Aladdin Europe GmbHLiquidiert

82110 Germering, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 112670
Vorher
Aladdin Knowledge Systems (Deutschland) GmbH
Eingetragen
11.4.1996
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
Gegenstand
Gründung, Erwerb und Beteiligung an Unternehmen sowie deren Verwaltung einschließlich der Förderung und Beratung dieser verbundenen Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Chris Steven Fedde
seit 6.8.2012
Geschäftsführer
Roozbeh Barkhordari
seit 8.8.2011
Geschäftsführer
Gary Clark
seit 7.6.2011
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aladdin Europe GmbH

Germering

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

1. Kurzüberblick

Das amerikanische Unternehmen Vector Capital Inc. hat im Jahr 2009 Aladdin Knowledge Systems Ltd. (jetzt SafeNet Data Security (Israel), Ltd.), Israel, die Muttergesellschaft der Aladdin Europe GmbH übernommen. Die Aladdin Gruppe soll hierdurch langfristige Wachstumsperspektiven erhalten. In naher Zukunft 2011/2012 soll die Aladdin Europe GmbH mit der SFNT Germany GmbH verschmolzen werden. Die SafeNet Inc., Delaware, USA, ist die oberste Muttergesellschaft der Gruppe, die einen Konzernabschluss aufstellt. Hierdurch hat sich der Kreis der verbundenen Unternehmen erweitert.

Der Umsatz der Aladdin Europe GmbH konnte mit EUR 17,1 Mio. das Niveau des Vorjahres von EUR 17,4 Mio. nahezu erreichen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Aladdin Europe GmbH beträgt TEUR 759 und ist damit um TEUR 477 geringer als im Vorjahr.

2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

a) Markt

Der IT Security Markt hat sich nach dem Einbruch in 2009 gegen Ende des Jahres 2010 wieder gefestigt. Dennoch konnte das Vorjahresniveau nicht gehalten werden.

Aladdin konnte sich in diesem Markt mit seinen Produkten behaupten und seine Marktstellung weiter ausbauen. Dabei setzt Aladdin im Wesentlichen auf organisches Wachstum. Die Marktführerschaft bei den Produkten Software Digital Rights Management konnte mit neuen Releases gefestigt werden, und das Wiederanziehen der Konjunktur sorgte für eine höhere Nachfrage bei Bestandskunden. HASP SRM wurde auch im Jahr 2010 konsequent weiterentwickelt, womit sich neue Marktsegmente eröffneten.

b) Geschäftsentwicklung der Aladdin Europe GmbH

Im Kerngeschäft mit hardwarebasierten Softwareschutzmodulen wurde die Marktführerschaft auch in 2010 weiter gefestigt. Die bestehenden Kundenbeziehungen und daraus resultierende Aufträge entwickelten sich bei verbesserten konjunkturellen Rahmendaten sehr positiv, zusätzlich wurden zahlreiche Neukunden akquiriert. Zusätzlich zu dem traditionellen Geschäft mit hardwarebasierten Lizensierungslösungen konnte der Anteil der softwarebasierten oder hybriden Lizensierungsverfahren weiter ausgebaut werden. Die Fortsetzung dieser Entwicklung wird auch in den nächsten Jahren erwartet.

Mit "eSafe" bietet Aladdin Europe GmbH seinen Kunden eine flexible, dynamische, einfach zu verwaltende Lösung zur Abwehr von Viren, Würmern, Trojanern, Spam, Spyware, Phishing und sonstigen infizierten Codes, die sich problemlos in Unternehmensumgebungen aller Größenordnungen installieren lässt. Dabei stehen diverse Bereitstellungs- und Installationsoptionen zur Verfügung, einschließlich einer Reihe von Partnerlösungen. Mit eSafe werden Webbrowsing-Aktivitäten am Gateway überprüft. Anwender erhalten volle Transparenz und auch die Systemleistung wird nicht beeinträchtigt. Aladdin Europe GmbH stellt hierfür unter eigenem Namen hergestellte Appliances zur Verfügung. Die neuen Appliances unter den Namen "XG110","XG210" und "XG300" wurden von den Kunden gut angenommen. Dem Mail- und Websecurity Markt werden von allen führenden Marktforschungsinstituten weiterhin glänzende Wachstumsaussichten prognostiziert.

Mit den Produkten "eToken" und "SafeWord" haben Anwender die Möglichkeit, sicher auf Geschäftsressourcen zuzugreifen, Dokumente und E-Mails digital zu signieren, vertrauliche Daten verschlüsselt zu versenden, alle Passwörter und Keys auf dem Token zu speichern und den Token für den logischen und physischen Zugang zu Daten einzusetzen. Da "eToken" und "SafeWord" viele Authentisierungsmethoden und Plattformen unterstützten, können diese Geräte in den meisten heterogenen IT Umgebungen eingesetzt werden, die heute die Norm sind. Mit "eToken" und "SafeWord" können Gerätetypen beliebig kombiniert und genau auf die Authentisierungsanforderungen und Geschäftsziele abgestimmt werden. Anwender können beispielsweise ein einziges Gerät für viele Sicherheitsanwendungen, wie sicheren VPN-Zugriff, Passwort-Management, digitale Signaturen und Datenverschlüsselung einsetzen. Kunden benötigen nur ein einfach zu verwendendes Device für sichere Online-Transaktionen. Das "eToken" und "SafeWord" Lösungsportfolio beinhaltet auch das Token Management System (TMS); ein robustes System, das speziell für die einfache unternehmensweite Verwaltung der eToken Suite über die gesamte Lebensdauer der Produkte hinweg entwickelt wurde. TMS bindet Authentisierungs-Token, Anwender, Unternehmensrichtlinien und Sicherheitsanwendungen in ein zentrales, automatisches und voll konfigurierbares System ein. Mit "eToken" und "SafeWord" haben Unternehmen zwei zukunftssichere Optionen: schnell eine komplette Suite erstklassiger Sicherheitslösungen bereitzustellen oder sich auf bestimmte Funktionen zu konzentrieren und diese je nach Geschäftszielen schrittweise um zusätzliche eToken Sicherheitsfunktionen zu erweitern.

Im Rahmen der Reorganisation hat sich die Geschäftsführung mit dem Betriebsrat auf einen Sozialplan geeinigt. Die im Rahmen der Reorganisation anfallenden Einmalaufwendungen wurden auch in den Rückstellungen berücksichtigt. In diesem Zusammenhang haben sich die Anzahl der Mitarbeiter im Bereich Verwaltung (General Administration/Human Resource) von 10 auf 4 zum Jahresende verringert. Die Anzahl der Mitarbeiter der anderen Abteilungen (Vertrieb, Support, Marketing, Entwicklung) haben sich zum Jahresende auf 35 verringert (vormals 56).

c) Vertrag über den Verkauf der Aladdin Gruppe abgeschlossen

Mit dem neuen Eigentümer, der Vector Capital Inc., soll die Aladdin Europe GmbH eine langfristige Wachstumsperspektive erhalten und in 2011/2012 mit dem Unternehmen SFNT Germany GmbH verschmolzen werden, wobei die genaue Form des Zusammenschlusses noch offen ist.

d) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Ein wichtiger Teil der Forschungs- und Entwicklungsleistungen des weltweiten Konzerns wird am Standort Germering bei München erbracht. Aladdin Europe GmbH erhält hierfür in Deutschland die angefallenen Kosten zuzüglich einer Vergütung von 5,6 % erstattet. Hierbei konzentriert sich das Unternehmen auf die Verbesserung und den Ausbau der bestehenden Produkte im Bereich Software Digital Rights Management.

3. Ertragslage

Das Jahresergebnis von TEUR 745 liegt ca. 32,6 % unter dem Ergebnis des Vorjahres (TEUR 1.106). Der Jahresüberschuss wird dem Eigenkapital zugeführt.

Die Ertragslage des Unternehmens wird im Wesentlichen durch zwei Faktoren bestimmt: das Betriebsergebnis (EBIT) und das Finanzergebnis. Aladdin Europe GmbH kauft ca. 95 % der Ware vom israelischen Mutterunternehmen ein, so dass das Betriebsergebnis und die Umsatzrentabilität von internen Verrechnungspreisen bestimmt sind. Der Verrechnungspreisvereinbarung bezüglich der Produkte liegt eine Marge von 2,8 % zugrunde. Die Forschungs- und Entwicklungskosten werden mit einer Gewinnmarge von derzeit 5,6 % weiterberechnet. Das Betriebsergebnis beläuft sich im Geschäftsjahr 2010 auf TEUR 380 (Vorjahr: TEUR 588).

Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR 379 (Vorjahr: TEUR 648) beinhaltet im Wesentlichen Zinserträge.

4. Finanzlage

Im Berichtsjahr hat sich der Finanzmittelbestand von TEUR 2.478 auf TEUR 1.166 vermindert. Die Liquidität 1. Grades (Barvermögen/Kurzfristige Verbindlichkeiten) beträgt 15,5 % gegenüber 40,9 % im Vorjahr. Das Working Capital (Umlaufvermögen/kurzfristige Verbindlichkeiten) hat sich auf 145 % verringert (Vorjahr 350,2 %). Dies liegt im Wesentlichen an der in 2010 für 2009 vorgenommenen Gewinnausschüttung von EUR 11,9 Mio. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden unter Abzug von Skonto beglichen.

5. Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag weist die Aladdin Europe GmbH eine Bilanzsumme von TEUR 11.326 (Vorjahr: TEUR 21.689) auf. Das ausgewiesene Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 774 (Vorjahr: TEUR 11.919), entsprechend ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 6,8 % (Vorjahr: 54,9 %.). Die Verringerung der Eigenkapitalquote liegt an der vorgenommenen Ausschüttung

Den kurzfristigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 10.921 (Vorjahr: TEUR 21.215) stehen kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.532 (Vorjahr: TEUR 6.058) gegenüber. Der Großteil der Verbindlichkeiten besteht gegenüber SafeNet Data Security (Israel) Ltd. (vormals: Aladdin Knowledge Systems Ltd.), Israel, aus Wareneinkäufen. Ein im Vorjahr ausstehendes Darlehen von EUR 12,2 Mio. an die Eutronsec S.r.l. (vormals: Aladdin Europe S.r.l.), Italien, wurde in vollem Umfang zurückbezahlt.

Alle Verpflichtungen gegenüber Dritten wurden auch in diesem Jahr mit Eigenmitteln bestritten. Die Aladdin Europe GmbH verfügt zum Bilanzstichtag über keine Bankverbindlichkeiten. Es bestehen keine Miet-/Leasingverpflichtungen über das Jahr 2012 hinaus.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 2.605 (Vorjahr: TEUR 2.820) bestehen aus den sog. "deferred revenues" der Produkte eSafe, eToken, Safeword und HASP. Umsätze, die aufgrund von lang laufenden Service-oder Lizenzverträgen erzielt wurden, werden erst über die eigentliche Zeitspanne der Vereinbarung hinweg realisiert.

7. Nachtragsbericht

Im Zuge der Übernahme der israelischen SafeNet Data Security (Israel) Ltd. (vormals: Aladdin Knowledge Systems Ltd.), Israel, durch den amerikanischen Fond Vector Capital Inc. wurden die in 2009 begonnenen Umstrukturierungsmaßnahmen in 2010 weiter umgesetzt.

Mit Beschluss vom 18. Mai 2011 wurden die Herren Gary Clark, VP-EMEA, Großbritannien, Roozbeh Barkhordari Legal Counsel EMEA, Großbritannien, und Kenneth M. Siegel, Senior Vice President & General Counsel, USA, zu Geschäftsführern bestellt. Sie sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Herr Aviram Shemer wurde mit selbigem Beschluss als Geschäftsführer abberufen.

Es haben sich keine weiteren wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ergeben.

8. Chancen- und Risikobericht

Die Aladdin Europe GmbH ist als global operierendes Unternehmen unterschiedlichen Risiken und Chancen ausgesetzt. Durch das implementierte Risikomanagement verfügt die Aladdin Europe GmbH grundsätzlich über ein wirksames System zur Früherkennung, Kommunikation und Behandlung von Risiken. So können auch frühzeitig Chancen erkannt und genutzt werden. Dabei bildet die Einbeziehung des Risikomanagementprozesses in die bestehenden Planungs-, Steuerungs-, Kontroll- und Berichterstattungsabläufe die Grundlage unseres Risikomanagementsystems. Hierzu gehören unter anderem die Analyse aller Chancen und Risiken im Rahmen der strategischen und operativen Planung sowie der Quartalsberichterstattung. Die Basis bilden dabei die Richtlinien der Aladdin Knowledge Systems Ltd., Israel.

Die Aladdin Europe GmbH hat hervorragende Produkte. Durch die stetige Weiterentwicklung dieser Produkte, insbesondere am Standort Germering, sieht die Gesellschaft bei einer sich erholenden Wirtschaft und größerer Investitionsbereitschaft gute Chancen, wieder an die Vorjahresumsätze anzuknüpfen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war es unser Ziel, die im Rahmen unserer Tätigkeit entstehenden potentiellen Risiken durch Aufnahme frühzeitig zu identifizieren, ihre quantitativen und qualitativen Folgen abzuschätzen und geeignete Vorsorge- und Sicherungsmaßnahmen einzuleiten. Wir stützen unsere Entscheidungen und Gestaltungen der Geschäftsprozesse auf eine rechtliche Beratung, sowohl durch eigene Experten als auch durch ausgewiesene Experten unseres bisherigen Mutterunternehmens oder externer Fachleute. Sofern sich begründbare rechtliche Risiken auf vergangene Sachverhalte beziehen, bilden wir die dafür erforderlichen bilanziellen Rückstellungen und prüfen deren Angemessenheit in regelmäßigen Abständen.

Beschaffungsmarktrisiko

in 2010 gab es keine Anlässe in Israel, die auf ein erhöhtes politisches oder wirtschaftliches Risiko in der Zusammenarbeit mit dem Headquarter in Israel schließen ließe. Dennoch wird durch zusätzliche Vorratshaltung außerhalb Israels dafür Sorge getragen, dass bei Eintritt unvorhergesehener Ereignisse Lieferengpässe weitgehend ausgeschlossen werden können.

Produktrisiko

Produktrisiken tragen wir durch entsprechende Maßnahmen zur Qualitätssicherung Rechnung. Hierzu gehört die Zertifizierung unserer Aktivitäten, die ständige Verbesserung von Anlagen sowie die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten.

Absatzwirtschaftliches Risiko

Das absatzwirtschaftliche Risiko im Sinne einer sinkenden inländischen Nachfrage haben wir, soweit möglich, 'planerisch berücksichtigt

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Risikomanagement in Bezug auf die eingesetzten Finanzinstrumente wird von der Finanzabteilung betreut. Derivative Finanzinstrumente kommen dabei nicht zum Einsatz. Bei den eingesetzten Finanzinstrumenten handelt es sich um Forderungen und Verbindlichkeiten. Diese werden von der Finanzabteilung täglich erfasst. Dabei hat die Gesellschaft das Ziel der Risikoverminderung. Dies geschieht durch die ständige Überwachung der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der Beurteilung der Geschäftspartner. Die Kontrolle erfolgt dabei über ein diversifiziertes Mahnwesen. Durch diese Kontrollen werden Zahlungsstromschwankungen rechtzeitig erkannt. Der Entstehung etwaiger Klumpenrisiken wird durch entsprechende Maßnahmen (Lieferstopp bei Überschreitung bestimmter Außenstände etc.) vorgebeugt.

Die wesentlichen Finanzinstrumente sowohl bei Forderungen wie auch bei den Verbindlichkeiten kommen mit verbundenen Unternehmen zum Einsatz. Hier besteht durch gruppeninterne Abstimmung ein guter Überblick über die Risiken.

Um das Wechselkursrisiko EUR/USD zu verringern, wurden USD-Geldanlagen stark reduziert.

9. Prognosebericht

Aladdin Europe GmbH setzte immer auf moderates Wachstum. Da in den vergangenen Jahren unsere Umsatzplanungen eingetreten sind und die Wachstumsprognosen der Branche auch für die nächsten zwei Jahre positiv eingeschätzt werden, gibt es keinen Anlass, an dem angestrebten Wachstum zu zweifeln. Wir glauben mit einem besonderen Fokus auf qualifizierte und leistungsbereite Mitarbeiter und Prozesse, mit einem marktorientierten Produktportfolio und einem wachen Auge auf mögliche Marktveränderungen auf die Zukunft gut vorbereitet zu sein.

Die Planung für die nächsten zwei Jahre, die auch in enger Abstimmung mit dem neuen Eigentümer erstellt wurde, zeigt weiterhin eine positive Entwicklung der Aladdin Europe GmbH. Für das Jahr 2011 haben wir einen Umsatz von ca. EUR 18 Mio. geplant. Aufgrund der Verrechnungspreisvereinbarungen planen wir mit einem operativen Gewinn von ca. EUR 0,6 Mio. Für das Jahr 2012 rechnen wir mit einer weiteren Steigerung von ca. 5,0 %.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Aladdin Europe GmbH sowie auf wirtschaftliche und politische Entwicklungen beziehen. Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns bis zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

 

Germering, 31. Oktober 2011

Aladdin Europe GmbH

Die Geschäftsführung

Gary Clark

Barkhordari Roozbeh

Kenneth M. Siegel

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.913,33 37.773,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 375.592,65 428.400,00
399.505,98 466.173,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.754.713,50 2.451.940,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.908.394,50 16.086.852,45
3. Sonstige Vermögensgegenstände 92.191,68 198.533,49
9.755.299,68 18.737.326,91
II. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.165.888,46 2.478.314,29
10.921.188,14 21.215.641,20
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.432,08 6.897,74
11.326.126,20 21.688.711,94

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 748.087,50 11.893.032,66
773.652,09 11.918.597,25
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 49.613,94 148.553,00
2. Steuerrückstellungen 130.747,76 130.008,96
3. Sonstige Rückstellungen 235.728,77 613.552,94
416.090,47 892.114,90
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 102.042,30 80.277,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 102.042,30 (Vorjahr: EUR 80.277,52)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.955.624,09 5.692.103,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 6.955.624,09 (Vorjahr: EUR 5.692.103,68)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 474.137,94 285.240,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 474.137,94 (Vorjahr: EUR 285.240,43)
7.531.804,33 6.057.621,63
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.604.579,31 2.820.378,16
11.326.126,20 21.688.711,94

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

2010
EUR
2009
EUR
1. Umsatzerlöse 17.137.393,33 17.420.790,48
2. H erste II kosten des Umsatzes - 9.528.958,16 - 11.729.408,72
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 7.608.435,17 5.691.381,76
4. Vertriebskosten - 6.474.058,19 - 4.816.794,52
5. Allgemeine Verwaltungskosten - 1.012.006,36 - 1.859.530,35
6. Sonstige betriebliche Erträge 2.501.168,58 5.447.177,52
7. Forschungs- und Entwicklungskosten - 2.014.789,16 - 2.296.467,91
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 228.728,41 - 1.577.946,53
9. Betriebsergebnis 380.021,63 587.819,97
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 387.458,10 649.206,77
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 8.471,00 - 1.226,00
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 759.008,73 1.235.800,74
13. Außerordentliche Aufwendungen - 13.213,00 0,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 738,80 - 130.008,96
15. Jahresüberschuss 745.056,93 1.105.791,78
16. Gewinnvortrag 3.030,57 10.787.240,88
17. Bilanzgewinn 748.087,50 11.893.032,66

Anhang für 2010

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Im Geschäftsjahr 2010 wurden erstmalig die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) angewendet. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art 67 Abs. 7 S.1 HGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art 67 Abs. VIII S. 2 HGB nicht angepasst.

Zum 01.01.2010 wurde aufgrund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von EUR-13.213,00 bilanziert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es wird die lineare Abschreibung pro rata temporis (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren) angewendet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren) vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000 mit 20 % abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Pensionsrückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag abzüglich des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherung angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vordem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs.

Die Umsatzerlöse werden zeitanteilig entsprechend ihrer Realisation im Geschäftsjahr ausgewiesen. Darüber hinausgehend vereinnahmte Beträge werden im Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite ausgewiesen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen Forderungen in Höhe von EUR 935.907,13 gegenüber der Gesellschafterin Hafalad BV.

3.3 Eigenkapital - Ergebnisverwendung

Im Geschäftsjahr wurde für 2009 eine Gewinnausschüttung von EUR 11.890.000 vorgenommen. Der Bilanzgewinn setzt sich damit wie folgt zusammen:

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
Jahresüberschuss 745.056,93 1.105.791,78
Gewinnvortrag (Vj. Verlustvortrag) 11.893.032,66 - 13.836.394,03
Ausschüttung - 11.890.002,09 0,00
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 24.623.634,91
Bilanzgewinn 748.087,50 11.893.032,66

Im Handelsregister ist das gezeichnete Kapital der Gesellschaft mit DM 50.000,00 eingetragen.

3.4 Rückstellungen

3.4.1 Pensionsrückstellungen

Für Zwecke der BilMoG Umstellung wurde zum 01.01.2010 ein neues versicherungsmathematisches Gutachten erstellt, welches die Vorgaben von § 253 Abs. 1 und Abs. 2 HGB berücksichtigt. Dabei wurde für die angenommene pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren der Pensionsrückstellungen ein Zinssatz von 5,25 %, eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung und Rententrend von jeweils 0 % zugrunde gelegt. Darüber hinaus wurden die Richttafeln 2005G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Erfüllungsbetrag zum 01.01.2010 beträgt demnach EUR 161.766.

Aufgrund der neuen Berechnung ergab sich zum 1.1.2010 -eine Unterdotierung in Höhe von EUR 13.213. Die Gesellschaft hat sich entschieden, von der Erleichterungsmöglichkeit des Art. 67 Abs. 1 HGB keinen Gebrauch zu machen und den Anpassungsbetrag unmittelbar im Übergangszeitpunkt vollständig unter Ausweis eines außerordentlichen Aufwands zu verbuchen.

Die Pensionsverpflichtungen und -anwartschaften sind zum 31.12.2010 nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum Erfüllungsbetrag unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,15 % sowie den vorgenannten Merkmalen (Lohn- und Gehaltssteigerung und Rententrend von jeweils 0 %) gebildet worden.

Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 172.962,00 wurden mit den zugehörigen Zeitwerten von rückgedeckten verpfändeten Versicherungen in Höhe von EUR 123.348,06 gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Der sich daraus ergebende Saldo von EUR 49.613,94 wurde als verbleibende Pensionsrückstellung ausgewiesen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die entsprechenden Aufwendungen aus der BilMoG-Umstellung als außerordentliche Aufwendungen in Höhe von EUR 13.213 ausgewiesen.

3.4.2 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche (TEUR 92), Zahlungen an Mitarbeiter (TEUR 63), Beratungstätigkeit und Jahresabschlussprüfung (TEUR 36) sowie Berufsgenossenschaft (TEUR 29) gebildet.

3.5 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Zum Stichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten sind, mit Ausnahme der üblichen Eigentumsvorbehalte von Lieferanten, nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

4. Haftungsverhältnisse

Die Deutsche Bank AG, München, hat unverändert zum Vorjahr ein Pfandrecht auf alle Guthaben bei der Deutschen Bank AG, München, aufgrund Gewährung von diversen Avalen in Höhe von TEUR 83.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen in Höhe von TEUR 83 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr TEUR 182). Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

TEUR
2011 58
2012 1
2013 0
2014 0
2015 0

Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken.

6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

6.1 Materialaufwand

2010
TEUR
2009
TEUR
Aufwendungen für bezogene Waren 8.207 9.611
Aufwendungen für bezogene Leistungen 916 1.246

6.2 Personalaufwand

2010
TEUR
2009
TEUR
Löhne und Gehälter 3.134 6.200
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 473 780
davon für Altersversorgung 3 9

6.3 Periodenfremde Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit TEUR 6 periodenfremde Erträge ausgewiesen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für erhaltene Rechnungen.

7. Sonstige Angaben

7.1 Geschäftsführung und Vertretung

Die Geschäftsführung setzt sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:

Gary Clark, Vice President EMEA, Oxfordshire, Großbritannien, seit 18.05.2011

Barkhordari Roozbeh, Legal Counsel EMEA, London, Großbritannien, seit 18.05.2011

Kenneth M. Siegel, Senior Vice President & General Counsel, Los Altos, USA, seit 18.05.2011

Aviram Shemer, Corporate Vice President of Finance, SafeNet Inc., Belcamp, USA, bis 18.05.2011

7.2 Bezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer haben im Jahr 2010 keine Bezüge erhalten.

Für frühere Organmitglieder bestehen Verpflichtungen aus Altersversorgung in Höhe von TEUR 49, die als Pensionsrückstellungen ausgewiesen werden. Da im Geschäftsjahr nur ein früheres Organmitglied Bezüge erhalten hat, wird hinsichtlich der Angabe der Bezüge des Organmitglieds von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und auf diese Angabe verzichtet.

7.3 Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2010 2009
Logistik, Finance 5 26
Vertrieb, Support, Marketing 23 32
Forschung und Entwicklung, IT 20 27
Angestellte gesamt 48 85

7.4 Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SafeNet Inc, Delaware, USA, einbezogen und steht zu dieser wie auch deren weiteren Tochterunternehmen im Konzernverhältnis.

 

Germering, 31. Oktober 2011

Aladdin Europe GmbH

Die Geschäftsführung

Gary Clark

Barkhordari Roozbeh

Kenneth M. Siegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2010
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 163.244,28 0,00 0,00 163.244,28
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.167.188,55 217.185,78 140.156,04 1.747.218,29
1.833.432,83 217.185,78 140.156,04 1.910.462,57
Aufgelaufene Abschreibungen
01.01.2010
EUR
Abschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2010
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.471,28 13.859,67 0,00 139.330,95
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.241.788,55 144.404,20 14.567,11 1.371.625,64
1.367.259,83 158.263,87 14.567,11 1.510.956,59
Restbuchwerte
31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.913,33 37.773,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 375.592,65 428.400,00
399.505,98 466.173,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Aladdin Europe GmbH, Germering, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesell Schafts Vertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen. Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 31. Oktober 2011

PSP Peters Schönberger GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rainer Fürholzer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andreas Vogl, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller bestehenden Form- und Fristvorschriften zur Einberufung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung halten die Gesellschafter der Aladin Europe GmbH, Germering, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließen mit allen Stimmen folgendes:

1.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 wird in der vorgelegten Form (Bilanzsumme EUR 11.326.126,20; Bilanzgewinn 748.087,50 genehmigt und hiermit festgestellt.

2.

Der Bilanzgewinn von EUR 748.087,50 soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Ijsselstein, 30.12.2011

Hafalad B.V.

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