Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 23006
Eingetragen
12.3.2010
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
1. - technische Dienstleistungen und Dienstleistungen in den Bereichen technische Entwicklung, Forschung und Entwicklung, Management Assistance und Beratung in industriellen Verfahren in Bezug auf die Unternehmens-Aktivitäten; 2. - Herstellung und Transformation aller Arten von Bau- und Zubehörteilen für alle Maschinentypen, insbesondere Metallteile für die Automobilindustrie; alle Formen industrieller Aktivitäten wie Stanzen, Werkzeugfertigung, Schweißen, Montage usw.; 3. - Innen- und Außenhandel, Import und Export der oben aufgeführten Produkte oder Materialien; 4. - Aktivitäten im Zusammenhang mit eigenen oder gemieteten Immobilien, Leasing und Vermietung von Maschinen und Ausstattungen; Bau von Gebäuden und Baustrukturen für die Maschinenbauindustrie; 5. - Werbung und Marketing; Verkauf und Ankauf aller Produkttypen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Volker Weiss
seit 14.9.2010
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Gestamp Metalbages S.A.ESP
67.00%
Gestamp Polska Sp.z.o.o.POL
33.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Edscha Holding GmbH
Germany
4.753.540 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Edscha Engineering GmbH

Remscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Edscha Engineering GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Edscha Engineering GmbH, Remscheid - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Edscha Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss In allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. ln allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 30. Mai 2018

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jeanneaux, Wirtschaftsprüferin

Jaber, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31.12.2017

der Edscha Engineering GmbH, Remscheid

Aktiva

Anhang 31.12.2017
31.12.2016
Veränderung
A. Anlagevermögen (1)      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   1.417.194 1.610.781 -193.587
II. Sachanlagen   1.224.739 1.290.072 -65.333
III. Finanzanlagen   5 5 0
    2.641.938 2.900.858 -258.920
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte (2) 18.941.683 17.530.322 1.411.361
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3) 1.817.333 1.567.607 249.726
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (3) 56.989.373 52.628.366 4.361.007
3. Sonstige Vermögensgegenstände (3) 218.823 68.498 150.325
    59.025.529 54.264.471 4.761.058
III. Kassenbestand. Guthaben bei Kreditinstituten (4) 1.420 2.239 -819
    77.968.632 71.797.032 6.171.600
    80.610.570 74.697.890 5.912.680

Passiva

       
A. Eigenkapital (5)      
I. Gezeichnetes Kapital   4.753.540 4.753.540 0
II. Kapitalrücklage   32.000.000 32.000.000 0
    36.753.540 36.753.540 0
B. Rückstellungen (6)      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   679.760 593.625 86.135
2. Sonstige Rückstellungen   2.139.800 3.663.269 -1.523.469
    2.819.560 4.256.894 -1.437.334
C. Verbindlichkeiten (7)      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   10.909.014 4.608.047 6.300.967
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   616.281 578.957 37.324
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   29.022.166 28.215.131 807.035
4. Sonstige Verbindlichkeiten   490.009 285.321 204.688
    41.037.470 33.687.456 7.350.014
    80.610.570 74.697.890 5.912.680

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017

der Edscha Engineering GmbH, Remscheid

Anhang 2017
2016
Veränderung
%
1. Umsatzerlöse (8) 32.460.489 35.879.156 -9,5
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen (9) 1.330.964 -1.482.939 <100
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   69.251 0 n.a.
4. Sonstige betriebliche Erträge (10) 1.415.228 420.401 <100
5. Materialaufwand (11) -11.169.144 -11.981.133 6,8
6. Personalaufwand (12) -18.523.700 -18.525.639 0,0
a) Löhne und Gehälter   -15.937.090 -16.078.833 0,9
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung   -2.586.610 -2.446.806 -5,7
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (13) -801.276 -815.915 1,8
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (14) -4.141.108 -5.123.091 19,2
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   42.651 1.069.459 -96,0
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 42.651 (Vj. EUR 1.000.697)        
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 0 (Vj. EUR 68.762)        
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -886.092 -907.394 2,3
davon an verbundenen Unternehmen EUR 858.514 (Vj. EUR 903.604)        
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 27.578 (Vj. EUR 3.790)        
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (15) 0 -16.935 100,0
12. Ergebnis nach Steuern   -202.737 -1.484.030 86,3
13. Sonstige Steuern (15) -20.121 -3.828 -425,6
14. Jahresfehlbetrag   -222.858 -1.487.858 85,0
15. Erträge aus Verlustübernahme (16) 222.858 1.487.858 -85,0
16. Jahresergebnis   0 0 n.a.

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

der Edscha Engineering GmbH, Remscheid

Grundlagen der Rechnungslegung

Die Edscha Engineering GmbH unterliegt den Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Edscha Engineering GmbH ist nach den Vorschriften des Deutschen Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Zahlen des Jahresabschlusses sind auf volle Euro gerundet. Die Erläuterungen im Anhang erfolgen, sofern nicht anders vermerkt, ebenfalls in Euro.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Die Gesellschaft nimmt die entsprechenden Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB zur Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, soweit abnutzbar vermindert um planmäßige und soweit erforderlich um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Aus Vereinfachungsgründen wurde der steuerlich zu bildende Sammelposten für geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150 bis EUR 1.000, der insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend über fünf Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen im Übrigen zeitanteilig.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt, die sich an den mindestens einzubeziehenden Aufwendungen gemäß § 255 Abs. 2 HGB orientieren. Abschläge für niedrigere Wiederbeschaffungskosten, eingeschränkte Verwendbarkeit sowie nicht kostendeckende Verkaufspreise werden vorgenommen. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten angesetzt.

Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Project-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Bewertung wird gemäß § 253 Absatz 2 HGB ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener, der Restlaufzeit der Pensionsrückstellung entsprechender, durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren zugrunde gelegt. Es wurde eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren zur Berechnung der Pensionsverpflichtungen angenommen. Gehalts- und Rentenanpassungen sind eingerechnet.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung tragen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht berücksichtigt. Die im Anhang ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Latente Steuern sind auf Ebene des Organträgers Edscha Holding GmbH, Remscheid gebildet.

Erläuterungen zur Bilanz der Edscha Engineering GmbH, Remscheid

Anlagevermögen (1)

Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Angaben zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft hält 83,27 Prozent der Anteile an der Edscha do Brasil Ltda., Sorocaba, Brasilien. Die Beteiligung wurde zum 31.12.2015 auf den niedrigeren beizulegenden Wert um EUR 31.764 Tsd. wertberichtigt. Zum 31.12.2017 betrug das vorläufige Eigenkapital der Gesellschaft BRL 1.811 Tsd. (EUR 455 Tsd.) und der Jahresfehlbetrag BRL -16.932 Tsd. (EUR -4.256 Tsd.).

Vorräte (2) 31.12.2017
31.12.2016
Unfertige Leistungen 18.727.050 17.396.086
Geleistete Anzahlungen 214.633 134.236
  18.941.683 17.530.322

Die unfertigen Leistungen enthalten Entwicklungsaufträge für Karosserieprodukte einschließlich zugehöriger Betriebsmittel von verbundenen Unternehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 31.12.2017
31.12.2016
Forderungen aus Lieferungen - und Leistungen 1.817.333 1.567.607
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 56.989.373 52.628.366
Sonstige Vermögensgegenstände 218.823 68.498
  59.025.529 54.264.471

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus der Weiterberechnung von Konzernumlagen, der Abrechnung von Entwicklungsleistungen sowie dem üblichen Lieferungs- und Leistungsverkehr i.H.v. EUR 18.324 Tsd. (Vorjahr: EUR 18.020 Tsd.) Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Edscha Holding GmbH betragen EUR 39.718 Tsd. (Vorjahr: EUR 35.306 Tsd.) und betreffen Im Wesentlichen Cash Pool Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Vorsteuerguthaben gegen ausländische Finanzämter und Forderungen gegen Kreditoren. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (4)

Hierbei handelt es sich ausschließlich um Kassenbestände.

Eigenkapital (5)

Das gezeichnete Kapital der Edscha Engineering beträgt EUR 4.754 Tsd. und ist in voller Höhe eingezahlt.

Übersicht der Eigenkapitalveränderungen (Angaben in EUR)

Stammkapital Rücklagen Jahresergebnis Eigenkapital
1. Januar 2017 4.753.540 32.000.000 0 36.753.540
Jahresergebnis vor Verlustausgleich 0 0 -222.858 -222.858
Erträge aus Verlustübernahme     222.858 222.858
31. Dezember 2017 4.753.540 32.000.000 0 36.753.540
Rückstellungen (6) 31.12.2017
31.12.2016
Rückstellungen für Pensionen    
und ähnliche Verpflichtungen 679.760 593.625
Sonstige Rückstellungen 2.139.800 3.663.269
  2.819.560 4.256.894

Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,68 Prozent (Vorjahr: 4,01 Prozent) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Rentenanpassungen sind mit 2,0 Prozent (Vorjahr: 2,0 Prozent) p.a. eingerechnet. Die Fluktuationsrate wurde wie im Vorjahr mit 0,5 Prozent angenommen. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung unterschiedlicher Rechnungszinssätze nach § 253 Absatz 6 HGB beträgt in 2017 EUR 121 Tsd. (Vorjahr: EUR 92 Tsd.) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für die Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich und enthalten Im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen und ausstehenden Urlaub. Weiterhin sind hier Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, noch nicht abgerechnete Leistungen erfasst.

Verbindlichkeiten (7) 31.12.2017
31.12.2016
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.909.014 4.608.047
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 616.281 578.957
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29.022.166 28.215.131
Sonstige Verbindlichkeiten 490.009 285.321
(davon aus Steuern) (372.633) (264.715)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (13.198) (0)
  41.037.470 33.687.456

In den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen enthalten sind Vorauszahlungen auf Entwicklungsprojekte. Davon stammen EUR 10.647 Tsd. (Vorjahr: EUR 4.249 Tsd.) von Tochterunternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem üblichen Lieferungs- und Leistungsverkehr i.H.v. EUR 1.133 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.176 Tsd.), aus dem konzernweiten Cash-Management sowie einem langfristigen Darlehen einer konzernzugehörigen Finanzierungsgesellschaft in Höhe von EUR 26.165 Tsd. (Vorjahr: EUR 26.165 Tsd.). In den Verbindlichkeiten enthalten sind zudem EUR 649 Tsd. (Vorjahr: EUR 716 Tsd.) gegenüber der Gesellschafterin Edscha Holding GmbH.

Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Steuern beinhalten die noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditoren.

Besicherungen bestehen im Berichtsjahr keine.

Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2017
davon Restlaufzeit kleiner 1 Jahr
davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
davon Restlaufzeit größer 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.909.014 10.909.014 0 0
Vorjahr: (4.608.047) (4.608.047) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 616.281 616.281 0 0
Vorjahr: (578.957) (578.957) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29.022.166 1.132.820 27.889.346 0
Vorjahr: (28.215.131) (1.176.147) (27.038.984) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 490.009 490.009 0 0
Vorjahr: (285.321) (285.321) (0) (0)
gesamt 41.037.470 13.148.124 27.889.346 0
Vorjahr: (33.687.456) (6.648.472) (27.038.984) (0)

Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von EUR 1.990 Tsd. (Vorjahr: EUR 2.803 Tsd.), die aus einem EDV-Dienstleistungsvertrag sowie aus Miet- und Leasingverträgen resultieren. Darin enthalten sind EUR 1.052 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.005 Tsd.) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Leasingverhältnisse wurden zum Zwecke der Schonung der Liquidität abgeschlossen und führen weiterhin dazu das Verwertungsrisiko nicht tragen zu müssen.

Offene Bestellungen für Investitionen und Einkaufsverpflichtungen sind mit einem Wert von EUR 778 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.352 Tsd.) angesetzt.

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch weiter durch Haftungsbeitritte für Konsortialkredite und Finanzierungsvereinbarungen der Muttergesellschaft in Höhe von insgesamt EUR 1.395 Mio. (Vorjahr: EUR 1.410 Mio.) sowie für vom Mutterkonzern begebene Anleihen von insgesamt EUR 500 Mio. (Vorjahr: EUR 500 Mio.).

Die Schulden aus der Inanspruchnahme der Finanzierungen betragen zum Bilanzstichtag insgesamt EUR 1.557 Mio. (Vorjahr: EUR 1.592 Mio.).

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus allen Finanzierungsgeschäften wird aufgrund der Solvenz der verbundenen Konzern-Unternehmen als gering eingeschätzt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung der Edscha Engineering GmbH, Remscheid

Umsatzerlöse (8)

Die Umsatzerlöse umfassen die Entwicklungsleistungen sowie sonstige Lieferungen und Leistungen der Edscha Engineering GmbH, gekürzt um Kundenskonti. Zudem sind hier die Umlagen an verbundene Unternehmen enthalten.

Bestandsveränderungen (9) 2017
2016
Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 1.330.964 -1.482.939
  1.330.964 -1.482.939

Die Entwicklung der Bestandsveränderungen ist hauptsächlich beeinflusst durch die Abrechnung von Entwicklungsleistungen an verbundene Unternehmen nach Produktanlauf.

Sonstige betriebliche Erträge (10)

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen außergewöhnliche Erträge in Höhe von EUR 282 Tsd. (Vorjahr: EUR 277 Tsd.) enthalten. Diese betreffen nachträgliche Preisreduzierungen eines Zulieferers. Zudem sind hier Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 8 Tsd. (Vorjahr: EUR 104 Tsd.), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen EUR 1.068 Tsd. (Vorjahr: EUR 17 Tsd.) und Zuschüsse des Arbeitsamtes EUR 16 Tsd. (Vorjahr: EUR 22 Tsd.) ausgewiesen.

Materialaufwand (11) 2017
2016
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.717.473 4.235.732
Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.451.671 7.745.401
  11.169.144 11.981.133

In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sind hauptsächlich bezogene Erstmuster, Werkzeuge sowie Materialien für die Eigenerstellung von Prototypen enthalten.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen größtenteils Konstruktionsleistungen und technische Unterstützung von externen oder verbundenen Unternehmen.

Personalaufwand (12) 2017
2016
Löhne und Gehälter 15.937.090 16.078.833
Soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.586.610 2.446.806
(davon für Altersversorgung) (61.917) (117.083)
  18.523.700 18.525.639

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf Sachanlagen (13)

Unter den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen (14)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten die Sachkosten aus dem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereich. Die größten Posten entfallen auf Beratungsaufwendungen, Instandhaltung, Aufwendungen für Reisekosten, Kosten für die Inanspruchnahme fremder EDV-Dienstleistungen, Miet- und Leasingaufwendungen sowie Kosten für Leiharbeitskräfte. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen EUR 48 Tsd. (Vorjahr: EUR 109 Tsd.).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und sonstige Steuern (15)

Mit Wirkung vom 2. Februar 2010 besteht mit der Edscha Holding GmbH. Remscheid, eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft. Unter den Sonstigen Steuern sind KFZ Steuern ausgewiesen.

Erträge aus Verlustübernahme (16)

Das negative Jahresergebnis der Edscha Engineering GmbH wurde gemäß den Regelungen des Ergebnisabführungsvertrags von der Edscha Holding GmbH, Remscheid, ausgeglichen.

Angaben gemäß § 285 Nr. 21 HGB

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Angaben zum Unternehmen

Firma: Edscha Engineering GmbH

Sitz: Remscheid

Registergericht: Amtsgerichts Wuppertal

Handelsregister-Nr.: HRB 23006

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde während des Geschäftsjahres wahrgenommen von den Herren:

 

David Vázquez Pascual, Direktor Recht Gestamp, Madrid, Spanien

 

Francisco J. Riberas Mera, Leitender Geschäftsführer Gestamp, Madrid, Spanien

 

Francisco López Peña, Kaufmännischer Geschäftsführer Gestmap, Madrid, Spanien

 

Volker Weiss, Kaufmännischer Geschäftsführer Edscha, Köln

 

Torsten Greiner, Vorsitzender der Geschäftsführung Edscha, Witten

Bezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Angaben nach § 285 Nr. 14 und 14a HGB

Der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der Gestamp Automocion S.A., Abadiano, Provinz Vizcaya, Spanien aufgestellt, in deren Konzernabschluss die Edscha Engineering GmbH einbezogen wird. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Aufgrund der Einbeziehung in diesen Konzernabschluss macht die Gesellschaft von der Befreiungsvorschrift des § 291 Abs. 1 HGB Gebrauch und ist somit nicht verpflichtet, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Der befreiende Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger in deutscher Sprache veröffentlicht.

Im Vergleich zu den deutschen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden ergeben sich im Wesentlichen nachfolgend erläuterte Abweichungen:

Im Zuge des "Impairment-Only Approach" nach IFRS wird der Geschäfts- und Firmenwert ausschließlich außerplanmäßig abgeschrieben.

Gemäß IFRS werden langfristige Fertigungsaufträge nach der Teilgewinnrealisierungsmethode (percentage of completion - Methode) bilanziert. Dagegen erfolgt nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften die Gewinnrealisierung erst mit Abnahme des Werks durch den Kunden (completed-contract - Methode).

Bei Vorräten erfolgt nach deutschem Recht eine Abwertung auch auf den niedrigeren Einkaufspreis. Nach IFRS hat eine Abwertung zwecks verlustfreier Bewertung lediglich bei gesunkenen Verkaufspreisen zu erfolgen.

Nach HGB und nach IFRS sind auf alle zeitlich begrenzten Unterschiede zwischen den Wertansätzen in der Steuerbilanz und in der Konzernbilanz latente Steuern zu ermitteln (sog. temporary-Konzept) dabei ist derjenige Steuersatz zugrunde zu legen, der voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der temporären Differenzen - also in der Zukunft - gültig ist. Für Verlustvorträge dürfen nach deutschem Recht latente Steuern angesetzt werden, sofern eine Nutzung in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich ist. Nach IFRS sind aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren, sofern diese in Zukunft zu Steuerminderungen führen. Gemäß § 274 HGB besteht ein Wahlrecht zur Bilanzierung eines Aktivüberhangs an latenten Steuern; nach IFRS ist zwingend ein Aktivüberhang anzusetzen.

Nach IFRS werden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten unabhängig von ihrer Fristigkeit grundsätzlich mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Entsprechende Gewinne oder Verluste werden realisiert. Nach deutschem Handelsrecht werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht berücksichtigt.

Im Konzernabschluss nach HGB werden die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Geschäftsjahre nach § 253 (2) HGB abgezinst. Pensionsrückstellungen werden nach § 253 (2) HGB mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Im Konzernabschluss nach IFRS erfolgen die Abzinsungen mit einem fristadäquaten Marktzinssatz.

Ereignisse nach dem Stichtag

Nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses waren keine berichtspflichtigen Ereignisse zu verzeichnen.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Verluste der Gesellschaft werden im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages an die Muttergesellschaft übertragen.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 2017 2016
Angestellte 176 171
Gewerbliche Arbeitnehmer 31 24
  207 195

 

Remscheid, den 30. Mai 2018

David Vázquez Pascual

Francisco J. Riberas Mera

Francisco López Peña

Volker Weiss

Torsten Greiner

Entwicklung des Anlagevermögens der Edscha Engineering GmbH, Remscheid, für das Geschäftsjahr 2017

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2017
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2017
Entgeltlich erworbene Konzessionen. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.205.647 18.106 0 0 2.223.753
geleistete Anzahlungen 0 138.660 0 0 138.660
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.205.647 156.766 0 0 2.362.413
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 0 0 0 1
Technische Anlagen und Maschinen 1.289.067 187.116 71.685 0 1.547.868
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.239.014 156.474 159.500 -18.880 2.536.108
Anlagen im Bau 231.185 42.000 -231.185 0 42.000
II. Sachanlagen 3.759.267 385.590 0 -16.880 4.125.977
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.763.940 0 0 0 31.763.940
III. Finanzanlagen 31.763.940 0 0 0 31.763.940
Anlagevermögen 37.728.854 542.356 0 -18.880 38.252.330
Abschreibungen
01.01.2017
Zugänge im Geschäftsjahr
Abgänge im Geschäftsjahr
31.12.2017
Entgeltlich erworbene Konzessionen. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 594.866 350.353 0 945.219
geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 594.868 350.353 0 945.219
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 0 0 1
Technische Anlagen und Maschinen 1.165.735 115.540 0 1.281.275
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.303.459 335.383 -18.880 1.619.962
Anlagen im Bau 0 0 0 0
II. Sachanlagen 2.469.195 450.923 -18.880 2.901.236
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.763.935 0 0 31.763.935
III. Finanzanlagen 31.763.935 0 0 31.763.935
Anlagevermögen 34.827.996 801.276 -18.880 35.610.392
Buchwerte
31.12.2017
31.12.201
Entgeltlich erworbene Konzessionen. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.278.534 1.610.781
geleistete Anzahlungen 138.660 0
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.417.194 1.610.781
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0
Technische Anlagen und Maschinen 266.593 123.332
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 916.146 935.555
Anlagen im Bau 42.000 231.185
II. Sachanlagen 1.224.739 1.290.072
Anteile an verbundenen Unternehmen 5 5
III. Finanzanlagen 5 5
Anlagevermögen 2.641.938 2.900.858

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

der Edscha Engineering GmbH, Remscheid

Geschäftstätigkeit und Unternehmensstruktur

Die Edscha Engineering GmbH ("Edscha Engineering") ist auf die Entwicklung von Scharniersystemen (Türscharniere und Türfeststeller, Front- und Heckdeckelscharniere sowie Heckklappenscharniere), Betätigungssystemen (Pedalwerke und Feststellbremsen) sowie angetriebener Systeme spezialisiert. Sie erstellt außerdem Prototypen für diese Produkte und fertigt Musterteile.

Die Edscha Engineering GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Edscha Holding GmbH, Remscheid (Teilkonzern Edscha Gruppe) und Teil des spanischen Gestamp Konzerns.

Wirtschaftsbericht

Die folgenden Erläuterungen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden beim Verband der Automobilindustrie (VDA), Institut für Weltwirtschaft (IFW) Kiel, sowie den Ausführungen der "Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose", erfragt bzw. entnommen.

Weltwirtschaft in Kürze

Der Weltwirtschaft ging es im Jahr 2017 so gut wie lange nicht mehr. Dank eines spürbaren Aufschwungs stieg die Produktion in den USA, in Japan und im Euroraum deutlich schneller als im Trend. Auch die chinesische Wirtschaft befand sich infolge wirtschaftspolitischer Anregungen wieder in einer Phase kräftiger Expansion. Von diesem Aufschwung sowie dem Anstieg der Rohstoffpreise profitierten auch die Schwellenländer, deren Konjunktur insgesamt belebt wurde. In Südostasien expandierte die Wirtschaft bereits seit Ende des Jahres 2016 recht kräftig und auch in Russland war die Produktion wieder aufwärtsgerichtet. Schließlich setzte auch in Brasilien zu Beginn des Jahres 2017 eine exportgetriebene Erholung ein.

Automobilkonjunktur in Kürze

Das Automobilgeschäft hat sich im Jahr 2017 positiv entwickelt: Weltweit stieg die Zahl der Neuzulassungen um 2 Prozent auf insgesamt 84,6 Millionen Einheiten. In Europa (EU28 + EFTA) erreichte der Automobilabsatz das höchste Niveau seit 2007. Mit 15,6 Mio. Einheiten legte dieser Markt um rund 3 Prozent zu. In den USA sank das Volumen des Light-Vehicle-Marktes dagegen um fast 2 Prozent auf 17,1 Mio. Neufahrzeuge. Alles in allem lagen die Verkaufszahlen damit aber immer noch auf einem hohen Niveau.

Der chinesische Automobilmarkt expandierte auch im Jahr 2017 und legte um 2 Prozent auf 24,2 Mio. verkaufte Pkw zu. Auch auf dem japanischen Pkw-Markt wurden deutlich mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahr. Die Zahl der Neuzulassungen stieg um 6 Prozent auf 4,4 Mio. Fahrzeuge. In Indien zog das Absatzvolumen 2017 um 9 Prozent an. Es wurden 3,2 Mio. Einheiten verkauft. Auf Erholungskurs befanden sich die Automobilmärkte in Brasilien und Russland. Der Light-Vehicle-Absatz legte in Brasilien um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und stieg auf 2,2 Mio. verkaufte Einheiten. In Russland lag das Marktvolumen mit 1,6 Mio. Neuzulassungen um 12 Prozent über dem des Vorjahres.

Ertragslage

2017
Tsd. €
2016
Tsd. €
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 32.460 35.879 -9,5
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.331 -1.483 >100%
Andere aktivierte Eigenleistungen 69 0 n.a.
sonstige betriebliche Erträge 1.415 420 >100%
Materialaufwand -11.169 -11.981 6,8
Personalaufwand -18.524 -18.526 0,0
übrige Aufwendungen -4.141 -5.122  
EBITDA 1.441 -813 >100%
Abschreibungen -801 -816 1,8
EBIT 640 -1.629 >100%
Finanz- und Beteiligungsergebnis -843 162 <-100%
Ergebnis vor Steuern -203 -1.467  
Steuern (inkl. Sonstige Steuern) -20 -21 4,8
Ergebnis nach Steuern -223 -1.488 85,0
Erträge aus Verlustübernahme 223 1.488 -85,0
Jahresergebnis 0 0 n.a

Im Geschäftsjahr wurden, verglichen mit dem Vorjahr, weniger Konstruktions- und Entwicklungsleistungen an die Gesellschaften des Edscha Konzerns abgerechnet, da einige Projekte noch nicht fertiggestellt waren. Die Bestände an unfertigen Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr entsprechend. Entgegen den Konstruktions- und Entwicklungsleistungen haben sich die an verbundene Unternehmen abgerechneten Zentralfunktionen, im Wesentlichen Qualitätssicherung, Normung, technische Unterstützung und Technologietransfer, sowie Vertriebsunterstützung gegenüber 2017 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 1.056 Tsd., die im Vorjahr gebildet wurden.

Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Materialaufwand für Werkzeuge und die Erstellung von Mustern, da diese in den Vorjahren für ausländische Tochtergesellschaften gefertigt bzw. beschafft wurden. Technische Dienstleistungen für Entwicklungsprojekte wurden in 2017 von externen und internen Dienstleistern gegenüber dem Vorjahr häufiger beansprucht. Die sonstigen Aufwendungen waren ebenfalls rückläufig. Es wurde weniger Zeitarbeit in Anspruch genommen. Der Bezug von sonstigen externen Dienstleistungen reduzierte sich ebenfalls, bedingt durch den Rückgang von Rechts- und Beratungskosten.

Trotz eines weiteren Personalaufbaus und einer Tariferhöhung im Metallbereich von 2 Prozent ab April 2017 blieben die Personalkosten auf Vorjahresbasis. Dies war vor allem durch geringere Zahlungen für variable Gehaltsbestandteile verglichen mit dem Vorjahr bedingt.

Aufgrund der Kostenreduzierung ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen mit Euro 1.441 Tsd. gegenüber 2016 wieder positiv. Das Finanzergebnis ist verglichen mit dem Vorjahr negativ. Hierin enthalten sind vor allem Zinsaufwendungen aus Cash Pool Transaktionen sowie für ein Darlehen von einer zur Edscha Gruppe gehörenden Tochtergesellschaft. Bereinigt um die in 2016 enthaltenen Zinszuflüsse für die Forderungen gegen die Muttergesellschaft aus Verlustausgleich in Höhe von EUR 1.001 Tsd. liegt das Finanzergebnis auf Vorjahresniveau.

Der Steueraufwand betrifft ausländische Steuern, die für uns von ausländischen Tochterunternehmen aus Zahlungen für Dienstleistungen einbehalten wurden.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Edscha Holding GmbH wird das negative Jahresergebnis vollständig ausgeglichen.

Finanzlage

Die Finanzierung der Edscha Engineering GmbH geschieht über das Cash Pooling der Edscha Gruppe, in das die Gesellschaft eingebunden ist. Der Cash Pool wird von der Edscha Holding GmbH geführt. Hierbei werden die positiven Banksalden täglich an die Edscha Holding GmbH übertragen. Negative Banksalden werden durch die Gesellschafterin ausgeglichen. Darüber hinaus kann eine Aufnahme von Darlehen über den Mutterkonzern erfolgen. Der Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit ist mit EUR 542 Tsd. im Geschäftsjahr 2017 positiv. Weiterhin wurden Investitionen in gleicher Höhe in die immateriellen Vermögensgegenstände (EUR 157 Tsd.) und in das Sachanlagevermögen (EUR 386 Tsd.) getätigt.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich fristmäßig gerecht zu werden.

Vermögenslage

2017
Tsd. €
2016
Tsd. €
Veränderung
Tsd. €
Aktiva      
Anlagevermögen 2.642 2.901 -259
Umlaufvermögen 77.969 71.797 6.172
Bilanzsumme 80.611 74.698 5.913
Passiva      
Eigenkapital 36.754 36.754 0
Rückstellungen 2.820 4.257 -1.437
Verbindlichkeiten 41.037 33.687 7.350
Bilanzsumme 80.611 74.698 5.913

Beim Anlagevermögen überstiegen die Abschreibungen die Neuanschaffungen, wodurch sich eine Verringerung um rund 9 Prozent ergibt.

Die Entwicklung des Umlaufvermögens war einerseits geprägt durch den Aufbau der Vorrats- sowie der Forderungsbestände gegenüber Dritten, welcher sich negativ auf die Liquiditätslage der Gesellschaft auswirkte. Zudem erhöhten sich die Forderungen gegen die Muttergesellschaft aus Cash Pooling, da Finanzmittel aus Anzahlungen der Tochterunternehmen für Entwicklungsprojekte an diese übertragen wurden.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Edscha Holding GmbH, wodurch das negative Jahresergebnis vollständig ausgeglichen wird, bleibt das Eigenkapital unverändert. Die Eigenkapitalquote sank bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme von 49,2 Prozent auf 45,6 Prozent und weist insgesamt einen guten Wert aus.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr stark reduziert, da in 2016 dort noch Beträge für Abfindungen und drohende Rechtstreitigkeiten enthalten waren.

Die Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem üblichen Lieferungs- und Leistungsverkehr, aus erhaltenen Anzahlungen für Entwicklungsprojekte in Höhe von EUR 10.909 Tsd. sowie aus dem konzernweiten Cash-Management. Zudem ist dort ein langfristiges Darlehen nebst Zinsen von einer konzernzugehörigen Finanzierungsgesellschaft in Höhe von EUR 26.165 Tsd. enthalten.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird abschließend als gut und solide beurteilt.

Steuern

Die Edscha Engineering GmbH gehört als Organgesellschaft zum steuerlichen Organkreis der Edscha Holding GmbH, Remscheid.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 207 (Vorjahr 195) Mitarbeiter beschäftigt.

Konstruktion und Entwicklung

Die globale Präsenz von Edscha in Entwicklung und Produktion unterstützt unsere Kunden bereits heute in einer erfolgreichen Organisation ihrer komplexen und globalen Projekte. Dies erfolgt zu weltweit einheitlich hohen Qualitätsstandards und wurde seitens der Kunden durch die Vergabe großer Plattform-Projekte als erfolgreich bestätigt.

Zur Nutzung weiterer Wachstumschancen, speziell in China, werden umfangreiche Schulungen angeboten und ein intensiver Austausch von Personal, auch längerfristig, gepflegt. Ein Entwicklungsstandort in den USA ist zudem mittlerweile voll ausgestattet und umfassend in das globale Entwicklungsnetzwerk integriert.

Die Erweiterung und Anpassung von Kapazitäten der europäischen Entwicklungsstandorte wird weiter forciert. Ziel sind Kosteneinsparungen bei der Abwicklung von Versuchen für kostenintensive und aufwändige Entwicklungen durch die Verteilung von Projekten auf hierfür optimierte Standorte. Durch den Ausbau des Versuchsbereichs in Tschechien konnten dort bereits komplexe, zeitaufwendige Produktvalidierungen für deutsche OEMs platziert werden. Dies hat zu erheblichen Kosteneinsparungen geführt.

Die Entwicklungsaktivitäten bei Edscha folgen einer stringenten Entwicklungs-Roadmap, welche sich an den existierenden Megatrends in der Automobilindustrie ausrichten. Themen wie Leichtbau, Sicherheit, Komfort und autonomes Fahren bestimmen nach wie vor die Schwerpunkte in der Entwicklung. Die disruptiven Trends in der Automobilindustrie wie Elektrifizierung und autonomes Fahren werden Edscha nur mittelbar beeinflussen und bieten eher Chancen als Risiken. Das autonome Fahren wird weitere Möglichkeiten eröffnen, speziell im Bereich Türöffnungssysteme. Schlüssel für diesen Bereich werden die mechatronischen Systeme sein, an denen Edscha bereits intensiv arbeitet.

Die Prüfung der Verwendung auch von unkonventionellen Materialien führt nicht nur zu neuen Erkenntnissen im Bereich Gewichtsreduzierung oder technischer Machbarkeit, sondern auch zur Aufdeckung von Kostenreduzierung und Optimierung von Verfahren. Durch den bereits erfolgten Serienanlauf von Leichtbau Deckelscharnieren aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und den daraus gewonnenen Erfahrungen sehen wir ein großes Potential für Folgeprojekte. Die aktuellen Debatten um Klimawandel und Schadstoffbelastung lassen erahnen, dass langfristig dem Einsatz von aus heutiger Sicht exotischen Materialien eine große Bedeutung zukommen kann.

Die jüngst in China angekündigte Gesetzgebung und die Bewertungsmethoden zum Thema Sicherheit, angelehnt an das "5-Star Prinzip Euro NCAP", zeigten die erwartete Wirkung. Mehrere gemeinsam mit chinesischen Kunden in der Vergangenheit gestarteten Vorentwicklungsprojekte haben zu Aufträgen für aktive Motorhaubenscharniere durch die lokalen chinesischen OEMs geführt. Die Ankündigung neuer Gesetzesinitiativen in den USA ist ebenfalls erfolgt. Hier wird für den Massenmarkt seitens der OEMs noch intensiv untersucht, in wieweit ein Einsatz von aktiven Fußgängerschutzscharnieren erfolgen soll. Edscha steht hier mit seinem Produktportfolio ebenfalls in den Startlöchern. Für Premium Anwendungen, welche in Europa und Asien noch maßgeblich vom Fahrzeugdesign getrieben werden, liegen ebenfalls Anfragen und Beauftragungen vor.

Neben der Sicherheit gewinnt auch das Thema Komfort weltweit an Bedeutung. Die komfortable Türöffnung steht hierbei immer mehr im Mittelpunkt. Neben neuartigen, leistungsstarken Komfort-Türfeststellern, mit in weiten Bereichen stufenloser Türöffnung, findet die elektrisch angetriebene Tür, vor allem in der NAFTA Region und im asiatischen Raum, ein immer größeres Interesse. Hier ist die Nachfrage zwar noch auf das hochpreisige Segment beschränkt, doch zeigen Erfahrungen, dass komfortable Applikationen nach gewisser Zeit auch in andere Segmente übernommen und angeboten werden. Erste Serieneinsätze mit elektrischen Türöffnungssystemen stehen bevor. Für weitere Anläufe rechnen wir uns gute Chancen aus.

Investitionen

Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen in Höhe von rund EUR 542 Tsd. betreffen im Wesentlichen neue Anlagen für die Bereiche Musterbau, Versuche und Qualitätsüberwachung.

Für die Jahre 2018 und 2019 plant die Gesellschaft moderate Investitionen. Zudem werden in Vorjahren begonnene Projekte zu Ende geführt.

Umweltmanagement

Das Umweltmanagementsystem als effektives Frühwarnsystem ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb des Risikomanagements der Edscha-Gruppe und unterliegt einer ständigen Entwicklung. Ziel ist es einen hohen Beitrag zum Gemeinschaftsnutzen zu leisten, indem bei der Entwicklung und Produktion bestmögliche, umweltschonende und ressourcensparende Verfahren zur Anwendung kommen. Zudem ist die Gesellschaft in das Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagement System der Gestamp Gruppe integriert, das im Vergleich zu den rechtlichen Vorschriften nochmals höhere Anforderungen stellt. Mit Hilfe von Indikatoren werden die Arbeitsbedingungen unter Umwelt- und Sicherheitsaspekten im Rahmen von regelmäßigen Audits bewertet. Die Weiterentwickelung der Umweltnorm ISO 14001:2015 wurde in 2017 vollumfänglich implementiert und ist bereits in Deutschland vom TÜV-Nord erfolgreich auditiert. Um unsere Umweltleistung weiter zu verbessern, haben wir begonnen, ein Energiemanagementsystem aufzubauen und einzuführen. Hierbei erfüllt Edscha die zum 5.12.2015 für Deutschland in Kraft getretene Energieverordnung gemäß Artikel 8 der EU-Energieeffizienz-Richtlinie, 2012/27/EU. Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten oder einer Jahresbilanzsumme von über 43 Mio. EUR, sind zu einem Energieaudit nach DIN EN 16247 bzw. zu einer Zertifizierung nach ISO 50001 verpflichtet. Die Edscha Werke in Hengersberg und Hauzenberg sind bereits nach ISO 50001, die Edscha Engineering GmbH, Edscha Holding GmbH und die Edscha Kunststofftechnik GmbH nach DIN EN 16247 zertifiziert.

Risikobericht

Risikomanagement

Die Edscha Engineering GmbH ist in das weltweite Edscha-Risikomanagement eingebunden. Ziel des Risikomanagements der Edscha Gruppe ist es, nicht nur bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen, sondern auch einen aktiven Beitrag zur Steigerung des Unternehmenswerts zu leisten. Deshalb werden Chancen und Risiken bereits unterhalb der Schwelle zur Bestandsgefährdung systematisch erfasst und analysiert. Ein abgestuftes Bewertungssystem erlaubt es, Chancen und Risiken nach Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeit zu bewerten sowie die Risiken in wesentliche / bestandsgefährdende zu priorisieren.

Im Rahmen des Risikomanagements sind berichtspflichtige Ereignisse, die den Bestand der Regionalgesellschaften gefährden und der Edscha Gruppe einen ernsthaften finanziellen Schaden zufügen können, zu melden. Der vorgeschriebene Berichtsweg des SIR (Sofort-Informations-Report) sowie der SIR Formvorlage und den damit verbunden Auslösekriterien sind im Edscha-Prozess Management System (PMS) sowie im Intranet der Edscha Gruppe veröffentlicht. Ziel des SIR ist die zeitgerechte Information der Geschäftsführung und des regionalverantwortlichen Geschäftsführers.

Die Innenrevision hat im Berichtsjahr weiterhin gezielte Audits innerhalb des Edscha Konzerns durchgeführt. Werksprüfungen erfolgten diesmal schwerpunktmäßig in den Bereichen Finanzen, IT, Personalwesen und Einkauf. Bei den Prozessprüfungen standen im Berichtsjahr die Überprüfung und Anwendung von Vollmachten sowie die Handhabung von Verrechnungspreisen nach Konzernrichtlinie und Fremdvergleichsbezug im Vordergrund. Dieses Vorgehen sowie weitere Audits erfolgen auch in Zukunft. Bezüglich der Standardisierung von Prozessen, Dokumentationen und Revision ist die Edscha Gruppe zudem in das konzernweite Gestamp Prozess- und Risikomanagement eingebunden und berichtet auch direkt an dieses.

Wesentliche Risiken

Leistungs- und Qualitätsrisiken

Zu den wesentlichen Risiken für die Edscha Gruppe gehören Leistungs- und Qualitätsrisiken. Im Rahmen der Serienproduktion für die internationale Automobilbranche ist es unumgänglich, die Anforderungen höchster Prozesssicherheit und Leistungszuverlässigkeit über lange Jahre dauerhaft zu erfüllen.

Leistungsausfälle gegenüber dem Kunden führen nicht nur zu monetären, sondern vor allem auch zu erheblichen Reputationsschäden, welche die Position des Lieferanten bei den regelmäßigen Preisverhandlungen während der Laufzeit eines Auftrages sowie bei der Vergabe neuer Aufträge erheblich schwächen können. Entsprechend sind Prozesssicherheit und Leistungszuverlässigkeit wesentliche Grundvoraussetzungen für den Erhalt und den Ausbau der Ertragskraft der Edscha Gruppe.

Leistungsrisiken werden durch eine permanente Verbesserung der Prozesssicherheit adressiert. Verlauf und Stabilität unserer Prozesse werden transparent gemacht und dokumentiert, so dass sie standardisiert überwacht und fortwährend verbessert werden können.

Maßgeblich ist dabei die Fähigkeit der Mitarbeiter der Edscha Gruppe, mögliche Leistungsrisiken bereits vor ihrer Entstehung aus der Summe der über den Produktionsprozess zur Verfügung gestellten Daten herauszulesen und richtig reagieren zu können. Deshalb wird kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung investiert, um das Qualifikationsniveau der Mitarbeiter fortlaufend zu erhöhen.

Von dieser Prozesssicherheit, in Kombination mit den langjährigen Erfahrungen der Edscha Gruppe in der Produktion und Konstruktion, profitiert die Edscha Engineering im besonderen Maße bei der Entwicklung ihrer Produkte für die Automobilindustrie. Hier liegen auch das Potential und die zukünftigen Chancen der Edscha Gruppe, sich weiterhin als ein führender Entwickler und Anbieter von Standard- und innovativen Produkten für die Automobilhersteller zu präsentieren und durchzusetzen.

Liquiditätsrisiko

Die Edscha Engineering GmbH ist über die Muttergesellschaft, die Edscha Holding GmbH, Remscheid, in das Liquiditätsmanagement der Edscha Gruppe eingebunden. Das Risiko eines Liquiditätsengpasses innerhalb der Edscha Gruppe wird laufend mittels einer Liquiditätsplanung überwacht. Hierbei werden die Laufzeiten der Finanzinvestitionen und der finanziellen Vermögenswerte (z. B. Forderungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte) sowie erwartete Cashflows aus der Geschäftstätigkeit berücksichtigt. Das Ziel der Gruppe ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und Sicherstellung der Flexibilität durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten, Gesellschafter- und Bankdarlehen sowie Finanzierungs-Leasingverhältnissen zu wahren. Darüber hinaus kann die Edscha Gruppe einen kurzfristigen Liquiditätsbedarf über die spanische Muttergesellschaft der Edscha Holding GmbH, Remscheid decken, da sie in deren Cash Management eingebunden ist.

Kreditrisiken

Das operative Kreditrisiko wird von lokalen und von zentralen Kreditmanagern analysiert und überwacht. Zu den Aufgaben des zentralen Kreditmanagements gehört außerdem die gebündelte Risikosteuerung des Forderungsvermögens. Trotzdem lassen sich Ausfallrisiken nicht ganz ausschließen.

Investitionsrisiken

Investitionsentscheidungen sind wegen ihrer langfristigen Auswirkungen und ihres Volumens mit Risiken behaftet. Daher werden Investitionen erst realisiert, nachdem sie ein gruppeneinheitliches Genehmigungsverfahren durchlaufen haben. In dem Verfahren werden die Annahmen und die Wirtschaftlichkeit sorgfältig geprüft. Auch ein standortbezogener Risikofaktor wird dabei berücksichtigt.

Produktrisiken

Produktmängel können Haftungsansprüche und kostenträchtige Austauschmaßnahmen nach sich ziehen. Solchen Risiken begegnet die Edscha Gruppe mit sorgfältiger Produktentwicklung und umfangreichem Qualitätsmanagement einschließlich einer intensiven Marktbeobachtung. Versicherungsverträge und sonstige Vorsorgemaßnahmen begrenzen zusätzlich die möglichen Folgen.

Zins- und Währungsmanagement

Die Edscha Gruppe ist ein international aufgestellter Konzern. Damit einhergehend ist der Konzern als solcher, wie auch einzelne Geschäftseinheiten und Tochtergesellschaften, weltweiten gesamtwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Um potenzielle Risiken aus Wechselkursschwankungen zu minimieren, werden in der Edscha Gruppe Wechselkurse zentral beobachtet. Ebenso werden Risiken aus möglichen Zinsänderungen zentral analysiert.

Währungschancen und -risiken

Aufgrund der international verteilten Produktion sowie aufgrund der internationalen Zulieferer- wie auch Abnehmerbeziehungen sind die monetären Zahlungsströme der Edscha Gruppe ständigen Währungsschwankungen ausgesetzt. Die Edscha Gruppe praktiziert die Idee des "Natural Hedging" zur Reduzierung des Währungsrisikos. D.h. es ist ein Ziel von Edscha, die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben in den jeweiligen Währungen möglichst gering zu halten, um somit auch die Auswirkungen von Kursschwankungen gegenüber dem Euro als Leitwährung zu begrenzen.

Zinschancen und -risiken

Die Absicherung von Zins- und Zinsänderungsrisiken der Edscha Gruppe wird durch die Obergesellschaft (Gestamp Automoción S.A., Abadiano, Provinz Vizcaya, Spanien) mit entsprechenden Geschäften geregelt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses waren keine berichtspflichtigen Ereignisse zu verzeichnen.

Chancen- und Prognosebericht

Gesamtwirtschaft

Der globale Aufschwung wird sich nach Einschätzung führender deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute über das laufende Jahr hinaus bis ins Jahr 2019 fortsetzen, wenn auch mit etwas geringerem Tempo. Er gewinnt insgesamt an Breite, da er nicht nur konsumgetragen ist, sondern zunehmend auch die Investitionen wieder anziehen. In ihrer Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2017 prognostizieren die Institute für das Jahr 2018 einen Zuwachs der Weltproduktion um 3,1 Prozent; für 2019 erwarten die Forscher ein Wachstum der Weltwirtschaft um 2,9 Prozent.

Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften und die Schwellenländer werden dabei annähernd gleich große Beiträge zur globalen Expansion liefern. Der moderate Aufschwung in den USA wird sich fortsetzen, wobei vor allem die Investitionen angesichts steigender Kapazitätsauslastungen kräftig bleiben. Auch in den übrigen fortgeschrittenen Volkswirtschaften hält der wirtschaftliche Aufschwung an. Insbesondere in der Eurozone ist der Aufschwung breit aufgestellt und hat praktisch alle Mitgliedsstaaten erfasst.

In den Schwellenländern wird sich die wirtschaftliche Expansion weiter verstärken, strukturelle Probleme bleiben allerdings bestehen. So erwarten die Wirtschaftsforscher, dass die Konjunktur in China ihren Zenit inzwischen überschritten hat und rechnen mit allmählich abnehmenden Wachstumsraten in den Jahren 2018 und 2019. Auch in Russland setzt sich die konjunkturelle Erholung fort. Ein nachhaltiger kräftiger Aufschwung sei angesichts ungünstiger institutioneller Rahmenbedingungen aber nicht in Sicht.

Die Risiken für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft haben sich zuletzt gewandelt. Die wirtschaftspolitischen Risiken sind in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften kleiner geworden. So werden die protektionistischen Maßnahmen der US-Regierung voraussichtlich nur graduell umgesetzt, eine Destabilisierung der Eurozone scheint nach politischer Lage unwahrscheinlicher und beim Brexit deutet sich eine längere Übergangsphase an.

Ein substantielles Risiko für die weltwirtschaftliche Entwicklung geht weiterhin von China aus, wo die Verschuldung im Unternehmenssektor im internationalen Vergleich mittlerweile auf einem sehr hohen Niveau liegt.

Automobilindustrie

Der Pkw-Weltmarkt bleibt auch im Jahr 2018 auf Wachstumskurs. So erwartet der Verband der Automobilindustrie (VDA) in diesem Jahr ein Wachstum von 1 Prozent auf 85,7 Mio. Neuwagen. Der gesamteuropäische Pkw-Markt wird dabei sein Niveau mit 15,6 Mio. Einheiten halten. Westeuropa hingegen wird durch einen Rückgang des Pkw-Absatzes in Großbritannien um 5 Prozent gebremst, so dass laut VDA ein leichtes Minus von 1 Prozent auf gut 14,2 Mio. Pkw zu erwarten ist.

Für den US-Markt erwartet der VDA mit einem Absatz von 16,8 Mio. Light Vehicles ein ordentliches Niveau. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Minus von 2 Prozent. China dagegen bleibt auch 2018 auf Wachstumskurs mit einem Plus von 2 Prozent auf gut 24,6 Mio. Pkw. Russland und Brasilien erholen sich weiter. Der indische Markt dürfte laut VDA im Jahr 2018 um 10 Prozent auf 3,6 Mio. Pkw steigen und damit erstmals größer werden als der deutsche Pkw-Markt.

Gesamtaussage und Prognose durch die Geschäftsführung

Edscha hat seinen Wachstumskurs im Jahr 2017 konsequent fortgesetzt und lag umsatzseitig deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Das erst für 2018 avisierte Umsatzziel von einer Milliarde Euro wurde bereits 2017 erreicht. Überdies hat sich auch der Auftragseingang sehr positiv entwickelt. Nicht zufriedenstellend war dagegen die Ergebnissituation. So spiegelte sich das erzielte Umsatzplus nicht ausreichend im Ergebnis wider. Global wurden daher verschiedene Initiativen zur Ergebnisverbesserung gestartet.

Stark gewachsen ist Edscha insbesondere in Asien. Eine Bedrohung für die Ergebnissituation der gesamten Edscha Gruppe ist darüber hinaus die Entwicklung der Stahlpreise, die seit Anfang 2017 stark gestiegen sind.

Getragen von derzeit sehr positiven Rahmenbedingungen - einer expandierenden Weltwirtschaft und einer anhaltend guten Automobilkonjunktur - wird Edscha seinen Wachstumskurs auch in den kommenden Jahren fortsetzen. In den Jahren 2018 und 2019 stehen die Zeichen daher weiterhin klar auf Expansion. Dazu beitragen werden der Aufbau neuer Standorte in Chongging (China) und Cheonan (Südkorea) sowie der Ausbau der Produktionskapazitäten in Kunshan. Darüber hinaus wird Edscha sein neues Werk in San Luis Potosi (Mexiko) im Jahr 2018 feierlich einweihen.

Die Risiken für die Weltwirtschaft und damit auch für die wirtschaftliche Expansion von Edscha stellen sich Anfang des Jahres 2018 etwas gemäßigter dar als noch im Vorjahr. Maßgeblich hierfür ist das stabiler erscheinende weltwirtschaftliche Umfeld. Schwer einzuschätzen sind nach wie vor die Wirkungen der nun bereits über einen sehr langen Zeitraum expansiv ausgerichteten Geldpolitik. So könnte die geldpolitische Stimulierung zu einem Aufbau systemischer Risiken führen. Aber auch bei einem schnellen Anstieg der kurzfristigen Zinsen könnten Banken, die langfristige Kredite zu niedrigen Zinsen vergeben haben, unter Anpassungsdruck geraten.

Die Megatrends der Automobilindustrie fest im Blick, entwickelt die Edscha Engineering GmbH für die Edscha Gruppe zukunftsweisende Produkte, mit denen das Unternehmen auch in den kommenden Jahren erfolgreich am Markt agieren wird. Insbesondere die Elektromobilität hat zuletzt deutlich Fahrt aufgenommen. In diesem Zuge gewinnen Themen wie Leichtbau und CO 2-Reduktion zunehmend an Bedeutung. Auch Features wie elektrisch angetriebene Seitentüren werden wichtiger und flankieren diese Entwicklung.

Der Edscha Engineering sind in diesen Bereichen in den vergangenen Jahren große Erfolge gelungen. So hat das Unternehmen einen elektrischen Seitentürantrieb entwickelt, für den bereits die ersten Serienaufträge vorliegen. Im Bereich Leichtbau hat die Edscha Engineering überdies ein Heckdeckelscharnier aus CFK entwickelt, das in diesem Jahr auf den Markt kommen wird.

Ein sehr guter Auftragseingang - bereits zum dritten Mal in Folge konnte Edscha Auftragseingänge von mehr als einer Milliarde Euro verbuchen - sichert der Edscha Engineering eine hohe Auslastung in den kommenden Jahren. Auch 2018 und 2019 wird das Unternehmen daher eine Reihe neuer Projekte zu bearbeiten haben. Diese Projekte stammen nicht nur aus dem Bereich Neuentwicklung, sondern auch im klassischen Geschäft mit Karosserieprodukten und Betätigungssystemen arbeitet die Edscha Engineering an Weiterentwicklungen und Modifikationen.

Die Höhe der Umsatzerlöse erwarten wir aufgrund der weiterhin guten Auftragslage für die folgenden zwei Jahre auf einem wieder leicht höheren Niveau verglichen mit 2017. Das operative Ergebnis wird sich ebenfalls zufriedenstellend entwickeln, aber nicht die Höhe des Abschlussjahres erreichen. Durch die Anpassung der Abrechnungsmodalitäten bei den Entwicklungsleistungen an verbundene Unternehmen hat sich der Liquiditätszufluss bereits merklich verbessert. Hier sehen wir auch für die Zukunft weiterhin eine positive Auswirkung auf das Finanzergebnis.

 

Remscheid, den 30. Mai 2018

David Vázquez Pascual

Francisco J. Riberas Mera

Francisco López Peña

Volker Weiss

Torsten Greiner

PROTOKOLL der Gesellschafterversammlung vom 31. August 2018 der Edscha Engineering GmbH Remscheid MINUTES of the shareholder meeting as of August 31,2018 of Edscha Engineering GmbH Remscheid
Unter Verzicht auf die Einhaltung aller gesetzlicher oder gesellschaftsvertraglicher Frist- und Formvorschriften wurde heute eine Gesellschafterversammlung abgehalten. Waiving adherence to all requirements as to form and time the shareholders today held a shareholders meeting.
Mit den Stimmen der jeweils stimmberechtigten Gesellschaftervertreter wurden einstimmig die folgenden Beschlüsse gefaßt: The following resolutions have been made unanimously with the votes of the respective representatives of the shareholder allowed to vote:
1. Der von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluß für das Geschäftsjahr 2017 wird unverändert festgestellt. 1. The Financial Statements for the fiscal year 2017, audited by Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft with an unqualified audit opinion, are unchanged adopted.
Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2017 beträgt € 0 nach der Übernahme des Jahresfehlbetrages in Höhe von € 222.857,72 durch die Edscha Holding GmbH im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages. The net income for the fiscal year 2017 amounts to € 0 after the net loss amounting to € 222.857,72 has been taken over by Edscha Holding GmbH in line with the existing loss and profit agreement.
2. Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird zum Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 2018 gewählt. 2. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft is elected as auditor for the fiscal year 2018.
3. Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2017 Entlastung erteilt. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. 3. The managing directors are formal discharged for the fiscal year 2017.
Damit wird die Gesellschafterversammlung geschlossen. No other resolutions were passed. The shareholders' meeting then cam 5 to a close.

 

Remscheid, dem 31. August 2018

Edscha Holding GmbH

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

5 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.