Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 4566
Vorher
Kaiser's Gute Backstube GmbH
Eingetragen
4.11.1993
Branche
Herstellung von DauerbackwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenEinzelhandel mit Back- und Süßwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Vertrieb von Backwaren, Konditoreiwaren und Speisen aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Birgit Kaiser
seit 15.11.2006
Geschäftsführer
Gottfried Faller
seit 15.11.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Starenweg 4, 79189 Bad Krozingen
51.000 €
51.00%
Basler Strasse 39, 79227 Schallstadt
49.000 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kaisers Gute Backstube GmbH

Ehrenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Wir sind ein im südbadischen Raum ansässiges familiengeführtes, mittelständisches Bäcker- und Konditoreiunternehmen mit Tagescafés und betreiben zum Bilanzstichtag 43 Verkaufsfilialen. Neben diesen Filialen beliefern wir auch Wiederverkäufer. Unsere Produkte überzeugen durch Qualität und Regionalität.

Unser Unternehmen ist als Anbieter von frischen Backwaren, Konditoreiwaren, Bioprodukten unverändert im Markt. Die Gastronomiekonzepte auf höchstem Qualitätsniveau haben sich etabliert. Es werden weiterhin täglich frische und ausschließlich selbst hergestellte Backwaren verkauft. An dieser Philosophie wird festgehalten, da sich das Unternehmen hierdurch gegen die wachsende Konkurrenz von Billiganbietern behaupten kann. Mit unserem zeitgemäßen Firmenauftritt halten wir unseren Kundenstamm stabil und können Neukundenzuwächse verzeichnen.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Produktentwicklung über neue Rezepturen sowie das Erkennen von Bedürfnissen des Konsumenten über gesellschaftliche Trends in der Nahrungsmittelbranche. Die Umstellung des gesamten Brotsortiments auf Bio im Jahr 2020 erweist sich weiterhin als positiv und richtig.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung des Angebots gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und verstärkten Serviceaktivitäten.

2. Geschäftsverlauf

Wir können trotz dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 entspricht den Jahren ohne Pandemie. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 % gestiegen.

Dem unvermindert hohen Wettbewerbsdruck haben wir mit Optimierung von Kosten und Abläufen Rechnung getragen. In der Zukunft werden wir weiterhin schwache Standorte schließen und mit besseren Lagen und innovativen Konzepten ersetzen.

Da wir einen hohen Bedarf an Fachkräften benötigen, sind wir bestrebt die Mitarbeiter selbst auszubilden. Dafür werden sie in laufenden Schulungen qualifiziert. Daneben werden derzeit 20 Auszubildende in allen Bereichen ausgebildet.

Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.210 auf T€ 2.806 gestiegen.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut.

a) Ertragslage

Unsere wesentliche Ergebnisquelle stellt der Absatz über die eigenen Verkaufsfilialen dar. Unsere Umsätze hängen hier stark vom allgemeinen Konsumklima ab.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil hat unsere Konsolidierungspolitik aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 1,3 % der Bilanzsumme aus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2,5 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch den Anteil des Anlagevermögens von 27,7 % gekennzeichnet. 2,9 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 12,3 %.

Die flüssigen Mittel umfassen 57,1 % der Bilanzsumme.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 1.016 getätigt.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote beträgt 85,5 %.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Filiale, Umsatzrendite und den Cash-flow heran.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

C. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Das Bäckerhandwerk bietet ein sehr großes Wachstumspotential. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten, Partnerschaften und Vertriebskooperationen.

Es ist davon auszugehen, dass die Kunden dem Konzept von Kaisers Gute Backstube GmbH, d.h. Frische und Qualität auf höchstem Niveau weiterhin folgen.

Durch konsequente und flexible Ausrichtung auf Kundenwünsche, konstante Nutzung von Kundenbindungsprogrammen in allen betrieblichen Ebenen werden unsere Kunden dem Unternehmen weiterhin treu bleiben.

In unserer Planung gehen wir von einer marktüblichen Umsatzsteigerung im Jahr 2024 aus. Dabei erwarten wir für das kommende Wirtschaftsjahr wiederum steigende Rohstoffpreise. Unter genauer Beobachtung stehen die schwankenden Preise für Butter und Eier. Insgesamt erwarten wir, dass aufgrund eingeleiteter Akquisitionsmaßnahmen und relativ konstanten Fixkosten der Jahresüberschuss stabil bei dem aus dem Jahr 2023 liegt.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

In 2023 ergaben sich in unserer Branche keine nennenswerten Störungen oder Skandale, weder im Beschaffungs- noch im Absatzbereich.

Sollte es jedoch zu Störungen kommen, kann dies die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

b) Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind damit jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe verbunden.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserem eigenen Haus durch.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklungen sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Die Geschäftsführung nutzt die angebotenen Instrumente und prüft die Inanspruchnahme weiterer Optionen zur Liquiditätsstärkung, und betreibt ein strenges Liquiditätscontrolling mit dem Ziel der Aufrechterhaltung der Liquidität.

Die Gesellschaft hat im Rahmen des Risikomanagements organisatorische Vorkehrungen getroffen, die sie in die Lage versetzt, rechtzeitig entsprechende Steuerungsmaßnahmen ergreifen zu können. Vor dem Hintergrund einer angemessenen Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens vor Eintritt der Krise sowie der bereits ergriffenen Maßnahmen geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Bestand des Unternehmens nicht gefährdet ist.

Auch die aktuell im Jahr 2023 durch den Ukrainekrieg hervorgerufene Energiekrise und die damit verbundenen Unsicherheiten sowie Preissteigerungen im Energie- und Mehlsektor konnten bislang vom Unternehmen durch entsprechende Steuerungsmaßnahmen aufgefangen werden. Die anhaltenden Engpässe im Personalsektor veranlassen das Unternehmen jedoch derzeit intensiv nach alternativen Absatzwegen zu suchen, die weniger personalintensiv sind.

Eine weitere Einschätzung der Ertrags- und Liquiditätslage können wir derzeit nicht vornehmen.

E. Bericht über Zweigniederlassungen

Es bestehen am Bilanzstichtag 43 Filialen, in welchen die selbst hergestellten Bäckereierzeugnisse verkauft werden.

 

Ehrenkirchen, den 06.06.2024

Birgit Kaiser, Geschäftsführerin

Gottfried Faller, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.469.914,71 4.944.945,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.395,00 7.975,00
II. Sachanlagen 4.462.219,71 4.933.670,95
III. Finanzanlagen 3.300,00 3.300,00
B. Umlaufvermögen 11.576.669,47 9.651.968,26
I. Vorräte 466.280,18 474.245,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.898.060,20 1.579.502,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.212.329,09 7.598.219,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 82.181,92 67.930,46
Summe Aktiva 16.128.766,10 14.664.844,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.795.537,97 11.639.094,29
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 300.000,00 300.000,00
III. Bilanzgewinn 13.395.537,97 11.239.094,29
B. Rückstellungen 843.421,00 779.209,00
C. Verbindlichkeiten 1.489.807,13 2.246.541,38
Summe Passiva 16.128.766,10 14.664.844,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 28.291.717,56 24.822.081,97
2. Personalaufwand 14.661.794,20 12.608.608,92
a) Löhne und Gehälter 12.067.385,25 10.412.486,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.594.408,95 2.196.122,10
davon für Altersversorgung 52.268,53 57.316,08
3. Abschreibungen 1.394.827,57 1.307.271,22
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.394.827,57 1.307.271,22
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.264.375,58 7.705.557,92
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.551,97 12.234,95
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.180,89 11.936,15
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.196.263,26 955.058,99
8. Ergebnis nach Steuern 2.811.828,03 2.245.883,72
9. sonstige Steuern 5.384,35 35.712,61
10. Jahresüberschuss 2.806.443,68 2.210.171,11
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.589.094,29 9.028.923,18
12. Bilanzgewinn 13.395.537,97 11.239.094,29

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Kaisers Gute Backstube GmbH, Ehrenkirchen, Registergericht Freiburg i. Br., HRB 4566

II. Aufstellungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Kaisers Gute Backstube GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es kamen folgende Bewertungsmethoden zum Ansatz:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Im Rahmen des handelsrechtlichen Bewertungswahlrechts (BilMoG) wurden die steuerrechtlichen linearen Abschreibungen übernommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wurden grundsätzlich alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei den sonstigen Rückstellungen sind die Beträge für Personal- und Sozialaufwendungen mit T€ 509 (Vorjahr T€ 480) berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und

Verlustrechnung

Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Forderungen gegen die Geschäftsführung im Sinne von § 285 Nr. 9 c HGB bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von T€ 549, davon in gleicher Höhe gegen Gesellschafter gem. § 42 (3) GmbHG.

Verbindlichkeiten gegen die Geschäftsführung im Sinne von § 285 Nr. 9 c HGB bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von T€ 156, davon in gleicher Höhe gegen Gesellschafter gem. § 42 (3) GmbHG.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gem. § 285 Nr. 9c HGB werden mit 1,5 % bzw. 2,5 % verzinst.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen angesetzt.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Restlaufzeiten für die Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Übersicht (Vorjahreszahlen in Klammern):

Restlaufzeit
Gesamt
T€
kleiner 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
größer 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 211 (417) 126 (162) 85 (255) 0 (0)
2. erhaltene Anzahlungen 199 (187) 199 (187)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 405 (952) 405 (952)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 61 (61) 61 (61)
5. sonstige Verbindlichkeiten 614 (630) 614 (630)
- davon aus Steuern T€ 89 (107)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 86 (56)
1.490 (2.247) 1.405 (1.992) 85 (255) 0 (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen und Globalzession besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem branchenüblichen Eigentumsvorbehalt belegt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von:

Bürgschaft für Einzelforderungen in Höhe von T€ 3.218 für drei Bankdarlehen der Kaisers Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG in Höhe von T€ 2.053.

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der soliden Finanzlage nicht zu rechnen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben dem branchenüblichen Bestellobligo bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen: Der Gesamtbetrag der Jahresmieten für Geschäftsräume, insbesondere der Filialen, beträgt T€ 2.396 (Vorjahr: T€ 2.305). Die durchschnittliche Restmietdauer beträgt 7 Jahre. Der Gesamtbetrag der Leasingraten beträgt T€ 405 (Vorjahr: T€ 433). Die durchschnittliche Restleasingzeit beträgt 1 Jahr und 4 Monate.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird im Gesamtkostenverfahren erstellt.

Steuern von Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB betrug im Jahr 2023: 360 Arbeiter und Angestellte, 19 Auszubildende, 171 Aushilfen

Mitarbeitergruppe Vollzeitkräfte Teilzeitkräfte Auszubildende
Produktion 92 19 7
Verkauf 237 151 10
Verwaltung 31 1 2

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an:

Frau Birgit Kaiser ausgeübter Beruf: Dipl. Betriebswirtin (BA)
Herr Gottfried Faller ausgeübter Beruf: Bäckermeister u. Betriebswirt

Bezüge der Geschäftsführer: Eine Angabe unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB.

Es wird gemäß § 285 Nr. 34 HGB vorgeschlagen den im Geschäftsjahr 2023 erzielten Jahresüberschuss in den Bilanzgewinn einzustellen.

Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

Auch im Geschäftsjahr 2024 bleibt der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ein kaum abzuschätzendes Ereignis mit einer möglichen negativen Auswirkung auf die Ertragslage des Unternehmens. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Weltwirtschaft. Es ist mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Dies wird Auswirkungen sowohl auf die Erlöse, Betriebskosten als auch Personalkosten der Gesellschaft haben.

Die Geschäftsführung nutzt die angebotenen Instrumente zur Liquiditätsstärkung und betreibt ein Liquiditätscontrolling mit dem Ziel der Aufrechterhaltung der Liquidität über die gesamte Krise. Die Liquidität war im Berichtsjahr stets sichergestellt.

Die Gesellschaft hat im Rahmen des Risikomanagements organisatorische Vorkehrungen getroffen, die sie in die Lage versetzt, rechtzeitig entsprechende Steuerungsmaßnahmen ergreifen zu können.

Vor dem Hintergrund der bereits ergriffenen Maßnahmen geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Bestand des Unternehmens nicht gefährdet ist. Daher hat die Geschäftsführung den Jahresabschluss zu Fortführungswerten gemäß den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Bezüglich der Prognose für das Geschäftsjahr 2024 wird auch auf die Berichterstattung im Lagebericht verwiesen.

Weitere Nachstichtagsereignisse haben sich zum Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ehrenkirchen, 06.06.2024

Birgit Kaiser, Geschäftsführerin

Gottfried Faller, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kaisers Gute Backstube GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kaisers Gute Backstube GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kaisers Gute Backstube GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg, den 12. November 2024

BIEDERT • BINDER • ERB
Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Binder, Wirtschaftsprüfer

Biedert, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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3 nahegelegene Organisationen

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