Quantum Design Europe GmbH

Breitwieserweg 9, 64319 Pfungstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 86148
Vorher
Platin 176. GmbH
Eingetragen
15.6.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Mathias Haft
seit 20.11.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Quantum Design International Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Quantum Design, Inc.
United States
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Quantum Design Europe GmbH

Pfungstadt (vormals: Darmstadt)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Konzernlagebericht

der Quantum Design Europe GmbH, Darmstadt

1. Grundlagen des Konzerns

Der Konzernabschluss der Quantum Design Europe GmbH (QDE) umfasst eine Gruppe von nationalen und internationalen Gesellschaften, die unter Führung der Quantum Design Europe GmbH stehen. Standorte bestehen außer in Deutschland in Frankreich, Großbritannien, Italien und in der Schweiz.

Die Quantum Design Europe GmbH ist ihrerseits Teil des globalen Konzerns unter der Quantum Design International Inc. (QDI) mit Sitz in San Diego, Kalifornien. Der globale Konzern unter der QDI ist auf praktisch allen Kontinenten mit eigenen Niederlassungen vertreten, mit Ausnahme von Australien und Afrika. Die Ausrichtung des Konzerns ist die Entwicklung und Fertigung von Systemen zur Materialcharakterisierung bei sehr tiefen Temperaturen, nahe am absoluten Nullpunkt für den Einsatz in Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus wird an den einzelnen Standorten mit weiteren Systemen und Komponenten unterschiedlicher Hersteller gehandelt.

Das Geschäftsfeld des Konzerns der Quantum Design Europe GmbH ist Vertrieb, Marketing und Service von Systemen und Komponenten für Forschung und Entwicklung hauptsächlich im Bereich Physik und Chemie.

Die Geschäftsführung steuert die Quantum Design Europe GmbH auf Basis ausgewählter finanzieller und nichtfinanzieller Leistungsindikatoren. Die wesentlichen finanziellen Kenngrößen sind dabei neben den Umsatzerlösen das Ergebnis vor Steuern (EBT), das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA), sowie die Eigenkapitalquote. Basierend auf der Beschreibung unserer Leistungsindikatoren gehen wir nachfolgend auf die Geschäftsentwicklung sowie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ein. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind hauptsächlich die Kundenzufriedenheit sowie regelmäßige Lieferantenbewertungen.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Inflationsraten sind weiterhin rückläufig. Nachdem die Teuerungsrate in Deutschland 2022 noch bei 6,9% lag, sank sie 2023 auf 5,9% und für 2024 wird ein Wert von 2,3% erwartet. Sie liegt damit leicht unter dem Durchschnitt im Euroraum. Hier sind die entsprechenden Werte 8,4% (2022), 6,4% (2023) und 2,5% (2024).

Der Anstieg der Wirtschaftsleistung in dem für unsere Branche relevanten Zielmarkt in der EU beläuft sich laut IWF-Hochrechnung im Berichtsjahr auf lediglich 1 % nach 3,5 % im Vorjahr. Für das kommende Jahr wird ein nur leichter Anstieg auf 1,7% erwartet. In Deutschland beträgt das Plus im Jahr 2023 0,2 % nach 1,8 % im Jahr 2022. Für 2024 wird ein Anstieg von 1,4% erwartet.

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland haben in 2022 einen neuen Höchststand erreicht. Sie liegen nach vorläufigen Berechnungen bei 121,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 7% gegenüber dem Vorjahr. Davon entfallen 22 Milliarden Euro auf die Hochschulen (+7%). Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen erhielten insgesamt 17,6 Milliarden Euro (5%). Die Ausgaben der Wirtschaft stiegen um 8% auf 81,8 Milliarden Euro. Damit bestreitet der Wirtschaftssektor mehr als zwei Drittel der Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung.

Der Anteil der Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2022 wie auch in den beiden Vorjahren bei 3,1 %. Damit hat Deutschland im sechsten Jahr in Folge das in der Wachstumsstrategie für die Europäische Union "Europa 2020" festgelegte Ziel eines Anteils von mindestens 3 % am BIP für Forschung und Entwicklung übertroffen. Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, den Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis zum Jahr 2025 auf 3,5 % des BIP zu erhöhen.

Leider liegen noch keine Zahlen für 2023 vor. Es wird jedoch erwartet, dass die Gesamtausgaben ähnlich wie 2022 bei ca. 3,1% liegen.

Geschäftsentwicklung und Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2022/23 ist ausgesprochen positiv verlaufen. Der Auftragseingang der QDE liegt mit sehr guten 74,6 Mio€ 11,1% über Vorjahr. Fakturiert wurden davon insgesamt 72,1 Mio€. Das führt zu einem hohen Auftragsbestand von 41,7 Mio€. Die durchschnittliche Marge ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Damit ergibt sich ein Profit, EBIT, von 6,5 Mio€, entsprechend 8,7% des Umsatzes.

Traditionell wird das Konzernergebnis wesentlich vom Standort Deutschland bestimmt. Der Auftragseingang lag hier erstmals bei 47Mio€. Fakturiert wurden 46,7 Mio€, was knapp 65% des gesamten Konzernumsatzes entspricht.

In Frankreich ist das Jahr etwas durchwachsen verlaufen. Es wurden Aufträge von 8,4Mio€ generiert, die Verkäufe betrugen 6,2Mio€. Bei einem Roherlös über 30% beträgt der Gewinn 391k€.

Italien zeigt weiterhin einen starken Auftragseingang, aktuell 10Mio€ und damit +2,6Mio€ gegenüber Vorjahr! Verkäufe liegen erwartungsgemäß darunter bei 7Mio€. Das führt zu einem erhöhten Backlog von knapp 7,9Mio€, der Gewinn beträgt 474T€.

Schweiz liegt im Wesentlichen auf Vorjahresniveau. Auftragseingang 3,4Mio€, die Verkäufe darüber bei 3,9Mio€. Bei einer durchschnittlichen Marge von 30,4% ergeben sich am Ende 505k€ Gewinn.

Großbritannien zeigt nach zwei ausgesprochen starken Jahren einen deutlichen Rückgang im Auftragseingang, 5,8Mio€ gegenüber 8,5Mio€ im Vorjahr. Die Verkäufe sind sehr gut bei 8,4Mio€. Dadurch schmilzt natürlich auch der Backlog auf jetzt 3Mio€. Die Marge ist mit 32,8% nach wie vor sehr gut, Am Ende notiert ein Gewinn von 853T€.

Trotz aller Turbulenzen und Unsicherheiten scheint die Wissenschaftsförderung weiterhin auf einem guten Niveau zu sein. Unser Produktmix ist für die Forschungsgemeinschaft attraktiv, daher machen wir weiterhin das, was wir gut können: Vertrieb, Marketing und Service für die Wissenschaftsgemeinschaft. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus ist positiv.

Nicht Finanzielle Leistungsindikatoren

Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden im Konzern die Kundenzufriedenheit und die Lieferantenbewertung herangezogen.

Die Kundenzufriedenheit wird indirekt durch die Liefertermintreue und Reklamationsrate ermittelt (Datenquelle ISO 9000). Ein direktes Maß sind die an die Geschäftsleitung übermittelten Kundenbeschwerden.

Im Berichtszeitraum wurden keine Kundenbeschwerde an die Geschäftsleitung übermittelt.

Die Lieferzeiten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Jedoch zeigt sich eine weitere Abnahme der Lieferterminverschiebungen (bei einer insgesamt reduzierten Anzahl von Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr)

Leichter Anstieg der Reklamationsrate auf gesamt 1,6%.

Bewertung:

•Kundenbeschwerden: sehr gut
•Liefertermintreue: gut
•Reklamationsrate: gut (mit kleinen Ausreißern)

Lieferantenbewertung (Datenquelle ISO 9000)

Bewertet wurden die Top 20 Lieferanten im Schulnotensystem anhand eines Fragebogens (fo06-01). Die gesamten Bewertungen sind mehrheitlich positiv (Noten 1-3).

Als Mängel werden bei Andor bereits wie im Vorjahr Problem bei den Auftragsbestätigungen genannt, zusätzlich werden auch die überlangen Lieferzeiten genannt. Bei DENSsolutions weiterhin die Versorgung mit Chips/Verbrauchsmaterialien ein Manko. Hier wird aktuell ein neuer Zulieferer evaluiert. Die Bewertung von Hitachi ist durchwachsen, bemängelt wird ein schlechtes Service-/Ersatzteilmanagement. Beim Top 2 Lieferanten Lake Shore ist die Bewertung des technischen Supports (Note 4) erwähnenswert.

Ursachen/Maßnahmen: Andor und DENSsolutions sind weiterhin um eine Lösung bemüht. Gesamtbewertung: Gut.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Das neue Gebäude wurde, etwas später als ursprünglich geplant, im November 2023 bezogen. Wie erwartet hat sich der der Bestand an Sachanlagen durch das eigene Firmengebäudes der deutschen GmbH auf rund 10 Mio. Euro erhöht.

Die Umsätze im GJ 2023 sind auf ein Rekordhoch gestiegen und trotzdem hat sich die Summe der Auftragsbestände nochmals erhöht. Wir erwarten, dass sich die Umsätze im GJ 2024 wieder normalisieren und sich der Auftragsbestand reduziert.

Die Zahlungsmoral unserer Kunden ist nach wie vor gut, was wir daran sehen, dass unsere Forderungen im Vergleich zu GJ 2022 nochmals gesunken sind, obwohl wir eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnen konnten. Das liegt aber auch daran, dass viele Aufträge mit langer Laufzeit, für die wir Vorauszahlungen erhielten, im GJ 2023 endgültig abgewickelt werden konnten.

Die an die Muttergesellschaft zu leistenden Vorauszahlungen haben sich reduziert, da nun regelmäßig Dividenden gezahlt werden. Es werden für 2024 keine weiteren, großen Vorauszahlungen erwartet.

Durch die fälligen Endrechnungen für das neue Gebäude, die Rückzahlung des Baudarlehens und die Dividendenzahlungen , ist der Geldbestand in Summe, aber besonders in Deutschland, (deutlich) gesunken. Für das Frühjahr 2024 ist eine weitere Dividendenzahlung geplant. Wir erwarten daher eine weitere Abnahme der Geldbestände bis ca. Mitte des KJ 2024.

Die Summe der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hat sich kaum verändert und steht im Verhältnis 1:2 zu den Forderungen, was unsere stabile, finanzielle Situation ebenfalls widerspiegelt.

Finanzlage

Die Finanzlage des Konzerns ist stabil.

Am Ende des GJ 2023 waren bereits 500.000 Euro (10%) des Baukredits zurückgezahlt und die Tilgung läuft konstant jeden Monat weiter.

Kurz vor Ende des GJ 2023 haben erreichte uns noch die lange erwartete Bestätigung des Finanzamtes, über die Handhabung und Versteuerung zu zahlender Dividenden an den Mutterkonzern. Somit konnte die, bereits im GJ 2022 beschlossene Dividende, noch vor Abschluss des Geschäftsjahres noch gezahlt werden.

Da der Beschluss der deutschen Finanzbehörde nun vorliegt, plant die Muttergesellschaft, weitere und regelmäßige Dividendenzahlungen in die USA.

Allgemein sind Vorauszahlungen von Kunden ein wichtiger Bestandteil bei der (Vor-) Finanzierung von Aufträgen, besonders im Hinblick darauf, dass auch wir mehr Vorauszahlungen an Lieferanten leisten müssen.

Ertragslage

Die Erträge im GJ 2023 waren dank der Rekordumsätze nochmals höher als im GJ 2022. Der Auftragsbestand ist dennoch ebenfalls gestiegen. Wir rechnen also in GJ 2024 mit vergleichbaren Umsätzen, aber mit einem reduzierten Auftragsbestand. Das letztendliche Verhältnis hängt von den Lieferzeiten ab.

Wir beobachten den Markt und die Preisentwicklung. Durch verschiedene Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben, kann der Ertrag im Verhältnis zum Umsatz in Zukunft geringer werden (steigende Materialpreise, höhere Gehälter, steigende Energiepreise, höherer Preisdruck in manchen Bereichen durch "Billiganbieter", ...)

3. Risikobericht

Die Geschäftsentwicklung in den einzelnen Bereichen wird eng von den einzelnen Produktgruppen in Abstimmung mit der Geschäftsleitung verfolgt. Basierend auf den einzelnen Lieferanten und Produktgruppen werden kurz- und mittelfristige Marktstrategien entwickelt. Die Quantum Design Europe GmbH setzt seit Jahren auf die Diversifizierung von geographischen Märkten und Produkten. Dadurch können Schwankungen in einzelnen Bereichen einfacher kompensiert und aufgefangen werden.

Die Kunden der QDE kommen hauptsächlich aus dem Forschungssektor und werden in der Regel aus Mitteln der öffentlichen Hand finanziert. Das Ausfallrisiko ist daher sehr gering. Innerhalb der Auftragsabwicklung und Buchhaltung wurde ein Kontrollsystem eingerichtet, das offene und überfällige Forderungen meldet, so dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen bei Zahlungsverzug eingeleitet werden können.

Das Jahr 2023 wird von mehreren Konflikt- und Unruheherden dominiert. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine geht in den zweiten Winter. Aktuell werden die Nachrichten von dem Krieg Israels gegen die Terrororganisation der Hamas dominiert. Die hohe Inflation scheint sich zu normalisieren, trotzdem führen ein relativ schwacher Euro sowie ein deutlich höheres Zinsniveau zu einem schwachen Wirtschaftswachstum. Bisher scheint es, als dass die Beschaffungsprozesse an den Forschungseinrichtungen in Europa weiterhin gut funktionieren, was letztlich dann auch zu unserem sehr guten Ergebnis führt.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist weiterhin darauf bedacht, die Finanzrisiken durch eine konservative Risikopolitik gering zu halten. Zur Überwachung steht ein umfangreiches System von Tages, Monats-, Quartals- und Jahresberichten zur Verfügung. Die Risiken aus dem Bereich der Finanzinstrumente ergeben sich hauptsächlich aus Lieferungen und Leistungen. Aufgrund der breit gefächerten Kundenstruktur und des konsequenten Debitoren-Managements werden existenzgefährdende Forderungsverluste vermieden. Bei erkennbaren Ausfallrisiken werden Wertberichtigungen in ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Verbindlichkeiten werden unter Skontierung in der ersten Kondition pünktlich reguliert.

Wechselkursschwankungen sind eines der größten Risiken. Die Effekte werden durch das Hedging von Währungen, insbesondere US$, minimiert, können aber leider nicht komplett abgefangen werden.

4. Chancenbericht

Die EU Staaten haben sich in ihrer Europa 2020 Strategie das Ziel gesetzt, jährlich rund 3% des EU Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung auszugeben. Tatsächlich wurde laut OECD Statistik 2021 in der EU ein Wert von 2,156% erreicht. Das entspricht einem leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr 2,184%. Insgesamt ist ein deutliches Nord- Südgefälle festzustellen. In den nördlichen EU Staaten liegt der Werk deutlich über 3%. In Deutschland werden ca. 3,1 % erreicht, dann folgt Frankreich mit 2,2% und Italien mit 1,5%. In Großbritannien wurden die Ausgaben für R&D in den letzten 10 Jahren von 1,6% auf aktuell knapp unter 3% gesteigert. Die deutsche Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, den Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis zum Jahr 2025 auf 3,5 % des BIP zu erhöhen.

QDE verfügt über eine attraktive Produktpalette in stark geförderten Grundlagentechnologien. Dazu zählen insbesondere Bereiche wie Quantum Technologies sowie Materials Science & Nanotechnology. Für diese Bereiche wird in den nächsten Jahren mit jährlichen Wachstumsraten (compounded annual growth rate, CAGR) von 35% und 10% gerechnet. Die Forschungstätigkeit im Bereich der Quantentechnologie macht gleichzeitig die Gründung neuer Start-Ups attraktiv, die wiederum einen verlässlichen und etablierten Partner für Vertrieb und Marketing der neuentwickelten Produkte benötigen.

5. Prognosebericht

Der Ausblick für das aktuelle Geschäftsjahr ist sehr gut. Der aktuelle Auftragsbestand ist mit knapp 42Mio€ ausgesprochen komfortabel. Die einzelnen Standorte erwarten eine weiter positive Entwicklung des Auftragseingangs.

Für das Geschäftsjahr 2023/24 wird ein Auftragseingang von 70Mio€ und eine Fakturierung von ebenfalls 70Mio€ erwartet.

Es wird ein EBIT >5Mio€ angestrebt.

Mittelfristig lautet das Ziel den Umsatz, bei moderat steigenden Kosten, auf einen Wert >75Mio€ zu entwickeln. Das haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr für den Auftragseingang nur knapp verfehlt. Wenn es uns gelingt den hohen Auftragsbestand auszuliefern und erfolgreich zu installieren, werden wir uns diesem Wert auch im Umsatz nähern.

Mittel- bis langfristige Vorhersagen sind ausgesprochen schwierig zu treffen. Die größten Unsicherheiten 2023/24 liegen für uns im Dollar zu Euro Wechselkurs, allgemeine Preissteigerungen, nach wie vor sehr hohe Energiekosten und dadurch maßgeblich ausgelöste Inflation, sowie Lieferschwierigkeiten für bestimmte Rohstoffe und Komponenten bei unseren verschiedenen Lieferanten.

Trotz dieser Unwägbarkeiten ist der Ausblick der Geschäftsleitung verhalten optimistisch. Ganz allgemein ist zu erwarten, dass man versuchen wird, die Forschungsförderung in der EU zumindest auf dem aktuellen Niveau zu halten. Die Produktpalette ist attraktiv und bedient einige Forschungsbereiche, z.B. Kryo und Quanten Technologie, die aktuell stark gefördert werden.

Bilanz

AKTIVA

EUR Stand 30.9.2023
EUR
Stand 30.9.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 82.580,00 114
2. Geleistete Anzahlungen 166.336,12 157
248.916,12 271
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 166.624,70 173
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 723.782,63 659
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.914.610,10 3.450
9.805.017,43 4.282
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 875.957,99 876
Sonstige Ausleihungen 9.650,00 7
885.607,99 883
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 34
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 10.960.524,15 11.417
3. Geleistete Anzahlungen 187.465,84 655
11.147.989,99 12.106
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.688.161,66 9.607
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.413.549,75 661
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.478.643,48 1.573
10.580.354,89 11.841
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 15.105.202,37 16.198
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.125.972,33 604
48.899.061,12 46.185
EUR Stand 30.9.2023
EUR
Stand 30.9.2022
TEUR
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 15.654,42 25
Kapitalrücklagen 610.000,00 610
Erworbenes Konzerneigenkapital -2.000,56 0
Währungsrücklage 280.656,80 229
Bilanzgewinn 25.578.924,29 24.653
26.483.234,95 25.517
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen 0,00 412
Steuerrückstellungen 1.286.893,50 1.630
Sonstige Rückstellungen 3.586.489,41 2.397
4.873.382,91 4.439
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.500.000,02 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.529.215,91 8.997
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.725.246,63 4.076
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 677.993,39 218
Sonstige Verbindlichkeiten 1.940.037,32 1.929
17.372.493,27 15.220
Rechnungsabgrenzungsposten 167.871,52 1.004
Latente Steuern 2.078,47 5
48.899.061,12 46.185

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2023/2022 2022/2021
EUR EUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 73.359.458,86 62.089
Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 0
Aktivierte Eigenleistungen 0,00 0
Sonstige betriebliche Erträge 572.908,31 822
73.932.367,17 62.911
Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 49.526.162,29 40.903
Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.043,64 49.535.205,93 7 40.910
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 8.891.886,01 7.696
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.794.076,85 10.685.962,86 1.709 9.405
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 403.850,04 383
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.624.314,53 5.732
6.683.033,81 6.481
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110.235,45 3
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 161.874,01 -51.638,56 93 -90
Ergebnis vor Steuern 6.631.395,25 6.391
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.885.260,40 1.710
Ergebnis nach Steuern 4.746.134,85 4.681
Sonstige Steuern 15.569,87 22
Jahresüberschuss 4.730.564,98 4.659
Gewinnvortrag 20.848.359,31 19.996
Bilanzgewinn 25.578.924,29 24.655

Anhang

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

der Quantum Design Europe GmbH, Darmstadt

I. Allgemeine Hinweise

Die Quantum Design Europe GmbH mit Sitz in Darmstadt, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nr. HRB 86148 eingetragen.

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 290 ff. HGB.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf.

II. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die der Quantum Design Europe GmbH, Darmstadt, sowie 2 inländische (QD und QDM) und vier ausländische (IT, UKI, FR, CH) Tochterunternehmen einbezogen. Name und Sitz sowie Anteil am Kapital der Tochterunternehmen sind aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich.

Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) ist eine Gesellschaft nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Gesellschaft ist ebenfalls nicht als assoziierte Unternehmen ausgewiesen (§ 311 Abs. 2 HGB). Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Anteilsbesitzliste.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 30.09.2023.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Erwerbsmethode, die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Bei der Erstkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte der Obergesellschaft gegen die im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorhandenen Eigenkapitalwerte (Gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Gewinn- bzw. Verlustvortrag) der Untergesellschaften aufgerechnet.

Im Hinblick auf die erstmalige Erstellung eines konsolidierten Abschlusses für das Geschäftsjahr 2022 wurde der 01.10.2021 als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung gewählt.. Dabei wurde die Neubewertungsmethode nach § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB angewendet.

Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende aktive Unterschiedsbetrag (TEUR 5.330) wurde als Geschäfts- und Firmenwert ausgewiesen.

Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 30.09.2023 erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften in den Gewinnrücklagen und dem Konzernbilanzgewinn/-verlust. Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen an die Obergesellschaft wurden mit dem Konzernbilanzgewinn/-verlust verrechnet.

Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften zu den gegenüber dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung veränderten Devisenkursen ergeben, wurden erfolgsneutral der Währungsrücklage zugeordnet.

Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Währungs- und buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.

Zwischenergebnisse im Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert.

Steuerabgrenzungen aus Konsolidierungsmaßnahmen ergaben sich im Geschäftsjahr durch Anpassung der Jahresabschlüsse an die Rechnungslegungsvorschriften des HGB.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Grundsätzliches

Die inländischen Einzelabschlüsse wurden nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften gemäß dem Handelsgesetzbuch (HGB) aufgestellt.

Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zugrunde gelegt. Es wurden hinsichtlich der Ausweise in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung und hinsichtlich der Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden Korrekturen zur Anpassung an die Bilanzierungs- und Bewertungsbestimmungen der Muttergesellschaft vorgenommen.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Fremdwährungsforderungen mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Für den Konzernabschluss wird die Währungsumrechnung der Abschlüsse der ausländischen Konzernunternehmen für alle Abschlussposten der Bilanz mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag sowie der Gewinn- und Verlustrechnung mit den Jahresdurchschnittskursen vorgenommen.

Die sich im Eigenkapital aufgrund dieser Stichtagskursmethode ergebenden Währungsdifferenzen sind erfolgsneutral in der Währungsrücklage verrechnet. Ansonsten werden Differenzen aus der Währungsumrechnung erfolgswirksam verrechnet.

Bilanz

Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über die individuell ermittelte Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Gebäude werden sowohl linear nach § 7 Abs. 4 EStG als auch degressiv nach § 7 Abs. 5 EStG in der jeweils geltenden Fassung abgeschrieben. Gebäudeeinrichtungen und -einbauten sowie Außenanlagen werden linear - entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauer - abgeschrieben.

Das bewegliche Sachanlagevermögen wird im Ausland nach der linearen Methode abgeschrieben. Im Inland erfolgen die Abschreibungen teils linear, teils degressiv bei späterem Übergang zur linearen Methode, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Der Firmenwert wird über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer richtet sich nach Lauf- und Verfallzeiten wichtiger Werttreiber wie z. B. Technologie und Mitarbeiter.

Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die übrigen im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Marktwerten bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet.

Die Herstellungskosten enthalten neben den handelsrechtlich mindestens aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Wertverlustes des Anlagevermögens.

Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt zum jeweils niedrigeren Betrag aus Herstellungskosten einerseits und realisierbarem Nettoveräußerungspreis abzüglich noch anfallender Kosten andererseits.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei einigen Gesellschaften wurden zusätzlich Pauschalwertberichtigungen für die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gebildet.

Im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nominalwert ausgewiesen.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet und nicht abgezinst. Sich ergebende aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.

Bilanz

Passiva

Rückstellungen

Die Bewertung der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen richtet sich nach dem Wert der abgeschlossenen Direktversicherung. Eine darüber hinaus bestehende Verpflichtung besteht nicht.

Entsprechend werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in der Bilanz nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet worden. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Langfristige Verpflichtungen (Rentenverpflichtungen) sind vergleichbar mit Altersversorgungsverpflichtungen und werden wie Pensionsverpflichtungen bewertet.

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden jeweils gesondert unter "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" oder "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage 4, Seite 14) ist Bestandteil des Anhangs.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen sind innerhalb von einem Jahr fällig.

Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern ergaben sich im Wesentlichen aufgrund steuerlicher Verlustvorträge und infolge temporärer Differenzen bei der Bewertung des Anlagevermögens sowie aufgrund der Bildung von Garantierückstellungen und Pauschalwertberichtigungen in der Handelsbilanz II. Dabei wurden die individuell geltenden Steuersätze zugrunde gelegt.

Eigenkapital

Das ausgegebene Kapital, die Kapitalrücklagen, die gesetzliche Rücklage wegen eigener Anteile sowie die satzungsmäßigen Rücklagen entsprechenden bei der Quantum Design Europe GmbH ausgewiesenen Bilanzposten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich (TEUR 2.898)

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr].

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen bei den Gesellschaften teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 91 auf Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 145 auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Regionen:

D-AT: 27.638 Mio.
Iberia: 5.345 Mio.
BeNeLux: 4.564 Mio.
Nordic: 1.491 Mio.
Poland: 3.847 Mio.
FR: 6.156 Mio.
IT: 6.992 Mio.
CH: 3.863 Mio.
UKI: 8.439 Mio.
Other: 3.830 Mio.

Periodenfremde Erträge

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 69 ausgewiesen. Sie resultieren im Wesentlichen aus TEUR 36 Auflösung von Rückstellungen.

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 388.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 814 enthalten.

Aufwendungen für Altersversorgung

Aufwendungen für Altersversorgung sind in der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" in Höhe von TEUR 416 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

VII. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

1. Haftungsverhältnisse

Weder aus Bürgschaften noch aus Gewährleistungsverträgen bestehen Haftungsverhältnisse.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 831.

VIII. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wurde nach den Vorschriften des DRS 21 aufgestellt. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Konzernbilanz ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sowie solche Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten, die im Erwerbszeitpunkt eine Restlaufzeit von maximal drei Monaten hatten.

IX. Eigenkapitalspiegel

Der Eigenkapitalspiegel wurde entsprechend den Vorschriften des DRS 7 aufgestellt.

X. Befreiung von der Offenlegung und Aufstellungserleichterungen Tochterunternehmen

Die vollkonsolidierte Quantum Design GmbH, ist gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Aufstellung eines Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses befreit.

XI. Sonstige Angaben

1. Zum Geschäftsführer der Muttergesellschaft sind bestellt die Herren

Dr. Jürgen Schlütter,

David Schultz

Die Geschäftsführer sind von der Beschränkung des § 181 BGB befreit.

2.

Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 119 Mitarbeiter, davon 84 in Deutschland und 35 im Ausland.

3.

Die gesondert dargestellte Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage 7) ist Bestandteil des Anhangs.

 

Darmstadt 31. März 2024

Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 1.10.2022
EUR
Zugänge Umbuchung
EUR
(Z) (U) Abgänge
EUR
Währungsanpassung
EUR
Stand 30.9.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 (U)
Softwarelizenzen 396.266,70 20.345,00 (Z) 0,00 0,00 416.611,70
(U)
Geleistete Anzahlungen 156.513,30 9.822,82 (Z) 0,00 0,00 166.336,12
552.780,00 30.167,82 (Z) 0,00 0,00 582.947,82
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 1.062.182,79 25.647,58 (Z) -3.543,03 1.984,31 1.093.357,72
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.088.046,47 374.802,18 (Z) 75.319,97 -911,06 3.386.617,62
Geleistete Anzahlungen 3.450.335,34 5.484.174,80 (Z) 0,00 0,00 8.934.510,14
7.600.564,60 5.884.624,56 (Z) 71.776,93 1.073,25 13.414.485,48
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 7.300,00 2.350,00 (Z) 0,00 0,00 9.650,00
8.160.644,60 5.917.142,38 (Z) 71.776,93 1.073,25 14.007.083,30
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Währungsanpassung
EUR
Stand 30.9.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Softwarelizenzen 282.153,70 51.878,00 0,00 0,00 334.031,70
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
282.153,70 51.878,00 0,00 0,00 334.031,70
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 889.172,30 36.587,67 0,00 973,04 926.733,02
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.428.690,43 295.484,33 60.233,06 -1.106,71 2.662.834,99
Geleistete Anzahlungen 0,00 19.900,04 0,00 0,00 19.900,04
3.317.862,73 351.972,04 60.233,06 -133,67 3.609.468,05
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.600.016,43 403.850,04 60.233,06 -133,67 3.943.499,75
Buchwerte
Stand 30.9.2023
EUR
Stand 30.9.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Softwarelizenzen 82.580,00 114.113,00
Geleistete Anzahlungen 166.336,12 156.513,30
248.916,12 270.626,30
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 166.624,70 173.010,49
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 723.782,63 659.356,04
Geleistete Anzahlungen 8.914.610,10 3.450.335,34
9.805.017,43 4.282.701,86
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 9.650,00 7.300,00
10.063.583,55 4.560.628,16

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Quantum Design Europe GmbH

in EUR Stammkapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
Stand zum 1. Oktober 2021 25.000,00 610.000,00 19.996.246,31
Verrechnung Geschäfts- und Firmenwert mit Eigenkapital 0,00 0,00 0,00
Zuführung Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2022 0,00 0,00 4.657.113,00
Übrige Kapitalanpassungen 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 4.657.113,00
Stand zum 30. September 2022 25.000,00 610.000,00 24.653.359,31
Stand zum 1. Oktober 2022 25.000,00 610.000,00 24.653.359,31
Verrechnung Geschäfts- und Firmenwert mit Eigenkapital 0,00 0,00 0,00
Zuführung Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2023 0,00 0,00 925.564,98
Übrige Kapitalanpassungen 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 925.564,98
Stand zum 30. September 2023 15.654,42 610.000,00 25.578.924,29
in EUR Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung Konzerneigenkapital
Stand zum 1. Oktober 2021 198.544,73 20.829.791,04
Verrechnung Geschäfts- und Firmenwert mit Eigenkapital 0,00 0,00
Zuführung Kapitalrücklage 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2022 0,00 4.657.113,00
Übrige Kapitalanpassungen 30.558,48 30.558,48
Konzerngesamtergebnis 30.558,48 4.687.671,48
Stand zum 30. September 2022 229.103,21 25.517.462,52
Stand zum 1. Oktober 2022 229.103,21 25.517.462,52
Verrechnung Geschäfts- und Firmenwert mit Eigenkapital 0,00 0,00
Zuführung Kapitalrücklage 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 2023 0,00 925.564,98
Übrige Kapitalanpassungen 51.553,59 51.553,59
Konzerngesamtergebnis 51.553,59 977.118,57
Stand zum 30. September 2023 280.656,80 26.494.581,09

Konzernkapitalflussrechnung

Quantum Design Europe, Darmstadt

2023
TEUR
Jahresüberschuss 4.731
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 404
+/- Zunahme/Abnahme der langfristigen Rückstellungen 778
+/- Sonstige zahlungsunwirksame 38
Aufwendungen/Erträge
Cashflow 5.951
+/- Zunahme/Abnahme der mittel- und kurzfristigen Rückstellungen 0
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 12
-/+ Zinsaufwendungen/Zinserträge 52
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Liefer- und Leistungsforderungen sowie anderer Aktiva 1.696
+/- Zunahme/Abnahme der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten sowie anderer Passiva -3.187
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.885
+/- Ertragsteuerzahlungen -2.228
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.181
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -30
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -5.885
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2
+ Erhaltene Zinsen 110
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -5.807
+/- Gezahlte Zinsen -162
+/- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 4.500
+/- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -3.805
Cash Flow aus 533
Finanzierungstätigkeit
+/- Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -1.093
+ Finanzmittelbestand am Anfang 16.198
der Periode
Finanzmittelbestand 15.105
am Ende der Periode

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Konzernbilanz ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten.

Anteilsbesitz

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 4 HGB

der Quantum Design Europe, Darmstadt

Name und Sitz der Gesellschaft Beteiligungsquote
%
gehalten von
I. Verbundene Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind
1. Quantum Design Europe,Darmstadt 100,00 1
2. Quantum Design GmbH, Darmstadt 100,00 1
3. Quantum Design Microscopy GmbH, Darmstadt 100,00 1
4. Quantum Design S.A.R.L., Palaiseau/Frankreich 100,00 1
5. Quantum Design UK and Ireland Ltd, Leatherhead/Großbritannien 100,00 1
6. Quantum Design s.r.l., Mailand/Italien 100,00 1
7. L.O.T.-Oriel AG, Fribourg/Schweiz 100,00 1
8. Quantum Design AG, Marly/Schweiz 100,00 1

Bestätigungsvermerk

An die Quantum Design Europe GmbH GmbH, Darmstadt:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Quantum Design Europe GmbH GmbH und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30.09.2023, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

-entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30.09.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und

-vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

-identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

-gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

-beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

-ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

-beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

-beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

-führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

- Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gerlingen, 04.09.2024

Stimpfle und Stimpfle Partnerschaft mbB
Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Josef Stimpfle, Wirtschaftsprüfer

Erläuterungen

Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 gebilligt.

Die Quantum Design Europe, Darmstadt, hat folgenden Beschluß gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB gefasst:

" Für den Jahresabschluss zum 30.09.2023 wird die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen."

Der Jahresabschluss der Quantum Design GmbH, Darmstadt, wird in den Konzernabschluss der Quantum Design Europe,Darmstadt, einbezogen.

Die Quantum Design Europe, Darmstadt, ist nach § 302 AktG zur Verlustübernahme verpflichtet.

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Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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5 nahegelegene Organisationen

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