessene Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind gebildet für Ausgaben, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, der Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung dieses Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Der Anlagenspiegel zeigt die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der Abschreibungen: Anlagenspiegel
Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungsbeziehungen. 3. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt EUR 61.741 und ist auf 61.741 Namensaktien aufgeteilt. Bei der Gesellschaft besteht ein genehmigtes Kapital in Höhe von EUR 25.469. 4. Rückstellungen Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträge der Rückstellungen. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten:
5. Verbindlichkeiten
6. Passive Rechnungsabgrenzung Die verkauften Abos von Pro und Pro+ haben eine Laufzeit von einem Jahr. Die abgeschlossenen SaaS-Verträge haben in der Regel eine Laufzeit von einem Jahr. Diese wurden über einen Rechnungsabgrenzungsposten periodengerecht abgegrenzt. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten einen periodenfremden Anteil von TEUR 961, der sich in Zusammenhang mit der erstmaligen Aktivierung von Ansprüchen auf Forschungszulagen ergibt. Daneben umfassen die sonstigen betrieblichen Erträge Zuschreibungen auf im Vorjahr abgewertete Finanzanlagen in Höhe von rund TEUR 355. D. Sonstige Angaben 1. Unternehmensorgan Vorstand: Hartmut Wimmer alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit Für die Bezüge des Vorstandes wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Aufsichtsrat: Mathias Pauli, Dipl. Informatiker, Vorsitzender Achim Königs, Dipl. Informatiker, stellvertretender Vorsitzender Uwe Behr, Maschinenbauingenieur Clemens Visbeck, Unternehmer 2. Beschäftigte Im Jahresmittel waren beschäftigt:
3. Ergebnisverwendung Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 84, der mit dem Verlustvortrag zu verrechnen ist. Über die Ergebnisverwendung ist in der Hauptversammlung noch zu beschließen. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen mit TEUR 200 im Zusammenhang mit bestehenden Miet- sowie Leasingverhältnissen. Unterschrift des Vorstandes
Immenstadt i. Allgäu, 7. Mai 2024 gez. Hartmut Wimmer, Vorstand Bericht des Aufsichtsratsder Outdooractive AGDer Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2023 den Vorstand der Gesellschaft intensiv überwacht und die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Wir haben uns vom Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen am 28.02.2023, am 26.05.2023, am 06.09.2023 und am 25.10.2023 sowie durch monatliche schriftliche und zahlreiche mündliche Berichte über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft, die Beteiligungsgesellschaften, alle relevanten Aspekte der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung und den Gang der Geschäfte unterrichten lassen. Dabei lag der Schwerpunkt unter anderem auf der Ausfinanzierung der Gesellschaft sowie der damit in Zusammenhang stehenden kurz- und mittelfristigen Liquiditätsplanung der Gesellschaft. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig einbezogen. In den Aufsichtsratssitzungen haben wir umfassend die Geschäftslage der Outdooractive AG und die strategische Ausrichtung sowie die Entwicklungschancen und Geschäftsrisiken der Einzelbereiche mit dem Vorstand erörtert. Sieben Rechtsgeschäfte des Vorstands erforderte die Zustimmung des Aufsichtsrats nach Maßgabe der Geschäftsordnung für den Vorstand. Diese haben wir erteilt. Bei allen, nach Maßgabe der Geschäftsordnung für den Vorstand zustimmungspflichtigen Geschäften hat sich der Aufsichtsrat sämtliche relevanten Vertragsunterlagen vorlegen lassen und sich, soweit erforderlich, fernmündlich bzw. per E-Mail ergänzende Informationen seitens des Vorstands beschafft. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen wurde der Aufsichtsrat regelmäßig vom Vorstand über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle schriftlich und fernmündlich informiert. Wir haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Outdooractive AG sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Jahresergebnisses geprüft. Die von der Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählte DORNBACH GmbH, Niederlassung Saarbrücken, hat den Jahresabschluss der Outdooractive AG unter Einbeziehung der Buchführung sowie des Lageberichtes geprüft und unter dem Datum vom 07. Mai 2024 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Den Ausführungen des Abschlussprüfers zufolge ergaben sich im Rahmen der Jahresabschlussprüfung keine Anhaltspunkte dafür, dass der Vorstand für die ordnungsgemäße Erstellung des Jahresabschlusses kein angemessenes Kontrollsystem eingerichtet hätte. Die zu prüfenden Unterlagen und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurde den Aufsichtsräten ausgehändigt. Das Ergebnis unserer eigenen Prüfung entspricht vollständig dem Ergebnis der Abschlussprüfung. Der Aufsichtsrat sieht keinen Anlass, Einwendungen gegen die Geschäftsführung des Vorstands und den vorgelegten Abschluss zu erheben. Wir haben den vom Vorstand aufgestellten und uneingeschränkt testierten Jahresabschluss der Outdooractive AG in der Sitzung am 03. Juni 2024 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands vom 03. Juni 2024 zur Verwendung des Jahresergebnisses stimmen wir zu.
Berg, den 03.06.2024 gez. Mathias Pauli, Aufsichtsratsvorsitzender Einladung / TO Hauptversammlung1 NIEDERSCHRIFT über die Hauptversammlung der Outdooractive AG mit dem Sitz in Immenstadt vom 08.07.2024 Am 08.07.2024 fand die ordentliche Hauptversammlung der Outdooractive AG mit dem Sitz in Immenstadt, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten unter HRB 15575, Geschäftsanschrift Missener Straße 18, 87509 Immenstadt in hybrider Form statt. I. Teilnehmer Anwesend waren: 1. Vom Aufsichtsrat: Herr Mathias Pauli (Aufsichtsratsvorsitzender) Herr Achim Königs (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) Herr Uwe Behr 2. Vom Vorstand: der alleinige Vorstand Hartmut Wimmer 3. Als Aktionäre bzw. Aktionärsvertreter die in Anlage 1 aufgeführten Aktionäre II. Eröffnung Der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Mathias Pauli, übernahm gemäß § 18 Abs. 1 Satz 1 der Satzung die Leitung der heutigen ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft und eröffnete sie um 9:30 Uhr. Der Vorsitzende wies darauf hin, dass die Hauptversammlung, wie in der Einladung bekannt gegeben, in hybrider Form abgehalten werde. III. Teilnehmerverzeichnis Der Vorsitzende erläuterte, dass das Teilnehmerverzeichnis, wie gesetzlich vorgeschrieben, in der Versammlung aufgestellt werde. Das Teilnahmeverzeichnis sei über das Videokonferenz-System einsehbar. Sollten sich vor dem Beginn der Abstimmungen Änderungen der vorgenannten (Präsenz-) Angaben ergeben, würden diese entsprechend bekannt gegeben. Änderungen dieser Angaben würden in Nachträgen festgehalten, die ebenfalls über das Videokonferenz-System einsehbar seien. Das Teilnehmerverzeichnis ist dieser Niederschrift als Anlage 1 beigefügt. IV. Feststellung des Vorliegens einer Vollversammlung Der Vorsitzende stellte fest, dass in der heutigen Hauptversammlung das gesamte Grundkapital der Gesellschaft vertreten ist und es sich somit um eine beschlussfähige Vollversammlung handelt. V. Ablauf der Hauptversammlung Der Vorsitzende gab die Tagesordnung der heutigen Hauptversammlung wie folgt bekannt: Tagesordnungspunkt 1: Vorlage des Jahresabschlusses Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Jahresergebnis Tagesordnungspunkt 3: Vergütung Mitglieder des Aufsichtsrates Tagesordnungspunkt 4: Entlastung Mitglieder des Vorstandes Tagesordnungspunkt 5: Entlastung Mitglieder des Aufsichtsrates Tagesordnungspunkt 6: Wahl des Abschlussprüfers Als Form der Abstimmung bestimmte der Vorsitzende mit Einverständnis aller Teilnehmer Zuruf. VI. Erledigung der Tagesordnung Daraufhin wurden die einzelnen Tagesordnungspunkte wie folgt erledigt: Tagesordnungspunkt 1: Vorlage des Jahresabschlusses zum 31.12.2023, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang und dem Lagebericht zum 31.12.2023 sowie des Berichts des Aufsichtsrats. Der Vorsitzende stellte fest, dass Jahresabschluss und Lagebericht von dem für das Geschäftsjahr 2023 gewählten Abschlussprüfer, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DORNBACH GmbH, Niederlassung Saarbrücken, geprüft worden sind. Diese Prüfung hat zu Beanstandungen keinen Anlass gegeben. Der Abschlussprüfer hat den nach den gesetzlichen Vorschriften erforderlichen Bestätigungsvermerk uneingeschränkt erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss nach Prüfung gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Da zu Punkt 1 der Tagesordnung kein Beschluss zu fassen war, stellte der Vorsitzende fest, dass die Hauptversammlung vom festgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit dem Lagebericht der Gesellschaft sowie vom Bericht des Aufsichtsrats Kenntnis genommen hat. Tagesordnungspunkt 2: Der Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen: Das Jahresergebnis in Höhe von € 83.971,89 wird auf das kommende Geschäftsjahr vorgetragen. Die Hauptversammlung beschloss daraufhin einstimmig, ohne Gegenstimmen und Enthaltungen die vorstehende Verwendung des Jahresergebnis. Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn. Tagesordnungspunkt 3: Der Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen: Für die Mitglieder des Aufsichtsrates wird für das Geschäftsjahr 2023 keine Vergütung bezahlt. Die Hauptversammlung beschloss daraufhin einstimmig, ohne Gegenstimmen und Enthaltungen, die vorstehende Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates. Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn. Tagesordnungspunkt 4: Der Vorsitzende wies auf das Stimmverbot nach § 136 Abs. 1 AktG hin und schlug vor, wie folgt zu beschließen: Dem Vorstand Hartmut Wimmer wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Die Hauptversammlung beschloss daraufhin mit 48.746 Stimmen ohne Gegenstimmen und Enthaltungen die Entlastung des Vorstands. Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn. Tagesordnungspunkt 5: Der Vorsitzende schlug vor, die Entlastung im Wege der Einzelentlastung vorzunehmen und wie folgt zu beschließen: Dem Mitglied des Aufsichtsrates Mathias Pauli wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Vor der Abstimmung machte der Vorsitzende auf das Stimmverbot nach § 136 Abs. 1 AktG aufmerksam. Die Hauptversammlung beschloss daraufhin mit 36.536 Stimmen ohne Gegenstimmen und Enthaltung die Entlastung des Aufsichtsratsmitglieds Mathias Pauli. Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn. Daraufhin schlug der Vorsitzende vor, wie folgt zu beschließen: Dem Mitglied des Aufsichtsrates Achim Königs wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Vor der Abstimmung machte der Vorsitzende auf das Stimmverbot nach § 136 Abs. 1 AktG aufmerksam. Sodann beschloss die Hauptversammlung mit 49.941 Stimmen ohne Gegenstimmen und Enthaltung die Entlastung des Aufsichtsratsmitglieds Achim Königs. Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn. Des Weiteren schlug der Vorsitzende vor, wie folgt zu beschließen: Dem Mitglied des Aufsichtsrates Uwe Behr wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Vor der Abstimmung machte der Vorsitzende auf das Stimmverbot nach § 136 Abs. 1 AktG aufmerksam. Die Hauptversammlung beschloss mit 53.601 Stimmen ohne Gegenstimmen und Enthaltung die Entlastung des Aufsichtsratsmitglieds Uwe Behr. Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn. Ferner schlug der Vorsitzende vor, wie folgt zu beschließen: Dem Mitglied des Aufsichtsrates Clemens Visbeck wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Vor der Abstimmung machte der Vorsitzende auf das Stimmverbot nach § 136 Abs. 1 AktG aufmerksam. Die Hauptversammlung beschloss mit 61.741 Stimmen ohne Gegenstimmen und Enthaltung die Entlastung des Aufsichtsratsmitglieds Clemens Visbeck. Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn. Tagesordnungspunkt 6: Der Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen: Die DORNBACH GmbH, Niederlassung Saarbrücken, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 gewählt. Die Hauptversammlung beschloss daraufhin einstimmig, ohne Gegenstimmen und Enthaltungen die vorstehende Wahl des Abschlussprüfers. Der Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn. VII. Beendigung der Hauptversammlung Damit waren alle Tagesordnungspunkte erledigt. Der Vorsitzende schloss die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft um 9:57 Uhr. 6 VIII. Feststellungen Ich, der Aufsichtsratsvorsitzende, stelle insbesondere fest: • Alle Beteiligten waren während aller Abstimmungen ununterbrochen anwesend. • Sämtliche Abstimmungen wurden in der von dem Vorsitzenden bestimmten, vorstehend aufgeführten Art vorgenommen und durchgeführt. • Die Ergebnisse der Beschlüsse wurden von dem Vorsitzenden jeweils sofort festgestellt und verkündet.
Immenstadt, den 08.07.2024 gez. Mathias Pauli sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss wurde vom Vorstand Hartmut Wimmer unterzeichnet. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Outdooractive AG, Immenstadt i. Allgäu Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Outdooractive AG, Immenstadt i. Allgäu, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Outdooractive AG, Immenstadt i. Allgäu, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir machen auf die Ausführungen in Abschnitt II. 4. des Lageberichts aufmerksam, in welchem darauf hingewiesen wird, dass nach Ansicht der gesetzlichen Vertreter trotz bereits bestehender bilanzieller Überschuldung nicht von einer Bestandsgefährdung der Gesellschaft auszugehen ist, da der notwendige zusätzliche Liquiditätsbedarf durch kurzfristig ergriffene Maßnahmen hinreichend abgesichert sei. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, 7. Mai 2024 DORNBACH
GmbH
gez. Koch, Wirtschaftsprüfer gez. Collet, Wirtschaftsprüfer |
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