Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 156824
Vorher
bu:st automotive GmbH
Eingetragen
15.4.2005
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieArchitekturbüros für Hochbau
Gegenstand
Beratung von Industrie und Handel sowie öffentlich-rechtlichen Unternehmen in allen Wirtschaftsfragen im In- und Ausland und alle hiermit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Hierzu gehören auch Analyse, Planung, Entwicklung und Optimierung von Prozessen, Produkten und Systemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Lohner
seit 8.7.2010
Prokura
Bernhard Pollety
seit 8.7.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
74.500 €
74.50%
Germany
15.500 €
15.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

(bu:st) group GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Der Markt der Unternehmensberatungen

Die Beobachtung des Marktes für Unternehmensberatungen erfolgt seit der Gründung 2005. Bis auf die Wirtschaftskrise 2009 und der Covid-Pandemie in 2020 befinden sich Unternehmensberatungen in einem Wachstumsmarkt. Mit einem Umsatzwachstum von 11,2 % konnte die [bu:st] group den Marktdurchschnitt von ca. 7,2 % deutlich übertreffen (vgl. Geschäftsklimaindex). Damit ist das Wachstum der Branche gegenüber 15% in 2022 etwas abgeschwächt.

Die Gesellschaft erbringt aufgrund hoher fachlicher Kompetenz und jahrelanger Erfahrung Beratungsleistungen im Projekt- und Prozessmanagement sowie in der Organisationsentwicklung an Großunternehmen sowie an mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

Geschäftsverlauf

Die Entwicklung des Unternehmens kann für das Geschäftsjahr 2023 als sehr gut bezeichnet werden.

Beim betrieblichen Rohertrag wurde ein Wachstum von 21.399.760,20 € in 2022 auf 23.236.491,83 € im Jahr 2023 festgestellt.

Durch Akquisitionstätigkeit konnten auch im Jahr 2023 zusätzliche Kunden gewonnen werden.

Aufgrund unseres Arbeitsmodells in der [bu:st] group konnte wie in den Jahren zuvor ein hoher Beschäftigungsgrad realisiert werden.

Die Nachfrage nach den angebotenen Leistungen war im 1.ten Quartal 2024 konstant. Trotz der allgemein weltweit angespannten Lage und der aktuell kritischen Wirtschaftsprognosen für Deutschland (vgl.) ist auch in 2024 ein Umsatzwachstum zu erwarten.

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens ist 2023 auf einem erfolgreichen Niveau. Der erzielte Jahresüberschuss lt. Handelsbilanz ist mit 2.671.244,99 € in 2023 im Vergleich zu 2.284.281,00 € in 2022 um 17% gestiegen.

Dies entspricht einer Rentabilität bezogen auf das Rohergebnis von 11,50 % gegenüber 10,67 % im Vorjahr.

Die Personalaufwandsquote verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr von 56,5 % auf 54,9 %.

Finanzlage

Die finanzielle Situation des Unternehmens kann wiederum als gut bezeichnet werden.

Die dem Unternehmen zur Verfügung stehenden flüssigen Mittel waren im Jahr 2023, wie in den Vorjahren auch, in völlig ausreichender Höhe vorhanden. Aufgrund dieser vorgehaltenen liquiden Mittel können auch eventuell auftretende Schwierigkeiten durch Forderungsausfälle oder Umsatzeinbrüche bewältigt werden.

Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen ist mit 0,49 % gering. Die benötigten Anlagen werden überwiegend von der Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt.

Erforderliche Investitionen und die Bezahlung der laufenden Betriebskosten konnten vollständig aus Eigenmitteln erbracht werden.

In 2023 konnte ein positiver Cashflow aus dem gewöhnlichen Geschäft erreicht werden.

Vermögenslage

Der Eigenkapitalanteil ist von 33,21 % im Vorjahr auf 49,27 % gestiegen.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Fremdkapital) ist von 49,72 im Jahr 2022 auf 97,12 im Jahr 2023 gestiegen.

Der Anteil der liquiden Mittel am Gesamtvermögen beträgt 45,00 % (Vj. 52,51 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen machen einen Anteil von 53,37 % (Vj. 46,06 %) aus. Der Restbetrag von rund 1,63 % (Vj 1,43 %) entfällt auf Anlagevermögen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten.

Bei den Passiva entfallen 9,60 % (Vj. 16,36 %) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 7,11 % (Vj. 6,53 %) der Bilanzsumme entfallen auf Rückstellungen, 31,76 % (Vj. 41,98 %) auf sonstige Verbindlichkeiten (insbesondere Betriebssteuern/Darlehen Gesellschafterin). Erhaltene Anzahlungen sind mit 2,02 % (Vj. 1,75 %) zu vermerken.

Um den Marktanforderungen gerecht zu werden und damit eine hinreichende Flexibilität des Unternehmens sicherzustellen, wird eine Umsatzrendite größer 10 % angestrebt. Zur Erreichung der Flexibilität und der Wachstumsziele ist eine strategisch gesteuerte Auslastung der Mitarbeiter erforderlich.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die angebotenen Dienstleistungen des Unternehmens waren sehr gefragt. Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage und der globalen Krisen ist weiter eine reaktive bzw. situative Steuerung erforderlich.

Der positive Trend aus 2022 hat sich auch in 2023 fortgesetzt.

Eine Analyse der Mega-Trends auf Basis der Studien des bestätigt, dass die Dienstleistung unseres Unternehmens, Veränderungen durch Projekt-, Prozessmanagement und Organisationsentwicklung mit den Betroffenen gemeinsam und effizient umzusetzen, weiterhin von enormer Bedeutung ist. Unter diesem Aspekt sehen wir uns trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Schwäche in Deutschland grundsätzlich in einem Wachstumsmarkt. Die in den nächsten Jahren geplanten Investitionen der deutschen Automobilindustrie (vgl.) unterstreichen den Veränderungsbedarf in unserem Hauptmarkt.

Risiken sehen wir:

dass sich aufgrund der weiter herrschenden globalen Krisen (Ukraine, Naher Osten, ...) eine zurückhaltende Einschätzung der allgemeinen wirtschaftlichen Gesamtlage ergibt und dadurch die Abrufe bestehender und der Abschluss neuer Dienstleistungsverträge verzögern.

in der zunehmenden Volatilität in den Märkten unserer Kunden.

in der Akquise ausreichend neuer Mitarbeiter zur Realisierung des möglichen Wachstums.

Als Chance sehen wir:

die weiter anhaltende Dynamik aufgrund der Transformation der Automobilindustrie

die weiter zunehmende Komplexität in den laufenden Entwicklungsprojekten.

den ungebrochenen Transformationsbedarf im Zuge der Digitalisierung.

die aufgrund der neuen Arbeitsformen erforderliche zusätzlich notwendige Stabilisierung der Arbeitsmodelle und der Teamzusammenarbeit bei unseren Kunden.

Prognose

Im Markt nehmen wir eine sehr hohe Veränderungsgeschwindigkeit wahr. Die prognostizierten VUCA-Szenarien sind Realität, der Markt ist volatiler, mittel und langfristige Aussagen zu Prognosen unsicherer und in viele Aufgabenstellungen nimmt die Komplexität zu. Im ersten Quartal 2024 konnte das Umsatzniveau aus Q4/2023 aufrechterhalten werden. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten und kritischen Einschätzung für Deutschland gehen wir von einer Umsatzsteigerung für das laufende Geschäftsjahr 2024 aus. Aufgrund der Liquidität des Unternehmens wird die Lage als hinreichend stabil eingeschätzt.

Weiter ist aufgrund der Zuverlässigkeit, der Qualität und des Erfolges der angebotenen Dienstleistungen mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft zu rechnen.

Risikomanagement

Im Rahmen einer langfristigen Planung nimmt die Geschäftsleitung nach wie vor einen monatlichen Abgleich zwischen den Ist-Zahlen und den jeweiligen Plan-Zahlen vor. Bei ggf. auftretenden Abweichungen wird die langfristige Planung angepasst.

Aufgrund der guten Liquiditätslage der Gesellschaft sind keine weiteren Risiken aus Zahlungsstromschwankungen zu erwarten.

Das ausgebaute System gibt detaillierte Berichte über Umsatz, Auftragseingang, Auftragsbestand sowie über Rohertrag und Höhe der Forderungen.

Weiterhin werden Nachkalkulationen durchgeführt und die buchhalterische Auswertung so gestaltet, dass Fehlentwicklungen schnell erkennbar sind.

Durch ein betriebsinternes zertifiziertes Qualitätsmanagement wird sichergestellt, dass die angebotenen Dienstleistungen den hohen Ansprüchen der Kunden genügen.

Forschung und Entwicklung

Durch einen laufenden Abgleich der Bedarfe mit bestehenden und neuen Innovationsfeldern im Zuge des laufenden Strategieprozesses ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Know Hows und der etablierten Methoden sichergestellt. In 2023 wurde der Aufbau einer systematischen Wissensorganisation gestartet. Dies ermöglicht in Verbindung mit unserer agilen Entwicklungsumgebung ein qualitativ hochwertiges und zukunftsorientiertes Dienstleistungsportfolio. Insbesondere die Bereiche Prozess- und Organisationsentwicklung konnten weiter ausgebaut werden.

 

München 30. April 2024

Bernhard Pollety, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 72.816,49 73.225,49
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 1.620,00 2.029,00
III. Finanzanlagen 71.195,49 71.195,49
B. UMLAUFVERMÖGEN 14.771.868,72 13.973.556,29
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.051.320,62 6.560.976,69
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 30.525,00 (Vorjahr: EUR 30.525,00)
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.720.548,10 7.412.579,60
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 91.120,92 69.847,55
14.935.806,13 14.116.629,33

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.358.979,58 4.687.734,59
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 348.799,31 348.799,31
III. Gewinnvortrag 4.238.935,28 1.954.654,28
IV. Jahresüberschuss 2.671.244,99 2.284.281,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.061.214,48 922.327,74
C. VERBINDLICHKEITEN 6.479.481,84 8.481.905,52
- davon aus Steuern: EUR 1.270.060,57 (Vorjahr: EUR 1.686.423,90)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 31.343,68 (Vorjahr: EUR 28.851,43)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 36.130,23 24.661,48
14.935.806,13 14.116.629,33

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 23.236.491,83 21.399.760,20
2. Personalaufwand -14.025.283,78 -13.040.488,84
a) Löhne und Gehälter -11.918.098,70 -11.112.404,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.107.185,08 -1.928.084,06
- davon für Altersversorgung: EUR 22.887,06 (Vorjahr: EUR 18.737,49)
3. Abschreibungen -14.218,94 -4.447,15
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.137.555,46 -4.804.387,59
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 4.249,83 (Vorjahr: EUR 96,05)
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.660,78 257,36
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.515,79 920,83
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -105.837,16 -143.375,92
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 105.831,66 (Vorjahr: EUR 143.375,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.314.528,07 -1.123.957,89
9. Ergebnis nach Steuern 2.671.244,99 2.284.281,00
10. Jahresüberschuss 2.671.244,99 2.284.281,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der bu:st group GmbH wurde auf der Grundlage der aktuellen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt, insbesondere wurden die durch das BilRUG eingeführten Änderungen in der Rechnungslegung berücksichtigt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der bu:st group GmbH wurde auf der Grundlage der aktuellen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert soweit von einer dauerhaften Wertminderung auszugehen war.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt.

Der Ansatz der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zu Nominalwerten. Guthaben in Fremdwährungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwand nach dem Bilanzstichtag.

Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewissen Verbindlichkeiten, die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen für Steuern wurden entsprechend den Berechnungen aufgrund des Jahresergebnisses eingestellt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sachverhalte in ausländischen Währungen wurden zum Entstehungskurs auf Euro umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bilanzierung unter Berücksichtigung des Devisenkassamittelkurses.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind € 30.525,00 Mitarbeiterdarlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub in Höhe von € 481.641,48 (Vorjahr € 470.604,74), Boni in Höhe von € 256.324,00 (Vorjahr € 167.424,00) sowie für Abschluss und Prüfung in Höhe von € 36.500,00 (Vorjahr € 37.000,00). Weiter sind noch Rückstellungen für Tantieme in Höhe von € 104.357,00 (Vorjahr € 102.382,00) zu verzeichnen.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind € 771.922,88 (Vorjahr € 1.399.970,53) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Diese betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter.

Die sonstigen Verbindlichkeiten weisen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 3.427.072,26 (Vorjahr € 4.195.041,67) aus.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus 49 abgeschlossenen Leasingverträgen für Firmenfahrzeuge bestanden am 31. Dezember 2023 Verpflichtungen in Höhe von € 584.201,17.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt € 2.671.244,99 (Vorjahr € 2.284.281,00).

Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages von € 4.238.935,28 ergibt sich ein Bilanzgewinn von € 6.910.180,27, der zu verwenden ist.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 6.910.180,27 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen durchgeführt:

Geschäftsführer: Bernhard Pollety, Projektmanager

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 185 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 168).

Hiervon waren 175 angestellte Berater, 10 in sonstigen Positionen.

 

München, im April 2024

Bernhard Pollety

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.008,79 0,00 0,00 1.008,79
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.137,51 13.811,94 2,00 54.947,45
III. FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 71.195,49 0,00 0,00 71.195,49
113.341,79 13.811,94 2,00 127.151,73
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.007,79 0,00 0,00 1.007,79
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.108,51 14.218,94 0,00 53.327,45
III. FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
40.116,30 14.218,94 0,00 54.335,24
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.620,00 2.029,00
III. FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 71.195,49 71.195,49
72.816,49 73.225,49

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die (bu:st) group GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der (bu:st) group GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der (bu:st) group GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 10. Mai 2024

Schneider + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Seeberg, Wirtschaftsprüfer

Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13.05.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

49 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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