(bu:st) group GmbH
Oskar-Schlemmer-Straße 3, 80807 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Lohner seit 8.7.2010 | Prokura |
Bernhard Pollety seit 8.7.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
(bu:st) group GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Der Markt der Unternehmensberatungen Die Beobachtung des Marktes für Unternehmensberatungen erfolgt seit der Gründung 2005. Bis auf die Wirtschaftskrise 2009 und der Covid-Pandemie in 2020 befinden sich Unternehmensberatungen in einem Wachstumsmarkt. Mit einem Umsatzwachstum von 11,2 % konnte die [bu:st] group den Marktdurchschnitt von ca. 7,2 % deutlich übertreffen (vgl. Geschäftsklimaindex). Damit ist das Wachstum der Branche gegenüber 15% in 2022 etwas abgeschwächt. Die Gesellschaft erbringt aufgrund hoher fachlicher Kompetenz und jahrelanger Erfahrung Beratungsleistungen im Projekt- und Prozessmanagement sowie in der Organisationsentwicklung an Großunternehmen sowie an mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Geschäftsverlauf Die Entwicklung des Unternehmens kann für das Geschäftsjahr 2023 als sehr gut bezeichnet werden. Beim betrieblichen Rohertrag wurde ein Wachstum von 21.399.760,20 € in 2022 auf 23.236.491,83 € im Jahr 2023 festgestellt. Durch Akquisitionstätigkeit konnten auch im Jahr 2023 zusätzliche Kunden gewonnen werden. Aufgrund unseres Arbeitsmodells in der [bu:st] group konnte wie in den Jahren zuvor ein hoher Beschäftigungsgrad realisiert werden. Die Nachfrage nach den angebotenen Leistungen war im 1.ten Quartal 2024 konstant. Trotz der allgemein weltweit angespannten Lage und der aktuell kritischen Wirtschaftsprognosen für Deutschland (vgl.) ist auch in 2024 ein Umsatzwachstum zu erwarten. Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens ist 2023 auf einem erfolgreichen Niveau. Der erzielte Jahresüberschuss lt. Handelsbilanz ist mit 2.671.244,99 € in 2023 im Vergleich zu 2.284.281,00 € in 2022 um 17% gestiegen. Dies entspricht einer Rentabilität bezogen auf das Rohergebnis von 11,50 % gegenüber 10,67 % im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr von 56,5 % auf 54,9 %. Finanzlage Die finanzielle Situation des Unternehmens kann wiederum als gut bezeichnet werden. Die dem Unternehmen zur Verfügung stehenden flüssigen Mittel waren im Jahr 2023, wie in den Vorjahren auch, in völlig ausreichender Höhe vorhanden. Aufgrund dieser vorgehaltenen liquiden Mittel können auch eventuell auftretende Schwierigkeiten durch Forderungsausfälle oder Umsatzeinbrüche bewältigt werden. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen ist mit 0,49 % gering. Die benötigten Anlagen werden überwiegend von der Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt. Erforderliche Investitionen und die Bezahlung der laufenden Betriebskosten konnten vollständig aus Eigenmitteln erbracht werden. In 2023 konnte ein positiver Cashflow aus dem gewöhnlichen Geschäft erreicht werden. Vermögenslage Der Eigenkapitalanteil ist von 33,21 % im Vorjahr auf 49,27 % gestiegen. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Fremdkapital) ist von 49,72 im Jahr 2022 auf 97,12 im Jahr 2023 gestiegen. Der Anteil der liquiden Mittel am Gesamtvermögen beträgt 45,00 % (Vj. 52,51 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen machen einen Anteil von 53,37 % (Vj. 46,06 %) aus. Der Restbetrag von rund 1,63 % (Vj 1,43 %) entfällt auf Anlagevermögen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten. Bei den Passiva entfallen 9,60 % (Vj. 16,36 %) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 7,11 % (Vj. 6,53 %) der Bilanzsumme entfallen auf Rückstellungen, 31,76 % (Vj. 41,98 %) auf sonstige Verbindlichkeiten (insbesondere Betriebssteuern/Darlehen Gesellschafterin). Erhaltene Anzahlungen sind mit 2,02 % (Vj. 1,75 %) zu vermerken. Um den Marktanforderungen gerecht zu werden und damit eine hinreichende Flexibilität des Unternehmens sicherzustellen, wird eine Umsatzrendite größer 10 % angestrebt. Zur Erreichung der Flexibilität und der Wachstumsziele ist eine strategisch gesteuerte Auslastung der Mitarbeiter erforderlich. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die angebotenen Dienstleistungen des Unternehmens waren sehr gefragt. Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage und der globalen Krisen ist weiter eine reaktive bzw. situative Steuerung erforderlich. Der positive Trend aus 2022 hat sich auch in 2023 fortgesetzt. Eine Analyse der Mega-Trends auf Basis der Studien des bestätigt, dass die Dienstleistung unseres Unternehmens, Veränderungen durch Projekt-, Prozessmanagement und Organisationsentwicklung mit den Betroffenen gemeinsam und effizient umzusetzen, weiterhin von enormer Bedeutung ist. Unter diesem Aspekt sehen wir uns trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Schwäche in Deutschland grundsätzlich in einem Wachstumsmarkt. Die in den nächsten Jahren geplanten Investitionen der deutschen Automobilindustrie (vgl.) unterstreichen den Veränderungsbedarf in unserem Hauptmarkt. Risiken sehen wir:
Als Chance sehen wir:
Prognose Im Markt nehmen wir eine sehr hohe Veränderungsgeschwindigkeit wahr. Die prognostizierten VUCA-Szenarien sind Realität, der Markt ist volatiler, mittel und langfristige Aussagen zu Prognosen unsicherer und in viele Aufgabenstellungen nimmt die Komplexität zu. Im ersten Quartal 2024 konnte das Umsatzniveau aus Q4/2023 aufrechterhalten werden. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten und kritischen Einschätzung für Deutschland gehen wir von einer Umsatzsteigerung für das laufende Geschäftsjahr 2024 aus. Aufgrund der Liquidität des Unternehmens wird die Lage als hinreichend stabil eingeschätzt. Weiter ist aufgrund der Zuverlässigkeit, der Qualität und des Erfolges der angebotenen Dienstleistungen mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft zu rechnen. Risikomanagement Im Rahmen einer langfristigen Planung nimmt die Geschäftsleitung nach wie vor einen monatlichen Abgleich zwischen den Ist-Zahlen und den jeweiligen Plan-Zahlen vor. Bei ggf. auftretenden Abweichungen wird die langfristige Planung angepasst. Aufgrund der guten Liquiditätslage der Gesellschaft sind keine weiteren Risiken aus Zahlungsstromschwankungen zu erwarten. Das ausgebaute System gibt detaillierte Berichte über Umsatz, Auftragseingang, Auftragsbestand sowie über Rohertrag und Höhe der Forderungen. Weiterhin werden Nachkalkulationen durchgeführt und die buchhalterische Auswertung so gestaltet, dass Fehlentwicklungen schnell erkennbar sind. Durch ein betriebsinternes zertifiziertes Qualitätsmanagement wird sichergestellt, dass die angebotenen Dienstleistungen den hohen Ansprüchen der Kunden genügen. Forschung und Entwicklung Durch einen laufenden Abgleich der Bedarfe mit bestehenden und neuen Innovationsfeldern im Zuge des laufenden Strategieprozesses ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Know Hows und der etablierten Methoden sichergestellt. In 2023 wurde der Aufbau einer systematischen Wissensorganisation gestartet. Dies ermöglicht in Verbindung mit unserer agilen Entwicklungsumgebung ein qualitativ hochwertiges und zukunftsorientiertes Dienstleistungsportfolio. Insbesondere die Bereiche Prozess- und Organisationsentwicklung konnten weiter ausgebaut werden.
München 30. April 2024 Bernhard Pollety, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der bu:st group GmbH wurde auf der Grundlage der aktuellen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt, insbesondere wurden die durch das BilRUG eingeführten Änderungen in der Rechnungslegung berücksichtigt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der bu:st group GmbH wurde auf der Grundlage der aktuellen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert soweit von einer dauerhaften Wertminderung auszugehen war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt. Der Ansatz der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zu Nominalwerten. Guthaben in Fremdwährungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwand nach dem Bilanzstichtag. Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewissen Verbindlichkeiten, die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen für Steuern wurden entsprechend den Berechnungen aufgrund des Jahresergebnisses eingestellt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sachverhalte in ausländischen Währungen wurden zum Entstehungskurs auf Euro umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bilanzierung unter Berücksichtigung des Devisenkassamittelkurses. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz In den sonstigen Vermögensgegenständen sind € 30.525,00 Mitarbeiterdarlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr enthalten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub in Höhe von € 481.641,48 (Vorjahr € 470.604,74), Boni in Höhe von € 256.324,00 (Vorjahr € 167.424,00) sowie für Abschluss und Prüfung in Höhe von € 36.500,00 (Vorjahr € 37.000,00). Weiter sind noch Rückstellungen für Tantieme in Höhe von € 104.357,00 (Vorjahr € 102.382,00) zu verzeichnen. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind € 771.922,88 (Vorjahr € 1.399.970,53) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Diese betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. Die sonstigen Verbindlichkeiten weisen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 3.427.072,26 (Vorjahr € 4.195.041,67) aus. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus 49 abgeschlossenen Leasingverträgen für Firmenfahrzeuge bestanden am 31. Dezember 2023 Verpflichtungen in Höhe von € 584.201,17. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen durchgeführt:
Anzahl der Arbeitnehmer Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 185 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 168). Hiervon waren 175 angestellte Berater, 10 in sonstigen Positionen.
München, im April 2024 Bernhard Pollety
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die (bu:st) group GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der (bu:st) group GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der (bu:st) group GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 10. Mai 2024 Schneider
+ Partner GmbH
Christian Seeberg, Wirtschaftsprüfer Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13.05.2024 festgestellt. |
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