Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 4344
Eingetragen
17.5.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für PatenteErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Akquise, die Verwaltung und Vergabe von Aufträgen, die Entwicklung und Vermarktung von Konzepten, Ideen, Know How, Lizenzen, Patenten und Systemen, insbesondere für die Bereiche Medien, Internet, Kommunikation und Informationstechnologie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Flick
seit 3.9.2024
Vorstandsmitglied
Frank Josef Francus
seit 6.9.2006
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ITMediaConsult AG

Züsch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

HRB 4344

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.231,00 21.451,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 124.184,00 127.700,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 56.455,00 16.042,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 774.392,00 656.277,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.758.245,20 398.507,80
2.713.276,20 1.198.526,80
III. Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaftsbanken 500,00 500,00
2. Sonstige Ausleihungen 314.090,00 354.303,00
314.590,00 354.803,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.754.342,69 12.600.744,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.220.671,77 1.513.254,84
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.058.492,09 1.093.599,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.672,88 75.279,08
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 31.787,23 27.797,38
14.162.063,86 16.885.455,91

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Grundkapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnrücklagen 15.000,00 0,00
III. Gewinnvortrag 4.225.982,17 3.977.064,54
IV. Jahresüberschuss 860.701,61 338.917,63
5.251.683,78 4.465.982,17
B. Rückstellungen 1.792.418,00 1.993.134,86
C. Verbindlichkeiten 7.117.962,08 10.426.338,88
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 3.410.207,36 (Vorjahr: EUR 6.062.738,48)
14.162.063,86 16.885.455,91
2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 10.041.661,99 7.439.964,46
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.756.873,97 3.218.352,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 623.648,47 455.792,35
- davon für Altersversorgung: EUR 24.987,81 (Vorjahr: EUR 20.911,78) 5.380.522,44 3.674.144,45
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 108.773,48 81.212,20
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.932.407,36 2.762.464,16
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 36.056,39 (Vorjahr: EUR 81.773,84)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.534,18 17.145,98
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 572.934,49 172.655,48
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 2.009,00 (Vorjahr: EUR 4.768,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.151.339,94 421.423,96
8. Ergebnis nach Steuern 912.218,46 345.210,19
9. Sonstige Steuern 51.516,85 6.292,56
10. Jahresüberschuss 860.701,61 338.917,63

A. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma ITMediaConsult AG mit Sitz in Züsch im Handelsregister des Amtsgerichts Wittlich, Abteilung B, unter Nr. 4344 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gliederungen sind grundsätzlich unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (1 bzw. 3 Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten ausschließlich linear. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bewertet, sofern kein niedriger beizulegender Wert zu berücksichtigen ist.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind, soweit notwendig, durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte an Kreditinstitute im Umfang von TEUR 3.410 sicherungsübereignet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden grundsätzlich in Höhe des Anzahlungsbetrages (ohne Umsatzsteuer) angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beinhaltet den Saldo aus dem Verpflichtungswert der Pensionszusage und dem Zeitwert des Deckungsvermögens der Rückdeckungsversicherung. Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgt auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected Unit Credit Methode. Für die Abzinsung wurde zum 31. Dezember 2023 pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank verwendet. Erwartete Renten- und Gehaltssteigerungen wurden aufgrund der Ausgestaltung der Pensionszusage nicht berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln RT 2018G Heubeck.

Das verrechnete Deckungsvermögen wird mit dem beizulegenden Zeitwert auf Basis des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung berücksichtigt.

In dem Rechnungsabgrenzungsposten sind entsprechend § 250 HGB die Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgegebenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich zukünftig voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern nur gebildet, falls ein passiver Überhang besteht. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen.

Transaktionen in Fremdwährungen werden zu Entstehungskursen eingebucht. Zum Bilanzstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Laufzeit unter einem Jahr zum Stichtagskurs bewertet. Bei Laufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten über einem Jahr erfolgt die Bewertung nur dann zum Stichtagskurs, falls dieser bei Forderungen zu niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten zu höheren Werten führt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite dieses Anhangs) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 3.219 (Vorjahr: TEUR 1.511) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 14), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich dabei um im Folgejahr abziehbare Vorsteuerbeträge.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Unterschiedsbetrag nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB 32 28

Entsprechend § 246 Abs. 2 HGB wurde die Pensionsrückstellung mit der verpfändeten und somit saldierungsfähigen Rückdeckungsversicherung saldiert. Die Rückstellungen für Pensionen wurden auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung - vor Saldierung - beträgt TEUR 176. Der Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung beträgt TEUR 208. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 188. Die verrechneten Aufwendungen und Erträge sind von untergeordneter Bedeutung.

Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtung wurde im Berichtsjahr entsprechend § 253 Abs. 6 HGB mit einem 10-Jahreszins gerechnet. Aus der Gegenüberstellung der Pensionsverpflichtung zum 10-Jahreszinssatz und einer entsprechenden Verpflichtung zu dem bis 2015 geltenden 7-Jahreszinssatz ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von TEUR 2, der einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Grundkapital und Angaben zu den Aktiengattungen gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 3 AktG

Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 150.000,00 ist auf 150.000 nennbetragslose Stückaktien verteilt. Es handelt sich ausschließlich um Stammaktien, da die Aktien keine besonderen Rechte verbriefen.

Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Steuerrückstellungen 378 696
Sonstige Rückstellungen 1.414 1.297
1.792 1.993

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Bereich des Personals, potentiellen Gewährleistungsfällen sowie Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses und die Steuerberatung.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 6.392 (Vorjahr: TEUR 10.412) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 14) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre und in Höhe von TEUR 426 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.410 (Vorjahr: TEUR 6.063), die in voller Höhe durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Bürgschaften von Dritten abgesichert sind.

Außerbilanzielle Geschäfte

Factoring Zweck Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft
Risiken keine
Vorteile Liquiditätsplanung wird verbessert
Finanzielle Auswirkungen Zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von TEUR 6.843 verkauft.
1: Grundschuld, Hypothek
2: Sicherungsübereignung
3: Bürgschaft - Dritte

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Form von Bürgschaftsavalen in Höhe von TEUR 379.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse als gering einzustufen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen, liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

<1 Jahr 1-5 Jahre >5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Mietverträge Gebäude 132 0 0
Leasingverträge Fuhrpark 131 104 0
Unwiderrufliche Darlehenszusagen 80 319 189
343 423 189

Nach den vertraglichen Bedingungen sind uns die Leasing-Objekte nicht als wirtschaftliches Eigentum zuzurechnen; sie sind daher im Jahresabschluss nicht aktiviert. Die Leasingverträge wurden wie in Vorjahren zur Verbesserung der Liquiditätssituation abgeschlossen. Wesentliche Risiken aus diesen Verträgen bestehen, basierend auf den Erfahrungen der Vergangenheit, nach Einschätzung des Unternehmens nicht. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden zwei neue, unwiderrufliche Darlehen aufgenommen, die jedoch in 2023 noch nicht vollständig abgerufen wurden und deshalb bis dato nur zum Teil passiviert wurden.

Das übrige Bestellobligo der Gesellschaft liegt im industrieüblichen Rahmen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Ergänzung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 158 Abs. 1 AktG

2023 2022
EUR EUR
Jahresüberschuss 860.701,61 338.917,63
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.240.982,17 3.977.064,54
Einstellung in die gesetzliche Gewinnrücklage -15.000,00 0,00
Bilanzgewinn 5.086.683,78 4.315.982,17

Von dem sich zum 31. Dezember 2022 ergebenden Bilanzgewinn von EUR 4.315.982,17 wurde im Geschäftsjahr 2023 je dividendenberechtigter Aktie (150.000,00 Stück) im Nennwert von EUR 1,00 eine Dividende von EUR 0,50 ausgeschüttet (Dividende in Summe: EUR 75.000,00) und EUR 4.240.982,17 auf neue Rechnung vorgetragen.

E. Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung und mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 58 (Vorjahr: 39) Angestellte und 2 (Vorjahr: 6) gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 32 und resultiert in voller Höhe aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert (Deckungsvermögen).

Daneben ist zudem gem. § 253 Abs. 2 i. V. m. Abs. 6 Satz 2 HGB der Unterschiedsbetrag aus der Gegenüberstellung der Pensionsverpflichtung zum 10-Jahreszinssatz und einer entsprechenden Verpflichtung zum 7-Jahreszinssatz in Höhe von TEUR 2 ausschüttungsgesperrt.

Vorstand

Zum Vorstand war im Berichtsjahr bestellt:

 

Herr Herrmann Josef Sell, Diplom-Ingenieur, Vorsitzender des Vorstands

(bis 25. Dezember 2023),

 

Herr Frank Josef Francus, Diplom-Informatiker (FH), Vertriebsvorstand

(seit 13. Juni 2024 Vorsitzender des Vorstands (CEO)),

 

Herr Christian Flick, Bachelor of Science, Vorstand für das operative Geschäft (COO)

(seit 1. September 2024).

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr Herr Bernd Groß (Sparkassendirektor a. D.) als Vorsitzender, Frau Christel Sell (Krankenschwester) als stellvertretende Vorsitzende und Herr Klaus Benz (Rechtsanwalt).

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, von dem sich zum 31. Dezember 2023 ergebenden Bilanzgewinn von EUR 5.086.683,78 je dividendenberechtigter Aktie im Nennwert von EUR 1,00 eine Dividende von EUR 1,00 auszuschütten und den Restbetrag von EUR 4.936.683,78 auf neue Rechnung vorzutragen. Dies entspricht bei 150.000 dividendenberechtigten Stückaktien einem Ausschüttungsbetrag von EUR 150.000,00.

 

Züsch, den 15. November 2024

Frank Josef Francus

Christian Flick

Der Jahresabschluss wurde am 29. November 2024 vom Aufsichtsrat gebilligt.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 109.067,60 18.300,00 0,00 0,00 127.367,60
Summe 109.067,60 18.300,00 0,00 0,00 127.367,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grunstücken 153.636,59 2.392,18 0,00 0,00 156.028,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 67.122,40 34.770,27 9.973,33 0,00 111.866,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.114.408,74 201.129,70 0,00 15.888,64 1.299.649,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 398.507,80 1.369.710,73 -9.973,33 0,00 1.758.245,20
Summe 1.733.675,53 1.608.002,88 0,00 15.888,64 3.325.789,77
III. Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaftsbanken 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
2. Sonstige Ausleihungen 354.303,00 5.039,00 0,00 45.252,00 314.090,00
Summe 354.803,00 5.039,00 0,00 45.252,00 314.590,00
2.197.546,13 1.631.341,88 0,00 61.140,64 3.767.747,37
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.616,60 15.520,00 0,00 103.136,60
Summe 87.616,60 15.520,00 0,00 103.136,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grunstücken 25.936,59 5.908,18 0,00 31.844,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 51.080,40 4.330,60 0,00 55.411,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 458.131,74 83.014,70 15.888,64 525.257,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 535.148,73 93.253,48 15.888,64 612.513,57
III. Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaftsbanken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 0,00 0,00 0,00
622.765,33 108.773,48 15.888,64 715.650,17
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.231,00 21.451,00
Summe 24.231,00 21.451,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grunstücken 124.184,00 127.700,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 56.455,00 16.042,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 774.392,00 656.277,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.758.245,20 398.507,80
Summe 2.713.276,20 1.198.526,80
III. Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaftsbanken 500,00 500,00
2. Sonstige Ausleihungen 314.090,00 354.303,00
Summe 314.590,00 354.803,00
3.052.097,20 1.574.780,80

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf im Überblick und Lage der Gesellschaft

3. Investitionen

4. Mitarbeiter

5. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

IV. Risiken und Chancen

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamteinschätzung der Risiken und Chancen

V. Zweigniederlassungen

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegründet im Jahr 2000 durch ehemalige Mitarbeiter eines deutschen Großkonzerns mit jahrelanger Erfahrungen im Großprojektmanagement und der Betreuung von Großkunden aus den Bereichen Öffentliche Auftraggeber, Industrie sowie Banken und Versicherungen, hat sich die ITMediaConsult AG zu einem der größten Lieferanten und IT-Dienstleister im Südwesten und der Mitte Deutschlands entwickelt.

Der Hauptfirmensitz der ITMediaConsult AG befindet sich in Züsch / Rheinland-Pfalz, nahe Hermeskeil.

Als einer der wenigen mittelständischen deutschen Hersteller konfigurieren und fertigen wir unsere Produkte auf unserer firmeneigenen Fertigungsstraße. Gemäß individueller Projektanforderungen können wir auch mit unseren Systempartnern PCs, Server, Laptops und sonstige Hardware unter dem eingetragenen Brand HYUNDAI-ITMC fertigen. Dabei fertigen wir ausschließlich für Businesskunden. Unser Angebotsspektrum umfasst die Bereiche Beratung, Verkauf, Produktion, Systemintegration sowie Rollout und Servicedienstleistungen von IT-Lösungen. Neben den üblichen Anforderungen an innovative und leistungsfähige Produkte legen wir starkes Augenmerk auf Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit.

Den Hauptabsatzmarkt bilden neben dem deutschen Markt die übrigen Länder der Europäischen Union sowie die Schweiz.

2. Forschung und Entwicklung

Die ITMediaConsult AG übt keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit aus.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz | Statistisches Bundesamt)

In Deutschland hat sich das Bruttoinlandsprodukt im Kalenderjahr 2023 um rund 0,3 % gegenüber dem Vorjahr reduziert, nachdem es im Jahr 2022 um rund 1,9 % gestiegen war, so dass die zwischenzeitliche, positive Entwicklung des Vorjahres nicht wiederholt werden konnte. Zwar entspannten sich die weltweiten Lieferengpässe 2023 nach und nach, allerdings lastet laut Jahresbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vom 21. Februar 2024 auch zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine der Krieg weiter auf der deutschen Wirtschaft. Die Energieversorgung konnte zwar gesichert werden und auch bei den Energiepreisen stellte sich eine deutliche Verbesserung ein, dennoch liegen diese zum Teil noch über dem Vorkrisenniveau, sodass weiterhin Herausforderungen für die Wirtschaft damit einhergehen. Auch die Infolge des Krieges drastisch gestiegene Inflation und die dadurch bedingten Zinssteigerungen der Europäischen Zentralbank (EZB) wirken sich deutlich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Ab Juli 2022 wurde der Leitzins in mehreren Schritten bis auf 4,5 % im September 2023 angehoben, während das Zinsniveau in den Vorjahren auf null Prozent lag.

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen (Quelle: Pressemitteilung des Bitkom e. V. vom 10. Januar 2024)

Laut einer Pressemittteilung des Bitkom e. V. vom 10. Januar 2024 lag das Umsatzvolumen für Informationstechnik im Kalenderjahr 2023 bei EUR 142,9 Mrd. (Vorjahr: EUR 139,8 Mrd. | +EUR 3,1 Mrd. | +2,2 %). Die Branche zeigt sich somit vor dem Hintergrund des Russland-Ukraine-Kriegs, gestörten Lieferketten und einem von Inflation geprägten Umfeld sehr stabil. Im Bereich Hardware (insb. mobile PCs sowie Desktop-PCs) setzt wieder eine Normalisierung des Geschäfts auf Vor-Corona-Niveau ein.

2. Geschäftsverlauf im Überblick und Lage der Gesellschaft

Die ITMediaConsult AG konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von EUR 60,8 Mio. (Vorjahr: EUR 62,9 Mio. | -EUR 2,1 Mio. bzw. -3,3 %) erzielen und ist somit hinter der allgemeinen Marktentwicklung (+2,2 %) zurückgeblieben. Der Materialaufwand hat sich um -7,7 % bzw. -EUR 4.3 Mio. überproportional zum Umsatz reduziert, sodass sich die Rohmarge (Rohertrag (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) im Verhältnis zum Umsatz) um 4,1 %-Punkte (2022: 14,9 % | 2022: 10,8 %) [A1] erhöhte. Das Ergebnis nach Steuern steigerte sich insgesamt auf EUR 0,9 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.), was einer Umsatzrendite (Ergebnis nach Steuern im Verhältnis zum Umsatz) von 1,4 % (Vorjahr: 0,5 %) entspricht.

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 bewegte sich mit rd. EUR 58,7 Mio. weiterhin auf einem hohen Niveau (offener Auftragsbestand per 31. Dezember 2023: rd. EUR 11,3 Mio.). Wir konnten erfolgreich unsere Marktposition behaupten. Dies war ein wichtiger Grundstock für die bisherige und zukünftige Umsatzentwicklung in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld.

a) Ertragslage

Die ITMediaConsult AG konnte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse (= Betriebsleistung) von TEUR 60.780 (Vorjahr: TEUR 62.873 | -TEUR 2.093 bzw. -3,3 %) erzielen. Gleichzeitig war ein überproportionaler Rückgang des Materialaufwands um TEUR 4.345 bzw. 7,7 % auf TEUR 51.754 (Vorjahr: TEUR 56.098) zu verzeichnen, sodass insgesamt ein Rohertrag (Betriebsleistung abzgl. Materialaufwand) in Höhe von TEUR 9.026 (Vorjahr: TEUR 6.775 | +TEUR 2.252 bzw. 33,2 %) verblieb. Die Rohertragsquote (Rohertrag/Betriebsleistung) hat sich somit um 4,1 Prozentpunkte auf 14,9 % (Vorjahr: 10,8 %) erhöht und liegt somit wieder auf dem Niveau von 2021 (14,9 %).

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 1.016 (Vorjahr: TEUR 665 | + TEUR 351) und wurden insbesondere durch die Auflösung von Rückstellungen (+TEUR 576) maßgebend beeinflusst.

Bei einem erhöhten durchschnittlichen Mitarbeiterbestand (2023: 60 | 2022: 55) haben sich die Personalaufwendungen absolut um TEUR 1.707 auf TEUR 5.381 (Vorjahr: TEUR 3.674) erhöht. Somit steigerte sich die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Betriebsleistung) um 3,1 Prozentpunkte auf 8,9 % (Vorjahr: 5,8 %).

Die Abschreibungen haben sich um TEUR 28 auf TEUR 109 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Ausschlaggebend für die Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-TEUR 830) auf TEUR 1.932 (Vorjahr: TEUR 2.762) waren insbesondere der Wegfall des Vorjahreseinmaleffekts im Zusammenhang mit Warendiebstählen (2023: TEUR 0 | 2022: TEUR 812 | -TEUR 812) sowie rückläufige Aufwendungen für Lizenzkosten (2023: TEUR 0 | 2022: TEUR 208 | -TEUR 208). Gegenläufig haben sich vor allem die Fahrzeugkosten (+TEUR 89) und die Raumaufwendungen (+TEUR 35) entwickelt.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem negativen Finanzergebnis von TEUR 556 (Vorjahr: TEUR 156) und hat sich damit im Vorjahresvergleich um TEUR 400 verschlechtert, was auf die erhöhte laufende Inanspruchnahme von Fremdkapital in einem gestiegenen Zinsumfeld zur Warenvorfinanzierung und die in diesem Zusammenhang entstandenen Zinsaufwendungen zurückzuführen ist.

Unter Berücksichtigung einer Ertragssteuerbelastung von TEUR 1.151 (Vorjahr: TEUR 421) und der sonstigen Steuern von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 6) schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von TEUR 861 ab und liegt damit um TEUR 522 über dem Vorjahresergebnis.

Die Umsatzrendite (Jahresergebnis im Verhältnis zum Umsatz) hat sich folglich um 0,9 Prozentpunkte auf 1,4 % (Vorjahr: 0,5 %) erhöht.

Sowohl unsere Umsatzerwartung ("...positive Umsatzentwicklung von rund 20 %...") als auch unsere Renditeerwartungen bzw. -ziele für das Geschäftsjahr 2023 ("...Verbesserung unserer Rohmarge um 5 % zu einer Steigerung der Umsatzrendite auf rd. 4 %...") konnten wir nicht erfüllen.

Wir beurteilen das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 daher insgesamt als nicht vollumfassend zufriedenstellend.

b) Vermögens- und Finanzlage

Das Geschäftsjahr 2023 endete mit einer gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.723 reduzierten Bilanzsumme von TEUR 14.162. Ursächlich für die Vermögensabnahme waren maßgeblich der Rückgang der Vorräte (-TEUR 5.847). Gegenläufig haben sich vor allem die sonstigen Vermögensgegenstände (+TEUR 1.610) entwickelt, was hauptsächlich auf stichtagsbedingte Effekte zurückzuführen ist. Auch das Anlagevermögen verzeichnet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr (+TEUR 1.477) was im Wesentlichen an den im Zusammenhang mit dem Umbau des Lagers am Standort Hermeskeil geleisteten Anzahlungen im Bau (+TEUR 1.370) lag.

Im Bereich des Anlagevermögens standen somit Zugängen von TEUR 1.631 Abschreibungen von TEUR 109 und Nettoabgänge von TEUR 45 entgegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um TEUR 98 auf TEUR 219 erhöht.

Die Aufteilung zwischen kurz- (Umlaufvermögen + Rechnungsabgrenzungsposten + aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung) und langfristig (Anlagevermögen) gebundenem Vermögen entfällt weiterhin mit 78,2 % (Vorjahr: 90,7 %) der Bilanzsumme auf das kurzfristig gebundene Vermögen.

Am Ende des Geschäftsjahres 2023 beträgt das Eigenkapital der TEUR 5.252 (Vorjahr: TEUR 4.466), was bei einer auf TEUR 14.162 (Vorjahr: TEUR 16.885) reduzierten Bilanzsumme einer auskömmlichen Eigenkapitalquote von 37,1 % (Vorjahr: 26,4 %) entspricht.

Der Rückgang des Fremdkapitals im Berichtszeitraum von TEUR 12.419 um TEUR 3.510 auf TEUR 8.910 resultiert überwiegend aus der im Einklang mit der Entwicklung des Vorratsbestands (-TEUR 5.847) stehenden Veränderung der zur Warenvorfinanzierung aufgenommenen Darlehen in Form von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-TEUR 2.653), dem stichtagsbedingten Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-TEUR 1.287) sowie dem Rückgang der Steuerrückstellungen aufgrund geleisteter Steuervorauszahlungen (-TEUR 318). Gegenläufig haben sich vor allem aufgrund stichtagsbedingter Effekte die sonstigen Verbindlichkeiten (+TEUR 607) entwickelt.

Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr vollumfänglich durch das Eigenkapital und das langfristige Fremdkapital gedeckt. Das kurzfristige Fremdkapital kann durch das Umlaufvermögen bedient werden. Insgesamt kann daher von einer insoweit fristenkongruenten Finanzierung ausgegangen werden.

Auf Basis einer mittel- und kurzfristigen unterjährigen Planung und einer langfristigen Mehrjahresplanung erfolgt die zur Sicherstellung der Liquidität erforderliche Finanzplanung. In regelmäßig geführten Gesprächen mit Hausbanken erläutert die Gesellschaft die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie die Branchenperspektiven und sorgt so für eine angemessene Informationsverteilung. Ein Großteil der Mittelabflüsse des Geschäftsjahres wurden aus dem operativen Cash-Flow finanziert. Um den darüberhinausgehenden künftigen Liquiditätsbedarf für weiteres Wachstum sowie Warenvorfinanzierungen decken zu können, hat die Gesellschaft bei mehreren Banken Betriebsmittel- bzw. Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 8.000 vereinbart. Die bei einem Bestand an liquiden Mitteln von TEUR 1.058 als solide zu bezeichnende Liquiditätssituation, garantiert unter Berücksichtigung der zusätzlich vereinbarten Betriebsmittel- bzw. Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 8.000 (Inanspruchnahme per 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 2.535) auch auf lange Sicht die fristgerechte Bedienung aller Zahlungsverpflichtungen. Die Kapitalflussrechnung des Geschäftsjahres 2023 zeigt, dass der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (TEUR 4.278), die getätigten Investitionen (Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit) (TEUR 1.586) und der Mittelzufluss aus dem Finanzierungsbereich (TEUR 800) im Saldo zu einer positiven Veränderung des Finanzmittelbestands (Bestand an liquiden Mitteln zzgl. des Bestands an kurzfristigen Bankverbindlichkeiten) um TEUR 3.492 auf -TEUR 1.477 (Vorjahr: -TEUR 4.969) führten.

Durch das positive Ergebnis, das vorhandene Eigenkapital sowie die aufgenommenen Fremdmittel konnten wir den laufenden Geschäftsbetrieb ebenso wie die Finanzierung der getätigten Investitionen mit den erforderlichen liquiden Mitteln sicherstellen.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts aufgrund der stabilen positiven operativen Ergebnisse sowie der soliden Liquiditäts- und Finanzierungslage insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

3. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden weitere Investitionen getätigt. So lag das Investitionsvolumen bei TEUR 1.631 und betraf hauptsächlich geleistete Anzahlungen für den Lagerumbau in Hermeskeil und weitere Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

4. Mitarbeiter

Der Personalstand zum 31. Dezember 2023 betrug 72 Mitarbeiter (Vorjahr: 61 Mitarbeiter), davon 10 Auszubildende (Vorjahr: 7).

5. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

a) Umsatz, Umsatzrendite und Eigenkapitalquote

Hinsichtlich der Entwicklung des Umsatzes, der Rohmarge und der Umsatzrendite als finanzielle Leistungsindikatoren verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Kapitel II. 2. a). Hinsichtlich der Entwicklung der Eigenkapitalquote als weiteren finanziellen Leistungsindikator verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Kapitel II. 2. b).

b) Qualitäts-/Umweltschutzmanagement

Die ITMediaConsult AG trägt in hohem Maße zum umweltschonenden Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik bei, indem sie den Ressourcenverbrauch während der Herstellung optimiert hat und ausschließlich qualitativ hochwertige und energiesparende Komponenten einsetzt. Durch unseren hohen Qualitätsanspruch soll zum einen ein sehr langer Lebenszyklus gewährleistet werden sowie sollen zum anderen auf der Anwenderseite durch den Einsatz unseres effizienten Desktop-PCs Betriebskosten gesenkt und der CO 2 -Ausstoß reduziert werden.

III. Prognosebericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das Jahr 2024 geht der Sachverständigenrat als Gremium zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seiner Frühjahresprognose von einer geringen Zunahme des Bruttoinlandsproduktes um 0,2 % aus. Zudem wird eine Inflationsrate von 2,4 % prognostiziert, wobei von sinkenden Energie- und Importpreisen ausgegangen wird. Als Folge der bereits erfolgten und weiter erwarteten Lohnerhöhungen ist aber gleichzeitig von steigenden Personalaufwendungen auszugehen, die den binnenwirtschaftlichen Preisdruck weiter verschärfen könnten.

Laut einer Pressemittteilung des Bitkom e. V. vom 26. Juni 2024 wird der Markt für Informationstechnik im Kalenderjahr 2024 wie im Vorjahr weit überdurchschnittlich zulegen. Die Umsätze werden nach Bitkom-Berechnungen dieses Jahr um 5,4 % auf EUR 151,2 Mrd. steigen. Das stärkste Wachstum von 9,8 % auf EUR 46,6 Mrd. wird demnach im Software-Segment erwartet, das besonders durch Geschäfte mit Plattformen für künstliche Intelligenz wächst. Auch der Umsatz mit IT-Hardware - unserem Hauptabsatzmarkt - soll nach Bitkom-Berechnungen um 2,8 % auf EUR 53,0 Mrd. zulegen. Allerdings gibt es im Hardware-Segment Bereiche divergierende Entwicklungen in den einzelnen Teilbereichen.

Im POS-Retailbereich sehen wir eine Stabilisierung unserer Marktposition aufgrund anstehender Entscheidungen für erste langfristige/strategische Rahmenverträge mit Großkunden, in Verbindung mit weiteren Margenverbesserungen, welche sich positiv auf die Gesamtrohmarge unseres Unternehmens auswirken sollten.

Im Public-Sector sehen wir uns im kommenden Jahr mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Zum einen stehen aufgrund politischer Haushaltsdebatten teilweise weniger Mittel in den bestehenden Rahmenverträgen zur Beschaffung zur Verfügung, was unseren Absatz im Bestandsgeschäft hemmt. Darüber hinaus erwarten wir aufgrund der weltweit fortschreitenden Konsolidierung der IT-Hersteller (Fujitsu beendet Client-Business in Europa ab 2024) einen vermehrten Wettbewerbs- und Margendruck bei der Generierung von Neuprojekten in diesem Bereich. Ungeachtet dessen ist die derzeitige Versorgungssituation unserer Lieferketten gut.

Wir planen derzeit mit einer rückläufigen Umsatzentwicklung von rund 15 % bis 20 %, was zu einem Gesamtjahresumsatz im Bereich EUR 50,0 Mio. bis EUR 52,0 Mio. führen sollte. Im Hinblick auf die bis dato erkennbare Entwicklung unseres Produktmixes im Geschäftsjahr 2024 und die nachhaltigen Bemühungen in unseren Vertriebsaktivitäten gehen wir nach derzeitigem Kenntnisstand von einer Verbesserung unserer Rohmarge um 2 bis 3 Prozentpunkte aus, die entsprechend zu einer Steigerung der Umsatzrendite um 1 bis 2 Prozentpunkte führen sollte.

IV. Risiken und Chancen

1. Risikobericht

Risikomanagementziele und Methoden

Die Gesellschaft betreibt zur Identifikation wesentlicher Risiken ein regelmäßiges Berichtswesen mit den wichtigsten Kennzahlen, sowie Abweichungsanalysen zur Ertragslage und zur Auftragsentwicklung durch das Controlling der Gesellschaft.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfordert ein Abwägen von Chancen und Risiken. Zur Nutzung von Geschäftsgelegenheiten ist das Eingehen bewusster Risiken nicht vermeidbar.

Wesentliche Risiken ergeben sich für die Gesellschaft in den folgenden Bereichen:

Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit

Der Absatzmarkt der Gesellschaft steht nicht nur unter einem hohen Wettbewerbsdruck und einem sich ständig vollziehenden Technologiewandel, sondern auch einem unverändert hohen Preis- und Margendruck. Dieser Wettbewerbssituation wird durch eine breit gestreute Auswahl an Auftraggebern und langfristigen Rahmenverträgen mit einer Vielzahl an Kunden aus öffentlichen Einrichtungen sowie Institutionen aus Forschung und Lehre begegnet. In einigen Geschäftsbereichen können wir uns auch durch innovative Produkte vom Wettbewerb abgrenzen.

Die Gesellschaft kann Risiken durch Lieferengpässe ausgesetzt sein. Durch intensive Marktbeobachtungen, die genaue Analyse von Trends und den ständigen Austausch in der Organisation werden "kritische" Waren identifiziert und deren Lagermengen strategisch erhöht. Sollte es aufgrund globaler Ereignisse zu Lieferengpässen kommen, verfügt die Gesellschaft zudem über ein großes Partnernetz (z. B. Einkaufsgenossenschaft), über das sich die Gesellschaft zusätzlich mit Komponenten versorgen kann.

Unsichere politische Rahmenbedingungen, bspw. der aktuelle Konflikt um Taiwan, können den globalen Handel und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland (Hauptabsatzmarkt) insgesamt beeinträchtigen. Weiterhin kann der aktuelle Konflikt um Taiwan die Liefersituation seitens unserer Geschäftspartner aus Asien beeinträchtigen. Sofern einer oder mehrere dieser Lieferanten ihre Verpflichtungen gegenüber uns nicht erfüllen würden, könnte das erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage haben.

Finanzwirtschaftliche Risiken / Risikoberichterstattung über Verwendung von Finanzinstrumenten

Wesentliche im Unternehmen bestehende Finanzinstrumente sind Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Auf Basis einer mittel- und kurzfristigen Jahresplanung erfolgt die zur Sicherstellung der Liquidität erforderliche Finanzplanung. Seitens der Kreditinstitute steht der Gesellschaft ein ausreichender Finanzierungsrahmen zur Verfügung.

Das Risiko von Forderungsverlusten aus dem Kundenkreis ist sehr gering, handelt es sich doch hierbei überwiegend um Öffentliche Auftraggeber und große Mittelstandsunternehmen. Trotzdem ist das Management im Eskalationsprozess des Forderungsmanagements eingebunden und hat die Entwicklung der Forderungen sorgfältig im Auge. Um das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren, werden bei der Anbahnung von neuen Kundenbeziehungen üblicherweise Informationen von Auskunfteien eingeholt. Wesentliche Kundenforderungen sind weiterhin rückversichert. Da alle Leistungen zeitnah und ausschließlich in Euro abgerechnet werden, beinhaltet das Absatzgeschäft der ITMediaConsult AG nahezu keine Zins- und Währungsrisiken.

Währungsrisiken können sich jedoch im Rahmen der Beschaffung in US-Dollar ergeben. Durch intensive Marktbeobachtungen, die genaue Analyse von Trends und den ständigen Austausch in der Organisation werden "kritische" Waren identifiziert und deren Lagermengen strategisch zu günstigen Zeitpunkten erhöht.

Zinsänderungsrisiken können sich aus potenziellen Änderungen des Marktzinssatzes ergeben. Im Hinblick auf die vereinbarten, variabel verzinslichen Betriebsmittel- bzw. Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 8,0 Mio. können sich bei steigenden Leitzinsen negative Auswirkungen auf die Ertragslage ergeben.

Risiken aus Rechtsstreitigkeiten

Die ITMediaConsult AG ist in keine wesentlichen Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

IT Risiken

IT-Systeme sind kritisch für die Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebes. Insofern ergeben sich Risiken insbesondere aus dem potentiellen Ausfall der Server, Speichermedien und kritischer IT-Anwendungen. Ferner bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Datenschutz und Cyber-Kriminalität. Um diese Risiken angemessen zu adressieren, wurden weitere Absicherungen durch die Einführung der ISO 27001 für Informationssicherheit durchgeführt, die von entsprechenden Stabsstellen sowie einem Risiken- und Krisenmanagement begleitet werden.

2. Chancenbericht

Unsere Stärke liegt im Projektgeschäft. Wir richten uns an den Prozessen und Bedürfnissen der Großkunden aus und sind darauf spezialisiert. Wachstumschancen können durch unsere Produktpalette, Prozessabläufe, Mitarbeiter und technische Ausstattung ebenso wie durch kurze Entscheidungswege, eine zielgerichtete interne Kommunikation und eine zukunftsorientierte Strategieausrichtung vollumfänglich ausgenutzt werden. Durch diese Vorteile ergeben sich für uns vielversprechende Möglichkeiten, Umsatz und Profitabilität weiter zu steigern und das Wachstum der Gesellschaft zu sichern.

3. Gesamteinschätzung der Risiken und Chancen

Der Vorstand konsolidiert, überwacht und kontrolliert regelmäßig alle Risiken und Chancen. Angesichts der gesunden Bilanzstruktur und der guten Auftragslage schätzen wir die positive Entwicklung der Gesellschaft trotz der genannten Risiken nicht als gefährdet ein. Nach unserer Ansicht sind die beschriebenen Risiken aus heutiger Sicht beherrschbar und weisen hinsichtlich ihrer Auswirkungen und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit einen bestandsgefährdenden Charakter auf.

V. Zweigniederlassungen

In Heilbronn betreiben wir seit November 2020 einen Vertriebs- und Servicestützpunkt für unsere Kunden in Baden-Württemberg und Bayern.

 

Züsch, den 15. November 2024

Frank Josef Francus

Christian Flick

Bericht des Aufsichtsrates Zum Geschäftsjahr vom 01.Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023

Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat gemäß den ihm nach Gesetz obliegenden Aufgaben die Unternehmensführung überwacht und beraten.

Schwerpunkt der Aufsichtsratstätigkeit

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat in zwei Aufsichtsratssitzungen über die Geschäftsentwicklung, die aktuelle Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage sowie über die kurz- und mittelfristig auf Wachstum ausgerichtete Unternehmensplanung unterrichtet. Über alle für das Unternehmen wesentlichen Vorgänge hat der Vorstand den Aufsichtsrat nach eigenen Angaben informiert. Seine Beschlüsse fasste der Aufsichtsrat in den erwähnten Sitzungen und bei Bedarf im Umlaufverfahren. In der Sitzung des Aufsichtsrates, in der der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 nebst Lagebericht und Gewinnverwendungsvorschlag erörtert und gebilligt wurde, hat der Abschlussprüfer teilgenommen und ergänzende Fragen des Aufsichtsrates beantwortet.

Jahresabschluss zum 31.Dezember 2022

Mit einem Umsatz von EUR 60,8 Mio. hat die Gesellschaft das Umsatzvolumen des Vorjahres und das Planziel nicht erreicht und konnte damit vom Wachstum der Branche nicht profitieren. Positiv ist die Entwicklung der Rohertragsquote, die nach einem schwächeren Jahr 2023 wieder das geplante Niveau der Vorjahre erreicht hat.

Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich die Entwicklung des Jahresergebnisses deutlich verbessert, wenngleich die Entwicklung auf der Kostenseite, insbesondere bei den Personalkosten nicht befriedigen kann. Zum 31. Dezember 2023 werden 11 Mitarbeiter mehr beschäftigt als zum gleichen Vorjahresstichtag.

Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 war erfreulich. Bei deutlich reduziertem Finanzierungsbedarf, als Folge des Abbaus der Vorräte hat sich die Inanspruchnahme von Lieferanten- und Bankkredite entsprechend reduziert. Das Eigenkapital macht 37% der Bilanzsumme aus und finanziert das gesamte Anlagevermögen und etwa ein Drittel der Vorräte. Unter sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung von 1.140.000,00 Euro aktiviert. Die zugrundeliegenden Verträge aus dem Jahre 2021 haben sich im Nachhinein als nichtig erwiesen. Die aktivierte Forderung wurde im Geschäftsjahr 2024 schuldnerseits beglichen. Weitere aufgrund dieser Verträge geleistete Zahlungen und Ansprüche in Höhe von zusammen rd. 540.000 Euro wurden zurückgefordert und von der Schuldnerin ebenfalls beglichen.

Im Geschäftsjahr 2023 hat die ITMediaConsult AG Investitionen in Höhe von rund EUR 1,3 Mio. in die langfristig angemieteten Produktions- und Lagerhallen in Hermeskeil investiert. Die Gesamtinvestitionen sind mit rd. EUR 2,7 Mio. veranschlagt. Ein zugesagter KFW-Kredit in Höhe von rund EUR 1,3 Mio. war zum 31.12.2023 noch nicht beansprucht.

Insgesamt zeigt die Bilanz der ITMediaConsult AG gesunde Finanzierungsstrukturen. Kurzfristige Kreditlinien stehen bei Bedarf in ausreichendem Maße zur Verfügung. Der Lagebericht des Vorstandes gibt nach unserer Prüfung einen umfänglichen und zutreffenden Überblick über die Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens.

Die in der Hauptversammlung vom 28. Juli 2023 zum Abschlussprüfer gewählte THS Wirtschaftsprüfung GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Saarbrücken hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 einschließlich Lagebericht geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Abschlussunterlagen wurden von den Mitgliedern des Aufsichtsrates geprüft. Der Aufsichtsrat hat sich dem Urteil der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft angeschlossen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023. Damit ist der Jahresabschluss der ITMediaConsult AG festgestellt.

Dem Vorschlag des Vorstandes an die Hauptversammlung, aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 5.086.683,78 je dividendenberechtigter Aktie im Nennwert von EUR 1,00 eine Dividende von EUR 1,00 auszuschütten und den Restbetrag von EUR 4.936.683,78 auf neue Rechnung vorzutragen, schließt sich der Aufsichtsrat an.

Anmerkungen zum Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht unverändert aus drei Personen. Änderungen in der personellen Zusammensetzung gab es nicht.

In der Hauptversammlung vom 28.07.2023 wurden die Mitglieder für das Geschäftsjahr 2022 entlastet.

Dank

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeitern der ITMediaConsult AG für ihr hohes persönliches Engagement und ihre Leistung für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023.

 

Züsch, den 29. November 2024

Der Aufsichtsrat

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter und nach § 327 HGB verkürzter Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ITMediaConsult AG, Züsch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ITMediaConsult AG, Züsch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ITMediaConsult AG, Züsch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns er-langten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmens-tätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-haltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs-legungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 15. November 2024

THS Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eckert, Wirtschaftsprüfer

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