Remstalkellerei eG

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart GnR 260131
Eingetragen
19.9.1940
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenAnbau von Wein- und TafeltraubenHerstellung von Apfelwein und sonstigen gegorenen Getränken aus Obst
Gegenstand
a) die Erzeugung und der Absatz von Erzeugnissen aus Trauben b) die Förderung des Weinbaus durch alle hierzu geeigneten Maßnahmen

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Martin Kurrle
seit 9.9.2024
Vorstandsmitglied
Thomas Wahler
seit 2.6.2023
Vorstandsmitglied
Friedhelm Illg
seit 16.3.2020
Vorsitzender des Vorstands
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
13.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Remstalkellerei eG

Weinstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

A. Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit ("Geschäftsmodell des Unternehmens")

Die Remstalkellerei eG mit Sitz in Weinstadt-Beutelsbach ist eine Winzergenossenschaft. Die Mitglieder bewirtschaften insgesamt 324 ha im Remstal. Ein Teil des gekelterten Weines wird zum Ausbau direkt an die WZG abgeliefert und im Übrigen selbst ausgebaut. Unser Kernabsatzgebiet ist das Remstal und der Großraum Stuttgart, darüber hinaus vertreiben wir unseren Wein über den Fachhandel, den LEH und den Lebensmitteldiscount bundesweit. Die regionale Gastronomie ist ein wichtiger Pfeiler in der Vermarktung. Ein weiteres, kleineres Geschäftsfeld ist der Online-Handel.

2. Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

3. Ziele und Strategien

Im Jahr 2024 mussten wir unsere Strategie auf nunmehr 284 ha Rebfläche und einem erheblichen Ausfall durch den Frost (ca. 30 %) neu ausrichten.

Das hatte zur Folge, dass noch mehr Kosten auf unterschiedlichen Gebieten einzusparen waren (u.a. auch Reduzierung der WZG-Lieferquote auf den Pflichtteil von 15 % und keine Teilnahme an neuen Discountlosen, Optimierung des Sortimentes für eine Erhöhung des n/n Erlöses - nur um einige wichtige Eckpunkte zu nennen).

Aufgrund der flächendeckenden Strukturkrise im Württemberger Weinbau ist es möglich, dass wir in 2025 bei 250 ha liegen.

Zudem ist aus jetziger Sicht aufgrund der Klimaveränderung und Ihren Wetterkapriolen, älterer Anlagen und neuen ertragsschwächeren Rebsorten kein durchschnittlicher Ertrag im 5-jährigen Mittel von über 100 kg/ar mehr zu erwarten. Tendenz zwischen 80-100 kg/ar.

Daher ist es notwendig den Transformationsprozess der Remstalkellerei hin zu einem wirtschaftlichen Ergebnis in 2025 weiter voran zu bringen.

Unser Ziel ist, trotz widriger Umstände, das Traubengeld so schnell wie möglich aus eigenen Mitteln zu generieren.

Ebenso gehen die Gespräche zur Erlangung des Baurechtes auf dem Gelände Kaiserstraße mit der örtlichen Stadtverwaltung weiter, um möglichst schnell zu einer neuen Raumordnung unserer Immobiliensituation zu kommen.

4. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, über die zu berichten wäre, waren nicht zu verzeichnen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weltweite Weinproduktion sank 2023 auf ein Niveau, wie es das letzte Mal 1961 erreicht war. 237 Mio. Hektoliter sind 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Nachfrage wurde trotzdem um 16 Mio. Hektoliter übertroffen, da auch der Konsum zurückging, um 2,6 Prozent auf 221 Mio. Hektoliter. Die wichtigsten Erzeugerländer stellen dabei Spanien, Frankreich, China und Italien dar. (Quelle: meininger.de)

Eine große Herausforderung war der Jahrgang 2023 für nahezu alle Winzerinnen und Winzer in Europa. Extreme Wetterverhältnisse sorgten für Anspannung, viel Arbeit und mitunter auch für katastrophale Einbußen. (Quelle: www.weinfreunde.de)

In der Europäischen Union (EU) konnte die Weinproduktion (ohne Säfte und Moste) im Jahr 2023 150 Mio. hl erreichen, was einem Rückgang um 11,2 Mio. hl gegenüber dem Vorjahr entspricht. (Quelle: oiv.int)

Von den anderen großen Weinerzeugerländern in der EU wurden positive Wachstumsraten für Deutschland (9,0 Mio. hl, +1 % / 2022), Portugal (7,4 Mio. hl, +8 % / 2022) und Rumänien (4,4 Mio. hl, +15 % / 2022) erwartet. In diesen drei Ländern werden die Produktionsmengen zudem um 2 %, 12 % bzw. 4 % über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegen. Auch Ungarn (2,5 Mio. hl, +1 % / 2022), Bulgarien (0,9 Mio. hl, +7 % / 2022) und Slowenien (0,6 Mio. hl, +6 % / 2022) haben ihre Produktion im Vergleich zu 2022 erhöht, die erwarteten Werte liegen jedoch unter ihrem letzten Fünfjahresdurchschnitt. Insgesamt war die Anbausaison in all diesen Ländern von heißen und trockenen Bedingungen geprägt, und die Regenfälle im Sommer führten zu hohen Erträgen.

Österreich, der siebtgrößte europäische Weinproduzent, rechnet nach einer turbulenten und schwierigen Anbausaison, die von schweren Unwettern geprägt war, mit einer Weinproduktion von 2,4 Mio. hl im Jahr 2023 (−7 % gegenüber 2022). Eines der Länder mit der größten negativen Abweichung gegenüber 2022 ist Griechenland mit einer voraussichtlichen Weinproduktion von 1,1 Mio. hl im Jahr 2023. Diese Menge stellt nicht nur einen erheblichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr (−45 %), sondern auch gegenüber dem letzten Fünfjahresdurchschnitt (−50 %) dar.

Laut der aktuellen Weinkonsumbilanz des Deutschen Weininstituts (DWI) im Zeitraum 01.08.2022 bis 31.07.2023 ist der Weinkonsum bezogen auf die Gesamtbevölkerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 19,9 auf 19,2 Litern pro Person gesunken. Bezieht man nur die über 16-jährigen, die laut Gesetz Wein trinken dürfen, in die Statistiken ein, ist der Weinkonsum pro Person um einen ganzen Liter von 23,6 auf 22,5 Liter im Jahr zurückgegangen. (Quelle: deutscheweine.de)

2. Geschäftsverlauf

a) Absatz-, Umsatz- und Erlösentwicklung

Im Folgenden wird in diesem Bericht auf die Lage der Remstalkellerei eingegangen.

Absatzentwicklung

2021 2022 2023
Wein & Sekt 29.279 hl 22.867 hl 21.128 hl
Herbstablieferung 7.834 hl 5.825 hl 14.656 hl

Umsatzentwicklung

2021 2022 2023
Eigengeschäft nach Erlösschmälerungen 8.088.250 € 6.645.831 € 6.643.184 €
WZG Herbstablieferung 643.441 € 446.081 € 789.184 €
Sonstige Umsätze 245.569 € 287.466 € 315.546 €
Gesamt 8.977.260 € 7.379.378 € 7.747.914 €

Erlösentwicklung

2021 2022 2023
Erlös / Liter 2,76 € 2,91 € 3,14 €

Gesundheitsbewusstsein, Verbrauchergewohnheiten und demographische Entwicklung der Weintrinker sorgen für einen geringeren Pro-Kopf-Verbrauch von 19,2 Liter. Hinzu kommt, dass der Anteil deutschen Weines beim Verbraucher nur noch 45% beträgt (deutschweine.de). Die Immobilienkrise, der Ukraine-Krieg und die Rezession sorgen für Ängste und Unsicherheiten bei den Verbrauchern. Es wird stärker darauf geachtet, was tatsächlich gekauft werden muss und was nicht so notwendig ist.

Der Trend zu geringerer Bonsumme und mehr Gelegenheitskäufen verstärkt sich weiterhin. Auch die Marken- oder Produkttreue nimmt weiter ab.

Die traditionell wichtigsten Absatzkanäle der Remstalkellerei eG sind der Fachhandel und der LEH (inkl. Discount). Ein starker Rückgang des Absatzes und Umsatzes im Fachhandel ist aufgrund der oben beschriebenen Umstände zu verzeichnen. Es ist weiterhin zu beobachten, dass der LEH die Rolle des Fachhandels immer mehr einnimmt. Die Remstalkellerei eG wird im Bereich LEH von der Weingärtnerzentralgenossenschaft eG (WZG) betreut. Der Absatz- und Umsatzrückgang in der Gastronomie im vergangenen Jahr erklärt sich durch immer mehr Schließungen aufgrund von Preisentwicklungen, Personalmangels und bürokratischer Hürden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Branche von der Krise erholt und welcher Strukturwandel diesem Wirtschaftszweig bevorsteht. Offen bleibt, wie sich das Oligopol im Lebensmitteleinzelhandel mittelfristig auf die Absatz- und Umsatzstruktur weiter auswirken wird.

Im Vergleich zur Vergangenheit entwickelte sich der Durchschnittserlös positiv. Grundsätzlich ist der langjährige Vergleich der Geschäftsentwicklung nur bedingt aussagekräftig, da sich die Remstalkellerei in einer grundlegenden Umstrukturierung befindet, die entsprechend klar auf werthaltige Geschäfte ausgelegt ist und eine Abkehr vom langjährigen absatzorientierten Verkauf bedeutet.

b) Produktion und Produkte

Rebflächenentwicklung

2021 2022 2023
Ertragsrebfläche 374 ha 329 ha 324 ha

Traubenanlieferung und Erzeugung

2021 2022 2023
Traubenanlieferung (kg) 3.616.199 kg 4.583.509 kg 3.456.018 kg
Rotwein 1.971.395 l 2.614.595 l 1.755.250 l
Schiller 129.600 l 167.250 l 152.450 l
Weißwein 811.950 l 944.260 l 827.450 l
Gesamt 2.912.945 l 3.726.105 l 2.735.150 l
davon Übermenge 0 l 104.909 l 0 l

Ausbeute

2021 2022 2023
Gesamtausbeute 80,55 % 81,30 % 79,14 %

Wein- und Sektbestände zum 31. Dezember

2021 2022 2023
Bestände 37.529 hl 47.735 hl 33.570 hl

c) Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Es wurden Investitionen in folgender Höhe getätigt:

2021 2022 2023
Investitionen (Sachanlage Vermögen) 226 T€ 492 T€ 7 T€

In 2023 wurden Instandhaltungs- und Ersatzinvestitionen in Höhe von 232 T€ getätigt.

Alle Investitionen werden durch Eigenmittel finanziert.

d) Zusammenarbeit mit der WeinAllianz

Mit der WeinAllianz GmbH besteht eine sehr gute Zusammenarbeit in den Bereichen Rechnungswesen und Bilanzerstellung. Der angebotene Service und die Dienstleistung stellen sich als kostengünstig und effizient dar. Im Bereich Vertrieb/Verkauf sind die Fachhandelsumsätze weiterhin geprägt von rückläufigen Fachhandelsflächen. Im Bereich LEH/Discount ist eine Zusammenarbeit obsolet, da in diesem Bereich mit der WZG zusammengearbeitet wird.

3. Lage

Die Auszahlungsleistung an die Mitglieder ist seit vielen Jahren nicht zufriedenstellend. Es wurde lange Zeit mehr Traubengeld ausbezahlt als erwirtschaftet. Im Jahr 2023 wurde fast kein Traubengeld erwirtschaftet. Dies führte dazu, dass das Traubengeld aus den Rücklagen entnommen werden musste.

In der Remstalkellerei herrscht ein massiver Investitionsstau, der unter Berücksichtigung der vorhandenen Mittel noch nicht behoben werden kann. Aufgrund veralteter Technik und dezentraler Strukturen sowie einem nicht mehr zeitgemäßer Rebsortenspiegel ist eine marktgerechte Einlagerungspolitik im Keller seit vielen Jahren nicht möglich, was in der Vergangenheit zu Bestandsblasen geführt hat und eine Sonderverwertung der Altbestände zur Folge hatte. Alleine für die Bestandsbereinigung wurden in den letzten zehn Jahren Millionenbeträge aus den Rücklagen verbraucht.

Peter Jung verließ die Remstalkellerei eG am 18. August 2023. Seine Nachfolge als Geschäftsführer trat Martin Kurrle an.

Das Neubauprojekt in Grunbach wurde 2023 aufgrund der nicht akzeptablen Immobilienpreispolitik und der steigenden Kosten abgesagt.

Daraufhin folgte ein Strategieprozess, der sich mit dem Fortbestehen und der Weiterführung des Geschäftsbetriebes befasst hat. Hierzu gab es im Dezember 2023 eine Mitgliederabstimmung, die klar gezeigt hat, dass die Mitglieder den Geschäftsbetrieb der Remstalkellerei mit eigenem Weinausbau weiterführen möchten. Sie hatten sich mit 193 gültigen Stimmen (von 194) für die Errichtung einer neuen Traubenannahme in der Schnaiter Kelter entschieden. Daraufhin wurde sofort mit der Umsetzung begonnen, damit die Traubenannahme im Herbst 2024 hier erfolgen kann.

Die beiden anderen noch verbliebenen Standorte Endersbach und Grunbach werden geschlossen.

a) Ertragslage

Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:

2021 2022 2023
Rohertrag 3.953,8 T€ 5.006,1 T€ 4.306,5 T€
Sonst. ordentliche Erträge 31,9 T€ 40,9 T€ 372,0 T€
Personalaufwand - 1.906,0 T€ - 2.132,4 T€ -2.090,1 T€
Planmäßige Abschreibungen - 286,9 T€ - 274,7 T€ - 227,9 T€
Sonst. betr. Aufwendungen - 2.201,0 T€ - 2.275,4 T€ - 1.970,7 T€
Betriebssteuern - 39,1 T€ - 55,8 T€ - 56,4 T€
Betriebsergebnis - 447,3 T€ 308,7 T€ 333,4 T€
Finanzergebnis -8,7 T€ 37,5 T€ - 44,4 T€
Neutrales Ergebnis 326,0 T€ - 316,9 T€ - 278,1 T€
Ergebnis vor Ertragssteuern - 130,0 T€ 29,3 T€ 10,9 T€
Ertragssteuern - 20,6 T€ - 29,3 T€ - 10,9 T€
Jahresergebnis - 150,6 T€ 0,0 T€ 0,0 T€

b) Vermögens- und Finanzlage

2021 2022 2023
Sachanlagenintensität
Buchwert Sachanlagen : Bilanzsumme 9,2 % 11,0 % 10,9 %
Intensität Vorratsvermögen
Vorratsvermögen : Bilanzsumme 23,4 % 24,7 % 20,2 %
Eigenkapitalquote
Eigenkapital : Bilanzsumme 51,4 % 59,3 % 66,6 %
Anlagedeckung
Eigenkapital : Anlagevermögen 433 % 425,9 % 476,2 %

Die Liquidität war im Jahr 2023 zu jeder Zeit ausreichend gegeben, um alle Forderungen sowie unvorhergesehene Instandhaltungsarbeiten durchführen zu können.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Kostenentwicklung

2021 2022 2023
Durchschnittskosten / Liter 2,16 € 2,44 € 3,14 €

Auszahlungsleistung

Geschäftsjahr 2021 2022 2023
Brutto 3.627 T€ 2.745 T€ 2.212 T€
Netto 3.276 T€ 2.480 T€ 1.998 T€

III. Nachtragsbericht

Es wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich nicht.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Ist 2023 Plan 2024
Menge Umsatz Menge Umsatz
Wein & Sekt (Eigengeschäft) 21.128 hl 6.643.184 € 19.230 hl 7.500.000 €
WZG Herbstablieferung 14.656 hl 789.184 € 2.700 hl 135.000 €
Traubengeldauszahlungen 1.706.292 €
Materialaufwendungen 1.713.416 € 1.500.000 €
Personalaufwendungen 2.090.098 € 1.700.000 €
Abschreibungen 240.866 € 280.000 €
Sonstige Aufwendungen 2.267.655 € 1.800.000 €

2. Risikobericht

Es wurden organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit der Fortbestand der Genossenschaft, der Betriebsablauf und die Produktion jederzeit gewährleistet werden können. Zur Absicherung diverser Risiken werden folgend aufgeführte Maßnahmen getroffen:

Hagelabwehr: Durch den gemeinschaftlichen Einsatz von sogenannten Hagelfliegern soll die Gefahr der Ertragsausfälle minimiert werden

Betriebshaftpflichtversicherung: Abdeckung entsprechender Schadensersatzforderungen

Rückrufkostenversicherung: Abdeckung finanzieller Risiken, die durch erforderliche Rückrufaktionen entstehen

Allgefahrenversicherung inkl. Betriebsunterbrechungsversicherung, Elektronikversicherung, Maschinenversicherung und Transportversicherung stellen weitere Risikoabsicherungen dar.

Wichtigste Risiken, die zu einem Rückgang des Traubengeldes führen könnten:

Kostensteigerungen/Unterbrechung Lieferketten: Die Kostensteigerungen sind nicht mehr so deutlich wie im Vorjahr, aber immer noch deutlich höher als vor Corona.

Absinken der Durchschnittserlöse / Verkaufspreise: Aufgrund der Qualitätssteigerung in allen angebotenen Kollektionen konnte der Durchschnittserlös pro Liter signifikant gesteigert werden. Hier besteht aktuell kein Risiko.

Mindermengen/Fehlherbste: Führen zu einer überproportionalen Kostenbelastung. Durch entsprechendes Sortimentsmanagement (Konzentration auf werthaltige Umsätze) und Reduzierung von Offenweingeschäfte versuchen wir die Mehrkosten durch höhere Erlöse aufzufangen.

Belastete Produktionsmittel, die eine Vermarktung einschränken: Durch umfangreiche Laborkontrollen sowie stichprobenartige Kontrollen des Lesegutes wird das Risiko von Belastungen reduziert. Durch die Zertifizierung nach IFS-Standard sind im Betrieb strenge Hygienestandards vorgeschrieben.

Forderungsausfall aufgrund gesamtwirtschaftlicher Lage: Die Zahlungseingänge werden ständig überwacht.

Risiko von kleinen Ernten bei unveränderter Fixkostenstruktur: Durch das oben vorgestellte Gesamtkonzept wird eine dauerhafte Reduzierung der Fixkostenstruktur angestrebt. Durch die geplante Auslagerung von Teilbereichen des Unternehmens wie etwa der Abfüllung soll ein Teil der Fixkosten in variable Kosten umgewandelt werden.

Es ist davon auszugehen, dass Einzelereignisse nicht in der Lage sind, den Bestand der Remstalkellerei zu gefährden. Es sei denn, es handelt sich um flächendeckende Naturereignisse, die die komplette oder einen Großteil der Ernte vernichten.

Wir haben organisatorische Maßnahmen und Regelungen getroffen, damit die den Fortbestand der Genossenschaft gefährdenden und sonstigen wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung früh erkannt werden. Insbesondere die von den Gremien der Remstalkellerei verfolgte Umstrukturierung soll zu einer deutlichen Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage des Unternehmens beitragen.

3. Chancenbericht

Chancen, die zu einer Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage des Betriebes führen können:

Aufgabe der doppelten Strukturen : Durch Konzentration des Unternehmens auf die Remstalkellerei und die damit verbundene Zentralisierung sehen wir Chancen für eine weitere Verbesserung der Weinqualität sowie der Wirtschaftlichkeit.

Mittelfristige Anpassung des Rebsortenspiegels an die Vermarktungspotentiale : Durch die Produktion marktgerechter und gefragter Qualitätsweine - auch Piwi-Sorten für exponierte Lagen- wollen wir die Durchschnittserlöse weiter steigern.

Sortimentsreduzierung / moderate Preiserhöhungen : Durch Konzentration auf werthaltige Umsätze wie etwa Steigerung des Anteils an 0,75l-Flaschen kann der Durchschnittserlös mittelfristig gesteigert werden.

Weinqualitäten: Eine Verbesserung der Qualitäten durch Kontrolle des Leseguts im Weinberg und im Kelterhaus (Bestandteil des QM-Systems) können neue vertriebliche Möglichkeiten eröffnet werden.

Verbesserung des Images der Remstalkellerei durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, vor allem im digitalen Bereich, können sich in höheren Umsätzen bemerkbar machen.

Die Liquidität / liquide Mittel stehen ausreichend zur Verfügung, da hier eine umfassende Planung der zu erwarteten Geldflüsse in regelmäßigen Abständen erstellt wird. Die Verbindlichkeiten teilen sich hauptsächlich in zwei Teile auf. Zum einen die Traubengelder, deren Auszahlungshöhe sich mit entsprechendem Sicherheitsabschlag an dem geplanten Ergebnis vor Traubengelder orientiert, sowie die Kosten entlang der Produktionskette, die durch eine entsprechende langfristige Produktionsplanung ebenfalls bekannt sind. Durch ein straffes Mahnwesen und ständiges Überwachen der Zahlungseingänge der offenen Forderungen wird ein unverhältnismäßig hoher Forderungsausfall verhindert.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.980.332,32 2.228.153,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.867,00 86.847,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.867,00 86.847,00
II. Sachanlagen 1.542.734,62 1.754.275,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.184.914,62 1.236.058,62
2. technische Anlagen und Maschinen 237.697,00 348.218,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.538,00 141.413,68
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.585,00 28.585,00
III. Finanzanlagen 389.730,70 387.030,70
1. Beteiligungen 25.030,70 25.030,70
2. Sonstige Finanzanlagen 364.700,00 362.000,00
a. Genossenschaftsanteile 364.700,00 362.000,00
B. Umlaufvermögen 12.183.558,94 13.779.506,46
I. Vorräte 2.868.050,85 3.956.642,08
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 313.676,57 540.218,69
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 154.346,15 71.158,04
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.400.028,13 3.345.265,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.209.097,12 1.883.918,43
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.712.505,84 1.520.076,42
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 56.260,18 43.665,10
3. sonstige Vermögensgegenstände 440.331,10 320.176,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.106.410,97 7.938.945,95
1. Kasse 4.317,93
2. Guthaben bei Kreditinstituten 7.102.093,04
Summe Aktiva 14.163.891,26 16.007.659,46

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.430.589,77 9.489.087,50
I. Geschäftsguthaben 1.427.484,09 1.485.981,82
1. Geschäftsguthaben der Mitglieder 1.427.484,09 1.485.981,82
davon Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder 1.387.600,98 1.421.184,09
davon Geschäftsguthaben der mit Ablauf des Geschäftsjahres ausgeschiedenen Mitglieder 39.883,11 61.797,73
davon Geschäftsguthaben aus gekündigten Geschäftsanteilen 3.000,00
davon rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile vermerkt -213.499,05 -228.681,61
II. Kapitalrücklage 14.270,84 14.270,84
III. Ergebnisrücklagen 7.988.834,84 7.988.834,84
1. gesetzliche Rücklage 5.000.433,39 5.000.433,39
2. andere Ergebnisrücklagen 2.988.401,45 2.988.401,45
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 971.020,84 1.647.379,02
1. Steuerrückstellungen 24.545,08 25.482,86
2. sonstige Rückstellungen 946.475,76 1.621.896,16
C. Verbindlichkeiten 3.762.280,65 4.871.192,94
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 589,45 1.052,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.535.790,16 4.224.693,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 32.661,08 37.844,89
4. sonstige Verbindlichkeiten 193.239,96 607.601,72
davon aus Steuern 60.345,75 34.993,33
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.680,00 1.680,00
Summe Passiva 14.163.891,26 16.007.659,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 111.661,55 47.574,09
a) Rohergebnis 4.710.280,84 5.081.618,87
Gesamtleistung 6.898.768,08 6.597.466,44
Umsatzerlöse 7.747.914,43 7.379.378,15
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -849.146,35 -781.911,71
sonstige betriebliche Erträge 403.936,31 75.577,71
Materialaufwand 2.592.423,55 1.591.425,28
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.028.071,26 1.030.436,30
Aufwendungen für bezogene Leistungen 564.352,29 560.988,98
b) Personalaufwand 2.090.097,90 2.132.433,65
Löhne und Gehälter 1.751.436,47 1.787.593,76
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 338.661,43 344.839,89
für übrige Arbeitnehmer 331.452,62 338.719,65
davon Aufwendungen für Altersversorgung 7.208,81 6.120,24
c) Abschreibungen 227.866,15 274.663,72
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 227.866,15 274.663,72
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 2.280.655,24 2.626.947,41
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -44.311,71 37.492,50
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.152,90 37.492,50
davon Erträge aus Abzinsung 102,00 35.303,90
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.464,61
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 74.464,61
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10.939,56 29.280,81
4. Ergebnis nach Steuern 56.410,28 55.785,78
5. sonstige Steuern 56.410,28 55.785,78
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Firma

Remstalkellerei eG

Firmensitz

71384 Weinstadt-Beutelsbach

Registergericht

Amtsgericht Stuttgart

Handelsregisternummer

GnR 260131

Angabe der auf Bilanz und GuV angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn-und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die betriebgsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 4 und 5 Jahren. Bauten und bewegliche Anlagegegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Auf Bauten wurden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Anlagegegenstände wurden linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens liegen zwischen 3 und 33 Jahren. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis zwischen 250,01 EUR (150,01 EUR bis 31.12.2017) und 1.000 EUR (jeweils vermindert um Vorsteuer) wurden jahrgangsweise in einen Sammelposten eingestellt und werden über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh , Hilfs und Betriebsmittel wurden mit den Anschaffungskosten, Leergut und Transportmittel mit dem Rücknahmepreis bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert (Zeitwert) bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Bewertung erfolgte retrograd, ausgehend vom voraussichtlichen Verkaufserlös abzüglich Verwaltungs-und Vertriebskosten sowie bei Offenwein zusätzlich abzüglich der Abfüllkosten. Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen abgesetzt. Die Abrechnungsforderungen gegenüber der Zentralgenossenschaft WZG, Möglingen, wurden mit den vorläufigen Abrechnungspreisen, abzüglich einer Pauschalwertberichtigung von 2 % für das zinsfreie Zahlungsziel, angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gewöhnlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Das Wahlrecht, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger abzuzinsen, wurde nicht ausgeübt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden.

Sonstige Rückstellungen, nicht unerheblicher Umfang, nicht gesondert ausgewiesen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:

Rückstellung für Traubengelder (TEUR 433,6), Rückstellung für Werbeumlage (TEUR 152,6), Rückstellung für den Personalbereich (TEUR 165,8) sowie Rückstellung für Pfandgeld (TEUR 71,0).

Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten über fünf Jahre

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren liegen nicht vor. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, durch Pfandrechte o.ä. gesichert

0,00 EUR

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Aufgliederung der Gewinnrücklage

a) Gesetzliche Rücklage

Anfangsbestand 5.000.433,39 EUR, Zugang 0 EUR, Abgang 0 EUR, Endbestand 5.000.433,39 EUR.

b) Andere Ergebnisrücklagen

Anfangsbestand 1.308.594,78 EUR, Zugang 0 EUR, Abgang 0 EUR, Endbestand 1.308.594,78 EUR.

c) Sonderrücklagen

Anfangsbestand 1.679.806,67 EUR, Zugang 0 EUR, Abgang 0 EUR, Endbestand 1.679.806,67 EUR.

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Das Jahresergebnis beträgt 0 EUR.

Angaben über Zahl, Eintritt und Austritt, Geschäftsguthaben und Haftsummen der Mitglieder

a) Mitglieder:

Anfangsbestand 777, Zugang 5, Abgang 50, Endbestand 732.

b) Anzahl der Geschäftsanteile:

Anfangsbestand 1.018, Zugang 6, Abgang 53, Endbestand 971.

c) Das Geschäftsguthaben veränderte sich um ./. 33.583,11 EUR.

d) Haftungssumme: bestehen nicht.

e) Höhe des Geschäftsanteils: 3.000 EUR.

Angabe über die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates bei eingetragenen Genossenschaften

Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname):

Peter Jung - Vorsitzender bis 17.08.2023

Friedhelm Illg

Thomas Wahler seit 10.01.2023

Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname):

Stefan Altenberger - Vorsitzender

Manuel Schmid - Stellvertreter

Bernhard Schmid

Christian Frank

Andreas Knauer

Anja Luckert

Alexander Staib

Georg Mödinger

Christian Schaal

Angabe der Forderungen gegen Mitglieder des Vorstandes oder des Aufsichtsrates bei eingetragenen Genossenschaften

a) Mitglieder des Vorstands: 341,43 EUR;

b) Mitglieder des Aufsichtsrats: 0,00 EUR

1.1.2023 - 31.12.2023
Unterschrift der Geschäftsleitung Vorstandsmitglieder
Ort Weinstadt-Beutelsbach
Datum 22.10.2024
Organbezeichnung
Organbezeichnung Klartext Illg
Person
Titel
Vorname Friedhelm
Name Illg
Funktion Stv. Vorstandsvorsitzender
andere Attribute
Organbezeichnung
Organbezeichnung Klartext Wahler
Person
Titel
Vorname Thomas
Name Wahler
Funktion
andere Attribute
1.1.2023 - 31.12.2023
Anzahl
Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten 73

Angaben über den für die Genossenschaft zuständigen Prüfungsverband

Baden-Württembergische Genossenschaftsverband, Am Rüppurrer Schloß 40, 76199 Karlsruhe.

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinem Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens- Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Den Jahresabschluss und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung. Die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses empfiehlt der Aufsichtsrat der Generalversammlung zu beschließen.

 

Weinstadt, 22.10.2024

Stefan Altenberger, Aufsichtsratsvorsitzender

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2023 Verbindlichkeiten
EUR erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Laufzeiten
Gesamt 3.754.495,28 589,45 3.535.790,16
Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.354.191,41 589,45 2.135.486,29
Restlaufzeit über einem Jahr 1.400.303,87 1.400.303,87
31.12.2023 Verbindlichkeiten
EUR Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sonstige Verbindlichkeiten
Laufzeiten
Gesamt 32.661,08 185.454,59
Restlaufzeit bis zu einem Jahr 32.661,08 185.454,59
Restlaufzeit über einem Jahr

Forderungenspiegel

31.12.2023 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
EUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sonstige Vermögensgegenstände
Laufzeiten
Gesamt 1.700.146,80 1.531.746,36 56.260,18 112.140,26
Restlaufzeit bis zu einem Jahr 920.960,21 752.559,77 56.260,18 112.140,26
Restlaufzeit über einem Jahr 779.186,59 779.186,59

Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2023 - 31.12.2023 Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
EUR Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Zugänge Abgänge
Anlagevermögen 1.980.332,32 27.296.506,56 27.328.194,02 11.342,47 43.029,93
Immaterielle Vermögensgegenstände 47.867,00 315.292,53 315.292,53
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.867,00 315.292,53 315.292,53
EDV-Software 47.867,00 315.292,53 315.292,53
Sachanlagen 1.542.734,62 26.586.197,86 26.620.585,32 7.342,47 41.729,93
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.184.914,62 11.710.947,89 11.710.947,89
Bauten auf eigenen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten 1.184.914,62 11.710.947,89 11.710.947,89
nicht zuordenbar 1.184.914,62 11.710.947,89 11.710.947,89
technische Anlagen und Maschinen 237.697,00 10.826.340,93 10.853.422,03 2.915,90 29.997,00
technische Anlagen 237.697,00 10.826.340,93 10.853.422,03 2.915,90 29.997,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.538,00 4.020.324,04 4.027.630,40 4.426,57 11.732,93
Betriebsausstattung 91.538,00 4.020.324,04 4.027.630,40 4.426,57 11.732,93
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.585,00 28.585,00 28.585,00
geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen 28.585,00 28.585,00 28.585,00
Finanzanlagen 389.730,70 395.016,17 392.316,17 4.000,00 1.300,00
Beteiligungen 25.030,70 30.316,17 30.316,17
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften 25.030,70 30.316,17 30.316,17
Sonstige Finanzanlagen 364.700,00 364.700,00 362.000,00 4.000,00 1.300,00
Genossenschaftsanteile 364.700,00 364.700,00 362.000,00 4.000,00 1.300,00
Handelsbilanzwert Buchwert zum Ende der Periode
1.1.2023 - 31.12.2023 Kumulierte Abschreibungen
EUR Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 25.316.174,24 25.100.041,02 227.866,15 227.866,15
Immaterielle Vermögensgegenstände 267.425,53 228.445,53 38.980,00 38.980,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 267.425,53 228.445,53 38.980,00 38.980,00
EDV-Software 267.425,53 228.445,53 38.980,00 38.980,00
Sachanlagen 25.043.463,24 24.866.310,02 188.886,15 188.886,15
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.526.033,27 10.474.889,27 51.144,00 51.144,00
Bauten auf eigenen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten 10.526.033,27 10.474.889,27 51.144,00 51.144,00
nicht zuordenbar 10.526.033,27 10.474.889,27 51.144,00 51.144,00
technische Anlagen und Maschinen 10.588.643,93 10.505.204,03 83.439,90 83.439,90
technische Anlagen 10.588.643,93 10.505.204,03 83.439,90 83.439,90
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.928.786,04 3.886.216,72 54.302,25 54.302,25
Betriebsausstattung 3.928.786,04 3.886.216,72 54.302,25 54.302,25
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen
Finanzanlagen 5.285,47 5.285,47
Beteiligungen 5.285,47 5.285,47
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften 5.285,47 5.285,47
Sonstige Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile
Handelsbilanzwert Erfolgsneutrale Abgänge
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen 11.732,93
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
EDV-Software
Sachanlagen 11.732,93
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Bauten auf eigenen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten
nicht zuordenbar
technische Anlagen und Maschinen
technische Anlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.732,93
Betriebsausstattung 11.732,93
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen
Finanzanlagen
Beteiligungen
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften
Sonstige Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.11.2024.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.