Essentra Components GmbH

Montel-Allee 3, 41334 Nettetal, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 20649
Vorher
Essentra International GmbH
Eingetragen
12.7.2017
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit Wasch-, Putz- und ReinigungsmittelnGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Der Handel mit chemischen Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Krebs
seit 27.9.2024
Prokura
Emma Ann Reid
seit 27.9.2024
Geschäftsführer
Manuel Reiners
seit 27.9.2024
Prokura
Ozan Dogan
seit 27.9.2024
Geschäftsführer
Marc Dr. Schacherer
seit 27.9.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ESNT International LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ESNT International Limited
United Kingdom
25.002 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Essentra Components GmbH (vormals: Essentra International GmbH)

Nettetal (vormals: Bitterfeld-Wolfen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Organisatorische Struktur der Gesellschaft

Die Essentra Components GmbH, Nettetal, wird in den Konzern der Essentra plc., Kidlington/UK einbezogen. Die Steuerung erfolgt zentral aus UK.

2. Verschmelzung im Jahr 2024

Die Essentra Components GmbH („übertragende Gesellschaft“), mit Sitz in Nettetal, vormals eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HRB 10832, wurde auf Grundlage des Verschmelzungsvertrages vom 18. Juni 2024 auf die Essentra International GmbH („übernehmende Gesellschaft“), mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen, vormals eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HRB 24591, verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte nach § 2 Nr. 1 UmwG im Wege der Aufnahme. Die Gesellschafterversammlungen beider Gesellschaften stimmten diesem Vorgang am 18. Juni 2024 zu. Die Verschmelzung fand rückwirkend zum 1. Januar 2024 statt. Die Handelsregistereintragung wurde am 15. Juli 2024 vorgenommen.

Im Rahmen der Verschmelzung wurde die Gesellschaft von Essentra International GmbH in Essentra Components GmbH umbenannt und der zwischen der Essentra International GmbH und der Essentra Components GmbH bestehende Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag wurde beendet. Der Sitz der Gesellschaft wurde von Bitterfeld Wolfen nach Nettetal verlegt. Seit dem 27. September 2024 ist die Gesellschaft daher im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nummer HRB 20649 eingetragen.

Die übernehmende Gesellschaft führt die operative Geschäftstätigkeit der übertragenden Gesellschaft fort. Die übernehmende Gesellschaft hatte vormals die Funktion einer Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft.

Der Beteiligungsbuchwert der übertragenden Gesellschaft in der übernehmenden Gesellschaft von TEUR 13.140 wurde mit dem Reinvermögen der übertragenden Gesellschaft in Höhe von TEUR 5.144 verrechnet, sodass aus der Verschmelzung ein Verlust in Höhe von TEUR 7.996 entstanden ist, der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird.

Durch die Verschmelzung ergaben sich Veränderungen in der Zusammensetzung der Bilanzpositionen sowie der Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung, da der Vorjahreswert die Vermögensgegenstände und Schulden sowie die einzelnen Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung der übertragenden Gesellschaft nicht berücksichtigt. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist daher im Jahresabschluss und Lagebericht insgesamt nur eingeschränkt gegeben. Zur Verdeutlichung werden die wesentlichen Effekte im Lagebericht jeweils separat erläutert.

3. Produkte

Der Geschäftsbereich Components ist weltweit in 28 Ländern mit 14 Produktionsstandorten und 26 Logistikzentren tätig.1 Die Essentra Components GmbH liefert Komponenten aus Spritzgusskunststoffprodukten und tauchgeformten Vinylteilen sowie Komponenten aus Metall.

Typische Anwendungen sind Schutzelemente, Kabelmanagementsysteme und Verbindungslösungen. Die wichtigsten Erzeugnisse sind:

Kappen und Stopfen

Rohr- und Flanschschutz

Maskierungsprodukte

Kabelmanagement

Verbindungs- und Befestigungselemente

Beschlagteile

4. Absatzmärkte

Die Essentra Components GmbH ist für das Marketing, den Vertrieb und Versand dieser Produkte hauptsächlich innerhalb von Deutschland zuständig.

5. Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung von neuen Produkten und Technologien findet international auf Gruppenebene statt.

6. Finanzierung

Die Steuerung der zur Verfügung stehenden Liquidität erfolgt zentral über die Treasury-Abteilung in UK. So werden Zahlungsmittelüberschüsse laufend im Rahmen des globalen Finanzverrechnungsverkehrs auf die Essentra Finance Ltd., Kidlington/UK übertragen.

Die Finanzierung erfolgt insbesondere aus dem laufenden Cashflow der operativen Geschäftstätigkeit.

Der Cashpool wird weiterhin auf der Verbindlichkeitenseite ausgewiesen und ist aufgrund der im Absatz „Weitere wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr 2024“ beschriebenen Kapitalmaßnahmen stark gesunken.

7. Beschaffung

Die Produkte werden im Wesentlichen bei der Essentra Components Limited - Zweigniederlassung Deutschland beschafft. Diese betreibt seit 2020 das Logistikzentrum in der Region. Der operative Cashflow im Jahre 2024 reichte dazu aus, die Verbindlichkeiten - insbesondere gegenüber Dritten - jederzeit zu begleichen.

8. Weitere wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr 2024

Zwischen der Essentra Components GmbH, der Essentra Components Limited, Kidlington/UK und der Essentra Finance Limited, Kidlington/UK, wurde am 2. Januar 2024 ein Vertrag über die Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.000 geschlossen. Bereits am 9. August 2023 hatte die übertragende Gesellschaft in einem ähnlichen Vorgang Forderungen und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 33.000 mit der Essentra Components Limited, Kidlington/UK, und der Essentra Finance Limited, Kidlington/UK, aufgerechnet.

Vor der Handelsregistereintragung der Verschmelzung am 15. Juli 2024 hat die übertragende Gesellschaft, mit Zustimmung der Finanzbehörden, die Umsatzsatzsteuervoranmeldungen so vorgenommen, als ob keine umsatzsteuerliche Organschaft besteht.

Die Muttergesellschaft der Gesellschaft, ESNT International Limited, Kidlington/UK, hat in einem ersten Schritt im November 2024 einen Vertrag zur Übernahme einer Darlehensschuld der Gesellschaft gegenüber der Essentra Finance Limited, Kidlington/UK, in Höhe von TEUR 12.000 geschlossen. Die ESNT International Limited, Kidlington/UK, hat in einem weiteren Schritt mit Gesellschafterbeschluss vom 15. November 2024 auf die übernommene Forderung gegenüber der Gesellschaft verzichtet und den Betrag in Höhe von TEUR 12.000 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt.

Im November 2024 hat die Gesellschaft einen Vertrag mit der Essentra Finance Limited, Kidlington/UK, zur systemgestützten Durchführung eines konzerninternen Cashpools über die Citibank London Branch geschlossen.

9. Personalbereich

Im Durchschnitt der Quartale waren 110 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Zusätzlich waren eine gewerbliche und fünf kaufmännische Auszubildende für die Gesellschaft tätig. Bei der übertragenden Gesellschaft waren im Vorjahr 125 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angestellt. Die übernehmende Gesellschaft hatte keine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2024 sank die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,2 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war weiterhin durch ein krisengeprägtes Umfeld belastet. In diesem Zusammenhang sind insbesondere eine anhaltende Inflation, hohe Energiekosten und eine Schwäche der Binnen- und Exportnachfrage zu nennen. Diese Faktoren hatten einen negativen Einfluss auf die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Bau), die 2023 deutlich um 3,0% unter dem Vorjahr lag. Gerade energieintensive Industriezweige konnten nach schwierigen Vorjahren auch 2024 keine Trendumkehr verzeichnen. Hinzu kommt ein Rückgang der Wirtschaftsleistung von wichtigen Branchen wie Automobilindustrie und Maschinenbau.2 Der Umsatz der kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland ist 2024 um 4,3% zurückgegangen, berichtet der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie3.

Im Jahr 2024 waren durchschnittlich 46,1 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland, 0,2% mehr als im Vorjahr, tätig. Die Entwicklung hat jedoch nach Branche variiert. Die Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe nahmen ab, während der Beschäftigungsaufbau der Dienstleistungsbranche zuzurechnen ist.4

2. Geschäftsverlauf

Die Essentra Components GmbH fokussiert sich als Vertriebsgesellschaft auf das Drittkundengeschäft. Die externen Umsatzerlöse sind der wesentliche finanzielle Leistungsindikator.

Im Vorjahr wurde das operative Geschäft durch die übertragende Gesellschaft durchgeführt. Die übernehmende Gesellschaft hatte im Vorjahr keine Umsatzerlöse. Zur besseren Darstellung des Geschäftsverlaufs werden in diesem Abschnitt die Vorjahreszahlen der übertragenden Gesellschaft mit aufgeführt.

Die externen Umsatzerlöse minderten sich aufgrund der Schwäche in der wirtschaftlichen Entwicklung des Produzierenden Gewerbes im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.375 bzw. 13,4% auf TEUR 21.894. Die Prognose für 2024 hatte hingegen eine positivere gesamtwirtschaftliche Entwicklung und daher externe Umsatzerlöse in etwa auf Vorjahresniveau erwartet.

Die Erlöse mit verbundenen Unternehmen stellen im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an die Essentra Components Limited - Zweigniederlassung Deutschland und an andere Konzerngesellschaften (z.B. im Vereinigten Königreich) dar. Diese haben sich um TEUR 936 bzw. 15,6% auf TEUR 5.046 reduziert, insbesondere aufgrund eines Rückgangs der Anzahl der gewerblichen Mitarbeiter. Zusammengefasst haben sich die Umsatzerlöse daher um TEUR 4.311 bzw. 13,8% auf TEUR 26.940 verringert.

Insgesamt hat die Gesellschaft daher Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 26.940 (Vorjahr: TEUR 0) erzielt.

Im Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft auf den Erhalt und Ausbau der „Key Account“-Kunden im industriellen Sektor gesetzt. Gleichzeitig war die Gesellschaft darauf fokussiert, den Kleinkundensektor weiter auszubauen. Die Kundenzufriedenheit stellt weiterhin ein gutes Wachstumspotenzial dar und wir sind bestrebt, diese zu steigern.

3. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Zur besseren Darstellung der Entwicklung der Ertragslage werden in diesem Abschnitt im Wesentlichen die Vorjahreszahlen der übertragenden Gesellschaft aufgeführt. Falls auf Vorjahreszahlen der übernehmenden Gesellschaft verwiesen wird, sind diese explizit gekennzeichnet. Bezüglich der Umsatzerlöse wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf verwiesen.

Die Materialaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.017 bzw. 11,9 % auf TEUR 14.959 gesunken, im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang der Umsatzerlöse.

Trotz inflationsbedingter Lohn- und Gehaltserhöhungen haben sich die Personalaufwendungen um TEUR 695 auf TEUR 7.836 reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Zahl der Mitarbeiter um 15 auf durchschnittlich 110 im Geschäftsjahr 2024.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.133 auf TEUR 12.369 deutlich gestiegen. Aus der Verschmelzung ergab sich ein Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 7.996, da der Abgang des Beteiligungsbuchwertes (TEUR 13.140) nicht vollständig durch das übernommene Eigenkapital (TEUR 5.144) gedeckt war. Hingegen haben sich die Mietaufwendungen aufgrund einmaliger Aufwendungen im Vorjahr um TEUR 509 sowie Frachtkosten um TEUR 213 reduziert. Im Vorjahr sind sonstige betriebliche Aufwendungen bei der übernehmenden Gesellschaft in Höhe von TEUR 39 für Rechts- und Beratungskosten angefallen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2024 auf TEUR 987 deutlich gesunken. Im Vorjahr betrugen die Zinsaufwendungen bei der übernehmenden Gesellschaft TEUR 1.063 und bei der übertragenden Gesellschaft TEUR 1.399. Der starke Rückgang ist durch die im Abschnitt „Weitere wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr 2024“ beschriebenen Kapitalmaßnahmen begründet.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen im Geschäftsjahr TEUR 133 (Vorjahr: TEUR 14) und betreffen im Wesentlichen Vorjahre.

Im Geschäftsjahr 2024 wird insgesamt ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 8.788 ausgewiesen (Vorjahr Jahresfehlbetrag TEUR 1.308). Die negative Ergebnisentwicklung ist im Wesentlichen durch den Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 7.996 (Vorjahr: TEUR 0) als Sondereffekt und Aufwand von außergewöhnlicher Größenordnung begründet.

Trotz des Fehlbetrags verfügt das Unternehmen weiterhin über ausreichend Liquidität. Kapitalmaßnahmen zur Verbesserung der Finanzlage wurden im Geschäftsjahr bereits umgesetzt und werden im kommenden Geschäftsjahr positiv auf die Ertragslage einwirken.

Im Vorjahr wurde der Jahresfehlbetrag der übertragenden Gesellschaft in Höhe von TEUR -626 durch die übernehmende Gesellschaft ausgeglichen.

Aufgrund der Verschmelzung wurde der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr mit Wirkung zum 1. Januar 2024 beendet.

Vermögenslage

Im Zuge der Verschmelzung wurde das Vermögen der übertragenden Gesellschaft im Wege der Gesamtrechtsnachfolge von der übernehmenden Gesellschaft übernommen. Die Vermögenslage der übernehmenden Gesellschaft hat sich durch die Verschmelzung entsprechend verändert. Die Bilanzsumme reduzierte sich bei der übernehmenden Gesellschaft signifikant von TEUR 15.483 im Vorjahr um TEUR 8.434 auf TEUR 7.049, hauptsächlich bedingt durch die untergehenden Anteile an der übertragenden Gesellschaft.

Die Sachanlagen haben sich einerseits aufgrund von originären eigenen IT Hardware Anschaffungen um TEUR 28 erhöht, andererseits wurden TEUR 43 von der übertragenden Gesellschaft als Nettobuchwerte im Rahmen der Verschmelzung übernommen. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen wird im Ergebnis Sachanlagevermögen von TEUR 58 (Vorjahr TEUR 0) bilanziert.

Die übernehmende Gesellschaft hatte im Vorjahr TEUR 13.140 Finanzanlagevermögen für den Anteil an der übertragenden Gesellschaft ausgewiesen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden bei der Verschmelzung eliminiert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände der übertragenden Gesellschaft in Höhe von TEUR 11.627 wurden von der übernehmenden Gesellschaft im Wege der Rechtsnachfolge übernommen und betragen zum Bilanzstichtag TEUR 6.433. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt gemindert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken deutlich aufgrund der erfolgten Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.602 auf TEUR 3.169 erhöht. Erhöhend wirkten sich insbesondere die Steuerrückstellungen von TEUR 447 auf TEUR 911 bedingt durch Vorjahre aus. Die Pensionsrückstellung ist von TEUR 2.111 auf TEUR 2.003 gesunken. Die übertragende Gesellschaft hatte im Vorjahr sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.064. Diese haben sich insbesondere aufgrund niedrigerer Rückstellungen im Personalbereich und einer im Vorjahr gebildeten Rückstellung für drohende Verluste reduziert.

Die Verbindlichkeiten sind mit TEUR 2.355 (Vorjahr TEUR 12.881) insgesamt stark rückläufig. Hierbei sind insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund der im Abschnitt „Weitere wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr 2024“ erläuterten Kapitalmaßnahmen im Jahresvergleich auf TEUR 1.697 zurück gegangen. Im Vorjahr hatte die übernehmende Gesellschaft TEUR 12.879 und die übertragende Gesellschaft TEUR 5.930 bilanziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden von der übertragenden Gesellschaft übernommen, ebenso im Wesentlichen die sonstigen Verbindlichkeiten. Letztere sind stichtagsbedingt aufgrund der Umsatzsteuer auf TEUR 549 gestiegen.

Finanzlage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2024 einen negativen vereinfachten operativen Cash-Flow von TEUR 282 generiert, der im Wesentlichen durch das Konzern-Treasury bei der Essentra Finance Ltd., Kidlington/UK, gedeckt wird. Dieser vereinfachte Cashflow wurde ermittelt als Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen, Zinsaufwendungen, Kursgewinnen/-verlusten, der Veränderung der Rückstellungen sowie des Verschmelzungsverlustes.

Die Gesellschaft verfügte zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 524 (Vorjahr übernehmende Gesellschaft TEUR 428, übertragende Gesellschaft TEUR 792). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Essentra Finance Ltd. aus dem Finanzverrechnungsverkehr betragen TEUR 468 (Vorjahr übernehmende Gesellschaft TEUR 12.253, übertragende Gesellschaft TEUR 4.864). Die starke Reduktion resultiert aus der im Abschnitt „Weitere wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr 2024“ erläuterten Kapitalmaßnahmen. Zum Jahresende 2024 verfügt die Gesellschaft über ausreichend Liquidität.

Das Eigenkapital der übernehmenden Gesellschaft verbesserte sich von TEUR -1.916 (nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag) auf TEUR 1.296. Die im November 2024 vorgenommene Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 12.000 hat das negative Eigenkapital aus dem Vorjahr sowie den Verschmelzungsverlust (TEUR 7.996) ausgeglichen, so dass die Gesellschaft zum Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital ausweist. Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich nach der Verschmelzung und der Kapitalerhöhung daher deutlich verbessert dar. Die Eigenkapitalquote beträgt nach der Verschmelzung und der durchgeführten Erhöhung der Kapitalrücklage 18,4 % (Vorjahr - 12,4 % nach Umgliederung in den Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag).

Gesamteinschätzung der Lage der Gesellschaft

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem operativen Geschäftsverlauf im Jahr 2024 unter Berücksichtigung der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zufrieden. Die Auswirkungen der Inflation und der Zinsen hatten eine negative Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung und auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft. Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2024 wurde maßgeblich durch einmalige Sondereffekte im Zusammenhang mit der Verschmelzung sowie durch das Finanzergebnis beeinflusst. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft hat sich durch die durchgeführten Kapitalmaßnahmen nachhaltig verbessert.

C. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Das lokale Management der Essentra Components GmbH ist für die Einrichtung, Anwendung und Weiterentwicklung eines angemessenen internen Kontrollsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess verantwortlich. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem steht unter der Aufsicht der Geschäftsführung und wird dabei durch ein internes lokales Kontrollgremium - bestehend aus einem Qualitätsmanager bzw. ISO Auditors und einem Operation Manager - unterstützt.

Im Rahmen der unternehmerischen Aktivitäten mit einem breiten Spektrum von Produkten kommt die Essentra Components GmbH sowohl mit Chancen als auch mit Risiken in Berührung, welche die wirtschaftliche Entwicklung positiv oder negativ beeinflussen können. Den vorhandenen Risiken trägt die Gesellschaft Rechnung, indem sie die innerhalb des Unternehmens vorhandenen Instrumente zur Risikosteuerung konsequent einsetzt und vorantreibt. Verwendete Instrumente sind unter anderem regelmäßige Plan-Ist-Analysen. Ein zeitnahes Ergebnis-Reporting unterstützt dabei, Kunden- und Marktentwicklungen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen und hierauf angemessen zu reagieren.

D. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

1. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Das Geschäftsmodell eröffnet gute Chancen für die zukünftige Entwicklung. Die nachfolgend dargestellten Chancen werden entsprechend einem absteigenden Grad etwaiger positiver finanzieller Auswirkungen aufgeführt.

Die Einbindung der Essentra Components GmbH in den Essentra plc.-Konzernverbund sowie die weltweite Verknüpfung der Gesellschaft stellt die wichtigste Chance dar. So ist die Essentra Components GmbH in Deutschland Teil des Essentra plc.-Konzerns. Die Organisationsstruktur von Essentra mit der Konzernzentrale in Kidlington/UK sowie der zentralen Beschaffungsorganisation und den Produktionsstätten sowie den weltweit vertretenen Vertriebsgesellschaften fördern die globale Ausrichtung des Konzerns.

Die mit den verbundenen Unternehmen bestehenden Lieferbeziehungen geben der Essentra Components GmbH zudem eine ständige finanzielle Flexibilität. Die Liquiditätsabwicklung erfolgt im Rahmen eines „Netting“-Prozesses durch die zentrale Treasury-Abteilung in UK.

Auch für 2025 plant die Gesellschaft eine weitere Fokussierung auf Schlüsselkunden, die Erweiterung des Vertriebsansatzes, um eine verbesserte digitale Kundenansprache, zuverlässige Lieferzeiten und Verbesserung der Kommunikation, die Verringerung des „Working Capitals“ durch die stetige Optimierung des Forderungsmanagements und Verbesserung von Zahlungszielen bei externen Lieferanten.

Ende 2024 hat die Gesellschaft Microsoft D365 als neues ERP-System für die zentralen Geschäftsprozesse implementiert. Hieraus ergeben sich für die Folgejahre die Chancen, betriebliche Abläufe zu optimieren, Prozesse zu automatisieren und die Datenqualität sowie Transparenz in der Unternehmenssteuerung nachhaltig zu verbessern.

Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Chancenlage positiv. Allerdings stellen die nachfolgenden Faktoren ein hohes Maß an Unsicherheiten dar: Inflation, Zinsentwicklung sowie der Fachkräftemangel in Deutschland.

2. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Essentra Components GmbH ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen können. Die nachfolgend dargestellten Risiken werden entsprechend einem absteigenden Grad etwaiger negativer finanzieller Auswirkungen aufgeführt.

Als international agierender Konzern ist die Essentra-Gruppe globalen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen ausgesetzt. Diese können direkten Einfluss auf die Essentra Components GmbH in Deutschland haben. Eine signifikante Unsicherheit besteht hinsichtlich einer möglichen Verzögerung der erwarteten gesamtwirtschaftlichen Erholung - insbesondere für den Standort Deutschland. Die neuen USA-Zölle und Unsicherheit hinsichtlich der künftigen USA-Politik sind ein wesentlicher Risikofaktor.5 Weitere mögliche Belastungen liegen in anhaltenden geopolitischen Spannungen infolge des militärischen Konflikts in der Ukraine sowie der instabilen Lage im Nahen Osten. Diese Entwicklungen können sich auch mittelbar auf die Gesellschaft auswirken, etwa durch steigende Beschaffungs- oder Transportkosten, eingeschränkte Warenverfügbarkeit oder Nachfragerückgänge in einzelnen Märkten. Durch die Einbindung in den Konzern ist die Essentra Components GmbH zudem stark abhängig von der Produktstruktur und Ausrichtung der Muttergesellschaft in UK. Dieses Risiko wird unverändert mit mittlerer Auswirkung eingestuft.

Bei der Essentra‐Gruppe als global agierendem und auf Wachstum ausgerichtetem Konzern kommt der konzernweit in allen Geschäftsbereichen eingesetzten Informationstechnologie (IT) eine stetig wachsende Bedeutung zu. Risiken mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, aber möglicher starker Auswirkung bestehen hier im Hinblick auf den unbefugten Zugriff auf sensible und elektronische Unternehmensdaten sowie auf die mangelnde Verfügbarkeit der Systeme als Folge von Störungen. Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs auf Unternehmensdaten begegnen wir mit dem Einsatz von IT‐Sicherheitstechnologien (zum Beispiel Firewall‐ und Virenschutz). Zusätzlich wird die Sicherheit durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen sowie durch das Vorhalten von Backup‐Versionen der kritischen Datenbestände erhöht. Die Essentra‐Gruppe ergänzt die technischen Maßnahmen durch konsequente Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter mit einem IT‐Zugriff. Die IT‐Risiken werden durch die zentrale IT‐Organisation der Essentra‐Gruppe gesteuert.

Nach der Einführung des neuen Microsoft D365 ERP-Systems kann es vorübergehend zu Einschränkungen in einzelnen Prozessabläufen sowie zu erhöhtem Schulungs- und Anpassungsaufwand kommen. Diese temporären Herausforderungen werden durch ein enges Projektmanagement und begleitende Maßnahmen zur Qualitätssicherung aktiv gesteuert.

Liquiditätsrisiken der Produktionsgesellschaften innerhalb der Essentra‐Gruppe, Bonitätsrisiken unserer Kunden, Preisänderungs- und Wechselkursrisiken sowie Risiken aus Schwankungen der Zahlungsströme innerhalb der Essentra‐Gruppe können auch erhebliche negative Auswirkungen auf das Finanzergebnis und die Liquidität der Essentra Components GmbH haben. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden überwiegend zentral innerhalb der Essentra‐Gruppe gesteuert. Das Management der Bonitätsrisken erfolgt dagegen auf Ebene der Essentra Components GmbH. Bei den vorgenannten Einzelrisiken wird aufgrund der bestehenden Maßnahmen bzw. der Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems von einer eher geringen Eintrittswahrscheinlichkeit bei jeweils geringem Risikograd ausgegangen. Dennoch können gewisse kritische Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung und die Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage nicht vollends ausgeschlossen werden.

Insgesamt ist die Risikolage nach Einschätzung der Geschäftsführung nun als gering einzustufen. Bestandsgefährdende Risiken werden vor dem Hintergrund der durchgeführten Erhöhung der Kapitalrücklage nicht gesehen.

3. Prognose der zukünftigen Entwicklung

Für das Jahr 2025 wird erwartet, dass die Umsatzerlöse mit Drittkunden im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigen.

Es wird eine weitere Erholung der Gesamtwirtschaft im Jahr 2026 prognostiziert. Aufgrund der stark steigenden staatlichen Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben wird ein positiver Effekt auf die Nachfrage und die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts erwartet.6 Daher rechnen wir für unsere Gesellschaft mit einer leichten Erhöhung der Umsatzerlöse mit Drittkunden im Vergleich zum Geschäftsjahr 2025.

Die tatsächliche Geschäftsentwicklung kann unter anderem aufgrund der beschriebenen Chancen und Risiken von den Prognosen abweichen. Die Entwicklung hängt insbesondere vom gesamtwirtschaftlichen Umfeld ab und kann durch Unsicherheiten oder eine Verschlechterung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen negativ beeinflusst werden.

 

Nettetal, den 15. August 2025

Essentra Components GmbH

Dr. Marc Schacherer

Hugues Delcourt

Emma Reid

Ozan Dogan

1 https://www.essentraplc.com/about-us/overview (abgerufen am 17.04.2025)
2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html
3 https://www.avk-tv.de/wp-content/uploads/2025/03/250305_pm_Umsatzrueckgang_in_der_KVI_setzt_sich_fort.pdf
4 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html
5 https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/deutschland-prognose-wirtschaftliche-erholung-kommt-langsam-in-gang-959260
6 https://www.ifo.de/pressemitteilung/2025-06-12/ifo-institut-hebt-wachstumsprognose

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024
31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.495,20 0,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 13.139.906,88
58.495,20 13.139.906,88
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 737.180,55 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.645.160,41 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 50.175,20 0,00
6.432.516,16 0,00
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 523.532,48 427.508,53
6.956.048,64 427.508,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.614,52 0,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 1.915.916,82
7.049.158,36 15.483.332,23

Passiva

31.12.2024
31.12.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.002,00 25.002,00
II. Kapitalrücklage 16.629.334,66 4.629.334,66
III. Verlustvortrag -6.570.253,48 -5.262.218,83
IV. Jahresfehlbetrag -8.787.875,28 -1.308.034,65
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 1.915.916,82
1.296.207,90 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.003.086,00 2.110.939,00
2. Steuerrückstellungen 911.234,86 447.263,00
3. Sonstige Rückstellungen 254.765,19 43.830,00
3.169.086,05 2.602.032,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 109.644,31 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.696.744,72 12.879.019,23
3. Sonstige Verbindlichkeiten 548.598,58 2.281,00
2.354.987,61 12.881.300,23
D. Rechnungsabgrenzungsposten 228.876,80 0,00
7.049.158,36 15.483.332,23

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024
2023
1. Umsatzerlöse 26.939.796,73 0,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 583.229,93 385.000,00
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -14.959.440,80 0,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.145.723,72 0,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.691.134,26 0,00
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -11.892,39 0,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.369.360,31 -39.060,70
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.071,61 48.672,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -987.161,40 -1.063.467,32
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -133.129,14 -13.462,72
10. Ergebnis nach Steuern -8.772.743,75 -682.318,74
11. Sonstige Steuern -15.131,53 0,00
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages ausgeglichener Verlust 0,00 -625.715,91
13. Jahresfehlbetrag -8.787.875,28 -1.308.034,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Essentra Components GmbH, Nettetal, (vormals: Essentra International GmbH, Bitterfeld, Wolfen) ist beim Amtsgericht Krefeld (vormals Amtsgericht Stendal) unter der HRB 20649 (vormals HRB 24591) eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Erträge und Aufwendungen werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Die Gesellschaft hat erstmals aufgrund der im Geschäftsjahr durchgeführten Verschmelzung die Rechnungslegungs- und Offenlegungsvorschriften einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (Vorjahr: Kleinstkapitalgesellschaft) im Sinne des § 267 HGB zu erfüllen.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB vollständig in Anspruch.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ist entsprechend des Grundsatzes der Unternehmensfortführung ("Going Concern") aufgestellt worden.

B. Wesentliche Geschäftsvorfälle

Die Essentra Components GmbH („übertragende Gesellschaft“), mit Sitz in Nettetal, vormals eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HRB 10832, wurde auf Grundlage des Verschmelzungsvertrages vom 18. Juni 2024 auf die Essentra International GmbH („übernehmende Gesellschaft“), mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen, vormals eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HRB 24591, verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte nach § 2 Nr. 1 UmwG im Wege der Aufnahme. Die Gesellschafterversammlungen beider Gesellschaften stimmten diesem Vorgang am 18. Juni 2024 zu. Die Verschmelzung fand rückwirkend zum 1. Januar 2024 statt. Die Handelsregistereintragung wurde am 15. Juli 2024 vorgenommen.

Im Rahmen der Verschmelzung wurde die Gesellschaft von Essentra International GmbH in Essentra Components GmbH umbenannt und der zwischen der Essentra International GmbH und der Essentra Components GmbH bestehende Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag wurde beendet. Der Sitz der Gesellschaft wurde von Bitterfeld Wolfen nach Nettetal verlegt. Seit dem 27. September 2024 ist die Gesellschaft daher im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nummer HRB 20649 eingetragen.

Die übernehmende Gesellschaft führt die operative Geschäftstätigkeit der übertragenden Gesellschaft fort. Die übernehmende Gesellschaft hatte im Vorjahr die Funktion einer Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft.

Durch die rückwirkende Verschmelzung zum 1. Januar 2024 sind im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.517, Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 9.664, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 792 auf der Aktivseite sowie Sonstige Rückstellungen von TEUR 1.064 sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 5.930 zugegangen. Weitere Zugänge betreffen Sachanlagen, Sonstige Vermögensgegenstände, den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Sonstigen Verbindlichkeiten und den passiven Rechnungsabgrenzungsposten.

Der Beteiligungsbuchwert der übertragenden Gesellschaft in der übernehmenden Gesellschaft von TEUR 13.140 wurde mit dem Reinvermögen der übertragenden Gesellschaft in Höhe von TEUR 5.144 verrechnet, sodass aus der Verschmelzung ein Verlust in Höhe von TEUR 7.996 entstanden ist, der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird.

Durch die Verschmelzung ergaben sich Veränderungen in der Zusammensetzung der Bilanzpositionen sowie der Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung, da der Vorjahreswert die Vermögensgegenstände und Schulden sowie die einzelnen Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung der übertragenden Gesellschaft nicht berücksichtigt. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist daher im Jahresabschluss und Lagebericht insgesamt nur eingeschränkt gegeben. Zur Verdeutlichung werden die wesentlichen Effekte im Anhang nachfolgend und im Lagebericht jeweils separat erläutert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ergeben sich die Pro-Forma Werte in der unten aufgeführten Tabelle. Die Spalte 2023 weist hierbei sowohl die Werte der übernehmenden und der übertragenden Gesellschaft aus:

2024
TEUR
2023*
TEUR
1. Umsatzerlöse 26.939.796,73 31.251.135,15
2. Sonstige betriebliche Erträge 583.229,93 657.547,18
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -14.959.440,80 -16.977.107,75
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.145.723,72 -7.083.784,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.691.134,26 -1.447.583,92
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -11.892,39 -4.503,93
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.369.360,31 -5.274.926,57
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.071,61 48.672,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -987.161,40 -2.462.001,50
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -133.129,14 -13.462,72
10. Ergebnis vor Sonstigen Steuern* -8.772.743,75 -1.306.016,29
11. Sonstige Steuern -15.131,53 -2.018,36
12. Jahresfehlbetrag* -8.787.875,28 -1.308.034,65

* Die Pro-Forma Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 sind netto dargestellt. Das heißt Geschäftsbeziehungen zwischen der übertragenden und übernehmenden Gesellschaft, z.B. die Ergebnisabführung, sind eliminiert.

Die Muttergesellschaft ESNT International Limited, Kidlington/UK, hat in einem ersten Schritt im November 2024 eine Darlehensschuld der Gesellschaft gegenüber der Essentra Finance Limited, Kidlington/UK, in Höhe von TEUR 12.000 übernommen. In einem weiteren Schritt hat die ESNT International Limited, Kidlington/UK, auf die übernommene Forderung gegenüber unserer Gesellschaft verzichtet und den Betrag in Höhe von TEUR 12.000 mit Gesellschafterbeschluss vom 15. November 2024 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt.

C. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Anlagevermögen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 1 HGB) vermindert um planmäßige und - soweit notwendig - außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die Ermittlung der Abschreibungen erfolgt nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zugänge des Berichtsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben.

Die Nutzungsdauern der Gegenstände des Sachanlagevermögens liegen zwischen drei und 15 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000,00 werden sofort abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Finanzanlagen waren zu Anschaffungskosten angesetzt und sind im Rahmen der Verschmelzung untergegangen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen angesetzt. Dabei decken die gebildeten Wertberichtigungen die erkennbaren Risiken ab und berücksichtigen Insolvenzen/ Rechtsstreitigkeiten sowie die Altersstruktur der Forderungen.

Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

3. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für zukünftige Perioden darstellen.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist zum Nennwert bilanziert und vollständig eingezahlt.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected Unit Credit-Methode unter Anwendung der „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Der Abzinsungssatz entspricht dem nach § 253 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren und wird von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht. Zugrunde gelegt wurde ein Zinssatz von 1,90 % (Vorjahr: 1,82 %). Die künftigen Rentensteigerungen wurden mit 2,0 % p. a. (Vorjahr: 2,0 % p.a.) angesetzt. Eine Fluktuationsannahme wird aufgrund des Alters des Leistungsbeziehers ebenso wie Lohn- und Gehaltssteigerungen nicht angesetzt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im operativen Ergebnis erfasst.

Die Steuerrückstellungen werden für erwartete Steuerzahlungen angesetzt und werden in Höhe der voraussichtlichen Zahlungsverpflichtung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

8. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

9. Latente Steuern

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie Verlustvorträge ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 29,8 % zugrunde (15,8 % für die Körperschaftssteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 14,0 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

10. Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Posten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Langfristige Fremdwährungspositionen existieren nicht.

11. Verschmelzung

Die Bilanzierung der Verschmelzung erfolgte unter Anwendung der Buchwertfortführung gemäß § 24 UmwG i. V. m. § 12 Abs. 1 UmwStG. Vermögenswerte und Schulden der übertragenden Gesellschaft wurden mit den bisherigen Buchwerten angesetzt.

Da die übertragene Gesellschaft eine 100%ige Tochter der übernehmenden Gesellschaft war, wurden keine neuen Anteile gewährt (Verschmelzung ohne Kapitalerhöhung).

II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist Bestandteil des Anhangs. Die Zugänge im Anlagenspiegel aus der Verschmelzung erfolgen nach IDW RS HFS 42 Tz. 64 S. 1 -2 in Ausübung des Wahlrechts mit dem Buchwert der Schlussbilanz des übertragenden Rechtsträgers.

Die übernehmende Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 die Beteiligung an der übertragenden Gesellschaft unter den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 13.140 bilanziert. Der Beteiligungsbuchwert wurde im Rahmen der Verschmelzung eliminiert.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme von Kautionen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 0) die in den Sonstigen Vermögensgegenständen gezeigt werden, sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten mit TEUR 5.536 (Vorjahr TEUR 0) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, mit TEUR 109 (Vorjahr TEUR 0) aus dem Finanzverkehr (kurzfristige Darlehen). Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen nicht. Im Rahmen der Verschmelzung sind die zum 31. Dezember 2023 zwischen übernehmender und übertragender Gesellschaft bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag untergegangen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 4.000 (Vorjahr TEUR 0) verrechnet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten zum Bilanzstichtag keine Umsatzsteuerforderungen. Für den Zeitraum vor der Handelsregistereintragung der Verschmelzung (Januar bis Juli 2024) hat die übertragende Gesellschaft mit Zustimmung der Finanzbehörden die Umsatzsatzsteuervoranmeldungen so vorgenommen, als ob keine umsatzsteuerliche Organschaft besteht.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr EUR 25.002,00. Es ist vollständig eingezahlt.

Die Muttergesellschaft ESNT International Limited, Kidlington/UK, hat in einem ersten Schritt im November 2024 eine Darlehensschuld der Gesellschaft gegenüber der Essentra Finance Limited, Kidlington/UK, in Höhe von TEUR 12.000 übernommen. In einem weiteren Schritt hat die ESNT International Limited, Kidlington/UK, auf die übernommene Forderung gegenüber unserer Gesellschaft verzichtet und den Betrag in Höhe von TEUR 12.000 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.003 (Vorjahr TEUR 2.111). Aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR - 15 (Vorjahr: positiver Unterschiedsbetrag von TEUR 19). In Höhe des Differenzbetrages der Diskontierung der Verpflichtung mit dem 7-jährigen Durchschnittssatz bestand grundsätzlich eine Ausschüttungssperre. Für den negativen Unterschiedsbetrag besteht eine solche Ausschüttungssperre nicht.

Zum Bilanzstichtag beträgt die Steuerrückstellung TEUR 911 (Vorjahr TEUR 447) für erwartete steuerliche Belastungen betreffend die Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal von TEUR 138 (Vorjahr TEUR 0) sowie für ausstehende Rechnungen von TEUR 117 (Vorjahr TEUR 44).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalt besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit TEUR 1.228 (Vorjahr TEUR 0) Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und mit TEUR 469 (Vorjahr TEUR 12.879) aus dem Finanzverkehr (kurzfristige Darlehen gegenüber der Schwestergesellschaft Essentra Finance Limited). Die Muttergesellschaft ESNT International Limited, Kidlington/UK, hat in einem ersten Schritt im November 2024 eine Darlehensschuld unserer Gesellschaft in Höhe von TEUR 12.000 gegenüber der Essentra Finance Limited übernommen. Die ESNT International Limited, Kidlington/UK, hat in einem weiteren Schritt auf die übernommene Forderung gegenüber der Gesellschaft verzichtet und hat einen Betrag in Höhe von TEUR 12.000 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen wurden zudem im Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 4.000 mit Forderungen gegen verbundene Unternehmen verrechnet.

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren mit TEUR 549 (Vorjahr TEUR 2) aus Steuern, im Wesentlichen aus Umsatzsteuer. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 0).

III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografisch bestimmten Märkten wird von der Erleichterung gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit TEUR 9 (Vorjahr TEUR 0) Erträge aus Kursgewinnen.

3. Personalaufwand

Die Gesellschaft weist TEUR 385 (Vorjahr TEUR 0) für Altersversorgung und Unterstützung aus.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten mit TEUR 16 (Vorjahr TEUR 0) Aufwendungen aus Kursverlusten.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerordentliche Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 HGB enthalten, die aus der Verschmelzung resultieren. Der Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 7.996 resultiert aus dem Abgang des Beteiligungsbuchwertes in Höhe von TEUR 13.140, der nicht vollständig durch das übernommene Eigenkapital in Höhe von TEUR 5.144 gedeckt war.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Innerhalb der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist ein Betrag von TEUR 950 (Vorjahr TEUR 1.023) gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind ferner Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 38) ausgewiesen.

D. Ergänzende Angaben

I. Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung.

Geschäftsführer:

Dr. Marc Schacherer, General Manager DACH, Geretsried/Deutschland

Emma Reid, Company Secretary, Kent/Vereinigtes Königreich

Hugues Delcourt, Chief Sales Officer & Director EMEA, Bondues/Frankreich

(ab 28. Juni 2024)

Ozan Dogan, Global Finance Director, Wantage/Vereinigtes Königreich

(ab 28. Juni 2024)

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgen keine Angaben zu den Organbezügen, weil sich anhand dieser Angaben die Bezüge einzelner Mitglieder der Geschäftsführung feststellen lassen könnten.

II. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

2024 2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 60 0
Angestellte 50 0
110 0

III. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 8.788 auf neue Rechnung vorzutragen bzw. dem bestehenden Verlustvortrag hinzuzurechnen.

IV. Abschlussprüferhonorar

Hinsichtlich der Angabe zur Höhe des Abschlussprüferhonorars wird von der Erleichterung gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Außerbilanzielle Geschäfte

Die nachfolgende Übersicht zeigt die Restlaufzeiten der sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

davon mit einer Restlaufzeit
TEUR Summe bis zu ein Jahr über ein Jahr davon mehr als fünf Jahre
Gesamt 7.886 1.736 6.150 803

Der Vorteil aus den Miet- und Leasingverträgen besteht insbesondere in der geringeren Kapitalbindung. Risiken bestehen in der Bindung an die Vertragsobjekte (z.B. Pkw sowie Büros und Lager). Ferner bestehen ggf. zum Ende der Vertragslaufzeiten Risiken, dass keine Einigung über die Verlängerung der Verträge erzielt werden kann.

Darüber hinaus bestehen keine wesentlichen nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte.

VI. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung zu verzeichnen gewesen.

VII. Konzernzugehörigkeit

Über die Alleingesellschafterin ESNT International Limited, Kidlington/UK, gehört die Gesellschaft zum Konzern der Essentra plc., Kidlington/UK. Der Jahresabschluss der Essentra Components GmbH wird in den nach englischem Recht erstellten Konzernabschluss der Essentra plc. einbezogen (größter und kleinster Kreis). Der Konzernabschluss der Essentra plc. ist unter der Company-Nummer 054446535 im Companies House, Crown Way, Maindy, Cardiff CF14 3UZ hinterlegt.

 

Nettetal, den 15. August 2025

Essentra Components GmbH

Dr. Marc Schacherer

Hugues Delcourt

Emma Reid

Ozan Dogan

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2024
Zugänge
Zugänge durch Verschmelzung Abgänge durch Verschmelzung Abgänge
31.12.2024
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 27.621,14 42.766,45 0,00 0,00 70.387,59
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 13.139.906,88 0,00 0,00 13.139.906,88 0,00 0,00
13.139.906,88 27.621,14 42.766,45 13.139.906,88 0,00 70.387,59
Abschreibungen
01.01.2024
Zugänge
Abgänge
31.12.2024
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 11.892,39 0,00 11.892,39
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 11.892,39 0,00 11.892,39
Nettobuchwerte
31.12.2024
31.12.2023
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.495,20 0,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 13.139.906,88
58.495,20 13.139.906,88

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Essentra Components GmbH, Nettetal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Essentra Components GmbH, Nettetal (vormals: Essentra International GmbH, Bitterfeld-Wolfen), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Essentra Components GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2023 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sind nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 19. August 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ting Bracht, Wirtschaftsprüferin

ppa. Marcel Klause, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendung

Der Jahresverlust in Höhe von EUR -8.787.875,28 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 10.09.2025 festgestellt.

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