Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Valentin Gödker seit 30.3.2026 | Prokura |
Christoph Klus seit 21.12.2022 | Prokura |
Kai Baumann seit 1.3.2021 | Prokura |
Thomas Josef Gerhard Patzelt seit 14.10.2019 | Vorstandsmitglied |
Bernhard Pieper seit 28.6.2019 | Prokura |
Martin Beckmann seit 30.9.2016 | Prokura |
Joachim Nieweler seit 24.2.2016 | Prokura |
Klaus Steffen seit 19.11.2014 | Prokura |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DEOS AGRheineJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die DEOS AG mit Sitz in Rheine (Nordrhein-Westfalen) ist ein international agierendes Unternehmen der Unternehmensgruppe AB Regin mit Tochtergesellschaften in Hong Kong und den Niederlanden. Das Unternehmen entwickelt und produziert intelligente und ganzheitliche D igitale E nergie O ptimierungs S ysteme zur hochenergieeffizienten Automation von Gebäuden. Darüber hinaus ist der Handel mit Produkten der Gebäudeautomation sowie die Einrichtung, Planung und der Vertrieb von Anlagen der Gebäudeautomation Gegenstand des Unternehmens. Die DEOS AG beliefert und betreut öffentliche und gewerbliche Kunden. Das umfassende Technologiespektrum der DEOS AG zum energieeffizienten Betrieb von Nicht-Wohngebäuden lässt sich wie folgt darstellen: Regelungstechnik DDC, Bediengeräte, Feldgeräte Technisches Gebäudemanagement Gebäudeleittechnik (GLT) und Effizienzlösungen Energiereporting / Energiemonitoring DEOS pro.building.suite als SaaS-Plattform zum Erfassen und Auswerten von Energiedaten im und am Gebäude Engineering von Anlagen der Gebäudetechnik Programmier- und Projektierungswerkzeuge Template- und Makrobibliotheken Building IT Dienstleistungen hinsichtlich des Messens, Steuerns und Regelns (MSR) für den Bereich Heizung, Lüftung, Klima (HLK) sowie technischer Gebäudeautomation (TGA) mittels digitaler Informations-Technologien (IT) Gebäudeautomation Planung, Installation und Inbetriebnahmen von Gebäudeautomationslösungen einschl. Service & Wartung - in einem regional begrenzten Umfeld. Die zunehmende Unsicherheit auf den Energiemärkten, tendenziell steigende Bezugspreise und zunehmende Regulatorik (bspw. Gebäudeenergiegesetz) erhöhen weiterhin den Druck auf Betreiber und Investoren, die Energieeffizienz auch in Nicht-Wohngebäuden zu erhöhen. Diese externen Einflussfaktoren stärken die Grundlage der Geschäftsmodelle des Unternehmens. Die DEOS AG hat es sich über die Optimierung der Energieeffizienz hinaus zur Aufgabe gemacht, den gestiegenen Anforderungen an Komfort, Sicherheit und gesundem Raumklima mit Hilfe von Gebäudeautomationslösungen gerecht zu werden. Die Optimierung der Energieeffizienz wirkt dämpfend auf Energiepreise, senkt die Abhängigkeit von Energieimporten, mindert den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid, erhöht die Versorgungssicherheit und wirkt Energieverteilungskonflikten entgegen. Als Lösungsanbieter im Bereich Energieoptimierung und offener Systeme der Gebäudeautomation helfen wir mit starker Innovationskraft unseren Partnern und Kunden, Energie einzusparen und die Umwelt zu schonen. Als Beispiele können hier die Automationsstation OPEN.WRX, das Service & Security Center sowie die Inbetriebnahmelösung DEOS onSite genannt werden. Forschung und Entwicklung Zunehmende technologische Anforderungen als auch die Verschmelzung von Gebäudeautomations- und Informationstechnik mit den Möglichkeiten des Internets zwingen die Branche zu Weiterentwicklung von Produkten und Funktionen bei sich gleichzeitig verkürzenden Innovationszyklen. Das Internet der Dinge (IoT) verstärkt diesen Trend zu immer mehr digitalen Produkten, welche sich in vernetzten Systemlösungen wiederfinden. Damit einher gehen gestiegene Anforderungen hinsichtlich der Cyber-Security des Lösungs- und Produktspektrums. In der Konsequenz legt die DEOS AG höchsten Wert darauf, Funktionen und Systemsicherheit auf den Stand der Technik zu halten. Das Unternehmen investiert in besonderem Maß in die Entwicklung und Sicherheit des Produktportfolios als auch in Effizienzoptimierungen in Bezug auf Installation und Inbetriebnahme der Lösungs- und Produktangebote. Im Geschäftsjahr 2023 wendete das Unternehmen 23,4% vom Rohertrag für Forschung und Entwicklung auf. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem die Covid-19 Pandemie im Jahr 2023 an Bedeutung verloren hat, lässt sich final resümieren, dass die wirtschaftliche Lage in Deutschland hinsichtlich der Auswirkungen der Pandemie durch staatliche Unterstützung weitestgehend stabil gehalten werden konnte. Die pandemiebedingten Auswirkungen auf das Bauhaupt- und Baunebengewerbe wirkten erschwerend, waren jedoch nicht substanziell. Diverse geopolitische Spannungen verdunkeln den Blick auf die gesamtwirtschaftliche Situation, ohne jedoch konkrete direkte Einflüsse auf das Geschäft des Unternehmens zu haben. Neben der im Wirtschaftsjahr 2023 überwiegend stabilen Nachfrage in der Baubranche (Nicht-Wohnungsbau) hat der Fachkräftemangel zugenommen und vermehrt zu verzögerten Projektabwicklungen auch in dem Baunebengewerbe "Messen, Steuern, Regeln" (MSR) geführt. Zudem haben sich Teils erhebliche Preissteigerungen mehr noch als Lieferverzögerungen auch im Berichtsjahr spürbar auf das Baugewerbe ausgewirkt. Inflationshemmende Maßnahmen der EZB beinhalteten einen wesentlichen Anstieg des Leitzinses und somit des Zins-Niveaus. Als weiterhin förderliche Rahmenbedingung (auch) für das MSR-Baunebengewerbe ist aufzuführen, dass gesetzliche Regelungen auf Basis der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) Mindeststandards für die Energieeffizienz von neuen und bestehenden Gebäuden europaweit erfordern. So heißt es in Absatz 37 der EPBD: "Die Gebäudeautomatisierung und elektronische Überwachung gebäudetechnischer Systeme haben sich insbesondere für große Anlagen als wirksamer Ersatz für Inspektionen erwiesen und haben großes Potenzial, sowohl Verbrauchern als auch Unternehmen kosteneffiziente Energieeinsparungen in erheblichem Umfang zu bieten." Nachhaltige Gebäudeautomationslösungen zwecks Einsparung und Optimierung von Energie bekommen eine immer größere werdende Bedeutung sowohl in Bestands- als auch Neubauten. Auch die im Jahr 2022 publizierte "Eröffnungsbilanz Klimaschutz" des BMWI attestiert erhebliche Aufholbedarfe u.a. auch im Gebäudesektor. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war insgesamt zufriedenstellend, das geplante und prognostizierte organische Wachstum und der damit einhergehende "signifikante Anstieg des Rohertrags" konnte jedoch nicht realisiert werden. Auf Grundlage des Verschmelzungsvertrages vom 10.02.2023 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag wurde das Vermögen der REGIN CONTROLS DEUTSCHLAND GmbH mit Sitz in Berlin (Amtsgericht Berlin, HRB 85322) als Gesamtheit im Wege der Verschmelzung zum 01.01.2023 übernommen. Mit der Verschmelzung konnte die DEOS AG das gesamte Produktportfolio der Regin-Gruppe den Systempartnern ergänzend anbieten. 3. Lage Ertragslage Der Rohertrag beläuft sich im Berichtszeitraum auf 17.500 T€ (Vorjahr bereinigt um Veräußerungsgewinne 15.513 T€). Dies bedeutet eine Steigerung des Rohertrags von 1.987 T€ bzw. 13 %, welche im Wesentlichen auf die o.g. Verschmelzung zurückzuführen ist. Gestiegene Beschaffungskosten konnten über Preisanpassungen an die Systempartner weitergegeben werden, so dass die Ertragslage stabil gehalten werden konnte. Das EBITDA beläuft sich auf 2.326 T€ (Vorjahr bereinigt um Veräußerungsgewinne 2.350 T€). Merkliche inflationsbedingte Kostensteigerungen in den Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie signifikante Entwicklungskosten für neue Produkte konnten durch Effizienzgewinne aus Prozessoptimierung und Digitalisierung nur in Teilen kompensiert werden. Finanzlage Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten vollständig getilgt werden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden fristgemäß innerhalb der vereinbarten Zahlungs- und Skontofristen beglichen. Dem Unternehmen wird eine "ausgezeichnete Bonität" von der Wirtschaftsauskunftei creditreform attestiert. Im Geschäftsjahr wurden 287 T€ (Vorjahr 274 T€) Investitionen zum Erhalt der Substanz und Funktionstüchtigkeit getätigt. Der Finanzmittelbestand hat sich aufgrund eines gewährten Darlehens in Höhe von 1.500 T€ an die AB Regin auf 2.191 T€ reduziert (Vorjahr 2.844 T€). Vermögenslage Das Gesamtvermögen konnte im Vergleich zum Vorjahr um 839 T€ auf 9.129 T€ gesteigert werden. Das Umlaufvermögen stieg um 9,4% auf 8.190 T€ und beinhaltet im Vergleich zum Vorjahr die Vorräte der verschmolzenen REGIN CONTROLS DEUTSCHLAND GmbH. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen im Wesentlichen aufgrund eines gewährten Darlehens in Höhe von 1.500 T€. Das Eigenkapital konnte weiter gesteigert werden und beläuft sich auf 6.404 T€ (Vorjahr 4.509 T€). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 54% auf 70%. Ursächlich sind derBilanzgewinn mit 4.160 T€ und das in der Kapitalrücklage ausgewiesene verschmolzene Eigenkapital der REGIN CONTROLS DEUTSCHLAND GmbH in Höhe von 609 T€. Die Rückstellungen (-731 T€) und Verbindlichkeiten (-363 T€) konnten weiter reduziert werden. III. Prognosebericht Aus einer kontinuierlich weiterentwickelten und mit der AB Regin Unternehmensgruppe abgestimmten Strategie bis 2028 rechnen wir auch für die nächsten Jahre insbesondere im Lösungs- und Produktgeschäft mit einem mittleren Wachstum und solider Profitabilität. Für den Prognosezeitraum 2024 erwarten wir leicht steigende Roherträge und EBITDA. Grundlage dieser Prognose ist die Annahme stabiler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Forderungsausfallrisiken Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind - über einen längeren Zeitraum betrachtet - die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden als Systempartner oder Stammkunde. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Die Anbahnung einer neuen Geschäftsbeziehung beinhaltet regelmäßig die Überprüfung der Bonität des neuen Geschäftspartners. Darüber hinaus schützt eine Warenkreditversicherung das Unternehmen vor Forderungsausfällen. Das Risiko des Forderungsausfalls wird als gering eingeschätzt. b) Personalwirtschaftliche Risiken Der zunehmende Fachkräftemangel ist als ein personalwirtschaftliches Risiko zu nennen. Als Antwort darauf bildet die DEOS AG über den eigenen Bedarf hinaus aus, hält Kooperationen zu Fachhochschulen und engagiert regelmäßig Werkstudenten, um junge Fachkräfte an die Gebäudeautomation heranzuführen. Das Bündel dieser Maßnahmen stellt regelmäßig die Einstellung von qualifizierten Mitarbeitern sicher. Insofern schätzen wir dieses Risiko als gering bis mittel ein. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Die DEOS AG ist als ein Unternehmen der Unternehmensgruppe AB Regin auskömmlich abgesichert, um theoretische finanzwirtschaftliche Risiken durch Eigenmittel als auch durch den Gruppenverbund auffangen zu können. Bankverbindlichkeiten konnten im Geschäftsjahr vollständig zurückgeführt werden. Auswirkungen und Herausforderungen aus der Pandemie sowie aus Kriegen und Krisen ist das Management in den letzten Geschäftsjahren mit einem agilen Liquiditätsmanagements begegnet. Finanzwirtschaftliche Risiken konnten erfolgreich identifiziert und ihr Eintritt verhindert werden. In den letzten Monaten musste eine vermehrte Anzahl von Insolvenzen bei Projektentwicklern im Immobilienbereich festgestellt werden. Damit einhergehende latente Risiken werden durch kontinuierliche Marktbeobachtung, konkrete Recherche sowie vorsichtiges Agieren bei der Annahme von Neu-Aufträgen bewertet. Im Bereich der Bestandskunden erfolgt eine systematische Verfolgung des Zahlungsverhaltens als auch ein aktives Forderungsmanagement. Insgesamt führen die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung finanzwirtschaftlicher Risiken zu dem Ergebnis, derartige Risiken als sehr gering einschätzen zu können. d) Risiken der Informationstechnologie Die Geschäfts- und Produktionsprozesse sowie die interne und externe Kommunikation basieren zunehmend auf Informationstechnologien. Eine anhaltende Störung oder ein Ausfall wesentlicher IT-Systeme könnten daher zu einem Datenverlust und einer Beeinträchtigung der Geschäfts- und Produktionsprozesse führen. Weitere Risiken bestehen im Hinblick auf den unbefugten Zugriff auf sensible Unternehmens- und Geschäftsdaten. Diese Risiken werden durch regelmäßige Investitionen in die IT-Infrastruktur und den Einsatz moderner Hard- und Software minimiert. Des Weiteren bestehen Backup-Systeme, Systeme zum Viren- und Zugangsschutz, Verschlüsselungssysteme und ein hoher Grad an interner Vernetzung. Regelmäßige Schwachstellentests und ständige Überwachung der IT-Sicherheit auf Möglichkeiten des unbefugten Zugriffs von innen und außen minimieren die Angriffsszenarien weiterhin. Anhand von Schulungsmaßnahmen und regelmäßigen Aufklärungskampagnen werden Mitarbeiter und Kunden regelmäßig sensibilisiert. Sämtliche Maßnahmen in diesem Zusammenhang werden in einem Sicherheitskonzept für Informationssysteme zusammengefasst. Wirtschaftliche Folgen aus IT-Risiken sind in Form einer Cyber-Versicherung abgesichert. Final kommen wir zu dem Ergebnis, dass erheblicher Aufwand für die Cybersicherheit betrieben wird, um Störungen zu vermeiden oder in ihren Auswirkungen einzudämmen - insofern schätzen wir die Risiken aus diesem Bereich als gering bis mittel ein. 2. Chancenbericht Die Gebäudeautomations-Branche ist im Vergleich zu anderen Branchen aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe in ihrer Größe überschaubar und hinsichtlich erforderlicher Planungskapazitäten regelmäßig unterrepräsentiert. Die derzeit stattfindende digitale Transformation stellt jedoch die zunehmende Bedeutung des MSR-Gewerkes deutlicher heraus, so dass sich zunehmende Marktchancen ergeben. Als Beispiele können die Einbindung von Funktechnologien oder Dienstleistungen auf Basis von Cloud-Lösungen mit erheblichen Anforderungen und somit Marktpotentialen aufgeführt werden. Die technischen Anforderungen an die Gebäudeautomation verändern sich in immer kürzeren Zyklen - nicht zuletzt vor dem Hintergrund erforderlicher Dekarbonisierung und Energieeffizienzoptimierung. Die DEOS AG konzentriert sich als spezialisierter Anbieter von Gebäudeautomatisierungslösungen auf die Anforderungen der Branche in besonderem Maß. Der weiterhin zunehmende Trend zur Digitalisierung als auch der steigende Druck hinsichtlich der Optimierung der Energieeffizienz von Gebäuden stellen für die DEOS AG eine gute Ausgangssituation dar. Die DEOS AG widmet sich intensiv diesen Themen, insbesondere im strategischen Kontext der Entwicklung neuer Produkte im Bereich Hard- und Software sowie des Aufbaus von HLK-, MSR- und IT-Dienstleistungen mittels digitaler Technologien. Insofern lässt sich festhalten, dass die Chancen für die gesamte Gebäudeautomations-Branche als auch für die DEOS AG als gut bezeichnet werden können. Aufgeführte Risiken der Informationstechnologie ergeben gleichzeitig zusätzliche Chancen durch hohe Sicherheitsstandards im Lösungs- und Produktportfolio der DEOS AG. V. Gesamtaussage Die Gesamtrisikosituation des Unternehmens ergibt sich aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken. Um die Beherrschung dieser Risiken zu gewährleisten, ist die DEOS AG darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu erfassen und zu kommunizieren, so dass mögliches Entgegenwirken frühzeitig ermöglicht und geeignete Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können. Die eingesetzten Steuerungssysteme entsprechen sowohl den gesetzlichen Anforderungen als auch fortschrittlichen sowie innovativen Managementmethoden. Darüber hinaus werden diese kontinuierlich weiterentwickelt. Konkrete Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, liegen derzeitig nicht vor. Die Risikoeinschätzung bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert. Hinsichtlich der Chancen bieten sowohl die erwähnten gesetzlichen Voraussetzungen im Zusammenhang mit der zunehmenden Bedeutung der Energieeffizienz von Gebäuden als auch die Vielzahl von interessanten Marktanforderungen gute Voraussetzungen für das Unternehmen. Insgesamt erwarten wir, dass die Chancen die Risiken überwiegen und der Ausblick für die DEOS AG weiterhin positiv ist. VI. Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichts nach § 312 AktG Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen enthält folgende Schlusserklärung: "Gemäß § 312 Abs. 3 AktG erklärt der Vorstand der DEOS AG, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, wurde die Gesellschaft nicht benachteiligt. Mit der Gesellschaft nahestehenden Personen wurden im Berichtsjahr keine marktunüblichen Geschäfte getätigt." VII. Zweigniederlassungsbericht DEOS AG Rheine Birkenallee 76 48432 Rheine a) Niederlassungen 1. Berlin Bressemer Str. 16-22 12103 Berlin 2. Rhein-Main Rülzheimer Str. 12 76756 Belheim 3. Rhein-Ruhr Centroallee 263b 46047 Oberhausen
Rheine, 19.06.2024 gez. Dipl.-Kfm. Thomas Patzelt, Vorstand DEOS AG BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der DEOS AG zum 31. Dezember 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Rheine und ist unter der Nummer HRB 7831 des Amtsgerichts Steinfurt eingetragen. Die DEOS AG ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach §267(2) HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung fand. Die Zuordnung der Vermögens- und Schuldposten sowie der Aufwendungen und Erträge zu den einzelnen Posten ist mit der des Vorjahres identisch. Ansatz und Bewertung der Gegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens sowie der Verbindlichkeiten und Rückstellungen erfolgte im Rahmen der Vorschriften der §§ 246 ff. und §§ 252 ff. HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Gegenüber dem Vorjahr haben die Bilanzierungsgrundsätze keine Änderung erfahren. Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit den Wertansätzen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Auf Grundlage des Verschmelzungsvertrages vom 10.02.2023 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag wurde das Vermögen der REGIN CONTROLS DEUTSCHLAND GmbH mit Sitz in Berlin (Amtsgericht Berlin, HRB 85322) als Gesamtheit im Wege der Verschmelzung zum 01.01.2023 übernommen. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, wenn die beizulegenden Werte einzelner Gegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten. Stellt sich in späteren Geschäftsjahren heraus, dass die Gründe dafür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung bis höchsten zu den fortgeführten Anschaffungskosten zugeschrieben. Zinsen wurden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen der Gegenstände des Sachanlagevermögens erfolgten pro rata temporis nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 250,00 € wurden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 € wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und bei dauerhafter Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des gewogenen Durchschnitts und des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen, soweit diese erforderlich waren. Die unfertigen Erzeugnisse und die unfertigen Leistungen werden mit den handelsrechtlichen Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die unfertigen Leistungen (Projekte in Arbeit) werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung der projektspezifischen verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen direkte Kosten sowie Fertigungs- und Materialgemeinkosten und angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst wird. Aufwendungen für drohende Verluste werden zunächst von den aktivierten Anlagen in Arbeit aktivisch abgesetzt. Für darüberhinausgehende erwartete Verluste werden Rückstellungen gebildet. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Erhaltene Anzahlungen werden bis zur Höhe der unfertigen Leistungen offen von den Vorräten abgesetzt. Ein darüberhinausgehender Betrag wird passivisch ausgewiesen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken und Risiken aus überfälligen Forderungen durch Wertberichtigung angemessen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie entstehenden Zinsverlusten, Bearbeitungskosten und Skontiabzügen wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert aktiviert. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen ab. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und wird bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB laufzeitadäquat abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet und grds. unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. Bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr finden Anschaffungskosten- und Realisationsprinzip gemäß § 256a HGB keine Anwendung. Die daraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. III. Angaben zu den Posten der Bilanz 1) Anlagenentwicklung Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Die Abschreibungen sind in voller Höhe planmäßig entstanden. 2) Vorräte Der Wert der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe ist aufgrund von einer Erhöhung des Lagerbestands stark gestiegen. Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um halbfertige Arbeiten aus dem Projektgeschäft. 3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In der Regel sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten mit einer Laufzeit größer als ein Jahr betragen 3 T€ (Vorjahr: 0,00€). Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen über 1.575 T€ (Vorjahr 304 T€) handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über 75 T€ (Vorjahr 304 T€) und einem Darlehen gegenüber der Gesellschafterin über 1.500 T€ (Vorjahr 0,00 €). 4) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt 400.000,00 €. Es setzt sich zusammen aus 400.000 Stückaktien zu je 1,00 €. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Das Grundkapital ist voll geleistet. In den Gewinnrücklagen sind die gesetzliche Rücklage in Höhe von 40.000,00 € und andere Gewinnrücklagen in Höhe von 1.195.354,08 € ausgewiesen. 5) Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von 679.709,29 € (Vorjahr 1.031.888,35 €) wurden für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer gebildet. 6) Rückstellungen Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB war zur Besicherung der mittelbaren Pensionsverpflichtung ein Rückdeckungsversicherungswert mit der entsprechenden Pensionsverpflichtung zu verrechnen. Die verrechneten Vermögensgegenstände sind mit ihren Zeitwerten ausgewiesen. 7) Erhaltene Anzahlungen Von den erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 1.899.490,85 € (Vorjahr 1.584.905,18 €) werden 1.899.490,85 € (Vorjahr 1.584.905,18 €) offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Es bestehen keine Restlaufzeiten über ein Jahr. 8) Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin über 13 T€ (Vorjahr 0,00 €) IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beinhalten die Umsätze der verschmolzenen REGIN CONTROLS DEUTSCHLAND GmbH. Beinhalteten die sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2022 noch die Veräußerungsgewinne einer Beteiligungsgesellschaft, sind im abgeschlossenen Geschäftsjahr die Erträge aus der Weiterverrechnung von Personalkosten für Entwicklungsleistungen aus der verschmolzenen REGIN CONTROLS DEUTSCHLAND GmbH an die AB Regin hinzugekommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten neben den unvermeidbaren Kostensteigerungen im Zusammenhang mit überdurchschnittlichen Teuerungsraten rund 500 T€ für fremdgeleistete Entwicklungstätigkeiten im ausgewiesenen Geschäftsjahr. V. Sonstige Angaben 1) Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen (jährlich 675 T€) und Leasingverträgen (fällig innerhalb eines Jahres: 413 T€). Es bestehen Haftungsverhältnisse über Bürgschaften in Höhe von 1.484.095,37€. 2) Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten betrug im Durchschnitt 145 (Vorjahr 131) und die Anzahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten betrug im Berichtsjahr durchschnittlich 11 (Vorjahr 7). 3) Mitglied des Vorstands Herr Dipl.-Kfm. Thomas Patzelt, Langenfeld 4) Mitglieder des Aufsichtsrats M. Sc. Fredrik Wiking, Bromma (Schweden), (Vorsitzender), M.Sc. Leif Brattschöld, Lindome (Schweden), (Stellvertretender Vorsitzender) MBA. Robert Arn Lundberg, Göteborg (Schweden) 5) Organvergütung Es werden nur die Bezüge des Vorstandes von der Gesellschaft getragen. Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführungsorgane wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6) Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDer Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen 7) Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 8) Konzernkreis Der Jahresabschluss der DEOS AG wird in den Konzernjahresabschluss der AB Regin, Kallered, Schweden, einbezogen, den diese für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen erstellt. Der Konzernjahresabschluss ist nach Offenlegung einsichtig auf der Internetplattform des schwedischen Unternehmensregisters, Bolagsverket, unter der Registernummer 556414-5455.
Rheine, 19.06.2024 gez. Dipl.-Kfm. Thomas Patzelt, Vorstand DEOS AG Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Damen und Herren,sehr geehrte Geschäftspartnerals Vorsitzender des Aufsichtsrats möchte ich über das Geschäftsjahr 2023 der DEOS AG berichten. Der Aufsichtsrat der DEOS AG setzte sich in 2023 und bis zum 01.07.2024 aus den Mitgliedern Fredrik Wiking (Vorsitz), Bromma, Schweden, Leif Brattschöld, Lindome, Schweden und Robert Arn Lundberg, Göteborg, Schweden zusammen. Der Aufsichtsrat hat sich in regelmäßigen Besprechungen die Entwicklung des Geschäfts der DEOS AG erläutern lassen. Der Vorstand hat mit dem AR (insbesondere dem AR-Vorsitzenden) kontinuierlich - sowohl in allen relevanten strategischen wie auch operativen Themen - umfassend in und durch Regeltermine (wöchentlich bzw. monatlich) zusammengearbeitet und sich abgestimmt. Die DEOS AG hat als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages die REGIN CONTROLS DEUTSCHLAND GmbH zum 1. Januar 2023 auf sich verschmolzen. Der Aufsichtsrat hat die Integration des Unternehmens und die Umsatzentwicklung des Unternehmens mittels zusätzlicher Produkte aus der AB Regin Unternehmensgruppe im Kernmarkt D-A-CH als auch den Vertrieb der DEOS-Produkte über verbundene Unternehmen in weiteren Märkten unterstützt. Als Abschlussprüfer beauftragte der Aufsichtsrat die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Zweigniederlassung Essen (PwC). Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht sowie Prüfung des Internen Kontrollsystems hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC in Form eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerkes bestätigt, dass der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage zum 31.12.2023 vermittelt. Zudem gibt der Lagebericht ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft einschließlich Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung wieder. Für die wert- und vertrauensvolle Zusammenarbeit möchte ich mich bei dem Vorstand und allen Mitarbeitern der DEOS AG bedanken.
Rheine, 23.09.2024 Der Aufsichtsrat gez. Frederik Wiking sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende Jahresabschluss weicht wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen der Offenlegungspflichten vom geprüften Jahresabschluss ab. Folgender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. An die DEOS Aktiengesellschaft, Rheine Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DEOS Aktiengesellschaft, Rheine, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DEOS Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, sine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 19. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez. Michael Herting, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Rieke Marie Schwab-van Geldern, Wirtschaftsprüferin |
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