CFT GmbH - Compact Filter Technic

Neckarstraße 23, 45768 Marl, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 3982
Eingetragen
1.6.1999
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Herstellung von und Handel mit Maschinen, insbesondere Entstaubungsanlagen, sowie deren Reparatur und Vermietung, und Handel mit Staubbindemitteln nebst Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Meng Chen
seit 28.8.2025
Geschäftsführer
Patrick Schneider
seit 30.10.2024
Prokura
Prokura
Jens Kegenhoff
seit 10.9.2021
Prokura
Knut Jansen
seit 27.2.2020
Prokura
Prokura
Markus Thomeczek
seit 3.1.2017
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.28% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (22)

NameAnteil
50.00%
25.00%
8.13%
4.88%
1.63%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
CFH GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CFT GmbH - Compact Filter Technic

Marl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der CFT GmbH Compact Filter Technic, Gladbeck

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Allgemeines

Die CFT GmbH Compact Filter Technic mit Sitz in Marl wurde am 10.05.1999 gegründet. Die Anteile werden zu 100 % gehalten von der CFH GmbH. Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

2. Geschäftsfelder der Gesellschaft

Das weltweit betriebene Geschäftsfeld der Gesellschaft ist die Entwicklung, Produktion und der Handel mit Maschinen, insbesondere mit Entstaubungsanlagen und Ventilatoren und deren Zubehör. Als Serviceleistungen erfolgen auch die Reparatur und Vermietung dieser Anlagen. Zusätzlich betätigt sich die Gesellschaft auf dem Gebiet der Entstaubung und Belüftung bei Sanierungsmaßnahmen in Eisenbahn- und Straßentunneln sowie Bahnhöfen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr begonnen, als neues Geschäftsfeld die Energiegewinnung aus Überschussdampf ("ENERGIFY") zu betreiben. Daneben handelt die Gesellschaft auf der Basis von Vertriebs- oder Vermittlungsverträgen mit Technologien und Produkten von Fremdunternehmen bzw. Schwesterunternehmen. In 2023 wurden weitere Umsätze in dem neuen Produktereichen Road Tunnel Ventilation und Metro & Rail Ventilation (Jet-Fans) erzielt, der erst seit 2 Jahren aufgenommen wurde.

3. Forschung, Entwicklung, Nachhaltigkeit und Managementsysteme

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verfahrensentwicklung für Filter- und Entstaubungsanlagen.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist nach wie vor unser Team hochqualifizierter und motivierter Mitarbeiter.

Wir schützen unsere Marktposition und Produkte durch internationale Patente und durch Exklusivvereinbarungen in Schlüsselkomponenten. Auch im Geschäftsjahr 2023 wurde in Forschung und Entwicklung sowie Patente investiert.

Das Thema Nachhaltigkeit hat für die CFT, aber auch für die gesamte CFH-Gruppe schon seit Jahren einen hohen Stellenwert. Das Unternehmen bereitet sich zukunftsorientiert auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD Corporate Sustainability Reporting Directive) ab 2025 vor.

Saubere Luft ist auch ein Kernthema für Nachhaltigkeit bei den von der CFH-Gruppe hergestellten Produkten. CFT Trockenentstauber werden dort eingesetzt, wo höchste Anforderungen an die Atemluft gestellt werden, zum Beispiel bei Arbeiten im Hartgestein. Dabei werden, unabhängig von der vorhandenen Staubmenge, Reststaubgehalte 0,05 mg/m 3 erreicht. Im Rahmen unseres Produktangebots bieten wir Ihnen Filtermaterialqualitäten zur Abscheidung von Spezialstäuben wie Quarz, Dieselpartikel, Asbest und Metallstäuben bis zu einer Qualität von HEPA13.

Jegliche Emissionen die bei stauberzeugenden Arbeitsprozessen in der Gewinnung bzw. beim Vortrieb entstehen, werden durch die CFT-Anlagen erfasst und abgeschieden.

Unsere eingesetzten Trockenfilteranlagen gewährleisten eine nahezu vollständige Erfassung des anfallenden Staubes und haben damit entscheidende Vorteile im Hinblick auf Arbeitssicherheit und Effizienz.

CFT Nassentstauber haben sich bei hohen Anforderungen an die Atemluft, wie zum Beispiel bei Arbeiten im Spritzbeton oder in der Steinkohle, umfassend bewährt. Auch bei Spezialanwendungen sind CFT Nassentstauber weltweit zuverlässig im Einsatz. Die auch im Anschaffungswert attraktiven Entstaubungslösungen realisieren garantierte Abscheidegrade bis zu 99,5%. Die Anlagen der CFT überzeugen außerdem durch eine kompakte Bauweise, die sich in unterschiedliche technische Gegebenheiten integrieren lässt, sowie durch ihre Wirtschaftlichkeit in punkto Ressourceneinsatz von Energie und Wasser.

Mit dem lufttechnischen Know-how und modernsten Technologien betreut die Gesellschaft Projekte im Bereich Tunnelsanierung hinsichtlich der Entstaubung und Belüftung, so dass die Einhaltung arbeitsmedizinischer Vorgaben für die Qualität der Atemluft im Baustellenbereich gewährleistet ist.

"Eine Welt ohne Ressourcenvergeudung" und "Breathe the Innovation" sind der Anspruch der CFH- Gruppe.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden auch in den Folgejahren auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre beibehalten werden, um unserer Technik weiterhin neue Anwendungsmöglichkeiten und Märkte zu eröffnen. Dieses Vorhaben bestätigen erfolgreich abgeschlossene Projekte neuer Kunden und Anwendungsfelder.

Die Gesellschaft verfügt über ein integriertes Managementsystem, welches aus den Normen ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement), ISO 45001:2018 (Arbeitsschutz) und ISO 14001:2015 (Umweltschutz) besteht. Die Gesellschaft unterhält darüber hinaus seit Jahren ein umfangreiches Compliance Programm, um den gesetzlichen und internen Anforderungen an die Compliance-Regelungen gerecht zu werden. Externe Schulungen und Veranstaltungen zum Thema Compliance wurden wahrgenommen. Ein Compliance- sowie ein Geldwäsche-Präventions-Beauftragter sowie eine Hinweisgeber-System sind fester Bestandteil des Compliance Programms der CFT.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltweit ist die Bedeutung der Kohle zur Energiegewinnung im Jahr 2023 weiter gestiegen und die Förderung ist um 5,5% auf 9,1 Mrd. Tonnen erhöht worden gegenüber 2022. An den weltweit gestiegenen Investitionen für verbesserte Produktionsbedingungen, die auch die Umwelt weiter schützen, kann die CFT GmbH mit ihren lufttechnischen Anlagen weiterhin partizipieren. Jedoch ist der Anteil des Bereichs "Kohlebergbau" am Gesamtgeschäft der CFT GmbH weiterhin rückläufig. Die Geschäftsbereiche Bahn, Tunnelbau und -sanierungen werden dagegen weiter ausgebaut.

Das Jahr 2023 wurde wieder durch verschiedenartige Großprojekte geprägt. Dazu gehörten Investitionen in Verkehrswege und Tunnelsanierungen, welche bei der CFT GmbH sowohl zu gestiegenen Umsätzen als auch zu nennenswerten Auftragseingängen führten.

Weiterhin positiv für das Unternehmen ist das weltweit steigende Bewusstsein im Bereich der Arbeitssicherheit und Luftreinhaltung. Darüber hinaus verstärken zunehmend strengere arbeitsrechtliche Vorschriften diesen Trend. Häufiger trifft die CFT auf Wettbewerb, der mit einer aggressiven Preispolitik auftritt, wobei die CFT ihren Fokus nicht auf Kunden mit ausschließlichem Preisfokus, sondern Fokus auf Qualität, Effizienz und Wirksamkeit legt. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr die Standardisierung der Produktpalette, Steigerung der Prozess- und Kosteneffizienz fortgeführt. Die bestehenden diversen Zertifizierungen der Gesellschaft werden regelmäßig durch Audits überprüft und aktualisiert.

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war durch eine hohe Auslastung der Fertigung und der administrativen Bereiche geprägt. Neue Kapazitäten konnten eingebunden werden und hierdurch die Entwicklung des Unternehmens intern als auch extern vorangetrieben werden.

Das Stammkapital der CFT GmbH Compact Filter Technic beträgt zum 31.12.2023 unverändert TEUR 2.000. Schwerpunkt der Umsätze der Gesellschaft sind nach wie vor internationale Exportgeschäfte und der Bereich der Tunnelsanierungen im Bahngeschäft. Der Umsatz ist in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 47,8% (TEuro 20.520,3) gestiegen.

Erfreulich haben sich die Umsätze aus den deutschen und innereuropäischen Beauftragungen für Entstaubung, Ventilation und Sanierungsprojekte im Tunnelbereich entwickelt. Einen nennenswerten Anteil des Umsatzes bildeten die Aufträge aus den Sanierungsprojekten der Deutschen Bahn.

Die Vertriebsorganisation der Gesellschaft wird kontinuierlich an die verändernden Marktbedingungen angepasst. Die Kernbereiche der Akquisitionstätigkeit wurden dabei unverändert beibehalten, jedoch wurden insgesamt die lokalen Präsenzen im Ausland gestärkt, um vor Ort gegenüber den nationalen Wettbewerbern auf dem Markt schneller reagieren zu können. In 2023 wurden die Umsätze in den neuen Produktereichen Road Tunnel Ventilation und Metro & Rail Ventilation (Jet-Fans) leicht gesteigert und auch mit dem Bereich Energiegewinnung aus Überschussdampf (Energyfy) erweitert die CFT ihr Produktportfolio und auch ihre Vertriebsorganisation.

Die Auftragseingangsplanwerte wurden insbesondere in Europa und China überschritten.

Die übrigen Vertriebsbereiche erreichten die prognostizierten Auftragseingangsziele mit teilweise regional differierenden Abweichungen.

Aktiv vorangetrieben wurden die Bemühungen zur weiteren Internationalisierung der Gesellschaft und Spezialisierung im Anlagenbau.

Auch weiterhin soll die Vermarktung von Ergänzungsprodukten Dritter und deren systemischen Einbindung die Angebotspalette für den Endkunden der CFT GmbH abrunden. Hierdurch wird die Möglichkeit erschlossen als Systemanbieter gegenüber dem Kunden aufzutreten und sich damit Mehrwert zu generieren, was im Berichtsjahr weiter gelungen ist.

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 29,6% gestiegen auf 26.564,4 TEur.

Die Personalstärke der Gesellschaft hat sich im vergangenen Jahr angemessen entwickelt.

Die Marktsituation war auch in 2023 neben den bereits beschriebenen Trends länderspezifisch sehr stark global-politisch geprägt.

Die Gesellschaft behauptet ihre starke Wettbewerbsposition gegenüber Mitbewerbern weiterhin durchinnovative Technologien, Service und Vor-Ort-Präsenz. Insbesondere durch die Corona-Pandemie und eine damit wahrscheinlich verbundene Lokalisierung der Märkte wird dieser Ausrichtung eine immer stärker werdende Bedeutung zukommen.

Die Gesellschaft ist trotz der verschärften Bedingungen des Weltmarktes durch die im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichten Ergebnisse der Überzeugung, die Zukunft des Unternehmens weiterhin positiv einzuschätzen, wobei die Anstrengungen um Verbesserungen in allen Geschäftsbereichen fortgeführt werden.

III. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Die Ertragslage ist unverändert positiv. Der Zunahme der Umsatzerlöse ist mit einem höheren Materialeinsatz sowie einer Erhöhung der Bestände verbunden. Mit einem Jahresüberschuss von TEUR 4.460,5 (Vorjahr TEUR 3.446,4) ist erneut ein gutes Ergebnis erzielt worden.

Die Kostenstruktur stellt sich in Abhängigkeit von der Umsatzentwicklung dar. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 16,4 % auf TEUR 6.586,8 (Vorjahr TEUR 5.657,7) gestiegen.

Die Gesellschaft beschäftigt qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 27,8 % gestiegen.

Im Berichtsjahr sind keine endgültigen Forderungsausfälle aufgetreten. Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden um TEUR 60,2 auf TEUR 1.394,1 (Vorjahr TEUR 1.454,8) reduziert.

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist nach wie vor stabil. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten ist durch das nach wie vor hohe Eigenkapital geprägt.

Die Bilanzsumme der CFT GmbH ist um 13 % auf TEUR 39.261,9 (Vorjahr TEUR 34.759,1) gestiegen. Das Anlagevermögen ist um TEUR 1.082,6 auf TEUR 8.413,7 gestiegen. Ursächlich hierfür sind insbesondere notwendige Investitionen in technische Anlagen im Zusammenhang mit der Errichtung des neuen Gebäudes in Marl.

Im Umlaufvermögen ist die Höhe des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen mit TEUR 11.298,2 (Vorjahr TEUR 13.415,9) um 15,9 % gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, einschließlich der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind auf 15.927,2 TEUR (Vorjahr TEUR 10.603,5) gestiegen.

Am Stichtag betrugen die Guthaben bei Kreditinstituten TEUR 2.091,8 (Vorjahr TEUR 1.451,1). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die von den unfertigen Erzeugnissen abgesetzt werden, sind von TEUR 1.464,2 auf 1.459,7 TEUR gesunken.

Das bilanzielle Eigenkapital ist im Geschäftsjahr um 13,5 % gestiegen und beträgt 52,7 % (Vorjahr 52,4 %) der Bilanzsumme.

Im Geschäftsjahr 2023 beträgt das Verhältnis Umlaufvermögen zu kurzfristigem Fremdkapital 164,7 % (Vorjahr 165,4%).

Die Finanzlage war in 2023, wie auch im Vorjahr, durch einen positiven Cash-Flow gekennzeichnet. Der Jahresüberschuss wird sich auch zukünftig in stabilen Finanzkennzahlen zur Liquidität sowie zum Verschuldungsgrad niederschlagen.

3.3 Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur ist nach wie vor auf einem hohen Niveau; die Eigenkapitalquote beträgt 52,7 % (Vorjahr 52,4 %).

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Gesellschaft zahlt, soweit von Lieferanten anerkannt, unter Ausnutzung von Skonto.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden, soweit der Bruttobetrag des jeweiligen Auftrags nicht überschritten wird, mit den Vorräten aufgerechnet.

Die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern ist im Berichtsjahr auf 12,35 % gegenüber 10,12 % im Vorjahr gestiegen.

Zur Standort- und Qualitätssicherung hat die Gesellschaft im Berichtsjahr erneut diverse Investitionen in Räumlichkeiten und technische Ausrüstungen vollzogen.

3.4 Marketing

Die Vertriebsorganisation der Gesellschaft ist nach wie vor in drei regionale und kundenspezifische Bereiche sowie ein separates Profitcenter unterteilt.

In Kernregionen bearbeitet die CFT den Markt mit eigenen Mitarbeitern oder Schwestergesellschaften, teilweise unterstützt durch lokale, externe Partner, teilweise auf regional exklusiver, aber auch projektbezogener Basis.

3.5 Personal und Soziales

Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. So waren zum Ende 2023 135 Mitarbeiter bei der CFT GmbH Compact Filter Technic beschäftigt.

Die Gesellschaft bildete zum Stichtag 11 junge Mitarbeiter aus, davon 8 im gewerblichen und 3 im kaufmännischen Bereich.

Im Geschäftsjahr 2023 wird eine eventuelle Angleichung des Personalbestands von der konjunkturellen Entwicklung des Umfeldes der CFT GmbH Compact Filter Technic abhängig sein.

IV. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

V. Prognosebericht

Die Entwicklung des Unternehmens erwarten wir in den nächsten Jahren als weiter positiv. Unsere Branche für Entstaubungs- und Filteranlagen bietet weiterhin international ein Wachstumspotential, dieses wird sicherlich durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, dem Ukrainekonflikt und die zunehmende Lokalisierung der Märkte beeinflusst. Die Nachfrage an den Produkten der CFT wird weiter ansteigen, auch wenn möglicherweise eine Lokalisierung der Märkte die Entwicklung beeinflussen wird, hier muss mit einer verstärkten vor Ort Präsens gegenüber den Mitbewerbern die Position erhalten bleiben und ausgebaut werden.

Die Gesellschaft wird zunehmend Großprojekte mit höherer technischer Komplexität anbieten müssen, die vom Markt angefragt werden. Dabei hilft das in den letzten Jahren aufgebaute und vervollständigte Produktportfolio, das diese Nachfrage bedienen kann.

Das Mitte 2022 bezogene neue Gebäude CFH Gruppe in Marl mit seinen großen Produktionshallen war ein weiterer richtungsweisender Schritt hin in Richtung Nachhaltigkeit, es weist mit seinem KfW55 Standard sehr gute energetische Eigenschaften auf. Zur Wärmeerzeugung wurden 42 Geothermie Bohrungen vorgenommen und zwei Sole-Wasser-Wärmepumpen installiert.

Außerdem ist auf dem Hallendach eine Photovoltaik-Anlage installiert (217 kWPeak). Auch sind 4 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge (Kunden, Mitarbeiter, Fuhrpark) gebaut worden (mit je11 kW pro Ladepunkt) sowie Stellplätze für Hybridfahrzeuge.

Nachhaltigkeit ist in den Unternehmenszielen der CFH-Gruppe fest verankert und wird auch zukünftig (z.B. CSRD-Berichterstattung) weiter an Bedeutung gewinnen.

Den Risiken von Lieferengpässen und Materialpreiserhöhungen begegnen wir nach wie vor durch kapitalstarke Lieferanten, Partnerschaften und Vertriebskooperationen, aber auch hier beeinträchtigen die Auswirkungen Corona-Pandemie die Lieferketten. Der Einkauf muss sich den neuen Gegebenheiten stellen und die Lieferantenstruktur genau beobachten, Alternativen hinterfragen und die Flexibilität steigern.

Wir erwarten im laufenden Geschäftsjahr 2024 einen stabilen Geschäftsverlauf.

Durch unser intensives Kostenmanagement und verstärkte Akquisitionstätigkeiten erwartet das Unternehmen auch für 2024 erneut ein positives Ergebnis.

VI. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, wird die Gesellschaft weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Daneben wird die CFT GmbH Compact Filter Technic weiterhin verstärkt an der Internationalisierung ihrer Absatzmärkte arbeiten. CFT möchte sich durch die weitere Abrundung seiner Produktportfolios als Systemanbieter Alleinstellungsmerkmale verschaffen und somit Marktanteile sichern.

Ertragsorientierte Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem leicht rückläufigen Trend des Geschäftsverlaufs gerechnet, hier bedingt durch den Ukrainekonflikt, den damit verbundenen EU-Sanktionen und dem Ansteigen der Energie- und Rohstoffkosten. Das erste Quartal des Jahres 2024 entwickelte sich entsprechend. Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis lagen dabei in etwa im Rahmen der von der Gesellschaft geplanten Vorgaben. Das Risiko bei einem länger andauernden Ukrainekonflikt und geopolitische Veränderungen bleibt bestehen und hätte Auswirkungen auf die bisher weiterhin positiven Erwartungen an den Markt.

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unseren eigenen Betriebs- und Geschäftsräumen durch. Wir arbeiten aktiv an der Verbreiterung der Anbieterpalette.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditätslage hat sich auch in 2023 auf einem guten Niveau gehalten, es sind keine Engpässe in 2024 zu erwarten, jedoch könnte auch hier der Ukrainekonflikt mit ihren Auswirkungen auf die Märkte ein mögliches Risiko darstellen.

2. Chancenbericht

Aktivitäten im Bereich der vorausschauenden Planung für die Aufstellung der Gesellschaft für das 3. Jahrzehnt ihres Bestehens wurden und werden auch zukünftig fortgeführt.

Das Unternehmen plant, durch intensive Akquisition und technologische Verbesserungen und Großprojekte seinen Marktanteil und seine Ertragskraft zu halten und möglichst zu erhöhen. Dazu sieht sich die Gesellschaft finanziell und organisatorisch gut gerüstet.

Im Berichtsjahr ist die Kooperation mit den Schwestergesellschaften DFT, PTC und WAT erfolgreich intensiviert worden. Hierdurch konnte das Produktportfolio der Unternehmensgruppe systematisch ergänzt werden.

In 2024 wird die Gesellschaft sich weiter im Bereich des integrierten Managementsystems unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes, Umweltschutzes und der Unternehmenssicherheit (Compliance) strukturieren. Hierdurch wird die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern und der Umwelt gestärkt.

VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über einen in der Regel solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, möglichst unter Skontoausnutzung, gezahlt.

Im kurzfristigen und langfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft durch Eigenmittel.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft bzw. Großprojekt ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Risiken könnten zukünftig in den umfangreichen Auslandsbeziehungen zu Schwellenländern entstehen. Diese werden soweit wie möglich durch Zahlungsabsicherungsinstrumente (Vorauszahlungen, Akkreditive Avale, Exportkredit- Deckungen etc.) minimiert.

 

Marl, 01. August 2024

gez. Dr.-Ing. Reinhold Both, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.413.719,70 7.331.127,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 173.882,50 162.856,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 173.882,50 162.856,00
II. Sachanlagen 8.239.837,20 7.168.271,02
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.275.853,00 1.262.646,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.938.522,50 4.369.143,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.835.956,00 1.338.761,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 189.505,70 197.720,52
B. Umlaufvermögen 30.606.128,83 27.348.699,24
I. Vorräte 11.834.533,72 14.522.667,33
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 1.459.726,98 1.464.173,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.680.025,70 11.374.980,95
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.660.270,87 399.413,27
2. sonstige Vermögensgegenstände 10.019.754,83 10.975.567,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -368.492,90 -368.492,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.091.569,41 1.451.050,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 242.080,96 79.276,03
Bilanzsumme, Summe Aktiva 39.261.929,49 34.759.102,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.684.073,16 18.223.537,95
I. gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 250.000,00 250.000,00
III. Bilanzgewinn 18.434.073,16 15.973.537,95
B. Rückstellungen 5.499.785,25 2.467.829,28
C. Verbindlichkeiten 13.078.071,08 14.067.735,06
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 3.450.007,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 3.450.007,09
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.121.602,50 4.305.066,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.121.602,50 4.305.066,67
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.956.468,58 6.312.661,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.925.468,58 7.105.762,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.209.247,15 -484.041,82
Bilanzsumme, Summe Passiva 39.261.929,49 34.759.102,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 26.564.488,49 20.500.247,64
2. Personalaufwand 10.534.770,91 8.245.078,59
a) Löhne und Gehälter 8.843.263,87 7.066.164,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.691.507,04 1.178.914,25
davon für Altersversorgung 82.242,72 66.607,23
3. Abschreibungen 1.544.291,77 1.040.357,83
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.544.291,77 1.040.184,22
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 173,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.586.784,01 5.657.691,77
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 43.246,30 351.819,58
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51.848,38 1.097,00
davon aus Abzinsung 5.200,00 1.160,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 389.722,77 72.869,55
davon an verbundene Unternehmen 128.868,05 27.739,59
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.085.208,45 2.026.475,53
8. Ergebnis nach Steuern 4.475.558,96 3.458.871,37
9. sonstige Steuern 15.023,75 12.407,25
Jahresüberschuss 4.460.535,21 3.446.464,12

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 4.460.535,21 3.446.464,12
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 15.973.537,95 12.527.073,83
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 2.000.000,00 0,00
4. Bilanzgewinn 18.434.073,16 15.973.537,95

Anhang zum Jahresabschluss 2023

CFT GmbH Compact Filter Technic, Marl

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die CFT GmbH Compact Filter Technic hat ihren Sitz in Marl. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter HRB 3982 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit beibehalten.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenständen und des Sachanlagevermögens erfolgt linear.

Die Gesellschaft macht von der Vereinfachungsregelung gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256 1 HGB). Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch nach der eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Vermögensgegenstände, die auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB).

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Bankguthaben in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend im Anlagenspiegel dargestellt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 285.990,36 60.519,05 800,00 0,00 345.709,41
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 285.990,36 60.519,05 800,00 0,00 345.709,41
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.284.115,53 18.132,69 0,00 45.000,00 1.347.248,22
technische Anlagen und Maschinen 5.396.040,36 1.461.308,76 166.854,57 282.386,80 6.972.881,35
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung geleistete Anzahlungen und 2.402.486,69 919.433,47 114.351,18 0,00 3.207.568,98
Anlagen im Bau 200.071,52 316.920,98 0,00 327.386,80- 189.605,70
Summe Sachanlagen 9.282.714,10 2.715.795,90 281.205,75 0,00 11.717.304,25
Summe Anlagevermögen 9.568.704,46 2.776.314,95 282.005,75 0,00 12.063.013,66
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.134,36 49.492,55 800,00 0,00 171.826,91
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 123.134,36 49.492,55 800,00 0,00 171.826,91
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.469,53 49.925,69 0,00 2.251,00 73.646,22
technische Anlagen und Maschinen 1.026.896,86 1.049.690,56 42.228,57 0,00 2.034.358,85
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung geleistete Anzahlungen und 1.063.725,69 395.182,97 87.295,68 0,00 1.371.612,98
Anlagen im Bau 2.351,00 0,00 0,00 2.251,00- 100,00
Summe Sachanlagen 2.114.443,08 1.494.799,22 129.524,25 0,00 3.479.718,05
Summe Anlagevermögen 2.237.577,44 1.544.291,77 130.324,25 0,00 3.651.544,96
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 173.882,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 173.882,50
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.251,00 1.275.853,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.938.522,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung geleistete Anzahlungen und 0,00 1.835.956,00
Anlagen im Bau 0,00 189.505,70
Summe Sachanlagen 2.251,00 8.239.837,20
Summe Anlagevermögen 2.251,00 8.413.719,70

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zulassungskosten in Höhe von EUR 4.324,00 (Vorjahr TEUR 7) enthalten.

Rückstellungen

EUR
Die sonstigen Rückstellungen betragen 2.399.469,00
davon entfallen auf:
Prämien/ Tantiemen 854.300,00
Gewährleistungen 507.720,00
Urlaubsansprüche Arbeitnehmer 580.931,00
Kosten Altaufträge 150.000,00
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 80.000,00
Berufsgenossenschaft 33.750,00
sonstige Rückstellungen 186.668,00
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 6.100,00

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeit Summe davon gesichert Art und Form der Sicherheit
bis 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
EUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.991.944,86 0,00 1.991.944,86 1.992 Bankbürgschaften
aus Lieferungen und Leistungen 1.196.563,58 0,00 1.196.563,58 1.197 Eigentumsvorbehalt
verbundene Unternehmen 7.121.602,50 0,00 7.121.602,50 0
Sonstige 2.767.960,14 0,00 2.767.960,14 0
Summe 13.078.071,08 0,00 13.078.071,08 3.189

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als 5 Jahre liegen nicht vor.

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Höhe der jährlichen Verpflichtung
EUR
Restlaufzeit in Monaten
Mietverträge Immobilien 9.945.000,00 102
Leasingverträge (PKW, Kopierstationen, Krananlagen) 900.879,27 2-68

Zum Bilanzstichtag bestehen insgesamt 12 Avale. Davon 5 bei der Commerzbank in Höhe von insgesamt EUR 1.124.393,33 und bei der Hypovereinsbank 7 in Höhe von EUR 814.024,90.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 126 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 89 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer (67 gewerbliche und 22 angestellte) und 11 teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer (5 gewerblicher und 6 angestellte). Es wurden 4 Auszubildende (3 gewerbliche und 1 angestellte) beschäftigt. Es wurden 22 Aushilfen (11 gewerbliche und 11 angestellte) beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch Herrn Dr.-Ing. Reinhold Both, Ingenieur, Gelsenkirchen

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.460.535,21 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gladbeck, 08. August 2024

gez. Dr.-Ing. R. Both, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die CFT GmbH Compact Filter Technic

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CFT GmbH Compact Filter Technic - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CFT GmbH Compact Filter Technic für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 07. Oktober 2024

HEUER SUTOR + PARTNER mbB
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

gez. Sutor, Wirtschaftsprüfer

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