Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 702415
Eingetragen
29.4.1999
Branche
Herstellung von KlebstoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Leimharzen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Döhring
seit 29.11.2023
Geschäftsführer
Tino Hesse
seit 29.11.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Kronoflooring Beteiligungsgesellschaft mbH
50.51%
Kronospan Holding GmbH
43.49%
Kronospan Holding GmbH
6.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
KRONOSPAN GmbH Lampertswalde
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kronospan Holding Germany GmbH

Bischweier

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021

HRB 522221 Amtsgericht Mannheim

Konzerngesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis 30.09.2021

Ziffer 2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 3 532.033 433.186
Sonstige Erträge 4 5.911 10.212
Bestandsveränderungen 4.742 (7.781)
Materialaufwand 12 (287.486) (229.470)
Personalaufwand 5 (45.219) (43.710)
Abschreibungen 4,8,9 (47.299) (45.306)
Außerplanmäßige Abschreibungen 4,8 (2.024) -
Sonstige Aufwendungen 4 (122.974) (110.248)
Operatives Betriebsergebnis 4 37.684 6.884
Finanzerträge 6 2.567 4.666
Finanzaufwendungen 6 (4.601) (5.230)
Ergebnis vor Ertragsteuern 35.650 6.319
Ertragsteuern 7 31.396 10.547
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten 67.046 16.866
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, netto nach Ertragsteuern 14 1.236 16.177
Jahresergebnis 68.283 33.043
Sonstiges Ergebnis:
Erträge aus Neubewertung 88.387 0
Latenter Steueraufwand aus Neubewertung (26.283) 0
Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 130.387 33.043
Anteile am Jahresergebnis
Eigentümer des Mutterunternehmens 130.387 33.055
Nicht beherrschende Anteile 0 (12)
130.387 33.043
Anteile am Gesamtergebnis
Eigentümer des Mutterunternehmens 130.387 33.055
Nicht beherrschende Anteile 0 (12)
130.387 33.043

Konzernbilanz zum 30. September 2021

Aktiva

30. September 2021 30. September 2020
Ziffer TEUR TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen
Sachanlagen 8 371.158 285.349
Immaterielle Vermögenswerte 9 362.680 362.476
Beteiligungen 10 12 12
Sonstige Ausleihungen 11 87.774 98.195
Summe Anlagevermögen 821.624 746.032
Umlaufvermögen
Vorräte 12 53.944 44.823
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13 48.878 39.271
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 35 38
Zu Verkaufszwecken gehaltene Vermögensgegenstände 14 32.230 49.973
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15 64.736 50.794
Summe Umlaufvermögen 199.824 184.899
Summe Aktiva 1.021.448 930.930

Passiva

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital 16 65 65
Kapitalrücklage 16 113.859 113.859
Neubewertungsrücklage 16 62.105 -
Perpetual Bond / Zinsen auf Perpetual Bond 16 682.473 480.805
Bilanzverlust (232.385) (71.599)
626.210 523.130
Nicht beherrschende Anteile 14.298 14.298
Summe Eigenkapital 640.414 537.428
Langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Darlehen 17 132.796 155.315
Passive latente Steuern 7 48.115 50.926
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 23 139 89.312
Summe langfristige Verbindlichkeiten 181.050 295.553
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Bankdarlehen und Bankkontokorrent 17 24.328 24.305
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten 18, 19 174.314 67.835
Ertragsteuerverbindlichkeiten 150 4.811
Rückstellungen 20 1.192 999
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 199.984 97.949
Summe Verbindlichkeiten 381.034 393.502
Summe Passiva 1.021.448 930.930

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis 30.09.2021

Ziffer 2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten 67.046 16.866
Anpassungen für:
Abschreibungen 4,8,9 47.299 45.306
Außerplanmäßige Abschreibungen 4,8 2.024 -
Nichtzahlungswirksame Aufwendungen(+) und Erträge (-) - (6.984)
Finanzerträge 6 (2.567) (4.666)
Finanzaufwendungen 6 4.601 5.230
Gewinn (-) /Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 4 57 216
Gewinn (+) /Verlust (-) aus zu Verkaufszwecken gehaltenen Vermögensgegenständen (1.066) (12.086)
Ertragsteuern 7 (31.396) (10.547)
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit vor Veränderungen des Nettoumlaufvermögens und Rückstellungen 85.999 33.335
(Zunahme) / Abnahme der Vorräte (9.121) 12.559
(Zunahme) / Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (9.605) 52
Zunahme / (Abnahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 17.339 (6.914)
Zunahme / (Abnahme) der Rückstellungen 193 283
Cash generiert aus / (verwendet in) laufender Geschäftstätigkeit 84.773 39.315
Erhaltene Zinsen 2.567 4.666
Gezahlte Zinsen (4.601) (5.230)
Gezahlte Ertragsteuern / Veränderung Steuerrückstellungen (3.333) (1.393)
Netto-Cash generiert aus / (verwendet in) laufender Geschäftstätigkeit 79.406 37.357
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 175 534
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (47.041) (19.141)
Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens (Netto abzüglich Abgänge) (141) (68)
Investitionen in Finanzanlagevermögen (2.224) (85.550)
Einzahlungen aus Abgängen von zu Verkaufszwecken gehaltenen Vermögensgegenständen 21.020 -
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 12.645 -
Netto-Cash generiert aus / (verwendet in) Investitionstätigkeit (15.566) (104.225)
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen aus der T ilgung von Gesellschafterdarlehen (252.369) -
Zunahme / (Abnahme) von langfristigen Verbindlichkeiten (32) 89.135
Einzahlungen aus der Aufnahme von langfristigen Darlehen 351.740 -
Auszahlungen aus der T ilgung von langfristigen Darlehen (24.241) (24.230)
Zinszahlungen auf Perpetual Bond (125.033) -
Netto-Cash generiert aus / (verwendet in) Finanzierungstätigkeit (49.903) 64.905
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 13.937 (1.963)
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 50.794 52.756
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 15 64.731 50.794
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
Liquide Mittel 64.736 50.794
Jederzeit fällige Verbindlichkeiten (-) gegenüber Kreditinstituten (5) (0)
64.731 50.794

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS Für das am 30. September 2021 abgeschlossene Geschäftsjahr

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Neubewertungsrücklage Perpetual Bonds / Zinsen auf Perpetual Bonds
Ziffer 16 16 16 16
TEUR TEUR TEUR TEUR
Veränderungen des Eigenkapitals in 2021
Stand zum 01 Oktober 2020 65 113.859 0 480.805
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
Sonstiges Ergebnis 62.105
Gesamtergebnis Gewinn/ (Verlust) für das Geschäftsjahr 62.105
Aufnahme Perpetual Bonds 350.000
Gezahlte Zinsen/Tilgungen (195.125)
Sonstige Veränderungen 46.793
Stand zum 30 September 2021 65 113.859 62.105 682.472
Veränderungen des Eigenkapitals in 2020
Stand zum 01 Oktober 2019 65 113.859 0 434.325
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
Sonstiges Ergebnis
Gesamtergebnis Gewinn/ (Verlust) für das Geschäftsjahr
Gezahlte Zinsen/Tilgungen
Sonstige Veränderungen 46.480
Stand zum 30 September 2020 65 113.859 0 480.805
Bilanzverlust Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital
Ziffer
TEUR TEUR TEUR TEUR
Veränderungen des Eigenkapitals in 2021
Stand zum 01 Oktober 2020 (71.599) 523.130 14.298 537.428
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 68.283 68.283 68.283
Sonstiges Ergebnis 62.105 62.105
Gesamtergebnis Gewinn/ (Verlust) für das Geschäftsjahr 68.283 130.387 130.387
Aufnahme Perpetual Bonds 350.000 350.000
Gezahlte Zinsen/Tilgungen (182.277) (377.402) (377.402)
Sonstige Veränderungen (46.793) - -
Stand zum 30 September 2021 232.385 626.115 14.298 640.414
Veränderungen des Eigenkapitals in 2020
Stand zum 01 Oktober 2019 (58.174) 490.075 11.574 501.649
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 33.055 33.055 (12) 33.043
Sonstiges Ergebnis 0 0 0
Gesamtergebnis Gewinn/ (Verlust) für das Geschäftsjahr 33.055 33.055 (12) 33.043
Gezahlte Zinsen/Tilgungen - -
Sonstige Veränderungen (46.480) - 2.736 2.736
Stand zum 30 September 2020 (71.599) 523.130 14.298 537.428

Im Folgenden sind die Art und der Zweck jeder Position innerhalb des Eigenkapitals beschrieben:

Rücklage Beschreibung und Zweck
Kapitalrücklage Über den Nennbetrag des Eigenkapitals hinaus geleistete Zuzahlungen der Gesellschafter
Neubewertungsrücklage Gewinne / Verluste aus der Neubewertung von Sachanlagen des Konzerns
Perpetua / Bonds / Zinsen auf Perpetual Bonds Ausgewiesen werden ein Perpetual Bond über TEUR 115.000. ein Perpetual Bond über TEUR 350.000. sowie ein Perpetual Bond über 140.150 Feinunzen Gold (TEUR 210.993: Vorjahr 280.300 Feinunzen Gold. TEUR 286.021) sowie abgegrenzte Zinsen auf die Perpetual Bonds, die zum Stichtag noch nicht an die Inhaber der Perpetua! Bonds ausgezahlt wurden.
Bilanzverlust Konzernergebnis aus dem Geschäftsjahr sowie aus vorherigen Geschäftsjahren

In den sonstigen Veränderungen sind die Zinsen auf Perpetual Bonds enthalten.

KONZERNANHANG Für das am 30. September 2021 abgeschlossene Geschäftsjahr

1. HAUPTTÄTIGKEITEN

Die Haupttätigkeiten des Konzerns sind die Produktion von Spanplatten, MDF/HDF-Platten und Laminatfußböden. Die Holdinggesellschaft Kronospan Holding Germany GmbH hat ihren Sitz in Deutschland.

2. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Konzernabschluss der Kronospan Holding Germany GmbH für das Berichtsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 ist in Übereinstimmung mit den am Stichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Interpretationen des International Accounting Interpretation Committee (IFRIC), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die Geschäftsführer sind der Meinung, dass die Erstellung des Konzernabschlusses basierend auf der Grundlage der Unternehmensfortführung angemessen ist.

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die für den Umgang mit Posten, die als wesentlich oder von besonderer Bedeutung bei der Ergebnisbestimmung für das Geschäftsjahr und bei der Darstellung der finanziellen Lage angesehen werden, werden unten dargelegt. Diese Methoden wurden durchgängig für alle dargestellten Geschäftsjahre angewandt, soweit nicht anders angegeben.

Eine vollständige Liste der sonstigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ist in Ziffer 25 enthalten.

Wesentliche Ermessensbeurteilungen

Die Erstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung im Rahmen der internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) verlangt von der Geschäftsführung, Ermessensbeurteilungen vorzunehmen, die die angegebenen Wertansätze von Aktiva, Passiva sowie Erträgen und Aufwendungen betreffen. Obwohl diese Ermessensbeurteilungen auf bestem Wissen der Geschäftsführung hinsichtlich der Beträge, der Vorfälle oder Maßnahmen basieren, können die tatsächlichen Ergebnisse letztlich von diesen Schätzungen abweichen.

Der Konzern bewertet die Ermessensbeurteilungen fortlaufend mit Hilfe von Erfahrungswerten und anderen Faktoren, einschließlich Erwartungen künftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen als wahrscheinlich angesehen werden.

Die folgenden Absätze beschreiben die Ermessensbeurteilungen, von denen der Konzern annimmt, dass diese den größten Einfluss auf das Konzernergebnis nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) haben:

• Wertminderung von Vermögenswerten. Der Konzern muss an jedem Bilanzstichtag beurteilen, ob nach Einschätzung der Geschäftsführung Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Wert der materiellen und immateriellen Vermögenswerte nicht erzielt werden kann. Sind solche Anhaltspunkte erkennbar, wird der realisierbare Betrag des Vermögenswertes geschätzt, der dem höheren Betrag aus dem Nutzungswert des Vermögenswertes und dem Nettoveräußerungspreis entspricht. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts seinen realisierbaren Betrag, ist dieser auf den realisierbaren Betrag abzuschreiben.

Eine Werthaltigkeitsüberprüfung macht erforderlich, dass die Geschäftsführung subjektive Einschätzungen hinsichtlich des Cashflows, der Wachstumsraten und Abzinsungssätze der Zahlungsmittel generierenden Einheiten, die sich in der Überprüfung befinden, vornimmt.

Geschäfts- oder Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte mit einer unbestimmten Nutzungsdauer müssen an jedem Bilanzstichtag auf deren Werthaltigkeit überprüft werden, unabhängig davon ob Erkenntnisse für eine Wertminderung vorliegen.

Veränderungen hinsichtlich der Sachanlagen im Geschäftsjahr sind in Ziffer 8 enthalten. Veränderungen hinsichtlich der immateriellen Vermögenswerte im Geschäftsjahr sind in Ziffer 9 enthalten.

• Effektivzinsmethode. Diese Methode wird für die Schätzung des beizulegenden Zeitwerts von Finanzinstrumenten und die Werthaltigkeitsprüfung genutzt. Für die Schätzung des beizulegenden Zeitwerts von Kreditverbindlichkeiten mit festem Zinssatz wird der für neue Verträge mit ähnlichem Kreditrisiko und Fälligkeitsstruktur gültige Zinssatz herangezogen.

• Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen. Zu jedem Bilanzstichtag bewertet der Konzern die Einbringlichkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, um zu beurteilen, ob es einen Nachweis gibt, dass eine Wertberichtigung erforderlich ist. Diese Wertberichtigungen basieren unter anderem auf dem Versicherungsschutz, dem Alter der Forderungen und der Krediterfahrung in der Vergangenheit sowie einer risikogerechten Vorsorge in Höhe des erwarteten Verlustes. Die tatsächliche Höhe der realisierten Forderungen kann von der geschätzten Höhe abweichen, was das Betriebsergebnis positiv oder negativ beeinflussen kann. Weitere Einzelheiten zu der Höhe der Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen sind in Ziffer 13 zu finden.

• Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten. Der Konzern ist einer Reihe von Forderungen ausgesetzt. die im normalen Geschäftsgang abgewickelt und abgewehrt werden. Der Konzern beurteilt routinemäßig die Wahrscheinlichkeit nachteiliger Entscheide oder Ausgänge dieser Angelegenheiten sowie den Umfang möglicher Verluste auf der Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung.

Vertretbare Schätzungen erfordern Beurteilungen durch die Geschäftsführung nach Berücksichtigung von Informationen, einschließlich etwaiger Bescheide. Streitbeilegungen. Schätzungen von unabhängigen Parteien und Rechtsberatern, anderer verfügbarer Daten, der Identifizierung anderer möglicher verantwortlicher Parteien und ihrer möglichen Beiträge sowie Erfahrungen aus der Vergangenheit. Steuerliche Sachverhalte, zu denen die Finanzverwaltung bisher keine eindeutige Stellungnahme abgegeben hat, werden der Geschäftsführung zur Einschätzung daraus resultierender Risiken vorgelegt.

Eine Rückstellung wird erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass eine Verpflichtung besteht, und eine zuverlässige Schätzung der Höhe der Verpflichtung gemacht werden kann. Die erforderliche Rückstellung kann sich in der Zukunft noch aufgrund neuer Entwicklungen und. soweit weitere Informationen verfügbar sind, ändern. Ist die Existenz einer Verpflichtung nur wahrscheinlich, oder sind die Kriterien für die Erfassung einer Rückstellung nicht erfüllt, wird eine Eventualverbindlichkeit offengelegt.

Veränderungen bei den Rückstellungen für- das Geschäftsjahr werden in Ziffer 20 ausgewiesen.

• Abschreibung der Sachanlagen. Die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von Sachanlagen basiert auf den Beurteilungen und der Erfahrung der Geschäftsführung. Wenn die Geschäftsführung erkennt, dass die tatsächliche Nutzungsdauer wesentlich von den Schätzungen, die zur Berechnung der Abschreibung herangezogen wird, abweicht, werden die Abschreibungen angepasst.

Der Wertminderungsaufwand wird sofort erfolgswirksam erfasst, es sei denn, der entsprechende Vermögenswert wird mit seinem Neubewertungsbetrag angesetzt. In einem solchen Fall ist der Wertminderungsaufwand als Verminderung der Neubewertungsrücklage zu behandeln.

Aufgrund der Bedeutung der Sachanlageninvestitionen für den Konzern könnten Abweichungen zwischen der tatsächlichen und der voraussichtlichen Nutzungsdauer das Betriebsergebnis wesentlich positiv oder negativ beeinflussen, obwohl nur wenige Änderungen der voraussichtlichen Nutzungsdauer in der Vergangenheit erforderlich gewesen sind.

• Latente Steuern. Die Latenten Steuern werden im Konzern für zu versteuernde temporäre Unterschiede im Ansatz und in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden gebildet. Ein aktiver latenter Steueranspruch für noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge oder noch nicht genutzte Steuergutschriften wird in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich erscheint, dass zukünftig zu versteuerndes Einkommen zur Verfügung stehen wird, gegen das noch nicht genutzte Verluste oder Steuergutschriften verwendet werden können.

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden anhand der Steuersätze bewertet, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird, basierend auf den Steuersätzen, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind.

Umsatzrealisierung

Umsatzerlöse stellen in Rechnung gestellte Beträge für verkaufte Waren, nach Abzug von Preisnachlässen und Retouren, dar ohne Umsatzsteuer. Umsatzerlöse werden nur berücksichtigt, wenn die betreffenden Waren geliefert worden sind, d. h. wenn Lasten, Nutzen und Gefahren entsprechend den Lieferbedingungen an den Kunden übertragen worden sind.

Sachanlagen

Alle Sachanlagen werden zunächst mit den Anschaffungskosten erfasst. Fremdkapitalkosten, die dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung von Sachanlagen direkt zuzuordnen sind, werden als Teil des Sachanlagevermögens aktiviert.

Falls Sachanlagen neu zu bewerten sind, werden diese im Anschluss mit ihrem neu festgesetzten Wert abzüglich nachfolgender Abschreibungen angesetzt. Anschließende Neubewertungen von Sachanlagen werden in einem hinreichenden Zeitraum vorgenommen.

Änderungen des Buchwertes aufgrund von Neubewertungen werden im Sonstigen betrieblichen Aufwand oder Ertrag ausgewiesen und in der Neubewertungsrücklage im Eigenkapital erfasst. Soweit eingetretene Wertminderungen höher als die Neubewertungsrücklage sind, werden diese erfolgswirksam in der Konzerngesamtergebnisrechnung erfasst.

Falls ein Vermögensgegenstand, der vorher neu bewertet wurde, veräußert wird, wird sein Buchwert abgebucht und eine entsprechende Umbuchung von den Neubewertungsrücklage in die Gewinnrücklagen vorgenommen.

Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme eines wesentlichen Vermögensgegenstands, wie zum Beispiel einer Fertigungsstraße, ist erreicht, wenn die Anlage beginnt, wirtschaftliche Mengen zu produzieren. Davor liegt normalerweise ein kurzer Zeitraum, in dem Testläufe durchgeführt werden. Diese stellen keine Inbetriebnahme dar.

Abschreibungen von Sachanlagen werden nach der linearen Abschreibungsmethode berechnet, um Anschaffungskosten oder Wertansätze auf ihren geschätzten Restwert im Laufe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zu reduzieren. Die geltenden Abschreibungssätze pro Geschäftsjahr sind wie folgt:

Gebäude 2,0% - 7,1%
Anlagen 5,0% - 10,0%
Fahrzeuge und Sonstiges 10,0% - 33,3%

Grundstücke werden nicht abgeschrieben.

Gewinne oder Verluste aus der Veräußerung von Sachanlagen werden als Differenz zwischen dem Verkaufspreis (abzüglich Verkaufskosten) und Nettobuchwert des Vermögensgegenstands zum Zeitpunkt der Veräußerung bestimmt.

Reparaturen und Wartungskosten werden erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Kosten für umfangreiche Erneuerungen und Verbesserungen von Sachanlagen werden aktiviert.

Anlagen im Bau werden zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, einschließlich der Finanzierungskosten des jeweiligen Projekts bis zur Inbetriebnahme, erfasst.

Sachanlagen werden zu jedem Bilanzstichtag auf Wertminderungen geprüft, wie oben unter "Wesentliche Ermessensbeurteilungen" ausgeführt.

3. UMSATZERLÖSE

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Fortgeführte Aktivitäten (Verkauf von Erzeugnissen) 532.033 433.186
532.033 433.186

4. OPERATIVES BETRIEBSERGEBNIS

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Das operative Betriebsergebnis beinhaltet unter anderem folgende Aufwands- und Ertragspositionen:
Personalaufwand (Ziffer 5) 45.219 43.710
Abschreibungen (Ziffer 8 und 9) 47.299 45.306
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen (Ziffer 8) 2.024 -
Prüfungsgebühren 198 165
Währungsdifferenzen (138) 227
Verlust / (Gewinn) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 57 216

5. PERSONALAUFWAND

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 38.020 36.916
Soziale Abgaben 7.198 6.794
45.219 43.710
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 2020/2021 Anzahl 2019/2020 Anzahl
Produktion 680 681
Verkauf. Versand und Verwaltung 270 277
950 958

Vergütung der Geschäftsführung

Personal in Schlüsselpositionen im Management sind diejenigen Personen, die die Befugnis und Verantwortung zur Planung, Steuerung und Überwachung der Tätigkeiten des Konzerns haben, einschließlich der Geschäftsführung des Konzerns.

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Gehälter 452 653
Arbeitgeberanteile Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft 16 17
468 670

6. FINANZERTRAG UND FINANZAUFWAND

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Finanzerträge
Zinsen von verbundenen Unternehmen 2.225 4.301
Sonstige 342 365
2.567 4.666
Finanzaufwendungen
Bankzinsen 3.539 3.828
Zinsen an verbundene Unternehmen 444 923
Sonstige 617 480
4.601 5.230

7. ERTRAGSTEUERN

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Laufende Ertragsteuern
Ertragsteuern auf das Jahresergebnis 122 (0)
Anpassungen von Steuerrückstellungen für frühere Geschäftsjahre (1.450) 3.967
(1.328) 3.967
Latente Steuern
Entstehung und Umkehr von zeitlichen Unterschieden (8.992) (10.627)
Verbrauch / (-) Zuführung von steuerlichen Verlustvorträgen im laufenden Geschäftsjahr (21.073) (3.887)
- (30.068) (14.514)
Summe (Ertrag) / Aufwand (31.396) (10.547)

Die Ertragsteuern für das Geschäftsjahr lassen sich wie folgt mit der Konzerngesamtergebnisrechnung abstimmen:

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Ergebnis vor Ertragsteuern 35.650 6.319
Ertragsteuem auf Basis des inländischen Steuersatzes (2021 29,74%; Vorjahr: 29,74%) 10.601 1.879
Steuereffekt von nicht abzugsfähigen Aufwendungen (5.556) 1.315
Steuereffekt von nicht steuerpflichtigen Erträgen (13.914) (13.821)
Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge, Vorträge
Zinsschranke und Unterschiedsbeträge (21.073) (3.887)
Steuereffekte aus Vorjahre (1.450) 3.967
Ertragsteuer (Ertrag) / Aufwand (31.396) (10.547)
Effektiver Steuersatz im Geschäftsjahr -88,07% -166,91%

Passive Latente Steuern

Nachstehend sind die wesentlichen vom Konzern berücksichtigten passiven latenten Steuern und deren Veränderungen im Geschäftsjahr dargestellt.

Neubewertung von Sachanlagen Sonstiges Summe
TEUR TEUR TEUR
Stand zum 01. Oktober 2019 72.602 29.560 102.162
Aufwand/ (Ertrag) (10.966) (29.241) (40.207)
Stand zum 30. September 2020 61.636 319 61.955
Aufwand/ (Ertrag) 18.125 (120) 18.005
Stand zum 30. September 2021 79.761 199 79.960

Aktive Latente Steuern

Nachstehend sind die wesentlichen vom Konzern berücksichtigten aktiven latenten Steuern und deren Veränderungen im Geschäftsjahr dargestellt.

Steuerliche Verlustvorträge Sonstiges Summe
TEUR TEUR TEUR
Stand zum 01. Oktober 2019 (2.566) (4.924) (7.490)
Aufwand/ (Ertrag) (3.574) 36 (3.539)
Stand zum 30. September 2020 (6.140) (4.888) (11.029)
Aufwand/ (Ertrag) (22.122) 1.306 (20.817)
Stand zum 30. September 2021 (28.263) (3.583) (31.845)

Am Bilanzstichtag hatte der Konzern ungenutzte steuerliche Verlustvorträge von TEUR 102.266 für Körperschaftssteuer und TEUR 63.907 für Gewerbesteuer (2020: TEUR 27.709 und TEUR 2.831) sowie ungenutzte Zinsvorträge aus der Zinsschranke von TEUR 12.148 (2020: TEUR: 5.187), die zum Ausgleich mit zukünftigen Gewinnen verfügbar sind. Ein latenter Steueranspruch wurde in Höhe von TEUR 28.263 (2020: TEUR 6.140) auf die steuerlichen Verlustvorträge und Vorträge aus der Zinsschranke berücksichtigt.

Sonstige latente Steueransprüche betreffen Rechnungsabgrenzungsposten, Wertminderungen von Vermögenswerten und Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten.

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen.

8. SACHANLAGEN Für das am 30. September 2021 abgeschlossene Geschäftsjahr

Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Anschaffungs- und Herstellkosten
Stand zum 01 . Oktober 2019 110.325 837.723 40.221 22.093 1.010.362
Zugänge 596 1.544 3.332 13.670 19.141
Umbuchungen - 9.018 219 (9.234) 3
Abgänge (353) (64) (688) (449) (1.554)
Stand zum 30. September 2020 110.568 848.221 43.084 26.080 1.027.952
Effekt aus der Umstellung auf IFRS 16 zum 01. Oktober 2018 - - - - -
Zugänge 705 3.924 4.912 37.500 47.041
Umbuchungen - 21.233 1.236 (22.791) (322)
Abgänge - (75) (1.905) - (1.979)
Stand zum 30. September 2021 111.272 873.303 47.327 40.789 1.072.691
Kumulierte Abschreibung
Stand zum 01. Oktober 2019 49.850 619.636 28.807 - 698.293
Abschreibung im Geschäftsjahr 2.804 38.200 4.108 - 45.111
Umbuchungen - 265 (263) - 3
Abgänge (139) (37) (627) - (803)
Stand zum 30. September 2020 52.515 658.064 32.025 - 742.604
Abschreibung im Geschäftsjahr 2.820 38.565 5.654 - 47.040
Außerpanmäßige Abschreibung 1.178 847 - - 2.024
Neubewertung (5.079) (83.308) - - (88.387)
Umbuchungen - 1.091 (1.091) - -
Abgänge - (71) (1.677) - (1.747)
Stand zum 30. September 2021 51.434 615.188 34.911 - 701.533
Buchwert
Stand zum 30. September 2021 59.838 258.115 12.416 40.789 371.158
Stand zum 30. September 2020 58.053 190.157 11.060 26.080 285.349

Für Bankdarlehen von TEUR 150.805 (2020: TEUR 170.144) sind Sicherheiten an technischen Anlagen und Maschinen sowie Grundstücken und Gebäuden gestellt worden.

Die Grundstücke und Bauten sowie Technische Anlagen und Maschinen des Konzerns sind mit ihren Neubewertungsbeträgen angesetzt, die den beizulegenden Zeitwerten zum Zeitpunkt der Neubewertung abzüglich nachfolgender kumulierter planmäßiger Abschreibungen und nachfolgender kumulierter Wertminderungsaufwendungen entsprechen. Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert der Grundstücke und Bauten sowie der technischen Anlagen und Maschinen des Konzerns zum 30. September 2021 wurden vom Gutachter Duff & Phelps durchgeführt. Duff & Phelps sind unabhängige Gutachter, die dem Konzern nicht nahestehen. Die Bewertung erfolgt nach den International Valuation Standards.

Die beizulegenden Zeitwerte wurde ermittelt auf Grundlage von Marktvergleichswerten sowie Vermietungssituation und Bewirtschaftungskosten (Ertragswertverfahren).

Alle Grundstücke und Gebäude sowie Technische Anlagen und Maschinen sind der Hierarchiestufe 3 (IFRS 13.86 ff.) zuzuordnen. Es wurden im Geschäftsjahr keine Umgliederungen zwischen den Stufen vorgenommen.

Wären die Grundstücke und Gebäude (mit Ausnahme von Grundstücken und Gebäuden, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurden) auf Anschaffungskostenbasis bewertet worden, würden sich ihre fortgeführten Buchwerte wie folgt darstellen:

30.09.2021
inTEUR
Grundstücke und Bauten 54.759
Technische Anlagen und Maschinen 174.807

9. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

Geschäfts- oder Firmenwert Sonstiges Summe
TEUR TEUR TEUR
Anschaffungskosten
Stand zum 01. Oktober 2019 361.606 4.938 366.544
Zugänge - 68 68
Umbuchungen von/zu Sachanlagen - (3) (3)
Abgänge - (16) (16)
Stand zum 30. September 2020 361.606 4.988 366.594
Zugänge - 141 141
Umbuchungen von/zu Sachanlagen - 322 322
Abgänge - (196) (196)
Stand zum 30. September 2021 361.606 5.255 366.861
Abschreibung
Stand zum 01. Oktober 2019 - 3.941 3.941
Abschreibung im Geschäftsjahr - 195 195
Umbuchungen von/zu Sachanlagen - (3) (3)
Abgänge - (16) (16)
Stand zum 30. September 2020 - 4.117 4.117
Abschreibung im Geschäftsjahr - 260 260
Umbuchungen von/zu Sachanlagen - - -
Abgänge - (196) (196)
Stand zum 30. September 2021 - 4.181 4.181
Buchwert
Stand zum 30. September 2021 361.606 1.074 362.680
Stand zum 30. September 2020 361.606 870 362.476

10. BETEILIGUNGEN

Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Summe
TEUR TEUR
Stand zum 01. Oktober 2019 12 12
Stand zum 30. September 2020 12 12
Stand zum 30. September 2021 12 12

Ausgewiesen wird wie im Vorjahr eine Beteiligung, die von untergeordneter Bedeutung ist.

Folgende Tochtergesellschaften wurden in den Konzernabschluss einbezogen:

Name Sitz Anteile
Kronochem GmbH Bischweier, Deutschland 89,0%
Kronoflooring Beteiligungsgesellschaft mbH Bischweier, Deutschland 89,0%
Kronoflooring GmbH Bischweier, Deutschland 89,0%
KRONOSPAN GmbH Steinheim-Sandebeck, Deutschland 89,0%
Kronospan GmbH Bischweier, Deutschland 100,0%
KRONOSPAN GmbH Lampertswalde Bischweier, Deutschland 89,0%
Kronospan Holding GmbH Bischweier, Deutschland 89.0%
Kronospan Lampertswalde Grundstücks GmbH & Co. KG (vormals: AG & Co. KG) Steinheim-Sandebeck, Deutschland 89,0%
Kronospan Lampertswalde Holding GmbH Bischweier, Deutschland 89,0%
Kronospan Steinheim Grundstücks GmbH & Co. KG (vormals: AG & Co. KG) Steinheim-Sandebeck, Deutschland 89,0%
Kronospan Vertriebs gesellschaft mbH Steinheim-Sandebeck, Deutschland 100,0%
Kronospan Verwaltungs AG Niederteufen, Schweiz 89,0%
SPRELA GmbH Spremberg, Deutschland 89,0%
WIV Immobilienverwaltung GmbH Bischweier, Deutschland 94,4%

Alle in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Tochterunternehmen mit Ausnahme der SPRELA GmbH und der Kronospan Holding Germany GmbH haben für das Geschäftsjahr 2020/2021 von ihrem Wahlrecht nach §264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB. die Vorschriften des Vierten Unterabschnitts des Zweiten Abschnitts des Dritten Buches des HGB (§§ 325 bis 329 HGB) nicht anzuwenden. Gebrauch gemacht.

Der Konzernabschluss der Kronospan Holding Germany GmbH (kleinster Konsolidierungskreis) wird in den Konzernabschluss der Kronospan Services AG, Vaduz, Liechtenstein (größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Ort der Hinterlegung ist das Handelsregister in Liechtenstein (Registernummer: FL-0002.480.652-0).

11. SONSTIGE AUSLEIHUNGEN

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Darlehen - unbesichert 87.774 98.195
Abzüglich: Tilgungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr - (98.195)
Darlehen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 87.774 -

Der Buchwert der Darlehen entspricht ihrem beizulegenden Zeitwert. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert neben der Darlehenstilgung der Wald- und Grundbesitz GmbH, Steinheim-Sandebeck, Deutschland, in Höhe von TEUR 12.645 aus der Aufzinsung des zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Darlehens.

12. VORRÄTE

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 31.056 27.161
Fertige und unfertige Erzeugnisse sowie Waren 22.888 17.661
= 53.944 44.823
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 271.293 215.390

13. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 41.648 30.583
Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Ziffer 22) - -
Steuern, Sozialversicherung 6.725 5.835
Sonstige Vermögensgegenstände 505 2.853
48.878 39.271

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt:

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Nominalwert 41.648 30.611
Wertberichtigungen - (28)
Nettowert 41.648 30.583
Analyse von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:
Nicht fällig 40.333 29.058
Fällig und mit allg. Ausfallrisiko wertberichtigt
- Versichert 1.049 1.017
- Nicht versichert 266 471
1.316 1.488
-Fällig 0-90 Tage 1.316 1.078
- Fällig über 90 Tage - 410
1.316 1.488
Fällig und mit spezifischem Ausfallrisiko zusätzlich wertberichtigt
-Fällig 0-90 Tage - 4
- Fällig über 90 Tage - 62
- 66
Summe 41.648 30.611

Nicht versicherte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die fällig und nicht wertgemindert sind, stellen Salden mit Kunden dar, bei denen eine positive Krediterfahrung vorliegt.

14. ZU VERÄUSSERUNGSZWECKEN GEHALTENE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Die folgenden Hauptgruppen von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten sind in der Bilanz als zur Veräußerung bestimmt klassifiziert worden.

Sachanlagen
TEUR
Stand zum 01. Oktober 2019 41.223
Zugänge 8.750
Stand zum 30. September 2020 49.973
Neubewertung 3.277
Abgänge (21.020)
Stand zum 30. September 2021 32.230

Das Anlagevermögen am stillgelegten Standort Bischweier wird zu dessen Ex-Situ-Marktwert ausgewiesen. Aufgrund der konkreten Verkaufsabsicht wurden diese Sachanlagen als zu Verkaufszwecken gehaltene Vermögensgegenstände ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2020/2021 wurden die Maschinen am Standort Bischweier bis auf eine Maschine (TEUR 230), die nach dem Bilanzstichtag veräussert wurde, verkauft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Kaufoptionsvertrag über das Grundstück in Bischweier abgeschlossen. Die Geschäftsführung geht von einer Ziehung der Option im Laufe des Geschäftsjahres 2021/2022 aus. Die Neubewertung des Grundstücks im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte auf Basis eines Marktwertgutachtens.

NICHT FORTGEFÜHRTE AKTIVITÄTEN

Im Geschäftsjahr 2020/2021 setzt sich das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten aus Kosten für die Demontage der Maschinen am Standort Bischweier in Höhe von TEUR 1.066, Erträgen aus der Neubewertung des Grundstücks in Höhe von TEUR 3.277 sowie dem darauf entfallenden latenten Steueraufwand zusammen.

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Umsatzerlöse - -
Aufwendungen/Erträge, außer Finanzergebnis 2.211 (13.056)
Finanzergebnis - -
Ertragsteuerertrag / (-aufwand) (974) 29.232
1.236 16.177
Gewinn (Verlust) durch die Reklassifizierung als nicht fortgeführte Aktivitäten - -
Jahresergebnis 1.236 16.177

Aus den im Vorjahr verkauften Maschinen ergaben sich Einzahlungen in Höhe von TEUR 21.020 (Cashflow aus Investitionstätigkeit).

15. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN UND SCHECKS

Bankguthaben Bankkontokorrent Netto
TEUR TEUR TEUR
Stand zum 01. Oktober 2019 52.756 (0) 52.756
Veränderungen im Geschäftsjahr (1.962) (0) (1.962)
Stand zum 30. September 2020 50.794 (0) 50.794
Veränderungen im Geschäftsjahr 13.942 (5) 13.937
Stand zum 30. September 2021 64.736 (5) 64.731

16. EIGENKAPITAL

16.1. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage

2020/2021 2019/2020 2020/2021 2019/2020
Anzahl Anzahl TEUR TEUR
Genehmigtes Stammkapital 1 1 65 65
Ausgegebenes Stammkapital 1 1 65 65
Kapitalrücklage 113.859 113.859

Es gibt keine Beschränkungen hinsichtlich der Anteile.

16.2. Neubewertungsrücklage

Die Neubewertungsrücklage resultiert aus der Neubewertung von Grundstücken und Bauten sowie technischen Anlagen und Maschinen. Werden neu bewertete Gegenstände des Sachanlagevermögens veräußert, wird der auf diese Vermögenswerte entfallende Anteil der Neubewertungsrücklage faktisch realisiert und direkt in die Gewinnrücklagen überführt. In der Neubewertungsrücklage enthaltene Posten des sonstigen Ergebnisses werden nachträglich nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

TEUR
Stand zum 1. Oktober 2020 0
Erhöhung aus der Neubewertung 88.387
Passive latente Steuern aus der Neubewertung -26.283
Stand zum 30. September 2021 62.105

16.3. Perpetual Bond / Zinsen auf Perpetual Bond

Perpetual Bond

2020/2021 2019/2020 2020/2021 2019/2020
Anzahl Anzahl TEUR TEUR
Genehmigter Perpetual Bond in Anteilen zu Euro 5.000.000 23 23 115.000 115.000
Ausgegebener Perpetual Bond in Anteilen zu Euro 5.000.000 23 23 115.000 115.000
Genehmigter Perpetual Bond in einem Anteil zu Euro 225.000.000 und 8 Anteilen zu Euro 25.000.000 9 0 425.000 0
Ausgegebener Perpetual Bond in einem Anteil zu Euro 225.000.000 und 8 Anteilen zu Euro 25.000.000 6 0 350.000 0
Genehmigter Perpetual Bond in Anteilen zu Feinunze Gold 100 2.803 2.803 421.987 286.021
Ausgegebener Perpetual Bond in Anteilen zu Feinunze Gold 100 2.803 2.803 421.987 286.021
Eingezogener Perpetual Bond in Anteilen zu Feinunze Gold 50 2.803 0 210.993 0
Einbehaltene Zinsen auf Perpetual
Bond 6.479 79.784
Summe 682.473 480.805

Im Berichtsjahr hat der Konzern einen Perpetual Bond in Höhe von TEUR 350.000 ausgegeben, um damit 50 Anteile zu 2.803 Feinunzen Gold des Gold-Perpetual Bonds zu erwerben und im Anschluss einzuziehen. Zum Bilanzstichtag hat der Konzern die verbliebenen Gold-Perpetual Bonds neu bewertet.

17. BANKDARLEHEN, ANDERE DARLEHEN UND BANKKONTOKORRENT

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Bankdarlehen, andere Darlehen und Bankkontokorrent 157.124 179.620
Abzüglich: Tilgungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr (132.796) (155.315)
Bankdarlehen, andere Darlehen und Bankkontokorrent mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 24.328 24.305

Bankdarlehen und andere Darlehen, die nach über einem Jahr fällig sind, gliedern sich wie folgt:

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Tilgungen mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 2 Jahren 24.259 24.204
Tilgungen mit einer Restlaufzeit zwischen 2 und 5 Jahren 62.287 66.361
Tilgungen mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren 46.250 64.750
132.796 155.315

Bankdarlehen, andere Darlehen und Bankkontokorrent, die innerhalb eines Jahres fällig sind, gliedern sich wie folgt:

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Kurzfristiger Anteil der Bankdarlehen und anderen Darlehen 24.259 24.204
Abgegrenzte Zinsen 64 101
Andere kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (Ziffer 15) 5 0
24.328 24.305

Die gewichteten Durchschnittszinssätze betrugen wie folgt:

2020/2021 2019/2020
% %
Bankdarlehen 1,80 1,75
Bankkontokorrent 1,80 1,75

Die Darlehen sind variabel verzinslich in Abhängigkeit von Finanzkennzahlen bzw. dem EURIBOR

Der Nettobuchwert der kurz- und langfristigen Kreditaufnahmen entspricht dem beizulegenden Zeitwert.

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Bankdarlehen / andere Darlehen 24.259 24.204

Für Bankdarlehen von TEUR 150.805 (2020: TEUR 170.144) sind Sicherheiten an technischen Anlagen und Maschinen sowie Grundstücken und Gebäuden gestellt worden.

Zum 30. September 2021 wurden alle Covenants vom Konzern eingehalten.

18. VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN SOWIE SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 56.919 31.967
Darlehen Mouflon Holdings Limited, Vaduz/Liechtenstein 89.585 0
Sonstige Verbindlichkeiten 27.810 29.868
174.314 67.835

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten umfassen hauptsächlich die für Einkäufe von Rohstoffen und Waren sowie laufende Kosten ausstehenden Beträge.

Der Bilanzwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entspricht seinem beizulegenden Zeitwert. Die Veränderungen der Verbindlichkeiten sind ausschließlich zahlungswirksam.

Die Finch Holdings Limited, Douglas/Isle of Man, hat das dem Konzern gewährte Darlehen im Geschäftsjahr 2020/2021 an die Mouflon Holdings Limited, Douglas/Isle of Man ausgeschüttet. Danach hat die Mouflon Holdings Limited ihren Sitz nach Vaduz/Liechtenstein verlegt. Das Darlehen ist im September 2022 zur Rückzahlung fällig. Im Vorjahr wurde das Darlehen als langfristige Verbindlichkeit ausgewiesen.

19. LEASING

Im Januar 2016 hat das IASB den Rechnungslegungsstandard IFRS 16 Leasing veröffentlicht. Der Standard ersetzt die bestehenden Leitlinien zu Leasingverhältnissen und ist auf alle Finanzberichte anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Das Unternehmen musste diesen Standard erst für das am 1. Oktober 2019 beginnende Geschäftsjahr einhalten, hat sich jedoch für eine vorzeitige Anwendung des Standards zum 1. Oktober 2018 entschieden, für Klarheit und Vergleichbarkeit der Bilanzierung für die Zukunft.

Das Unternehmen hatte sich für die vorzeitige Anwendung von IFRS 16 entschieden und dabei die modifizierte retrospektive Übergangsmethode gewählt, wobei es die Erleichterungsvorschrift anwendet, die es Unternehmen ermöglicht, sich auf die Beurteilung zu verlassen, ob Leasingverhältnisse unter Anwendung von IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen unmittelbar vor dem Datum der erstmaligen Anwendung als belastender Vertrag zu klassifizieren sind. Die Gesellschaft hatte sich auch dafür entschieden, die Erleichterungen für kurzfristige und geringwertige Leasingverträge anzuwenden.

Für jedes qualifizierte Leasingverhältnis bilanziert das Unternehmen eine Verbindlichkeit für künftig eingegangene Leasingverpflichtungen und ein Recht zur Nutzung des Leasinggegenstands, das aktiviert wird. Im Rahmen der Umstellung auf IFRS 16 wurden zum 1. Oktober 2018 Nutzungsrechte in Höhe von 0,4 Mio. Euro und Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 0,4 Mio. Euro angesetzt. Die Vorjahre wurden nicht angepasst.

Bei der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 wurde der Leasinggegenstand mit seinem Nutzungsrecht in Höhe der Leasingverbindlichkeit unter Verwendung des dem Leasingverhältnis innewohnenden Zinssatzes bewertet.

Nutzungsrechte

Nutzungsrechte werden unter Sachanlagen ausgewiesen (Ziffer 8).

Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Anschaffungs- und Herstellkosten
Stand zum 01. Oktober 2019 - - 425 - 425
Zugänge 119 119
Stand zum 30. September 2020 - - 544 - 544
Zugänge 59 59
Abgänge - - (1) (1)
Stand zum 30. September 2021 - - 602 - 602
Kumulierte Abschreibung
Stand zum 01. Oktober 2019 - - 125 - 125
Abschreibung im Geschäftsjahr - - 123 - 123
Stand zum 30. September 2020 - - 248 - 248
Abschreibung im Geschäftsjahr - - 125 - 125
Stand zum 30. September 2021 - - 373 - 373
Buchwert
Stand zum 30. September 2021 - - 229 - 229
Stand zum 30. September 2020 - - 296 - 296

Leasingverbindlichkeiten

Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand zum 01. Oktober 2019 - - 300 - 300
Zugänge 119 119
Leasingzahlungen - - (123) - (123)
Stand zum 30. September 2020 - - 296 - 296
Zugänge 59 59
Abgänge (1) (1)
Leasingzahlungen (125) (125)
Stand zum 30. September 2021 - - 229 - 229

Die Leasingverbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Mit einer Restlaufzeit bis einem Jahr 89 125
Mit einer Restlaufzeit zwischen 2 und 5 Jahren 137 171
Mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren 3 -
229 296

20. RÜCKSTELLUNGEN

Summe
TEUR
Stand zum 01. Oktober 2019 716
Inanspruchnahme/Auflösung (588)
Zuführung 871
Stand zum 30. September 2020 999
Inanspruchnahme/Auflösung (999)
Zuführung 1.192
Stand zum 30. September 2021 1.192
Fällig innerhalb von einem Jahr 1.192
1.192

21. UMWELTPOLITIK

Die Umweltpolitik des Konzerns besteht darin, sich der Umweltverantwortung bewusst zu sein und sicherzustellen, dass er seinen Beitrag zum Schutz und zur Verbesserung der Umwelt leistet.

Alle Investitionsprojekte umfassen modernste Anlagentechnik unter Berücksichtigung der gültigen Umweltstandards und Richtlinien, die in der EU gelten.

Der Konzern hält unentgeltlich erhaltene Emissionsberechtigungen.

22. GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN

Der Konzern wird von der Kronospan Services AG mit Sitz in Vaduz/Liechtenstein, welche unmittelbar 100% der Unternehmensanteile im Besitz hat, beherrscht. Der oberste beherrschende Anteilseigner des Konzerns ist die Gerhost Stiftung mit Sitz in Liechtenstein.

Die folgenden Geschäfte wurden mit verbundenen Unternehmen durchgeführt:

Verkauf von Waren und Dienstleistungen

Verkauf von Waren 2020/2021 Verkauf von Dienstleistungen 2020/2021 Forderungen gegen nahestehende Personen 2020/2021 Verkauf von Waren 2019/2020
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbundene Unternehmen - - - -
Summe - - - -
Verkauf von Dienstleistungen 2019/2020 Forderungen gegen nahestehende Personen 2019/2020
TEUR TEUR
Verbundene Unternehmen - -
Summe - -

Darüber hinaus ergaben sich im Geschäftsjahr 2020/2021 Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.224. Diese resultieren aus einer Ausleihung an verbundene Unternehmen (Mouflon Holdings Limited) in Höhe von TEUR 87.774, die mit jährlich 2,6 % verzinst wird.

Gleichzeitig gibt es eine Darlehensverbindlichkeit eines Konzernunternehmens gegenüber einem verbundenen Unternehmen (Mouflon Holdings Limited) in Höhe von TEUR 89.585. Die Verzinsung beträgt hierfür 0,5% p.a.

Einkauf von Waren und Dienstleistungen

Einkauf von Gütern (inkl. -Anlagevermögen) 2020/2021 Einkauf von Dienstleistungen 2020/2021 Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 2020/2021
TEUR TEUR TEUR
Mutterunternehmen - 342 -
Verbundene Unternehmen - - -
Summe - 342 -
Einkauf von Gütern (inkl. Anlagevermögen) 2019/2020 Einkauf von Dienstleistungen 2019/2020 Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen 2019/2020
TEUR TEUR TEUR
Mutterunternehmen - 158 -
Verbundene Unternehmen - 595 -
Summe - 753 -

Verkäufe und Einkäufe von Dienstleistungen werden normalerweise mit den verbundenen Unternehmen auf Cost-Plus-Basis verhandelt, mit einer Marge von bis zu 7,5%.

23. SONSTIGE LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN

Nominalwert 2020/2021 Nominalwert 2019/2020
TEUR TEUR
Darlehen Finch Holdings Limited, Douglas/Isle of Man 0 89.141
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 139 171
139 89.312

24. RISIKO MANAGEMENT

Allgemeine Ziele, Richtlinien und Verfahren

Der Konzern wendet Verfahren zur Verminderung oder Eliminierung von Finanzrisiken an, die die Verfügbarkeit von Mitteln für heutige und zukünftige Bedürfnisse sicherstellen. Die Richtlinien sind von der Geschäftsführung genehmigt und der Einsatz finanzwirtschaftlicher Instrumente wird streng kontrolliert.

Wichtige Finanzinstrumente

Eine Zusammenfassung der gehaltenen Finanzinstrumente nach Kategorie wird unten gezeigt:

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Sonstige Ausleihungen 87.774 98.195
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen (ohne erhaltene Anzahlungen, Steuern und Sozialversicherung) 41.648 30.583
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 64.736 50.794
Summe Finanzvermögen 194.158 179.572

Gemäß IFRS 9 wurden folgende Klassifizierungen vorgenommen, die zu keiner Bewertungsänderung gegenüber dem Vorjahr geführt haben: die sonstigen Ausleihungen wurden als "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen wurden als "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden als "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert.

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten (ohne Ertragsteuern) 174.314 67.835
Darlehen und Finanzverbindlichkeiten (inkl. Kontokorrent) 157.124 179.620
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 139 89.312
Summe Finanzverbindlichkeiten 331.578 336.767

Gemäß IFRS 9 wurden folgende Klassifizierungen vorgenommen, die zu keiner Bewertungsänderung gegenüber dem Vorjahr geführt haben: die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten wurden als "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzschulden" klassifiziert. Die Darlehen und Finanzverbindlichkeiten wurden als "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzschulden" klassifiziert.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko besteht im Risiko finanzieller Verluste für den Konzern, wenn ein Kunde oder eine Gegenpartei eines Finanzinstruments nicht seinen oder ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommt. Der Konzern ist hauptsächlich dem Kreditrisiko bei Kreditverkäufen ausgesetzt. Der größte Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Kreditversicherungen abgedeckt. Falls eine Kreditversicherung nicht vorliegt oder beschränkt ist. geben die Konzernrichtlinien die Grundlage für die Bestimmung einer Kreditobergrenze oder die Belieferung auf Basis von Vorauszahlungen für jeden Kunden vor.

Kreditrisiko erwächst auch aus Barmitteln und Einlagen bei Banken und Finanzinstituten. Als Banken und Finanzinstitute sind nur unabhängig bewertete Unternehmen mit einwandfreier Bonität zugelassen.

Der Konzern tätigt keine Derivatgeschäfte, um das Kreditrisiko zu steuern, obwohl er in bestimmten Einzelfällen Schritte unternehmen kann, um derartige Risiken zu mindern, wenn es ausreichend konzentriert ist.

Quantitative Angaben zu der Belastung durch Kreditrisiken im Verhältnis zu dem Finanzvermögen werden unten dargelegt. Weitere Angaben hinsichtlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Vermögensgegenstände werden in Ziffer 13 abgegeben.

2020/2021 2019/2020
Fortgeführte Anschaffungskosten Maximales Ausfallrisiko Fortgeführte Anschaffungskosten Maximales Ausfallrisiko
TEUR TEUR TEUR TEUR
Sonstige Ausleihungen 87.774 87.774 98.195 98.195
Forderungen und sonstige Vermögens gegenstände 48.878 48.878 39.271 39.271
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 35 35 38 38
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 64.736 64.736 50.794 50.794
Summe Finanzvermögen 201.423 201.423 188.297 188.297

Marktrisiko

(i) Zinssatzrisiko

Als Folge des entsprechenden Anteils an variabel verzinslichen Kreditaufnahmen ist die Gruppe einem Zinssatzrisiko ausgesetzt, und speziell dem Risiko von Veränderungen bei den Euro-Zinssätzen. Dieses Risiko ist nicht abgesichert. Während der Konzern Schritte unternimmt, um seine Belastung durch das Cashflow-Zinsrisiko zu mindern, werden Veränderungen bei den Zinssätzen eine Auswirkung auf den Gewinn haben. Die Geschäftsführung beobachtet fortwährend die Bewegungen der Zinssätze, um die Auswirkung, die diese auf die Zinskosten haben wird, zu beurteilen. Die jährliche Auswirkung eines Anstiegs des Zinssatzes um 1% am Bilanzstichtag auf variabel verzinsliche Schulden an jenem Tag hätte ceteris paribus eine Abnahme des Konzerngewinns vor Steuern von 1,2 Mio. Euro für das Geschäftsjahr zur Folge gehabt. Eine entsprechende Senkung des Zinssatzes um 1% hätte keine Veränderung des Konzerngewinns vor Steuern zur Folge gehabt.

(ii) Währungsrisiko

Der Konzern ist Wechselkursrisiken als Folge von Schwankungen zwischen der Landeswährung und dem Euro ausgesetzt. Falls möglich, werden Einnahmenströme in einer Währung genutzt, um den Zahlungsverpflichtungen in derselben Währung nachzukommen. Die Konzernrichtlinie erlaubt Terminkäufe für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die während des nächsten Monats zur Zahlung fällig sind.

(iii) Sonstige Preisrisiken

Der Konzern hat keine wesentlichen Kapitalanlagen, die als "zu Verkaufszwecken gehalten" klassifiziert werden.

Liquiditätsrisiko

Das Ziel des Liquiditätsrisikomanagements des Konzerns ist, sicherzustellen, dass der Konzern in der Lage ist, rechtzeitig die Finanzierung zu erhalten, die erforderlich ist, um seine Geschäftstätigkeiten ordentlich fortzuführen, seine Strategie umzusetzen und seinen Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen, während vermieden werden soll, dass Finanzmittel zu ungünstigen Konditionen bezogen werden müssen.

Zu diesem Zweck umfasst das Liquiditätsmanagement des Konzerns Folgendes:

konsistente Finanzplanung und Cashflow-Prognose auf betrieblicher Ebene mit verschiedenen Zeithorizonten [monatlicher, jährlicher und 3-Jahres-Geschäftsplan]

Diversifikation der Finanzierungsquellen

Verteilung der Fälligkeiten bei den Finanzverbindlichkeiten, um eine übermäßige Konzentration von Schuldrückzahlungen in kurzen Zeiträumen zu vermeiden

Vereinbarung von Kreditrahmen mit Geschäftsbanken, unter Beachtung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen zufriedenstellender Liquidität und angemessenen Bereitstellungsgebühren.

Erläuterungen zum Kapital

Kapital ist als Gesamteigenkapital definiert. Bereinigtes Kapital wird definiert als Gesamteigenkapital zuzüglich von Anteilseignern finanzierter Darlehen.

Die Zielsetzungen des Konzerns bei Erhaltung von bereinigtem Kapital sind:

Gewährleistung der Fortführungsfähigkeit des Unternehmens, sodass es weiterhin Renditen für die Anteilseigner und Nutzen für andere Stakeholder erwirtschaften kann, und

Erbringung einer angemessenen Rendite für die Anteilseigner durch Preisgestaltung für Produkte und Dienstleistungen entsprechend dem Risikoprofil.

Der Konzern legt den Betrag des bereinigten Kapitals, das er im Verhältnis zum Risiko benötigt, fest. Der Konzern gestaltet seine Kapitalstruktur und nimmt Anpassungen an ihr angesichts der Veränderungen bei den wirtschaftlichen Bedingungen und den Risikomerkmalen der Basiswerte vor. Um die Kapitalstruktur zu erhalten oder anzupassen, kann der Konzern den Betrag der an Anteilseigner gezahlten Dividenden anpassen, Kapital an Anteilseigner zurückgeben, neue Anteile ausgeben oder Vermögenswerte verkaufen, um die Verbindlichkeiten zu senken.

Der Konzern beobachtet das bereinigte Kapital auf der Basis der Schulden im Verhältnis zu dem bereinigten Kapital. Dieses Verhältnis wird als Nettoschulden / bereinigtes Kapital berechnet. Nettoschulden werden als Bankverbindlichkeiten (wie in der Bilanz ausgewiesen), einschließlich Nachrangdarlehen, berechnet.

In 2021 war die Strategie des Konzerns, und damit unverändert gegenüber 2020. das Verhältnis von Nettobankschulden zu bereinigtem Kapital auf unter 1,5 zu halten. Das Verhältnis von Nettobankschulden zum bereinigten Kapital war am 30. September 2021 wie folgt:

2020/2021 2019/2020
TEUR TEUR
Summe Bankverbindlichkeiten 157.124 179.620
Abzüglich: Nachrangdarlehen (6.314) (9.476)
Abzüglich: Bankguthaben (64.736) (50.794)
Netto-Schulden 86.074 119.350
Summe Eigenkapital 640.508 537.428
Zuzüglich: Nachrangdarlehen 6.314 9.476
Bereinigtes Kapital 646.822 546.904

Fälligkeit von Finanzverbindlichkeiten

Die Tabelle unten fasst die Fälligkeitsstruktur der Finanzverbindlichkeiten des Konzerns basierend auf den vertraglichen, nicht diskontierten Zahlungen zusammen.

Stand zum 30. September 2021 weniger als 12 Monate 1-5 Jahre >5 Jahre Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Bankkontokorrent 5 - - 5
Bankverbindlichkeiten 24.323 86.546 46.250 157.119
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten (ohne erhaltene Anzahlungen, Dividenden, Ertragsteuern) 174.314 - - 174.314
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten - 139 - 139
198.642 86.686 46.250 331.578
Stand zum 30. September 2020 weniger als 12 Monate 1-5 Jahre >5 Jahre Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Bankverbindlichkeiten 24.305 90.565 64.750 179.620
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten (ohne erhaltene Anzahlungen, Dividenden, Ertragsteuern) 67.835 - - 67.835
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten - 89.312 - 89.312
92.140 179.877 64.750 336.767

Bankdarlehen und sonstige Fremdfinanzierungen sehen Zinsen vor, die zu dem am 30. September gültigen Zinssatz berechnet werden.

Beizulegender Zeitwert von Finanzverbindlichkeiten

Die Tabelle unten zeigt eine Analyse der Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten.

2020/2021 2019/2020
Buchwert Beizulegender Zeitwert Buchwert Beizulegender Zeitwert
TEUR TEUR TEUR TEUR
Bankkontokorrent 5 5 0 0
Bankverbindlichkeiten 157.119 157.119 179.620 179.620
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten (ohne erhaltene Anzahlungen, Dividenden, Ertragsteuern) 174.314 174.314 67.835 67.835
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 139 139 89.312 89.312
331.578 331.578 336.767 336.767

Die folgenden Methoden und Annahmen wurden zur Veranschlagung der beizulegenden Zeitwerte genutzt:

Kontokorrentkredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten gleichen ihren Buchwert größtenteils aufgrund der kurzfristigen Fälligkeiten dieser Instrumente an.

Der beizulegende Zeitwert von Bankdarlehen sowie von Anteilseignern finanzierten Darlehen wird vom Konzern basierend auf den Zinssätzen zum Geschäftsjahresende bewertet. Basierend auf dieser Bewertung gleichen sich die Buchwerte ihren berechneten Zeitwerten an. da Bankdarlehen sowie von Anteilseignern finanzierte Darlehen variable Zinssätze haben.

Übrige Angaben

Der Konzern haftet zum 30. September 2021 für Bankavale in Höhe von Mio. EUR 0.4 (Vorjahr: Mio. EUR 0.4).

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2020/2021 hatten.

25. SONSTIGE BILANZIERUNGSMETHODEN

Änderungen bei den Bilanzierungsmethoden

(i) Neue Vorgaben, Änderungen veröffentlichter Vorgaben und Auslegungen bestehender Vorgaben, die für das laufende Geschäftsjahr gelten und vom Konzern übernommen wurden

Standard/ Interpretation Anwendungspflicht im Geschäftsjahr Übernahme durch EU-Kommission Auswirkungen
Änderungen der Verweise auf das Rahmenkonzept in IFRS-Standards 2020/2021 Ja Keine
IAS 1, IAS 8 Änderungen "Definition von wesentlich" 2020/2021 Ja Keine
IFRS 9, IAS 39, IFRS 7 Änderungen "Reform des Zinsbenchmarks (IBOR-Reform)" 2020/2021 Ja Keine
IFRS 16 Änderung an IFRS 16 Leasingverhältnisse: Covid 19-bezogene Mietzugeständnisse 2020/2021 Ja Keine
IFRS 3 Änderungen von IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse: Definition eines Geschäftsbetriebs 2020/2021 Ja Keine

Es wurden für das Geschäftsjahr, das am oder nach dem 1. Oktober 2020 beginnt, keine Vorgaben vom Konzern zum ersten Mal übernommen, die wesentliche Auswirkungen auf den Konzern haben.

(ii) Vorgaben, Änderungen und Auslegungen veröffentlichter Vorgaben, die noch nicht in Kraft sind

Gewisse neue Vorgaben, Änderungen und Auslegungen bestehender Vorgaben sind veröffentlicht worden, die für den Bilanzierungszeitraum des Unternehmens ab dem 1. Oktober 2021 verpflichtend sind, und die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses nicht berücksichtigt wurden.

Folgende IFRS wurden bis zum Bilanzstichtag herausgegeben, sind aber erst in späteren Berichtsperioden verpflichtend anzuwenden, sofern von einem Wahlrecht zur vorzeitigen Anwendung kein Gebrauch gemacht wurde.

Standard/ Interpretation Anwendungspflicht im Geschäftsjahr Übernahme durch EU-Kommission Auswirkungen
Annual Improvements, Zyklus 2018-2020 2021/2022 Ja Keine
IFRS 3 Änderungen an IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse: Querverweise auf das Rahmenkonzept 2021/2022 Ja Keine
IAS 16 Änderungen an IAS 16 Sachanlagen: Einnahmen vor der beabsichtigten Nutzung 2021/2022 Ja Keine
IAS 37 Änderung an IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen: Belastende Verträge - Kosten der Vertragserfüllung 2021/2022 Ja Keine
IFRS 9, IAS 39, IFRS 7, IFRS 4, IFRS 16 Änderungen zu IFRS 9, IAS 39, IFRS 7, IFRS 4 und IFRS 16: Reform des Zinssatz-Benchmarks - Phase 2 2021/2022 Ja Keine
IFRS 16 Änderung an IFRS 16 Leasingverhältnisse: Covid 19-bezogene Mietzugeständnisse über den 30. Juni 2021 hinaus 2021/2022 Ja Keine
IFRS 4 Versicherungsverträge: Verlängerung der befristeten Freistellung von der Anwendung der IFRS 9 2021/2022 Ja Keine
IAS 12 Änderungen an IAS 12 Ertragsteuern: Latente Steuern im Zusammenhang mit Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. die aus einer einzigen Transaktion stammen 2022/2023 Nein Keine
IAS 8 Änderung an IAS 8 Rechnungslegungsmethoden, Änderungen von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen und Fehlern: Definition von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen 2022/2023 Nein Keine
IAS 1 Änderung an IAS 1 Darstellung des Abschlusses und IFRS Practice Statement 2: Offenlegung von Rechnungslegungsmethoden 2022/2023 Nein Keine
IFRS 17 1 Versicherungsverträge sowie Änderung an IFRS 17 Versicherungsverträge 2022/2023 Nein Keine
IAS 1 Änderung von IAS 1 Darstellung des Abschlusses: Klassifizierung von Schulden als lang- oder kurzfristig zzgl. Änderungen an IAS 1 - Verschiebung des Erstanwendungszeitpunkts 2022/2023 Nein Keine

1 Voraussichtlicher Termin für die Übernahme in EU-Recht: Q4 2021

Nutzungsrechte

Alle Leasingverhältnisse werden durch den Ansatz eines Nutzungsrechts und einer Leasingverbindlichkeit bilanziert, mit Ausnahme von:

Leasing von geringwertigen Vermögenswerten; und

Mietverträge mit einer Laufzeit von höchstens zwölf Monaten

Leasingverbindlichkeiten werden zum Barwert der vertraglichen Zahlungen an den Leasinggeber über die Laufzeit des Leasingverhältnisses bewertet. Der Abzinsungssatz wird unter Bezugnahme auf den dem Leasingvertrag inhärenten Satz festgelegt.

Nutzungsrechte werden vom Beginn bis zum Ende der Nutzungsdauer des Nutzungsrechts oder zum Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses linear abgeschrieben. Nutzungsrechte werden bei Bedarf um Wertminderungsaufwendungen reduziert (und bei Bedarf um Wertaufholungen erhöht) und um bestimmte Neubewertungen der Leasingverbindlichkeit angepasst.

Nach der erstmaligen Bewertung verringern sich die Leasingverbindlichkeiten aufgrund geleisteter Leasingzahlungen. Nutzungsrechte werden linear über die verbleibenden Vermögenswerte abgeschrieben.

Wenn das Unternehmen seine Schätzung der Laufzeit eines Leasingverhältnisses ändert (z. B. weil es die Wahrscheinlichkeit einer Verlängerung oder Kündigung eines Leasingverhältnisses überprüft), passt es den Buchwert der Leasingverbindlichkeit an, um die zu leistenden Zahlungen an die neue Laufzeit anzupassen, die mit demselben Abzinsungssatz abgezinst werden, der bei Mietbeginn angewendet wurde.

In allen anderen Fällen, in denen eine Neuverhandlung den Umfang des Leasingverhältnisses erhöht (unabhängig davon, ob es sich um eine Verlängerung der Laufzeit des Leasingverhältnisses oder um ein oder mehrere zusätzliche geleaste Vermögenswerte handelt), wird die Leasingverbindlichkeit mit dem am Änderungsdatum geltenden Abzinsungssatz neu bewertet, wobei das Nutzungsrecht um den gleichen Betrag angepasst wird.

Im Rahmen der Umstellung auf IFRS 16 wurden zum 1. Oktober 2018 Nutzungsrechte in Höhe von 0,4 Mio. Euro und Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 0,4 Mio. Euro angesetzt. Die Vorjahre wurden nicht angepasst.

Unternehmenszusammenschlüsse

Die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen erfolgt nach der Erwerbsmethode, bei der der Kaufpreis dem neu bewerteten anteiligen Netto-Reinvermögen des erworbenen Unternehmens gegenübergestellt wird (Kapitalkonsolidierung). Dabei sind die Wertverhältnisse zum Erwerbszeitpunkt zugrunde zu legen, der dem Zeitpunkt entspricht, zu dem die Beherrschung über das erworbene Unternehmen erlangt wurde. Wertdifferenzen werden in voller Höhe aufgedeckt, das heißt, ansatzfähige Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des Tochterunternehmens werden unabhängig von vorliegenden Anteilen ohne beherrschenden Einfluss grundsätzlich mit ihren Fair Values in der Konzernbilanz ausgewiesen. Die Fair-Value-Bestimmung für einzelne Vermögenswerte erfolgt zum Beispiel bei marktgängigen Wertpapieren durch Heranziehung veröffentlichter Börsen- oder Marktpreise zum Erwerbszeitpunkt sowie bei Grundstücken. Gebäuden und größeren technischen Anlagen in der Regel anhand unternehmens extern vorgenommener Bewertungsgutachten. Kann auf Börsen- oder Marktpreise nicht zurückgegriffen werden, werden die Fair Values auf Basis der verlässlichsten verfügbaren Informationen ermittelt, die auf Marktpreisen für vergleichbare Vermögenswerte oder auf geeigneten Bewertungsverfahren beruhen. Kronospan bestimmt in diesen Fällen den Fair Value mittels der Discounted-Cashflow-Methode auf Basis der erwarteten künftigen Cashflows und der gewichteten Kapitalkosten. Grundsätzlich werden zur Bestimmung der Cashflows drei Planjahre zu Grunde gelegt, die unter Verwendung einer aus Branchen- und Unternehmensdaten abgeleiteten Wachstumsrate über die Nutzungsdauer des Vermögenswertes fortgeschrieben werden. Der Abzinsungssatz berücksichtigt die speziellen Risiken der erworbenen Aktivitäten.

Die Bewertung der nicht beherrschenden Anteile erfolgt entweder zu Anschaffungskosten (Partial-Goodwill-Methode) oder zum Fair Value (Full-Goodwill-Methode). Das gegebene Wahlrecht kann einzelfallweise ausgeübt werden. Im Kronospan Konzern ist grundsätzlich die Partial-Goodwill-Methode anzuwenden. Transaktionen mit Anteilseignern ohne beherrschenden Einfluss werden als Transaktionen mit Eigenkapitalgebern behandelt. Resultiert aus dem Erwerb weiterer Anteile an einem Tochterunternehmen ein Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten für diese Anteile und den Buchwerten der erworbenen Anteile ohne beherrschenden Einfluss, ist dieser vollständig im Eigenkapital zu erfassen. Gewinne und Verluste aus Verkäufen von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss werden, sofern sie nicht zu einem Verlust des beherrschenden Einflusses führen. ebenfalls im Eigenkapital erfasst.

Immaterielle Vermögenswerte sind separat anzusetzen, wenn sie eindeutig abgrenzbar sind oder ihr Ansatz auf einem vertraglichen oder anderen Recht basiert. Sie sind insoweit nicht im Goodwill enthalten. Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen dürfen im Rahmen der Kaufpreisverteilung nicht neu gebildet werden. Ist der gezahlte Kaufpreis höher als das neu bewertete anteilige Netto-Reinvermögen zum Erwerbszeitpunkt, wird der positive Differenzbetrag als Goodwill aktiviert. Ein auf nicht beherrschende Anteile entfallender positiver Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich nicht angesetzt. Ein negativer Differenzbetrag wird sofort ergebniswirksam aufgelöst.

Immaterielle Vermögenswerte

Geschäfts- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung. sondern werden einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. Eine Überprüfung erfolgt auch, wenn Ereignisse oder Umstände eintreten, die darauf hindeuten, dass der Buchwert möglicherweise nicht wiedererlangt werden kann. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten. abzüglich kumulierter Abschreibungen aus Wertminderungen, angesetzt.

Die Überprüfung auf Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt auf der Ebene einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten stellt die unterste Ebene dar, auf der Geschäfts- oder Firmenwerte für interne Zwecke der Unternehmensleitung überwacht werden. Als zahlungsmittelgenerierende Einheiten hat die Unternehmensleitung die Tochtergesellschaften identifiziert.

Für die Überprüfung auf Wertminderung wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, deren erzielbaren Betrag, wird ein Wertminderungsaufwand für den dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwert erfasst.

Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, und dem Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Übersteigt einer dieser Beträge den Buchwert, ist es nicht immer notwendig, beide Werte zu ermitteln. Diese Werte beruhen grundsätzlich auf der Ermittlung abgezinster Zahlungsströme (Discounted-Cashflow- Bewertungen). Auch wenn der erzielbare Betrag den Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist, in künftigen Perioden übersteigt, werden keine Wertaufholungen auf abgeschriebene Geschäfts- oder Firmenwerte vorgenommen. Die Cashflow-Prognosen basieren auf der rollierenden 3-Jahresplanung der Unternehmensleitung. Über den Planungszeitraum hinaus geht die Unternehmensleitung von einer Wachstumsprognose von 1% aus. Zur Diskontierung der zukünftigen Cashflows der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurde innerhalb des 3-Jahresplanungshorizonts ein Zinssatz in der Bandbreite zwischen 6% - 7%, über den Planungszeitraum hinaus ein Zinssatz in der Bandbreite von 5% - 6% verwendet.

Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer (normalerweise 5 Jahre) auf Basis der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Immaterielle Vermögenswerte unterliegen der Werthaltigkeitsüberprüfung, wann immer Vorfälle oder Veränderungen der Gegebenheiten darauf hindeuten, dass ihr Buchwert nicht mehr realisiert werden kann. Falls der Buchwert über dem realisierbaren Wert liegt, wird der Bilanzwert des Vermögensgegenstands auf den realisierbaren Wert vermindert.

Beteiligungen an Tochtergesellschaften

Beteiligungen an nicht konsolidierten Tochtergesellschaften werden mit den aufgewendeten Kosten ausgewiesen. Wertberichtigungen werden nur vorgenommen, falls nach Ansicht der Geschäftsführer eine dauerhafte Wertminderung stattgefunden hat. Diese Wertminderungen werden in der Konzerngesamtergebnisrechnung ausgewiesen.

Besteuerung

Körperschaft- und Gewerbesteuer sind zu dem jeweils gültigen Steuersatz auf den steuerbaren Gewinn für das Geschäftsjahr berücksichtigt.

Latente Steueransprüche und -schulden werden berücksichtigt, falls der Bilanzwert eines Aktivpostens oder Passivpostens in der Bilanz von seinem Steuerbilanzwert abweicht, mit Ausnahmen von Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Aktivpostens oder Passivpostens bei einer Transaktion, die kein Unternehmenszusammenschluss ist, und der Transaktionszeitpunkt nicht die Buchgewinne oder steuerpflichtigen Gewinne beeinflusst.

Die Berücksichtigung latenter Steueransprüche erfolgt nur dann, wenn es wahrscheinlich ist, dass zukünftig steuerpflichtige Gewinne verfügbar sein werden, gegen die die Differenz verrechnet werden kann.

Der Betrag des Aktivpostens oder des Passivpostens wird mit Steuersätzen festgesetzt, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gelten, und die voraussichtlich gelten, wenn die latenten Steuerschulden bzw. Steueransprüche beglichen bzw. erstattet werden.

Anlagevermögen zur Veräußerung

Anlagevermögen wird als zur Veräußerung bestimmtes Anlagevermögen klassifiziert, wenn sein Bilanzwert generell eher durch ein Veräußerungsgeschäft als durch eine Weiternutzung erzielt wird. Zur Veräußerung bestimmtes Anlagevermögen wird mit dem niedrigeren Wert aus Bilanzwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten ausgewiesen.

Vorräte

Vorräte werden zu dem niedrigeren Wert aus aufgewendeten Kosten und realisierbarem Nettowert bewertet. Materialien werden zum Anschaffungspreis bewertet, der aus Einkaufspreis, Eingangsfrachten und Zollabgaben besteht. gemindert um gewährte Rabatte. Der Wert der eingesetzten Materialien und der verkauften Produkte wird auf Basis gewichteter Durchschnittskosten bewertet.

Hergestellte Fertigerzeugnisse werden zu durchschnittlichen Materialkosten und direkten Fertigungskosten plus Abschreibung auf bei der Produktion genutzter Anlagen basierend auf einer normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns und einem Anteil der Fertigungsgemeinkosten bewertet. Der realisierbare Nettowert basiert auf dem geschätzten Verkaufspreis abzüglich weiterer Kosten, die bei der Fertigstellung und dem Verkauf voraussichtlich anfallen. Handelsware wird zu ihrem Einkaufswert bewertet. Wertminderungen für langsam drehende und veraltete Fertigerzeugnisse und Ersatzteile werden vorgenommen.

Leasing

Grundsätzlich wird jedes im Rahmen eines Leasingvertrages erworbene Nutzungsrecht als selbständiger Vermögenswert angesetzt. Dementsprechend werden auch die Barwerte der vertraglich vereinbarten Leasingzahlungen als Leasingverbindlichkeit bilanziert.

Personalaufwand

Zahlungen für beitragsorientierte Altersversorgungspläne werden als Ausgaben verrechnet, wenn Sie fällig sind. Der Konzern bildet Rückstellungen für Prämien auf Basis von vertraglichen Zahlungsverpflichtungen.

Forschung und Entwicklung

Der Konzern unternimmt keine Forschung und Entwicklung in seinem eigenen Namen, aber lizenziert bei Bedarf entsprechende Technologie. Die jährlichen Lizenzgebühren werden als sonstige betriebliche Aufwendungen in der Konzerngesamtergebnisrechnung ausgewiesen, während Pauschalzahlungen für neue erworbene Technologien über deren voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben werden.

Dividenden

Interimsdividenden werden im Eigenkapital in dem Jahr. in dem sie gezahlt werden, berücksichtigt. Abschlussdividenden werden im Eigenkapital in dem Jahr, in dem sie festgesetzt werden, berücksichtigt. Dividendenerträge werden berücksichtigt, wenn das Recht auf Zahlungsempfang begründet ist.

Finanzielle Vermögenswerte

Sämtliche finanzielle Vermögenswerte fallen in die Kategorie zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte bzw. Finanzschulden.

Diese Vermögenswerte sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht auf einem aktiven Markt notiert sind. Sie entstehen grundsätzlich durch die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen an Kunden (z.B. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen), aber enthalten auch andere Arten von vertraglichen monetären Vermögensgegenständen. Sie werden zunächst mit dem beizulegenden Zeitwert plus Transaktionskosten, die ihrem Erwerb oder ihrer Ausgabe direkt zuzuschreiben sind, erfasst, und werden im Nachfolgenden mit Restbuchwert unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertberichtigungen für Wertminderung erfasst.

Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgen nach dem vereinfachten Verfahren. Hier wird bei homogenen Debitorenportfolien nach konzerneinheitlichen Kategorien mit unterschiedlichen Wertberichtigungssätzen zu jedem Abschlussstichtag eine risikogerechte Vorsorge unter Berücksichtigung sowohl der aktuellen als auch der prognostizierten Entwicklung der Verhältnisse am Abschlussstichtag in Höhe des erwarteten Verlustes erfasst.

Darüber hinaus werden zusätzlich Wertminderungen berücksichtigt, wenn es einen objektiven Hinweis (wie zum Beispiel erhebliche finanzielle Schwierigkeiten seitens der Gegenpartei oder Versäumnisse oder einen beträchtlichen Zahlungsverzug) gibt, so dass der Konzern nicht in der Lage ist, alle unter den festgelegten Bedingungen fälligen Beträge einzutreiben. Dabei ist der Betrag einer derartigen Wertberichtigung die Differenz zwischen dem Nettobilanzwert und dem Barwert des zukünftig erwarteten Geldflusses im Zusammenhang mit der wertgeminderten Forderung. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die netto ausgewiesen werden, werden derartige Wertberichtigungen in einem separaten Wertberichtigungskonto ausgewiesen, wobei der Verlust unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der Konzerngesamtergebnisrechnung ausgewiesen wird. Bei Bestätigung, dass die Forderung nicht eintreibbar ist, wird der Bruttobilanzwert dieses Vermögensgegenstands gegen die zugehörige Wertberichtigung ausgebucht.

Die Kredite und Forderungen des Konzerns umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie Barmittel in der Konzernbilanz.

Barmittel umfassen den Barbestand, kurzfristige Einlagen bei Banken, andere kurzfristige und hoch liquide Anlagen mit einer ursprünglichen Fälligkeit von drei Monaten oder weniger und Kontokorrentkredite. Kontokorrentkredite werden innerhalb der Kreditverbindlichkeiten in den kurzfristigen Verbindlichkeiten der Bilanz ausgewiesen.

Finanzverbindlichkeiten

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns umfassen:

(i) Bankdarlehen und andere Kreditverbindlichkeiten

werden zunächst zum beizulegenden Zeitwert erfasst. Derartige verzinsliche Verbindlichkeiten werden im Nachfolgenden zum Restbuchwert unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet, was sicherstellt, dass etwaige Zinsaufwendungen während der Rückzahlungsfrist auf einem gleichmäßigen Niveau für die in der Bilanz geführten verbleibenden Verbindlichkeiten liegen. Zinsaufwendungen in diesem Zusammenhang beinhalten anfängliche Transaktionskosten und bei der Rückzahlung zu leistende Zusatzentgelte sowie Zinsen oder Zinssätze, die solange zu zahlen sind, wie die Verbindlichkeit nicht ausgeglichen ist.

(ii) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

werden anfänglich zum beizulegenden Zeitwert erfasst und im Nachfolgenden zum Restbuchwert unter Anwendung der Effektivzinsmethode geführt.

Rückstellungen

Rückstellungen werden für Verbindlichkeiten erfasst, die von ihrer Fälligkeit oder Höhe ungewiss sind, und die aus früheren Geschäften entstanden sind und mit einem Zinssatz vor Steuern, der die aktuelle Markteinschätzung hinsichtlich des Barwerts und die für diese Verbindlichkeit bestimmten Risiken widerspiegelt, abgezinst werden.

Staatliche Zuschüsse

Staatliche Zuschüsse werden erst erfasst, wenn der Konzern davon ausgeht, dass alle Bedingungen eingehalten sind, um die Zuschüsse zu erhalten.

Investitionszuschüsse zum Erwerb oder der Herstellung von Anlagevermögen werden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Der Zuschuss wird über die Nutzungsdauer des Anlagegutes erfasst, indem die Abschreibung verringert wird.

Netto-Finanzaufwand

Zinsen und andere Kosten für Kreditaufnahmen, um den Bau oder die Herstellung qualifizierter Vermögenswerte zu finanzieren, werden für die Zeitdauer, die benötigt wird, um den Vermögensgegenstand für seinen Verwendungszweck fertigzustellen und vorzubereiten, aktiviert. Alle sonstigen Kreditkosten werden in dem Jahr, zu dem sie gehören, gebucht.

Nicht-IFRS Kennzahlen

In der Bewertung des Konzerns setzen wir bestimmte Kennzahlen ein, im Besonderen EBITDA. EBITDA bezieht sich auf das Ergebnis vor Steuern, das Zinsergebnis und Abschreibungen, wobei

sich das Ergebnis auf den Nettogewinn vor Positionen bezieht, die die Geschäftsführer als außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegend ansehen und

Zinsen etwaige Währungsgewinne oder -verluste umfassen.

Am 29.11.2021 wurde der Konzernabschluss der Kronospan Holding Germany GmbH durch die Geschäftsführung bestätigt und zur Veröffentlichung genehmigt.

Unterzeichnet im Namen der Geschäftsführung

 

David Brenner

Dr. Wolfgang Seifert

KONZERNLAGEBERICHT Für das am 30. September 2021 abgeschlossene Geschäftsjahr

Grundlagen des Konzerns

Die Kronospan Holding Germany GmbH, Bischweier, ist eine 100 %-ige Tochter der Kronospan Services AG, Vaduz, Liechtenstein.

Der Gegenstand des Konzerns ist die Herstellung, der Vertrieb und der Handel von Holzwerkstoffen sowie von Produkten der organischen und anorganischen Chemie. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat es keine wesentliche Änderung des Gegenstands des Konzerns gegeben. Die Geschäftsführung hat derzeit keine Kenntnis über geplante wesentliche Änderungen des Gegenstands des Konzerns im nächsten Geschäftsjahr.

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2020/2021 im Durchschnitt 950 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 958). Für das nächste Geschäftsjahr wird keine wesentliche Veränderung der Mitarbeiterzahl erwartet.

Eine eigene Forschung und Entwicklung existiert nicht.

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt ist uns ein wichtiges Anliegen. Der schonende Verbrauch von Rohstoffen und Energie sowie die Begrenzung von Emissionen, die Reduzierung von Abfällen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Gefahrstoffen sind hierbei wichtige Aspekte.

Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und gesamtwirtschaftliche sowie branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für dieses Jahr rechnet der Sachverständigenrat in Deutschland mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,1 %. Im kommenden Jahr dürfte sich die wirtschaftliche Erholung nicht zuletzt gestützt durch den Abbau der aufgestauten privaten Ersparnisse und der weltweit steigenden Nachfrage mit hohem Tempo fortsetzen. Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2022 einen Anstieg des BIP um 4,0 %. Die Verbraucherpreisinflation dürfte vor allem in diesem Jahr aufgrund höherer Energiepreise sowie des Auslaufens der Umsatzsteuersenkung vorübergehend anziehen. Für die Jahre 2021 und 2022 rechnet der Sachverständigenrat mit jahresdurchschnittlichen Inflationsraten in Deutschland von 2,1 % beziehungsweise 1,9 %. Im Euro-Raum erwartet der Sachverständigenrat für die Jahre 2021 und 2022 ein BIP-Wachstum von 4,1 % beziehungsweise 4,2 %. Für die weitere Entwicklung bleiben das Infektionsgeschehen und die daraufhin getroffenen Einschränkungen entscheidend. 1

Im Geschäftsjahr 2020/2021 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 98,8 auf Mio. EUR 532,0 gestiegen.

Holz, Chemikalien, Energie und Dekorpapier stellen die wesentlichen Rohstoffe in der Holzwerkstoffindustrie dar. Die Preise auf den Rohstoffmärkten sind stark gestiegen.

Die Umsatzentwicklung hat aufgrund von Preis-und Mengeneffekten unsere Erwartungen übertroffen. Ebenso hat das Ergebnis unsere Erwartungen nach den coronabedingten Umsatzrückgängen im Vorjahr übertroffen.

1 Konjunkturprognose für das Jahr 2021 und 2022 des Sachverständigenrats

Wir erwarten weiterhin eine stabile Marktlage in der Holzwerkstoffindustrie in 2021/2022. Bereits im Berichtsjahr hat sich gezeigt, dass unsere Absatzmärkte auch unter dem Eindruck der Pandemie robust reagieren. Für das nächste Geschäftsjahr planen wir daher, die Absatzmengen leicht zu steigern. Die Ergebnissituation wird allerdings aufgrund weiter steigender Rohstoffpreise auf niedrigerem Niveau erwartet.

2. Ertragslage

Die Steuerung des Konzerns und der KonzeRNgesellschaften erfolgt überwiegend anhand der Kennziffer bereinigtes EBITDA (Operatives Betriebsergebnis vor planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen). Im Geschäftsjahr 2020/2021 erzielte der Konzern ein bereinigtes EBITDA von Mio. EUR 87,0 (16 % von den Umsatzerlösen). Damit hat sich das bereinigte EBITDA im Vergleich zum bereinigten EBITDA im Vorjahr (Mio. EUR 52,2; 12 %) gesteigert. Das Ergebnis wurde durch die genannte Preis- und Mengenentwicklung auf den Absatzmärkten, begleitet von der Steigerung der Rohstoffkosten, beeinflusst. Die Entwicklung des EBITDA hat unsere Erwartungen übertroffen.

Ein weiterer finanzieller Leistungsindikator sind die Nettoumsatzerlöse. Die Nettoumsatzerlöse des Konzerns sind gegenüber dem Vorjahr um 23 % von Mio. EUR 433,2 auf rund Mio. EUR 532,0 gestiegen. Die Hauptumsatzträger des Konzerns sind MDF/HDF und veredelte Produkte mit einem Umsatzanteil von 63 % (Vorjahr: 63 %), Span und veredelte Produkte mit einem Umsatzanteil von 24 % (Vorjahr: 22 %) sowie sonstige Produkte mit einem Umsatzanteil von 13 % (Vorjahr: 15 %). Der Absatz des Konzerns in Deutschland ist mit einem Umsatzanteil von 52 % (Vorjahr: 50 %) leicht gestiegen. Der Absatz in der Europäischen Union mit einem Umsatzanteil von 30 % (Vorjahr: 33 %) hat sich leicht rückläufig entwickelt.

Die Auftragslage hat sich im Konzern gegenüber dem Vorjahr verbessert. Eingehende Aufträge werden innerhalb vereinbarter, branchenüblicher Lieferzeiten ausgeliefert.

Die Materialintensität (Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und bezogene Waren sowie bezogene Leistungen zur Gesamtleistung) beträgt bei gestiegenen Verkaufs- und Rohstoffpreisen unverändert 54 % (Vorjahr: 54 %). Wir erwarten für das Folgejahr weiter steigende Preise auf den Rohstoffmärkten.

Die Personalaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 2%-Punkte auf 8 % und die Abschreibungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 2 %-Punkte auf 9 % gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Relation zum Umsatz sind um 3%-Punkte auf 23 % gesunken. Das Finanzergebnis hat sich mit Mio. EUR -2,0 im Vergleich zum Vorjahr (Mio. EUR -0,6) verschlechtert.

Der Konzerngewinn aus fortgeführten Aktivitäten hat sich deutlich um Mio. EUR 50,1 von Mio. EUR 16,9 im Vorjahr auf Mio. EUR 67,0 verbessert.

Entsprechend ergibt sich unter Berücksichtigung des Ergebnisses aus nicht fortgeführten Aktivitäten von Mio. EUR 1,2 (Vorjahr: Mio. EUR 16,2) und einem sonstigen Ergebnis aus der Neubewertung von Sachanlagen von Mio. EUR 62,1 ein Anstieg des Gesamtergebnisses auf Mio. EUR 130,4 (Vorjahr: Mio. EUR 33,0).

3. Finanzlage

Die Konzernbilanz zum 30. September 2021 weist ein gestiegenes Eigenkapital von Mio. EUR 640,4 (Vorjahr: Mio. EUR 537,4) aus.

Die Eigenkapitalquote beträgt rund 63 % (Vorjahr: 58 %). Das Eigenkapital deckt das Sachanlagevermögen zu 173 % (Vorjahr: 188 %) ab.

Der Konzern finanziert sich im Wesentlichen aus dem erwirtschafteten Cashflow sowie darüber hinaus aus Bank- und Nachrangdarlehen. Die Konzern-Netto-Verschuldung gegenüber Banken ohne Rangrücktritt ist mit Mio. EUR 86,1 (Vorjahr: Mio. EUR 119,4) um Mio. EUR 33,3 gesunken. Im Wesentlichen bedingt ist dies durch Tilgungen.

Der Finanzmittelfonds ist von Mio. EUR 50,8 im Vorjahr um Mio. EUR 13,9 auf Mio. EUR 64,7 gestiegen. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen die liquiden Mittel.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist von Mio. EUR 37,4 auf Mio. EUR 79,4 gestiegen, was im Wesentlichen auf das verbesserte Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten zurückzuführen ist.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit von Mio. EUR -15,6 (Vorjahr: Mio. EUR -104,2) beinhaltet wie im Vorjahr Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen, im Wesentlichen in den Standorten Lampertswalde und Sandebeck sowie im Vorjahr im Wesentlichen einen Zugang bei den Finanzanlagen. Des Weiteren wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Darlehensforderung getilgt, sowie zu Verkaufszwecken gehaltenes Anlagevermögen verkauft.

Die Veränderung des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit auf Mio. EUR -49,9 (Vorjahr: Mio. EUR 64,9) betrifft im Wesentlichen den Rückenwerb eines Perpetual Bonds und die Zahlung von Zinsen auf Perpetual Bonds.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum Stichtag hat sich auf Mio. EUR 1.021,4 (Vorjahr: Mio. EUR 930,9) erhöht. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die Neubewertung der Sachanlagen im Berichtsjahr.

Rund 80 % (Vorjahr: 80 %) des Vermögens der Gesellschaft sind in immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzanlagen gebunden. Der Abschreibungsgrad beträgt 49 % (Vorjahr: 53 %). Die Hauptanlagen werden über eine Nutzungsdauer von 15 und 20 Jahren abgeschrieben. Die Zugänge zum Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr auf rund Mio. EUR 49,4 und beziehen sich überwiegend auf Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Auf der Aktivseite sind die Vorräte um Mio. EUR 9,1 auf Mio. EUR 53,9 gestiegen. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte beträgt rund das 10-fache in Relation zu den Umsatzerlösen (Vorjahr: 10-fach).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um Mio. EUR 9,6 auf Mio. EUR 48,9 angestiegen. Die Reichweite beträgt 33 Tage (Vorjahr: 33 Tage).

Zum 30.09.2021 werden zu Verkaufszwecken gehaltene Vermögensgegenstände von Mio. EUR 32,2 (Vorjahr: Mio. EUR 50,0) aus dem geplanten Verkauf der Sachanlagen des Standorts Bischweier ausgewiesen.

Das Eigenkapital ist um Mio. EUR 103,0 auf Mio. EUR 640,4 im Vergleich zu Mio. EUR 537,4 im Vorjahr angestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen aufgrund der Umgliederung einer Darlehensverbindlichkeit um Mio. EUR 106,5 auf Mio. EUR 174,3 gestiegen. Die Reichweite in Relation zu den Umsatzerlösen ist von 57 Tagen auf 120 Tage gestiegen.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten und der Abbau der zu Verkaufszwecken gehaltenen Vermögensgegenstände hat den Anstieg der Vorräte sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ausgeglichen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der Konzern ist im Rahmen seiner geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind und sich trotz aller Sorgfalt nicht vollständig ausschließen lassen. Aufgabe unseres Risikomanagements ist es, diese Risiken zu erkennen und abhängig von Art und Umfang des jeweiligen Risikos einen angemessenen Umgang zu definieren. Viele Risiken lassen sich durch geeignetes Vorgehen ausschalten, andere Risiken können durch Versicherung oder andere Maßnahmen so begrenzt werden, dass sie in ihren Auswirkungen beherrschbar bleiben.

Grundlegendes Instrument unseres Risikomanagements ist unser monatlicher Reportingprozess, mit dessen Hilfe wir Abweichungen hinsichtlich aller wesentlichen Unternehmenskennzahlen schnell erkennen und umgehend Gegenmaßnahmen einleiten können. Durch diesen Prozess ist das gesamte Management in den Prozess der Risikovermeidung bzw. Risikominimierung einbezogen. Durch die installierten internen Kontrollsysteme sowie durch die internen Audits wird sichergestellt, dass die laufenden Betriebsabläufe einer regelmäßigen, systematischen Überwachung unter Berücksichtigung der Grundsätze der Funktionstrennung und des Vier-Augen-Prinzips unterliegen.

Nachfolgend werden die Risiken dargestellt, welche für den Konzern von wesentlicher Bedeutung sind. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Globale Risiken

Die Corona-Pandemie stellt für den Konzern einen Faktor wesentlicher Unsicherheit dar. Die Entwicklung ist nicht sicher prognostizierbar. Die Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung wirkt sich sowohl auf die Absatz- als auch die Beschaffungsbereiche aus.

Absatzrisiken und -chancen

Die Kundenstruktur des Konzerns umfasst im Wesentlichen Industrie- und Handelskunden in Deutschland und Europa. Die segmentbezogene und geografische Streuung minimiert das Risiko eines wesentlichen Verlusts in der Kundenbasis. Dazu tragen ebenso unser Kundenservice und unsere Produkte bei. Trotzdem spielen konjunkturelle Entwicklungen und die Erzielung eines angemessenen Verkaufspreises eine maßgebliche Rolle.

Das Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringern wir durch unser Forderungsmanagementsystem, welches die Produktion von Kundenaufträgen nur im Rahmen der festgelegten Limite zulässt, sowie durch die angemessene Versicherung von Kundenforderungen.

Beschaffungsrisiken und -chancen

Der Konzern ist, wie die gesamte Holzwerkstoffindustrie, Kostenschwankungen bei Energie und Rohstoffen ausgesetzt. Der Konzern unternimmt fortwährende Anstrengungen, um noch effizienter zu produzieren und Energieträger durch kostengünstigere zu substituieren. Der Konzern bezieht als wesentliche produktive Verbrauchsstoffe Holz, Rohpapier, Basischemikalien (Methanol, Harnstoff, Melamin) und Energie.

Dem Risiko einer nicht ausreichenden Versorgung mit Rohstoffen in der benötigten Qualität begegnen wir durch die kontinuierliche Bewertung und Ausweitung unseres Lieferantennetzwerks. Schwieriger ist dagegen der Umgang mit dem Risiko von Preissteigerungen. Hier beobachten wir den Rohstoffmarkt ständig, um Preiserhöhungen früh zu erkennen und zeitnah durch Anpassung unserer Verkaufspreise reagieren zu können. Die Beschaffungspreise waren im Laufe des Geschäftsjahres überwiegend konstant. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir konstante bis leicht steigende Bezugskosten.

Operative Risiken und -chancen

Wesentliche Herausforderung ist die Sicherstellung der Produktion von Produkten in vorgegebenen Qualitätsstandards mit einer möglichst optimalen Kostenstruktur. Der bestehende Maschinenpark wird durch Instandhaltung sowie Modernisierungen auf adäquatem technischen Niveau gehalten.

Einen zunehmend hohen Stellenwert nimmt die Informationstechnologie ein. Die Systemverfügbarkeit sowie Sicherheit der Datenbestände werden durch gespiegelte Hardware, redundante Netzwerkkomponenten und eine moderne Infrastruktur sichergestellt.

Personalrisiken und -chancen

Eine sehr wichtige Ressource sind gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter. Dies wird erreicht durch Qualifikation der Mitarbeiter in internen Weiterbildungsmaßnahmen und der Nachwuchsförderung im Rahmen von Berufsausbildung und Studium.

Finanzrisiken und -chancen

Der Konzern ist Zinsänderungsrisiken bei Bankdarlehen ausgesetzt. Währungsrisiken werden durch die überwiegende Fakturierung in Euro bzw. in lokaler Währung größtenteils vermieden.

Der Konzern hat für den wesentlichen Teil der Bankverbindlichkeiten einen marktüblichen Financial Covenant vereinbart. Auf Basis unserer mittelfristigen Unternehmensplanung erwarten wir, diesen Covenant einhalten zu können.

Der Konzern hat sich durch den Abschluss eines langfristigen Konsortialkredits ausreichenden Spielraum für Wachstumsmöglichkeiten geschaffen. Ferner erwartet die Geschäftsführung auf Basis der 3-Jahres-Planung, zusätzliche Finanzmittel aus der prognostizierten positiven EBIT- und EBITDA-Entwicklung generieren zu können, sodass insgesamt die Zahlungsfähigkeit des Konzerns für die nächsten drei Jahre als gesichert anzusehen ist.

Bei einer Ergebnisentwicklung unterhalb den Erwartungen besteht das Risiko eine außerordentliche Wertberichtigung auf den Geschäfts- oder Firmenwert vornehmen zu müssen, was wiederum die Ertragslage belastet.

Rechtliche Risiken

Der Konzern ist nicht in Gerichts- und Schiedsverfahren verwickelt, die nach heutiger Einschätzung einen erheblichen nachteiligen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns haben könnten.

Die Risiken, welche den Konzern betreffen, sind im Lagebericht umfassend dargestellt. Aus heutiger Sicht sind die dokumentierten Risiken beherrschbar. Die Geschäftsführung sieht keine wesentlichen weiteren Risiken oder Risiken, die eine Bestandsgefährdung darstellen können.

Insgesamt sehen wir die Risiken in einem branchenüblichen Umfang, wobei die größten Risiken auf der Einkaufs- und Verkaufsseite liegen. Preisentwicklungen und Lieferengpässe bei Lieferanten sind schwer vorhersehbar.

Für das nächste Geschäftsjahr planen wir in allen Bereichen Produktionsmengensteigerungen zu erreichen sowie die Absatzmengen leicht zu steigern. Die Ergebnissituation wird sich aufgrund weiter steigender Energie- und Rohstoffpreise verschlechtern. Wir gehen von einer leichten Steigerung der Umsatzerlöse und einem leicht rückläufigen EBITDA in 2021/2022 aus. Die Erreichung des Umsatz- und Ergebnisziels wird insbesondere von der weiteren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängen. Diese Planung erfolgte unter der Annahme, dass die Geschäftstätigkeit nicht wesentlich stärker durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinträchtigt werden.

 

Bischweier, den 29. November 2021

Kronospan Holding Germany GmbH

David Brenner

Dr. Wolfgang Seifert

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kronospan Holding Germany GmbH, Bischweier

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Konzernabschluss der Kronospan Holding Germany GmbH, Bischweier und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2021, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Kronospan Holding Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-und Finanzlage des Konzerns zum 30. September 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den gepla nten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 29. November 2021

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Horn, Wirtschaftsprüfer

Fleischer, Wirtschaftsprüferin

Protokoll der Gesellschafterversammlung der Kronospan Holding Germany GmbH

Die Unterzeichner, gesamtvertretungsberechtigte Verwaltungsratsmitglieder der Kronospan Services AG, Liechtenstein, diese wiederum als alleinige Gesellschafterin der Kronospan Holding Germany GmbH, beruft hiermit unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften im Gesetz und Gesellschaftsvertrag der Kronospan Holding Germany GmbH eine Gesellschafterversammlung ein und beschließt wie folgt

1.

Der Konzernabschluss der Kronospan Holding Germany GmbH, Bischweier, zum 30.09.2021 wird festgestellt.

2.

Der Konzernabschluss der Kronospan Holding Germany GmbH weist eine Bilanzsumme in Höhe von EUR 1.021.448.098,52 und ein Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr von EUR 68.282.729,99 aus.

 

Vaduz, den 15. Dezember 2021

Für die Kronospan Services AG

Vertreten durch die gesamtvertretungsberechtigten Verwaltungsratsmitglieder

Jörg Lippok

Dr. Michael Kranz

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

15 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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