Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 8073
Eingetragen
21.2.2014
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Gegenstand
Erbringung von Serviceleistungen im Bereich Logistik sowie technische Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Markus
seit 26.8.2025
Geschäftsführer
Stefan Sündermann
seit 10.7.2025
Prokura
Thomas Egger
seit 21.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Rhenus SE & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UNI-DATA GmbH

Holzwickede

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 545.127,81 28.680,00
I. Sachanlagen 545.127,81 28.680,00
B. Umlaufvermögen 1.362.828,75 2.306.317,82
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.337.183,49 2.281.182,74
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 25.645,26 25.135,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.262,68 33.262,68
D. Aktive latente Steuern 440.394,86 523.869,90
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 119.085,08 497.849,99
Aktiva 2.500.699,18 3.389.980,39

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 522.849,99 862.671,28
III. Jahresüberschuss 378.764,91 339.821,29
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 119.085,08 497.849,99
B. Rückstellungen 394.189,73 389.892,64
C. Verbindlichkeiten 2.106.509,45 3.000.087,75
Passiva 2.500.699,18 3.389.980,39

Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2023

UNI-DATA GmbH, Holzwickede
Amtsgericht Hamm
HRB 8073

I. GRUNDLAGEN


Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß §§ 264 und 267 Abs. 1 und 4 HGB nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, der weiteren rechtsformspezifischen Vorgaben, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien.

Größenabhängige Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB wurden in Anspruch genommen.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN


Das Gliederungsschema gemäß §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB wurde zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen erweitert bzw. reduziert:

In der Bilanz:

- gesonderter Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter.

In der Bilanz sind ansonsten jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 bilanziell überschuldet. Die Bilanzierung und Bewertung im Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen, da die Rhenus SE & Co. KG der Gesellschaft eine bis zum 30.06.2025 befristete Zusage gegeben hat, die unter Berücksichtigung der Ertrags-, Vermögens und Liquiditätsplanung der Gesellschaft die Finanzkraft der Gesellschaft im Betrachtungszeitraum gewährleistet. Bei Bedarf ist mit einer Verlängerung der Zusage zu rechnen.

Aktiva:


Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei Anlagegütern, die nach dem 01.01.2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Gebäude 3 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 14 Jahre

Zugänge zuSachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150€) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.



Passiva:


Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Währungsumrechnung:

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:


Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 116.011,98 € (Vorjahr 284.817,66 €).

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Rhenus SE & Co. KG bestehen wie im Vorjahr aus dem Cash-Pooling in Höhe von 188.685,49 € (Vorjahr: 1.208.351,03 €). Es handelt sich wie im Vorjahr um Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 €.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von 440.394,86 € aus der Aktivierung von latenten Steuern zur Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten:

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von  €  102.402,30 € (Vorjahr: 72.002,13 €) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 1.700.000,00 € (Vorjahr 2.700.000,00 €) eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 102.402,43 € (Vorjahr 72.002,13 €), Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von 1.700.000 € (Vorjahr 2.700.000,00 €) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen gegenüber der Gesellschafterin Rhenus SE & Co. KG in Höhe von 146,61 € (Vorjahr 0,00 €).

IV. ERGÄNZENDE ANGABEN


Arbeitnehmerzahlen:

Im Berichtsjahr 2023 waren durchschnittlich 38 (Vorjahr: 37) Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:

 
 
Restlaufzeiten
 
Gesamt
1 Jahr
> 1 Jahr
davon
 
 
> 5 Jahre
 




 - aus Miet-, Pacht- und
 
 
 
 
   Leasingverträgen
631.225,92
431.055,16
200.170,76
0,00 
   davon mit verbundenen oder
 
 
 
 
   assoziierten Unternehmen
0,00
0,00
0,00 
0,00 
 
631.225,92
431.055,16
200.170,76
0,00 



UNI-DATA GmbH
Holzwickede, den 23.05.2023

____________________________  ___________________________
Ralph Decker     Thomas Egger      

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 03.06.2024 festgestellt.

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