Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 23078 HL
Eingetragen
10.4.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und der Vertrieb von Systemlösungen, insbesondere wissensbasierter Software sowie Beratungsleistungen bei der Einführung und Beratung in den Bereichen Planung und Organisation, insbesondere von Entwicklungs- und Qualitätsmanagementsystemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Josef Mangold
seit 18.7.2023
Geschäftsführer
Sebastian Leopold
seit 18.7.2023
Geschäftsführer
Thiemo Zambanini
seit 18.7.2023
Geschäftsführer
Stephan Brügger
seit 7.11.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
S****** F*******
3.82%
R****** A***** P*****
3.82%
3.48%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PeakAvenue GmbH
Germany
56.286 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PLATO GmbH

Lübeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 232.602,00 959
- davon Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte: EUR 232.602,00 (Vorjahr: TEUR 959) -
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 48.037,00 47
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69.718,00 78
117.755,00 125
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.680,68 3
353.037,68 1.087
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 25.440,00 25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.976.949,08 5.038
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 2.421.416,02 (Vorjahr: TEUR 1.453) -
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 998.333,13 755
7.000.722,21 5.818
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 106.795,00 43
7.460.554,89 6.948

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Grundkapital 56.286,00 56
II. Kapitalrücklage 358.784,43 359
III. Gewinnvortrag 1.884.521,81 2.978
IV. Jahresfehlbetrag 0,00 -1.093
2.299.592,24 2.300
B. RÜCKSTELLUNGEN 537.800,00 316
C. VERBINDLICHKEITEN 748.168,65 1.064
- davon gegenüber Kreditinstituten: EUR 450.000,00 (Vorjahr: TEUR 750) -
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 112.473,58 (Vorjahr: TEUR 18) -
- davon aus Steuern: EUR 100.077,41 (Vorjahr: TEUR 185) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.872,83 (Vorjahr: TEUR 7) -
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.874.994,00 2.961
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 0,00 307
7.460.554,89 6.948

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 7.832.135,41 7.182
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.915.018,70 4.581
b) Soziale Abgaben 841.122,40 5.756.141,10 785
- davon für Altersversorgung: EUR 10.967,66 (Vorjahr: TEUR 12) -
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 770.645,47 1.234
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.053.576,05 2.215
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 257.306,78 (Vorjahr: TEUR 91) -
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99.252,35 75
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 91.357,59 (Vorjahr: TEUR 75) -
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.172,18 25
-665.147,04 -1.583
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -311.178,73 -492
- davon Ertrag (Vorjahr: Aufwand) aus der Veränderung latenter Steuern: EUR 306.800,00 (Vorjahr: TEUR 489) -
8. Ergebnis nach Steuern -353.968,31 -1.091
9. Sonstige Steuern 1.344,00 2
10. Jahresüberschuss -355.312,31 -1.093
11. Ertrag aus Verlustübernahme 355.312,31 0
12. Jahresfehlbetrag 0,00 -1.093

Anhang zum Jahresabschluss 2023

Allgemeines

Die PLATO GmbH, Lübeck, ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Lübeck unter der Nr. HRB 23078 HL.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB zum Teil in Anspruch genommen. Die PLATO GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs 2 HGB. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Zwischen der Plato GmbH und der PeakAvenue GmbH, Lübeck, (Organträger) besteht ein am 12. September 2023 (notarielle Beurkundung) abgeschlossener Gewinnabführungsvertrag, dem die Gesellschaftersammlung am gleichen Tag zugestimmt haben. Die Eintragung ins Unternehmensregister erfolgte am 27. November 2023. Mit Abschluss der Gewinnabführungsvertrages besteht seit dem 12. September 2023 eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft zwischen der PeakAvenue GmbH, Lübeck, als Organgträgerin und der Plato GmbH als Organgesellschaft. Als Folge des Gewinnabführungsvertrages wurde die Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten "Erträge aus Verlustübernahmen" erweitert.

Folgend aus den §§ 268 Abs. 8 HGB i. V. m. 301 AktG besteht auf die noch ausgewiesenen selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte besteht in Höhe von Teuro 233 ein sowohl zur Ausschüttung als auch zur Gewinnabführung gesperrter Betrag.

Die für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung des Zeitpunktes der Inbetriebnahme bewertet.

Die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte wurden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung der notwendigen Fertigungseinzel- und -gemeinkosten aktiviert. Sie werden grundsätzlich über eine Nutzungsdauer von drei Jahren ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme bzw. Erzielung von Umsatzerlösen mit diesen Vermögensgegenständen linear abgeschrieben, im Jahr der Inbetriebnahme pro rata temporis.

Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte werden mit Anschaffungskosten aktiviert. und über eine Nutzungsdauer von drei Jahren linear abgeschrieben, im Jahr des Zugangs pro rata temporis.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Technische Anlagen und Maschinen werden linear über eine Nutzungsdauer von drei, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear über fünf bis dreizehn Jahren abgeschrieben, im Jahr des Zugangs pro rata temporis.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagengitter dargestellt, das als Bestandteil des Anhangs als Anlage beigefügt ist.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten bewertet. Dabei wurde ein Kostensatz berücksichtigt, der mittels eines Betriebsabrechnungsbogens ermittelt wurde und die Fertigungseinzelkosten sowie Fertigungsgemeinkosten umfasst.

Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem jeweiligen Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, bekanntgegeben von der Deutschen Bundesbank, gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEuro 3.875 (Vorjahr: TEuro 2.961) betrifft erhaltene Zahlungen für zukünftig zu erbringenden Leistungen.

Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Finanzanlagen

Die PLATO GmbH ist am Stichtag zu 100 % an der PLATO North America Inc. mit Sitz in Dearborn, Michigan, USA beteiligt. Der letzte vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist bei einem Jahresfehlbetrag von TUSD 20 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TUSD 1.754 aus. Umgerechnet zum 31.12.2023 mit dem Devisenkassamittelkurs ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEuro 18 bei einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEuro 1.589.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (Vorjahr: alle bis zu einem Jahr).

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sowie Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Dabei wird zum Bilanzstichtag ein Kurs von 1,10373 USD / Euro verwendet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Berichts- und Vorjahr Forderungen aus Finanzierungstätigkeit. Davon entfallen im Berichtsjahr TEuro 973 (Vorjahr: TEuro 1) auf die Gesellschafterin.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von TEuro 334 Forderungen auf zu viel entrichtete ertragssteuerliche Vorauszahlungen für die beiden abgelaufene Geschäftsjahre 2022 und 2023.

Ausschüttungssperre

Zum 31. Dezember 2023 werden noch Entwicklungskosten von TEuro 233 unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Insgesamt ist somit ein Betrag von TEuro 233 zur Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeiten
Stand 31.12.2023 (Vorjahr) bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten 748 598 150 0
(Vorjahr) (1.064) (464) (600) (0)

Die Verbindlichkeiten sind sowohl im Berichts- als auch im Vorjahr unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: in voller Höhe Sonstige Verbindlichkeiten). Davon betreffen im Berichtsjahr TEuro 0 und im Vorjahr TEuro 18 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern haben sich von TEuro 307 um TEuro 307 auf TEuro 0 reduziert. Sie entfiel auf die Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände. Die passiven latenten Steuern entfallen aufgrund des Gewinnabführungsvertrages.

Rohergebnis

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEuro 46 Fördererträge aus verschiedenen Projekten enthalten. Weiterhin enthält das Rohergebnis mit TEuro 248 (Vorjahr: Teuro 58) Erträge aus Währungsumrechnungen.

Sonstige Angaben

Organe

Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an:

der Informatiker Andreas Großmann, Lübeck (bis zum 15. Mai 2023)

der Informatiker Marcus Schorn, Lübeck (bis zum 15. Mai 2023)

der Chief Sales Officer Frank Fischer, Hamburg

der Chief Operating Officer Dr. Thiemo Zambanini, Tübingen (ab dem 15. Mai 2023)

der Chief Technology Officer Sebastian Leopold, Kehl (ab dem 15. Mai 2023)

der Chief Executive Officer Ulrich Mangold, Karlsruhe (ab dem 15. Mai 2023)

Nicht alle Geschäftsführer erhalten ihre Bezüge von der Gesellschaft. Daher und unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nicht angegeben.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 76 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter sind in folgenden Funktionen tätig:

Entwicklung / Produktmanagement 37
Dienstleistung / Vertrieb 24
Administration 15
76

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 216, von denen TEuro 143 im kommenden Geschäftsjahr fällig sind.

Zugunsten eines verbundenen Unternehmens besteht eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von maximal TEuro 4.900. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Inanspruchnahme Teuro 3.920. Nach derzeitigem Stand ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen, da das verbundene Unternehmen den Zahlungsverpflichtungen nachkommt und sich bei Bedarf über die Unternehmensgruppe ausreichend refinanzieren kann.

Abschlussprüferhonorar

Die Aufwendungen für Honorare an unseren Abschlussprüfer betrugen für das Geschäftsjahr insgesamt für Abschlussprüferleistungen TEuro 17 sowie für Steuerberatungsleistungen TEuro 10.

Ergebnisverwendung

Das Ergebnis zum 31. Dezember 2023 in Höhe von Euro -355.312,31 wird gem. Gewinnabführungsvertrag von der PeakAvenue GmbH, Lübeck, ausgeglichen.

Nachtragsbericht

Die PeakAvenue GmbH hat im März 2024 mit der Isograph Ltd., Warrington/Großbritannien,in weiteres Schwesterunternehmen zur PLATO akquiriert. Dies ergibt eine weitere Stärkung des e1ns Softwarepakets. Nachdem durch die Integration der iqs Software GmbH (Akquisition August 2022) Elemente aus einem CAQ-System (Computer Aided Quality) wie Zeichnungsintegration und Reklamationsmanagement an die e1ns Software angebunden werden, wird elns durch die neue Akquisition im Bereich Systems Engineering gestärkt. Features wie Fehlerbäume und Funktionale Sicherheit werden an elns angebunden werden. Diese Akquisitionen stärken die Wettbewerbsfähigkeit von PLATO im Markt.

Der Krieg in der Ukraine hat nur geringe direkte Auswirkungen auf PLATO. Weder der Wegfall des russischen Marktes noch der Anstieg der Energiepreise haben relevante Auswirkungen auf PLATOs Geschäftsentwicklung. Die gestiegenen Kosten (Inflation) konnten vielfach an die Kunden weitergegeben werden. PLATO sieht in den Kriegsmittel bereitstellenden Branchen keine strategischen Märkte und agiert hier traditionell zurückhaltend.

 

Lübeck, 15. März 2024

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.535.664,15 0,00 0,00 11.535.664,15
- davon selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte: 11.024.880,84 0,00 0,00 11.024.880,84
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 319.498,59 33.367,27 43.268,30 309.597,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.255,52 5.743,20 0,00 207.998,72
506.705,64 39.110,47 43.268,30 517.596,28
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.680,68 0,00 0,00 2.680,68
12.045.050,47 39.110,47 43.268,30 12.055.941,11
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.576.668,15 726.394,00 0,00 11.303.062,15
- davon selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte: 10.065.884,84 726.394,00 0,00 10.792.278,84
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 272.946,59 30.411,27 41.797,30 261.560,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 124.440,52 13.840,20 0,00 138.280,72
330.670,64 44.251,47 41.797,30 399.841,28
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
10.907.338,79 770.645,47 41.797,30 11.702.903,43
Buchwerte
31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 232.602,00 958.996,00
- davon selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte: 232.602,00 958.996,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 48.037,00 46.552,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69.718,00 77.815,00
117.755,00 124.367,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.680,68 2.680,68
353.037,68 1.086.043,68

Lagebericht

der PLATO GmbH

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Hauptsitz der PLATO GmbH (im Folgenden auch "PLATO" genannt) ist Lübeck. Weitere Standorte bestehen in Hamburg, Dortmund und München, die vor allem vertriebs- und dienstleistungsorientiert ausgerichtet sind. Die PLATO GmbH hält 100% der Anteile an der PLATO North America Inc. mit Sitz in Dearborn USA.

PLATO unterstützt seine Kunden dabei, die Herausforderungen an ihre Produkte und an ihren Entwicklungsprozess zu bewältigen: Komplexität beherrschen, Aus-Fehlern-lernen, Null-Fehler-Akzeptanz, Varianten-Vielfalt bei gleichzeitiger Beschleunigung der Auslieferungszeit (Time to Market) und Steigerung der Anforderungen durch Normen und Gesetze.

PLATOs webbasierte Software treibt Ideen voran, steuert den Entwicklungsprozess und beherrscht die Komplexität unter Berücksichtigung normativer Anforderungen. Sie sorgt mit einem zentralen systemmodellbasierten Datenbankansatz dafür, die Anforderungen an Dynamik von Veränderungen, an Größenanpassungen (Skalierbarkeit), an bereichs- und standortübergreifenden Einsatz (Kommunikation / Kollaboration / Sprache) zu bewältigen. Sie liefert mit seinem Single-point-of-information-Ansatz die Chance, heterogene Arbeitsteams zusammenzubringen und als Innovationsplattform einen Lessons-learned-Prozess zu fundieren.

In der methodischen Unterstützung der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) ist PLATO nach über 30 Jahren Marktpräsenz eine international beachtete Größe in der Automobilbranche mit Kunden wie z.B. General Motors, Volkswagen, Magna, BorgWarner, Molex sowie der Halbleiter- und Elektrotechnik (Infineon, Qualkom usw.) und der Medizintechnik (B. Braun, Angiomed usw.).

Trotz ausgewiesener Stärken in den beschriebenen Branchen ist die PLATO Softwarelösung keine Branchenlösung, sondern kann universell auf verschiedenste Anforderungen anderer Branchen wie Zulieferer, Maschinenbau, Pharma, Chemie, Luft- und Raumfahrt etc. konfiguriert werden.

PLATO unterstützt die Kunden mit Software-Lösungen (sowohl on-premis als auch Cloudbasiert). PLATO begleitet den Einsatz ihrer Software beim Kunden mit Beratung und methodischer Fachkompetenz. Darüber hinaus unterstützt PLATO die Kunden bei der Planung, Implementierung, Integration und dem Betrieb ihrer Systeme, sowohl selbst als auch durch zertifizierte Partner. PLATO zielt auf das Erreichen von Skalen und beabsichtigt daher des weiteren Ausbaus von wiederkehrenden Umsätzen im Sinne von mehr Subskriptions-Modellen an Stelle von Einmallizenzverkäufen.

Leistungsindikatoren PLATOs sind die Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und sonstigen betrieblichen Erträgen) und das operative EBITDA (aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sich ergebender Gewinn ohne Berücksichtigung von Zinsen, Ertragsteuern, aktivierten Eigenleistungen, Abschreibungen, außergewöhnlichen Aufwendungen und Erträgen und sonstigen Finanzierungsaufwendungen).

Als Teil der PeakAvenue Gruppe trägt PLATO zur Schlagfähigkeit und Kompetenz entlang des gesamten Digital Threads bei - von der Produktidee über die Fertigung bis hin zum End-of-life, dem gesamten Produktlebenszykluses.

2. Forschung und Entwicklung

PLATOs Kernprodukte werden kontinuierlich weiterentwickelt. Die Stabilisierung und der weitere Ausbau der PLATO Software e1ns sowie die Entwicklung an der neuen PeakAvenue Plattform bildeten im Berichtsjahr die Schwerpunkte.

Durch die Integrationsaktivitäten der Unternehmen iqs und PLATO wurden im Berichtsjahr Verfahren, Methoden, Prozesse und Systeme harmonisiert und gemäß dem Leitsatz "das Beste aus zwei Welten" optimiert.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

PLATOs Zielmärkte sind Europa, Nordamerika und der asiatische Raum.

Die allgemeinen konjunkturellen Rahmenbedingungen in diesen Märkten bleiben volatil. Disruptive technologische Veränderungen in der Antriebstechnologie der Automobilindustrie sowie dem autonomen Fahren, die politisch getriebene Verschlechterung der Standortfaktoren in Deutschland, Handelskriege (USA - China) sowie zunehmende internationale Konflikte (China - Taiwan) lassen die Entwicklung der Märkte nur sehr schwer prognostizieren.

Auch die Geschäftsklimadaten und Geschäftserwartungen haben sich gemäß Bitkom Digitalindex im Jahr 2023 verschlechtert. Gleichwohl laufen die Geschäfte in der Digitalbranche weiterhin besser als in der Gesamtwirtschaft. Der Index bildet die aktuelle Geschäftslage und die Geschäftserwartungen für die kommenden drei Monate ab und berechnet daraus das Geschäftsklima.

ITK-Marktzahlen

ITK-Markt Marktvolumen (in Mrd. Euro)
Deutschland 2021 2022 2023 2024
Summe ITK 197,2 210,7 215,0 224,3
Informationstechnik 128,6 139,8 142,9 151,5
IT-Hardware * 52,4 55,0 52,0 54,4
Software 32,9 37,9 41,5 45,4
IT-Services 43,3 47,0 49,4 51,7
Telekommunikation 68,5 70,9 72,1 72,8
TK-Endgeräte 11,6 11,9 11,8 11,8
TK-Infrastruktur 7,1 8,2 8,5 8,4
Telekommunikationsdienste 49,8 50,8 51,7 52,6
ITK-Markt Wachstumsraten
Deutschland 22/21 23/22 24/23
Summe ITK 6,8% 2,0% 4,4%
Informationstechnik 8,7% 2,2% 6,1%
IT-Hardware * 4,8% -5,4% 4,6%
Software 15,0% 9,6% 9,4%
IT-Services 8,5% 5,1% 4,8%
Telekommunikation 3,4% 1,7% 1,0%
TK-Endgeräte 2,4% -0,7% -0,2%
TK-Infrastruktur 14,2% 4,4% -1,0%
Telekommunikationsdienste 2,1% 1,9% 1,6%

* inkl. Halbleiter und CE

2 ITK-Märkte | Bitkom e.V. https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland

Der Markt für Software in Deutschland wird laut Prognose des Branchenverbandes BITKOM1 im Verlauf 2023 / 2024 zwar wachsen, aber etwas langsamer als im Vorjahr. Ähnlich soll sich der Markt für IT-Dienstleistungen entwickeln.

Der Strukturwandel in der Automobilindustrie sowie kürzere Lebenszyklen in anderen technologisch getriebenen Branchen erfordern Innovationssprünge seitens unserer Kunden dar und können zu merklichen Marktanteilsverschiebungen führen. Auf der einen Seite führt das zu vorsichtigem Investitionsverhalten der Kunden, auf der anderen Seite aber auch zu Investitionen in die Digitalisierung. PLATO liefert mit dem Softwareangebot Lösungen zum Beherrschen von Komplexität, kürzere time-to-market Zeiten, Software-getriebene Innovationen usw.

Durch PLATOs Ausrichtung auch hin zu anderen Branchen wie Semiconductors/Elektronik und Medizintechnik werden Konjunkturrisiken gestreut.

2. Geschäftsverlauf

PLATO konnte seine gesteckten Ziele sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis im Berichtszeitraum übertreffen.

Um auch in der Zukunft weiter erfolgreich zu sein, wird das PLATO-Portfolio konsequent weiterentwickelt wie auch der potenzielle Kundenkreis. Auch wenn in einer ersten Stufe zunächst PLATOs favorisierte Zielmärkte Automotive und Medizintechnik bedient werden, eröffnen sich durch die Gestalt- und Konfigurierbarkeit der Methoden und der technologischen Flexibilität der Plattform (web-basiert, cloud-fähig, multi-tenant-fähig) neue Märkte, die auch durch kompetente Erbringungspartner erreichbar werden.

1 Siehe: ITK-Märkte | Bitkom e.V. | https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland.html#item-8373

Im Verlauf des Jahres 2023 gelang es PLATO, sowohl bei dem Einmalverkauf von Vorort installierten Lizenzen als auch im SaaS (Software as a Service) und cloudbasierten Lösungen weiter relevant zu wachsen.

Die internationalen Vertriebspartner haben sich weniger erfolgreich als erwartet entwickelt.

Die geplante Gesamtleistung für das abgelaufene Geschäftsjahr belief sich auf TEUR 8.968 bei einem operativen EBITDA von TEUR 1.016. Erreicht wurde eine Gesamtleistung von TEUR 9.671 sowie ein operatives EBITDA von TEUR 868. Diese Entwicklung liegt am Ausbau des Geschäfts mit Bestandskunden sowie der Gewinnung von Neukunden. Das Wachstum ging mit einem eng geführten Kostenmanagement einher.

3. Lage

3a. Ertragslage

Die Umsätze betragen TEUR 9.322 und sind im Vorjahresvergleich um TEUR 1.109 gestiegen, wobei der Lizenzverkauf um 17% gestiegen ist, das SaaS-Geschäft um 51%. Der Auftragseingang entwickelte sich erfreulich.

Die im Vorjahr entschiedene Abschaffung der langjährig geübten Praxis, Eigenleistungen gemäß BilMOG zu aktivieren, hat sich auch im Jahr 2023 mit TEUR 726 bilanziell negativ ausgewirkt; dies hatte keinen Einfluss auf das operative Geschäft.

Dieser Geschäftsverlauf lief parallel zu den zahlreichen Integrationsprojekten zwischen PLATO und der iqs Software GmbH. Wesentlich hierbei ist, dass sich mit dem operativen Ausstieg der zwei Gründer von PLATO im Mai nicht nur die Geschäftsführung personell verändert hat, sondern das Organigramm in Gänze auf das Gesamtunternehmen PeakAvenue integriert wurde. Die Entwicklung einer neuen gemeinsamen Plattform zog eine Integration und damit Veränderung der IT-Systeme und Prozesse nach sich. Im Vertrieb wurden die CRM- Systeme zusammengeführt.

3b. Finanzlage

Die liquiden Mittel zum Stichtag belaufen sich auf TEUR 998 (Vorjahr: 755). Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist sehr gut. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Ein bereits im Geschäftsjahr 2020 aufgenommenes KfW-Darlehen von aktuell TEUR 450 unterstützt den Wandel des Geschäftsmodells von "Einmal-Lizenzen" zu SaaS-Modellen. Eine durch die Sparkasse Lübeck zusätzlich eingeräumte Kreditline von TEUR 1.000 wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht beansprucht.

3c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um TEUR 513 auf TEUR 7.461 gestiegen. Den im Geschäftsjahr durchgeführten Investitionen in Höhe von TEUR 39 stehen Abschreibungen von TEUR 771 (einschließlich Abschreibungen auf die verbliebenen selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 726) gegenüber. Entsprechend reduzierte sich das gesamte Anlagevermögen um TEUR 733.

Trotz eines erhöhten Bestandes der Forderungen und sonstigen Vermögensgenstände von zusammen TEUR 939 erhöhten sich die liquiden Mittel auf TEUR 998.

Die Finanzierungsseite ist durch das Eigenkapital (nach Ergebnisabführung) geprägt, welches 30,8% der Bilanzsumme ausmacht.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die von PLATO verfolgte Wachstumsstrategie mit dem Ziel, in den kommenden Jahren die starke Marktposition im FMEA-Bereich weiter auszubauen und sich als Anbieter einer webbasierten Engineering Plattform für den gesamten Digital Thread zu etablieren, erfordert weiterhin, Chancen entschlossen zu nutzen und gleichzeitig Risiken mit geeigneten Maßnahmen frühzeitig zu begegnen.

Die Geschäftsführung von PLATO erwartet unter Berücksichtigung der beschriebenen Marktaussichten, und aufgrund der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch ein stark erweitertes und verbessertes Produktportfolio, der Optimierung der Organisationsstruktur sowie durch die Erfahrungen aus den bisherigen Groß-Projekten wieder ein erfolgreiches Jahr. Durch die sehr konsequente Umstellung auf das SaaS Geschäftsmodell wird jedoch ein leichter Rückgang im Wachstum und operativen EBITDA prognostiziert.

Auf Basis des guten Auftragsbestandes und der vielversprechenden Sales-Pipeline zur Jahreswende plant PLATO mit einer Gesamtleistung für das Jahr 2024 von TEUR 9.401 und einem EBITDA von rund TEUR 900. Um diese Ziele zu erreichen, wird PLATO weiterhin in die Qualität der Produkte sowie in die Effizienz der eigenen Prozesse investieren.

2. Risikobericht (Risikomanagementsystem, Risiken)

Es besteht das Risiko, dass schwer kalkulierbare Geschäftsrisiken aufgrund sich einer möglicherweise aktuellen weiter verschärfenden oder länger anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine auftreten können. Wir sehen kein besonderes Risiko im Verhalten der russland-affinen Märkte wie zum Beispiel China, da deren Umsatzanteile sehr gering sind.

Auch können die disruptiven Veränderungen in der Automobilindustrie im Bereich der Antriebstechnologie sowie des autonomen Fahrens zu einer Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit unserer heutigen Kunden führen.

Mittel- und langfristig gehen wir davon aus, dass sich die Nachfrage nach unseren Produkten positiv entwickeln wird, da sich die Digitalisierung im Bereich der Engineering- und Qualitätssoftware noch am Beginn des Lebenszyklus befindet.

Eine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten besteht bei unserem Geschäftsmodell nicht.

Es bestehen keine relevanten Forderungsausfallrisiken bei in Abwicklung befindlichen Aufträgen. Dennoch fordern der Geschäftsmodellwechsel hin zu SaaS-Lösungen und die hinsichtlich Projektmanagement und Ressourcen schwer planbaren Großprojekte aufgrund ihrer Komplexität ein besonderes Augenmerk.

Die Liquidität wird laufend mit Daten des Controllings, des Vertriebs und des Dienstleistungsbereichs analysiert. Daraus entwickeln wir eine kurz- und mittelfristige Finanzplanung, die auch Bestandteil des monatlichen Reportings ist. Auf dieser Grundlage kann der Liquiditätsbedarf rechtzeitig erkannt und ggf. frühzeitig entsprechend gesteuert werden. Aus Sicht der Geschäftsführung besteht kein Liquiditätsrisiko.

Die Gesellschaft hat für die wesentlichen wirtschaftlichen Bereiche Kontrollfunktionen eingerichtet und sieht sich und PLATO gut für die Zukunft aufgestellt.

3. Chancenbericht

PLATO startet das neue Geschäftsjahr mit hohen Erwartungen und ist sehr zuversichtlich, weiterhin erfolgreich an den Marktchancen zu partizipieren. Der Wandel des Geschäftsmodells hin zu wiederkehrenden Umsätzen (sog. ARRs - anual recuring revenues) scheint gut zu gelingen.

Die Erweiterung der e1ns Software mit Modulen aus der iqs und der Isograph Software bilden Voraussetzungen für ein weiteres, skalierbares Wachstum, die Sicherstellung der Kundenzufriedenheit und die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte am Markt. Auch wird das Dokumentenmanagementsystem XERI bereits 2024 mit der neuen PeakAvenue Plattform komplett modernisiert und bietet Chancen für die Migration existierender und Gewinnung neuer Kunden.

 

Lübeck, 15. März 2024

Die Geschäftsführung

BESCHEINIGUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PLATO GmbH, Lübeck

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der PLATO GmbH, Lübeck - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PLATO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESAB- SCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lübeck, 27. März 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lüthje, Wirtschaftsprüfer

Dr. Wißmann, Wirtschaftsprüfer

ERGEBNISVERWENDUNG

Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 02. September 2024 wie folgt festgestellt:

Der Jahresabschluss der Plato GmbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr 2023 weist nach Verlustübernahme von 355.312,31 Euro durch die PeakAvenue GmbH, Lübeck, ein Jahresergebnis von 0,00 Euro und eine Bilanzsumme von 7.460.554,89 Euro aus.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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15 nahegelegene Organisationen

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