Stammdaten

Register
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn HRB 4234
Vorher
Blitz 08-757 GmbHSterntaler Group Holding GmbH
Eingetragen
19.2.2008
Branche
Herstellung von SpielwarenEinzelhandel mit SpielwarenHerstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)
Gegenstand
Die Herstellung von und der Handel mit Baby- und Kleinkind-Erzeugnissen und -Produkten sowie verwandten Produkten auf dem Spielwaren- und Textilsektor sowie das Erbringen von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Herstellung und Produktion dieser Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Stahl
seit 28.4.2023
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Blitz 08-756 GmbH i.Gr.
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sterntaler GmbH

Dornburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses im Geschäftsjahr 2023

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen (Quelle: Pressemitteilung BMWK vom 15.01.24).

Der Einzelhandel in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,3 % weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Im Internet- und Versandhandel ging der Umsatz 2023 real um 3,9 % und nominal um 0,4 % gegenüber 2022 zurück. Die Branche konnte insbesondere in den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 sehr hohe Zuwächse verbuchen (+25,1 % bzw. 11,5 %), wohingegen die realen Umsätze in den folgenden zwei Jahren ebenfalls sanken. Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren setzte auch 2023 seine Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie fort und erwirtschaftete real 2,6 % und nominal 3,7 % mehr Umsatz als im Vorjahr.

(Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung Nr. 041 vom 31.01.2024).

2. Umsatz- und Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit von Sterntaler erstreckt sich auf die Entwicklung, den Import, die Vermarktung und den Vertrieb von Textilien und Spielwaren für Babys und Kleinkinder. Der Hauptanteil am Umsatz wird in Deutschland erwirtschaftet, rund 35,79 % der Umsatzerlöse in 2023 entfielen auf ausländische Abnehmer.

Die Gesamtumsatzerlöse lagen um 13,55 % unter denen des Vorjahres. Die Inlandsumsätze verminderten sich im Berichtsjahr um 15,31 %, die Auslandsumsätze fielen um 10,18 %.

3. Beschaffung und Lagerhaltung

Die Warenbeschaffung erfolgt hauptsächlich über Firmen in Fernost sowie Unternehmen in Europa. Pro Hauptwarengruppe (Textil/Strumpfwaren, Spielwaren und Babyzubehör) stehen mindestens drei Lieferanten zur Verfügung.

II. Lage des Unternehmens

1. Darstellung der Ertragslage

Wichtige Kennzahlen zur Steuerung der Geschäftsentwicklung sind für uns der Umsatz sowie das Betriebsergebnis (EBITA).

Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, die Verzögerungen innerhalb der globalen Lieferketten, der Krieg Russland gegen die Ukraine, die hohe Inflation, die hohen Lagerbestände bei unseren Kunden sowie eine große Kaufzurückhaltung der Endverbraucher haben zu dem Umsatzrückgang beigetragen.

Im Wesentlichen hat die starke Abnahme der Online-Umsätze zu dem Umsatzrückgang geführt. Im stationären Einzelhandel ist der Umsatzrückgang deutlich geringer ausgefallen.

Innerhalb unseres Sortimentes mussten alle Warengruppen Umsatzeinbußen hinnehmen.

Aufgrund der hohen Energiekosten, der hohen Inflation und der allgemeinen politischen Unsicherheit hat sich im Berichtsjahr die Stimmung der Verbraucher noch stärker als im Vorjahr eingetrübt.

Nach € 2,8 Mio. im Vorjahr beträgt das Betriebsergebnis (EBITA) für 2023 € 1,7 Mio. bei Umsatzerlösen von € 34,1 Mio. Das entspricht einer Reduzierung von 41,8 % bezogen auf das EBITA bzw. einem Minus von 13,55 % bezogen auf die Umsatzerlöse. In der ursprünglichen Planung war bei einem Umsatz von € 39,7 Mio. ein EBITA von € 2,9 Mio. vorgesehen.

Das Zinsergebnis resultiert hauptsächlich aus dem Zinsaufwand für in Anspruch genommene Darlehen.

Das Jahresergebnis per 31.12.2023 entspricht wegen der außerordentlichen Vorkommnisse unseren Erwartungen.

Nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr von € 0,7 Mio. beträgt der Jahresüberschuss per 31.12.2023 € 0,8 Mio.

2. Darstellung der Finanzlage

Die flüssigen Mittel betragen nach € 1,4 Mio. im Vorjahr per Stichtag 31.12.2023 unverändert € 1,4 Mio.

Die Bankverbindlichkeiten haben sich um € 4,9 Mio. verringert. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um rund T€ 192 reduziert und betragen T€ 719.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt € 5,3 Mio. gegenüber T€ -609 im Vorjahr.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -114 gegenüber T€ -352 im Vorjahr.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt € -5,3 Mio. gegenüber € 2,0 Mio. im Vorjahr.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 63,76 % gegenüber 49,93 % im Vorjahr.

Die langfristigen Darlehen wurden planmäßig in Höhe von € 2,4 Mio. getilgt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Insgesamt war die Gesellschaft jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

3. Darstellung der Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich um T€ 406 reduziert. Durch die Schließung der Tochtergesellschaft Sterntaler Shanghai reduzierten sich die Finanzanlagen um T€ 156. Die Investitionen betrugen insgesamt T€ 271.

Das Umlaufvermögen hat sich insgesamt um € 4,2 Mio. reduziert. Der Saldo resultiert aus einer Reduzierung der Vorräte um € 4,0 Mio., einer Reduzierung der Forderungen um T€ 143 und einer Reduzierung der flüssigen Mittel um T€ 42.

Auf der Passivseite verringerten sich die Rückstellungen um T€ 214.

Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um € 5,1 Mio., hauptsächlich durch die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um € 4,9 Mio., einer Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 192 sowie der Erhöhung der Sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 3.

Das Fremdkapital beinhaltet im Wesentlichen kurz- und langfristige Verbindlichkeiten.

4. Angaben zur Arbeitnehmerschaft

Unsere Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 246 Mitarbeiter. Außerdem beschäftigten wir im Geschäftsjahr durchschnittlich 10 Auszubildende.

Der Personalaufwand reduzierte sich um 2,15 % gegenüber dem Vorjahr.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Bericht über Chancen, Risiken und Prognosen

1. Allgemeines

Sterntaler bezieht geschätzt rund 85 % der Waren in Fremdwährung (US-Dollar und Thai Baht). Zur Absicherung einer festen Kalkulationsbasis wird für die jeweils kommenden Saisons je nach Währungskurs ein großer Teil der benötigten Devisen per Devisen-Termingeschäft beschafft.

Auf Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsstätten zurück, mit denen wir bereits seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Zur Risikominimierung haben wir für jede Warengruppe mindestens drei Hauptlieferanten, die unseren hohen und wachsenden Qualitätsansprüchen entsprechen. Parallel suchen wir weiterhin permanent neue Produktionsstätten auf neuen Auslandsmärkten zum Vergleich und zur Ergänzung unseres Lieferantenpools.

Ständig arbeiten wir an dem Ausbau, der Erweiterung sowie der Verlagerung von Produktionsstätten innerhalb Asiens um dem kontinuierlich wachsenden Preisdruck Rechnung zu tragen. Parallel dazu arbeiten wir für Teilbereiche an der Verlagerung von Produktionsstätten in den Euro-Raum. Dabei stehen die Qualität unserer Produkte sowie eine vertrauensvolle und langfristige Partnerschaft mit unseren Lieferanten im Mittelpunkt.

2. Spezieller Risikobericht

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken aller Art.

Das interne Risikomanagementsystem trägt zu einer permanenten Transparenz der Einzelrisiken bei. Es beinhaltet Beschreibungen aller denkbaren Risiken im Unternehmen. Dabei werden die Eintrittswahrscheinlichkeit, die Auswirkung und die Erwartung quantitativ für jedes Einzelrisiko bewertet. Zusätzlich erfolgt eine Einschätzung nach den Kategorien: Hoch, Mittel und Gering.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es werden keine Engpässe erwartet. Dies geht aus der vorliegenden Ertrags- und Liquiditätsplanung für das Jahr 2024 hervor.

Zur Abwehr von Risiken durch Hackerangriffe wurde bereits in 2022 eine entsprechende Cyber-Versicherung abgeschlossen.

Durch den Angriffs-Krieg Russlands gegen die Ukraine ist eine deutliche Verunsicherung bei unseren Kunden sowie der Bevölkerung spürbar. Durch die stark angestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten hat sich das Käuferverhalten erheblich - für uns negativ - verändert. Es herrscht eine allgemeine Unsicherheit und die Risikobereitschaft unserer Kunden, größere Vororders zu platzieren, ist deutlich schwächer geworden. Der Einzelhandel erwartet von der Industrie eine entsprechende Lagerhaltung, um kurzfristiger Aufträge zu erteilen.

Das Währungsrisiko - bedingt durch hohe Volatilität im Umrechnungskurs zwischen Euro und US-Dollar - ist eines der größten Risiken bei Sterntaler.

Der Währungskurs des Euro zum US-Dollar stellt dabei auch weiterhin eine sehr große Herausforderung für zukünftige Entscheidungen dar. Im Fokus dieser Entscheidungen stehen dabei für uns die Marktentwicklung, die Einkaufspolitik und die Kostenstrukturen im Unternehmen.

Um einen möglichst langfristigen, stabilen Umrechnungskurs zu gewährleisten, werden Devisen je nach Währungssituation frühzeitig durch Terminkäufe abgesichert. Im Herbst 2022 hatte der Umrechnungskurs seinen historischen Tiefststand erreicht und sich zum Bilanzstichtag wieder auf einen Umrechnungskurs von 1,1077 USD/EUR erholt.

Zu Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit besteht eine Liquiditätsplanung, die monatlich aktualisiert wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Risiken eines finanziellen Engpass schätzen wir als gering ein.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken, die wir als gering einschätzen, verfügt Sterntaler über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Seit vielen Jahren besteht eine Warenkreditversicherung. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Hauptrisiken, die von uns als "Hoch" eingestuft werden, für das kommende Geschäftsjahr sind: Das Währungsrisiko zwischen USD und Euro, die Produkthaftung für die Qualitätssicherheit der in Umlauf gebrachten Artikel, die Störung der Lieferkette durch politische Hintergründe sowie auch weiterhin die aktuell nicht einschätzbaren Auswirkungen aufgrund des Angriff-Krieges Russlands gegen die Ukraine.

Durch die Angriffe der Huthi-Rebellen auf Containerschiffe bei der Durchfahrt des Suez-Kanals, nutzen ein Großteil der Containerschiffe den Umweg über den Süden Afrikas. Die dadurch erhöhte Transportdauer hat die Frachtraten zum Jahresende 2023 ansteigen lassen. Nachdem die Frachtraten in 2023 wieder auf das Niveau vor der Corona-Pandemie (ca. 1.500 € für einen 40' Container) gesunken waren und sich durch die Angriffe auf bis zu 6.000 € erhöht hatten, sind sie aktuell wieder auf einen Preis von 4.000 € pro Container gesunken.

Derzeit sind die weiteren Entwicklungen und die weltwirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund des Krieges in ihrer vollen Bandbreite weiterhin nur schwer abzuschätzen. Dies gilt weiterhin für den Energiesektor und die hohen Lebenshaltungskosten. Aufgrund dieser hohen Unsicherheiten, können wir die finanziellen Auswirkungen auf unsere Geschäftsaktivitäten auch für 2024 nicht verlässlich abschätzen. Entsprechend berücksichtigen unsere prognostischen Angaben grundsätzlich keine zukünftig möglichen Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine oder die damit verbundenen wirtschaftlichen Effekte.

3. Prognosebericht

Die Strategie von Sterntaler legt auch weiterhin den Fokus auf die Digitalisierung. Die in 2022 angeschobene Internationalisierung auf digitalen Plattformen im Ausland haben wir Ende 2023 wieder eingestellt, da aufgrund von hohen Frachtkosten, immensen Provisionen und Nebenkosten keine Profitabilität erreicht werden konnte. Zukünftig werden wir den Ausbau der Internationalisierung mit vorhandenen Plattformen (Amazon, Zalando usw.) fortsetzen.

Unsere Marktposition betrachten wir weiterhin als sehr gefestigt.

Aus heutiger Sicht beurteilen wir die Entwicklung des Unternehmens bei leicht steigenden Umsätzen für 2024 positiv und erwarten ein höheres Betriebsergebnis als im Berichtsjahr.

Aktuell sehen wir keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

C. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Für alle neuen Sterntaler-Produkte sowie der Weiterentwicklung vorhandener Produkte steht in unserer Designabteilung die Qualität immer im Mittelpunkt.

Sterntaler strebt immer nach einer Kombination aus Qualität, Mode und Funktionalität mit innovativen Produkten, flankiert von ethischen Standards in den Produktionsstätten. Durch unabhängige Prüflabore (TÜV usw.) werden alle eingesetzten Stoffe nach dem Öko-Tex-Standard 100 Klasse 1 - oder nach EN 71 1-3 geprüft.

Unsere Produktionsstätten sind überwiegend nach dem Verhaltenskodex "BSCI" (Business Social Compliance Initiative) bzw. dem Weltverband "ICTI" (International Council of Toy Industries) zertifiziert.

In 2019 wurde Sterntaler nach dem Textilsiegel "GOTS" (Global Organic Textile Standard) zertifiziert. Der "GOTS" ist ein weltweit angewendeter Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern und damit ein wichtiges Textilsiegel. Er definiert umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette, sowie Sozialkriterien.

In 2020 wurde Sterntaler nach dem Textilsiegel "OCS" (Organic content Standard) zertifiziert. "OCS" erfasst die Verarbeitung, Herstellung, Verpackung, Kennzeichnung, den Handel und den Vertrieb eines Produktes, das mindestens 95 % zertifiziertes ökologisches Material enthält.

Ständig wird an der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements gearbeitet.

 

Dornburg-Dorndorf, 15. April 2024

Arend Kreitz

Christoph Lahnstein

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen 4.053.139,25 4.458.701,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 391.439,95 397.189,53
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 363.457,95 315.288,53
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 27.981,00 81.900,00
II. Sachanlagen 3.661.699,30 3.905.026,18
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.396.820,19 3.592.296,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.173,78 3.775,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.295,56 306.543,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.409,77 2.409,77
III. Finanzanlagen 0,00 156.485,99
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 155.635,99
2. Genossenschaftsanteile 0,00 850,00
B. Umlaufvermögen 18.048.095,30 22.201.808,17
I. Vorräte 11.364.546,14 15.333.094,65
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 225.334,00 235.952,00
2. Waren 10.527.728,00 13.524.681,41
3. Geleistete Anzahlungen 611.484,14 1.572.461,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.291.744,75 5.434.861,94
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.119.879,51 4.999.593,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 70.802,11 827,80
3. Sonstige Vermögengegenstände 1.101.063,13 434.441,14
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.391.804,41 1.433.851,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 164.882,43 122.573,06
D. Aktive latente Steuern 9.802,00 0,00
Summe AKTIVA 22.275.918,98 26.783.082,93

PASSIVA

A. Eigenkapital 14.202.463,96 13.372.035,43
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 6.929.308,00 6.929.308,00
III. Gewinnvortrag 6.417.727,43 5.735.733,14
IV. Jahresüberschuss 830.428,53 681.994,29
B. Rückstellungen 742.998,87 957.425,74
1. Steuerrückstellungen 0,00 9.077,00
2. Sonstige Rückstellungen 742.998,87 948.348,74
C. Verbindlichkeiten 7.330.456,15 12.446.466,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.563.287,90 10.490.409,63
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 718.826,32 910.997,27
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.048.341,93 1.045.059,86
D. Passive latente Steuern 0,00 7.155,00
Summe PASSIVA 22.275.918,98 26.783.082,93

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
2022
1. Umsatzerlöse 34.141.263,06 39.491.026,02
2. Sonstige betriebliche Erträge 234.769,50 250.697,35
3. Materialaufwand 17.399.833,44 20.692.114,98
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.379.503,51 20.667.806,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 20.329,93 24.308,60
4. Personalaufwand 7.987.445,69 8.163.040,47
a) Löhne und Gehälter 6.641.440,11 6.818.797,29
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.346.005,58 1.344.243,18
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 519.912,01 1.756.668,74
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.921.284,63 7.458.305,10
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 965,60 563,29
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 325.709,69 206.834,72
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 377.385,43 768.453,44
10. Ergebnis nach Steuern 845.427,27 696.869,21
11. Sonstige Steuern 14.998,74 14.874,92
12. Jahresüberschuss 830.428,53 681.994,29

Anhang

(1) Allgemeine Angaben

Die Sterntaler GmbH hat ihren Sitz in Dornburg und ist beim Amtsgericht Limburg unter der Nr. HRB 4234 registriert.

Der Jahresabschluss ist nach den für Gesellschaften mit beschränkter Haftung geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Sterntaler GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 HGB.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, nach der linearen Methode berechnete Abschreibungen vermindert. EDV-Lizenzen werden über drei Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten einschließlich zugehöriger Nebenkosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über drei bis dreiundzwanzig Jahren abgeschrieben. Die selbständig nutzbaren Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das Verbrauchsfolgeverfahren entspricht den betrieblichen Abläufen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt ansonsten einzeln.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bilanziert. Uneinbringliche Forderungen wurden ausgebucht. Für zweifelhafte Forderungen wurde eine Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit Nominalwerten angesetzt. Devisenbestände werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Briefkurs eingebucht.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ausgewiesen. Sie berücksichtigen der Höhe oder dem Zeitpunkt der Zahlung nach noch nicht feststehende Verbindlichkeiten. Sämtliche im Zeitpunkt der Bilanzerstellung vorliegenden Informationen wurden berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden im Rahmen der Zugangsbewertung zum jeweiligen Geldkurs eingebucht.

Am Abschlussstichtag werden nicht auf EURO lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

(3) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme eines Teilbetrags von 4.364,19 € (Vorjahr 5.703,99 €) der sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(5) Aktive latente Steuern

Es handelt sich um temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Rückstellungen für drohende Verluste und Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte mit einem durchschnittlichen Steuersatz von insgesamt 29 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Der Ansatz i.H.v. 9.802,00 € (Vorjahr passive latente Steuern 7.155,00 €) erfolgte saldiert mit passiven latenten Steuern. Aufgrund der Aktivierung des Überhangs der aktiven latenten Steuern besteht gem. § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von 9.802,00 €.

(6) Sonstige Rückstellungen

31.12.2023
31.12.2022
Ausstehende Eingangsrechnungen 100.714,71 63.077,03
Boni, Abschriftenhilfen 251.522,87 270.072,73
Urlaubsverpflichtungen 168.554,45 219.761,47
Tantiemen 0,00 73.720,00
Erwartete Retouren 77.800,00 173.800,00
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 41.000,00 63.100,00
Berufsgenossenschaft 63.011,34 65.500,00
Drohverluste aus Devisentermingeschäften 40.395,50 14.251,51
Übrige 0,00 5.066,00
742.998,87 948.348,74

(7) Verbindlichkeiten

31.12.2023
31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.563.287,90 10.490.409,63
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (4.971.601,79) (8.966.486,06)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (591.686,11) (1.523.923,57)
- davon durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert (5.265.183,00) (10.029.744,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 718.826,32 910.997,27
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (718.826,32) (910.997,27)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.048.341,93 1.045.059,86
- davon aus Steuern (403.866,31) (531.052,54)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (1.590,71) (0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (1.048.341,93) (1.045.059,86)
7.330.456,15 12.446.466,76

Die Sicherheiten für die kreditgebenden Banken bestehen in der

- stillen Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,

- stillen Abtretung der Ansprüche aus Versicherungsleistungen,

- Raumsicherungsübertragung der Waren und Vorräte,

- Eintragung von Grundschulden.

Zwei variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restvaluta am Stichtag von 1.226.000,00 € und einer Restlaufzeit bis 2024 bzw. 2026 sind durch zwei Zinsswaps in vollem Umfang abgesichert. Die Zinsbelastung ist im Ergebnis fest. Darlehen und Swaps bilden somit eine Bewertungseinheit, die Darlehen sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die vom Vertragspartner angegebenen Marktwerte der Swaps von rd. 31 T€ werden bilanziell nicht berücksichtigt.

(8) Umsatzerlöse

Von der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten wird unter Verweis auf § 286 Abs. 2 HGB abgesehen.

(9) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung kurzfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten von 6.594,88 € (Vorjahr 38.924,72 €) enthalten. Desweiteren sind hierin periodenfremde Erträge von 49.410,00 € aus der Übernahme einer Konventionalstrafe aus Vorjahren enthalten.

(10) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung kurzfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten von 14.176,09 € (Vorjahr 56.010,16 €), enthalten. Desweitern sind hierin periodenfremde Aufwendungen von 123.086,05 € aus der Ausbuchung einer Lieferantenforderung der Vorjahre enthalten.

(11) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf 377.385,43 € (Vorjahr 768.453,44 €). Dabei besteht ein latenter Steuerertrag in Höhe von 16.957,00 € (Vorjahr latenter Steueraufwand in Höhe von 7.155,00 €).

Sonstige Angaben

(12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB)

Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverpflichtungen für Betriebsräume, EDV und Kraftfahrzeuge mit unterschiedlichen Laufzeiten von 543 T€ p.a. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Vermieter bzw. Leasinggeber.

Darüber hinaus besteht ein Bestellobligo von rd. 7,0 Mio. €.

(13) Beschäftigte

Die Anzahl der von der Gesellschaft im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt:

2023 2022
Angestellte 93 93
Gewerbliche Arbeitnehmer 153 177
Heimarbeiter 0 4
246 274
Geschäftsführer 2 2
248 276

(14) Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, einbezogen, der im elektronischen Unternehmensregister offengelegt wird. Es handelt sich aus Sicht der Gesellschaft um den kleinsten und größten Konsolidierungskreis.

Die Angaben über das Gesamthonorar des Abschlussprüfers erfolgt in dem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss.

(15) Mitglieder der Geschäftsführung

Die Funktion der Geschäftsführung nahmen im Geschäftsjahr 2023 wahr:

Herr Arend Kreitz (CEO), Limburg

Herr Christoph Lahnstein (CFO), Dornburg.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

(16) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dornburg-Dorndorf, 15. April 2024

Arend Kreitz

Christoph Lahnstein

Anlagenspiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 1.1.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.335.053,93 59.977,95 0,00 194.542,00 1.589.573,88
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.828.259,95 0,00 0,00 0,00 17.828.259,95
3. Geleistete Anzahlungen 81.900,00 140.623,00 0,00 -194.542,00 27.981,00
19.245.213,88 200.600,95 0,00 0,00 19.445.814,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.241.938,95 0,00 7.084,30 0,00 6.234.854,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 176.643,05 2.700,00 28.022,56 0,00 151.320,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.751.011,90 67.577,11 122.447,22 0,00 1.696.141,79
4. Geleistete Anzahlungen 2.409,77 0,00 0,00 0,00 2.409,77
8.172.003,67 70.277,11 157.554,08 0,00 8.084.726,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 155.635,99 0,00 155.635,99 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 850,00 0,00 850,00 0,00 0,00
156.485,99 0,00 156.485,99 0,00 0,00
27.573.703,54 270.878,06 314.040,07 0,00 27.530.541,53
Abschreibungen
Stand 1.1.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.019.765,40 206.350,53 0,00 1.226.115,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.828.258,95 0,00 0,00 17.828.258,95
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
18.848.024,35 206.350,53 0,00 19.054.374,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.649.641,99 195.474,77 7.082,30 2.838.034,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 172.867,42 1.298,34 28.019,05 146.146,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.444.468,08 116.788,37 122.410,22 1.438.846,23
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.266.977,49 313.561,48 157.511,57 4.423.027,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
23.115.001,84 519.912,01 157.511,57 23.477.402,28
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 363.457,95 315.288,53
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 27.981,00 81.900,00
391.439,95 397.189,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.396.820,19 3.592.296,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.173,78 3.775,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.295,56 306.543,82
4. Geleistete Anzahlungen 2.409,77 2.409,77
3.661.699,30 3.905.026,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 155.635,99
2. Genossenschaftsanteile 0,00 850,00
0,00 156.485,99
4.053.139,25 4.458.701,70

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sterntaler GmbH, Dornburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sterntaler GmbH, Dornburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sterntaler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Köln, den 15. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Linscheidt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dario Nikolic, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 7.248.155,96 EURO wird eine Gewinnausschüttung in Höhe von 4.000.000,00 EURO vorgenommen.

Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 1. Juli 2024.

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