BAUMA Vermiet- und Handels GmbHLiquidiert
24623 Großenaspe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAUMA Vermiet- und Handels GmbHEssen (vormals: Großenaspe)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die BAUMA Vermiet- und Handels GmbH kauft, verkauft und vermietet neue und gebrauchte Baumaschinen für den Erd-, Tief-, Straßen- und Pipelinebau. In diesem Markt, der in einem hohen Maße von persönlichen Kontakten und langfristigen Beziehungen geprägt ist, hat sich das Unternehmen zu einem verlässlichen und relevanten Partner bei seinen Kunden und Lieferanten entwickelt. Ein wesentlicher Bereich der Unternehmenstätigkeit ist die Vermietung von Radladern, Dumpern, Planierraupen, Walzen, Straßenfertigern, Mini-, Mobil- und Kettenbaggern in Deutschland und den angrenzenden Nachbarstaaten. Einen weiteren Schwerpunkt stellt der weltweite An- und Verkauf von neuen oder gebrauchten Baumaschinen dar. Für ca. 50% Schleswig-Holsteins ist BAUMA der Händlerpartner der Firma Swecon in Ratingen, es werden in diesem Gebiet neue Volvo Kompaktbaumaschinen (Minibagger und Radlader bis 10 t) vertrieben. Dafür betreuen 2x Außendienstmitarbeiter das Verkaufsgebiet. Mit der Vermietung von Maschinen (Rohrverlegern und Schweißraupen) für den Öl- und Gasbereich hat sich die BAUMA GmbH europaweit in einem sehr kleinen und speziellen Segment zu einem wesentlichen Markteilnehmer entwickelt. Darüber hinaus werden Ersatzteile, Service, Reparaturen und Lackierungen für die Kunden der BAUMA hauptsächlich im norddeutschen Raum in der eigenen Werkstatt/Lackierhalle in Großenaspe oder vor Ort auf den Baustellen angeboten. Für den Service beim Kunden stehen eigene Servicefahrzeuge zur Verfügung. Im Jahr 2022 wurden 50,007 % der Firmenanteile an die Thelen-Gruppe in Essen verkauft. In diesem Zusammenhang wurde der Sitz der Gesellschaft nach Essen verlegt, wobei sich der Ort der Geschäftsleitung unverändert in Großenaspe befindet. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist nicht im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Coronakrise hatte auf die Tiefbaubranche im Jahr 2022 keinen nennenswerten negativen Auswirkungen. Die Vermietung war trotz eines leichten Rückgangs nach wie vor gut ausgelastet. Beim Pipelinebau hatten wir mehrere Projekte im Vorlauf, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht zum Tragen kamen. Leider haben sich die Zinskonditionen seit Anfang letztes Jahr deutlich verschlechtert. Durch den Krieg wurden einige Lieferketten unterbrochen oder durch deutlich längere Lieferzeiten erschwert. 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit der Erfahrung aus drei Generationen konnte die BAUMA Vermiet- und Handels GmbH das langjährig entwickelte, erfolgreiche Geschäftsmodell auch im abgelaufenen Geschäftsjahr kontinuierlich fortentwickeln. Der Gesamtumsatz der Gesellschaft ist im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 9,44% gesunken. Die Rückgänge bei den Erlösen betreffen sowohl den Bereich der Maschinenvermietung als auch den des Maschinenhandels . 3. Investitionen Die Investitionen in bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betrugen T€ 2.646,1, davon T€ 2.484,4 für Mietmaschinen, T€ 117,9 für Anbaugeräte sowie T€ 43,8 für Fahrzeuge und Geschäftsausstattung. Dem stehen Abschreibungen von T€ 1.087,1 gegenüber. Die Restbuchwerte für veräußerte Maschinen und Anbaugeräte betrugen T€ 1.362,7. 4. Finanzierungen Die Finanzierungen des Maschinenparks bei Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig verringert. Neuaufnahmen und Tilgungen hielten sich die Waage. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Jahr 2021 um T€ 113,7 auf T€ 269,7 gestiegen. Das durch die neue Gesellschafterin gewährte Nachrangdarlehen wurde zur teilweisen Auszahlung der Gewinnrücklagen verwendet und substituiert somit die bisherige Eigenkapitalfinanzierung. 5. Personal Zum Stichtag 31.12.2022 ergab sich folgende Personalsituation: 26 Vollzeitmitarbeiter (davon 16 im gewerblichen Bereich), 3 Teilzeitmitarbeiter, 3 Minijobber sowie 5 Auszubildende (alle im gewerblichen Bereich). Zum 01.08.2023 kommen zwei weitere Lehrlinge (gewerblicher Bereich) 2023 hinzu, wenn möglich sollen auch noch 1 bis 2 Gesellen den Werkstattbereich verstärken. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 196,3 auf T€ 5.383,6 gestiegen und repräsentiert 23,2% der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen mit einem Anteil von 75,7% der Bilanzsumme ist um 2,1% auf T€ 17.585,9 angestiegen. Die Abschreibungen haben sich um 8,6% oder (T€ 102,4) vermindert. Die Vorräte an Handelsmaschinen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,2% auf nunmehr T€ 15.814,5 angestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 14,7% auf T€ 1.350,4 gestiegen. Durch die Dotierung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurde in einem angemessenen Maße dem Ausfallrisiko bei den Debitoren Rechnung getragen. Der Barmittelbestand hat sich um -28,6% auf T€ 401,7 verändert. Das Eigenkapital (inkl. des Nachrangdarlehens von T€ 5.100,00) beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf T€ 6.862,6 oder 29,6% des Gesamtvermögens. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,45% auf T€ 23.219,6 gestiegen. Im Vorjahr repräsentierte das Eigenkapital bei nominal T€ 6.487,5 einen Anteil von 28,6% der Bilanzsumme. 2. Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Trotz des wiederum erfolgten Aufbaus des Handelsmaschinenbestandes beträgt der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr TEUR 1.536,5, liegt jedoch 14% unter dem Niveau des Vorjahres. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden wenig bis gar nicht in Anspruch genommen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei der überwiegenden Anzahl der Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. 3. Ertragslage Bei der Vermietung von Erdbaumaschinen konnten im Jahr 2022 Erlöse erzielt werden, die nur in geringem Umfang unter den Werten des Vorjahres lagen. Die grundsätzliche Auslastung im Bereich der Vermietung kann als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Der Verkauf von neuen und gebrauchten Maschinen war auf Grund der abflachenden allgemeinen Bautätigkeit ebenfalls leicht rückläufig. Die Vermietung in der Rohrleitungssparte lag 47,3% unter den Vorjahreserlösen. Ursächlich hierfür waren auf der einen Seite zeitliche Verzögerungen bei bereits eingeplanten Projekten, auf der anderen Seite jedoch auch die sich auswirkenden schwierigen geopolitischen Rahmenbedingungen. Das Rohergebnis verminderte sich bei einer nahezu konstanten Materialaufwandsquote um 9,1%. Auf Grund der bedingt durch den größeren Mitarbeiterstamm gestiegenen Personalkosten, der um 8,6% gesunkenen Abschreibungen und der um 8,4% gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich das Betriebsergebnis um 32,7% vermindert. Der Jahresüberschuss verminderte sich in 2022 um T€ 461,9 (55,2%) auf T€ 375,0. Gesamtbeurteilung der Entwicklung Zusammenfassend zeigte sich im Berichtsjahr aus Sicht der Geschäftsführung unter den beschriebenen Gegebenheiten eine noch zufriedenstellende Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Dauerschuldverhältnisse Dauerschuldverhältnisse, die besondere Risiken beinhalten, bestehen nicht. Die Unternehmensorganisation baut auf einem System der abgestuften und gegenseitigen Kontrolle auf, wobei wesentliche Vorgänge, die für das Unternehmen wirtschaftlich oder unternehmenspolitisch von besonderer Bedeutung sind, grundsätzlich der Prüfung der Geschäftsführung direkt unterliegen. 2. Transparenz der Unternehmensabläufe Zur Optimierung der Auftragsabwicklung und nachhaltigen Verbesserung der Transparenz unterliegen die Controllingabläufe und die Nachkalkulation einer permanenten Überarbeitung und die vorhandenen Systeme werden optimiert. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Ein Risiko liegt im Jahr 2023 nach wie vor in der Zinsentwicklung für Finanzierungen, Leasingverträge und Bankkredite. Durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine sind Lieferketten unterbrochen oder teilweise komplett abgeschnitten. Dies spiegelt sich bei den Lieferzeiten für Neumaschinen und auch teilweise bei Ersatzteilen wider. Massive Preissteigerungen bei Kraftstoffen und damit verbunden bei Transporten und Frachten, sowie bei Neumaschinen müssen durch andere Maßnahmen wieder aufgefangen werden. Die negativen Konsequenzen aus der Pandemie und den Krieg in der Ukraine bieten auf der anderen Seite auch Chancen. Die Auslastung des Mietparks wird sich voraussichtlich weiter steigern. Auch die Preise für Gebrauchtmaschinen sind kräftig gestiegen, aber durch geringere Nachfragen aus dem In- und Ausland ist die derzeitige Tendenz wieder fallend. Die Risiken des Diebstahls, bzw. der Unterschlagung unserer Maschinen sind durch GPS-Systeme, Code-Systeme und Versicherungen minimiert. Einige gute Chancen für eine weitere positive Entwicklung der Gesellschaft wird darin gesehen, dass die BAUMA GmbH einer von nur sieben Vermietern für den Pipelinebau für Erdgas und Erdöl in Europa ist. Wir haben derzeit eine große Anzahl an Projekten aus dem Vorjahr, die aus verschiedensten Gründen nicht gestartet wurden. Daneben besteht auch für das laufende Geschäftsjahr ein hoher Projektvorlauf. Auf Grund des Umstandes, dass einige Pipelinebauunternehmen und Vermieter bis zu 100 Maschinen derzeit nicht aus Russland heraustransportieren können, erhöhen sich unsere Chancen ein größeres Projekt zu realisieren. 4. Prognosebericht und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung Insgesamt ist damit zu rechnen, dass auch in 2023 die deutsche Gesamtwirtschaft noch unter dem Einfluss des Ukraine Krieges stehen wird. Für das Unternehmen ist die Auftragslage für 2023 überwiegend positiv. Wir rechnen mit einem Umsatz auf dem Niveau des Jahres 2022 und erwarten daher ein gutes Jahr mit einem signifikant positiven Ergebnis. auf dem Niveau des Vorjahres. Durch die erfolgreiche Geschäftspolitik der Vorjahre wurde eine Grundlage für eine positive Entwicklung in 2023 und fortfolgende Jahre sowohl bei der Umsatz-, aber auch Ertragsentwicklung geschaffen. In den ersten 4 Monaten des Jahres 2023 konnten durch die Übernahme von Leasinggeräten die monatlichen Leasingkosten bereinigt um T€ 45,0 reduziert werden. Für das Gesamtjahr wird in diesem Bereich mit Kosteneinsparungen von ca. T€ 300 gerechnet. Mit diesem Fundament sollte das Unternehmen langfristig gute Ergebnisse erwirtschaften können.
Großenaspe im Mai 2023 gez. Alexander Albert, Geschäftsführer gez. Matthias Albert, Geschäftsführer gez. Christoph Thelen, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der BAUMA Vermiet- und Handels GmbH mit Sitz in Essen (eingetragen beim Amtsgericht Essen unter HRB 34528) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Dabei wurden grundsätzlich die gleichen Bewertungs- und Abschreibungsmethoden wie im Vorjahr zur Anwendung gebracht. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungsdauern orientieren sich an den amtlichen AfA-Tabellen und betragen:
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäfts- und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Aktive latente Steuern Auf Grund der abweichenden steuerlichen Bewertung der Pensionsrückstellung ergeben sich aktive latente Steuern, für deren Berechnung von einem Steuersatz bei der Körperschaftsteuer von 15% und hierauf 5,5% SolZ und von einem Hebesatz bei der Gewerbesteuer von 350% ausgegangen wurde. Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht. Hieraus ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von T€ 221,7. Pensionsrückstellungen Aus der durch das BilMoG geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen war eine Anpassung der Rückstellungen erforderlich. Die Pensionsverpflichtungen zum Stichtag betragen Euro 1.347.633. Der sich zum 1.01.2010 ergebende Anpassungsbetrag wurde mit 1/15 auch im Jahr 2022 erfasst. Ein Rückdeckungsguthaben in Höhe von Euro 411.409 wurde auf Grund der Verpfändung an die Versorgungsberechtigten mit den Verpflichtungen saldiert. Der Aktivwert wurde durch ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der Ansprüche aus Dividenden, Überschussanteilen oder Beitragsrückerstattungen, sofern diese am Bilanzstichtag feststanden, ermittelt. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung betragen T€ 359,1. Für laufende Pensionen, die Dotierung der Rückstellung und des Rückdeckungsguthabens sind im Wirtschaftsjahr Aufwendungen in Höhe von T€ 134,7 entstanden. Es sind keine zu saldierenden Erträge angefallen. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit" Methode) auf der Basis der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 1,78% gemäß pauschaler Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt. Die vorliegenden Pensionszusagen berücksichtigen einen Rententrend von 2%: Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages der Pensionszusage mit dem 7-Jahres-Durschnittssatzes (1,44%) ergibt sich eine Ausschüttungssperre von T€ 109,7. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäfts- und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen In den restlichen sonstigen Rückstellungen sind T€ 17,0 für die Erfüllung der Aufbewahrungsverpflichtung, T€ 14,5 für die Beiträge zur Berufsgenossenschaft 2022 und T€ 83,2 für Resturlaubsansprüche der Mitarbeiter enthalten.
Angabe zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten strukturieren sich wie folgt:
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEuro 307,3 auf TEuro 302,4 gesunken und beinhalten im Wesentlichen kreditorische Debitoren, Kautionen, ein Geldtransitkonto und Verbindlichkeiten aus dem Bereich des Personalaufwandes. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte (Sicherungsabtretung der Maschinen) gesichert sind, beträgt TEuro 14.550,1 (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten). Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 375.020,36 den Gewinnrücklagen zuzuführen. Sonstige Pflichtangaben Honorar des Abschlussprüfers Für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes sind T€ 15 zurückgestellt. Anzahl der Mitarbeiter Im Unternehmen waren durchschnittlich 32 Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 17 gewerbliche Arbeitnehmer und 15 Angestellte. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Alexander Albert, Kaufmann, Armstedt Herr Bernhard Albert, Kaufmann, Wiemersdorf (bis 30.06.2022) Herr Matthias Albert, Kaufmann, Elmshorn (seit 01.07.2022) Herr Christoph Thelen, Kaufmann, Essen (seit 01.07.2022) Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Ausschüttungssperre Der gesamte mit einer Ausschüttungssperre belegte Betrag ermittelt sich mit T€ 331,4 und verteilt sich auf die aktiven latenten Steuern mit T€ 221,7 und auf die Pensionsrückstellungen mit T€ 109,7. Finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft nutzt neben der klassischen Finanzierung auch das Instrument des Leasings zur Vorhaltung des Mietmaschinenparks. Der Barwert der Verpflichtungen aus Leasingverträgen beträgt zum 31.12.2022 T€ 1.533,8. Die Büroflächen, die Lagerplätze und Hallen werden gemietet. Der Barwert aus diesen Verpflichtungen beträgt für den Zeitraum der nächsten 10 Jahre T€2.136,0. Konzernzugehörigkeit Die BAUMA Vermiet- und Handels GmbH wird in den Konzernabschluss der AREAL Holding GmbH, Essen, einbezogen. Die AREAL Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist in Essen erhältlich. Angaben zu marktunüblichen Konditionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Das Unternehmen hat von der Gesellschafterin ein unbesichertes nachrangiges Darlehen in Höhe von Mio€ 5,1 erhalten. Das endfällige Darlehen soll erst an die Darlehensgeberin zurückgezahlt werden, kein Altgesellschafter oder deren Rechtsnachfolger mehr Gesellschafterin der Darlehensnehmerin ist. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Essen, den 22.05.2023 gez. Alexander Albert, Geschäftsführer gez. Matthias Albert, Geschäftsführer gez. Chrtistoph Thelen, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BAUMA Vermiet- und Handels GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BAUMA Vermiet- und Handels GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die ° Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Obereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 15. November 2023 NICON
GmbH
Nickel, Wirtschaftsprüfer Langhoff, Wirtschaftsprüfer |
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