Remstalkellerei eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Kurrle seit 9.9.2024 | Vorstandsmitglied |
Thomas Wahler seit 2.6.2023 | Vorstandsmitglied |
Friedhelm Illg seit 16.3.2020 | Vorsitzender des Vorstands |
Benedikt Dieter Fischer seit 16.4.2019 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 13.33% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Remstalkellerei eGWeinstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit ("Geschäftsmodell des Unternehmens") Die Remstalkellerei eG mit Sitz in Weinstadt-Beutelsbach ist eine Winzergenossenschaft. Die Mitglieder bewirtschaften insgesamt 324 ha im Remstal. Ein Teil des gekelterten Weines wird zum Ausbau direkt an die WZG abgeliefert und im Übrigen selbst ausgebaut. Unser Kernabsatzgebiet ist das Remstal und der Großraum Stuttgart, darüber hinaus vertreiben wir unseren Wein über den Fachhandel, den LEH und den Lebensmitteldiscount bundesweit. Die regionale Gastronomie ist ein wichtiger Pfeiler in der Vermarktung. Ein weiteres, kleineres Geschäftsfeld ist der Online-Handel. 2. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen bestehen nicht. 3. Ziele und Strategien Im Jahr 2024 mussten wir unsere Strategie auf nunmehr 284 ha Rebfläche und einem erheblichen Ausfall durch den Frost (ca. 30 %) neu ausrichten. Das hatte zur Folge, dass noch mehr Kosten auf unterschiedlichen Gebieten einzusparen waren (u.a. auch Reduzierung der WZG-Lieferquote auf den Pflichtteil von 15 % und keine Teilnahme an neuen Discountlosen, Optimierung des Sortimentes für eine Erhöhung des n/n Erlöses - nur um einige wichtige Eckpunkte zu nennen). Aufgrund der flächendeckenden Strukturkrise im Württemberger Weinbau ist es möglich, dass wir in 2025 bei 250 ha liegen. Zudem ist aus jetziger Sicht aufgrund der Klimaveränderung und Ihren Wetterkapriolen, älterer Anlagen und neuen ertragsschwächeren Rebsorten kein durchschnittlicher Ertrag im 5-jährigen Mittel von über 100 kg/ar mehr zu erwarten. Tendenz zwischen 80-100 kg/ar. Daher ist es notwendig den Transformationsprozess der Remstalkellerei hin zu einem wirtschaftlichen Ergebnis in 2025 weiter voran zu bringen. Unser Ziel ist, trotz widriger Umstände, das Traubengeld so schnell wie möglich aus eigenen Mitteln zu generieren. Ebenso gehen die Gespräche zur Erlangung des Baurechtes auf dem Gelände Kaiserstraße mit der örtlichen Stadtverwaltung weiter, um möglichst schnell zu einer neuen Raumordnung unserer Immobiliensituation zu kommen. 4. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, über die zu berichten wäre, waren nicht zu verzeichnen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die weltweite Weinproduktion sank 2023 auf ein Niveau, wie es das letzte Mal 1961 erreicht war. 237 Mio. Hektoliter sind 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Nachfrage wurde trotzdem um 16 Mio. Hektoliter übertroffen, da auch der Konsum zurückging, um 2,6 Prozent auf 221 Mio. Hektoliter. Die wichtigsten Erzeugerländer stellen dabei Spanien, Frankreich, China und Italien dar. (Quelle: meininger.de) Eine große Herausforderung war der Jahrgang 2023 für nahezu alle Winzerinnen und Winzer in Europa. Extreme Wetterverhältnisse sorgten für Anspannung, viel Arbeit und mitunter auch für katastrophale Einbußen. (Quelle: www.weinfreunde.de) In der Europäischen Union (EU) konnte die Weinproduktion (ohne Säfte und Moste) im Jahr 2023 150 Mio. hl erreichen, was einem Rückgang um 11,2 Mio. hl gegenüber dem Vorjahr entspricht. (Quelle: oiv.int) Von den anderen großen Weinerzeugerländern in der EU wurden positive Wachstumsraten für Deutschland (9,0 Mio. hl, +1 % / 2022), Portugal (7,4 Mio. hl, +8 % / 2022) und Rumänien (4,4 Mio. hl, +15 % / 2022) erwartet. In diesen drei Ländern werden die Produktionsmengen zudem um 2 %, 12 % bzw. 4 % über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegen. Auch Ungarn (2,5 Mio. hl, +1 % / 2022), Bulgarien (0,9 Mio. hl, +7 % / 2022) und Slowenien (0,6 Mio. hl, +6 % / 2022) haben ihre Produktion im Vergleich zu 2022 erhöht, die erwarteten Werte liegen jedoch unter ihrem letzten Fünfjahresdurchschnitt. Insgesamt war die Anbausaison in all diesen Ländern von heißen und trockenen Bedingungen geprägt, und die Regenfälle im Sommer führten zu hohen Erträgen. Österreich, der siebtgrößte europäische Weinproduzent, rechnet nach einer turbulenten und schwierigen Anbausaison, die von schweren Unwettern geprägt war, mit einer Weinproduktion von 2,4 Mio. hl im Jahr 2023 (−7 % gegenüber 2022). Eines der Länder mit der größten negativen Abweichung gegenüber 2022 ist Griechenland mit einer voraussichtlichen Weinproduktion von 1,1 Mio. hl im Jahr 2023. Diese Menge stellt nicht nur einen erheblichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr (−45 %), sondern auch gegenüber dem letzten Fünfjahresdurchschnitt (−50 %) dar. Laut der aktuellen Weinkonsumbilanz des Deutschen Weininstituts (DWI) im Zeitraum 01.08.2022 bis 31.07.2023 ist der Weinkonsum bezogen auf die Gesamtbevölkerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 19,9 auf 19,2 Litern pro Person gesunken. Bezieht man nur die über 16-jährigen, die laut Gesetz Wein trinken dürfen, in die Statistiken ein, ist der Weinkonsum pro Person um einen ganzen Liter von 23,6 auf 22,5 Liter im Jahr zurückgegangen. (Quelle: deutscheweine.de) 2. Geschäftsverlauf a) Absatz-, Umsatz- und Erlösentwicklung Im Folgenden wird in diesem Bericht auf die Lage der Remstalkellerei eingegangen. Absatzentwicklung
Umsatzentwicklung
Erlösentwicklung
Gesundheitsbewusstsein, Verbrauchergewohnheiten und demographische Entwicklung der Weintrinker sorgen für einen geringeren Pro-Kopf-Verbrauch von 19,2 Liter. Hinzu kommt, dass der Anteil deutschen Weines beim Verbraucher nur noch 45% beträgt (deutschweine.de). Die Immobilienkrise, der Ukraine-Krieg und die Rezession sorgen für Ängste und Unsicherheiten bei den Verbrauchern. Es wird stärker darauf geachtet, was tatsächlich gekauft werden muss und was nicht so notwendig ist. Der Trend zu geringerer Bonsumme und mehr Gelegenheitskäufen verstärkt sich weiterhin. Auch die Marken- oder Produkttreue nimmt weiter ab. Die traditionell wichtigsten Absatzkanäle der Remstalkellerei eG sind der Fachhandel und der LEH (inkl. Discount). Ein starker Rückgang des Absatzes und Umsatzes im Fachhandel ist aufgrund der oben beschriebenen Umstände zu verzeichnen. Es ist weiterhin zu beobachten, dass der LEH die Rolle des Fachhandels immer mehr einnimmt. Die Remstalkellerei eG wird im Bereich LEH von der Weingärtnerzentralgenossenschaft eG (WZG) betreut. Der Absatz- und Umsatzrückgang in der Gastronomie im vergangenen Jahr erklärt sich durch immer mehr Schließungen aufgrund von Preisentwicklungen, Personalmangels und bürokratischer Hürden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Branche von der Krise erholt und welcher Strukturwandel diesem Wirtschaftszweig bevorsteht. Offen bleibt, wie sich das Oligopol im Lebensmitteleinzelhandel mittelfristig auf die Absatz- und Umsatzstruktur weiter auswirken wird. Im Vergleich zur Vergangenheit entwickelte sich der Durchschnittserlös positiv. Grundsätzlich ist der langjährige Vergleich der Geschäftsentwicklung nur bedingt aussagekräftig, da sich die Remstalkellerei in einer grundlegenden Umstrukturierung befindet, die entsprechend klar auf werthaltige Geschäfte ausgelegt ist und eine Abkehr vom langjährigen absatzorientierten Verkauf bedeutet. b) Produktion und Produkte Rebflächenentwicklung
Traubenanlieferung und Erzeugung
Ausbeute
Wein- und Sektbestände zum 31. Dezember
c) Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Es wurden Investitionen in folgender Höhe getätigt:
In 2023 wurden Instandhaltungs- und Ersatzinvestitionen in Höhe von 232 T€ getätigt. Alle Investitionen werden durch Eigenmittel finanziert. d) Zusammenarbeit mit der WeinAllianz Mit der WeinAllianz GmbH besteht eine sehr gute Zusammenarbeit in den Bereichen Rechnungswesen und Bilanzerstellung. Der angebotene Service und die Dienstleistung stellen sich als kostengünstig und effizient dar. Im Bereich Vertrieb/Verkauf sind die Fachhandelsumsätze weiterhin geprägt von rückläufigen Fachhandelsflächen. Im Bereich LEH/Discount ist eine Zusammenarbeit obsolet, da in diesem Bereich mit der WZG zusammengearbeitet wird. 3. Lage Die Auszahlungsleistung an die Mitglieder ist seit vielen Jahren nicht zufriedenstellend. Es wurde lange Zeit mehr Traubengeld ausbezahlt als erwirtschaftet. Im Jahr 2023 wurde fast kein Traubengeld erwirtschaftet. Dies führte dazu, dass das Traubengeld aus den Rücklagen entnommen werden musste. In der Remstalkellerei herrscht ein massiver Investitionsstau, der unter Berücksichtigung der vorhandenen Mittel noch nicht behoben werden kann. Aufgrund veralteter Technik und dezentraler Strukturen sowie einem nicht mehr zeitgemäßer Rebsortenspiegel ist eine marktgerechte Einlagerungspolitik im Keller seit vielen Jahren nicht möglich, was in der Vergangenheit zu Bestandsblasen geführt hat und eine Sonderverwertung der Altbestände zur Folge hatte. Alleine für die Bestandsbereinigung wurden in den letzten zehn Jahren Millionenbeträge aus den Rücklagen verbraucht. Peter Jung verließ die Remstalkellerei eG am 18. August 2023. Seine Nachfolge als Geschäftsführer trat Martin Kurrle an. Das Neubauprojekt in Grunbach wurde 2023 aufgrund der nicht akzeptablen Immobilienpreispolitik und der steigenden Kosten abgesagt. Daraufhin folgte ein Strategieprozess, der sich mit dem Fortbestehen und der Weiterführung des Geschäftsbetriebes befasst hat. Hierzu gab es im Dezember 2023 eine Mitgliederabstimmung, die klar gezeigt hat, dass die Mitglieder den Geschäftsbetrieb der Remstalkellerei mit eigenem Weinausbau weiterführen möchten. Sie hatten sich mit 193 gültigen Stimmen (von 194) für die Errichtung einer neuen Traubenannahme in der Schnaiter Kelter entschieden. Daraufhin wurde sofort mit der Umsetzung begonnen, damit die Traubenannahme im Herbst 2024 hier erfolgen kann. Die beiden anderen noch verbliebenen Standorte Endersbach und Grunbach werden geschlossen. a) Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
b) Vermögens- und Finanzlage
Die Liquidität war im Jahr 2023 zu jeder Zeit ausreichend gegeben, um alle Forderungen sowie unvorhergesehene Instandhaltungsarbeiten durchführen zu können. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Kostenentwicklung
Auszahlungsleistung
III. Nachtragsbericht Es wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich nicht. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht
2. Risikobericht Es wurden organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit der Fortbestand der Genossenschaft, der Betriebsablauf und die Produktion jederzeit gewährleistet werden können. Zur Absicherung diverser Risiken werden folgend aufgeführte Maßnahmen getroffen:
Wichtigste Risiken, die zu einem Rückgang des Traubengeldes führen könnten:
Es ist davon auszugehen, dass Einzelereignisse nicht in der Lage sind, den Bestand der Remstalkellerei zu gefährden. Es sei denn, es handelt sich um flächendeckende Naturereignisse, die die komplette oder einen Großteil der Ernte vernichten. Wir haben organisatorische Maßnahmen und Regelungen getroffen, damit die den Fortbestand der Genossenschaft gefährdenden und sonstigen wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung früh erkannt werden. Insbesondere die von den Gremien der Remstalkellerei verfolgte Umstrukturierung soll zu einer deutlichen Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage des Unternehmens beitragen. 3. Chancenbericht Chancen, die zu einer Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage des Betriebes führen können:
Die Liquidität / liquide Mittel stehen ausreichend zur Verfügung, da hier eine umfassende Planung der zu erwarteten Geldflüsse in regelmäßigen Abständen erstellt wird. Die Verbindlichkeiten teilen sich hauptsächlich in zwei Teile auf. Zum einen die Traubengelder, deren Auszahlungshöhe sich mit entsprechendem Sicherheitsabschlag an dem geplanten Ergebnis vor Traubengelder orientiert, sowie die Kosten entlang der Produktionskette, die durch eine entsprechende langfristige Produktionsplanung ebenfalls bekannt sind. Durch ein straffes Mahnwesen und ständiges Überwachen der Zahlungseingänge der offenen Forderungen wird ein unverhältnismäßig hoher Forderungsausfall verhindert. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangFirmaRemstalkellerei eG Firmensitz71384 Weinstadt-Beutelsbach RegistergerichtAmtsgericht Stuttgart HandelsregisternummerGnR 260131 Angabe der auf Bilanz und GuV angewandten Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn-und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die betriebgsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 4 und 5 Jahren. Bauten und bewegliche Anlagegegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Auf Bauten wurden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Anlagegegenstände wurden linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens liegen zwischen 3 und 33 Jahren. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis zwischen 250,01 EUR (150,01 EUR bis 31.12.2017) und 1.000 EUR (jeweils vermindert um Vorsteuer) wurden jahrgangsweise in einen Sammelposten eingestellt und werden über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh , Hilfs und Betriebsmittel wurden mit den Anschaffungskosten, Leergut und Transportmittel mit dem Rücknahmepreis bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert (Zeitwert) bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Bewertung erfolgte retrograd, ausgehend vom voraussichtlichen Verkaufserlös abzüglich Verwaltungs-und Vertriebskosten sowie bei Offenwein zusätzlich abzüglich der Abfüllkosten. Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen abgesetzt. Die Abrechnungsforderungen gegenüber der Zentralgenossenschaft WZG, Möglingen, wurden mit den vorläufigen Abrechnungspreisen, abzüglich einer Pauschalwertberichtigung von 2 % für das zinsfreie Zahlungsziel, angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gewöhnlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Das Wahlrecht, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger abzuzinsen, wurde nicht ausgeübt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden. Sonstige Rückstellungen, nicht unerheblicher Umfang, nicht gesondert ausgewiesenIn den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten: Rückstellung für Traubengelder (TEUR 433,6), Rückstellung für Werbeumlage (TEUR 152,6), Rückstellung für den Personalbereich (TEUR 165,8) sowie Rückstellung für Pfandgeld (TEUR 71,0). Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten über fünf JahreVerbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren liegen nicht vor. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, durch Pfandrechte o.ä. gesichert0,00 EUR Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Aufgliederung der Gewinnrücklagea) Gesetzliche Rücklage Anfangsbestand 5.000.433,39 EUR, Zugang 0 EUR, Abgang 0 EUR, Endbestand 5.000.433,39 EUR. b) Andere Ergebnisrücklagen Anfangsbestand 1.308.594,78 EUR, Zugang 0 EUR, Abgang 0 EUR, Endbestand 1.308.594,78 EUR. c) Sonderrücklagen Anfangsbestand 1.679.806,67 EUR, Zugang 0 EUR, Abgang 0 EUR, Endbestand 1.679.806,67 EUR. Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDas Jahresergebnis beträgt 0 EUR. Angaben über Zahl, Eintritt und Austritt, Geschäftsguthaben und Haftsummen der Mitgliedera) Mitglieder: Anfangsbestand 777, Zugang 5, Abgang 50, Endbestand 732. b) Anzahl der Geschäftsanteile: Anfangsbestand 1.018, Zugang 6, Abgang 53, Endbestand 971. c) Das Geschäftsguthaben veränderte sich um ./. 33.583,11 EUR. d) Haftungssumme: bestehen nicht. e) Höhe des Geschäftsanteils: 3.000 EUR. Angabe über die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates bei eingetragenen GenossenschaftenMitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname): Peter Jung - Vorsitzender bis 17.08.2023 Friedhelm Illg Thomas Wahler seit 10.01.2023 Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname): Stefan Altenberger - Vorsitzender Manuel Schmid - Stellvertreter Bernhard Schmid Christian Frank Andreas Knauer Anja Luckert Alexander Staib Georg Mödinger Christian Schaal Angabe der Forderungen gegen Mitglieder des Vorstandes oder des Aufsichtsrates bei eingetragenen Genossenschaftena) Mitglieder des Vorstands: 341,43 EUR; b) Mitglieder des Aufsichtsrats: 0,00 EUR
Angaben über den für die Genossenschaft zuständigen PrüfungsverbandBaden-Württembergische Genossenschaftsverband, Am Rüppurrer Schloß 40, 76199 Karlsruhe. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinem Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens- Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Den Jahresabschluss und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung. Die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses empfiehlt der Aufsichtsrat der Generalversammlung zu beschließen.
Weinstadt, 22.10.2024 Stefan Altenberger, Aufsichtsratsvorsitzender Verbindlichkeitenspiegel
Forderungenspiegel
Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.11.2024. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen