Stammdaten

Register
Amtsgericht Lüneburg HRB 110043
Vorher
Salzhausener Maschinenbautechnik Salmatec Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
25.9.1981
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen Stoffen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen und Maschinenteilen für die Kraftfutterindustrie, insbesondere die Herstellung und der Vertrieb von Matrizen, Preßrollen, Hammermühlenschläger und ähnlichen Erzeugnissen im ln- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Petersen
seit 16.11.2005
Geschäftsführer
Christian Müller
seit 16.11.2005
Geschäftsführer
Andrea Müller
seit 16.11.2005
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Salmatec GmbH

Gödenstorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Marktentwicklung und Geschäftsfeld

Salmatec ist ein Unternehmen, welches Maschinen und Anlagen, sowie deren Verschleiß- und Ersatzteile zur Herstellung von Pellets und Granulaten entwickelt und produziert.

Pellets und Granulate gewinnen zunehmend an Bedeutung und haben sich in vielen verschiedenen Branchen etabliert. Durch die Herstellung von Pellets können eine Vielzahl von Produkten veredelt, bzw. nachhaltig und effektiv genutzt sowie die Bedingungen der Kreislaufwirtschaftsgesetze bestens erfüllt werden. Das in den letzten Jahren gestiegene Umweltbewusstsein und auch die Sensibilisierung der Arbeitsstättensicherheitsverordnung machen die Herstellung von Pellets aus Abfall- und Restprodukten sowie aus staubförmigen Substanzen nicht nur sinnvoll, sondern in Teilbereichen auch zwingend.

Auch unter der Berücksichtigung der effizienteren Gestaltung von Transporten bieten nach wie vor die pelletspezifischen Vorteile, wie Volumenreduzierung und Schüttgewichterhöhung die Möglichkeit, verschiedenste Produkte und Schüttgüter lager- und transportfähig zu machen. Auch der Bereich der Biomasseverarbeitung, speziell die Pelletierung von hochkalorischen, nicht fossilen Brennstoffen, bietet noch Potential für die Erschließung weiterer Marktsegmente.

Bedauerlicherweise kam es im Mai 2023 zu einem Brandgeschehen an unserem Standort in Salzhausen wodurch ein Teil unserer Matrizen-Produktion zerstört wurde. Es wird auf Hochtouren daran gearbeitet, unsere Produktion am Standort Gödenstorf hochzufahren, um die Kapazitäten bestmöglich aufzufangen.

Der Neubau unserer neuen Produktionshalle wird im Jahr 2024 abgeschlossen. Die neuen Produktionsanlagen wurden teilweise bereits im Geschäftsjahr 2023 in Betrieb genommen. Weitere Anlagen wurden im Geschäftgsjahr 2024 in Betrieb genommen. Der Bezug der neuen Produktionshalle wird im November 2024 durchgeführt.

Trotz dieser etwas angespannten Ausgangslage sehen wir nach wie vor eine gute Nachfrage nach unseren Pelletiersystemen. Insbesondere die breite Aufstellung der Salmatec über viele Branchen und Lieferungen in alle Kontinente sorgen für eine Minimierung der Risiken. So vermerken wir im Moment einen sehr guten Auftragseingang im Bereich der Biomassepelletierung, der auch Reduzierungen anderer Branchen nahezu kompensieren kann.

Eine für uns positive Erscheinung sehen wir durch die hohe Anzahl der in den letzten Jahren verkauften Maschinen und Anlagen, auch insbesondere in dem zukünftig dafür benötigten Verschleiß- und Ersatzteil- sowie Servicebedarf, den wir bedienen werden.

Die Entwicklung in Bezug auf unsere Absatzmärkte und -möglichkeiten bewerten wir weiterhin positiv.

Wir optimieren ständig unsere Produktionsprozesse und sind dadurch insgesamt in der Lage, dem Wettbewerbsdruck sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland standzuhalten.

Durch Flexibilität und Innovationen, insbesondere auch der verstärkten Entwicklung und Nutzung neuer Fertigungstechnologien, konnten wir unsere Marktposition stärken.

2. Geschäftsentwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Salmatec einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.135 erreichen können.

Im Berichtsjahr konnten die angestrebten Umsatzerlöse sehr konstant erzielt werden. Ein Teil der in 2023 eingegangen Aufträge wird erst im Jahr 2024 ausgeliefert. Die Umsatzverschiebung wird in der Summe der Erhaltenen Anzahlungen sichtbar.

Bei einem Rohergebnis von rd. T€ 12.010 waren im Berichtsjahr 2023 höhere Personalaufwendungen (+ 8,0 %) zu verzeichnen. Dies lässt sich auf die Neueinstellung von neuen Mitarbeitern in allen Bereichen sowie auf angefallene Überstunden zurückführen. Im Mai 2023 gab es eine allgemeine Lohnerhöhung in allen Bereichen.

Ein wesentliches Standbein der Salmatec ist, neben dem Bau von Maschinen und Anlagen, die Produktion von Verschleißteilen (wesentlich Matrizen und Koller).

Pelletiermaschinen und -anlagen werden hauptsächlich in Europa verkauft. Aber auch nach Fernost und Südamerika wurden Anlagen und Maschinen verkauft. Durch gezielte Vertriebstätigkeit in zukunftsträchtige Absatzregionen versprechen wir uns eine weitere Marktdurchdringung.

Die Kapazitätsauslastung der Produktion lag bei den Verschleißteilen bei 100 %. Im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus bei ca. 100 %, inklusive der Service- und Dienstleistungen.

Es wurden trotz Anschaffung von modernen Produktionsmaschinen und intelligenten Schichtsystemen dennoch Überstunden gefahren. Dies ist insbesondere auch der Tatsache geschuldet, dass aufgrund des Brandgeschehens anfänglich weniger Produktionsmaschinen in dem Provisoriumsbetrieb am Standort Gödenstorf zur Verfügung standen und somit zeitweise Mehrschichtarbeit notwendig war.

Temporär wurden zusätzlich auch einige Bearbeitungsschritte als Fremdleistung vergeben. Das betraf zerspanende Bearbeitungen im weichen Zustand der Matrizen, also vor dem Härten. Da sich unsere Härterei bereits am Standort Gödenstorf befand, war dieser wichtige Bearbeitungsschritt nicht betroffen und konnte uneingeschränkt weiter betrieben werden.

Neue Investitionen, speziell für die Herstellung der Matrizen, sollen die Qualität und Kapazität insgesamt erhöhen und dafür sorgen, dass die Durchlaufzeit verringert wird.

Wir erwarten, durch die Neuerrichtung der Matrizenproduktionshalle und der Implementierung neuer hochmoderner Fertigungsanlagen und Prozesse zukünftig eine der modernsten Matrizenproduktionen der Branche zu betreiben.

Die in den letzten Jahren begonnene Kooperation mit anderen Komponentenherstellern unserer relevanten Branche wirkte sich weiter positiv aus, da wir so die Möglichkeit haben, speziell in den neuen Märkten, Kunden umfassend zu bedienen, welche komplette Pelletierlinien benötigen. Mit dieser Verkaufsstrategie können wir leistungsstark auf dem Markt auftreten und hervorragende Referenzen vorweisen.

Der laufende Auftragsbestand schwankte im Jahre 2023 zwischen € 3,6 Mio. und € 10,5 Mio. bei Fertigungszeiten zwischen 10 bis 20 Wochen im Anlagenbau und etwa 8 bis 20 Wochen in der Verschleißteilproduktion. Die temporär längeren Fertigungszeiten für Matrizen wurden aufgrund des geschilderten Brandgeschehens hervorgerufen.

Wir haben diesbezüglich großes Verständnis und Unterstützung von Seiten unserer Kunden erfahren.

3. Investitionen

Die Salmatec pachtet bzw. mietet fast alle wesentlichen Anlagen (Grundstücke, Gebäude, technische Anlagen und Maschinen) von den Besitzgesellschaften Müller und Petersen GmbH & Co. KG und der Müller & Petersen Gödenstorf GbR. Das eigene Anlagevermögen betrifft nur den Fuhrpark und einige Produktionsmaschinen.

4. Personal- und Sozialbereich

Die Salmatec beschäftigte im Berichtsjahr im Durchschnitt: 143 Arbeitnehmer, davon 81 vollzeitbeschäftigte gewerbliche Arbeitnehmer, 9 teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer, 17 Auszubildende im gewerblichen Bereich, 36 Angestellte in der Verwaltung. Insgesamt sind 7 Schwerbehinderte im Unternehmen tätig.

Die Quote der Personalaufwendungen stieg um ca. 8,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf die Neueinstellung von neuen Mitarbeitern in allen Bereichen sowie auf angefallene Überstunden zurückführen. Im Juni 2023 gab es eine allgemeine Lohnerhöhung in allen Bereichen.

Nach dem Altersaufbau ist die Hälfte der Arbeitnehmer 20 bis 30 Jahre alt, während die andere Hälfte auf 31 bis 65-Jährige entfällt. In der Regel werden nur Fachkräfte beschäftigt; einzelne Positionen lassen sich aber mit angelernten Arbeitnehmern besetzen, wenn technische Grundkenntnisse vorhanden sind. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden.

Salmatec engagiert sich stark im Bereich der Ausbildung mit dem Ziel, junge Fachkräfte selbst auszubilden und somit möglichem Mangel an Fachkräften vorzubeugen.

Salmatec bezahlt ihre Arbeitnehmer in Anlehnung an den Tarifvertrag der IG Metall. Seit Gründung der Gesellschaft kommt die Salmatec ohne Betriebsrat aus.

Alle Arbeitnehmer werden regelmäßig weitergebildet. Der Gesundheit- und Arbeitsschutz werden bei der Salmatec besonders ernst genommen. Wir arbeiten eng mit dem Berufsgenossenschaftlichen medizinischem Arbeitsdienst zusammen. Es stehen mehrere Sicherheitsbeauftragte zur Verfügung.

Zur ständigen Prüfung und Gewährleistung der Einhaltung der Arbeitsstättensicherheitsverordnung, sowie als Ansprechpartner für sicherheitstechnische und gesundheitliche Aspekte, wurde zusätzlich ein externes Fachunternehmen beauftragt. Durch die Rücksichtnahme auf individuelle Bedürfnisse der Arbeitnehmer und den direkten Kontakt mit der Geschäftsleitung herrscht bei der Salmatec ein gutes Betriebsklima und die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen.

II. Lage der Gesellschaft

Zur Entwicklung der Salmatec in den letzten fünf Jahren werden die folgenden wesentlichen Kennziffern gegeben:

2023 2022 2021 2020 2019
T€ T€ T€ T€ T€
Bilanzsumme 35.812 25.717 20.965 16.928 16.738
Sachanlagen 2.050 1.648 1.292 1.120 1.111
Finanzanlagen 5.282 4.260 2.591 1.847 3.177
Eigenkapital 21.678 17.543 14.409 13.126 12.142
Gesamtleistung 39.981 55.476 37.842 29.458 28.388
Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl 126 130 123 118 117

Die erhöhte Bilanzsumme spiegelt die weiterhin getätigten Modernisierungsmaßnahmen der Betriebsstätte Gödenstorf wider. Die Modernisierungen werden von der Salmatec GmbH übernommen und als Mietereinbauten bilanziert.

Der Bestand an Liquiden Mitteln beläuft ich auf T€ 5.916. Das positive Jahresergebnis zeigt sich in dem Anteil des Eigenkapitals, so dass wir zum Stichtag eine Eigenkapitalquote von 61,6 % ausweisen.

III. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die vermehrten Projektierungen von Komplettlösungen mit unseren Komponentenpartnern, für den "alternativen Markt" und für die Mischfutterindustrie wirken positiv auf die Ertragslage aus, beinhalten jedoch auch gewisse Risiken. Die Risiken bei der Abwicklung von größeren Projekten schätzen wir jedoch nicht höher ein, als die von Komponentenlieferungen. Salmatec hat im Laufe der über 50-jährigen Firmengeschichte bereits eine Vielzahl von größeren Projekten erfolgreich abgewickelt und kann mögliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechend reagieren.

Salmatec betreut intensiv die vorhandenen Märkte und erweitert die Erschließung neuer Märkte durch Ausbau des internationalen Vertriebsnetzes und sollte daher auch in der Zukunft in der Lage sein, seine Marktposition festigen und darüber hinaus weiter auszubauen.

Neben weiteren Ländern erweitern wir aktuell stark unsere Präsenz im US- und Nordamerikanischen Markt insbesondere durch aktive Teilnahme an Fachmessen, Konferenzen und durch Fachvorträge an diesen. Wir konnten bereits ein beachtliches Netzwerk in der Pelletbranche aufbauen und unseren Namen dort etablieren. Es bestehen bereits intensive Kontakte zu potentiellen Kunden und wir rechnen mit neuen größeren Auftragsabschlüssen im Jahr 2024.

Maschinen und Anlagen, auch als Komplettlösungen mit unseren Komponentenparten, für den "alternativen Markt" und für die Mischfutterindustrie werden in der Zukunft den Schwerpunkt der Lieferungen darstellen. Hier werden wir unsere Fertigungstiefe noch weiter erhöhen, um eine bessere Wertschöpfung im eigenen Unternehmen zu generieren.

Ebenso einen starken Umsatzanteil werden nach wie vor die Ersatz- und Verschleißteile haben, da jede neu gelieferte Maschine natürlich auch Verschleiß- und Ersatzteile benötigt. Gleiches gilt für den dadurch wachsenden Servicebedarf.

IV. Voraussichtliche Entwicklung

Auch für das Geschäftsjahr 2024 streben wir wieder eine Umsatzentwicklung an, die sich am Durchschnitt der letzten 3 Jahre orientieren wird. Dementsprechend wird sich auch das Betriebsergebnis entwickeln. Wir erwarten eine leichte Steigerung zum Jahr 2023. Weiterhin arbeiten wir insbesondere durch den Neuaufbau unserer Matrizenproduktion am Standort Gödenstorf an verbesserten hochmodernen Fertigungsmöglichkeiten, an der Optimierung unserer Abläufe- und Prozesse und an der Festigung unserer Marktposition.

V. Forschung und Entwicklung

Im laufenden Berichtsjahr wurden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Optimierung der Salmatec Pelletierpressen umgesetzt, die unsere Maschinen leistungsfähiger machen und uns deutlich vom Wettbewerb absetzen.

Durch solche Innovationen können unsere Maschinen speziell im Bereich der schwierigen Anwendungen, welche vorwiegend im Bereich der Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe, sowie der erneuerbaren Energien auftreten, Wettbewerbsvorteile erzielen. Es wurden auch innovative Entwicklungen an unseren Maschinen für den Bereich der Futtermittelherstellung getätigt. Diese Innovationen zielen darauf ab, den spezifischen Energieverbrauch beim Pelletierprozess zu senken, die Maschinen wartungsärmer zu gestalten sowie das Handling zu verbessern.

 

Salzhausen, 14. August 2024

Salmatec Gesellschaft mit beschränkter Haftung

gez. Christian Müller

gez. Bernd Petersen

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Sonstige 5.011,00 8
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 656.576,00 626
2. Technische Anlagen und Maschinen 112.306,00 409
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.055.999,50 613
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 225.064,10 2.049.945,60 0
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.281.578,24 7.336.534,84 4.260
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 15.140.066,13 13.675
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 746
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
2. Sonstige 7.371.325,16 2.409
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.915.669,63 13.286.994,79 2.935
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.665,93 36
35.812.261,69 25.717

Passiva

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
II. Gewinnrücklagen 17.443.062,45 14.309
III. Jahresüberschuss 4.135.003,03 21.678.065,48 3.134
B. Rückstellungen 2.525.266,00 3.321
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 5
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 5)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.583.584,57 0
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
3. Sonstige 3.817.745,64 4.848
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 0) 11.401.330,21
D. Passive latente Steuern 207.600,00 0
35.812.261,69 25.717
E. Haftungsverhältnisse 1.125.409,44 1.275

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 24.655.569,69 21.882
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.074.169,31 -7.509
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.383.138,40 -1.248
- davon für Altersversorgung: € 6.365,00 (Vorjahr: T€ 5) -9.457.307,71
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -242.802,10 -192
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.291.691,19 -8.800
5. Erträge aus Beteiligungen 268.592,00 196
- davon von Gesellschaftern € 268.592,00 (Vorjahr: T€ 195)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.401,06 72
- davon aus verbundenen und nahestehenden Unternehmen: € 969,00 (Vorjahr: T€ 72)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -232.995,38 -9
- davon an verbundenen Unternehmen: € 227.862,68 (Vorjahr: T€ 0)
- davon aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen: € 4.650,00 (Vorjahr: T€ 9)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.594.965,09 -1.252
9. Ergebnis nach Steuern 4.140.801,28 3.140
10. Sonstige Steuern -5.798,25 -6
11. Jahresüberschuss 4.135.003,03 3.134

Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

I. Registerangaben

Der Sitz der Gesellschaft ist Gödenstorf. Sie ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter der Registernummer HRB 110043.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Bilanz wurde vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Gegenstände im Sachanlagevermögen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Gesellschaft hat Investitionszuschüsse erhalten. Diese sind von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend § 6 Abs. 2a EStG in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben wird.

Im Finanzanlagevermögen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind unter Berücksichtigung des Herstellungsgrads entsprechend der Auftragskalkulation mit den anteiligen Herstellungskosten bewertet. Dabei wurde der Grundsatz der verlustfreien Bewertung beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch pauschale Wertberichtigungen des nicht einzeln wertberichtigten Forderungsbestandes Rechnung getragen.

Liquide Mittel valutieren ausschließlich in Euro und sind zu Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Betrag bilanziert, der Aufwand für einen bestimmten Zeitraum in Folgeperioden darstellt.

Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen werden latente Steuern berechnet. Auf eine Aktivierung eines verbleibenden aktiven Überhangs an latenten Steuern wird hier in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts verzichtet.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Projected-Unit-Credit-Methode). Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags basiert auf dem von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichten durchschnittlichen Abzinsungssatz (10-Jahres-Durchschnitt) von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) und einem Rententrend von 1,50 % (Vorjahr: 1,50 %) pro Jahr. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den Heubeck-Richttafeln 2018 G. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung bei Anwendung des sieben- und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes in Höhe von T€ 2 unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Preis- und Kostenentwicklung in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften angemessen zu berücksichtigen.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Bilanzposten, die nahe stehende Personen bzw. Unternehmen betreffen und nicht schon als Beteiligungs- oder verbundene Posten gezeigt werden, sind gesondert ausgewiesen. Als nahe stehend werden Personen bzw. Unternehmen behandelt, die einheitlich beherrscht werden können oder auf die einheitlich wesentlich eingewirkt werden kann.

III. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus laufenden Verrechnungen (T€ 471) und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (T€ 7.113) gegenüber stehen.

Zum Abschlussstichtag in USD valutierende Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen (Einkäufe) werden zum Devisenmittelkassakurs bewertet.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Grundschulden und Bürgschaften gesichert sind, beträgt € 0,00 (Vorjahr: T€ 5).

Die latenten Steuersalden entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

01.01.2023 Veränderung 31.12.2023
Aktive latente Steuern 0,00 28.400,00 28.400,00
Passive latente Steuern 0,00 -236.000,00 -236.000,00
0,00 -207.600,00 -207.600,00

Die Haftungsverhältnisse in Höhe von € 1.125.409,44 (Vorjahr: T€ 1.275) betreffen Verbindlichkeiten aus der Bestellung von Sicherheiten in Form von Bürgschaften. Es handelt sich um Verpflichtungen für verbundene Unternehmen. Für das Risiko einer Inanspruchnahme bestehen angesichts der finanziellen Lage dieser Unternehmen keine Anhaltspunkte.

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesene Betrag von insgesamt T€ 9.292 enthält außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 974, die als Brandschaden durch den Verlust von Anlagegütern und Vorräten sowie als zusätzliche Kosten der Regulierung zu berücksichtigen waren.

Dem gegenüber sind in dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" von insgesamt T€ 12.645 außergewöhnliche Erträge in Höhe von T€ 12.000 berücksichtigt, die auf Versicherungsleistungen für den Brandschaden - einschließlich solcher für die Betriebsunterbrechung - beruhen.

IV. Angaben zu Gesellschaftsorganen

Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Christian Müller, Salzhausen, und Herr Bernd Petersen, Nottensdorf. Von der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

V. Sonstige Angaben

1. Laufende finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen laufende sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB im Gesamtbetrag von T€ 1.521 gegenüber verbundenen und nahestehenden Unternehmen für Pachten.

2. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt (ohne Auszubildende):

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 81 78
Angestellte (ohne Geschäftsführer) 45 52
126 130

3. Beteiligungen

Es bestehen folgende Beteiligungen:

1. Salmatec Anlagenbau GmbH, Gödenstorf

Anteilsquote: 100 %
Eigenkapital 31.12.2023: T€ 4.002
Jahresüberschuss 2023: T€ 1.045

2. Müller & Petersen GmbH & Co. KG, Gödenstorf

Beteiligung als Komplementärin ohne Beteiligung am gesamthänderischen Vermögen. Von weitergehenden Angaben wurde nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB abgesehen.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 4.135.003,03 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Gödenstorf, den 14. August 2024

Salmatec GmbH

gez. Christian Müller

gez. Bernd Petersen

Anlagenspiegel 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand zum 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Sonstige 70.370,21 0,00 0,00 70.370,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 814.943,06 60.334,20 25.604,00 849.673,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 748.725,57 121.186,82 685.489,57 184.422,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.398.403,77 662.961,08 35.707,25 2.025.657,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 225.064,10 0,00 225.064,10
2.962.072,40 1.069.546,20 746.800,82 3.284.817,78
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.260.245,55 1.021.332,69 0,00 5.281.578,24
7.292.688,16 2.090.878,89 746.800,82 8.636.766,23
Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2023 lfd. Geschäftsjahr Abgänge Stand zum 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Sonstige 62.541,21 2.818,00 0,00 65.359,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 188.839,06 29.861,20 25.603,00 193.097,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 339.976,57 21.518,82 289.378,57 72.116,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 785.098,27 188.604,08 4.044,25 969.658,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.313.913,90 239.984,10 319.025,82 1.234.872,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.376.455,11 242.802,10 319.025,82 1.300.231,39
Buchwerte
Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Sonstige 5.011,00 7.829,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 656.576,00 626.104,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 112.306,00 408.749,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.055.999,50 613.305,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 225.064,10 0,00
2.049.945,60 1.648.158,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.281.578,24 4.260.245,55
7.336.534,84 5.916.233,05

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Salmatec GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Salmatec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Salmatec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stade, den 14. April 2025

Redeker GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Redeker, Wirtschaftsprüfer

gez. Kupski, Wirtschaftsprüfer

"Hinweis gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB: Der Jahresabschluss wird wegen der Inan-spruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss."

Datum der Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30.04.2025 festgestellt.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30.04.2025 wird der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 4.135.003,03 in die Gewinnrücklagen eingestellt.

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