Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 14807
Vorher
Platin 748. GmbHNDE Global (Holding) GmbH
Eingetragen
7.9.2011
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere die Übernahme und das Halten von Beteiligungen an anderen Unternemehn sowie der Betrieb einer Project Management Organisation innerhalb der Bereiche technische Abnahme, Terminüberwachung und Qualitätssicherung für alle Industriebereiche, insbesondere die Bereiche Öl, Gas, Bergbau, Chemie, Anlagenbau, Metall und Konstruktion; technische Übersetzungen im Verbund mit der technischen Dokumentation.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andrea Turco
seit 30.3.2020
Geschäftsführer
Michael Dohmesen
seit 30.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
RINA Consulting B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

RINA Consulting B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RINA Tech Germany GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

RINA Tech Germany GmbH, Mönchengladbach

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.769,00 56.197,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.554,00 55.230,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.139.501,29 2.139.501,29
Summe Anlagevermögen 2.186.824,29 2.250.928,29
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.469.541,43 9.892.865,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.364.864,46 1.194.350,88
3. sonstige Vermögensgegenstände 315.466,41 57.914,84
9.149.872,30 11.145.131,68
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.388,02 148.625,63
Summe Umlaufvermögen 9.153.260,32 11.293.757,31
11.340.084,61 13.544.685,60

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 27.750.532,56 27.750.532,56
III. Verlustvortrag 22.869.062,40 25.971.679,53
IV. Jahresüberschuss 888.350,07 3.102.617,13
Summe Eigenkapital 5.794.820,23 4.906.470,16
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 406.967,00 417.700,00
2. sonstige Rückstellungen 3.306.684,23 4.989.181,26
3.713.651,23 5.406.881,26
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 145.255,55 386.806,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.633.182,50 2.788.412,21
3. sonstige Verbindlichkeiten 53.175,10 56.115,37
1.831.613,15 3.231.334,18
11.340.084,61 13.544.685,60

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

RINA Tech Germany GmbH, Mönchengladbach

2023 2023 2022
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 5.611.616,72 7.961.980,02
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.485.655,64 1.294.742,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 338.246,61 273.652,79
1.823.902,25 1.568.394,84
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 72.960,57 83.438,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.417.206,64 2.781.006,11
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 105.347,22 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 294.049,40 155.089,24
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 297.599,42 146.627,03
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 510.769,39 434.287,25
9. Ergebnis nach Steuern 888.575,07 3.103.315,13
10. sonstige Steuern 225,00 698,00
11. Jahresüberschuss 888.350,07 3.102.617,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten in diesem Anhang gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang dargestellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ggf. unter Beachtung des § 253 Absatz 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

C. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Die Gesellschaft hält folgenden Anteilsbesitz:

Name, Sitz Anteil am Kapital Buchwert Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis
(TEUR) (TEUR) (TEUR)
RINA Tech USA Inc, Houston, USA 100% 0 -9.304 -2.991
RINA Tech Singapore Pte Ltd, Singapur 100% 140 411 1.118
RINA Tech China Co Ltd, Shanghai, China 100% 94 3.087 373
RINA Tech Canada Ltd, Calgary, Kanada 100% 1.906 495 157
RINA Tech Australia PTY Ltd, Perth, Australia 100% 0 -1.084 106

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.470 9.893
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.365 1.194
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 315 58
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 18 18
9.150 11.145

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus dem konzernweiten Cash-Pool.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von bezogenen Leistungen (TEUR 3.010), Kundenrabatte (TEUR 183), Personalrückstellungen (TEUR 46) und übrige Rückstellungen (TEUR 67).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten Spiegel im Einzelnen dargestellt (in TEUR).

31.12.2023 Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 145 0 0 145
2.Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 1.633 0 0 1.633
3. Sonstige Verbindlichkeiten 53 0 0 53
-davon aus Steuern 17 0 0 17
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2 0 0 2
31.12.2022 Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 387 0 0 387
2.Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 2.788 0 0 2.788
3. Sonstige Verbindlichkeiten 56 0 0 56
-davon aus Steuern 17 0 0 17
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2 0 0 2

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

Sicherheiten bestehen nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 426 (Vj TEUR 2.379). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind mit TEUR 771 (Vj TEUR 1.288) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 114.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführer sind:

Herr Andrea Turco, Kaufmann, Savona, Italien,

Herr Michael Dohmesen, Kaufmann, Mönchengladbach,

Die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 27 , davon 20 weibliche und 7 männliche Mitarbeiter.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den IFRS-Konzernabschluss der RINA S.p.A., Genua, Italien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Dieser wird im Italy Companies Registry veröffentlicht.

 

Mönchengladbach, 18. März 2024

Andrea Turco

Michael Dohmesen

Geschäftsführung

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

RINA Tech Germany GmbH

Mönchengladbach

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.300.269,05 0,00 0,00 0,00 1.300.269,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.300.269,05 0,00 0,00 0,00 1.300.269,05
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 434.474,01 8.856,57 0,00 0,00 443.330,58
Summe Sachanlagen 434.474,01 8.856,57 0,00 0,00 443.330,58
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 14.385.565,08 0,00 0,00 0,00 14.385.565,08
Summe Finanzanlagen 14.385.565,08 0,00 0,00 0,00 14.385.565,08
Summe Anlagevermögen 16.120.308,14 8.856,57 0,00 0,00 16.129.164,71
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.244.072,05 46.428,00 0,00 1.290.500,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.244.072,05 46.428,00 0,00 1.290.500,05
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.244,01 26.532,57 0,00 405.776,58
Summe Sachanlagen 379.244,01 26.532,57 0,00 405.776,58
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 12.246.063,79 0,00 0,00 12.246.063,79
Summe Finanzanlagen 12.246.063,79 0,00 0,00 12.246.063,79
Summe Anlagevermögen 13.869.379,85 72.960,57 0,00 13.942.340,42
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.769,00 56.197,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.769,00 56.197,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.554,00 55.230,00
Summe Sachanlagen 37.554,00 55.230,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.139.501,29 2.139.501,29
Summe Finanzanlagen 2.139.501,29 2.139.501,29
Summe Anlagevermögen 2.186.824,29 2.250.928,29

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die RINA Tech Germany GmbH ("RINA") bietet projektbezogene Dienstleistungen im Rahmen der "Hersteller Inspection Services", vor allem für Kunden aus der Öl- und Gas-Industrie (onshore und offshore) weltweit an. Kunden sind Öl- und Gas-Multinationals, als auch Engineering, Procurement und Construction Unternehmen (EPC). Die Verträge basieren in der Regel auf internationalen Rahmenvereinbarungen.

Dabei werden die Inspektionsdienstleistungen bei Herstellern von Technischen Produkten für Neubauvorhaben von technischen Großanlagen (CAPEX) ausgeführt, z.B. Raffinerien, Ölbohrschiffen, Plattformen und Rohrleitungen. Die Inspektionsdienstleistungen werden von selbständigen Ingenieuren und Technikern (Inspektoren) ausgeführt, die in der von RINA weltweit geführten Datenbank gelistet sind.

Die Inspektionsdienstleistungen werden direkt oder indirekt im Namen anderer RINA Gesellschaften durchgeführt. Die RINA Tech Germany GmbH agiert dabei als Koordinations- oder Rechnungsstellungsfunktion.

Für die RINA ist weniger die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland relevant als mehr die globale Wirtschaftsentwicklung, die Investitionsbereitschaft der globalen Öl- und Gasunternehmen und die Gassowie Ölpreise.

Daneben betreibt die Gesellschaft ein Shared Service Centre. Es werden Dienstleistungen im Finanzbereich (Buchhaltung) für nordeuropäische RINA-Konzerngesellschaften erbracht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Etwa 50 % des Marktes werden von großen Anbietern wie bspw. TÜV, Intertek, Bureau Veritas oder SGS abgedeckt. Die restlichen 50 % werden von kleinen und mittleren Unternehmen bedient. Die Branche sieht durch den Spezialisierungsgrad der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gute Entwicklungsmöglichkeiten. Solange RINA seinen Ruf für qualitativ hochwertigen Service beibehält, sind die Chancen für die RINA-Gruppe, ihren Marktanteil zu vergrößern und ihr Wachstum fortzusetzen, gut.

Nachdem der Ölpreis infolge der COVID19 Pandemie gesunken war, führte der Angriffskrieg von Russland im Jahr 2022 zu einem starken Sprung des Ölpreises auf zwischenzeitlich über $ 200/ Barrel. Dieser pendelte sich im Laufe des Jahres 2022 bei $ 130/ Barrel ein. Dies führte besonders im Bereich der Gastankschiffe zu enormen Investitionen. Im Jahr 2023 stabilisierte sich der Ölpreis bei einem durchschnittlichen Preis von ca. $ 85/ Barrel.

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Der Umsatz sank im Jahr 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 um 13%. Dies resultiert aus den in den Jahren 2018 und 2019 gewonnenen Großprojekten, die im Jahr 2022 in Bezug auf die geleisteten Inspektorenstunden ihren Höhepunkt erreichten und im Jahr 2023 teilweise abgeschlossen wurden. Der Auftragsbestand für die RINA Tech Germany GmbH hat sich im Laufe des Jahres 2023 leicht reduziert.

Im Jahr 2023 lag das Rohergebnis bei 5,6 Mio. Euro (i. Vj. 8,0 Mio. Euro) und damit - aufgrund der gesunkenen Umsatzerlöse - deutlich unter dem Vorjahr. Daneben verringerten sich die sonstigen betrieblichen Erträge, aufgrund eines Rückgangs von Währungsumrechnungserträgen deutlich. Die Bruttomarge (Rohergebnis ohne sonstige betriebliche Erträge in Relation zu den Umsatzerlösen) lag in 2023 bei 30,6 % und damit über dem Niveau des Vorjahres (28,6%). Zurückzuführen ist dies auf den Rückgang des Umsatzes bei Großprojekten, die mit generell geringeren Margen abgeschlossen werden. Die Cost of Sales (Materialaufwand) beinhalten nur die Rechnungen der Inspektoren für geleistete Stunden einschließlich der Spesen.

Der Personalaufwand im Jahr 2023 betrug 1,8 Mio. Euro und entspricht in etwa den Vorjahresaufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Jahres 2023 betrugen 2,4 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese um 0,4 Mio. Euro gesunken. Grund für die Senkung sind im Wesentlichen geringere Aufwendungen aus Währungsumrechnungen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag erhöhten sich- zum Teil aufgrund der in Abzug gebrachten Withholding Tax von unseren Kunden in Höhe von 0,3 Mio. Euro - auf 0,5 Mio. Euro. Insgesamt schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 0,9 Mio. Euro (i. Vj. 3,1 Mio. Euro) ab.

Das Jahr 2023 war in Bezug auf das Erreichen des Budgets ein erfolgreiches Jahr.

3. Finanzlage 2023

Die Finanzlage im Jahr 2023 kann als sehr stabil bezeichnet und die Liquidität als gewährleistet bezeichnet werden. Es gab nur geringe Ausfälle von Forderungen.

Die Kennziffer "Days sales outstanding" (DSO) bezeichnet die Dauer, bis zu der Kunden im Durchschnitt die RINA Rechnung bezahlen. Der DSO lag im Jahr 2023 bei 57 Tagen und entspricht einer Reduzierung von 3 Tagen gegenüber dem Vorjahr (60 Tagen). Aufgrund der komplexen Rechungsstellungsvorschriften unserer Kunden betragen zum Ende des Jahres 2023 die noch nicht final fakturierten Leistungen 4,1 Mio. Euro.

Die damit verbundene Vorfinanzierung findet über verbundene Unternehmen bzw. einen konzerninternen Cashpool statt.

Die liquiden Mittel reduzierten sich auf 3 TEuro (i. Vj. 148 TEuro).

4. Vermögenslage 2023

Im aktuellen Geschäftsjahr erfolgten keine wesentlichen Investitionen ins Anlagevermögen. Die Abschreibung i.H.v. 73 TEuro lagen deutlich über den Anschaffungen (9 TEuro).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich insgesamt um 3,4 Mio. Euro auf 6,5 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023. Die Reduzierung ist auf den verringerten Umsatz zurückzuführen. Die Reduzierung des Umsatzes, führte ebenso zu einer Reduzierung der Forderungen aus noch final zu fakturierenden Leistungen.

Die Bilanzsumme ist im Jahr 2023 von 13,5 Mio. Euro auf 11,3 Mio. Euro gesunken.

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme betrug 51 % im Jahr 2023 nach 36 % im Jahr 2022.

Die Steuerrückstellungen entsprechen in etwa den Rückstellungen des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen betragen 3,3 Mio. Euro zum Bilanzstichtag und beinhalten im Wesentlichen noch abzurechnenden Inspektorenstunden sowie abzurechnende Kundengutschriften.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf etwa 1,3 % der Bilanzsumme. Dabei handelt es sich erster Linie um Rechnungen der Inspektoren für Ihre Dienstleistungen. Die Verbindlichkeiten können innerhalb der bestehenden Zahlungsziele beglichen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert und betrugen 0,1 Mio. Euro.

5. Personal

Field Resources (Inspektoren)

Die Verfügbarkeit von qualifizierten Inspektoren ist von großer Bedeutung. Die Anzahl zugelassener freiberuflichen Inspektoren in die RINA Datenbank weltweit lag Ende 2023 bei rund 6.000.

Office Mitarbeiter

Die RINA Tech Germany GmbH beschäftigte im Jahr 2022 durchschnittlich 27 Mitarbeiter am Standort Mönchengladbach.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risiken

RINA erbringt Dienstleistungen in der Öl- und Gasindustrie und dort hauptsächlich im "CAPEX" Bereich, d.h. im Prozess der Neu-/Ausbauten von technischen Großanlagen. Aus diesem Grund sind wir abhängig vom Investitionsvolumen der großen weltweit tätigen Öl- und Gasunternehmen. Diese Investitionstätigkeit ist wiederum abhängig von der Höhe des Gas- und Ölpreises. Im Allgemeinen wird bei einem Ölpreis oberhalb von $70/Barrel eine positive Geschäftsentwicklung erwartet. Der durchschnittliche Ölpreis im Jahr 2022 betrug $98/Barrel, reduzierte sich zu Beginn des Jahres 2023 und stabilisierte sich im Jahresdurchschnitt 2023 auf einem Niveau von $ 85/Barrel.

Aufgrund der zeitintensiven Planung von Projekten im "CAPEX" Bereich spiegelt sich eine Erhöhung des Gas- und Ölpreises erst nach einigen Monaten in gestiegenen Nachfragen wider.

RINA ist abhängig von der Qualität der Leistung, die für ihre Kunden erbracht wird. Aus einer guten Arbeitsqualität erwachsen Folgeaufträge, die das Wachstum des Unternehmens sichern. Ein großer Teil davon basiert auf der Arbeitsqualität, die von den selbständigen Inspektoren erbracht wird. Daher ist deren Qualifikation und Entwicklung ein Schlüsselbereich, der im Fokus des Unternehmens steht. Der Recruiting Prozess umfasst die Prüfung der Lebensläufe der Inspektoren, einschließlich der Zeugnisse und sonstiger Unterlagen, sowie verschiedene online Tests zur Überprüfung des Fachwissens. Erst dann wird der Inspektor offiziell in die globale Datenbank aufgenommen.

RINA ist international tätig. Die Gesellschaft stellt und erhält Rechnungen in verschiedenen Fremdwährungen. Je stärker die Wechselkurse schwanken, desto größer ist das Risiko, dass die Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten zu Ungunsten der RINA angepasst werden müssen. Zusammen mit RINA S.p.A. arbeiten wir an einem Fremdwährungsmanagement um das Risiko zu mildern.

2. Chancen

Die Chancen für RINA weiter zu wachsen, sind besonders aufgrund der Zugehörigkeit zum RINA Konzern beträchtlich. Aufgrund unserer hervorragenden Reputation bieten sich RINA auf dem Markt enorme Möglichkeiten. Unsere Expertise, Großprojekte als alleiniger Dienstleister ausführen zu können, spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Bei den zu erwartenden Investitionen, begründet durch die Versorgungslücke bei Öl und Gas, handelt es sich üblicherweise um Großprojekte.

Durch eine gezielte Umstrukturierung des Management Teams innerhalb der RINA Gruppe ist eine Konzentration auf Servicebereitstellung und technischen Support möglich geworden, was uns in die Lage versetzt unsere Kundenbeziehungen in der Öl- und Gasindustrie weiter auszubauen. Die Unterscheidung in Business- und Serviceline legt dabei den Fokus auf die Stärken der Mitarbeiter. Dies führte zu einer Ausweitung der Business Development Aktivitäten und soll die Kundenakquise besonders für inländische Kunden als auch kleinere Projekte vorantreiben.

3. Prognose 2024

Das Budget für 2024 wurde auf Grundlage der Annahme getroffen, dass der Ölpreis konstant auf Vorjahresniveau bleibt. Aufgrund der in den vergangenen Jahren fertiggestellten Großprojekte und der damit verbundenen bereits getätigten Investitionen erwarten wir für das Jahr 2024 eine verhaltene Investitionsbereitschaft.

Das RINA Business-Modell enthält das Element der "run rate work", einer fixen Rate, die mit dem Kunden für die Laufzeit des langjährigen Master-Service-Agreements vereinbart wird. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen starken Rückgang des Umsatzes. Das Rohergebnis wird im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls stark sinken. Es ist zu erwarten, dass die absolute Bruttomarge sinkt, die Bruttomarge in % allerdings steigt. Dies resultiert aus dem Verhältnis aus Großprojekten und kleineren Projekten, da die Anzahl der Großprojekte mit einer geringeren Bruttomarge leicht zurückgehen wird. Dennoch ist ein positives Ergebnis für 2024 zu erwarten, welches deutlich unter dem des Jahres 2023 liegen wird.

 

Mönchengladbach, 18. März 2023

Andrea Turco, Geschäftsführer

Michael Dohmesen, Geschäftsführer

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RINA Tech Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RINA Tech Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RINA Tech Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für unsere Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mönchengladbach, 18. März 2024

Kniebaum Bocks GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Coletti, Wirtschaftsprüfer

gez. Meinor, Wirtschaftsprüfer

Datum / Unterzeichnung

 

Mönchengladbach, 18.03.2024

Gez. Andrea Turco

Gez. Michael Dohmesen

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.04.2024 festgestellt.

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