Keepa GmbH
Berndorfer Straße 10, 95478 Kemnath, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Arthur seit 7.9.2022 | Geschäftsführer |
Julian Johann seit 7.9.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 67.32% | |
| 32.68% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Keepa GmbHKemnathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen Die Keepa GmbH, gegründet am 27. Juli 2017 und ansässig in Kemnath, hat sich mit ihrem Preistracker Keepa zu einer der führenden Plattformen in diesem Sektor entwickelt. Täglich greifen zahlreiche Nutzer auf die Plattform zu, um Preisrecherchen durchzuführen. Keepa bietet diverse, eigens entwickelte Zugriffsmöglichkeiten, darunter eine Webseite, Browser-Erweiterungen und Smartphone-Apps, um einen benutzerfreundlichen Zugang zu wichtigen Kennzahlen und historischen Preisdaten im Onlinehandel zu ermöglichen. Ein wesentlicher Teil der Daten und Dienste ist kostenlos verfügbar. Das Geschäftsmodell von Keepa stützt sich auf kostenpflichtige Abonnements, die den Nutzern Zugang zu verschiedenen Händler-Tools sowie automatisierte Abfragen von Preisdaten und deren Aggregationen ermöglichen. Diese Abonnements bieten vertiefte Einblicke in spezifische Produktdaten, die für Händler aus wirtschaftlicher Sicht von Bedeutung sein können. Mit einem Abonnement erhalten Nutzer zusätzliche Funktionen, die das Suchen, Filtern und Sortieren von Produkten erleichtern. Dabei können Produkte nach verschiedenen Attributen wie Preisbereichen, Durchschnittspreisen, Kategorien, Gewicht und mehr gefiltert werden. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland Die globalen Wachstumsprognosen schwanken kontinuierlich und werden durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, darunter geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und Veränderungen in internationalen Handelsbeziehungen. Solche Ereignisse können die Wirtschaftsleistung in verschiedenen Regionen beeinträchtigen, die Inflation beeinflussen und zu Engpässen auf unterschiedlichen Märkten führen. Auch Entwicklungen in großen Volkswirtschaften wie China können erhebliche Auswirkungen auf das globale Wachstum haben. In Deutschland beeinflussen wirtschaftliche Faktoren wie Energiepreise die wirtschaftliche Lage maßgeblich. Der Onlinehandel in Deutschland verzeichnet seit Jahren einen kontinuierlichen Umsatzanstieg, was die wachsende Nachfrage nach Preisüberwachungstools für Produkte im E-Commerce fördert. Diese Tendenz spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen der Keepa GmbH wider, die einen Anstieg der Nutzerzahlen verzeichnete. Die starke Marktpräsenz des Unternehmens sowie sein gut aufgestelltes Produktportfolio sind Schlüsselfaktoren für die anhaltend positive Geschäftsentwicklung. 2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Der Markt für Preisüberwachungstools im E-Commerce-Bereich zeigt einen stetigen Aufwärtstrend. Neue Anbieter treten kontinuierlich mit innovativen Lösungen auf und verstärken die Nachfrage. Ebenso passen etablierte Marktführer ihre Angebote regelmäßig an und entwickeln sie weiter, um sich auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Insgesamt zeigt sich die Branche als sehr dynamisch, was den anhaltenden Trend bestätigt, dass das Interesse an Preisüberwachungslösungen weiterhin wächst. 2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Keepa GmbH erfährt kontinuierlich positive Entwicklungen. Die Anzahl der Nutzer steigt stetig an, begleitet von einer hohen Kundenzufriedenheit. Um den wachsenden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, erweitern und verbessern wir unser Produktangebot fortlaufend. Eine starke Marktposition und die enge Kooperation mit Kunden und Partnern sind entscheidende Faktoren für unser kontinuierliches Wachstum. 3. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage des Unternehmens zeigt eine stabile und positive Entwicklung. Sowohl das Anlagevermögen als auch das Umlaufvermögen sind kontinuierlich gestiegen, was auf eine starke finanzielle Verfassung des Unternehmens hinweist. Die Passiva bestehen hauptsächlich aus Eigenkapital und Rückstellungen, was eine solide finanzielle Basis schafft. Trotz Schwankungen in der Eigenkapitalquote bleibt das Unternehmen finanziell stabil und gut positioniert für zukünftiges Wachstum. 3.1 Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt. So hat sich das Anlagevermögen von 27.673.880 EUR im Jahr 2022 auf 43.570.693 EUR im Jahr 2023 erhöht. Auch das Umlaufvermögen hat sich von 1.373.047 EUR im Jahr 2022 auf 3.205.128 EUR im Jahr 2023 gesteigert. Das Gesamtvermögen hat sich von 29.046.927 EUR im Jahr 2022 auf 46.775.820 EUR im Jahr 2023 deutlich erhöht. Dies zeigt eine starke finanzielle Verfassung des Unternehmens. Die Passiva des Unternehmens bestehen hauptsächlich aus Eigenkapital und Rückstellungen. Im Jahr 2023 stieg das Eigenkapital der Gesellschaft auf 39.388.569 EUR gegenüber dem Jahr 2022 (23.730.853 EUR). Im Jahr 2023 beträgt dabei die Eigenkapitalquote 84%. Die sonstigen Verbindlichkeiten, die sich ausschließlich aus Umsatzsteuer- und Gewerbesteuerschulden zusammensetzen, stiegen von 390.214 EUR auf 4.448.306 EUR. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Vermögenslage des Unternehmens stabil ist und im Vergleich zum Vorjahr sogar gestärkt wurde. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens hat sich im Jahr 2023 deutlich verbessert. Dies wird besonders durch das Anwachsen des Anlagevermögens auf 43.570.693 EUR ersichtlich, was eine erhebliche Steigerung gegenüber 2022 (27.673.880 EUR) darstellt. Das Gesamtvermögen des Unternehmens belief sich auf 46.775.820 EUR, was eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die solide Finanzbasis des Unternehmens wird durch das Eigenkapital gesichert, ohne Schulden bei Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit nur 11.347 EUR gering. Alle sonstigen Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich aus Steuern und Abgaben. 3.3 Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen einen signifikanten Anstieg der Umsatzerlöse verzeichnen können. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz von 20.977.538 EUR auf 21.683.258 EUR. Dies zeigt eine deutliche Steigerung des Geschäftserfolgs und unterstreicht die Stabilität des Unternehmens. Die Leistung des Unternehmens im Jahr 2023 hat die gesetzten Ziele erreicht und die Erwartungen in etwa getroffen. Der Materialaufwand von 118.425 EUR im Jahr 2023 stagniert etwa mit dem aus 2022 (121.251 EUR). Zudem haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im selben Zeitraum von 940.898 EUR auf 1.182.674 EUR erhöht, was hauptsächlich auf gestiegene Nebenkosten des Geldverkehrs zurückzuführen ist. Trotz dieser Kostensteigerungen konnte der Jahresüberschuss von 14.789.866 EUR im Jahr 2022 auf 15.657.714 EUR im Jahr 2023 erhöht werden, was einem Anstieg von 867.848 EUR entspricht. 3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft zieht für die Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Jahresüberschuss heran. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von 20.977.538 EUR um 705.720 EUR gesteigert. Der Jahresüberschuss konnte um 867.848 EUR auf 15.657.714 EUR gesteigert werden. 3.5 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. 4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mir ihren wesentlichen Chancen und Risiken Wie bei jedem Unternehmen bestehen auch bei der Keepa GmbH sowohl Risiken als auch Chancen. Die wirtschaftliche Entwicklung im Onlinehandel und die Konkurrenz auf dem Markt für Preisüberwachungstools können Auswirkungen auf das Geschäft haben. Technologische Entwicklungen und Änderungen im Nutzerverhalten sind weitere Einflussfaktoren. Diese Risiken werden durch enge Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern sowie durch kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktangebots minimiert. Gleichzeitig bieten sich Chancen für weiteres Wachstum und die Erschließung neuer Märkte. 4.1 Voraussichtliche Entwicklung Keepa hat in den letzten Jahren eine erfolgreiche Umsatzsteigerung verzeichnen können. 2022 betrug der Umsatz 20.977.538 EUR und stieg im Jahr 2023 auf 21.683.258 EUR an. Dies deutet auf eine positive Geschäftsentwicklung hin und lässt darauf schließen, dass Keepa auch in Zukunft wachsen wird. Das Wachstum im Onlinehandel stützt diese Erwartungshaltung. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von 24 Millionen EUR sowie einem Jahresüberschuss in Höhe von 16,7 Millionen EUR. 4.2 Chancen Die kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung bestehender Produkte und Dienstleistungen bietet neue Wachstumsmöglichkeiten. Der stetige Anstieg des Onlinehandels eröffnet zusätzliche Wachstumschancen für die Keepa GmbH. 4.3 Risiken Wie jedes Unternehmen kann auch die Keepa GmbH verschiedenen Risiken ausgesetzt sein. Hier sind einige mögliche Risiken für die Unternehmensführung der Keepa GmbH: 4.3.1 Konkurrenzdruck Die E-Commerce-Branche ist sehr wettbewerbsintensiv und es gibt viele Konkurrenten, die ähnliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Die Keepa GmbH muss daher ständig innovativ bleiben, um sich gegenüber der Konkurrenz abzuheben. 4.3.2 Abhängigkeit von Partnern Die Keepa GmbH arbeitet mit anderen Unternehmen zusammen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Eine Abhängigkeit von wenigen Partnern kann jedoch zu einem hohen Risiko führen, wenn einer dieser Partner Probleme hat oder sich entscheidet, die Zusammenarbeit zu beenden. Es besteht insbesondere die Abhängigkeit von Amazon als kritischer Faktor. Da das Unternehmen ausschließlich auf Amazon-Daten angewiesen ist, besteht die Gefahr, dass Veränderungen im Amazon-Ökosystem oder Einschränkungen des Zugangs zu Daten erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten von Keepa haben könnten. 4.3.3 Technologie-Risiken Die Keepa GmbH ist stark von der Technologie abhängig und muss sicherstellen, dass ihre Systeme und Plattformen immer auf dem neuesten Stand sind. Eine unvorhergesehene technische Panne, eine Cyberattacke oder ein Datenverlust könnten schwerwiegende Folgen haben. 4.3.4 Reputationsrisiko Ein Image-Schaden durch schlechte Bewertungen oder negative Berichterstattung in den Medien kann die Geschäfte der Keepa GmbH erheblich beeinträchtigen. Das Unternehmen muss sicherstellen, dass es sich immer ethisch und verantwortungsvoll verhält und Probleme schnell und effektiv löst. 4.3.5 Regulatorische Risiken Die Keepa GmbH muss sich an eine Vielzahl von Vorschriften und Gesetzen halten, insbesondere im Bereich Datenschutz und Verbraucherschutz. Verstöße gegen diese Regulierungen können zu hohen Geldstrafen und einem Vertrauensverlust bei den Kunden führen. Die Unternehmensführung ist darauf ausgerichtet, potenzielle Risiken durch gezielte Maßnahmen zu reduzieren und sie mittels fortlaufender Überwachung zu steuern. Beispielsweise werden monatliche Analysen durchgeführt, um Risikobereiche frühzeitig zu identifizieren. Zudem erfolgt eine kontinuierliche Beobachtung der Wettbewerbslage. Um auf Veränderungen in der Geld- und Finanzpolitik zu reagieren, investiert das Unternehmen in alternative Anlageformen. Das Risikomanagement obliegt dabei der direkten Verantwortung der Geschäftsführung. 5. Fazit Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das abgelaufene Geschäftsjahr für Keepa GmbH erfolgreich war und die Zukunftsaussichten positiv sind. Die Plattform hat sich zu einer der meistgenutzten ihrer Branche entwickelt und konnte durch eine steigende Nutzerzahl und eine erhöhte Nachfrage nach kostenpflichtigen Abonnements und erweiterten Funktionen weiter wachsen. Das Unternehmen hat eine starke Liquidität und plant weitere Investitionen, um sein Produktportfolio zu erweitern und zu verbessern.
Kemnath, den 24.06.2024 Julian Johann Sascha Arthur BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge und Abgänge des Anlagevermögens erfolgten grundsätzlich zeitanteilig. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs 2023 vollabgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Börsen- oder Markpreis angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währungen lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. In Abweichung zum Vorjahr erfolgte im Jahresabschluss erstmalig eine Abgrenzung der Umsatzerlöse, die erst im Geschäftsjahr 2024 realisiert werden, durch Bildung eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens. Angaben zur Bilanz Brutto-AnlagenspiegelDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeitenspielgel
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern EUR 4.448.305,92 (Vorjahr: EUR 390.213,87) Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 lit. a) HGB wird auf der Grundlage der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für die Abschlussprüfung (Gesamthonorar) beträgt EUR 15.000 und entspricht der Zuführung der entsprechenden Rückstellung. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 15.657.714,00. Auf neue Rechnung werden EUR 15.657.714,00 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kemnath, den 24.06.2024 Julian Johann Sascha Arthur sonstige Berichtsbestandteile
gez. Julian Johann, Geschäftsführer gez. Sascha Arthur, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die Keepa GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Keepa GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Keepa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage der modifizierten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriftenund vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage der modifizierten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile In einer Größenordnung von rund 2 Mio. EUR werden Umsatzerlöse nicht ausgewiesen, obwohl sie am Abschlusstichtag i.S. von § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB realisiert waren. Demzufolge sind insbesondere das Eigenkapital und der Jahresüberschuss um rund 1,5 Mio. EUR zu niedrig ausgewiesen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Erlangen, den 26.11.2024 Treuhand GmbH Franken Gez. Dipl.- Betriebswirt (FH) Matthias Kasanmascheff, Wirtschaftsprüfer Gez. Master of Science (M.Sc.) Philipp Kasanmascheff, Wirtschaftsprüfer |
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