E.DIS AG
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Regine Rosema seit 7.6.2012 | Geschäftsführer |
Uwe Zachäus seit 7.9.2009 | Prokura |
Dietrich Kraft seit 7.9.2009 | Prokura |
Armin Schwarz seit 8.7.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.88% | |
Kommunale Gesellschaft für Beteiligungsbesitz an der Ferngas Salzgitter GmbH, GbR | 0.00% |
Stadt Ribnitz-Damgarten | 0.00% |
Gemeinde Rietz-Neuendorf | 0.00% |
Gemeinde Schönfeld, Amt Brüssow | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E.ON edis Vertrieb GmbHFürstenwalde/SpreeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011BILANZ
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
. ANHANG
A. Vorbemerkungen
Erläuterungen zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der E.ON edis Vertrieb GmbH zum 31. Dezember 2011 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Dabei wurden die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fortgeführt. Die E.ON edis Vertrieb GmbH liefert Strom bzw. Gas an andere im Sinne von § 3 Nr. 18 EnWG und fällt somit als Energieversorgungsunternehmen unter § 6b Absatz 1 EnWG. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft ist sie ferner ein verbundenes Unternehmen zur E.ON edis AG, Fürstenwalde/Spree, und hat damit die Pflichten zur internen Rechnungslegung gemäß § 6b Absatz 3 EnWG in Verbindung mit § 3 Nr. 38 EnWG zu beachten. Zwischen der E.ON edis AG und der E.ON edis Vertrieb GmbH besteht seit dem 1. Januar 2009 ein Gewinnabführungsvertrag.
Gliederung von Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung
Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen worden. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die sonstigen Steuern werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Beziehungen zu Mutterunternehmen und befreiender Konzernabschluss Die E.ON edis Vertrieb GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss der E.ON AG, Düsseldorf (HRB 22315), einbezogen. Die E.ON AG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB beim Betreiber des Elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unter www.ebanz.de oder unter www.eon.com zugänglich. Die E.ON AG stellt den Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS).
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Alle Vermögensgegenstände werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese betragen für die Bauten 50 Jahre sowie für die technischen Anlagen und Maschinen 20 Jahre. Finanzanlagen des Anlagevermögens werden zu ihren Anschaffungskosten oder zu ihren niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der MEON Pensions GmbH & Co. KG, Grünwald. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wird unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalwerten ausgewiesen. Erkennbaren Risiken wird durch Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Nicht abgerechnete Leistungen sind zum Bilanzstichtag auf der Grundlage einer kunden- bzw. abnahmestellenbezogenen Hochrechnung abgegrenzt worden; erhaltene Abschlagszahlungen wurden von den Forderungen offen abgesetzt. Die flüssigen Mittel werden zu den Nennbeträgen angesetzt. Latente Steuern werden wegen der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft auf Ebene des Organträgers E.ON edis AG berücksichtigt. Nur dort werden künftige Steuerbe- und -entlastungen zahlungswirksam. Die zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen sowie zur Absicherung von Altersteilzeitguthaben dienenden Vermögensgegenstände werden nach § 253 Absatz 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den dazugehörigen Verpflichtungen verrechnet, soweit die Vermögensgegenstände die Voraussetzungen des § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB erfüllen. Entsprechend wird mit den dazugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Soweit daraus ein Überschuss des Deckungsvermögens über die jeweils maßgebliche Verpflichtung resultiert, erfolgt der bilanzielle Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Die beizulegenden Zeitwerte der zu verrechnenden Vermögensgegenstände entsprechen dem Marktpreis. Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2010 nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von K. Heubeck verwendet. Als Bewertungsendalter werden in der Regel die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Fluktuationswahrscheinlichkeiten werden berücksichtigt. Der verwendete Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 5,13 Prozent p.a. (Vorjahr 5,17 Prozent p.a.).Von der Vereinfachungsregel des § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB zur Bestimmung der maßgeblichen Restlaufzeit wurde Gebrauch gemacht. Der Gehaltstrend wird mit 2,5 Prozent p.a. (Vorjahr 2,75 Prozent p.a.)und der Rententrend mit 2,0 Prozent p.a. (Vorjahr 2,0 Prozent p.a.)bzw. der Garantieanpassung von 1,0 Prozent p.a. angesetzt. Die für sonstige erkennbare Risiken und Verpflichtungen gebildeten Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz nach § 253 Absatz 2 Satz 4 HGB abgezinst worden. Bei den Jubiläumsrückstellungen findet die Vereinfachungsregel des § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB Anwendung. Für die Altersteilzeit- und Vorruhestandsverpflichtungen wird von einer Duration von etwa 4 Jahren ausgegangen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.
C. Erläuterungen zur Bilanz
1 Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Jahr 2011 ist in der Anlage I dargestellt, die Bestandteil des Anhangs ist.
2 Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich überwiegend um Forderungen aus Strom- und Gaslieferungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Finanzforderungen in Höhe von 162.227 T€ sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.320 T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen überwiegend Steuererstattungsansprüche. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
3 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung
Der aktive Unterschiedsbetrag gemäß § 246 Absatz 2 Satz 3 HGB betrifft in Höhe von 531 T€ den Überschuss des Deckungsvermögens über die korrespondierenden Pensionsverpflichtungen aus der Zusatzsicherung sowie in Höhe von 25 T€ einen entsprechenden Überschuss bei den Altersteilzeitverpflichtungen aus Erfüllungsrückstand.
Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise bei der Versorgungskasse Energie VVaG, Hannover, rückgedeckt. Die Rückdeckungsansprüche dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen aus der betrieblichen Zusatzsicherung und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurden gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Die beizulegenden Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungsansprüche entsprechen dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital und damit den Anschaffungskosten.
Für bestehende Altersteilzeitverpflichtungen wurde eine insolvenzfeste Absicherung der Wertguthaben vorgenommen. Die insoweit angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Anlage der Wertguthaben erfolgt sicherheitsorientiert und mit festen Verzinsungsregelungen. Der beizulegende Zeitwert der Festgeldanlagen stimmt mit den Anschaffungskosten überein.
4 Gezeichnetes Kapital
Das gesamte, voll eingezahlte Stammkapital in Höhe von 13.000 T€ hält die Gesellschafterin E.ON edis AG, Fürstenwalde/Spree.
5 Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage wurde in den Vorjahren nach § 272 Absatz 2 Nr. 1 HGB dotiert.
6 Gewinnvortrag
Der Gewinnvortrag betrifft vororganschaftliche Gewinne.
7 Rückstellungen
Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen für die betriebliche Grund- und Aufbausicherung sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert, die im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement (CTA) an einen Treuhänder sicherungsübereignet sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung dieser Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich im Wesentlichen um Fondsanteile. Der beizulegende Zeitwert wurde, soweit es sich um Fondsanteile handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bzw. allgemein anerkannten Bewertungsmethoden zum Abschlussstichtag ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen vor allem Gutschriften aus Energielieferungen, Abrechnungskosten und sonstige vertragliche Verpflichtungen sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich. In den Rückstellungen enthalten sind auch Altersteilzeitverpflichtungen aus Aufstockungsleistungen des Arbeitgebers.
8 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen neben der Ergebnisabführung in Höhe von 14.890 T€ ausschließlich Lieferungen und Leistungen. Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
D. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
9 Umsatzerlöse
In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Umsätze in Höhe von 11.200 T€ enthalten.
10 Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind vor allem Erträge aus der Auflösung bzw. der Inanspruchnahme von Rückstellungen, Zuschreibungen auf wertberichtigte Forderungen sowie Erträge aus sonstigen Lieferungen und Leistungen enthalten. Periodenfremde Erträge fielen in Höhe von 14.139 T€ an.
11 Materialaufwand
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen im Wesentlichen die Strom- und Gasbezugskosten. In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind hauptsächlich die Entgelte für die Nutzung der Strom- und Gasnetze sowie Fremdleistungen enthalten. Periodenfremde Aufwendungen fielen in Höhe von 300 T€ an.
12 Personalaufwand
13 Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen
Unter diesem Posten werden die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen ausgewiesen.
14 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die übrigen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Dienstleistungsaufwendungen, Werbe- und Beratungsaufwand, Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen sowie Verluste aus dem Abgang des Umlaufvermögens. Periodenfremde Aufwendungen fielen in Höhe von 8.576 T€ an.
15 Finanzergebnis
Der unter der Aufzinsung von Rückstellungen ausgewiesene Betrag beinhaltet im Geschäftsjahr 2011 den Nettoaufwand gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB. Die Aufwendungen aus den verrechneten Aktiva und Passiva übersteigen im Gegensatz zum Vorjahr die korrespondierenden Erträge. Der entsprechende Nettoertrag gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB des Geschäftsjahres 2010 wurde unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen abgebildet.
16 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die ausgewiesenen Ertragsteuern betreffen Gewerbesteuer für den Veranlagungszeitraum 2009 des im Jahre 2010 integrierten Teilbetriebes Stromvertrieb der ehemaligen Stadtwerke Eberswalde GmbH.
17 Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages
abgeführter Gewinn
Gemäß Gewinnabführungsvertrag wird der Jahresüberschuss in Höhe von 14.890 T€ an die Gesellschafterin abgeführt. Der Gesamtbetrag der gegen Abführung gesperrten Beträge im Sinne des § 268 Absatz 8 HGB umfasst 322 T€. Es handelt sich dabei ausschließlich um den Betrag aus der Bewertung von nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB zu verrechnenden Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert oberhalb der Anschaffungskosten. Es stehen ausreichend frei verfügbare Rücklagen zur Verfügung, so dass der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung keiner Abführungssperre unterliegt.
E. Sonstige Angaben
Geschäfte größeren Umfangs
gemäß § 6b Absatz 2 EnWG
Es bestanden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen, welche aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und nicht lediglich von untergeordneter Bedeutung sind. Am 20. August 2008 wurde zwischen den regi.on-E.ON-Vertriebsgesellschaften und der E.ON Vertrieb Deutschland GmbH (EVD) ein Vertriebssteuerungsvertrag geschlossen. Dieser Vertrag ist als Teilbeherrschungsvertrag ausgestaltet und wurde am 1. September 2008 im Handelsregister eingetragen. Im Rahmen dieses Vertriebssteuerungsvertrages wurden von der EVD im Geschäftsjahr 2011 Dienstleistungs- und Geschäftsbesorgungsaktivitäten im Umfang von 12.668 T€ sowie Werbe- und Marketingtätigkeiten in Höhe von 7.391 T€ für die E.ON edis Vertrieb GmbH geleistet. Dienstleistungstätigkeiten gegenüber den Kunden (Energieabrechnungsleistungen) werden von der E.ON Best Service GmbH, Hamburg, erbracht. Das Gesamtvolumen im Geschäftsjahr 2011 beläuft sich auf 30.702 T€. Von der E.ON edis AG wurden kaufmännische Dienstleistungen in einem Wertumfang von 3.632 T€ in Anspruch genommen. Gegen die Versorgungskasse Energie VVaG besteht ein Rückdeckungsanspruch für die betriebliche Alterssicherung. Die E.ON edis Vertrieb GmbH ist in das E.ON-Konzerncashpooling eingebunden. Sie erzielte daraus Zinserträge von der E.ON edis AG in Höhe von 1.054 T€ sowie von der E.ON AG in Höhe von 12 T€. Die vorgenannten Geschäfte sind zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt worden.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Mit verbundenen Unternehmen bestehen aufgrund von Dienstleistungsverträgen mit Laufzeiten bis längstens 2015 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe 38.500 T€ p.a. Versorgungskassen als Versicherungsunternehmen sind durch Auflage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verpflichtet, einen sogenannten "Stress-Test" durchzuführen. E.ON edis Vertrieb GmbH hat sich gegenüber der Versorgungskasse Energie VVaG zu einem Nachschuss verpflichtet, wenn im Falle einer tatsächlichen Vermögensunterdeckung kurzfristig entsprechende Ausgleichszahlungen zu leisten sind. Im Zusammenhang mit der in 2008 erfolgten Ausgliederung des Vertriebsgeschäfts von der E.ON edis AG auf die E.ON edis Vertrieb GmbH besteht ein Haftungsverhältnis nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes. Dies gilt aufgrund der in 2010 vollzogenen Aufspaltung der ehemaligen Stadtwerke Eberswalde GmbH und der Übernahme des Teilbetriebes Stromvertrieb auch für deren Unternehmensverbindlichkeiten. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird jeweils gering eingeschätzt. Diese Beurteilung beruht auf den Erfahrungen der vergangenen Geschäftsjahre und fehlender konkreter Anhaltspunkte für einen Rückgriff auf die Gesellschaft. Für den Fremdstrom- und Gasbezug sowie für Kosten im Zusammenhang mit der Netznutzung bestehen vertragliche Verpflichtungen in branchenüblichem Umfang. Darüber hinaus sind sonstige finanzielle Verpflichtungen nur im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit gegeben.
Angaben zur Geschäftsführung
Dr. Hans-Jürgen Lehmann, Stahnsdorf, Geschäftsführer Armin Schwarz, Ribnitz-Damgarten, Geschäftsführer Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Absatz 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB
Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers sind Bestandteil des Konzernabschlusses der E.ON AG, Düsseldorf.
Fürstenwalde/Spree, den 23. Januar 2012
E.ON edis Vertrieb GmbH
Die Geschäftsführung
Dr. Hans-Jürgen Lehmann
Armin Schwarz
.
. Abschreibungen und Restbuchwerte
WEITERE DATENLAGEBERICHT
1.
Das Unternehmen
Die E.ON edis Vertrieb GmbH versorgt Kunden insbesondere in den Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit Strom und Erdgas. Die dezentrale Struktur des Unternehmens gewährleistet, dass die Kundenbetreuung immer aus nächster Nähe erfolgt. Zu den Kunden zählen private Haushalte, Gewerbekunden, wie beispielsweise mittelständische Betriebe, Geschäftskunden aus dem industriellen Bereich oder aus dem Dienstleistungssektor und Vertriebspartner wie Stadt- oder Gemeindewerke. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Zu Beginn des Jahres 2011 setzte sich der Aufschwung aus 2010 zunächst fort. Im weiteren Jahresverlauf schwächte sich das Wachstum jedoch im Wesentlichen bedingt durch die Schuldenkrise in Griechenland und anderen Ländern der EU merklich ab. Die daraus resultierende Unsicherheit spiegelte sich in zwei wichtigen Indikatoren für die gesamtwirtschaftliche Situation, den Exporten und dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), wider. Die Exporte stiegen in 2011 um rund 11,1 Prozent (Vorjahr rund 17,1 Prozent). Eine ähnliche Entwicklung ist bei der Wirtschaftsleistung festzustellen. Diese stieg im Geschäftsjahr im Vergleich zu 2010 um 3,0 Prozent (Vorjahr 3,6 Prozent). Die deutsche Energiewirtschaft verzeichnete 2011 eine witterungsbedingte Verringerung des Erdgasverbrauchs im Privatsektor. Dies führte zu einem Gesamtrückgang um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Demgegenüber blieb die Nachfrage nach elektrischer Energie aufgrund der weniger stark ausgeprägten Temperaturabhängigkeit und der guten konjunkturellen Entwicklung in 2011 im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil. Der Preis für Rohöl ist ein wesentlicher Einflussfaktor für die Entwicklung der Strom- und Gaspreise. Beeinflusst von politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen stellte sich die Situation am Ölmarkt 2011 folgendermaßen dar: Sowohl die Preise für Rohöl der Marke Brent als auch die Preise für schweres und leichtes Heizöl (HSL-/HEL-Preise) starteten auf hohem Niveau und stiegen in den Folgemonaten sogar noch weiter an. Als ein wesentlicher Grund für diesen Anstieg wurden die mit der Demokratiebewegung in Nordafrika einhergehenden politischen Unruhen gesehen. Es existierten Befürchtungen eines langfristigen Ausfalls der Ölproduktion, z. B. in Libyen, und eines Übergreifens auf wesentliche Ölexporteure der Region. Ab dem dritten Quartal wiesen die Preise aufgrund der konjunkturellen Abschwächung eine leicht rückläufige Entwicklung auf. Bedingt durch diese Preisentwicklungen ergab sich am bedeutendsten deutschen Handelsplatz für Erdgas, NetConnect Germany (NCG), bei den Terminmarktpreisen folgender Jahresverlauf: Die Preise für europäische Terminkontrakte erreichten im April ihr Jahreshoch und entwickelten sich anschließend unter starken Schwankungen seitwärts. Zum Jahresende hin war dann ebenfalls eine leicht rückläufige Tendenz festzustellen. Eine ähnliche, wenn auch schwankungsärmere Entwicklung zeigte sich bei den Terminkontrakten (Base und Peak) für Strom an der European Energy Exchange. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieabsatz hat im ersten Halbjahr 2011 aufgrund der gesetzlichen Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erstmals die 20-Prozent-Grenze überschritten. Da dieser Anstieg für 2011 bereits in 2010 durch die Übertragungsnetzbetreiber prognostiziert wurde und aus Vorjahren weitere Einflussfaktoren bestanden, hat sich im Berichtsjahr die EEG-Umlage (Zuschlag auf konventionell erzeugte Energie) von 2,05 ct/kWh auf 3,53 ct/kWh erhöht.
3.
Geschäftsverlauf im Überblick
Um unseren Kunden individuelle Angebote und einen sehr guten Service bieten zu können, haben wir unsere Vertriebsaktivitäten noch besser auf die Kundenbedürfnisse und -verhaltensweisen sowie die Marktgegebenheiten ausgerichtet. So wurden beispielsweise Kunden, die Wert auf Zusatzleistungen und regionale Nähe legen, spezielle Angebote unterbreitet. Fragen rund um den Energievertrieb, die individuelle Betreuung von Kunden sowie ein zielgruppenspezifisches Marketing nahmen infolge des wachsenden Wettbewerbsdrucks weiter an Bedeutung zu. Wir intensivierten daher die Maßnahmen im Bereich der Kundenbindung und Imagepflege, nicht zuletzt auch durch die Umsetzung einer bundesweiten Image-Kampagne. Darüber hinaus erweiterten wir unser Angebot um Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz sowie dezentrale Energielösungen. In 2011 brachte E.ON Vertrieb Deutschland das Photovoltaik-Produkt E.ON Solar und die Elektromobilitäts-Lösung E.ON eMobil für Privat- und Gewerbekunden auf den Markt. Weiterhin entwickelte E.ON Vertrieb Deutschland eine Smart-Home-Anwendung, die auch unseren Kunden 2012 zur Verfügung stehen wird. Damit setzte E.ON Vertrieb Deutschland sein Engagement im Bereich Smart Energy zielgerichtet fort. Bereits 2010 führte auch die E.ON edis Vertrieb GmbH die ersten Smart Meter E.ON EnergieNavi ein. Mit diesen Angeboten will E.ON Vertrieb Deutschland dem Anspruch "cleaner & better energy" noch besser gerecht werden. Eine hohe vertriebliche Herausforderung besteht nach wie vor in dem tiefgreifenden Umbruch, der auf den Gasmärkten zu beobachten ist. Die inzwischen weitverbreitete Tendenz, zusätzlich zur traditionellen Ölpreisbindung auch weitere Preisfestsetzungsmaßstäbe zu berücksichtigen, führt zu deutlich gestiegener Wettbewerbsintensität. Da es uns gelungen ist, trotz des steigenden Preisdrucks auf dem Beschaffungsmarkt, günstige Gasbezugskonditionen zu erzielen, konnten wir auf Preismaßnahmen für Privat- und Gewerbekunden während des gesamten Jahres 2011 verzichten und somit seit 1. Januar 2010 konstante Gaspreise anbieten. Darüber hinaus garantiert die E.ON edis Vertrieb GmbH stabile Erdgaspreise bis zum Frühling 2012. Unsere Kunden partizipieren folglich unmittelbar an den Vorteilen der Zentralisierung der vertrieblichen Struktur in Deutschland. Im Strommarkt sind die Wechselprozesse deutschlandweit etabliert, eine hohe Transparenz in der Produktgestaltung ist erreicht, eine Vielzahl von Wettbewerbern ist aktiv und zahlreiche Internet-Vergleichsportale werden durch die Kunden genutzt. Wir begegnen diesem starken Wettbewerb zum einen mit unserer regionalen Präsenz in Form von Kundenzentren und zum anderen mit unseren fairen und marktorientierten Preisen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir unseren Stromkunden jedoch, anders als im Vorjahr, nur bis zum Ende der Heizperiode konstante Preise anbieten. Dies insbesondere deshalb, da die gesetzlich vorgegebene EEG-Umlage zum 1. Januar 2011 um rd. 1,5 ct/kWh erhöht wurde. Durch die hieraus gebotene Preisanpassungsmaßnahme hat sich die Wechselrate wieder deutlich erhöht. Dem steigenden Kostendruck konnten erste Wettbewerber nicht mehr standhalten. So ging bereits im ersten Halbjahr ein namhaftes Unternehmen in Insolvenz. Als Grundversorger hat E.ON edis Vertrieb GmbH die Versorgung der entsprechenden Kunden übernommen.
4.
Ertragslage
Insgesamt lieferte die E.ON edis Vertrieb GmbH an letztverbrauchende Kunden und Vertriebspartner rund 8 Mrd. kWh Strom. Damit lag der Stromabsatz ca. 5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die in 2011 erforderliche Preiserhöhung führte zu starken Kunden- bzw. Absatzverlusten bei den Privat- und Gewerbekunden, so dass auch die Belieferung der durch die Insolvenz eines Wettbewerbers übernommenen Kunden diese nicht kompensieren konnte. Im Geschäftskundenbereich lag der Stromabsatz geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. Der Stromabsatz an Vertriebspartner belief sich auf 2,1 Mrd. kWh. Im Stromgeschäft lagen die Umsätze ohne die abzuführende Stromsteuer von 94,2 Mio. € bei 995,7 Mio. €. Die absoluten Strombeschaffungs- und Netzkosten einschließlich EEG-Mehrbelastung lagen trotz des Absatzrückganges nahezu auf Vorjahresniveau. Dies ist vor allem auf den starken Anstieg der EEG-Kosten zurückzuführen. Der Gesamtabsatz im Erdgasgeschäft betrug 1,4 Mrd. kWh. Damit lag der Absatz in diesem Segment mit 2,0 Mrd. kWh deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Vor allem an die Vertriebspartner wurden kündigungsbedingt 1,6 Mrd. kWh weniger verkauft als im Vorjahr. Angesichts der Lieferbedingungen für dieses Segment hat dies jedoch nur geringe Ergebnisauswirkungen. Bei den Geschäftskunden belief sich der Absatz auf knapp 0,5 Mrd. kWh. Der Privat- und Gewerbekundenabsatz sank vor allem witterungsbedingt. Im Erdgasgeschäft wurden ohne die abzuführende Erdgassteuer von 6,1 Mio. € Umsätze in Höhe von 60,5 Mio. € realisiert. Die Absatzentwicklung spiegelt sich auch in den Materialaufwendungen wider, die im Wesentlichen Bezugs- und Netznutzungskosten beinhalten. Insgesamt sind dies 978,1 Mio. €, darunter für Strom 922,8 Mio. € sowie für Gas 55,0 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um insgesamt 10,4 Mio. €. Dies ist unter anderem durch die in diesem Jahr enthaltenen Einmaleffekte aus der Auflösung von Rückstellungen bedingt. Der Personalaufwand beläuft sich auf 14,8 Mio. €. Der darin enthaltene Einmaleffekt einer Rückstellungszuführung für Vorruhestandsregelungen beträgt 2,7 Mio. €. Die sonstigen Aufwendungen belaufen sich auf insgesamt 76,9 Mio. €. Sie werden überwiegend durch Dritte - wie die Shared Service Gesellschaft E.ON Best Service GmbH (30,7 Mio. €), die Steuerungsgesellschaft E.ON Vertrieb Deutschland GmbH (12,7 Mio. €) und die E.ON edis AG (3,6 Mio. €) - geprägt. Darüber hinaus sind hier die Marketingaufwendungen (7,6 Mio. €) und Wertberichtigungen (8,5 Mio. €) sowie sonstige Kosten (13,8 Mio. €) enthalten. Die erforderliche Stabilisierung des neuen Abrechnungssystems, die erhöhte Anzahl von Lieferantenprozessen und die gestiegenen Kundenkontakte sowie gesetzlich bedingte Systemveränderungen verursachten Kostenerhöhungen, insbesondere bei der E.ON Best Service GmbH. Die Verbesserung des Finanzergebnisses um 1,2 Mio. € ist auf gestiegene Guthabenzinsen sowie im Vergleich zum Vorjahr geringere Zinsaufwendungen zurückzuführen. Die E.ON edis Vertrieb GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der E.ON edis AG. Mit der alleinigen Gesellschafterin besteht seit dem Geschäftsjahr 2009 ein Gewinnabführungsvertrag. Das Jahresergebnis in Höhe von 14,9 Mio. € wird vollständig an die E.ON edis AG abgeführt. Durch das Organschaftsverhältnis zur E.ON edis AG entfällt die Ertragssteuerbelastung des laufenden Geschäftsergebnisses bei der E.ON edis Vertrieb GmbH.
5.
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der E.ON edis Vertrieb GmbH ging im Jahresvergleich um 87,4 Mio. € bzw. 23,1 Prozent auf nunmehr 290,8 Mio. € zurück. Dies ist insbesondere auf den Abbau der Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Das Sachanlagevermögen reduzierte sich zum 31. Dezember 2011 abschreibungsbedingt um 0,1 Mio. € und beträgt zum Bilanzstichtag 1,6 Mio. €. Unter Einschluss der Finanzanlagen umfasst das Anlagevermögen insgesamt 1,7 Mio. € und macht damit lediglich 0,6 Prozent der Bilanzsumme aus. Das Umlaufvermögen in Höhe von 288,6 Mio. € verringerte sich vor allem durch den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, welche um 46,8 Mio. € sanken. Ursächlich waren hier überwiegend die rückläufigen Finanzforderungen. Aber auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Bilanzstichtag zurückgegangen. Dies ist auf den Anstieg der mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verrechneten Abschlagszahlungen der Kunden sowie die Verringerung der Steuererstattungsansprüche zurückzuführen. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von etwa 0,5 Mio. € betrifft den Überschuss des Deckungsvermögens über die korrespondierenden Pensionsverpflichtungen sowie die Altersteilzeitverpflichtungen aus Erfüllungsrückstand. Das Eigenkapital beträgt unverändert 70,1 Mio. € und deckt insgesamt 24,1 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr 18,5 Prozent). Die Pensionsrückstellungen haben sich nahezu halbiert und betragen zum Bilanzstichtag 2,0 Mio. €. Hintergrund ist die Aufstockung des Deckungsvermögens, welche mit den Pensionsrückstellungen verrechnet wird. Auch die sonstigen Rückstellungen sind im Berichtsjahr stark rückläufig und betragen zum 31. Dezember 2011 nur noch 27,2 Mio. €. Die Abnahme um 16,8 Mio. € entfällt vor allem auf die Rückstellung für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um 67,8 Mio. € auf nunmehr 191,5 Mio. €. Die Abnahme ist überwiegend durch den stichtagsbedingten Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verursacht und korrespondiert insoweit mit dem Rückgang bei den Finanzforderungen. Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres jederzeit aus eigenen Finanzmitteln gewährleistet. Kurzfristige Finanzmittelüberschüsse werden innerhalb des Konzernverbundes angelegt.
6.
Risikomanagement / Internes Kontrollsystem
Damit bestandsgefährdende Risiken frühzeitig erkannt und rechtzeitig angemessene Gegensteuerungsmaßnahmen ergriffen werden können, betreibt E.ON edis Vertrieb GmbH das Risikomanagementsystem auf Basis der Konzernrichtlinie für das Risikomanagement im E.ON-Energie-Konzern. Die betrieblichen Risiken werden von den operativen Unternehmenseinheiten identifiziert und dokumentiert. Sie werden hinsichtlich ihrer Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Die Berichterstattung über die aktuelle Risikosituation erfolgt in regelmäßigen Abständen gegenüber der Geschäftsleitung und der Gesellschafterin. Bestandsgefährdende Risiken für das Unternehmen sind aktuell nicht erkennbar. Der besonderen Beobachtung durch die Geschäftsleitung unterliegen vor allem das Strom- und Gasgeschäft. Um die Risiken im Strom- und Gasgeschäft zu minimieren, hält sich die Gesellschaft an die konzernweit abgestimmte Risikomanagementstrategie der E.ON Vertrieb Deutschland GmbH (EVD). Mittels Back-to-back-Beschaffung soll das allgemeine Unternehmensrisiko abgesichert werden. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und damit verbundene Liquiditätsrisiken verringern sich durch die Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling des E.ON-Konzerns. Zudem haben wir zur Überwachung der Ausfallrisiken ein unternehmensweites Forderungsmanagement über unsere Schwestergesellschaft, die E.ON Best Service GmbH, implementiert. Die Gesellschaft verfügt über keine Finanzderivate. Das derzeit eingerichtete Interne Kontrollsystem (IKS) orientiert sich in seiner Struktur am IKS der Muttergesellschaft. Notwendige Anpassungen werden laufend berücksichtigt. 7. Chancen und Risiken Im Zuge unserer geschäftlichen Aktivitäten sind wir einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Aus derzeitiger Sicht sind für die Zukunft insgesamt keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Das Marktumfeld, in dem sich unsere Gesellschaft bewegt, ist durch allgemeine Chancen und Risiken der Konjunktur und einen sich ständig verschärfenden Wettbewerb gekennzeichnet. Dem daraus resultierenden Wettbewerbsdruck begegnen wir durch unsere regionale Präsenz und individuelle Zusatzleistungen für unsere Kunden. Wesentliche Wettbewerbsvorteile können wir durch eine kontinuierliche Verbesserung unserer Serviceleistungen erzielen. Hier arbeiten wir an einer weiteren Stabilisierung der Geschäftsprozesse innerhalb der EVD-Gruppe. Durch ein umfassendes Vertriebscontrolling und ein intensives Kundenmanagement nutzen wir sich ergebende Chancen. Risiken aus potenziellen Zahlungs- und Mengenausfällen begegnet die Gesellschaft durch ein aktives Kundenmonitoring. Darüber hinaus werden Außenstände im Rahmen des Forderungsmanagements verfolgt. Durch regelmäßige Mahnläufe für säumige Individualkunden ist die Minimierung des Forderungsbestandes gewährleistet. Im Privat- und Gewerbekundensegment werden Mahnungen einschließlich ggf. erforderlicher Anschlusssperrungen gemäß den vertraglichen und gesetzlichen Vorgaben durchgeführt. Externe Risiken ergeben sich darüber hinaus aus dem politischen, rechtlichen und regulatorischen Umfeld des E.ON-Konzerns, dessen Änderung zu erheblichen Planungsunsicherheiten führen kann. Der Reaktorunfall in Fukushima hat bei den Regierungsparteien zu einer Kehrtwende in der Bewertung der Kernenergie geführt. In der Folge hat die Bundesregierung die Energiepolitik insgesamt neu ausgerichtet. Durch den Umbau der Energiewelt ergeben sich auch im Vertrieb neue Herausforderungen und Chancen. Dies betrifft vor allem den Aufbau von weiteren Geschäftsfeldern, insbesondere für Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz sowie dezentrale Energielösungen. Im Hinblick auf IT-basierte Abrechnungssysteme hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) eine Trennung von Kundenstämmen zwischen Vertrieb und Netz in den Abrechnungssystemen festgelegt (Zwei-Mandanten-System). Bei der Umsetzung kam es teilweise zu IT-bedingten Verzögerungen beziehungsweise Migrationsfehlern, die kontinuierlich behoben werden. Im Berichtszeitraum ist im Zuge der Energiewende auch die Novelle zum Energiewirtschaftsgesetz verabschiedet worden. Die Gesellschaft hat mit der Umsetzung der Gesetzesreform, die z. B. erhöhte Rechnungstransparenz und verkürzte Lieferantenwechselprozesse erfordert, rechtzeitig begonnen. Darüber hinaus hat die BNetzA unter anderem eine neue Umlage nach § 19 Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) beschlossen. Die Übertragungsnetzbetreiber haben daraufhin die Höhe der Umlage mit netto 0,151 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) für 2012 angegeben. Auch hier sind die entsprechenden Umsetzungen im Abrechnungssystem bereits veranlasst worden.
8.
Aktivitäten in Forschung und Entwicklung
Die E.ON edis Vertrieb GmbH hat selbst keine wesentlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die Gesellschaft ist über die E.ON Energie AG in verschiedenen Organisationen vertreten, die sich mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben befassen. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit E.ON Energie AG und der E.ON AG andere Unternehmen mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben beauftragt.
9.
Mitarbeiter
Das im vergangenen Jahr begonnene Projekt zur Verbesserung der Unternehmenskultur wurde auch in 2011 erfolgreich fortgeführt. Ziel des Projektes ist es, die gesellschaftsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der EVD-Gruppe zu intensivieren, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln, Best-practice-Kenntnisse auszutauschen und die persönlichen Netzwerke zu stärken. Die positiven Ergebnisse daraus wurden durch die vierte konzernweite Mitarbeiterbefragung bestätigt, welche im Juni 2011 durchgeführt wurde. Zum Jahresende 2011 gehörten zur Belegschaft der E.ON edis Vertrieb GmbH 153 Mitarbeiter (Vorjahr 162). Dem in der öffentlichen Diskussion geforderten Trend zu mehr weiblichen Führungskräften folgt auch E.ON. In diesem Zusammenhang spielt die Förderung und Entwicklung von geeigneten Mitarbeiterinnen sowie die Besetzung frei werdender Führungspositionen in der E.ON-Vertrieb-Deutschland-Gruppe bei uns eine immer größere Rolle. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und ihr hohes Engagement im vergangenen Jahr.
10.
Umwelt und Arbeitssicherheit
Im Rahmen der Stromkennzeichnungspflicht informiert E.ON edis Vertrieb GmbH alle Kundengruppen über die Zusammensetzung des veräußerten Stroms und die damit verbundenen Umweltbelastungen. Der Anteil der erneuerbaren Energien im Residualmix der E.ON edis Vertrieb GmbH erhöhte sich im Berichtsjahr von 21,1 Prozent auf 22,7 Prozent. Dieser Anteil soll auch in Zukunft weiter gesteigert werden. Bei den E.ON-Ökostromprodukten, z. B. beim Tarif E.ON Ökostrom, beträgt der Anteil an erneuerbaren Energien sogar 100 Prozent und wird aus TÜV-zertifizierten Wasserkraftanlagen gewonnen. Der E.ON-Konzern legt hohen Wert auf die Arbeitssicherheit und leistet entsprechende Präventionsarbeit. Im Jahr 2011 ereigneten sich keine meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfälle.
11.
Ausblick
Vor dem Hintergrund der Liberalisierung der Energiemärkte und der vom Bundestag am 30. Juni 2011 verabschiedeten "Energiewende"-Gesetze steht die E.ON-Vertriebsgruppe vor einer Reihe von Herausforderungen. Hier sind in erster Linie innovative Produktgestaltungen im Bereich der erneuerbaren Energien und der dezentralen Energieerzeugung, aber auch gestiegene Anforderungen an den Lieferantenwechselprozess und die Kundenabrechnung zu nennen. Der Umbruch im Gasmarkt und der damit verbundene Druck auf die Endkundenpreise sowie ein insgesamt abnehmender Energieverbrauch bei Strom und Gas als Folge der staatlichen Energiesparprogramme sind weitere wesentliche Aspekte. Zudem hat die kontrovers geführte öffentliche Diskussion zu einer erhöhten Wechselbereitschaft und damit nochmals zu einem steigenden Wettbewerbsdruck geführt. Diesem Trend und der Tendenz zur dezentralen Energieerzeugung begegnet E.ON mit seiner Strategie "cleaner & better energy". Für den Vertrieb wurden als strategische Prioritäten u. a. innovative Produktgestaltungen auf Basis neuer Technologien festgelegt. Gleichzeitig soll ein umfangreiches Kostensenkungsprogramm den strategischen Handlungsspielraum des Konzerns erhalten und ausbauen. Vor dem Hintergrund eines zunehmend schwierigeren Marktumfelds verfolgt die E.ON AG im Rahmen dieses Programms "E.ON 2.0" das Ziel, die beeinflussbaren Kosten des E.ON-Konzerns bis 2015 wesentlich zu reduzieren und das operative Geschäft noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Wir gehen davon aus, dass auch die E.ON edis Vertrieb GmbH einen entsprechenden Beitrag leisten wird. Im Strom- und Gasbereich sollen nach der Einführung einer einheitlichen IT-Landschaft bei E.ON edis Vertrieb GmbH in 2012 nun vor allem die Dienstleistungsprozesse optimiert werden, um die Qualität im Kundenauftritt weiter zu steigern aber auch den Kostenaufwuchs, der zum Teil auch durch immer neue gesetzliche Anforderungen hervorgerufen wird, deutlich zu reduzieren. Auch die Endkundenpreise bilden sich am Markt. Der überwiegende Anteil des Strompreises besteht aus durch die Vertriebsgesellschaften nicht beeinflussbaren Kosten. Hierzu zählen die EEG-Umlage, die ab 1. Januar 2012 neu eingeführte Sonderkundenumlage, Steuern und die festgesetzten Netzentgelte einschließlich KWK-Umlage und Konzessionsabgabe. Für diese Preisbestandteile zeichnen sich für die E.ON-Vertrieb-Deutschland-Gruppe für das kommende Jahr tendenziell höhere Kosten ab. Die Übertragungsnetzbetreiber haben für 2012 mit 3,592 ct/kWh zwar eine moderat gestiegene EEG-Umlage veröffentlicht. Hingegen hat die Bundesnetzagentur deutlich höhere Netzentgelte (ca. 0,66 ct/kWh) genehmigt und gleichzeitig eine weitere Umlage in Höhe von 0,151 ct/kWh eingeführt. Wie sich diese gestiegenen Kosten zukünftig auf die Preise für Privatkunden und damit auf unser wirtschaftliches Ergebnis auswirken, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Dennoch hat sich auch die E.ON edis Vertrieb GmbH im Interesse ihrer Kunden entschieden, die Strompreise für Privatkunden bis mindestens über den Jahreswechsel 2011/2012 hinaus nicht zu verändern. Unseren Erdgaskunden haben wir eine Preisgarantie mindestens für die Heizperiode 2011/2012 gegeben. Vor diesem Hintergrund kann zum jetzigen Zeitpunkt keine valide Ergebnisentwicklung vorhergesagt werden. Wir gehen jedoch davon aus, dass die E.ON edis Vertrieb GmbH auch in den nächsten Jahren durch weitere Kosteneinsparmaßnahmen ein positives Ergebnis erreichen wird. Die Energieversorgung wird bei Kunden und Öffentlichkeit in den nächsten Jahren emotional und rational deutlich an Bedeutung gewinnen. Von den Energieversorgern wird erwartet, dass sie die Energiezukunft stärker als bisher gestalten und mit Investitionen in regenerative Energien einen nachhaltigen Beitrag zur Energiewende leisten. Vor diesem Hintergrund ist auch die inhaltliche Positionierung der aktuellen Kampagne "Wir gestalten die Zukunft der Energie" zu sehen. Sie ist ein Beitrag zur Imageverbesserung und wird mit Produktangeboten aus der neuen Energiewelt in den nächsten ein bis zwei Jahren den Wandel der Energieversorgung begleiten. E.ON wird dabei Zug um Zug stärker in die Rolle des Energiemanagers für seine Kunden hineinwachsen.
Fürstenwalde, den 23. Januar 2012
E.ON edis Vertrieb GmbH
Die Geschäftsführung
Dr. Hans-Jürgen Lehmann
Armin Schwarz
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Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der E.ON edis Vertrieb GmbH, Fürstenwalde/Spree, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt. Berlin, den 23. Januar 2012
PricewaterhouseCoopers
Harald Herrmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Friedrich Karl Gothe, Wirtschaftsprüfer
Geschäftsführung Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24.01.2012 |
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