Winterhalter Ventures GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Viktor Dr. Faller seit 12.7.2023 | Prokura |
Florian Kunkel seit 17.4.2023 | Prokura |
Rolf Janssen seit 11.8.2022 | Prokura |
Jens Holger Steck seit 3.9.2018 | Prokura |
Thomas Hornikel seit 25.1.2016 | Prokura |
Ralph Winterhalter seit 21.1.2008 | Geschäftsführer |
Jürgen Winterhalter seit 28.8.2006 | Geschäftsführer |
Peter Huber seit 28.8.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Winterhalter Gastronom GmbHMeckenbeurenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht für 2011I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie Weltwirtschaft konnte 2011 an das sehr gute Vorjahr nahezu nahtlos anknüpfen und ihre Wirtschaftsleistung um 4% gegenüber dem Vorjahr steigern. Wachstumstreiber der Weltkonjunktur waren einmal mehr die Schwellenländer, allen voran die BRIC-Staaten. Insbesondere China mit einer Steigerungsrate von 9% und Indien mit einem Wirtschaftswachstum von 7% weisen weiterhin eine sehr dynamische Entwicklung auf. In den Industrieländern hat sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 2,5% auf 2,0% verlangsamt, was in etwa auch dem Wachstum der meisten großen Industrienationen entspricht. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland konnte sich auch in 2011 wieder positiv von den anderen Industrienationen abheben. Obwohl die Stimmung während des Jahres wegen der hochverschuldeten Euroländer, wie Griechenland und Portugal, und der ungelösten Schuldenproblematik in den USA immer wieder stark belastet war, wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 3,0%. Wachstumsmotor waren sowohl der steigende inländische Konsum als auch der Außenhandel. Die Entwicklung der für uns relevanten Währungskurse verlief äußerst volatil in 2011, wobei ein Großteil der Wechselkurse zum Jahresende wieder auf dem Stand des Jahresanfangs war. Unterm Strich hatten die starken Schwankungen aber keinen signifikanten Einfluss auf unser Ergebnis. Das jetzt schon seit Jahren anhaltende niedrige Zinsniveau ist für uns sehr negativ, da wir Gläubiger und nicht Schuldner verschiedener Geschäftsbanken sind. Die positive dynamische Entwicklung der Branche in 2010 hat sich auch in 2011 fortgesetzt. Der Markt war im Geschäftsjahr durch eine gute Stimmung gekennzeichnet, die sich auch in einem entsprechenden Investitionsverhalten widerspiegelte. Die wichtigsten Rohstoffpreise haben wir durch langfristige Einkaufskontrakte und Finanzderivative auf günstigem Niveau abgesichert. Die durchaus volatilen Rohstoffpreise haben daher keine deutlichen Spuren im Ergebnis hinterlassen. Unsere Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr verlief deutlich besser als geplant und mit einem Umsatzwachstum von 9,0% liegen wir im oberen Bereich unserer Branche, d.h. wir sind stärker gewachsen als der Branchendurchschnitt. Regional war unser Wachstum in Asien mit Abstand am größten, und auch Westeuropa zeigte erstaunlich hohe Zuwachsraten. Abgesehen von einzelnen regionalen Absatzmärkten haben auch die Absatzzahlen in den osteuropäischen Märkten deutlich zugelegt. Weiterhin sehr dynamisch entwickelte sich auch Südamerika, einer unserer neueren Zukunftsmärkte. Ertragslage In 2011 konnten wir einen neuen Umsatzrekord verzeichnen. Die Umsatzerlöse betrugen 133,9 Mio. € was eine Steigerung von 9,0% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Das Betriebsergebnis wuchs im Berichtsjahr etwas schwächer als der Umsatz auf den neuen Rekordwert von 25,4 Mio. €. Ursache hierfür war in erster Linie der starke Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um mehr als 2 Mio. €. Unser Finanzergebnis ist deutlich durch das extrem niedrige Zinsniveau und die Finanzkrise geprägt. Trotz sehr hoher liquider Mittel konnten nur relativ bescheidene Zinserträge erzielt werden. Aufgrund der Finanzkrise mussten wir auf verschiedene Wertpapiere Abschreibungen vornehmen. Wir gehen aber davon aus, dass diese Papiere zum Nennwert zurückgezahlt werden. Der Steueraufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. € auf 7,4 Mio. € erhöht. Der Jahresüberschuss beträgt 18,0 Mio. €, eine Steigerung um 1,6 Mio. € oder 10,0 % gegenüber dem Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Im Geschäftsjahr 2011 konnte wieder ein zufriedenstellender Cash-Flow generiert werden. Mit einer Eigenkapitalquote von 65,7%, eine Steigerung um 4,9 Prozentpunkte gegenüber 2010, wurde auch hier ein neuer Rekord erzielt. Das Eigenkapital beträgt 75,9 Mio. €, 16,5 Mio. € mehr als im Vorjahr. Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr von 97,8 Mio. € auf 115,5 Mio. €. Auf der Aktivseite resultiert der Anstieg insbesondere aus der Zunahme der liquiden Mittel. Der Anstieg auf der Passivseite resultiert aus der Gewinnthesaurierung. Risikobeurteilung 2011 Als international agierendes Unternehmen sind wir unterschiedlichen Risiken aus-gesetzt. Um unsere strategischen Ziele zu erreichen und den langfristigen Unternehmenserfolg sicherzustellen, ist es notwendig, die Risiken rechtzeitig zu erkennen, ihre Ursachen und Konsequenzen zu analysieren und durch passende Maßnahmen nachhaltig zu vermeiden oder zu begrenzen. Das Risikomanagement ist bei uns in das bestehende Instrumentarium zur Unternehmensführung integriert und die Verantwortlichkeiten sind eindeutig geregelt. Damit können die potenziellen Risiken, die in unserem Einfluss- und Beobachtungsbereich liegen, frühzeitig erkannt werden. Generell halten wir die vorhandenen Risiken unter Berücksichtigung unserer Prozesse, Strukturen, Organisation sowie unserer äußerst soliden Bilanzstruktur sowohl einzeln, als auch in ihrer Wechselwirkung für beherrschbar und sehen sie nicht als bestandsgefährdend an. Wesentliche Bestandteile unseres Risikomanagementsystems sind:
Zusätzlich zum Risikomanagement sind das kontinuierliche Sensibilisieren der Mitarbeiter für Risiken und Chancen sowie das stark ausgeprägte unternehmerische Denken der Mitarbeiter mit Führungsfunktion entscheidende Erfolgsfaktoren. Vor diesem Hintergrund erachten wir die nachfolgenden Risiken als Schwerpunkte des Risikomanagements: Gesamtwirtschaftliche Risiken Das weltweite Marktumfeld von Winterhalter ist durch allgemeine konjunkturelle Risiken geprägt. Der letzte Abschwung hat gezeigt, dass sich als Folge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise sehr viele Absatzmärkte gleichzeitig negativ entwickeln können, und dann auch ein Risiko für unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gegeben ist. Aufgrund unserer starken Marktposition und der Kostensenkungspotenziale durch die hohen Energieeinspareffekte unserer Produkte gehen wir davon aus, dass sich konjunkturelle Schwankungen und Risiken auf unser Geschäft, verglichen mit dem Gesamtmarkt, weniger stark auswirken. Unsere internationale Ausrichtung und die Tatsache, dass wir unsere Produkte auf sehr vielen Märkten der Welt anbieten, geben uns die Flexibilität zum Ausgleich regional unterschiedlicher Entwicklungen. Vor dem Hintergrund der letzten Weltwirtschaftskrise und der derzeit hohen konjunkturellen Volatilität versuchen wir ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Flexibilität aufrechtzuerhalten. Auf denkbare gesamtwirtschaftliche Einbrüche sind wir mit einer entsprechend vorsichtigen Liquiditätssteuerung und -haltung vorbereitet. Naturkatastrophen und politische Risiken Politische Krisen und Naturkatastrophen können den Absatz unserer Produkte in den betroffenen Ländern erheblich beeinträchtigen. Aufgrund der weltweiten Streuung unseres Geschäfts reduziert sich die Wirkung einzelner Risiken signifikant. Einfuhrbeschränkungen, die als Folge von politischer Instabilität in Schwellenländern denkbar sind, stellen für uns ein geringes Risiko dar, da unsere Umsätze überwiegend in den EU-Staaten erzielt werden. Rohstoffpreise und Beschaffungsrisiken Wir sind als produzierendes Unternehmen von der Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise betroffen, was zu schwankenden Material- und Produktionskosten führt. Für die Herstellung unserer Produkte ist der Edelstahlpreis, der sich aus Grundpreis und Legierungszuschlag zusammensetzt, von eminenter Bedeutung. Wir beobachten die Rohstoffmärkte sehr intensiv und versuchen teilweise durch längere Verträge mit Lieferanten das Herstellungskostenrisiko beim Grundpreis zu reduzieren. Wir haben langfristige Sicherungsgeschäfte zum Nickelpreis, der den Legierungszuschlag unmittelbar beeinflusst, abgeschlossen, die kurzfristig zu Ergebnisbelastungen führen können, uns aber langfristig eine verlässliche Kalkulationsgrundlage geben und unser Preisrisiko reduzieren. Im Geschäftsbereich Verbrauchsgüter werden die Beschaffungskosten stark von den Preisen diverser Phosphate und ähnlichen Rohstoffen determiniert, die hohen Preisschwankungen unterliegen. Mit einer kontinuierlichen Produktverbesserung wird ein möglicher Anstieg der Rohstoffpreise teilweise kompensiert. Im Rahmen unserer Beschaffungsstrategie arbeiten wir intensiv und partnerschaftlich mit unseren wichtigsten Lieferanten für Komponenten und Baugruppen zusammen. Die enge Zusammenarbeit führt zu kontinuierlicher Verbesserung der zu beschaffenden Teile, hat aber auch Abhängigkeiten zur Folge, sodass es bei einem Totalausfall eines Lieferanten kurzfristig zu Produktionsunterbrechungen kommen könnte. Wir sind uns dieses Risikos bewusst und beobachten daher die wirtschaftliche Entwicklung der Lieferanten intensiv. Trotz dieses Risikos überwiegen für uns die Vorteile dieser Strategie, da sie nicht zuletzt auch dem Schutz unseres technologischen Vorsprungs dient. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken wird durch Rahmenverträge mit Lieferanten begegnet. Ausfall- und Liquiditätsrisiken werden durch ein internes Kreditlimitprüfungssystem sowie durch ein umfangreiches Forderungsmanagement minimiert. Der Gesamtumsatz verteilt sich im Wesentlichen auf eine sehr hohe Anzahl von Fachhändlern, weshalb der Ausfall einzelner Händler kaum spürbare Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung hat. Währungsrisiko und Sicherungsgeschäfte Teile des Exportumsatzes außerhalb des Euro-Raumes werden zu festen Wechselkursen abgewickelt. Aufwertungen des Euros im Verhältnis zu anderen Währungen wirken sich dabei tendenziell negativ aus. Zur Absicherung der eingehenden Fremdwährungszahlungen werden deshalb Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Die Zusammenarbeit erfolgt dabei mit erstklassigen Finanzinstitutionen. Allerdings kann unser Risikomanagement die Auswirkungen einer mittel- und langfristig anhaltenden Aufwertung des Euros nur verzögern aber nicht vermeiden. Prozess- und Rechtsrisiken Die Rückstellungen für laufende Prozesse betrugen zum Bilanzstichtag 1,9 Mio. €. Die potenziellen Risiken aus laufenden Prozessen sind damit vollständig abgedeckt. Operationelle Risiken Hierbei handelt es sich um Gefahren von Verlusten infolge des Versagens von Verfahren, Mitarbeitern, Systemen oder infolge externer Ereignisse. Die organisatorische Plattform für ein ganzheitliches Risikomanagement bildet die Abteilung Qualitätssicherung, die sämtliche Prozesse aktuell dokumentiert sowie eine regelmäßige Überarbeitung der vorhandenen Prozesse vornimmt, die in strukturellen oder organisatorischen Verbesserungen von Prozessabläufen mündet. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess Wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind:
Mitarbeiter Im Unternehmen waren im Jahresdurchschnitt 462 Mitarbeiter beschäftigt, darin sind 15 Auszubildende enthalten. II. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresVorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. III. Bereich Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungstätigkeit unseres Unternehmens ist schwerpunktmäßig auf die Neuentwicklung von gewerblichen Geschirr-, Gläser- und Gerätespülmaschinen sowie auf die Weiterentwicklung und laufende technische Verbesserung unseres gesamten Vertriebsprogramms ausgerichtet. Mit diesen Aufgaben sind durchschnittlich 38 Mitarbeiter des Unternehmens beschäftigt. IV. PrognoseberichtDie Konjunkturexperten gehen überwiegend davon aus, dass die Weltwirtschaft ihren Aufschwung auf reduziertem Niveau fortsetzen wird. Sie weisen aber gleichzeitig darauf hin, dass ihre Prognosen aufgrund der anhaltenden Schuldenkrise in den Industrienationen sowie dem sich abzeichnenden Wirtschaftsabschwung in China verstärkten Risiken ausgesetzt sind. Die starke Verunsicherung der Wirtschaftsprognostiker spiegelt sich in der von Monat zu Monat zurückgehenden Vorhersage für die weltwirtschaftliche Wachstumsrate wider. Überwiegend wird derzeit ein Wachstum von ca. 3% für 2012 prognostiziert. Wir gehen mit Zuversicht ins neue Jahr und erwarten in den nächsten Jahren für unsere Branche ein Wachstum mindestens in Höhe des allgemeinen Wachstums. Als Marktführer wollen wir von dieser Entwicklung in den von uns bearbeiteten Märkten überproportional profitieren. Unternehmensintern arbeiten wir auch weiterhin daran, die Softwareunterstützung einzelner Bereiche weiter auszubauen und zu verbessern, um Abläufe und Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken und die interne und externe Servicequalität zu erhöhen. Die vertrieblichen Aktivitäten werden schwerpunktmäßig auf unsere Zielgruppe Hotels und Gastronomie ausgerichtet sein, deren Bedürfnisse wir durch unser Produktprogramm bestens befriedigen können. International werden wir unser Vertriebsnetzwerk weiter ausbauen, mit dem Schwerpunkt auf Ländermärkte, die aufgrund ihrer konjunkturellen und strukturellen Rahmenbedingungen und des vorhandenen Marktpotentials sehr gute Chancen für zukünftiges Wachstum bieten. Auf der Beschaffungsseite erwarten wir für die Zukunft, wenn überhaupt, nur verhaltene Preissteigerungen, da die wirtschaftlichen Perspektiven in Europa stark eingetrübt sind. Bei den Stahlpreisen haben wir uns durch langfristige Kontrakte günstige Preise gesichert und verfügen über eine stabile Kalkulationsgrundlage. Höhere Materialkosten sind durch höhere Legierungszuschläge denkbar, die wir nur zum Teil abgesichert haben. Der konkrete Ausblick für unseren Geschäftsverlauf hängt stark von der wirtschaftlichen Entwicklung in den von uns bearbeiteten Märkten ab. Wir erwarten für die Zukunft ein moderates Umsatz- und Ergebniswachstum, zumindest in Höhe der allgemeinen Wachstumsrate. Mit unserem auf Energie- und Kosteneffizienz ausgerichteten Produktprogramm, einer starken Kundenbindung, einer sehr soliden finanziellen Basis und weiterem regionalen Wachstumspotential verfügen wir über alle notwendigen Grundlagen unser Ziel zu erreichen. Engagement, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein unserer Mitarbeiter waren und sind der Grundstein unseres Erfolgs. Unser recht herzliches Dankeschön gilt daher den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Führungskräften und der Belegschaftsvertretung für die konstruktive, sehr gute Zusammenarbeit bei der Findung und Umsetzung von Lösungen, die als wichtig und richtig für die Zukunft unseres Unternehmens identifiziert wurden.
Meckenbeuren, 9. Mai 2012 Jürgen Winterhalter, Geschäftsführer Ralph Winterhalter, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2011
Anhang für 2011I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Winterhalter Gastronom GmbH, Meckenbeuren, für das Geschäftsjahr 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den sie ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear oder degressiv berechnet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Gängigkeitsabschläge werden unter Zugrundelegung der Lagerdauer festgelegt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert aktiviert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der "Projected Unit Credit Method" unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Es wurde ein Gehaltstrend von 2,0 % p. a., ein Rententrend von 1,5 % p.a. bzw. abweichend davon im Falle der wertgesicherten Renten ein Rententrend von 2,0 % p. a. sowie eine Fluktuationsrate von durchschnittlich 4,0 % p. a. zugrunde gelegt. Der Rechnungszins wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregelung gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) ermittelten Wert von 5,14 % angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bzw. mit dem Sicherungskurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufstellung unseres Anteilsbesitzes sind aus den gesonderten Übersichten "Entwicklung des Anlagevermögens 2011" und "Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2011" ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehensforderungen einschließlich Darlehenszinsen. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 9 (Vj. T€ 8), von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben T€ 1.240 (Vj. T€ 981) und von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 221 (Vj. T€ 269) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert T€ 3.835. Bilanzgewinn Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt T€ 54.056. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen, für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, für Gewährleistungen sowie für ungewisse Risiken gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben T€ 1.292 (Vj. T€ 608) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, T€ 14 (Vj. T€ 43) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren und T€ 0 (Vj. T€ 27) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer-, Leistungs- und Verrechnungsverkehr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 33 (Vj. T€ 2.146) enthalten. Latente Steuern Passive latente Differenzen basieren ausschließlich auf der Fremdwährungsbewertung. Aktive latente Differenzen resultieren im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen, den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, aus Wertpapieren sowie Rückstellungen für Pensionen und den sonstigen Rückstellungen. Im Rahmen der saldierten Betrachtung ergibt sich zum 31. Dezember 2011 ein aktiver Überhang, der gemäß § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt wurde. Haftungsverhältnisse
Die zugunsten verbundener Unternehmen eingegangenen Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der jährlich zu zahlende Pachtzins für das angemietete Anlagevermögen, das Gebäude und die Betriebsausstattung ist abhängig von den Abschreibungen und dem durchschnittlich gebundenen Kapital des Verpächters. Der Pachtvertrag hat eine unbestimmte Laufzeit. Für das Jahr 2011 wurde eine Pacht in Höhe von T€ 4.679 entrichtet. Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in folgendem Umfang:
Derivative Finanzinstrumente Devisentermingeschäfte (Verkäufe von USD, JPY, AUD und PLN auf Ziel) mit variablen Nominalvolumina weisen zum Abschlussstichtag saldiert einen negativen Marktwert von T€ 1.178 auf. Für die Geschäfte mit negativem Marktwert wurde eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von T€ 1.235 gebildet. Ein Rohwaren Eventual-Termingeschäft über eine monatliche Menge von 10 MT Nickel und einer Laufzeit vom 1. März 2008 bis 28. Februar 2013 weist zum Abschlussstichtag einen negativen Marktwert von T€ 750 auf (mark-to-market). Dieser Betrag ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten. IV. Erläuterung der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Unter diesem Sammelposten sind vor allem Erträge aus der Auflösung und der Veränderung von Rückstellungen sowie von Einzelwertberichtigungen, Kostenumlagen an verbundene Unternehmen, Kursgewinne und Erlöse aus dem Verkauf von Altmaterial ausgewiesen. Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen T€ 470 (Vj. T€ 1.041). Personalaufwand Im Personalaufwand sind die Kosten für Leiharbeiter in Höhe von T€ 1.666 (Vj. T€ 1.433) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vor allem Mieten und Pachten, Ausgangsfrachten, Provisionen, Aufwendungen für Werbung, Reise- und Bewirtungskosten, Aufwendungen für Fremdleistungen, eine Dienstleistungsumlage sowie Kursverluste und Aufwendungen aus Zuführungen zu Rückstellungen sowie zu Wertberichtigungen auf Forderungen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen T€ 919 (Vj. T€ 67). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten den Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 711 (Vj. T€ 720). Ferner werden hier Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 50 (Vj. T€ 33) ausgewiesen. Erträge und Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen
Außerordentliche Aufwendungen Im Vorjahr waren außerordentliche Aufwendungen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 2.893 und zu den sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 255 enthalten. V. Sonstige AngabenMitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet worden. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene sind in voller Höhe gebildet, sie belaufen sich zum 31. Dezember 2011 auf T€ 64. Konzernrechnungslegung Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der Winterhalter Holding GmbH, Meckenbeuren, einbezogen. Honorar des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers betrugen im Berichtsjahr insgesamt T€ 95. Dabei entfielen T€ 47 auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 44 auf Steuerberatungsleistungen sowie T€ 4 auf sonstige Leistungen.
Meckenbeuren, 9. Mai 2012 Jürgen Winterhalter, Geschäftsführer Ralph Winterhalter, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2011
Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2011 (über 20 %)
1) Mittelbare Beteiligung. 2) Es liegt noch kein Jahresabschluss vor. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Winterhalter Gastronom GmbH, Meckenbeuren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ravensburg, 14. Mai 2012 Ernst
& Young GmbH
Prof. Dr. Müller, Wirtschaftsprüfer Garde, Wirtschaftsprüfer |
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