Haumann GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gereon Schepers seit 5.3.2026 | Geschäftsführer |
Doreen Kahleyss seit 17.2.2026 | Prokura |
Patrick van der Loo seit 9.10.2024 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Lenz seit 5.3.2024 | Geschäftsführer |
Kay Hochmuth seit 23.11.2023 | Prokura |
Ali Ciger seit 18.10.2023 | Prokura |
Sascha Lentföhr seit 18.10.2023 | Prokura |
Kathrin Klär-Arlt seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Stubanus seit 1.2.2023 | Prokura |
Torben Forster seit 1.2.2023 | Prokura |
Inga Hartleb seit 14.10.2022 | Geschäftsführer |
Marcel Voitel seit 22.2.2022 | Geschäftsführer |
Robert Zander seit 24.9.2021 | Prokura |
Melanie Dr. von Wildenradt seit 11.3.2021 | Prokura |
Dionys Dr. Weber seit 4.6.2020 | Prokura |
Hagen Dr. Krüger seit 4.6.2020 | Prokura |
Martina Dr. Weiß seit 21.9.2018 | Prokura |
Rita Dr. Weidauer seit 24.2.2016 | Prokura |
Lucas Krisch seit 24.2.2016 | Prokura |
Christine Gloger seit 3.6.2015 | Prokura |
Stefan Dr. Mikus seit 28.8.2013 | Prokura |
Uwe Lahr seit 28.2.2012 | Prokura |
Mathias Finkele seit 10.8.2011 | Prokura |
Diana Dr. Stratmann-Schöne seit 23.12.2009 | Prokura |
Thorsten Helmut Mintel seit 24.7.2008 | Prokura |
Christina Claußen seit 24.7.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Pfizer Luxembourg S.à r.l. | 91.14% |
| 0.03% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pfizer Pharma GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023Bilanz zum 30. November 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 30. November 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist aufgrund der folgenden Sachverhalte eingeschränkt: Mit Verschmelzungsvertrag vom 30. März 2023 und Eintragung im Handelsregister am 5. April 2023 wurde die Schwestergesellschaft GBT Germany GmbH, Berlin, rückwirkend zum 1. Dezember 2022 zu Buchwerten auf die Pfizer Pharma GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung hatte keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Pfizer Pharma GmbH. Mit Verschmelzungsvertrag vom 19. Juli 2023 und Eintragung im Handelsregister am 27. Juli 2023 wurde die Schwestergesellschaft Pfizer Pharma PFE GmbH, Berlin, rückwirkend zum 1. Dezember 2022 auf die Pfizer Pharma GmbH verschmolzen. Die Übernahme der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte zu Buchwerten. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist nur eingeschränkt möglich. Die Auswirkungen der Verschmelzung auf die Bilanz werden in Punkt D. erläutert. Im Vorjahr führte die Pfizer Pharma GmbH den Betrieb der Pfizer Pharma PFE GmbH (Betriebseigentümerin). Die Pfizer Pharma GmbH entrichtete an die Betriebseigentümerin eine Vergütung von 55,7 Mio. Euro, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten waren. Im Übrigen ist die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr vergleichbar. B. Registerinformation Die Pfizer Pharma GmbH hat ihren Geschäftssitz in der Friedrichstraße 101 in 10117 Berlin, Deutschland, und ist im Handelsregister von Berlin-Charlottenburg unter HRB 114620 eingetragen. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren, bzw. bei dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bzw. bei dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer, die nicht wesentlich von den steuerlichen AfA-Tabellen abweicht. Abnutzbare, bewegliche und selbstständig nutz- und bewertbare Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden innerhalb eines jahresbezogenen Sammelpostens geführt und unabhängig vom Zeitpunkt des Zugangs oder eines Abgangs über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Der Abgang erfolgt am Ende des Geschäftsjahres, in dem der Sammelposten vollständig abgeschrieben ist. Bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 erfolgt die sofortige aufwandswirksame Verbuchung. Die im Rahmen eines Spezialleasings im Anlagevermögen aktivierten Leasinggegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bilanziert. Als Anschaffungskosten gelten die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Leasinggebers, die der Berechnung der Leasingraten zugrunde gelegt worden sind (zuzüglich etwaiger weiterer Anschaffungskosten, die nicht in den Leasingraten enthalten sind). Die Abschreibung erfolgt angelehnt an die Vertragsdauer über drei Jahre. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips ausgewiesen. Für nicht gängige bzw. nicht mehr verlustfrei zu verwertende Vorräte werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Flüssige Mittel, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bzw. niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Forderungen werden Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf Pauschalwertberichtigungen wird verzichtet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Zum 30. November 2023 waren keine latenten Steuern auf Ebene der Pfizer Pharma GmbH zu ermitteln, da die Gesellschaft zum Organkreis der Pfizer Deutschland GmbH gehört und sich damit die temporären Differenzen auf der Ebene der Pfizer Deutschland GmbH auswirken. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,25 % (i. Vj. 3,25 %) bei den Entgelten und von 1,0 % bzw. 2,25 % (i.Vj. 1,0 % bzw. 2,25 %) bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen zum 30. November 2023 beträgt 1,83 % (i.Vj. 1,78 %). Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, unter Anwendung der Pauschalregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis berücksichtigt. Gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB wird der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt. Soweit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB vorliegt, ergeben sich die Rückstellungen aus dem Saldo der versicherungsmathematischen Barwerte der Verpflichtungen und der beizulegenden Zeitwerte des zur Deckung gebildeten Deckungsvermögens. Im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG wurde vom Verteilungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, drohenden Verluste und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls erfasst. Am Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs. Soweit die Posten eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen, wird das Anschaffungs- und Realisationsprinzip beachtet. Zur Absicherung von Risiken aus Währungskursänderungen werden durch ein verbundenes Unternehmen in der Pfizer-Gruppe für dessen Rechnung Devisenterminkontrakte mit einer regelmäßigen Laufzeit von vier Wochen abgeschlossen. D. Erläuterungen zur Bilanz Auf Grundlage des Vertrags vom 19. Juli 2023 wurde die Schwestergesellschaft Pfizer Pharma PFE GmbH zu Buchwerten rückwirkend zum 1. Dezember 2022 auf die Pfizer Pharma GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung hat zu folgenden Änderungen in den Bilanzposten geführt:
1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 zeigt der Anlagen-spiegel, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. 2. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 4.437 (i.Vj. TEUR 339) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Forderungen aus dem Cash-Pool-Konto wird ein kurzfristiger Ausgleich nicht angestrebt und ist weder erforderlich noch zu erwarten. 2.1 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.247.433 (i.Vj. TEUR 1.191.718). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 51.163 (i.Vj. TEUR 71.562) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 2.247.280 (i.Vj. TEUR 1.190.256) Forderungen aus dem Cash-Pool-Konto und TEUR 4.748 (i.Vj. TEUR 19.986) sonstige Forderungen. 2.2 Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Aktivwerte von Direktversicherungen und sonstige Forderungen. 3. Eigenkapital 3.1 Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital besteht aus voll eingezahltem Stammkapital. Es wird von der Pfizer Deutschland GmbH, Berlin, gehalten. 3.2 Kapitalrücklage Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um den Betrag, der bei der Einbringung des Geschäftsbetriebs WPO (Worldwide Pharmaceutical Operations) das gezeichnete Kapital überstiegen hatte, sowie um Einlagen der Gesellschafterin im Rahmen eines Forderungsverzichts und Effekte aus einer Seitwärtsverschmelzung. Des Weiteren enthalten sind Effekte aus der Einlage von Geschäftsanteilen, der Abspaltung eines Geschäftsbereichs und einer Ausgleichszahlung. Die Veränderung im Geschäftsjahr von TEUR 650.833 resultiert aus den Seitwärtsverschmelzungen der GBT Germany GmbH und Pfizer Pharma PFE GmbH. 3.3 Ausschüttungssperre Aus der über die Anschaffungskosten hinausgehenden Zuschreibung des Deckungsvermögens auf den beizulegenden Zeitwert resultiert ein ausschüttungsgesperrter Betrag von TEUR 3.028 (i.Vj. TEUR 307). Er ist durch freie Rücklagen gedeckt. Des Weiteren ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 13.422 (i.Vj. TEUR 27.406) ausschüttungs-, aber nicht abführungsgesperrt. Das Jahresergebnis wurde vollständig abgeführt. 4. Rückstellungen 4.1 Pensionsrückstellungen Die Verrechnung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens mit den Pensions-verpflichtungen stellt sich wie folgt dar:
Durch die Inanspruchnahme des Verteilungswahlrechts für Pensionsverpflichtungen im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG beläuft sich die nicht ausgewiesene Rückstellung auf TEUR 7.429 (i.Vj. TEUR 4.030). Der Anstieg der nicht ausgewiesenen Rückstellung im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der im Rahmen der Verschmelzung der Pfizer Pharma PFE GmbH übergegangenen Pensionsrückstellung. Der Anstieg der Pensionsverpflichtungen und des Deckungsvermögens im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der im Rahmen der Verschmelzung der Pfizer Pharma PFE GmbH übergegangenen Pensionsrückstellung von TEUR 424.136. Zu den verrechneten Aufwendungen und Erträgen verweisen wir auf die Erläuterungen zum Zinser-gebnis. 4.2 Sonstige Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für zu gewährende Kundenboni und Rabatte sowie Herstellerrabatte (TEUR 397.914; i.Vj. TEUR 400.175), Skontoabzüge (TEUR 1.106; i.Vj. TEUR 1.103), Mitarbeiterboni (TEUR 12.505; i.Vj. TEUR 18.426), Abfindungen (TEUR 20.859; i.Vj. TEUR 74.249), Resturlaubsansprüche (TEUR 6.353; i.Vj. TEUR 6.249), sonstige Personalkosten (TEUR 1.694; i.Vj. TEUR 1.949), Kundenretouren (TEUR 1.294; i.Vj. TEUR 1.685), ausstehende Rechnungen (TEUR 41.602; i.Vj. TEUR 27.347), sowie sonstige Rückstellungen (TEUR 4.035; i.Vj. TEUR 2.176) ausgewiesen. Die Berechnung der Rückstellung für Kundenboni, Rabatte und Herstellerrabatte erfolgt, basierend auf den Umsätzen, mit den gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Rabattsätzen. 5. Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 26.346 (i.Vj. TEUR 31.031) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 5.1 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. 5.2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 19.388 (i.Vj. TEUR 203.425) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 187.954 (i.Vj. TEUR 135.992) und resultieren im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten TEUR 179.417 (i.Vj. TEUR 84.487) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, von denen TEUR 132.820 aus der Ergebnisabführung resultieren (i.Vj. TEUR 26.989). 5.3 Sonstige Verbindlichkeiten Der Ausweis betrifft mit TEUR 7.162 (i.Vj. TEUR 476) Steuern und in Höhe von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 6.699) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 70.014 (i. Vj. TEUR 183.463). Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 62.400 (i. Vj. TEUR 177.191). Davon werden TEUR 31.691 auf Basis einer Vereinbarung von einem Konzernunternehmen übernommen. Des Weiteren bestehen Bestellaufträge in Höhe von TEUR 7.613 (i.Vj. TEUR 6.272). F. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 6. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse an Dritte wurden mit Human-Arzneimitteln zu 100 % (i.Vj. 100 %) im Inland erzielt. Die gesamten Umsätze verteilen sich auf die Geschäftsbereiche wie folgt:
99,18% der sonstigen Umsatzerlöse resultieren aus der Erbringung von Dienstleistungen für internationale und 0,82% für nationale Konzernunternehmen. 7. Sonstige betriebliche Erträge Im Gesamtbetrag enthalten sind TEUR 34.352 (i.Vj. TEUR 12.719) periodenfremde Erträge, im Wesentlichen aus Rückstellungsauflösungen und Anlagenabgängen. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 1.219 (i.Vj TEUR 1.744). 8. Materialaufwand Es handelt sich hierbei um Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von TEUR 957.079 (i.Vj. TEUR 1.276.443) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 30.087 (i.Vj. TEUR 39.769). 9. Personalaufwand
Im Vorjahr waren im Personalaufwand Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 71.930 enthalten. Der Rückgang der Aufwendungen für Altersversorgung im Vergleich zum Vorjahr steht in Zusammenhang mit dem gestiegenen Rechnungszins für die Abzinsung sowie der im Vorjahr erfassten Anpassung für die höhere eingetretene Inflation. 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält insbesondere Aufwendungen für Veranstaltungen, Kosten für klinische Prüfungen, Reisekosten, Transportkosten, Lizenzgebühren, Instandhaltungskosten, Mietkosten, Versicherungsprämien, Kosten für Zeitarbeitskräfte, Beratungskosten sowie Vergütungen für Dienstleistungen durch verbundene Unternehmen. Im Gesamtbetrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 8 (i.Vj. TEUR 539) enthalten. Diese resultieren aus dem Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögen. Im Vorjahr waren in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen 55,7 Mio. € aus der Vergütung im Rahmen des Betriebsführungsvertrags an die Pfizer Pharma PFE GmbH enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 754 (i.Vj. TEUR 1.887). Des Weiteren enthalten ist der auf das laufende Geschäftsjahr entfallende Anteil des Unterschiedsbetrags aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen aufgrund der fortgeführten Anwendung der BilMoG Bilanzierungsregeln (Aufwand nach Art. 67 (1) EGHGB) von TEUR 6.858 (i.Vj. TEUR 1.935). 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/ Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinserträge enthalten TEUR 65.339 (i.Vj. TEUR 2.816) Zinsen von verbundenen Unternehmen. Im Vorjahr betraf der Aufwand aus Negativverzinsung von TEUR 3.941 verbundene Unternehmen. Als Zinsaufwand des Berichtsjahres erfasst sind vor allem Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen von TEUR 14.660 (i.Vj. TEUR 6.122), saldiert mit Erträgen aus dem für die Pensionsverpflichtungen bestehenden Deckungsvermögen von TEUR 151 (i.Vj. TEUR 269), sowie der Aufwand aus der Aufzinsung anderer langfristiger Rückstellungen von TEUR 30 (i.Vj. TEUR 12). G. Sonstige Angaben 12. Mitglieder der Geschäftsführung Dr. Sabine Gilliam, Country President, Germany Dr. Karsten Graudenz, Internal Medicine/Hospital Lead, Germany Inga Hartleb, Director People Experience, Germany, Biopharma Dr. Daniel Kalanovic, Country Lead Medical, Germany (bis 20. März 2024) Kathrin Klär-Arlt, Covid Lead Germany Dr. Christian Lenz, Country Lead Medical, Germany (ab 5. März 2024) Patric Schulz, EMEA Regional Logistics Lead Marcel Voitel, Cluster Finance Market Operations Lead Germany Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäβ § 285 Nr. 9 a HGB belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.421 (i.Vj. TEUR 2.617). Auf die Angabe der Gesamtbezüge eines früheren Mitgliedes des Geschäftsführungsorgans wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 13. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Anteilseignervertreter Jürgen Braun, Diplom-Kaufmann, Vorsitzender Barbara Schneider-Kempf, Bibliothekarin, Staatsbibliothek zu Berlin Arbeitnehmervertreter Thomas Schulz, Specialist Site Service, stellvertretender Vorsitzender Die Bezüge des Aufsichtsrates belaufen sich in Übereinstimmung mit dem Gesellschaftsvertrag im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 14 (TEUR 11 für 2023 und TEUR 3 Nachzahlung für 2022) (i.Vj. TEUR 15). 14. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren im Jahresdurchschnitt 1.326 (i. Vj. 1.373) Mitarbeiter, davon 1.293 Angestellte (i.Vj. 1.338) und 33 gewerbliche Mitarbeiter (i.Vj. 35) beschäftigt. 15. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2022/2023 betrifft Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 144 (i.Vj. TEUR 120). Andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen sowie sonstige Leistungen wurden nicht in Anspruch genommen. 16. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Mit der Pfizer Deutschland GmbH besteht der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 12. August 2004. 17. Nachtragsbericht Im Oktober 2023 kündigte der Konzern eine weltweite Kostensenkungsinitiative in erheblichem Umfang an. In Konkretisierung dieser Initiative wurden Anfang 2024 Verhandlungen zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat zur Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen für die Pfizer Pharma GmbH aufgenommen. Diese wurden Mitte Mai 2024 mit der Vereinbarung eines Interessenausgleichs und Sozialplans erfolgreich abgeschlossen. Die Umsetzung soll bis Mitte Juli 2024 erfolgen. Des Weiteren werden die Geschäftsbereiche umstrukturiert und auf drei reduziert (Primary Care, Specialty Care und Oncology). Die hiermit verbundenen Aufwendungen sind noch nicht bestimmt, werden aber derzeit in einem zweistelligen Millionenbetrag erwartet. 18. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Pfizer Inc., New York/USA. Die Pfizer Inc. erstellt einen Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die übersetzte Fassung wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist unter www.unternehmensregister.de abrufbar. Der befreiende Konzernabschluss der Pfizer Inc. wird im Gegensatz zum deutschen Recht unter Anwendung der US-GAAP aufgestellt. Hierdurch ergeben sich insbesondere folgende Bilanzierungsunterschiede: Sachanlagen werden grundsätzlich linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Pensionsverpflichtungen werden gemäß ASC 715 bilanziert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Umsatzkostenverfahren Anwendung.
Berlin, den 30. Mai 2024 Pfizer Pharma GmbH Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Pfizer Pharma GmbH ist ein Unternehmen der Pfizer-Gruppe mit Sitz in Berlin. Oberste Konzerngesellschaft ist die Pfizer Inc., New York/USA. Die Pfizer Pharma GmbH fungiert innerhalb des Pfizer-Konzerns als Vertriebsgesellschaft von Human-Arzneimitteln im deutschen Markt. Wesentliche Lieferanten der Pfizer Pharma GmbH als Vertriebsgesellschaft sind andere Pfizer-Konzernunternehmen, über die die Produkte für den deutschen Markt bezogen werden. Mit Verschmelzungsvertrag vom 30. März 2023 und Eintragung im Handelsregister am 5. April 2023 wurde die GBT Germany GmbH, Berlin, rückwirkend zum 1. Dezember 2022 auf die Pfizer Pharma GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung hatte keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Pfizer Pharma GmbH. Mit Verschmelzungsvertrag vom 19. Juli 2023 und Eintragung im Handelsregister am 27. Juli 2023 wurde die Pfizer Pharma PFE GmbH, Berlin, rückwirkend zum 1. Dezember 2022 auf die Pfizer Pharma GmbH verschmolzen. Die Übernahme der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte zu Buchwerten. Die Verschmelzung hatte keine Auswirkung auf das Geschäftsmodell der Pfizer Pharma GmbH, da sie in den Vorjahren schon den Betrieb der Pfizer Pharma PFE GmbH (Betriebseigentümerin) führte. Die Pfizer Pharma GmbH entrichtete im Vorjahr an die Betriebseigentümerin eine Vergütung von 55,7 Mio. Euro und erhielt von der Pfizer Pharma PFE GmbH ein Betriebsführungsentgelt von 1,5 Mio. Euro. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist daher nur eingeschränkt möglich. Auswirkungen haben sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben und werden im Wirtschaftsbericht erläutert. Die wesentliche Steuerungsgröße der Pfizer Pharma GmbH ist der Produktumsatz. Forschung und Entwicklung Die Pfizer Pharma GmbH führt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden innerhalb des Pfizer-Konzerns zentral durchgeführt. Als forschender Arzneimittelhersteller ist Pfizer weltweit führend und hat seine Geschäftsaktivitäten auf das Gebiet der Human-Medizin konzentriert. Pfizer hat weltweit im Geschäftsjahr 2023 10,8 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung investiert. Die Pfizer Pharma GmbH kann als Vertriebsgesellschaft von Human-Arzneimitteln im deutschen Markt von den Pfizer-Produktentwicklungen wesentlich profitieren. II. Wirtschaftsbericht Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken auf 157,6 Mio. Euro (i. Vj. 169,1 Mio. Euro) und enthalten im Wesentlichen Vergütungen für Dienstleistungen durch verbundene Unternehmen, Marketingkosten, Reise- und Veranstaltungskosten. Im Vorjahr waren 55,7 Mio. Euro Aufwendungen für die Gutschrift des Nettogewinns aus dem Betriebsführungsvertrag an die Pfizer Pharma PFE GmbH enthalten. Ohne Berücksichtigung dieser nur im Vorjahr enthaltenen Aufwendungen, sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 44,2 Mio. Euro gestiegen, insbesondere aufgrund von höheren Kosten für Arbeitnehmerüberlassung, Marketing und Dienstleistungen für das Impfstoff Distributionslager. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Bundeswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung geht für das Jahr 2023 von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,3 % aus. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum von 0,2 % und für 2025 von 1,5 % erwartet. Das ifo Institut geht in seiner Winterprognose für das Jahr 2023 ebenfalls von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,3 % sowie einer Steigerung im Jahr 2024 von 0,9 % und 2025 von 1,3 % aus. Laut Pressmitteilung vom Januar 2024 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine schnelle konjunkturelle Erholung hin. Jedoch dürften sich mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer langsamen Belebung der Weltwirtschaft die zentralen Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2024 verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Gemäß des Bundesgesundheitsministeriums standen im Jahr 2023 den Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in Höhe von 304,4 Mrd. Euro Ausgaben in Höhe von 306,2 Mrd. Euro gegenüber. Die Finanzreserven beliefen sich Ende Dezember 2023 auf 8,4 Mrd. Euro. Der Gesundheitsfond verzeichnete im Jahr 2023 ein Defizit von 3,3 Mrd. Euro, welches maßgeblich aus dem GKV- Finanzstabilisierungsgesetz resultiert. Im Rahmen des Finanzstabilisierungsgesetzes wurde die durch die Absenkung der Obergrenze der Liquiditätsreserve zusätzliche Mittel an die Krankenkassen ausgeschüttet, um die Zusatzbeiträge der Krankenkassen zu stabilisieren. Laut dem Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) haben Pharma-Unternehmen 2023 30 Medikamente mit neuen Wirkstoffen in Deutschland eingeführt. 12 dieser 30 Medikamente sind für Krebspatienten, sechs gegen immunologische Erkrankungen, vier gegen Infektionskrankheiten, zwei gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und jeweils eins gegen Blutungskrankheiten, Neurologische Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen und weiterhin drei sonstige. Arzneimittel machen derzeit rund 15 % der Gesamtkosten für Gesundheit von insgesamt rund 498 Mrd. Euro aus. Die Arzneimittelausgaben entfallen dabei zu 72 % auf die gesetzliche Krankenversicherung gefolgt von Privathaushalten/Organisation (16 %), privaten Krankenversicherungen (7 %) und sonstigen Ausgabenträgern (5 %) (letzter Stand: 2022). Im Jahr 2023 stieg der Umsatz mit Arzneimitteln im gesamten Pharmamarkt (Apotheke und Klinik) laut dem Marktforschungsinstitut IQVIA um insgesamt 5,7 %. Der Mengenabsatz sank um insgesamt um 2,0 %. Insgesamt wurden 100 Mrd. Zähleinheiten (Kapseln, Hübe, Portionsbeutel etc.) im Wert von 60 Mrd. Euro an Patienten abgegeben. Pfizer belegt im Segment der verschreibungspflichtigen Präparate im deutschen Apothekenmarkt den dritten sowie im Gesamtmarkt inklusive Klinikmarkt den sechsten Rang. Geschäftsverlauf und Ertragslage Die Umsatzerlöse der Pfizer Pharma GmbH lagen im Geschäftsjahr mit 1.424,1 Mio. Euro um 404,3 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau. Der Gesamtumsatz der Geschäftsbereiche liegt um 399,4 Mio. Euro signifikant unter dem Wert des Vorjahres, was der Vorjahresprognose entspricht. Die Umsatzentwicklung war wie erwartet durch den Umsatzrückgang des Produkts Paxlovid (- 420,8 Mio. Euro) geprägt. Weiterhin zeigten vor allem die Bereiche Onkologie und Inflammation and Immunology sinkende Umsätze. Dem standen Umsatzzuwächse der Produkte für seltene Erkrankungen und Impfungen gegenüber. Der Umsatz verteilte sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche:
Die Pfizer Pharma GmbH beliefert im Wesentlichen zwei Kundengruppen. Hauptkunde ist der pharmazeutische Großhandel, der wiederum Apotheken beliefert. Daneben stehen die Krankenhäuser und klinikversorgenden Apotheken als Kundengruppen im Fokus. Aufgrund gesunkener Nachfrage nach Paxlovid nach Ende der Covid Pandemie sanken die Umsätze im Geschäftsjahr um 420,8 Mio. Euro auf 120,2 Mio. Euro. Die Umsätze im Bereich Vaccines sind im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 Mio. Euro auf 231,0 Mio. Euro gestiegen. Dies resultiert aus gegenläufigen Effekten. Während die Umsätze für das Produkt FSME weiter gestiegen sind, zeigte Prevenar einen Umsatzrückgang. Der Umsatzrückgang des Bereichs Oncology um 19,1 Mio. Euro auf 293,2 Mio. Euro resultiert insbesondere aus den Produkten Zirabev und Sutent. Der Umsatzanstieg des Bereichs Rare Disease im Geschäftsjahr 2022/23 um 12,7% auf 372,6 Mio. Euro ist hauptsächlich auf Vyndaqel zurückzuführen. Die Umsätze des Bereichs Inflammation and Immunology liegen mit 100,8 Mio. Euro um 15,2% unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Xeljanz aufgrund ab Mitte des Jahres 2022 gesunkener Preise und Enbrel. Das im Vorjahr eingeführte Produkt Cibinqo dagegen verzeichnete einen Umsatzanstieg. Die Umsätze im Bereich Internal Medicine sanken leicht um 2,8 Mio. Euro auf 36,2 Mio. Euro, was aus gegenläufigen kleinen Effekten diverser Produkte resultiert. Der Umsatzanstieg im Bereich Hospital um 10,3 Mio. Euro auf 99,5 Mio. Euro resultiert insbesondere aus den Produkten Atgam, Fragmin sowie Zavicefta. Die sonstigen Umsatzerlöse resultieren aus der Erbringung konzerninterner Dienstleistungen und sind um 2,8% auf 170,6 Mio. Euro gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 18,6 Mio. Euro auf 38,7 Mio. Euro hauptsächlich aufgrund höherer Rückstellungsauflösungen. Des Weiteren enthalten sind im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung sowie Kostenerstattungen durch ein ehemaliges Konzernunternehmen. Im Geschäftsjahr ist der Materialaufwand insgesamt um 329,0 Mio. Euro auf 987,2 Mio. Euro gesunken, wobei die Aufwendungen für bezogene Waren um 319,4 Mio. Euro sanken. Der im Vergleich zum Produktumsatz geringere Rückgang der Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren ist im Wesentlichen auf im Vorjahr enthaltene höhere Aufwendungen aus der Abwertung des Vorratsvermögens als Folge gesunkener Preise zurückzuführen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sanken um 9,7 Mio. Euro auf 30,1 Mio. Euro. Der Personalaufwand liegt mit 190,2 Mio. Euro signifikant unter dem Vorjahresniveau (304,6 Mio. Euro), was insbesondere auf niedrigere Aufwendungen für Abfindungen (- 67,3 Mio. Euro) sowie niedrigere Aufwendungen für Altersversorgung (- 37,1 Mio. Euro) zurückzuführen ist. Das positive Zinsergebnis (i. Vj. negativ) stieg um 52,7 Mio. Euro auf 41,2 Mio. Euro aufgrund der im Geschäftsjahr wieder positiven Zinsentwicklung für die Verzinsung des Cashpool Saldos. Die Pfizer Pharma GmbH hat das Geschäftsjahr 2022/23 mit einem Gewinn vor Ergebnisabführung von 132,8 Mio. Euro abgeschlossen und lag damit um 105,8 Mio. Euro, insbesondere aufgrund des positiven Zinsergebnisses sowie geringerer Aufwendungen für Abfindungen und Kosten für Altersversorgung, über dem Vorjahr. Der Gewinn wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Gesellschafterin Pfizer Deutschland GmbH, Berlin, abgeführt. Die Geschäftsleitung sieht vor dem Hintergrund der beschriebenen Markt- und Produktbedingungen und unter Berücksichtigung der genannten Sondereffekte die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2022/23 als gut an. Finanzlage Die Pfizer Pharma GmbH ist in die Finanzierung des Pfizer-Konzerns eingebunden. Diese erfolgt im Rahmen des europaweiten Cash-Managements. Die Liquidität der Gesellschaft ist im Planungszeitraum aufgrund eigener Mittel gesichert, ergänzend besteht eine Cash-Pool-Vereinbarung mit der Pfizer Deutschland GmbH. Die Forderungen aus dem Cash-Pool-Konto der Pfizer Pharma GmbH gegen die Pfizer Deutschland GmbH betrugen am 30. November 2023 2.247,3 Mio. Euro (30. November 2022 1.190,3 Mio. Euro). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die im Rahmen der Verschmelzung der Pfizer Pharma PFE GmbH übergegangenen Cash-Pool-Forderungen zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden die Cash-Pool-Konten mit der Pfizer Deutschland GmbH mit einem Zinssatz von 1,8% bis 3,9% verzinst. Vermögenslage Die Bilanzsumme lag am 30. November 2023 mit 2.866,5 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres (1.853,6 Mio. Euro). Das Anlagevermögen stieg um 24,8 Mio. Euro auf 87,4 Mio. Euro. Dies resultiert unter anderem aus Zugängen zum Sachanlagevermögen (59,4 Mio. Euro) für umfassende Investitionen ins regionale Distributionslager, vor allem für Impfstoffe, und den Ausbau neuer Büroflächen sowie Ersatzinvestitionen. Gegenläufig wirken vor allem die planmäßigen Abschreibungen (36,0 Mio. Euro) und Abgänge von 0,5 Mio. Euro. Das Umlaufvermögen stieg um 1.013,6 Mio. Euro auf 2.772,6 Mio. Euro, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 1.021,4 Mio. Euro auf 2.303,2 Mio. Euro zurückzuführen ist. Insbesondere stiegen die Forderungen aus Cashpooling im Wesentlichen durch die im Rahmen der Verschmelzung der Pfizer Pharma PFE GmbH übernommenen Salden von 1.190,3 Mio. Euro auf 2.247,3 Mio. Euro. Die Vorräte lagen mit 377,1 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt um 10,9 Mio. Euro auf 82,5 Mio. Euro. Auch der aktive Rechnungsabgrenzungsposten sank um 25,5 Mio. Euro auf 6,6 Mio. Euro aufgrund der im Vorjahr enthaltenen Vorabzahlungen im Rahmen eines Leasingvertrages. Das Eigenkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr aufgrund der Verschmelzung der Schwestergesellschaften GBT Germany GmbH und Pfizer Pharma PFE GmbH um 650,8 Mio. Euro auf 1.172,8 Mio. Euro. Die Rückstellungen stiegen um 383,4 Mio. Euro auf 1.293,5 Mio. Euro. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Rückstellungen für Pensionen um 428,9 Mio. Euro auf 805,4 Mio. Euro insbesondere aufgrund der im Rahmen der Verschmelzung der Pfizer Pharma PFE GmbH übergegangenen Verpflichtungen von 424,1 Mio. Euro. Gegenläufig sanken die sonstigen Rückstellungen um 46,0 Mio. Euro auf 487,4 Mio. Euro hauptsächlich aufgrund niedrigerer Rückstellungen für Abfindungen. Die Steuerrückstellungen von 0,7 Mio. Euro betreffen Lohnsteuer und Körperschaft- und Gewerbesteuer aus Vororganschaft. Der Rückgang der Verbindlichkeiten um 21,3 Mio. Euro auf 400,3 Mio. Euro resultiert aus unterschiedlichen Sachverhalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken insgesamt um 10,4 Mio. Euro, was aus gegenläufigen Effekten resultiert. Die Verbindlichkeiten für Produktlieferungen sanken um 184,0 Mio. Euro, wohingegen sich die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung um 105,8 Mio. Euro sowie die sonstigen Verbindlichkeiten im Verbundbereich um 67,9 Mio. Euro erhöhten. Des Weiteren reduzierten sich die sonstigen Verbindlichkeiten aufgrund geringerer Leasingverbindlichkeiten um 5,7 Mio. Euro auf 34,3 Mio. Euro. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen des Vorjahres von 18,6 Mio. Euro bestehen zum Bilanzstichtag nicht mehr. Die Vermögens- und Finanzlage schätzt die Geschäftsführung insbesondere durch die Einbindung in das europaweite Cash-Management des Konzerns als gut ein. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl der Pfizer Pharma GmbH erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022/23 und stellt sich wie folgt dar:
Am Standort werden für verschiedene Berufe Ausbildungsplätze angeboten. Zum 30. November 2023 wurden von der Pfizer Pharma GmbH 12 Auszubildende, 15 Praktikanten und sechs Studenten beschäftigt. Pfizer hat zur Förderung und Entwicklung seiner Mitarbeiter ein Entwicklungs- und Leistungsbeurteilungssystem. Durch das Bewertungs-, Zielvereinbarungs- und Entwicklungsgespräch wird der intensive Austausch zwischen den Vorgesetzten und Mitarbeitern unterstützt. Dabei bespricht jeder Mitarbeiter mit seinem Vorgesetzten neben der Zielerreichung und -vereinbarung seine Stärken, Entwicklungsfelder sowie berufliche Entwicklungswünsche und vereinbart individuelle Entwicklungsmaßnahmen. Unterstützt wird dies durch ein umfassendes Weiterbildungsangebot. Die Vergütungsstrukturen sind im Wesentlichen abhängig von den Tätigkeiten und können in zwei Mitarbeitergruppen aufgeteilt werden. Durch den Ziel- und Leistungsbeurteilungsprozess hat jeder Innendienstmitarbeiter die Möglichkeit, neben einem Grundgehalt eine zusätzliche variable Bonuszahlung zu erhalten. Im Außendienst wurde ein spezifisches erfolgsorientiertes Prämien- und Wettbewerbssystem entwickelt. Die Pfizer-Gruppe ist Mitglied im Arbeitgeberverband Chemie. Es gilt der Manteltarifvertrag Chemie. Die Tarifvertragsparteien haben sich in der Bundestarifrunde 2023 auf ein langfristiges Tarifpaket verständigt. Dieses beinhaltet Tariferhöhungen von 3,25% ab Januar 2023 und weitere 3,25% ab Januar 2024. Weiterhin wurden steuerliche Einmalzahlungen als Inflationsgeld vereinbart. Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen bei Pfizer Mit dem "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst" vom 24. April 2015 und Ergänzungen vom 12. August 2021 hat der Gesetzgeber große deutsche Unternehmen verpflichtet, Zielgrößen für den Frauenanteil in höheren Führungspositionen festzulegen. Für den Aufsichtsrat der Pfizer Pharma GmbH ist die Zielquote für den Frauenanteil auf 33,33 % festgelegt. Der Aufsichtsrat der Pfizer Pharma GmbH besteht aus drei Mitgliedern, derzeit einer Frau und zwei Männern. Dies entspricht einem Frauenanteil von 33,33%. Die Zielgröße ist derzeit erreicht. Für die Geschäftsführung der Pfizer Pharma GmbH ist die Zielquote für den Frauenanteil auf 22,22 % festgelegt. Die Geschäftsführung der Pfizer Pharma GmbH besteht aus sieben Mitgliedern, derzeit drei Frauen und vier Männern. Dies entspricht einem Frauenanteil von 42,86%. Die Zielgröße ist derzeit erreicht. Für die beiden Führungskreise unterhalb der Geschäftsführung der Pfizer Pharma GmbH ist die Zielquote für den Frauenanteil auf jeweils 30% festgelegt. Auf der ersten Führungsebene unter der Geschäftsführung betrug der Frauenanteil 32,6%, auf der zweiten Führungsebene unter der Geschäftsführung lag er bei 51,0%. Die Zielgrößen sollen bis Juni 2027 einer Überprüfung unterzogen werden. "Diversity and Inclusion" sind bei Pfizer wichtige Unternehmenswerte. Es wird übergreifend an Konzepten und Maßnahmen gearbeitet, den Anteil von Frauen in höheren Führungsebenen weiter zu erhöhen. Das Streben nach einer größeren Geschlechterdiversität wird auch zukünftig ein wichtiger Baustein der Personalplanung von Pfizer sein. III. Risiko- und Chancenbericht Die Pfizer Pharma GmbH ist in das einheitliche Risikomanagement der Pfizer-Gruppe eingebunden. Das frühzeitige Erkennen von Schlüsselrisiken soll durch entsprechende Managementsysteme abgedeckt werden. Hierbei werden die Veränderungen abgefragt, analysiert und Maßnahmen zur Risikobegrenzung und -bewältigung eingeleitet. Wesentliche Bestandteile des Risikomanagements sind die Prozesse Geschäftsplanung, Berichtswesen/ Interne Kommunikation/Erfahrungsrückfluss und Systemüberwachung/Audit/ Management-Review. Somit werden Chancen und Risiken laufend überwacht. Die Erkenntnisse aus internen und externen Prüfungen finden im kontinuierlichen Prozess zur Verbesserung des Risikomanagementsystems Berücksichtigung. Potenziellen Risiken aus gesetzlichen und sonstigen Vorgaben wird dadurch Rechnung getragen, dass sich die Entscheidungen und die Gestaltung der Geschäftsprozesse auf eine umfassende rechtliche Beratung durch interne und externe Fachleute stützen. Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten, wurden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft. Chancen für Wachstum sehen wir vor allem bei den Produkten Vyndaqel, Prevnar 20 und FSME sowie bei den Produkteinführungen der letzten Jahre. Die Absenkung des Herstellerabschlags von 12% auf 7% zum 1. Januar 2024 wird zu einer entsprechenden Erhöhung des Umsatzes führen. Ein Marktrisiko wird weiterhin durch die Konkurrenz von Generika, insbesondere nach Patentausläufen umsatzstarker Produkte in den Vorjahren, ausgehen. Weitere Risiken birgt die regulierte Preisgestaltung pharmazeutischer Produkte, sowohl in Bezug auf Produkte, die bereits dem generischen Wettbewerb ausgesetzt sind, als auch auf patentgeschützte innovative Produkte. Die weitere Umsatzentwicklung des Produkts Paxlovid ist abhängig vom zukünftigen Verlauf der Covid Situation. Die Pfizer Pharma GmbH ist auch von der Entwicklung des deutschen Gesundheitsmarktes abhängig. Der Druck auf die Finanzierung des Gesundheitssystems besteht weiterhin und dies kann kurzfristig zu weiteren regulatorischen Einschnitten führen und somit die Ertragskraft wesentlich beeinflussen. Diese Chancen und Risiken haben eine hohe Bedeutung für die Entwicklung der Produktumsätze der Gesellschaft. Aufgrund der Einbindung der Pfizer Pharma GmbH in das Verrechnungspreissystem sowie das Cash-Management-System des weltweiten Pfizer-Konzerns sehen wir keine weiteren wesentlichen Einzelrisiken. Zinschancen und -risiken ergeben sich durch Änderungen von Kapitalmarktzinsen, die sich über die Verzinsung des Cashpool Kontos unmittelbar und mittelfristig auch über den Abzinsungssatz der Pensionsrückstellungen auf das Ergebnis der Gesellschaft vor Gewinnabführung auswirken. Die Sicherung von Risiken aus Wechselkursänderungen für Bestände an Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wird durch die Schwestergesellschaft Pfizer Service Company Ireland, Dublin/Irland, vorgenommen. Der Pfizer Pharma GmbH werden aus den Devisenterminkontrakten realisierte Kursgewinne oder -verluste im Rahmen der Konzernverrechnung gutgeschrieben oder belastet, sodass Wechselkursänderungen insgesamt keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen haben. Das interne Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung der Pfizer-Gruppe wurde zuletzt im Geschäftsjahr 2022/23 gemäß Section 404 Sarbanes-Oxley Act auf seine Wirksamkeit hin geprüft. Das interne Kontrollsystem soll der Geschäftsführung angemessene Sicherheit hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung gewähren. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir nach heutigem Kenntnisstand aufgrund der bisherigen Entwicklungen im neuen Geschäftsjahr bei einem weitgehend vergleichbaren Produktportfolio von leicht steigenden Produktumsätzen aus. Im Oktober 2023 kündigte der Konzern eine weltweite Kostensenkungsinitiative in erheblichem Umfang an. In Konkretisierung dieser Initiative wurden Anfang 2024 Verhandlungen zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat zur Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen für die Pfizer Pharma GmbH aufgenommen. Diese wurden Mitte Mai 2024 mit der Vereinbarung eines Interessenausgleichs und Sozialplans erfolgreich abgeschlossen. Die Umsetzung soll bis Mitte Juli 2024 erfolgen. Des Weiteren werden die Geschäftsbereiche umstrukturiert und auf drei reduziert (Primary Care, Specialty Care und Oncology). Die hiermit verbundenen Aufwendungen sind noch nicht bestimmt, werden aber derzeit in einem zweistelligen Millionenbetrag erwartet. Durch einen effizienten Einsatz und die bestmögliche Ausnutzung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen sowie ein permanentes Kostenbewusstsein gehen wir im kommenden Jahr von einem positiven Geschäftsverlauf aus. Der Gesellschaft stehen dafür im Planungszeitraum wie bisher weiterhin ausreichend eigene finanzielle Mittel sowie Mittel im Rahmen der konzernweiten Finanzierung der internationalen Pfizer-Gruppe zur Verfügung.
Berlin, 30. Mai 2024 Pfizer Pharma GmbH Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pfizer Pharma GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pfizer Pharma GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfizer Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt II (Unterpunkt "Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen bei Pfizer") des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt II (Unterpunkt "Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen bei Pfizer") des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 20. Juni 2024 KPMG
AG
Dr. Kronner, Wirtschaftsprüfer Lommatzsch, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats nach §171 AktG für das Geschäftsjahr 2023Zusammenwirken von Aufsichtsrat und Geschäftsführung Der Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr 2023 seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben und Pflichten war. Er überwachte und begleitete die Geschäftsführung regelmäßig beratend bei der Leitung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat wurde durch die Geschäftsführung durch schriftliche und mündliche Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend unterrichtet. Die Berichte beinhalteten alle relevanten Informationen zur Planung, zur Geschäftsentwicklung und über die Lage des Konzerns, einschließlich Finanz-, Investitions- und Personalplanung sowie über die Risikolage, das Risiko- und das Compliance-Management. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den genehmigten Plänen wurden von der Geschäftsführung vorgetragen, begründet und diskutiert sowie vom Aufsichtsrat anhand der vorgelegten Unterlagen geprüft. Die Geschäftsführung stimmte die strategische Ausrichtung des Konzerns mit dem Aufsichtsrat ab und erörterte mit ihm alle für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge - insbesondere die strategische Weiterentwicklung des Konzerns. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, eingebunden und wurde von der Geschäftsführung über Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns auch zwischen den Sitzungen informiert. Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz oder Satzung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Entscheidungsnotwendige Unterlagen, insbesondere der Jahresabschluss und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers, sind den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor den Sitzungen zugeleitet und von ihnen geprüft worden. Über besondere Absichten und Vorhaben, die für das Unternehmen eilbedürftig waren, wurde der Aufsichtsrat durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung auch zwischen den Sitzungen ausführlich informiert, und er hat - sofern erforderlich - sein schriftliches Votum erteilt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ließ sich auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen regelmäßig vom Vorsitzenden der Geschäftsführung über die aktuelle Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorgänge im Unternehmen unterrichten. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht auf der Grundlage des Drittelbeteilungsgesetzes und setzt sich aus zwei Vertretern der Gesellschafter und einem Arbeitnehmervertreter zusammen. Beratungen im Aufsichtsrat Im Geschäftsjahr 2023 fanden zwei ordentliche Aufsichtsratssitzungen am 07.02.2023 und 12.07.2023 statt. Im Vordergrund der Beratungen standen die Entwicklung der Gesundheitspolitik sowie deren Auswirkungen auf die zukünftige Geschäftsentwicklung, die Neustrukturierung der globalen Organisationsstruktur sowie Herausforderungen bei Lieferschwierigkeiten von einigen Produkten. Dabei konnte der Aufsichtsrat eine sachgerechte Behandlung dieser Themen durch die Geschäftsführung feststellen. Corporate Governance Das Unternehmen verfügt über ein stabiles und umfassend Compliance-System. Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, die Einhaltung wird im laufenden Geschäftsbetrieb und durch die Innenrevision geprüft. Compliance-Verstöße wurden im Berichtsjahr nicht gemeldet. Der Aufsichtsrat wird in jeder Sitzung umfassend zum Thema Compliance unterrichtet. Interessenkonflikte Im Berichtszeitraum wurden keine Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern mitgeteilt. Prüfung des Abschlusses der Pfizer Pharma GmbH Der von der Geschäftsführung nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023 und der Lagebericht für die Gesellschaft wurden gem. Auftragserteilung durch den Aufsichtsrat von der KPMG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, unter Einbeziehung der Buchführung und des Risikomanagementsystems geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Am 12. Juli 2024 fand die Bilanzaufsichtsratssitzung statt. Alle Aufsichtsratsmitglieder erhielten rechtzeitig vor dieser Sitzung die Jahresabschlussunterlagen und Prüfungsberichte und alle sonstigen Vorlagen. Diese Unterlagen wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer nahm an dieser Sitzung teil, berichtete ausführlich über den Prüfungsverlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte und Diskussionen der Unterlagen und seiner ergänzenden Ausführungen zur Verfügung. Nach ausführlicher Besprechung des Prüfungsverlaufs und der Prüfungsergebnisse des Abschlussprüfers und nach eingehender Auseinandersetzung mit dem Bericht des Abschlussprüfers und auf Basis seiner eigenen Prüfung und Erörterung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für die Gesellschaft, stimmte der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Der Aufsichtsrat stellte fest, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen zu erheben sind und billigte in der Bilanzsitzung den Jahresabschluss und den Lagebericht und schlug der Gesellschafterversammlung vor, diesen festzustellen. Besetzung des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2023 blieb die Besetzung des Aufsichtsrats gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Berlin, 30.11.2024 Jürgen Braun, Aufsichtsratsvorsitzender |
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